Eine Familie zwischen geheimnisvoller Vergangenheit und düsteren Zukunftsaussichten. Der neue historische Roman von #1-Kindle-Bestsellerautorin Ellin Carsta.
Bernried am Starnberger See, 1937: Als Paul-Friedrich von Falkenbach hört, dass ein Kriegskamerad bei einem Unfall in seiner Schreinerei ums Leben gekommen ist, erweckt das sofort sein Misstrauen. Wird er erneut von seiner Vergangenheit eingeholt? Paul-Friedrich will seinen Geschäftspartner Wilhelm Lehmann treffen, um die Sache aufzuklären. Doch der hat gerade ganz andere Probleme: Sein Sohn Leopold hat ihn zum wiederholten Male enttäuscht und er will ihn aus der Familie und der Firma verbannen. Vor lauter Aufregung erleidet er einen Schwächeanfall.
Währenddessen spitzt sich die Lage für die jüdische Bevölkerung in Deutschland weiter zu. Als ihrem Vater plötzlich das Grundstück der Nachbarfamilie am See angeboten wird, ist dies ein weiterer Weckruf für das politische Interesse von Wilhelmine von Falkenbach, ebenso wie ein politisch Verfolgter, der Unterschlupf auf dem Gut der von Falkenbachs sucht. Paul-Friedrichs Tochter spürt, dass sie die opportunistische Haltung einiger Familienmitglieder nicht länger teilen kann …
4,5 Sterne Auch der zweite Band dieser 12-teiligen Reihe hat mir sehr gut gefallen! Die Geschichte spielt 1937 in Deutschland; die politische Situation spitzt sich immer weiter zu. Es ist bedrückend zu lesen, denn als Leser weiß man, was bald kommen wird... Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und vielfältig. Über mehrere Generationen wird die Geschichte erzählt und man ist gespannt, was den Figuren noch widerfahren wird. Spannend, unterhaltsam und kurzweilig - ich freue mich auf den dritten Band!
Produktinformation Herausgeber : Tinte & Feder (23. März 2021) Sprache : Deutsch Taschenbuch : 299 Seiten ISBN-10 : 2496706197 ISBN-13 : 978-2496706192 Abmessungen : 12.6 x 2.54 x 18.59 cm 9,99 € Eine Familie zwischen geheimnisvoller Vergangenheit und düsteren Zukunftsaussichten. Der neue historische Roman von #1-Kindle-Bestsellerautorin Ellin Carsta.
Bernried am Starnberger See, 1937: Als Paul-Friedrich von Falkenbach hört, dass ein Kriegskamerad bei einem Unfall in seiner Schreinerei ums Leben gekommen ist, erweckt das sofort sein Misstrauen. Wird er erneut von seiner Vergangenheit eingeholt? Paul-Friedrich will seinen Geschäftspartner Wilhelm Lehmann treffen, um die Sache aufzuklären. Doch der hat gerade ganz andere Probleme: Sein Sohn Leopold hat ihn zum wiederholten Male enttäuscht und er will ihn aus der Familie und der Firma verbannen. Vor lauter Aufregung erleidet er einen Schwächeanfall.
Währenddessen spitzt sich die Lage für die jüdische Bevölkerung in Deutschland weiter zu. Als ihrem Vater plötzlich das Grundstück der Nachbarfamilie am See angeboten wird, ist dies ein weiterer Weckruf für das politische Interesse von Wilhelmine von Falkenbach, ebenso wie ein politisch Verfolgter, der Unterschlupf auf dem Gut der von Falkenbachs sucht. Paul-Friedrichs Tochter spürt, dass sie die opportunistische Haltung einiger Familienmitglieder nicht länger teilen kann …
Zur Autorin
Ellin Carsta ist das Pseudonym der deutschen Autorin Petra Mattfeldt, die zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen lebt. Mattfeldt hat sich unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits einen Namen im historischen Genre gemacht. Ihre Reihen um „Die heimliche Heilerin“ und die Hansen-Saga avancierten sofort zu Bestsellern, ebenso wie die neue Reihe um Gut Falkenbach.
Meine Meinung
Hier handelt es sich ja um den 2. Teil der Falkenbach-Saga von Ellin Carsta. Ich habe die Autorin durch die Hansen-Saga kennen gelernt und verfolge diese mit Begeisterung.
Nun ging es hier aber weiter mit der Falkenbach-Saga. Wir befinden uns wieder Am Starnberger See in 1937. Es geht ja um drei Familien, deren Väter Kriegskameraden waren und einige Geheimnisse mit sich herum tragen. Allerdings wurde das Geheimnis, das im 1. Band offenbart wurde, gar nicht so stark thematisiert, wie ich es mir gedacht hätte.
Paul-Friedrich erfährt außerdem von dem Tod eines Kriegskameraden, welchen er aufgrund der Umstände unbedingt mit seinem Freund und Geschäftspartner Wilhelm Lehmann besprechen möchte. Doch dieser hat gerade familiäre Probleme. Dann kommt es zu einem Zusammenbruch.
Leider muss ich sagen, dass ich auch in diesem Band immer noch Schwierigkeiten hatte, die Personen immer zuzuordnen und in die Geschichte der drei Familien einzutauchen. Das kenne ich bei den Romanen von Ellin Carsta sonst gar nicht.
Aus diesem Grund konnte mich die Geschichte aber leider wieder nicht so fesseln und begeistern, wie es ich mir im Vorfeld gedacht hatte. Vielleicht liegt es bei dieser Reihe einfach an den Charakteren, dass es mich nicht so mitreißen kann wie die Hansen-Saga.
Alles in allem gebe ich diesem 2. Band wieder 3,5 Sterne und hoffe, dass es mir im nächsten Band besser gelingen wird, in die Geschichte einzutauchen.
Authentisch. Zeitzeugend. Interessant. . Leseerlebnis : "Die Stärke der Töchter" wird aus unterschiedlichen Perspektiven in der Sie- bzw. Er-Form erzählt. Dies ändert sich mit jedem Kapitel und wird durch ein Zitat der jeweiligen Person zu Beginn angezeigt. Leider enthält das Buch kein Glossar, wodurch es unheimlich schwer war, die Personen zuzuordnen und die Familienzugehörigkeiten nachzuvollziehen. ( Ich habe es nach dem Lesen auf Amazon in der Buchbeschreibung gefunden). . Dies ist meiner Meinung nach ein Buch, das man nicht unabhängig vom ersten Teil lesen sollte. Mir haben gefühlt sehr viele Informationen gefehlt. Auch das Gefühl für die einzelnen Personen war bei mir nicht so vorhanden. Allerdings gefiel mir der Schreibstil der Autorin und auch die Geschichte selbst sehr gut. Die Personen werden wundervoll gezeichnet, auch die Story kommt sehr authentisch rüber und es gab keine Längen. Fazit : Interessante Fortsetzung, die allerdings nicht unabhängig gelesen werden sollte.
Der zweite Band der Reihe um die Lehmanns und Falkenbachs von Ellin Carsta ist wieder gewohnt spannend erzählt. Mich packt der Schreibstil der Autorin immer wieder, egal ob sie unter Ellin Carsta, Caren Benedict oder Petra Mattfeld schreibt.
Diesmal stehen - wie der Titel bereits suggeriert - die Schwiegertöchter der drei Familien im Mittelpunkt. Ein ganz besonders schlimmes Ereignis verbindet Irma, Elisabeth und Clara, das die drei genauso zusammenschweißt, wie das schreckliche Geheimnis von Wilhelm, Heinrich und Paul-Friedrich aus dem ersten Weltkrieg. Die drei jungen Frauen demonstrieren Stärke und Kraft. Alle drei versuchen ihre Situationen zu verbessern und auch eigenständiger zu werden. Während Elisabeth ihren Ferdinand kaum sieht, weil er sich dem Militär verschrieben hat, versucht Clara Gustav bei der neuen Arztpraxis unter die Arme zu greifen. Das Geheimnis um ihre Vergangenheit wird ebenfalls aufgeklärt. Irma bekommt Rückhalt von ihren Schwiegereltern, die Leopold ein Ultimatum stellen. Wilhelmine nimmt ebenfalls einen größeren Part in der Geschichte ein. Sie hinterfragt immer mehr die politischen Vorgänge, hält aber noch an Hitlers Aussagen fest. Als ein politisch Verfolgter bei Gustav Falkenbach Unterschlupf sucht, bringen seine Ansichten Wilhelmine noch mehr zum Nachdenken. Paul-Friedrich erhält eine Nachricht, die ihn dazu bringt mit Wilhelm gegen Heinrich vorzugehen. Doch Wilhelm erleidet einen Schwächeanfall, bevor Paul-Friedrich sich mit ihm austauschen kann....
Die politische Lage spitzt sich ebenfalls zu. Es ist 1937 und nicht mehr lange bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges. Wer kein Parteimitglied ist, bekommt erhebliche Schwierigkeiten, was auch Wilhelm zu spüren bekommt. Paul-Friedrich hingegen nutzt die Gunst der Stunde, um das Grundstück der jüdischen Nachbarn zu erwerben, die das Land verlassen müssen. Er ist ein gewiefter Geschäftsmann, der seine Chancen erkennt und sie clever abwägt.
Die Handlung wird wieder aus der Sicht verschiedener Figuren erzählt. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat der jeweiligen Person, um die sich dieses Kapitel dreht.
Die Charktere entwickeln sich weiter, einige Geheimnisse werden aufgelöst, neue kommen hinzu. Wie es bei einer großen Familiensaga gang und gäbe ist, endet auch dieser Band mit einem kleinen Cliffhanger.
Fazit: Eine tolle und spannende Fortsetzung der Falkenbach-Reihe, auch wenn mir der erste Band ein bisschen besser gefallen hat. Nun freue ich mich auf Band 3, der demnächst erscheinen wird.
Ich konnte es kaum erwarten, endlich die Fortsetzung von "Das Unrecht der Väter" in den Händen zu halten, bzw. auf dem E-Reader zu haben. "Die Stärke der Töchter" von Ellin Carsta ist einfach wieder mal sagenhaft!
Dieses Mal erfährt man, was es mit Clara und ihrem teils sonderbaren Verhalten im ersten Band auf sich hat und kann nochmals tiefer in die Vergangenheit der Väter eintauchen. Kapitel für Kapitel bekommt man ein klareres Bild davon, was damals wirklich geschah. Es ist echt spannend, wie die Väter auch heute noch davon verfolgt werden und auch wie sie versuchen, dass nichts davon ans Licht kommt.
Wie auch im ersten Roman, wird jedes Kapitel durch ein inhaltlich passendes Zitat der Person eingeleitet, die dort im Zentrum des Geschehens steht - ich finde diese Idee immer noch sehr genial. Dadurch stellt man automatisch eine Verbindung her und kann sich schon mal ein bisschen drauf einstellen, was eventuell passieren könnte.
Ich finde es auch echt faszinierend, dass die liebe Ellin Carsta es immer wieder schafft, meine Meinungen zu drehen ;-) Im letzten Band war mir Clara sehr unsympathisch und Leopold sowieso, dafür konnte ich Paul gut verstehen. Im Laufe von Band 2 zeigte dieser allerdings einige charakterliche Facetten, die mir persönlich nicht so gefallen und die ihn in völlig anderem Licht dastehen lassen. (Das ist ein riesiges Lob :)). Clara und sogar Leopold lassen ihre Masken fallen, was sie wiederum echt sympathisch macht, bzw. Verständnis weckt. Mein heimlicher Held ist und bleibt Wilhelm. Er trägt sein Herz am rechten Fleck und trifft seine Entscheidungen mit Herz und Verstand.
Die Töchter und Schwiegertöchter sind auch hier wieder die stillen Heldinnen. Sie demonstrieren Stärke, Überlegtheit und beweisen, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten. Sie nähern sich mehr und mehr aneinander an und geben sich gegenseitig Kraft.
Ich könnte noch seitenweise schreiben, wie toll ich das Buch finde... Kurz gesagt: Ich liebe die Falkenbachsaga für ihren Lesefluss (der eigentlich ein Lesestrudel ist, weil ich nicht mehr aufhören konnte) und dafür, Geschichte zu vermitteln, ohne zum Lehrbuch auszuarten. Am liebsten würde ich jetzt direkt Band 3 lesen.... Ich bin sooooo gespannt, wie es weitergeht!
Es geht aufregend weiter „Die Stärke der Töchter“ ist der 2. Band der Falkenbach Saga von Ellin Carsta die schon mit ihrer Hansa Saga große Erfolge gefeiert hat. Auch die Falkenbach Saga scheint mir für viele Bände angelegt zu sein und ist genauso interessant. Der 2. Band beginnt recht langsam. Der Leser bekommt genügend Zeit sich wieder mit Gut Falkenbach und seinen Bewohnern vertraut zu machen. Nach den ersten 100 Seiten nimmt die Geschichte dann aber ziemlich an Fahrt auf. Das Geheimnis, dass Paul Friedrich von Falkenbach, Heinrich und Wilhelm Lehmann aus dem Krieg mitgebrach haben wird vollständig gelüftet. Auch über das Geheimnis um Clara von Falkenbach, dass sich im 1. Band angedeutet hat erfährt der Leser mehr. Auch die Zeit wird von Ellin Carsta gut eingefangen. Der Antisemitismus ist in vollem Gange. Immer mehr jüdische Mitbürger sehen sich gezwungen das Land zu verlassen. Besonders gut gefällt mir in diesem Band, dass den Frauen der jüngeren Generation, also Clara, Wilhelmine, Irma und Elisabeth mehr Platz eingeräumt wird. Sie werden, wie der Titel schon verspricht stärker. Lassen sich nicht mehr in eine vorgefertigte Rolle drängen, entwickeln ihre eigene und starke Persönlichkeit. Die Geschichte ist in einem flüssigen Schreibstil verfasst und vermittelt die Atmosphäre die zu dieser Zeit in Deutschland herrscht sehr gut. Wir Leser wissen ja welchen Weg das Land einschlägt. Die Charaktere glauben zu dieser Zeit noch nicht an einen Krieg. Es gibt einige Handlungsstränge, jede Familie hat ihre Probleme, ihre Sorgen. Das Ende lässt schon auf einen aufregenden 3. Band schließen. Ich freue mich auf alle Fälle schon jetzt darauf.
Nachdem Band 1 mit einem Cliffhanger geendet hat, konnte ich die Fortsetzung kaum erwarten. Ich war auch sofort wieder in der Geschichte drin und wie der Vorgängerband konnte mich der 2. Teil auch wieder absolut begeistern. Diesmal geht es um die Schwiegertöchter und das Geheimnis, dass die drei jetzt miteinander verbindet, hat mir Gänsehaut beschert. Ellin Carsta ist für mich eine begnadete Autorin, sie versteht es meisterhaft den Leser in Spannung zu versetzen und diese bis ins unermessliche zu steigern, was es fast unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen. Sie haucht ihren Charakteren sehr viel Leben ein, was sie umso authentischer macht. Paul-Friedrich hat mich total verblüfft, er ist ein richtiger Fuchs und begegnet jeder brenzligen Situation mit einem Pokerface und weiß für jedes Problem eine Lösung. Leopold wird sich wohl nie ändern und ich bin schon gespannt, welche Gemeinheiten ihm zukünftig noch einfallen werden. Aber auch die politische Situation spitzt sich immer mehr zu, noch glaubt niemand an einen Krieg, aber für die jüdische Bevölkerung wird es bereits ziemlich brenzlig. Wie man es von der Autorin gewohnt ist, passiert aber noch viel mehr, was ich jedoch nicht verraten möchte, um die Spannung nicht vorweg zu nehmen. Der Epilog verrät uns bereits, was vier Monate später passiert und das läßt mir jetzt schon die Haare zu Berge stehen und ich bin wirklich froh, dass es nicht mehr allzu lange dauert, bis wir die Falkenbachs und Lehmanns wieder besuchen dürfen. Fazit: Eine grandiose Fortsetzung, die mir atemberaubende Lesestunden bereitet hat und große Lust auf noch viele weitere Bände macht.
1937 am Starnberger See hört Paukl-Friedrich, dass ein alter Kamerad von ihm uns Leben gekommen ist. Daraufhin wird er misstrauisch, war es wirklich ein Unfall wie alle annehmen? Er möchte darüber gerne mit seinem Geschäftspartner reden, der der hat mit seinem Sohn selbst schon genug Probleme. Darüber hinaus lernen wir in diesem Teil einiges über die Schwiegertöchter der Familien und ihre Geheimnisse, ausserdem fließt natürlich viel geschichtliches in die Handlung mit ein!
Schon der Auftakt der Reihe konnte mich begeistern, auch hier ist der Autorin wieder eine fesselnde Fortsetzung gelungen! Der Schreibstil der Autorin ist wie im ersten Band schon sehr lebendig und bildhaft, so kann man ganz fantastisch in die Zeit kurz vor dem zweiten Weltkrieg eintauchen und sich auf virtuelle Zeitreise begeben!
Die Handlung hat mich wieder in ihren Bann ziehen können, es gibt viele (Familien-) Geheimnisse zu entdecken, man lernt die Personen vom ersten Teil noch besser kennen, man merkt wie sie sich immer mehr entwickeln und auch der Zusammenhalt in der Familie ist greifbar.
Was mir ebenfalls sehr gefallen hat, sind die geschichtlichen Begebenheiten die in die Story einfließen. Man merkt den Hass gegen die jüdische Bevölkerung immer mehr, wer kein Mitglied der NSDAP ist hat es immer schwerer in diesem Land. So kann man sich als Leser wieder sehr schön vor Augen führen wie es damals zugegangen ist.
Fazit: Eine gelungene Fortsetzung der Reihe, die ich nur weiterempfehlen kann! Ich empfehle ausserdem die richtige Reihenfolge einzuhalten, da die Bücher aufeinander aufbauen und ein Quereinstieg wohl schwer sein würde!
Bernried am Starnberger See, 1937: Als Paul-Friedrich von Falkenbach hört, dass ein Kriegskamerad bei einem Unfall in seiner Schreinerei ums Leben gekommen ist, erweckt das sofort sein Misstrauen. Wird er erneut von seiner Vergangenheit eingeholt? Paul-Friedrich will seinen Geschäftspartner Wilhelm Lehmann treffen, um die Sache aufzuklären. Doch der hat gerade ganz andere Probleme: Sein Sohn Leopold hat ihn zum wiederholten Male enttäuscht und er will ihn aus der Familie und der Firma verbannen. Vor lauter Aufregung erleidet er einen Schwächeanfall. Währenddessen spitzt sich die Lage für die jüdische Bevölkerung in Deutschland weiter zu. Als ihrem Vater plötzlich das Grundstück der Nachbarfamilie am See angeboten wird, ist dies ein weiterer Weckruf für das politische Interesse von Wilhelmine von Falkenbach, ebenso wie ein politisch Verfolgter, der Unterschlupf auf dem Gut der von Falkenbachs sucht. Paul-Friedrichs Tochter spürt, dass sie die opportunistische Haltung einiger Familienmitglieder nicht länger teilen kann … (Quelle: Klappentext Buch/ Verlag)
Die Autorin weiß auf jeden Fall, wie sie den Leser bei Laune hält. Von Seite zu Seite taucht man immer mehr in die Geschichte ein. Ich war begeistert, denn die Zeit, die hier angesprochen wird, ist eine der historischen unsere Gegenwart. So hart und blutig, wie sie war, so interessant ist sie doch, genauso wie dieses Buch.
Der erste Teil der Falkenbach-Saga hat mir sehr gefallen, da habe ich natürlich gefreut, dass nun der zweite Band erschienen ist – und schon beim Lesen dachte ich, das kann nicht bei einer Dilogie bleiben; und tatsächlich, ein dritter Band wird dieses Jahr auch noch erscheinen. Auf jeden Fall sollte man aber den ersten Teil schon kennen, weil dieser hier darauf aufbaut und nur als Ganzes wirklich Sinn macht – dann aber hat man unterhaltsame Lesestunden.
Das erste Viertel hat mich noch nicht so gepackt, aber es war gut, dass die Autorin den Leser nochmal kurz in die Familie einführt – so waren mir dann alle Figuren auch wieder präsent und ich konnte richtig eintauchen in die Geschichte. Und die hat es auch diesmal wieder in sich. Bei den drei Freunden Paul-Friedrich, Wilhelm und Heinrich brodelt es, zum einen, weil Wilhelm gesundheitlich etwas angeschlagen ist, zum anderen, weil bei Heinrich auffliegt, was im ersten Band zum Schluss geschehen ist. Das macht den beiden anderen natürlich Sorge. Aber auch Paul-Friedrich hat ganz neue Gedanken im Kopf – dass er immer der Planer war und weit vorausschauend organisiert hat, ist sicher eine gute Eigenschaft von ihm, was er sich da aber jetzt ausdenkt, hat mich sehr erstaunt, denn es zeigt sehr deutlich, wie er eigentlich zu den anderen steht.
Die Frauen kommen auch diesmal wieder zu Wort, wobei es wenig damit zu tun hat, was sie im ersten Band ungewollt erfahren haben. Vielmehr entwickelt sich eine Verbindung zwischen Irma und Clara, die am ehesten auf gemeinsamen Erfahrungen beruht – mehr verrate ich nicht, nur so viel, dass etwas Schreckliches geschieht, was dann auch zu einem Cliffhanger am Ende des Buches führt. Und selbst die dritte im Bunde, Elisabeth, hat nicht nur ein persönliches Glück zu verzeichnen, sondern auch sie wächst über sich hinaus und hilft ihren „Mitstreiterinnen“.
Auch Wilhelmines Geschichte hat mir gefallen – sie überdenkt ihre politischen Ansichten und steht in einer kritischen Situation ganz fantastisch ihre Frau.
Ich denke es wird deutlich, dass zwar der Einstieg eher ruhig und behäbig war, das die Geschichte dann aber ziemlich an Fahrt aufnimmt. Das hat wirklich Spaß gemacht zu lesen, und dass die Seiten rasch dahingeflogen sind, liegt auch an dem leichten und lebendigen Schreibstil der Autorin. Da das Buch mit einem Cliffhanger endet, freue ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung – diesem Teil gebe ich 4 von 5 Sternen.
Mein Fazit Eine gelungene Fortsetzung, die zwar ruhig beginnt, dann aber gehörig Fahrt aufnimmt – jedenfalls passiert einiges und leider gibt es auch einen Cliffhanger, der die Vorfreude auf den nächsten Teil erhöht. Ich mochte die Geschichte und hatte schöne Lesestunden – ich gebe 4 von 5 Sternen.
Part two of the saga about the Falkenbach and Lehmann families.
Set in 1930s Germany, the story is compelling and each character has his/her secrets and dramas. It‘s a reader’s version of a soap opera.
Not brilliant writing, however. The dialogue is so stiff and formal that it doesn’t seem natural. Fortunately, the story is entertaining enough for me to ignore it as best as possible.