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Das Oktoberfest-Attentat und der Doppelmord von Erlangen: Wie Rechtsterrorismus und Antisemitismus seit 1980 verdrängt werden

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Das Oktoberfest-Attentat vom September 1980 mit 13 Toten erschütterte die Republik, wurde aber schnell vergessen – genau wie der antisemitische Mord in Erlangen an Shlomo Lewin und Frida Poeschke drei Monate später. Angeblich handelten in beiden Fällen verwirrte Einzeltäter. Was verbindet die Morde in Erlangen mit dem Attentat in München? Ulrich Chaussys Analyse, dass das Oktoberfest-Attentat rechter Terror war, folgt nun endlich auch die Bundesanwaltschaft. Doch die systematischen Vertuschungen in den damaligen Ermittlungen sind bis heute nicht aufgeklärt, viele Fragen noch offen.

"Der Münchner Publizist Ulrich Chaussy ist ein hartnäckiger und erfolgreicher Wahrheitssucher. Er verarbeitet nun in seinem jüngsten Buch seine neuen, unglaublich spannenden Recherchen und Erkenntnisse, vor allem zum Erlanger Rabbiner-Mord." (Heribert Prantl)

391 pages, Kindle Edition

Published September 8, 2020

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Ulrich Chaussy

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Schubi.
103 reviews4 followers
March 22, 2023
Spannendes und nach wie vor wahnsinnig aktuelles Thema. Leider ab und zu so langatmig, dass ich angefangen habe Seiten zu überfliegen - ein wenig Komprimierung hätte dem Text meiner Meinung nach sehr gut getan.
19 reviews2 followers
September 12, 2023
Eine sehr detaillierte Aufarbeitung des aus den kollektiven Gedächtnis verschwundenen Oktoberfest-Attentats und der zahlreichen Widersprüche und Ermittlungsfehler, die entstanden, weil man sich von Anfang an für die bequeme Lösung des "Einzeltäters" entschied.

Chaussy arbeitet minuziös die Ermittlungsergebnisse durch und stellt plausibel Thesen auf, die zeigen, dass es sich nicht um einen Einzeltäter handelt, sondern es eine Gruppentat war, wie beim Wiederaufnahmeverfahren auch festgestellt wurde.

Thesen, deren Argumente man durchaus kritisch sehen kann, weil auch Chaussy natürlich die Akten und Spuren mit einer Prämisse durchsucht, die die Einzeltäterschaft im Vorhinein ausschließt. Allerdings kann man entgegenhalten, dass es genau diese zweispurige Ermittlung ist, die das Vorgehen der "Soko Theresienwiese" hätte sein müssen. Eine verantwortungsvolle Ermittlung, die in alle Richtungen zielt, ihre eigenen Erkenntnisse permanent in Frage stellt und sich dabei an den Fakten entlanghangelt.

Schockierend ist zum einen, wie die politische Einflussnahme auf die Ermittlungen ausfiel, um Strauß vor der Bundestagswahl zu schützen, und zum anderen, dass auch mit Blick auf den NSU und rechten Terror heute keinerlei Verbesserungen seitens der Sicherheitsbehörden eingetreten sind. Der Staat und seine Institutionen bleiben auf dem rechten Auge blind!
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