Die Theorie der Kunst steht heute vor enormen Herausforderungen. Die Grenzen zwischen den Künsten sind ebenso porös geworden wie die zwischen Kunst und Nichtkunst. Was aber definiert die Kunst, wenn sie nicht mehr zwingend durch die alten Gattungen bestimmt wird? Wie lässt sich dann überhaupt noch sinnvoll zwischen Werken vergleichen, wie über ihre Qualität urteilen? Und was heißt das alles für die Geschichte der Kunst? Was folgt aus der Destabilisierung der Grenze zwischen Kunst und Wirklichkeit? Gibt es in dieser Situation noch so etwas wie eine spezifische Politik der Kunst, und wenn ja, wie wäre sie zu denken? In dieser Einführung diskutiert Juliane Rebentisch die für die gegenwärtige Diskussion solcher Grundsatzfragen maßgeblichen Ansätze.
Die Autorin ist, wie so oft in Werken des Junius Verlags, sehr bemüht, der Inhalt liest sich durchaus interessant und die dargebotenen Theorien und Bezüge etwa auf Umberto Ecos „Die Poetik des offenen Kunstwerkes“, Rüdiger Bubners „Über einige Bedingungen gegenwärtiger Ästhetik, Kants „Kritik der Urteilskraft“, Adornos „Ästhetische Theorie“ oder Bourriauds „Esthétique relationelle“ sind interessant und geben einen Einblick um verschiedene Ansätze der Bestimmung der Gegenwartskunst. Nichtsdestotrotz hat dieses Werk ein ähnliches Problem wie andere Überblickswerke: Durch die Begrenztheit der Seiten muss sich eine Auswahl des Inhalts ergeben, und diese Auswahl scheint für einen Laien zwar nicht willkürlich, aber auch nicht unbedingt hilfreich getroffen. Ein hochinteressantes Werk, das mich als Laien aber nicht unbedingt mit einem Gefühl entlässt etwas "Konkretes" systematisch gelernt zu haben.
Un libro bastante completo y muy interesante desde las perspectivas sobre el arte contemporáneo que plantea la autora. Aporta buenos contenidos teoricos a quienes quieran entender el arte en la actualidad.
Este libro propone un acercamiento muy amplio sobre lo contemporáneo y sus divergentes particularidades, históricas y teóricas, en donde enfrenta a los pensadores más comentados de la filosofía y la estética. Es un texto imprescindible para abordar el arte desde muchas perspectivas