den zweiten Stern hat er sich wirklich nur verdient weil er super schreiben kann... anfangs war ich echt begeistert überhaupt weil er so real über Indien geschrieben hat nicht über das Indien das uns die Filme zeigen aber er wiederholt sich ständig... entweder schreibt er über die einäscherungszeremonien (echt wunderschön nur nach dem fünften mal etwas langweilig) oder über die geschlechtsteile kleiner indischer Jungen bzw Ziegen...
Man muss sich auf das Buch einlassen. Die ersten Seiten wirken extrem interessant, doch bald erkennt man, dass er in diesem (so ähnlich wie ein) Reisetagebuch einerseits seine Eindrücke, andererseits auch seine Probleme verarbeitet. Auf komische Art und Weise wirkt es fetischistisch, da er seine Beobachtungen meistens unkommentiert lässt und dabei viel Platz für Interpretation bleibt. Es ist kein Buch das bis zum Schluss durch spannend ist, die Sprache und der Ausdruck des Autors haben aber zumindest mich sehr schön abgeholt, wodurch das Buch ein richtiger Seitenwälzer geworden ist.