Eine berührende Geschichte um Liebe, Loslassen und das Glück des Augenblicks von Kindle-#1-Bestsellerautorin Jessica Winter. Eigentlich gefällt es Liza ganz gut, beim Umzug gleich von ihrem attraktiven Nachbarn mit dem süßen Lächeln und dem australischen Akzent auf Händen getragen zu werden. Mit verlaufener Wimperntusche und zerfetzten Schuhen will Flirten allerdings gelernt sein. Gut, dass Liza sowieso nicht vorhat, sich in irgendwen zu verlieben. Erst recht nicht, wenn es sich dabei um den Assistenzarzt handelt, der im gleichen Krankenhaus arbeitet, in dem ihre Schwester Becca auf eine Lungentransplantation wartet. Aber River ist nicht nur von Lizas Charme und Witz beeindruckt, sondern vor allem von dem, was sie dahinter versteckt. Er ist fest entschlossen, um ihr Herz zu kämpfen, weil er seines schon an sie verloren hat. Und als sich Beccas Zustand verschlechtert, ist River vielleicht der Einzige, der Lizas Abwärtsspirale stoppen kann …
Eigentlich eine sehr emotionale Geschichte. Es geht um die Schwestern Liza und Becca. Becca ist die ältere und leidet an Mukoviszidose. Liza verliebt sich in River, der ihr neuer Nachbar und zudem Assistenzart ist. Diese ganze Hintergrundgeschichte bietet eigentlich sehr viel Potenzial für ein herzergreifendes Buch, aber mich konnten die Gefühle nicht so recht erreichen. Natürlich habe ich mit Becca mitleiden können, aber die Liebesgeschichte, die sich dann zwischen Liza und River entwickelt, hat mich nicht erreicht. Mir wurde hier über ihre Gefühle zu viel geredet, zerredet... Dieses Hin und Her war irgendwann zu viel. Trotzdem ist es ein gutes Buch! Bei dieser Thematik hatte ich nur erwartet, dass es mich mehr packen würde.
Das letzte Buch von dieser Autorin fand ich schwächer, doch dieses hier war wieder so toll. Es hat mich fertiggemacht und emotional ausgelaugt. Die Krankheit, die hier eine große Rolle spielt verfolgt mich in letzter Zeit. Ich habe schon so viel darüber gelesen und gesehen, dass ich nach ein paar Seiten wusste um was es sich handelt. Es war schnell zu lesen und ich habe so mit den Charakteren mitgelitten. Es hat mir teilweise das Herz zerissen und dann bin ich wieder heulend dagesessen und konnte nicht weiterlesen. Ich mochte die Geschichte, doch auch sehr heftig zu lesen. Danke Jessica, dass du mir diese Krankheit nochmal näher gebracht hast. Tolle Geschichte. 4,5 Sterne
Auch das zweite Buch von Jessica Winter konnte mich begeistern. Sie hat als Autorin eine tolle Art und Weise in ihren Büchern, die Seele mit ihrem Schreibstil zu berühren. Diese Gesichte ist so packend, emotional, nachdenklich, realistisch aber auch stellenweise niedlich, süß und lustig. Sie ist eine Geschichte wie direkt aus dem Leben.
Lizza lebt mit ihrer Schwester Becca zusammen in einem kleinen NY Appartement. Becca hat CF und muss immer wieder zu Behandlungen ins naheliegende Krankenhaus. River hingegen ist der gutaussehende Nachbar der seine Assistenzzeit ebenfalls in dem Krankenhaus absolviert. Durch Zufall lernen sich Lizza und River in der Lobby des Appartement kennen. Erst ist ihr die Situation unangenehm, einen der Ärzte den ihre Schwester mit behandelt zu kennen doch bald stellt sich heraus das diese Verbindung ein wahrer Segen für Lizza ist. Das Leben einer CF kranken sowie deren familiäres Umfeld wurde auf spannende und traurige Art dargestellt. Becca hätte schon einige Monate nach der Geburt sterben sollen aber sie hat einen Kämpfergeist in sich. Mittlerweile ist sie 25 und wartet auf eine neue Lunge. Für Lizza hingegen war vieles nicht einfach, sie musste sehr früh lernen mit zu helfen, für ihre Schwester da zu sein. Eine normale Kindheit hatten somit beide nicht und trotzdem oder vllt deswegen waren die beiden ein Herz und eine Seele.
Doch zunehmend wird Lizza immer mehr in ein schwarzes Loch gezogen, der Gedanke ihre geliebte Schwester könnte bald sterben lässt einen Teil von ihr sterben. Doch River, der als Arzt nicht nur viel weiß sondern auch mit solchen Situationen sehr gut umgehen kann, schreibt sich auf die Kappe für Lizza da zu sein.
Zu Beginn möchte ich mich beim Tinte und Feder Verlag sowie der Autorin Jessica Winter für das Rezensionsexemplar bedanken, dieses hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.
Ich weiß eigentlich noch gar nicht so recht, welche Worte ich für dieses Buch finden soll. Da ich von den großartigen Gefühlen welche Jessica in dieses Buch gepackt hat immer noch absolut umgehauen bin. Doch wer bereits Bücher von ihr gelesen hat, weiß genau das jedes Mal das große Gefühlschaos ansteht.
Liza und River sind einfach toll. Jeder für sich und jeder alleine. Liza ist aufopferungsvoll für ihre Schwester da, sie leidet unter MS (Mukoviszidose) und da gibt es gute und schlechte Tage. Auch hier merkt man das Jessica Winter sich mit der Thematik auseinandergesetzt hat, jeder Leser der diese chronische Krankheit nicht kennt, wird aufgeklärt und es wird leicht verständlich rübergebracht.
Der Buchtitel und das Cover sind harmonisch abgestimmt und die Farbwahl ist durch die dezenten Farben sehr schön gestaltet. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht, so dass man kaum eine Möglichkeit hat, diese Geschichte aus der Hand zu legen. Da das Buch in drei Teile unterteilt wurde bekommt man für die zeitlichen Abstände ein besseres Verständnis. Auch nach Beendigung des Buches, regt es weiter zum Nachdenken an. Was es zu etwas Besonderem macht.
Ein emotionales, starkes Buch, mit der gewissen Portion Humor an den richtigen Stellen. Dieses Buch ist unwiderruflich mein Lesehighlight im November.
Liza hat nicht vor sich zu verlieben, schon gar nicht in Assistenzart River, der im gleichen Krankenhaus arbeitet, in dem ihre Schwester Becca auf eine Lungentransplantation wartet. Doch dass der sie direkt bei ihrem Kennenlernen auf Händen trägt, gefällt ihr eigentlich schon ganz gut. River hingegen ist fest entschlossen, ihr Herz zu erobern, weil er seines bereits an sie verloren hat.
Lizas Schwester Becca kämpft schon seit dem Moment ihrer Geburt um ihr Leben, da sie an einer schweren Erbkrankheit leidet. Dementsprechend ist die Familie seit Jahren mit Verschlechterungen ihres Zustandes oder auch ihrem möglichen frühzeitigen Tod konfrontiert. Doch etwas zu wissen und etwas zu akzeptieren oder damit umgehen zu können, sind ganz verschiedene Dinge. Und für Liza ist es alles andere als leicht, denn ihre Schwester ist gleichzeitig ihre beste Freundin. Sie hat panische Angst sie zu verlieren oder sie auch nur zu verletzen in dem sie selbst zu sehr lebt. Sie ist nach außen stark und stets gut gelaunt, doch man merkt schnell, dass all das nur Fassade ist. Ihre Emotionen kamen wirklich gut rüber.
Auf der anderen Seite wird die Geschichte auch aus Rivers Sicht erzählt. Er ist ein sehr hilfsbereiter, emphatischer und charmanter Typ. Schnell blickt er hinter Lizas Mauern und versucht ihr der Freund zu sein, den sie so dringend braucht. Er gewährt einem außerdem immer wieder kleine Einblicke in den Klinikalltag.
Bewundernswert fand ich Becca und Ihren Umgang mit ihrer Situation. Sie tat mir zwar unheimlich leid, aber sie versucht dennoch stets das beste aus ihrem Leben herauszuholen und sich nicht auf ihre Erkrankung reduzieren zu lassen.
„Das Gewicht von Seifenblasen“ ist eine berührende und tiefgründige Geschichte, die sich ums Abschied nehmen und Loslassen dreht, gleichzeitig aber auch um das Leben im Augenblick und das Auskosten jedes einzelnen Moments.
Das Gewicht von Seifenblasen" von Jessica Winter ist ein dramatischer Liebesroman, der mich sehr häufig zum Nachdenken angeregt hat. Die Autorin schafft es regelmäßig in ihren Geschichten neben einer wunderschönen Liebesgeschichte etwas tragisches mit einzubeziehen, wodurch man etwas lernt. Neue Perspektiven kennenlernt. Eine Krankheit oder Begebenheit, mit der man sich nicht auseinander gesetzt hat. Weil das Leben für viele Menschen Fallstricke bereit hält.
Liza lernt in diesem Buch mit River an ihrer Seite sich nach Fallstricken wieder aufzurichten. Ich wünsche jedem Menschen, jemanden wie River an seiner Seite zu haben. Eine Person, die anderen sagt, wie wunderbar er sie findet ohne etwas ändern zu wollen. Und das aus tiefstem Herzen zu meinen!
Das Buch habe ich verschlungen. Tränen zurückgehalten, um weiterlesen zu können. Mein Herz für die Gefühle geöffnet und meinen Erfahrungsschatz mit neuen Eindrücken bereichert.
Ich liebe Jessica Winters für genau diese Kombination, die sie in ihren Büchern immer wieder bereithält.
Lest ihre Romane dringend einmal, wenn ihr neugierig seid!
Als ich das Buch zum ersten mal gesehen habe, habe ich mich direkt in das Cover verliebt. Der Klappentext klang ebenfalls total großartig.
Cover
Das Cover ist ein wirklicher Hingucker, die Farben sehen so wundervoll aus und harmonieren so schön miteinander. Das Cover hat einen absoluten Wohlfühl Charakter.
Geschichte
Die Geschichte hat mich schon von der ersten Seite an gefesselt. Es dauert nicht lange und Liza und River treffen aufeinander, da war mir eigentlich schon klar das kann nur interessant werden. Denn beide fühlen sich sehr zueinander hingezogen.
Aber Liza hat wichtigere Sachen zu tun, sie muss sich um ihre Schwester Becca kümmern. Denn sie hat CF, eine Stoffwechselerkranknung, bei ihrer Geburt hat man ihr 5 Jahre gegeben. Heute hat Becca etliche Krankenhausaufenthalte und Operationen hinter sich und ihr geht es dennoch nicht besser. Zu sehen wie es ihr immer schlechter geht, hat mir wortwörtlich das Herz gebrochen.
Protagonisten
Liza ist so eine starke Frau, die alles für ihre Schwester tun würde. Sie stellt ihr eigenes Leben hinten an und will das Becca glücklich ist. Auch wenn sie nicht alles so machen kann, wie sie es gerne möchte. Ich habe die beiden Schwestern wirklich so in mein Herz geschlossen.
River war mir auch direkt sympathisch, ich mag seine Art einfach so gerne. Er ist für Liza da, auch wenn sie alles gerne so abtut, als wäre es nicht schlimm. Er blickt hinter ihrer Fassade und sieht viel mehr, als die anderen. Ein Protagonist den ich wirklich mochte.
Schreibstil
Der Schreibstil hat mich von der ersten Seite an überzeugt, so flüssig, klar und angenehm, das man der Geschichte gut folgen konnte. Auch schreibt die Autorin Jessia Winter so detailreich, berührend und unterhaltsam. Ich mochte diese Mischung total gerne.
Fazit
Eine so wundervolle, berührende und echt herzzerreißende Geschichte. Zum Ende hin musste ich doch noch ein paar Tränchen lassen, obwohl ich mich eigentlich echt zusammenreißen wollte, aber das ging hier einfach nicht.
Die einzigen beiden Punkte die mir nicht ganz so gut gefallen haben, war dieses hin und her zwischen Liza und River. Am Anfang war es ja noch realistisch, das sie sich nicht so schnell, so nahe kamen. Aber diese ewigen Gefühlsschwankungen haben mich zum Ende hin echt verwirrt und genervt. Den Spitznamen den alle für Liza benutzt haben, fand ich auch irgendwie unpassend. Ich möchte nicht gerne von meiner Mutter Baby genannt werden und kam dadurch zwischenzeitlich echt bisschen durcheinander, wer gerade mit ihr redet.
Dieses Buch war aber so viel mehr wie zunächst erwartet. Es war humorvoll, fesselnd, unterhaltsam und ging mir wirklich unter die Haut. Absolute Empfehlung.
Jessica Winter hat es mal wieder geschafft, eine Achterbahn der Gefühle zu kreieren, keine Ahnung, wie sie das jedes Mal schafft, es scheint eine Gabe von ihr zu sein. Das hier ist ein Buch, welches relativ "harmlos" und humorvoll beginnt, aber gegen Ende ins Eingemachte geht.
Rezensionsexemplar mit persönlicher Widmung bekam ich von Jessica selbst und nochmals danke (!!!) dafür! Es war schön, mal wieder ein "echtes" Buch aus Papier lesen zu dürfen. Ich bewarb mich bei Jessica Winter auf ihrem Instagram Kanal als Bloggerin auf dieses Buch.
Resümee
Ich bin immer noch geflasht von den Gefühlen, die dieses Buch in mir hervorgerufen hat. Es ist wie von der Autorin gewohnt, eine Achterbahn der Gefühle! Tipp: besonders gegen Ende eine Packung Taschentücher bereitlegen!
Das Buch ist in drei Teile unterteilt, um die zeitlichen Abstände, in denen die Geschichte geschieht, aufteilen zu können. Der Roman spielt in New York.
Zu den Protagonisten
Liza (23, Studentin) ist ein zerrissener Charakter, die immer nur das gemacht hat, was sie meinte, das andere von ihr verlangen, wie sie zu sein hat. Sie stand ihr ganzes Leben lang im Schatten ihrer gleichaltrigen Schwester (keine Zwillinge, aber in demselben Jahr geboren und ja, das gibt es!), die seit ihrer Geburt an einer schweren Krankheit leidet, die unweigerlich irgendwann zum Tod führt, was die ganze Familie seit vielen Jahren im Atem hält. Liza fühlt sich für das Wohl ihrer Schwester verantwortlich und vergisst sich selbst dabei, lässt sich und ihre Bedürfnisse links liegen, bis sie nicht mehr kann und versucht, ihre Sorgen, ihre inneren Nöte, in Alkohol zu ertränken. Aber sie hat ein unglaubliches Talent: Sie hat ein sehr einnehmendes Wesen und kann Menschen mit ihren Worten begeistern und ihre Schwester Becca ist die einzige, die sie immer wieder dazu anhält, dieses Talent zu nutzen. Puh, ich hatte stellenweise unglaublich Mitleid mit dem Charakter von Liza. Denn, kennen wir nicht alle so jemand? Gut, vielleicht nicht alle, aber mir kommen auf Anhieb ein paar Personen aus der Vergangenheit in den Sinn, die nach außen immer fröhlich und heiter waren, aber man wusste, dass es ihnen nicht wirklich gut ging. Aber zum Glück hat Liza ihre beste Freundin Steph und River an ihrer Seite.
Der Charakter von River (25, Arzt in Ausbildung) ist wunderschön. So schön, dass ich mir an so manchen Stellen dachte: zu schön um wahr zu sein! Denn, welcher Mann hält sich freiwillig ein ganzes Jahr oder länger sexuell zurück, obwohl sich die Chancen dazu ergeben würden? Alles, weil er merkt, er würde die Beziehung zu der Frau, die er liebt, dadurch zerstören? Ich habe River oft bewundert, für seine Selbstkontrolle, was sich doch sehr davon unterscheidet, wie Männer mit ihrem Verlangen in anderen Liebesromanen beschrieben werden. Es war eine willkommene Abwechslung! Er hat selbst eine familiär schwierige Vergangenheit und kann sich dadurch bei Liza einfühlen und versucht ihr mit allem, was ihm möglich ist, zu helfen. Er tat mir oft leid, da er vielen Erwartungen gerecht werden muss und auch beruflich durch seine Assistenzarztzeit ausgelastet und auch überlastet ist. Aber er hat zum Glück zusätzlich seinen besten Freund an der Seite: Jake. (Kommt euch der Name bekannt vor? Ich sage nur: Gabe und Em. Und wie Jessica auf Instagram mal verlautbaren ließ, bekommt Jack eine eigene Geschichte. Yeah!)
Zu guter Letzt der Charakter von Becca (23), die Schwester von Liza, um die sich direkt und indirekt alles dreht. Eine starke, aber chronisch schwerkranke (Mukoviszidose) Frau, die versucht, ihrer Schwester zu helfen, obwohl sie weiß, dass ihr Leben hier auf Erden nicht mehr lange währt. Sie hat ein unerschütterliches Gottvertrauen und keine Angst vor dem Tod, kann sich aber noch nicht so wirklich von dem Leben hier auf Erden lösen, weil sie sich Sorgen um ihre Schwester macht. Becca selbst konnte nie das Leben führen, welches sie sich wünschte und musste fast ihr halbes Leben im Krankenhaus verbringen und erlitt den Verlust ihrer großen Liebe an eben dieser Krankheit, die sie selbst belastet. Ich habe oft mit und um Becca geweint und sie für ihre Charakterstärke bewundert.
Empfehlung!
Ein starkes Buch, mit einer großartigen Message: Hoffnung! Wenn ihr nun wissen wollt, was es mit den Seifenblasen auf sich hat, dann empfehle ich euch einfach: kauft das Buch und lest selbst! :)
Die ersten 60% haben mir nicht sehr zugesagt. Liza war einfach nicht mein Fall. River war ein toller Charakter, aber ich mag es nicht, wenn sich jemand so hinhalten lässt. Hinten raus war die Geschichte sehr emotional und hat mir sehr viel besser gefallen.
Emotionale und liebevolle Geschichte in einer tiefgründigen Thematik
Jessica Winter ist eine meiner Lieblingsautorinnen und ihre Drama-Romance-Geschichten gehen mir immer mitten ins Herz. Also war es auch klar, dass ich mir ihr neues Buch “Das Gewicht von Seifenblasen” ebenfalls zulege und lese.
Coverbild Ein für dieses Genre typisches Cover: Ein hübsches Paar in sommerlicher Stimmung, im Vordergrund sieht man Seifenblasen in der Luft schweben. Der Titel des Buches steht im unteren Mittel in einer Handschrift. Einfach ein schönes und passendes Bild zu der Story und dem Genre und gefällt mir gut.
Handlung Die junge Studentin Elizabeth Donovan zieht gemeinsam mit ihrer an Mukoviszidose erkrankten Schwester Rebecca in eine Wohnung und lernt dabei den sympathischen River kennen. River ist Assistenzarzt in der Klinik, in der Becca gerade behandelt wird. Aber Beccas Zustand verschlimmert sich. Liza steht zwischen ihrer Familie und ihrem eigenen Leben, verbietet sich tiefere Gefühle und eine feste Beziehung, nur um Becca nicht weh zu tun, und trotzdem genießt sie die gemeinsame, zwanglose Zeit mit River. Ihre Eltern stehen dem Ganzen sehr argwöhnisch gegenüber und setzen sie mit ihrem Mißtrauen zusätzlich unter Druck. Liza flüchtet sich nicht nur in zwanglose Dates, sondern auch noch in Alkohol. Doch River hat sich in sie verliebt, gibt ihr Geborgenheit und das erste mal das Gefühl von Glück.
Buchlayout / Haptik Das eBook wurde schlicht und einfach gestaltet. Die 338 Seiten werden in 3 Teile und insgesamt 35 Kapitel aufgeteilt. Jedes Kapitel wird nur mit der Kapitelzahl und “Kapitel” eingeführt und darunter steht der Name, aus dessen Perspektive der Abschnitt erzählt wird in kursiver Schrift.
Idee / Plot Mir gefällt besonders gut, dass es sich hier nicht um die Geschichte einer erkrankten Person handelt, sondern um die Personen, die auch am meisten darunter Leiden: die Familienangehörigen. Wahrscheinlich mehr als der Betroffene selber, so wie auch die Autorin das hier in dieser Geschichte sehr gut herausgearbeitet hat. Wie bei jeder Krankheit, leben die engsten Angehörigen in einer gewissen Co-Abhängigkeit zu den Betroffenen und können oft selber ihr Leben nicht leben, oder geben sich sogar selber die Schuld an der Situation. Familien können an solchen Situationen zerbrechen, wenn sie nicht anfangen ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen. Mir gefällt auch, dass eine Beziehung nicht immer gleich aufs Äußerste gehen muss, sondern sich Partner gegenseitig stützen und lieben können, ohne gleich intim werden zu müssen.
Emotionen / Protagonisten Liza musste ihr ganzes Leben immer hinter Becca anstehen. Beccas Krankheit war immer wichtiger und Liza hat sich von ihren Eltern nicht so sehr geliebt gefühlt. Ihre Schwester ist ihr Ein und Alles und nichts würde sie tun, was ihr weh zu tun könnte. Auf keinen Fall würde sie der Todkranken ein Leben vorleben, welches diese nie erreichen könnte. Damit hat sich Liza selber in eine Ecke gedrängt, aus der sie nicht mehr herauskommt. Natürlich sind zwanglose Dates und Alkohol nicht der richtige Weg, aber ich kann sie absolut verstehen. Sie muss flüchten, um sich selber irgendwie “zu spüren”. Ich habe sehr mit ihr mitgelitten, obwohl ich sie oft auch gerne wirklich gerüttelt hätte, um ihr zu sagen, dass sie endlich aufwachen soll und auch ein Recht darauf hat, glücklich zu werden.
Rivers Hintergrundgeschichte ist hier nicht ganz so dominant wie Lizas, aber auch hier geht es um die Abnabelungen von den elterlichen Erwartungen, um den eigenen Weg zu gehen. Er durchschaut Lizas Verhalten sehr gut und ich bewundere ihn dafür, dass er sich und der Beziehung die nötige Zeit gibt und Liza nicht unter Druck setzt. Ich finde ihn einfach toll. Er ist liebevoll und rücksichtsvoll, obwohl er auch Lizas Ablehnung und Eskapaden ertragen muss.
Handlungsaufbau / Spannungsbogen Die Handlung des Buches besteht nicht zu sehr auf extreme Höhen und Tiefen, sondern baut sich sanft und stetig auf, und endet in einem sehr emotionalen Ende, bei dem ich auch sehr geweint habe. Natürlich ist vieles vorhersehbar, aber das macht dieser wundervollen Geschichte nichts aus. Vielmehr leidet man mit Liza mit, und wünscht sich einfach für sie und ihre ganze Familie ein gutes Ende.
Szenerie / Setting Jessica Winter kann mir hier die Umgebung bildhaft beschreiben und ich kann mir alles gut vorstellen. Egal, ob wir im Krankenhaus sind und miterleben, wie Liza das unpersönliche und abschreckende Zimmer dekoriert, oder ob wir mit Liza und River in New York unterwegs sind. New York passt zu der quirligen Liza, die das Nachtleben in vollen Zügen genießt. Sprache / Schreibstil Sprachlich liebe ich Jessicas Stil einfach. Sie schreibt direkt und absolut auf die Charaktere passend geschneidert. Wie von ihr gewohnt, benutzt Jessica den Präsenz und wir erleben die Geschichte als Ich-Erzähler jeweils aus der Perspektive von Liza und River in abwechselnden Kapiteln.
FAZIT Ein eher sanftes Buch aber mit einer dafür umso wichtigeren Message. Eine emotionale und liebevolle Geschichte in einer schwierigen und tiefgründigen Thematik, die mich vor allem am Ende sehr berührt hat. Ansonsten für mich ein eher schwächeres Buch von Jessica, das ich dennoch sehr toll fand.
Buchname: Das Gewicht von Seifenblasen Autor: Jessica Winter Seiten: 346 (Print) Fromat: als Print und Ebook erhältlich Verlag: Tinte & Feder (1. Dezember 2020) Sterne: 5
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in roten Buchstaben im mittleren Bereich. Man sieht ein Pärchen und Seifenblasen auf dem Cover. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Eine berührende Geschichte um Liebe, Loslassen und das Glück des Augenblicks von Kindle-#1-Bestsellerautorin Jessica Winter. Eigentlich gefällt es Liza ganz gut, beim Umzug gleich von ihrem attraktiven Nachbarn mit dem süßen Lächeln und dem australischen Akzent auf Händen getragen zu werden. Mit verlaufener Wimperntusche und zerfetzten Schuhen will Flirten allerdings gelernt sein. Gut, dass Liza sowieso nicht vorhat, sich in irgendwen zu verlieben. Erst recht nicht, wenn es sich dabei um den Assistenzarzt handelt, der im gleichen Krankenhaus arbeitet, in dem ihre Schwester Becca auf eine Lungentransplantation wartet. Aber River ist nicht nur von Lizas Charme und Witz beeindruckt, sondern vor allem von dem, was sie dahinter versteckt. Er ist fest entschlossen, um ihr Herz zu kämpfen, weil er seines schon an sie verloren hat. Und als sich Beccas Zustand verschlechtert, ist River vielleicht der Einzige, der Lizas Abwärtsspirale stoppen kann …
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich. Das Buch bzw die Geschichte wurde aus der Sicht von Liza und River geschrieben.
Charaktere: Die Hauptprotagonistin ist Liza Der Hauptprotagonist ist River
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung: !!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „Das Gewicht von Seifenblasen“ extrem gut gefallen. In den Buch lernen wir Liza kennen, die sehr chaotisch und auch sehr sarkastisch ist, aber mega sympathisch und authentisch ist. Ihre Schwester Becca ist sehr schwer krank. Und River – Lizsas Nachbar und auch Assistenzarzt – der auch mein Herz von der ersten Seite an gewonnen hat. Was mir persönlich an dem Buch richtig gut gefallen hat ist, dass es nicht um Becca und ihre Krankheit geht. Sondern das ihre Schwester Liza als Hauptprotagonistin fungiert hat. Liza ist m ir persönlich mit ihrer Lustigen Art und Weiße richtig ans Herz gewachsen. Das fande ich sehr gut, dass das Buch auch eine gewisse Portion Witz und Charme hatte und nicht nur die Krankheit oder die Melancholie im Vordergrund stande.. Ich finde auch, dass Jessica es wunderbar gemeistert hat, dass Buch auf eine Art und Weiße total Locker flockig und auch mit einer gehörigen Portion Witz zu schreiben aber auch gleichzeitig mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und Melancholie zu schreiben. Ich hatte sowohl Tränen in den Augen vom Lachen als auch wie von der Traurigkeit. Dieser schmale Grad an Gefühlen hat die Autorin meiner Meinung nach richtig gut hinbekommen. Dass das Buch für mich persönlich schon zu etwas besonderen macht. Ich habe das Buch so gerne gelesen, dass ich es regelrecht verschlungen habe. Ich mag es total, wenn ich bei einer Geschichte gleichzeitig vor Rührung weinen und auch vor lauer Lachen weinen kann. Und das konnte ich bei der Geschichte von Liza und River ziemlich gut. Außerdem mag ich einfach die ganze Schreibweise von der Autorin. Ihre Charaktere haben auf mich einen realen Eindruck gemacht. Es hat einfach alles von Vorne bis Hinten gestimmt. Deshalb bekommt da Buch von mir auch sehr verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
In „Das Gewicht von Seifenblasen“ geht es um Liza, die bei ihrem Umzug sofort auf ihren attraktiven Nachbarn River trifft, der eine besondere Ausstrahlung hat. Als sie erfährt, dass er Assistenzarzt ist, der im gleichen Krankenhaus wie ihre Schwester liegt, will sie sich erst recht nicht verlieben. Doch das Schicksal scheint andere Pläne zu haben und River will sie kennen lernen.....
Liza studiert englische Literatur Journalismus und ist gerade in eine neue Wohnung gezogen. Sie ist eine authentische Protagonistin, die ich mit jeder Seite mehr kennen lernen wollte. Sie hat immer das getan, was andere von ihr erwartet haben, wie sie sein soll, doch niemand ahnt wie sehr sie im sogenannten Schatten existiert von ihrer kranken Schwester.
River ist Arzt in Ausbildung und arbeitet in dem Krankenhaus, wo Lizas Schwester liegt. Er hat eine besondere Ausstrahlung und als er sie kennen lernt will er um sie kämpfen. Wird das Schicksal ihnen eine Chance geben ?
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Perspektive von Liza erzählt. Der Leser kann sie so noch näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Nebenfiguren, die man trifft, sind ebenso authentisch und gestalten die Geschichte mit, wie zum Beispiel Lizas Schwester. Die Kulisse der Stadt hat mir sehr gut gefallen
Die Spannung hat mich langsam in die Geschichte von Liz gezogen und man erfährt von der schlimmen Krankheit ihrer Schwester und wie nahe sich beide stehen. Als Liz in eine neue Wohnung zieht begegnet ihr River, der eine besondere Ausstrahlung hat. Doch, als Liz erfährt, dass er genau in dem Krankenhaus arbeitet, indem ihre Schwester behandelt wird, will sie auf Abstand gehen. River jedoch scheint sich nicht beirren zu lassen, sondern will Liza kennenlernen. Was geschieht, aber wenn es ihre Schwester schlechter geht, kann River helfen damit sie nicht komplett emotional zerbricht an der ganzen Sache ? Wird das Schicksal Liz eine Chance geben für sich und River ?
Wieder schafft es, die Autorin einen Roman zu schreiben mit einem sehr ernsten Thema in diesem Fall eine Krankheit Mukoviszidose eine Lungenkrankheit. Ich habe schon einmal eine Buchverfilmung darüber geschaut, die sehr emotional war und konnte meine Gefühle kaum im Zaum halten. Neben dieser Thematik gibt es natürlich auch eine Liebesgeschichte, die mich, als Leser ebenso mitgenommen hat. Das Ende hat mich sehr mitgerissen und ich kann kaum in Worte fassen wie sehr mich, die Autorin berührt hat.
Das Cover sieht einfach toll aus und ich finde, es passt perfekt zum Titel des Buches.
Fazit
Das Gewicht von Seifenblasen ist eine kraftvolle Geschichte mit einer besonderen Nachricht: Ihr dürft die Hoffnung nicht aufgeben.
Also eines sei hier mal gleich am Anfang gesagt. Wenn ihr auf der Suche nach wunderschönen Geschichten seid, welche viele große Gefühle beschreiben und das wahre Leben widerspiegeln, dann seid ihr bei Jessica Winter goldrichtig. Und damit meine ich tiefgründige Geschichten, die so richtig unter die Haut gehen und Themen beinhalten, die nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern auch deinen Taschentuchverbrauch steigern und dich trotzdem auch zum Lachen bringen!
Das Gewicht von Seifenblasen überzeugt nicht nur mit Titel, einem wunderschönen Cover und dem Klappentext! Die Autorin hat mich schon nach wenigen Worten an ihr Buch gekettet. Und der Titel wirkt noch stärker, wenn man erst liest welche Bedeutung er im Buch hat. Das fand ich großartig und hat mich wahnsinnig berührt!
Liza ist eine außergewöhnliche Protagonistin. Sie ist aufrichtig, nicht auf den Mund gefallen, etwas tollpatschig, aufopfernd, selbstkritisch und vor allem eine sehr starke Persönlichkeit. Und trotzdem in ihrem inneren so zerbrechlich! Es ist bewundernswert, wie sehr sie sich um ihre kranke Schwester Becca kümmert. Sie ist immer für sie da und hat ihr eigenes Leben komplett auf sie eingestellt. Und obwohl sie alles gibt und ihre eigenen Bedürfnisse hintenanstellt, hat man das Gefühl, dass es für Menschen, welche ihr nahe stehen immer noch nicht genug ist. Man hat das Gefühl, als könnte sie es manchen einfach nie recht machen. Egal was sie macht! Besonders ihren Eltern! Und mit diesem enormen Druck versucht sie trotzdem ihr Leben zu meistern. Für mich persönlich eine sehr bewundernswerte junge Frau!
Umso schöner ist es mitzuerleben, wie sie River kennenlernt. Wer jetzt an so typisch klischeehafte Geschichten denkt, liegt damit vollkommen falsch.
River ist ein Mann, denn man einfach lieben muss! Es geht gar nicht anders! Seine Art wie er auf Liza zugeht, mit soviel Zurückhaltung, dass es beinahe schon schmerzt es mitanzusehen! Wie er ihr in schweren Zeiten zur Seite steht, als Freund! Es ist unbeschreiblich! Allein beim Gedanken daran, bekomme ich schon wieder Gänsehaut!
Wie ihr sicher schon herausgelesen habt, bin ich ein riesen Fan dieses Buches! Man spürt hier richtig, dass die Autorin sehr viel Gefühl und Herzblut in jede geschriebene Zeile gesteckt hat. Das Buch liest sich flüssig, ist emotionsgeladen, sowohl traurig wie auch lustig, spannend und vor allem fesselnd aufgebaut. Die Protagonisten wirken authentisch und die Krankheit sowie deren Verlauf wurde sehr gut recherchiert und beschrieben!
…erschütternd, emotionsgeladen, nervenzehrend und intensiv, dass tränenreich beeindruckt…
Habt ihr genau wie ich wieder zu einem wundervollen Werk von Jessica Winter gegriffen ? So dann warne ich euch direkt vorab, denn auch wenn es von schlechten Witzen, amüsanten Schlagabtauchen und Gedanken sprüht, ist es eine sehr emotionsgeladene und nervenzehrende Geschichte, die einen viele tränenreiche Momente erschafft.
Schon das Thema der Krankheit ist ein belastendes Thema, nicht nur für die selbst betroffene Becca, die sich so mutig zeigt als auch ihre Schwester Liza, die ihrem eigenes Glück weg stößt und immer wieder wegrennt, wo sie dann irgendwann selber nicht weiß ob sich die Flucht lohnt ?
Ich war schon mit den ersten Zeilen Feuer und Flamme und habe mich in das gefühlvolle und köstlich amüsante Lesevergnügen gestürzt, schon die erste Begegnungen zwischen River und Liza war der perfekte erste Moment und doch leider nicht genug. Was einen dann durch Jessicas Schreibstil gesteigert wird, so dass man durch die Zeilen fliegt, das Geschehen nicht mehr los lässt. Dieser ist wieder locker und leicht, humorvolle, packend und nervenzehrende zugleich, fordert aber mit der Wortgewandtheit zu mehr Bedeutung heraus .
Was deutlich wird ist natürlich die wichtige tiefere Botschaft, der Umgang mit den Beteiligten als auch den Erkrankten, die ihr Leben so lebenslustig leben wie es möglich ist.
"Durch sie habe ich gelernt, mein Leben MIT ABSICHT zu leben"
Lest selbst und taucht in das emotionale als auch atemberaubende Werk ein. Ich war amüsiert von der frechen Art der komplexen Persönlichkeiten, der Dynamik und Chemie von River und Liza, den romantischen Momenten als auch erschüttert von der Entwicklung des Krankheitsverlaufs sowie tränenreich involviert von den Verlauf.
Ein herrliches Werk, voller Emotionen, tiefer Botschaft zum bewussten Leben, das ich euch ans Herz legen kann.
Romantisch, Humorvoll und voller Liebe, auch wenn diese nicht sofort angenommen werden kann, der perfekte Mix für wundervolle Lesestunden. Nicht vergessen Taschentücher bereit halten und los gehts.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an die Autorin. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.
"Sie braucht dich, weil du diejenige bist, die ihr dabei hilft, nicht die letzten Tage zu zählen, sondern jeden Tag zählen zu lassen, den sie bekommt" ~ River
Inhalt: Becca leidet seit ihrer Geburt an CF - einer unheilbaren Krankheit, die mit vielen Nebenerkrankungen verbunden ist und früher oder später zum Tod führt. Ihre Schwester Liza ist immer für sie da und begleitet sie auf ihrem Weg. Liza soll von ihrer Familie aus keine Erfahrungen machen, die ihre Schwester nicht machen kann, um sie nicht unnötig zu belasten. Diese Einschränkung erträgt Liza lange mit Fassung - bis sie schließlich River kennenlernt, der hinter ihre Fassade blickt und sie unbedingt näher kennenlernen möchte.
👩: Die Beziehung zwischen Liza und Becca habe ich sehr bewundert, da sie von so viel Liebe beherrscht wird. Liza möchte Becca nicht unnötig verletzten und verzichtet daher auf eigene Erfolge wie z.b Beziehungen etc. Auch als sie River kennenlernt und dieser um ihre Aufmerksamkeit kämpft, stößt sie ihn immer wieder von sich, auch wenn sie sich selbst damit weh tut - sie würde alles für ihre Schwester tun.
👦: In River habe ich mich ziemlich früh schon verliebt, weil er einfach immer für Liza da war - in guten und schlechten Situationen - und das alles, ohne etwas von ihr zu fordern. Natürlich muss man aufpassen, sich dadurch nicht selbst zu verletzten, doch es war wahnsinnig romantisch und ich habe ihn so bewundert dafür. River hat lediglich einen Charakterzug, den ich an ihm nicht mochte: er hat es nie wirklich geschafft, sich von seinem Vater und dessen Einfluss loszusagen.
👩: Mein Lieblingscharakter war aber klar Becca. Sie weiß, dass sie bald sterben wird und nutzt jeden Tag so, als würde sie ein normales Leben führen. Auch allen anderen zaubert sie immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Ich fand es wirklich beeindruckend, dass sie in ihrer schlechten Verfassung stets überlegt hat, was Liza braucht und wie sie es ihrer Schwester leichter machen kann.
Fazit: Ich habe relativ lange gebraucht, um wirklich in die Handlung einzutauchen - doch ich mich dann in alle Charaktere hineinversetzen konnte, hat mich das Buch (und vor allem das Ende) wirklich zerstört und zu Tränen gerührt. Ich vergebe daher 4/5 🌟 und eine klare Leseempfehlung!
Bisher habe ich schon sehr viele positive Rezensionen zu Büchern der Autorin gelesen, weshalb ich schon sehr gespannt auf diese Geschichte war!
Meine Meinung:
Ich bin direkt gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig, trotzdem schafft Jessica Winter es, Tiefe in die Geschichte zu bringen.
Bei ihrem Umzug lernt die Studentin Liza den Assistenzarzt River kennen. Dieser arbeitet in dem Krankenhaus, wo ihr Schwester Becca liegt. Becca hat eine unheilbare Krankheit und als ihr Zustand sich verschlechtert, ist River oft an Lizas Seite.
Ich fand beide Protagonisten sehr sympathisch. Liza ist sehr humorvoll und kümmert sich immer sehr liebevoll um ihre Schwester. Obwohl schon lange bekannt ist, dass Becca keine hohe Lebenserwartung hat, kann Liza dies manchmal noch nicht begreifen und würde alles dafür tun, um länger Zeit mit ihrer Schwester verbringen zu können. Mich selbst hat es auch sehr fertig gemacht, dass Liza oft sehr traurig und niedergeschlagen war. Ich habe richtig mit ihr mitgefühlt und mit ihr gehofft, dass doch noch irgendwie ein Wunder geschieht. River ist sehr fürsorglich. Er versucht alles, um Liza glücklich zu machen. Auch ihn belastet Beccas Zustand sehr, da er weiß, wie wichtig sie Liza ist. Auch River habe ich im Laufe der Geschichte sehr lieb gewonnen.
Ich habe schon häufiger gehört, dass die Bücher von Jessica Winter wohl sehr emotional sein sollen und ich kann ganz klar sagen, dass es stimmt. Beccas Krankheit wurde durchgehend sehr stark thematisiert. Man hat immer mitbekommen, wie ihr derzeitiger Zustand ist und wie Liza sich deshalb fühlt. Ich selbst fand es auch sehr schlimm zu sehen, dass Becca immer schwächer wird und wie machtlos selbst die Ärzte hier sind. Diese Geschichte war voller Schmerz und hat gezeigt, dass eben nicht alles im Leben perfekt ist und dass es Dinge gibt, auf die man keinerlei Einfluss hat.
Fazit:
Zusammenfassend kann ich bestätigen, dass Jessica Winter sehr begabt ist und wundervolle emotionale Bücher schreibt. Ich konnte mit den Protagonisten lachen und weinen - für mich war diese Geschichte sehr realistisch und konnte mich überzeugen!
„Das Gewicht von Seifenblasen“ von Jessica Winter verspricht ein weiteres emotionales und rührendes Buch der Autorin zu werden. Die Autorin hat einen flüssig leichten und angenehmen Schreibstil, wodurch ich das Buch trotz seiner schweren Thematik in einem Rutsch gelesen habe. Es gab jedoch Stellen, die – für mich zumindest – teilweise zäh waren. In diesem Buch steht überraschenderweise nicht die Liebesgeschichte zwischen Liza und dem jungen Medizinstudenten River im Vordergrund. Sie wurde meiner Ansicht nach etwas oberflächlich behandelt bzw. gehen nicht in die gewünschte Tiefe. Vielmehr geht es um Lizas Schwester bzw. um ihre Krankheit Mukoviszidose. Ich kenne mich mit dieser Krankheit nicht sonderlich aus, habe aber bemerkt, dass die Autorin sich intensiv mit diesem Krankheitsbild und dessen Verlauf auseinandergesetzt hat. Es war interessant, aber auch sehr emotional diese besondere Geschichte zu lesen. Die Beziehung zwischen den zwei Schwestern war etwas Besonderes, auch wenn sie verständlicherweise an einigen Stellen aufgrund der Krankheit litt. Liza, die Hauptprotagonisten, leidet jedoch am meisten unter der Krankheit ihrer Schwester. Ich finde, sie ist dennoch eine sehr starke Persönlichkeit, die ihre Schwester sehr liebt und ihr Leben für sie sogar halbwegs aufgibt. Sie macht in dieser Geschichte eine besonders bemerkenswerte Entwicklung durch, die man von Beginn an hoffnungsvoll mitverfolgt. Das Ende war für mich persönlich jedoch leider etwas enttäuschend. Insgesamt behandelt „Das Gewicht von Seifenblasen“ ein schweres, ernstes und emotionales Thema, das realitätsnah beschrieben ist. Die Autorin hat ehrliche, authentische Protagonisten erschaffen. Mir hat jedoch eine gewisse Tiefe gefehlt. Nichtsdestotrotz ist es eine wundervolle, ehrliche und rührende Geschichte. Ich vergebe 4/5 Sterne und kann dieses Buch allen empfehlen, die mal nicht auf eine locker leichte Lektüre aus sind.
Seit ihrer Geburt ist Becca an Mukoviszidose erkrankt. Alles in ihrer Familie dreht sich um die Krankheit, so auch das Leben ihrer Schwester Liza. Die beiden kämpfen jeden Tag, damit Becca die Prognosen zu ihrem kurzen Leben widerlegen kann. Dann trifft Liza auf den Medizinstudenten River, der ihr Herz höherschlagen lässt und sie immer wieder durchschaut. Doch kann Liza glücklich werden, wenn ihrer Schwester ein langes, "normales" Leben verwehrt wird? Gleich vorweg kann ich schon sagen, dass ich nicht mal 100 Seiten gelesen habe, als ich das erste Mal Tränen in den Augen hatte. Und das war natürlich auch nicht das letzte Mal `:D. Wie man sich denken kann, ist die Geschichte durch die Krankheit von Becca sehr emotional. Die Familie musste sich schon viel zu früh mit dem Tod auseinander setzten und besonders Liza leidet ebenfalls sehr. Doch es gibt auch umso mehr schöne, inspirierende Momente und Gedanken. Insbesondere Becca wirkt oft schon sehr weise. Die Beziehung zwischen Liza und River hat mir von Anfang an gefallen. Der Umgang der beiden ist so locker und trotzdem wissen sie immer, was der/die andere gerade braucht. Durch den Schreibstil wurden die Gefühle sehr intensiv rübergebracht und ich habe oft mit den beiden gelitten und gelacht, der der Humor spielt hier eine sehr große Rolle. Es werden viele wichtige Themen, unter anderem Selbstliebe, Umgang mit Totkranken Menschen und auch das Genießen des (kurzen) Lebens angesprochen. Manche Aussagen und Gespräche haben mich sehr zum Nachdenken angeregt. Besonders der Hinweis, dass man totkranke Menschen schnell bedauert, obwohl sie vielleicht selbst gar kein Bedauern empfinden. Was mit leider auch aufgefallen ist, waren ein paar Ungereimtheiten im Plot und der eine oder andere Fehler, der schon manchmal den Lesefluss gestört hat. Dafür ziehe ich einen halben Stern ab, aber an sich hat die Geschichte mich wirklich berührt und zum Nachdenken angeregt. Ich würde gern mehr von der Autorin lesen, denn sie hat mich mit diesem Buch sehr von sich überzeugt :D
Klappentext Eigentlich gefällt es Liza ganz gut, beim Umzug gleich von ihrem attraktiven Nachbarn mit dem süßen Lächeln und dem australischen Akzent auf Händen getragen zu werden. Mit verlaufener Wimperntusche und zerfetzten Schuhen will Flirten allerdings gelernt sein. Gut, dass Liza sowieso nicht vorhat, sich in irgendwen zu verlieben. Erst recht nicht, wenn es sich dabei um den Assistenzarzt handelt, der im gleichen Krankenhaus arbeitet, in dem ihre Schwester Becca auf eine Lungentransplantation wartet.
Aber River ist nicht nur von Lizas Charme und Witz beeindruckt, sondern vor allem von dem, was sie dahinter versteckt. Er ist fest entschlossen, um ihr Herz zu kämpfen, weil er seines schon an sie verloren hat. Und als sich Beccas Zustand verschlechtert, ist River vielleicht der Einzige, der Lizas Abwärtsspirale stoppen kann …
Cover und Schreibstil Ein wunderschönes Cover, die farbliche Gestaltung ist perfekt und die Seifenblasen passen so wunderbar zu dem Buch. Ich mag normalerweise keine Menschen auf dem Cover aber hier ist es so gut gemacht.
Fazit und Inhalt Achtung bei diesem Roman sieht es auf den ersten Seiten so aus als wäre er locker und leicht, dank der Art von Liza aber er geht so viel tiefer als anfangs angenommen. Es geht um Liza und River aber auch um Becca aber vorallem geht es darum wie wir mit Menschen mit Krankheiten umgehen. Die Autorin schafft es, dass das Buch ein gewisse Leichtigkeit hat obwohl das Thema alles nur nicht leicht ist. Es zeigt uns doch sehr deutlich wie wir denken mit Menschen umzugehen, hier wird oft Situationen beschrieben die chronische Kranke häufiger erleben. Ich finde die Jessica hat es wirklich auf jeder Seite geschafft mich näher an Becca und Liza zu bringen. Ihre Gedanken und Gefühle sind so präsent und sie zeigen wie schwierig alles auch für Angehörige ist, sich allem nicht selbst zu verlieren. Das Buch hat mich wirklich sehr berührt und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Ich danke der Autorin für die Einblick in die Gedankenwelt von Liza und River.
Liza und River eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, obwohl man sie so eigentlich nicht erwartet hat. Liza zieht mit ihrer Schwester in das selbe Gebäude wie River und sein riesiger Hund. Was sie nicht wissen ist dass er auch Beccas Arzt sein wird (zwar nur kurz aber trotzdem)
Dieses Buch ist definitiv keine leichte Kost und hat mich stellenweise wirklich Überwindung gekostet weiterzulesen. Denn es gibt viele Geschichten die aus Sicht der Kranken geschrieben werden, aber in diesem geht es um Liza und ihre Gefühle und dass sie quasi allen alles recht machen will und sich dadurch selbst vergisst und sich selbst erst dann Glück gönnen will, wenn Becca wieder gesund ist bzw es ihr wieder besser geht.
Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Liza und River erzählt und man erfährt wie es Liza mit der Siituation geht und wie sie sich selbst in den Hintergrund rückt. River ist eine Ablenkung für Liza, will aber eigentlich keine sein, aber wo die Liebe eben hinfällt, manchmal kann man sich nicht wehren dagegen.
Ich fand River so toll, wie er mit Liza und Becca und nicht nur deren sondern auch seiner eigenen Situation mit seinem Studium und seiner Familie umgeht.
Mit Liza habe ich total mitgefühlt und ihr Ausbruch gegen Ende des Buches war soo richtig und wichtig und hat gezeigt wie es ihr wirklich geht.
Das Buch ist nichts für schwache Nerven, denn es werden einige sehr ernste Themen angesprochen, die nicht alltäglich sind und über die sich irgendwie viel zu wenig Gedanken gemacht werden.
Ich will nicht schreiben dass mich das Buch gut unterhalten hat, ich habe gelacht und geweint aber es hat mich auf jeden Fall sehr berührt.
Vielen Dank an die Autorin für dieses Buch und viel Spaß beim Lesen!
Liza und ihre unheilbar an Mukoviszidose erkrankte Schwester Becca ziehen zusammen. Liza stemmt den Umzug alleine, da ihre Schwester gerade wieder im Krankenhaus liegt. Dabei trifft sie auch gleich auf ihren attraktiven Nachbarn River, der sogleich von Lizas positiver Ausstrahlung angetan ist. Dann stellt sich auch noch heraus, dass River als Assistenzarzt im gleichen Krankenhaus arbeitet, in dem Becca auf ihre Lungentransplantation wartet. Auch Liza ist sehr von River angetan, doch sie will sich nicht verlieben, River will sie aber auf keinen Fall aufgeben ...
Hier erwartet den Leser eine sehr gefühlvolle und traurige Geschichte. Liza opfert sich förmlich für ihre Schwester auf, weil sie denkt, sie kann nicht glücklich sein, solange es Becca schlecht geht. Daher weist sie auch River immer wieder zurück. Was ich dann aber schade und ungerecht fand, dass sie ihn dauernd mit ihren ständig wechselnden Dates konfroniert hat. Aber einfühlsam wie River ist, wendet er sich nicht von ihr ab, im Gegenteil er ist stets für sie da und spendet Trost, wenn sie ihn braucht und baut sie wieder auf. Becca fand ich auch sehr sympathisch und habe es bewundert, wie locker sie teilweise mit ihrer Krankheit umgegangen ist. Sie weiß von klein auf, dass sie nicht sehr alt wird, trotzdem kämpft sie und sagt selbst, dass sie ein schönes Leben hat. Man merkt, dass die Autorin genauestens recherchiert hat, ich konnte sehr viel über die Krankheit erfahren. Fazit: Eine sehr zu Herzen gehende Geschichte über Geschwisterliebe und das loslassen können.
Liza trifft während ihres Umzugs auf ihren neuen charmanten Nachbarn River, es knistert direkt zwischen den beiden. Doch Liza möchte im Moment keine Beziehung und zudem ist er der behandelnde Arzt ihrer Schwester Becca, die auf eine Lungentransplantation wartet. River möchte kämpfen und nicht nur das...
Ich liebe die Liebesgeschichte von Jessica Winter. Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach schön geschrieben, leider hatte dieses Buch seine längen, wo ich sehr langsam voran kam.
Ich habe mich direkt in River verliebt, er ist ein Ruhepol und sehr ausgeglichen. Es ist so süß, wie er um Liza kämpft und sie nie drängt. Ein wirklicher Book Boyfriend. Leider hat mich Liza oft genervt, auch wenn ich viele ihrer Handlungen und Gedankengänge verstehen kann. Am liebsten hätte ich sie zwischendurch geschüttelt, wahrscheinlich ging es River oftmals nicht anders. Ihre Schwester versucht trotz ihrer Erkrankung, Liza beizustehen, was sich oft als schwierig erweist.
In dem Buch werden viele schwierige Themen angesprochen, wie schwere Krankheit, Trauer und und und... Es ist schon harte Kost mit einer sehr schönen gefühlvollen Liebesgeschichte. Jeder einzelne Protagonisten bringt seine Geschichte und Probleme mit.
4 von 5 Sternen Eine wirklich schöne Liebesgeschichte, mit sehr viel Tiefgang. Es ist kein Buch für zwischendurch. Eine absolute Leseempfehlung.
Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar, dieses nimmt keinen Einfluss auf meine Meinung. Danke an Netgally und den Verlag, dass sie es mir kostenlos als Leseexemplar zur verfügung gestellt haben.
Buch 2 – Hörbuch Infos zum Buch Autorin: Jessica Winter Format: Hörbuch und Ebook Preis: 9,81 Tb – Ebook 3,81 Euro Hörbuch 9,95 im Audible Abo – ohne 16,71 In Kombi mit Ebook 2,95 Euro Thema: Krankheit, Geschwisterliebe, Gewissen, Hilflosigkeit fertig gehört am 04. Januar 2021 Dauer: 10 Stunden und 5 Minuten Sprecher: Bastian Korff, Nina-Zofia Amerschläger WORUM GEHT ES IN DER GESCHICHTE ? Liza und Bekka sind Geschwister. Bekka lebt mit einer schweren Krankheit von klein auf, nur eine Lungen transplantation könnte ihr helfen. Liza lebt auch von klein auf mit der Krankheit und der Sorge um ihre Schwester. Liz lernt nach ihrem Umzug ihren Nachbarn River kennen, ein Arzt der auch in der Klinik arbeitet , wo ihre Schwester behandelt wird. Es entwickeln sich Gefühle zwischen den Beiden. Nur kann Lizi dies zulassen, wo ihrer Schwester durch ihre Krankheit eine Liebe verwehrt ist ? MEINE LESEMEINUNG. Ich fand es super gut in der Geschichte, dass mal die Geschwister von Kranken zu wort kommen. Meist ist es ja der Kranke der im Mittelpunkt des Geschehens steht und die Geschwister zur Randerscheinung werden. Sie leiden auch, nur kaum einer merkt dies. Es war sehr gut thematisch rüber gebracht und die Gefühle von Liz wurden authentisch rüber gebracht. Es kam sehr gut rüber, wie ein Geschwisterteil leidet, denkt und handelt. Auch die Frage die sich stellt, darf ich glücklich sein, wo es meiner Schwester so schlecht geht. Auch das Verhalten der Eltern kam sehr hart und gut rüber. Eine rührende Geschichte um das Lieben und Hoffen und vor allem die Erkenntnis, was es heißt einen schwer kranken Geschwisterteil zu haben. Die Stimmen zum Hörbuch wurden gut gewählt. Sie waren in der Lage das Geschehen sehr gut zu übermitteln, sie schafften es das Gefühl, was die Geschichte ausmachte, gut rüber bringen.
"Wenn Du mich manchmal ansiehst, habe ich das Gefühl, dass Du die Teile von mir schon lange gefunden hast, die ich selbst noch verzweifelt suche." Lust auf Bauchkribbeln? Dann seid ihr hier richtig! Euch erwartet die wunderschön erzählte Liebesgeschichte zwischen Liza und River, die trotzdem ganz nah an der Realität ist und zusätzlich auf die Themen CF/Mukoviszidose und Alkoholmissbrauch aufmerksam macht. Die Geschichte ist wunderbar flüssig zu lesen, logisch und nachvollziehbar aufgebaut, mit sympathischen Protagonisten. Ja, Liza zögert lange und zweifelt oft, begründet wird das aber in ihrer Lebensgeschichte und so wirkte es glaubwürdig. River hat natürlich eine fast schon übermenschliche Geduld. Er ist hartnäckig und hält sich gleichzeitig wahnsinnig zurück. Auch hier gab es mir genügend inneren Monolog um ihn nicht unglaubwürdig wirken zu lassen. Was Liza so alles aus dem Mund purzelt, lässt einen oft wirklich schmunzeln und zusammen mit River und Becca, ihrer Schwester, gibt es einige tolle Dialoge. Ich finde die Geschichte beleuchtet eindringlich und realistisch - soweit ich das einschätzen kann - das Krankheitsbild CF und gleichzeitig eben auch die Situation der Angehörigen, die schon etwas von einer Zwickmühle hat. Der einzige Aspekt der mir gefehlt hat, war der finanzielle. Denn in den USA sind Krankenhausbehandlungen ja eigentlich extrem kostspielig.
Ergreifend. Berührend. Emotional. Leseerlebnis: "Das Gewicht von Seifenblasen" wird abwechselnd aus der Perspektive der Protagonisten River und Liza in der Ich-Form erzählt. Lizas Schwester Becca leidet unter Mukoviszidose (CP). Ich fand es sehr gut, dass sich die Autorin so intensiv damit auseinander gesetzt hat und ihr recherchiertes Wissen wunderbar in das Buch hat einfließen lassen. Die Krankheit ist den Meisten eher unbekannt, obwohl sie leider gar nicht so selten ist. Mit sehr viel Feingefühl und einem wunderbar flüssigem und ergreifendem Schreibstil erschafft Jessica Winter ein traumhaft schönes Leseerlebnis durch alle nur denkbaren Emotionen. Die Charaktere werden alle wunderbar gezeichnet und ich habe mich sogar ein wenig in River verlesen. Zu Liza konnte ich hingegen zunächst nur zögerlich eine Bindung aufbauen. Ihre Handlungen konnte ich zwar nachvollziehen, aber richtig warm mit ihr wurde ich erst im weiteren Handlungsverlauf. Was bestimmt auch mit ihrer eigenen Entwicklung zusammen hängt. Becca hat mich sehr beeindruckt. Eine wahnsinnig starke, junge Frau. Die Geschichte im Gesamten hat mir unheimlich gut gefallen: sie war sehr gefühlsintensiv und hatte keinerlei Längen. Fazit : Eine traumhafte, tiefgründige, emotionale und ergreifende Geschichte, die einen nicht mehr loslässt.
Dies war mein erstes, aber bestimmt nicht letztes Buch dieser Autorin. Allerdings muss erst mein Regal etwas weniger werden ;)
In diesem Buch geht es um Liza und ihre ältere Schwester Becca. Aktuell ziehen die beiden gerade um, in eine gemeinsame Wohnung - nahe dem Krankenhaus. Das Krankenhaus muss Decca leider des Öfteren Besuchen, denn sie leidet seit ihrer Kindheit an Mukoviszidose.
Ihre Schwester Liza ist eine junge., chaotische, aber sehr liebenswerte Person. Liza stellt ihr eigenes Leben immer hinten an und redet sich ein, nicht glücklich zu sein, solange Becca es nicht ist.
Im gleichen Haus, zwei Etagen darüber wohnt River. Ein äußerst charmanter Mann mitsamt Hund. Er studiert Medizin. Die drei freunden sich mit der Zeit an, aber zwischen Liza und River ist es teilweise echt problematisch. Ihr werdet verstehen …
Was ich persönlich etwas Schade fand, war die Tatsache, dass River's Probleme mit seinem Vater etwas zu kurz gekommen sind. Außerdem hätte ich mir die Aussprache zwischen Liza und ihren Eltern etwas intensiver gewünscht.
Jessica Winter hat dieses Buch so einfühlsam geschrieben und des schweren Themas hatte dieses Buch eine gewisse Leichtigkeit. habe Ich habe mit den Protagonisten gelacht und geweint und ich kann’s jedem nur ans Herz legen.
Zwei Schwestern, die kaum ein Jahr trennt: Becca und Liza Eine Krankheit, die eine Schwester von klein auf begleitet: Mukoviszidose Ein angehender Arzt mit einem Herz für Tiere und Leidenschaft für seinen Job: River
Diese Geschichte erzählt abwechselnd aus der Perspektive zweier Menschen, deren Leben einer Achterbahnfahrt der Gefühle gleicht. Liza, deren Leben unter der Last ihrer Schwester zu verschwinden droht und River, dessen Familie so wenig Liebe vergibt, während er selbst so viel zu geben hätte. Als die beiden zufällig aufeinandertreffen und sich anfreunden, finden sie den Halt, den beide so dringend benötigen. Doch kann Liza die Gefühle zulassen, während es ihrer Schwester immer schlechter geht?
Eine schöne Geschichte, die mich manchmal kalt erwischt hat, denn da ich Teil 2 schon gelesen habe, dacht ich, ich kenne den Ausgang dieser Geschichte schon, aber...nein, dem war nicht so.
Ich weiß auch nicht, aber irgendwie konnte mich dieses Buch nicht so berühren, wie ich es sonst von der Autorin gewohnt bin. Dennoch ein gutes Buch. Werde es irgendwann auch noch einmal lesen. Vllt war grad nicht die richtige Zeit dafür.
Jessica Winter hat in ihrem neuen Buch wieder ganz wichtige Themen so gut verpackt. Super Schreibstil der sich ganz flüssig liest. Ich liebe ihre Bücher.