»Ich gehe nicht ins Stadion, weil es Freude macht«, sagt Nick Hornby. Eigentlich leidet der Fan immer und überall, vor allem an der eigenen Mannschaft, an ihren Unzulänglichkeiten, am Trainer und an den eigenen Fans. Er pendelt zwischen Depression und Hysterie, zwischen Herzklopfen und Agonie. Lebt der Fan in einer Ehe ohne Liebe, leidet er unter einer Sucht oder Zwangshandlung? Manuel Andrack stellt sich als bekennender Fußball-Fan den existentiellen Fragen. Und findet nach Gesprächen mit Psychologen, echten Fans und Selbstversuchen Antworten darauf, wie es sich anfühlt, Fan zu sein und warum wir überhaupt Fans sind, was ein Spielerverkauf in uns auslöst, was ein Auswärtsspiel oder eine krachende Niederlage.
Manuel Andrack beschreibt empathisch die verschiedenen Fan-Typen, die man auf den Tribünen so antrifft. Man merkt dem Autor seine Leidenschaft und Kenntnis an. Auch wenn es stellenweise etwas klischeehaft wird, würde ich Fussball-Fans dieses Buch empfehlen
Liest sich flott weg. Auch ganz nett. Aber Begeisterung für das Buch kann ich leider nicht empfinden. Auch wenn ich mich in einigen Personen wiederfinde.