"Im Leben geht es nicht nur ums Atmen. Es geht auch darum, atemlos zu sein." 1960 traumatisierte "Psycho" Kinogänger auf der ganzen Welt. Nie zuvor waren Angst und Spannung derart brillant auf der Leinwand inszeniert worden. Woher kommt das Talent eines Alfred Hitchcock, des Mannes, der als "Master of Suspense" in die Kinogeschichte eingehen sollte? Diese zweiteilige Graphic Novel wirft ein Schlaglicht auf das Leben des visionären Regisseurs. In Form zahlreicher Geschichten aus seinem reichhaltigen Leben erfahren wir von seiner katholischen Jugend im England der Jahrhundertwende, seinen ersten Schritten in den Londoner Filmstudios und dem weltumfassenden Ruhm, der ihm in den 50ern zuteilwurde. Workaholic, Perfektionist, Scherzbold und Koloss in mehr als einer Hinsicht - Hitchcock ist und bleibt ein Phänomen!
Мушу сказати, що було не прям аж так цікаво читати цей комікс. Про життя і творчість Хічкока можна було би й цікавіше розказати-показати. Хоча там були дотепні речі, які мені сподобалися. Наприклад, як Хічкок приколювався з акторів. Але деякі витівки мені були занадто жорстокими. Ексцентричним був дядьком, той Хічкок. Любив розбити горнятко від кави, щоб розрядити нерви на знімальному майданчику, любив дуже смачно поїсти, все життя страждав на ожиріння, надзвичайно сильно обожнював свою дружину і доньку, любив Англію, але перебрався в США у 1938, аби втекти від «хаосу в Європі», пахло, певно, вже тоді Другою світовою. Другу частину читати буду, якщо знайду в бібліотеці, бо не можна ж так на пів слові взяти й кинути.
Alfred Hitchcock hat zahlreiche cineastische Meisterwerke geschaffen und wurde selbst zu einer Legende – über die man in »Der Mann aus London« auch in Comicform mehr erfahren kann. Dieser erste Band behandelt vor allem die Jugendjahre und die Anfangszeit des legendären Regisseurs, der bei einem Gespräch mit Cary Grant auf sein Leben zurückblickt und diverse Anekdoten zum Besten gibt. Insofern sollte man hier auch keine lückenlose Erzählung erwarten, sondern eher Einblicke in die Kindheit und das frühe Schaffen eines Mannes, dem das Kino eine ganze Menge verdankt. So erfahren wir mehr über den ebenso ängstlichen wie eigenwilligen Jungen und Alfreds erste Schritte beim Film, wo er diverse Stationen durchläuft, so manchen Misserfolg verkraften muss und seine spätere Frau Alma kennenlernt. Dabei wird in schwarz-weißen Bildern, die perfekt zur Hitchcock’schen Ästhetik passen, erzählt, wie Alfred Hitchcock durch Europa reiste und sich auf unterschiedliche Weise über die diversen menschlichen Neigungen weiterbildete, wie er sich mit mehr oder weniger bekannten Schauspielern, Regisseuren und Filmstudios herumschlug und nach und nach seine eigene Bildsprache entwickelte. Das Ganze liest sich gerade für Filmfreunde und Menschen, die an der Frühzeit des Kinos interessiert sind, sehr interessant, allerdings wird der exzentrische und nicht immer umgängliche Mann auch mit allen Fehlern und Eigenarten dargestellt, was ihn nicht unbedingt immer sympathisch macht. Im Großen und Ganzen hat mir der Band wirklich gut gefallen, weil ich vieles über Alfred Hitchcock, erfahren habe, das mir bisher nicht bekannt war, und einen Einblick in die Filmgeschichte zur Endzeit des Stummfilms werfen konnt. Kinoenthusiasten und Hitchcock-Fans werden dank der stimmungsvollen Schwarz-Weiß-Bilder und zahlreichen interessanten Details, die man fast schon nebenbei erfährt, garantiert auf ihre Kosten kommen. Band 1 »Der Mann aus London« endet mit Hitchcocks Übersiedlung nach Amerika vor dem Zweiten Weltkrieg und wird ergänzt durch eine umfangreiche Filmografie, und die Fortsetzung »Der Meister des Suspense« wird hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lassen.
Filmhistorisch interessant und prima gezeichnet – bloß Hitchcock selbst kam mir in den Illustrationen »schmieriger« vor als in echt. Dennoch auch visuell empfehlenswert, vor allem in Hinsicht der Referenzen auf seine Filme, die sich in verschiedenen Comic-Panels verstecken.
Alfred Hitchcock war ein Meister seines Fachs und hat den Film prägend beeinflusst. Selbst heute sind manche Filme noch immer sehenswert (aber mitnichten alle). Der Regisseur war dabei alles andere als einfach und galt als ausgesprochen exzentrisch. Was ja oftmals für besonders kreative Köpfe gilt.
Hitchcock prägte nicht nur den Film, sondern war auch sehr produktiv. Und das in einer Art und Weise, wie es heutzutage gar nicht mehr möglich ist. Wie packt man einen solchen kreativen, exzentrischen und zu Schabernack bereiten Kopf in eine Graphic Novel? Der Hinweis im Haftungsausschluss ganz zu Beginn des Buchs verdeutlicht, dass hier dem Leser keine klassische Biografie präsentiert wird, sondern vieles der Fantasie des Autors Noël Simsolo entsprungen ist.
Ein Gespräch mit Cary Grant und Grace Kelly dient als Aufhänger, das sich durch das Buch zieht und der rote Faden ist, an dem sich der Leser entlanghangelt. In diesem Kontext werden viele zahlreiche Anekdoten erzählt, die dem Regisseur zugesprochen werden. Dabei springt der Autor durchaus durch die Zeit, obwohl eine zeitlich sinnvolle Reihenfolge der Anekdoten erkennbar ist.
Durch diesen Erzählstil gehen allerdings einige Informationen verloren. So ist z.B. nur schwer nachvollziehbar, wie Hitchcock zu derartigem Ruhm gelangt ist. Allerdings gibt es einige Hintergrundinformationen, wie die jeweiligen Filmgesellschaften entstanden und womit die Filmemacher zu kämpfen hatten. Es ist erstaunlich, welchen Stellenwert der deutsche Film damals gehabt haben muss, dass der Großmeister sich dort derart orientiert hat. Kaum zu glauben angesichts dessen, was heutzutage in Deutschland produziert wird.
Stilgerecht ist die Graphic Novel in schwarz-weiß gehalten, was sehr gut zur Geschichte von Hitchcock passt. Die Zeichnungen sind sehr minimalistisch, was sich in die SW-Darstellung einbettet. Vor allem, da die meisten bekannten Werke in SW gedreht sind, entsteht ein stimmiges Bild.
Fazit
Die Graphic Novel gibt obgleich ihres Umfangs nur einen kleinen Einblick in das Leben von Alfred Hitchcock. Die Exzentrik des begnadeten Regisseurs wird zwar sehr deutlich, aber es entsteht kein Gesamtbild. Der Leser sollte unbedingt Vorkenntnisse mitbringen und zumindest einige Filme kennen, die in dem Buch genannt werden. Dann kann ich das Buch auch guten Gewissens empfehlen.
Die Novel endet mehr oder minder mit Hitchcocks Entscheidung einen Film in Hollywood zu drehen.
Visuellement pas désagréable, tout en noir et blanc, mais lecture ennuyeuse. J'ai eu l'impression de lire une fiche wikipedia. Il se contente de réciter la liste de ses synopsis avant de lâcher quelques infos sans grand intérêt sur sa famille ou son travail. Je serais curieux de voir une réelle interview du monsieur parce que dans cette BD, il apparait comme un type hyper prétentieux et méprisant.
Ich bin schon etwas hin- und hergerissen. Es ist gut gemacht und faszinierend. Für mich jedoch als einer, der wenig über Hitchcock weiß, schwierig zu verstehen und zu sehr in Andeutungen. Es macht mir zu wenig neugierig.
DNF - trop ennuyant, je ne pouvais pas continuer après 1/3 du livre. Et les dessins n'étaient pas impressionnant non plus, les femmes en particulier étaient monstrueuses.