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Die Fotografin #5

Das Ende der Stille

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Gerade erst haben sich Mimi Reventlow und ihr langjähriger Geschäftspartner Anton ihre Liebe gestanden. Und dennoch entscheidet sich die Wanderfotografin wie vor vielen Jahren schon einmal gegen den sicheren Hafen der Ehe und bricht stattdessen zu neuen Ufern auf! An der Westküste Amerikas – genauer gesagt in Hollywood – wartet ein spannender Auftrag auf sie. Für einen großen Bildband soll Mimi den derzeit größten weiblichen Stummfilmstar der Vereinigten Staaten fotografieren. Was Mimi nicht weiß: Die berühmte Schauspielerin »Chrystal Kahla« ist niemand anderes als Christel Merkle, das Mädchen, das seit einem kalten Wintertag im Jahr 1911 in Laichingen als spurlos verschwunden gilt .

480 pages, Hardcover

Published May 24, 2021

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About the author

Petra Durst-Benning

81 books274 followers

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Tinstamp.
1,100 reviews
June 5, 2021
Den Abschlussband der Fotografinnen-Saga um Mimi Reventlow durfte ich vorab lesen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Vielen herzlichen Dank!

Schon nach den ersten Zeilen war ich wieder mitten im Geschehen und freute mich über das Wiedersehen mit Mimi und Anton, die endlich ein Paar sind. Doch der Krieg hat einiges verändert. Anton vernachlässigt zunehmend die Druckerei, denn er kann die Kriegserlebnisse nicht vergessen. Immer wieder hat er seine verletzten Kameraden vor Augen und versucht den Amputierten mit Prothesen zu helfen. Doch er ist kein Fachmann und verzweifelt langsam an seiner Unfähigkeit. Das von ihm immer wieder angesprochene Thema bei Treffen mit Freunden nimmt immer mehr Raum ein und bringt Spannungen mit sich. Da kommt für Mimi ein Angebot eines Filmstudios in Hollywood gerade zur rechten Zeit, um etwas Abstand in die Beziehung zu bringen. Sie soll für einen Bildband den großen Stummfilmstar Chrystal Kahla ablichten. Etwas verwundert, dass jemand in Amerika ihren Namen kennt, nimmt sie das großzügige Angebot des Regisseurs an und reist gleich zu Beginn des fünftes Bandes über den großen Ozean.
Anton ist dadurch irritiert und verletzt. Obwohl sie durch den Krieg solange getrennt und erst dadurch erkannt hatten, dass sie sich mehr bedeuten, will ihn Mimi schon wieder verlassen? Beide ahnen nicht, dass hinter dem berühmten Stummfilmstar Chrystal Kahla Antons Jugendliebe Christel Merkle aus Laichingen steckt, die vor Jahren Deutschland verlassen hat. Nun versteht Mimi auch, warum gerade sie in die Filmstudios eingeladen wurde.....

Wir begleiten Mimi auf ihrer Reise in die USA und erleben mit ihr neue Abenteuer. Von der Westküste und den Filmstudios geht es weiter in den Südwesten und in die Weite der Wüste, die Mimi hilft über ihr Leben nachzudenken.
Mimis Beschäftigung mit der titelgebenden Fotografie habe ich in diesem letzten Buch der Reihe etwas vermisst. Sie arbeitet zwar am Bildband von Chrystal, der jedoch mit der Zeit mehr und mehr zu einer Biografie wird. Der Leser erfährt dadurch wie es Christel nach ihrer Flucht aus Laichingern ergangen ist. Viele Seiten werden mit verschiedenen Themen gefüllt, z. Bsp. habe ich etwas mehr über die damalige Stummfilmzeit erfahren, was ich sehr interessant fand.
Während Anton an einem Scheideweg steht, treffen wir auch wieder auf Alexander, was mich sehr gefreut hat. Nachdem er im Abschluss von Band vier endlich seinen Mentor Mylo verlassen hat, findet er zu sich selbst zurück und aus Paon wird wieder Alexander. In Bad Kreuznach lebt er inkognito und lernt die hübsche Lena kennen, die so wie er aus einer Arbeiterfamilie stammt. Es ist für beide Liebe auf den ersten Blick. Doch auch hier hat die Autorin weitere Überraschungen für den Leser parat.
Die Charaktere sind wieder sehr lebendig beschrieben. Wie gewohnt erzählt Petra Durst-Benning aus verschiedenen Perspektiven, wobei diesmal neben Mimi der Hauptaugenmerk auf Christel und Alexander gelegt wird.

Gelungen fand ich die Verbundenheit der Freunde, die nach all den Jahren noch immer verhanden ist, auch wenn sich ihre Wege getrennt hatten. "Wir alle haben uns nie für den einfachen Weg entschieden, im Gegenteil" meint Alexander bei der Réunion der Freunde in Bad Kreuznach, die noch einige Überraschungen birgt. Ein Aufruf an uns alle, sich um alte Freundschaften zu kümmern!

Und so kommt die Reihe zu einem gelungen Abschluss, der mich wehmütig auf die gelesenen fünf Bücher zurückblicken lässt. Die gemeinsame Reise ist nun zu Ende. Die Saga um Mimi Reventlow wird aber immer einen Platz in meinem Bücherregal und in meinem Herzen haben. Vielen herzlichen Dank Petra Durst-Benning!

Fazit:
Der finale Band der Fotografinnen-Saga hat mich nun mit einem weinenden und lachenden Auge zurückgelassen, denn die Reihe ist zu Ende erzählt. Vom Beginn der Wanderfotografin bis hin zum Ende der Stummfilmzeit durften wir Mimi Reventlow begleiten. Eine wunderbare Reise über fünf Bände geht zu Ende - eine Reise, die ich allen ans Herz legen möchte!
Profile Image for Melanie.
4 reviews
June 1, 2021
Endlich ist das neue Buch der Fotografinnen-Reihe erschienen, auch wenn es leider der letzte Band der Reihe ist.

Das Buch ist ein gelungener Abschluss, der offenen Fragen aufklärt und gleichzeitig neue sowie überraschende Lebenswege der Protagonistin und ihrer Weggefährten erzählt. Wer hätte beim ersten Buch gedacht, dass die Geschichten so enden? Ich nicht.

Die Erzählungen rund um die Fotografin Mimi Reventlow könnte ich mir auch sehr gut als Film-Mehrteiler vorstellen.

Mimis Geschichte ist nun fertig erzählt und ich bin schon gespannt, welche Geschichte Petra Durst-Benning als nächstes auf Papier zaubert.
133 reviews3 followers
May 24, 2021
Alles auf Anfang?

Wieder einmal steht Mimi vor großen Entscheidungen...............soll sie endlich Anton, ihre langjährige Liebe heiraten und damit den gefühlten Stillstand auf der Schwäbischen Alb wählen?
Oder soll sie das Angebot für ein Fotoshooting in Amerika annehmen?
Mimi wählt, wie schon öfters in ihrem Leben, das Neue und Unbekannte.
Und startet ihre lange und immer länger werdende Reise.
Gleich bei der Ankunft in New York lernt sie einen Mann kennen, dessen Faszination sie sich nicht entziehen kann. Mimi lässt sich hier sehr schnell auf eine überaus enge Beziehung ein; schon das hat mich etwas überrascht und mir gezeigt, wie weit sie sich von Anton entfernt hat.

Die nächste Überraschung für Mimi ist die, dass es sich bei der zu fotografierenden Schauspielerin um niemand anderen als die Laichingerin Christel Merkle handelt.
Christel ist eine erfolgreiche Stummfilmschauspielerin geworden - und Mimi wird nicht nur ihre Fotografin werden sondern auch ihre Biographie schreiben. Die Erinnerungen von Chrystal nehmen nun einen größeren Teil des Buches ein.
Immer wieder folgen Kapitel, die erzählen, wie es Anton zwischenzeitlich geht. Wie er mit der immer längeren Abwesenheit von Mimi klar kommt - Monat für Monat wächst seine Enttäuschung darüber und letztendlich trifft auch er weitreichende Entscheidungen.

Sehr gefreut habe ich mich über die Teile des Buches, in denen es um den Maler Alexander, eine liebgewonnene Figur seit dem Anfang der Reihe, geht. Auch er geht neue Wege, findet die große Liebe und nimmt wieder Kontakt zu seiner Familie in Laichingen auf.

Bis es zu einem Wiedersehen von Mimi und Anton kommt vergeht Zeit, viel Zeit.

In diesem letzten Teil der Reihe haben so manche Personen Entscheidungen getroffen, mit denen ich so ein bisschen meine Probleme hatte.
Trotzdem hat mich das Ende versöhnlich zurück gelassen.
Und der schöne und sehr kurzweilige Schreibstil haben mich sowieso wie immer bei einem Buch von Petra Durst-Benning gefesselt und bestens unterhalten.
Dieser letzte Teil gehört natürlich unbedingt zu der Reihe und jeder, der die Teile zuvor gelesen hat, sollte auch das Ende kennen. Er war für mich aber der Überraschendste und irgendwie gefühlt auch etwas anders als die Teile zuvor.
Jetzt freue ich mich heute schon auf das nächste Buch von Petra Durst-Benning.
1,404 reviews7 followers
May 23, 2021
Furioses Ende der Fotografinnen Saga
Mimi und Anton haben sich endlich zu ihrer Liebe bekannt. Doch anstatt zu heiraten entscheidet sich Mimi für ein neues Abenteuer.
Mimi nimmt einen Auftrag an der sie nach Amerika führt.
In Hollywood soll sie den bekannten Stummfilmstar Chrystal Kahla fotografieren.
Was Mimi nicht weiß, hinter dem Namen Chrystal Kahla verbirgt sich niemand anderes als Christel Merkle. Das Mädchen in das Anton verliebt war und das im Jahre 1911 aus Laichingen verschwunden ist.
Petra Durst-Benning gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, ich habe alle Bücher von ihr verschlungen. Egal ob historisch oder zeitgenössisch, ihre Bücher sind immer ein wahrer Lesegenuss.
Natürlich habe ich auch die ersten 4 Bände der Fotografinnen-Sage mit großem Vergnügen gelesen und mich auf die Fortsetzung gefreut.
Und wie kann es bei einem Buch der Autorin anders sein, auch „Die Fotografin-Das Ende der Stille“ hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen und wird natürlich wieder zu meinen Highlights des Jahres zählen.
In diesem Band dürfen wir Mimi nach Hollywood begleiten.
Hier soll Mimi von der Filmikone Chrystal Kahla Fotos für einen Bildband machen. Aus dem Bildband wird eine Art Biografie.
Chrystal Kahla alias Christel Merkle erzählt Mimi in vielen Gesprächen wie es ihr nach ihrer Flucht aus Laichingen ergangen ist.
So erfährt der Leser endlich das lange und gut gehütete Geheimnis von Christel Merkle.
Auch das Leben von Alexander nimmt eine Wendung an.
Nach der Trennung von seinem Mäzen Mylo hat er sich in Rheinhessen, in Kreuznach niedergelassen.
Das Leben als Paon möchte er hinter sich lassen. Doch auch hier läuft es anders als von Alexander gedacht.
Petra Durst-Benning versteht es starke Charaktere zu erschaffen und ihnen Leben einzuhauchen.
Mit ihrem unkomplizierten Schreibstil macht die Autorin es dem Leser leicht in die Geschichte einzutauchen.
Sie braucht keine seitenlangen Beschreibungen, nein ein paar Sätze reichen bei der Autorin aus und vor dem inneren Auge beginnt ein Film abzulaufen.
„Die Fotografin-Das Ende der Stille“ ist nun auch das Ende der Fotografinnen-Saga.
Zum Abschluss gibt es noch einmal ein großes Treffen und dann heißt es Abschied nehmen von Mimi, Anton, Alexander, Christel und all den anderen liebgewonnenen Charakteren.
Nach 5 Bänden und fast 2500 Seiten fällt mir der Abschied sehr schwer.
Die Geschichte endet im Jahre 1930 und jeder weiß, dass die Jahre die Mimi bevorstehen nicht leichter werden.
Petra Durst-Benning hat ihren Charakteren das Leben geschenkt und ihren Lesern viele schöne und emotionale Lesestunden.
Jetzt gibt sie ihren Lesern die Freiheit sich selbst vorzustellen wie das Leben aller weitergehen wird.
Mir bleibt nur noch mich bei Petra Durst-Benning zu bedanken für all das Herzblut, dass in der Geschichte eingeflossen ist. Man konnte es in jeder Zeile spüren.

Profile Image for Domic.
899 reviews18 followers
June 25, 2021
Auch der fünfte - und letzte? - Band der Reihe hat mir wieder gut gefallen, wenn auch nicht ganz so wie die Vorgänger. Ich hatte das Gefühl, dass die Handlungsstränge nur angerissen und - mit Ausnahme von Christels Geschichte vielleicht - nicht wirklich gründlich erzählt wurden, wie in den ersten Bänden noch der Fall.

Außerdem kommen die Geschichten in Deutschland - das ist aus meiner Sicht definitiv die Stärke der Autorin - ein bissle kurz, und die "glamouröse" Schauspielergerschichte in den USA läuft mir ein wenig zu glatt.

In Deutschland erfahren wir dieses Mal ein wenig mehr über Alexander, der jetzt in Bad Kreuznach wohnt, und auch über seine Familie in Laichingen. Anton kommt nur ganz am Anfang und am Schluss kurz vor, auch Bernadette, Lutz und Corinne sind nur Randfiguren.

Trotz allem hat mich die Geschichte wieder sehr gut unterhalten und ich war in null komma nix durch durch das Buch. Wie gesagt, ich könnte mir gut vorstellen, dass das jetzt noch NICHT das Ende aller Figuren war - vielleicht wird Mimi nicht mehr die Hauptfigur sein, aber Alexanders Halbschwester Monika, Christel und vielleicht auch Alexanders Töchter haben definitiv Potenzial, das weiter erzählt werden kann...

Ich vergebe dieses Mal also nur 4 von 5 Sternen und bin gespannt, was als nächstes von der Autorin kommt. Welches ist jetzt mein liebstes Buch dieser Reihe? Ich glaube Band 3, da ist Mimi mit Anton unterwegs, trotzdem kommen Laichingen und seine Bewohner noch vor.
Profile Image for Karin.
813 reviews3 followers
March 16, 2023
Ein würdiger Abschluss, wenn auch ein wenig sentimental! Und das Nachwort der Autorin finde ich besonders bemerkenswert: dass das Buch im Jahr 1930 endet und es unserer Fantasie überlassen ist, was auf die Charaktere danach noch zukommen wird - das ist mir auch durch den Kopf gegangen. Danke für diese schönen Bücher!
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