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The Second Princess: Vulkanherz

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**Die dunkle Seite der Krone**

Auf der Vulkaninsel St. Lucien herrscht die mächtige Dynastie der Bell-Frauen. Seit Jahrhunderten wird die Krone an die älteste Prinzessin weitergegeben. Doch hinter der glamourösen Fassade der Königsfamilie lauern düstere Geheimnisse, die nur die zweitälteste Prinzessin zu hüten weiß. Saphina war immer die jüngste und damit unbedeutendste von drei Schwestern. Nun rückt sie durch unerwartete Ereignisse in der königlichen Thronfolge auf und tritt vollkommen unvorbereitet ein dunkles Erbe an. Und ausgerechnet Dante, der undurchschaubare Adelssohn, soll ihr dabei helfen …

Magisch, romantisch, königlich!

416 pages, Paperback

First published March 18, 2021

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About the author

Christina Hiemer

12 books1 follower

Ratings & Reviews

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Community Reviews

5 stars
44 (10%)
4 stars
109 (26%)
3 stars
136 (32%)
2 stars
94 (22%)
1 star
33 (7%)
Displaying 1 - 30 of 73 reviews
Profile Image for Sara Bow.
253 reviews1,087 followers
May 29, 2021
Leider ein absoluter Flop 🥵 hätte es direkt abbrechen sollen
Profile Image for Meli  .
1,316 reviews244 followers
November 24, 2021
Die drittgeborene Prinzessin Saphina weiß nicht viel über die Pflichten ihrer Schwestern oder über die Insel, die von ihrer Familie regiert wird. Die älteste Prinzessin Livia soll bald heiraten und wird dann zur neuen Königin gekrönt, Prinzessin Maylin hat als Zweitgeborene eine besondere, geheimnisvolle Aufgabe, von der niemand weiß, und Saphina? Ja, keine Ahnung, was die eigentlich mit ihrem Leben macht, was ihre Hobbies sind oder was für Zukunftspläne hat. Jedenfalls muss sie plötzlich den Platz der zweiten Prinzessin einnehmen und damit ist es vorbei mit ihrer Freiheit und eigenen Entscheidungen. Sie hat viel nachzuholen und erhält Unterstützung vom undurchschaubaren Adelssohn Dante.

Auch wenn ich die Geschichte nicht langweilig fand, fand ich sie auch nicht sonderlich spannend. Es gab schon ein paar Lücken und man erlebt viele kleine Abenteuer, die dann viel zu schnell abgeschlossen sind, sodass sie auch weniger relevant scheinen. Die Fantasywelt hätte schon mehr Potenzial gehabt, aber leider konnte ich bei Saphinas Abenteuer nicht wirklich mitfiebern, weil ich die Protagonistin auch nie wirklich sympathisch fand.

Ein Problem war das Setting. Ich kannte schon die Leseprobe und wusste, dass es in der echten Welt spielt, weil St. Lucien eine Karibikinsel ist, aber es wurde erst später klar, dass es auch in der Gegenwart spielt. Da wir hier ein Königshaus haben und es am Anfang um Kleider, Bälle und Adlige geht, kamen Erwähnungen von Ed Sheeran und Fernsehteams dann sehr unerwartet. Ich weiß nicht, ob es hier die Kombination dieser verschiedenen Dinge war, denn eigentlich habe ich ja auch schon einige Bücher mit modernen Monarchien gelesen, aber hier konnte es mich einfach nicht überzeugen. Dazu hat man auch kaum gespürt, dass man in der Gegenwart ist, weil auch das Benehmen, die Sprache und der größte Teil der Handlung besser in ein anderes Jahrhundert passen könnten, daher schienen die kleinen modernen Details einfach unpassend.

Auch bei dem Ort war ich etwas enttäuscht, denn sie Geschichte spielt zwar auf einer Karibikinsel, aber man fühlt kaum etwas vom Klima oder von der Kultur. Ich denke, auch Cover und Klappentext ließen mich hier eine andere Geschichte und eine andere Atmosphäre erwarten, jedenfalls konnte ich mich hier nie so richtig wohlfühlen.

Fazit:
Trotz einiger Kritik lässt sich "The Second Princess - Vulkanherz" gut lesen und ist auch unterhaltsam. Wirklich überzeugen konnte es mich aber leider nicht, da ich die Protagonistin nicht wirklich mochte und das Setting sich einfach seltsam angefühlt hat. Sehr schade!
Profile Image for weltentzückt.
301 reviews12 followers
July 13, 2021
Meine Meinung:

„The Second Princess“ von Christina Hiemer spielt auf einer Vulkaninsel in der Karibik, die von Frauen regiert wird. Geht es denn besser? Ich konnte den Dschungel quasi schon rufen hören, die Sonne auf der Haut spüren, die Salznote in der Luft schmecken… Eine Geschichte in unserer Zeit, was mir vor dem Lesen nicht klar. Als plötzlich Autos, Fernsehteams, Ed Sheeran und Harry Potter erwähnt wurden, war ich positiv überrascht. Mal etwas anderes!

Leider ging es für mich ab da bergab. Von dem Karibikflair spürte ich nichts, die starken Frauen der Bell-Dynastie waren unfassbar unsympathisch – sogar die Protagonistin war recht anstrengend und nervtötend. Sie wurde als reine Seele verkauft, was bei mir leider nicht ankam und die im Klappentext vage angedeutete Love Story war absolut überflüssig. Der Funke sprang nicht über, was daran liegen kann, dass die Charaktere ohnehin alle sehr blass blieben. Erst am Ende nahm die Story nochmal an Fahrt auf, was meinen nicht ganz so guten Leseeindruck dann aber leider nicht mehr ändern konnte.

Vorsicht, es gibt vieles, das mich an diesem Buch gestört hat und ich möchte genau erklären, was das ist. Wenn du das Buch spoilerfrei lesen möchtest, brich die Rezension bitte hier ab.

Anfangs störte mich vor allem, dass immer plumpe Anspielungen gemacht werden und man dann ewig hingehalten wird. Hier einige Beispiele:

‚Es tut mir so Leid, Saphina‘ […] ‚Was tut dir Leid?‘, fragte ich verwirrt. ‚Alles, was du nun auf dich nehmen musst.‘ […] ‚Was meinst du damit? Kannst du mir gefälligst sagen, was das alles zu bedeuten hat?‘
~13%
Ja, verdammt, sag es ihr doch einfach oder halt komplett die Klappe!

‚Können wir kurz reden?‘
Worüber wollte er mit mir reden?
~14%
Rede mit ihm und du findest es heraus! Aber das wäre wohl zu einfach…

‚Begleite mich zur Hochzeit und zur Krönung deiner Schwester und danach werde ich dir alles erzählen.‘
~17%
3% später im Buch und es geht immer noch um das selbe noch nicht geführte Gespräch. Das Gespräch, das ständig angedeutet, aber nie geführt wird, hätte Saphina vielleicht ein wenig vorbereitet auf das, was kommt. Das waren nun 3 Beispiele, so geht es aber nonstop weiter.


Einige vermeintliche Logikfehler sind mir schon früh aufgefallen und ich habe den ganzen Verlauf des Buches darauf gewartet, dass es eine Erklärung für sie gibt. Zum Beispiel folgendes: Innerhalb von 30 Tagen nach der Krönung der Ältesten (Livia) zur Königin, muss die Zweitälteste (Maylin) die Aufgabe der Dämonenkönigin übernehmen. Die besteht darin, die im Vulkan gefangenen Dämonen zu bewachen und dafür zu sorgen, dass sie weiterhin gefangen bleiben. Da Maylin einen Tag vor der Krönung der Ältesten stirbt, bleiben Saphina, der Jüngsten, also genau 30 Tage um all das zu lernen, was ihrer toten Schwester ihr ganzes Leben lang gelehrt wurde. Warum hat man mit Livias Krönung nicht einfach gewartet bis Saphina besser ausgebildet gewesen wäre?

Saphina unterzieht sich also einem Training, das aus Geschichte und Sport besteht und kann das, was ihr Lehrer Dante ihr von Dämonen berichtet einfach nicht glauben. Er führt sie zu einem Eingeborenenstamm, in der Hoffnung, dass die Menschen dort Saphina von der Existenz all des Übernatürlichen überzeugen können. Er bittet seine Bekannte, einen Dämon zu beschwören, was sie nur tut, wenn Saphina und Dante in der Lage sind, den Dämon in Schach zu halten. Sie verlangt, dass die beiden einander zu vertrauen lernen bevor sie den Dämon ruft, indem sie sich ihren schlimmsten Ängsten in einem gemeinsamen Wachtraum stellen. Die Krux bei der Sache ist, dass der Wachtraum sich auf ihre sterbliche Hülle auswirken kann. Verletzt man sich im Traum, verletzt man sich in Echt. Stirbt man im Traum, stirbt man in Echt. Jeder normale Mensch würde hier sagen „Okay, ciao“, aber Saphina nur „Lass es uns versuchen, Dante!“. Gesagt, getan. Saphina fällt im Traum von einer hohen Mauer und kommt ohne Kratzer davon…

Als Saphina dann endlich zur Dämonenkönigin gekrönt wird, lädt der dämonische Knochenkönig sie ein. Er lockt sie mit der Antwort auf die Frage, wer ihre Schwester ermordet hat und fordert im Gegenzug die Befreiung aus seiner Gefangenschaft. Schlimm genug, dass Saphina ihr eigenes Interesse über das Wohl aller Inselbewohner stellt (was ihre Schwester auch nicht zurückbringen Nur, dass man zu dem Zeitpunkt bereits weiß, wer in den Mord verwickelt ist. Die Reise durch die Vulkanwelt zum dämonischen König erweist sich als schwierig, weil Saphina und der mitgereiste Dante viele Aufgaben bewältigen müssen – weshalb, wenn Saphina den König doch befreien soll?! Wäre es nicht eher in seinem Interesse, sie wohlbehalten passieren zu lassen?

Ganz schlimm finde ich auch, dass Saphinas Zweitname bei der Krönung ihrer Schwester Livia noch Myrina lautet („Saphina Myrina Bell, vom heutigen Tage an hast du einen Monat Zeit, um dich auf deine neue Aufgabe vorzubereiten. […]“ 26%); Bei ihrer eigenen Krönung 30 Tage später ist ihr Zweitname dann plötzlich Eleonora („Saphina Eleonora Bell, hiermit kröne ich dich zur Königin des Vulkans, der Bezwingerin der Dämonen.“ 62%). Es ist letztlich nur ein Name, aber als Autorin sollte ich doch wissen, wie ich meine Protagonistin benannt habe?

Und meine letzte Kritik, die ich leider bereits bei Hiemers Debüt „Mentira“ angeführt habe: „Leider fallen wahnsinnig viele Namen, die für die Handlung nicht wichtig sind, was nicht zum besseren Verständnis beiträgt.“ Das trifft auch auf The Second Princess zu, wenn auch nicht ganz so stark ausgeprägt. Elouise, Saphinas Zofe, ist eigentlich eine Bereicherung im Buch, gerät aber sehr plötzlich einfach in Vergessenheit. Andere sind für mich einfach komplett überflüssig und lenken von der Handlung ab: die Dienerin in Whitehill Manor, Theo vom Anfang, der danach nie wieder zu Sprache kommt, die königliche Stylistin,… Die Charaktere, die von Bedeutung sind, bleiben blass oder sind unverständlich unsympathisch. Warum ist die Mutter am Anfang so kalt und böse?


Zusammenfassend:

Interessante, neue Idee! – Leider verwirrend mit vielen Plotholes.
Die Charaktere, Beziehungen und die Handlung wirken gestelzt und unauthentisch.
Emotional konnte das Buch mich nicht abholen.
Leider keine Empfehlung von mir. 2 Sterne.
Profile Image for Bookdragon.
106 reviews1 follower
April 1, 2021
Vorab muss ich erwähnen, dass ich wirklich nicht gern negative Bewertungen vergebe, da ich Autor:innen für ihre Mühe und ihr Herzblut respektiere und schätze. Leider konnte mich diese Geschichte aber von vorn bis hinten nicht überzeugen und es gab so viele Ungereimtheiten, wovon ich euch nun offen und ehrlich berichten werde.

Der Einstieg in die Geschichte fällt sehr leicht und man ist direkt mitten drin. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und obwohl das für Fantasy-Geschichten ein gängiger Stil ist, werden hier die Gefühle leider überhaupt nicht gut transportiert. Nicht einmal von der Protagonistin. Von den anderen Protagonisten leider noch weniger. Viele Handlungen sind einfach überhaupt nicht nachvollziehbar. Vor allem Saphina ist hochgradig zickig, oft sehr naiv und egoistisch, wird aber immer wieder als jemand mit einem puren, guten Herzen beschrieben – das ist leider sehr widersprüchlich. Somit konnte ich die einzelnen Charaktere leider auch nicht ins Herz schließen und fand vor allem Saphina sehr anstrengend. Dante ist da leider auch nicht viel besser. Er bleibt distanziert, teils kühl, dann wieder zu engagiert und um Saphina besorgt. Eigentlich fungiert er nur als eine Art Beschützer, denn Saphina kann (trotz Training) nicht wirklich auf sich selbst aufpassen, was das lange Training in meinen Augen dann wieder unnötig gemacht hat.

Ein Pluspunkt ist, dass das Buch angenehm locker und flüssig zu lesen ist und ein guter Lesefluss entsteht.
Allerdings war das Buch für mich nicht spannend genug, als das sich der Schreibstil wirklich bezahlt gemacht hat. Hätte ich es nicht im Zuge einer Leserunde gelesen, hätte ich es spätestens nach 200 Seiten abgebrochen, weil mir einfach viel zu wenig passiert ist und mich die Handlung nicht gefesselt hat. Das Ende hingegen wird sehr übereilt, die Hindernisse werden ohne große Anstrengung überwunden (sodass auch hier wieder keine Spannung aufkommen konnte). Der Antagonist taucht lediglich auf den letzten 70 Seiten auf. Dadurch hat man ihn überhaupt nicht kennenlernen können und das Bild von ihm blieb sehr blass. Eigentlich sehr schade, da ich mir vorstellen kann, dass auch in ihm Potential geschlummert hat.

Zu dem kommen noch etliche Logikfehler und Plotholes in der Geschichte vor, auf die ich aufgrund von Spoilern nicht komplett eingehen kann. Ein Beispiel ist, dass sich Saphina in einer Art Traumwelt befindet, in der man sich verletzen und sterben kann (wie vorher sehr ausführlich besprochen wurde) und sie sich dann von einer Mauer stürzt (eigentlich tödlich!) und ihr dennoch nichts passiert. Ähm ... okay?!

Das Setting hätte wirklich schön sein können ... eine Insel in der Karibik – wer kommt da nicht ins träumen? Leider spürt man die meiste Zeit über nicht einmal, dass man sich auf eben dieser Insel befindet. Das Gerede über Ed Sheeran und andere Banalitäten zerren einem beim Lesen immer wieder aus dem Karibik-Feeling und brechen das eigentlich sehr schöne Bild auf.

Das Buch ist als Romantasy deklariert, die Beziehung bleibt aber recht flach und wenig nachvollziehbar. Bis zum Schluss gibt es noch Reibereien (nicht auf die positive Art) und mir als Leserin war es schleierhaft, weshalb diese Liebesbeziehung entstanden ist und worauf sie basiert. Es sollte vermutlich eine abgeschwächte Version von Enemies to lovers sein, was aber in meinen Augen nicht funktioniert hat.

Ich fand es total schade, dass das Potential so schlecht genutzt wurde, die Idee dahinter war nämlich keineswegs schlecht.

Auch wenn ich es sehr schade finde, kann ich das Buch deshalb leider nicht weiterempfehlen. Die zwei Sterne vergebe ich, weil ich die Idee der Autorin gut finde und ihr Schreibstil nicht schlecht ist!
Profile Image for jess.manora.
272 reviews652 followers
May 18, 2021
The Second Princess war ein Buch auf das ich mich echt extrem gefreut hatte. Erst hatte ich es gar nicht auf dem Schirm, weil ich momentan gefühlt nichts mitbekomme, was Neuerscheinungen betrifft, dannn hat mich der Klappentext und die Überraschungsbox vom Carlsenverlag aber richtig neugierig gemacht!

Letztendlich habe ich es als Hörbuch gehört, da ich wegen meiner aktuellen Uni Phase einfach nicht zum lesen komme 🤷🏽‍♀️ Die Sprecherin war wirklich ganz in Ordnung, nicht 100% mein Fall, aber auch nicht so schlimm. Kann man auf jeden Fall mal zwischendurch hören!

Inhaltlich war ich anfangs etwas überrascht. Ich hab sprachlich bei den Dialogen irgendwie etwas ganz anderes erwartet. Stellte sich dann doch bald heraus, dass die Geschichte in der modernen Zeit spielt und zwar auf der Vulkaninsel St. Lucien, die dann aber doch insgesamt relativ abgeschieden zu sein scheint. Die Bell-Frauen verfolgen dabei schon lange eine Tradition, die Älteste Tochter wird Königin der Insel, die zweite hat eine schwere Last zu tragen von der so gut wie niemand weiß, aber doch sehr wichtig ist. Saphina, die Hauptprotagonistin, ist nur die dritte Tochter und damit am unwichtigsten, doch führen einige Ereignisse dazu, das sich das schnell ändert.

Plötzlich muss sie ein Erbe antreten auf das sie nie vorbereitet wurde und soll dabei von Dante, einem undurchschaubaren Adelssohn vorbereitet werden, dem sie zuerst nicht wirklich über den Weg traut.

Anfangs hat sich die Geschichte ziemlich gezogen. Die Charaktere waren für mich nicht ganz so greifbar. Ich konnte auch bis zum Schluss keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen. Das Settingswechsel zwischendurch fand ich sogar ziemlich gut, allgemein war der Vibe dann ziemlich interessant. Wenn die Geschichte in einer richtigen „Fantasy“ Welt gespielt hätte, also nicht noch mit moderner Technologie, schnellen Autos und Polizisten, dann hätte das der Geschichte glaube ich sogar ziemlich gut getan. So hat es irgendwie für ziemlich viel Verwirrung gesorgt und viele fragen blieben ungeklärt.

Ich konnte leider die Protagonistin auch kaum verstehen. Bei den meisten ihrer Handlungen habe ich mir nur gedacht, das geht ja wohl auch anders und einfacher und weniger töricht. Ich konnte einfach keinen Draht zu ihr finden.

Auch zu Dante hatte ich keine richtige Verbindung, wobei ich ihn weitestgehend mehr und besser verstehen konnte, als Saphina!

Zum Ende hin ging plötzlich alles Schlag auf Schlag und innerhalb der letzten 25 Minuten hat sich alles aufgeklärt. Das war zu eng getaktet und hätte besser über den Verlauf der Geschichte verteilt werden sollen.

Die Geschichte hat auf jeden Fall absolut potenzial gehabt, dass aber nicht ganz richtig genutzt und verteilt wurde. Dennoch fand ich die Geschichte insgesamt für zwischendurch ganz schön. Von mir gibt es deshalb 3,5 Sterne für das Buch ⭐️
Profile Image for Anja.
389 reviews9 followers
December 10, 2021
Abgebrochen nach etwas mehr als der Hälfte.
Der Anfang war recht vielversprechend, jedoch dachte ich es spielt in einem mittelalterlich angehauchten Setting. Die Erwähnung von Ed Sheeran, Harry Potter, Cola, Autos und Fernsehübertragungen hat mich dann eines bessern belehrt. Zudem fand ich die beiden Hauptpersonen immer anstrengender umso weiter die Geschichte voranschritt.
Profile Image for Papierfliegerin.
578 reviews95 followers
August 20, 2021
» 2.5 von 5 Sternen «
Mir fällt es schwer, meine Gedanken zu dem Buch in Worte zu fassen. Einerseits fand ich die Idee zunächst einmal gut, musste aber andererseits schnell feststellen, dass die Umsetzung nicht meinen Geschmack traf. Während zu Beginn alles noch auf eine eher historische Zeitebene hindeutet, kommen plötzlich Fernseher, Autos und Smartphones ins Spiel. Schon das war irgendwie unpassend, doch im weiteren Verlauf stießen noch weitere Unstimmigkeiten dazu. So fand ich den Ablauf der Storyline eher mau; kaum spannend und wenig überraschend. Zudem kommen sich zwei Fantasy-Aspekte immer wieder in die Quere und erzeugen eine regelrechte Disharmonie. Der ausschlaggebende Punkt aber war, dass der Roman rein nur auf den Fehlentscheidungen unserer Protagonistin beruhrt. Saphina war alles andere als ein Sympathieträger und ging mir mit ihrem Sturkopf und ihrer Uneinsichtigkeit stellenweise echt auf die Nerven. Tausend Ratschläge ignoriert sie, bringt alles und jeden in Gefahr für etwas, was sie doch längst weiß? Irgendwie passte das nicht so recht zusammen und verlieh der Handlung ziemlich wenig Nachvollziehbarkeit. Lediglich der männliche Protagonist und der Schreibstil von Christina Hiemer überzeugten mich; nur leider riss das das Ruder nicht mehr herum. Auf meinem Blog gibt's nochmal eine ausführliche Rezension, falls ihr also mehr erfahren möchtet, einfach » hier « entlang. Viel Spaß beim Stöbern.
Profile Image for M.andthebooks.
817 reviews
March 18, 2021
Rezension: (kann Spoiler enthalten)

Danke an den Verlag und Young-Bookstagram für das Rezensionsexemplar!

Ich hatte mich bereits unglaublich gefreut, dass ich die Chance bekam, Teil der Bookstagram-Tour zum Buch zu sein, weil ich so etwas schon immer einmal machen wollte, und dass es dann gerade dieses Buch sein durfte, war super! Wieso? Weil die Botschaft dahinter mindestens ebenso wichtig war, wie die Geschichte toll!
Die Autorin zeigt uns hier eine Herrschaft, die allein auf Frauen begründet und jedes patriarchalische Bild wird hier einfach verworfen. Warum sollten denn nicht einmal die Frauen die Starken sein? Das stärkere, regierende Geschlecht?
Vor allem zeigt Christina Hiemer uns gemeinsam mit Saphina etwas ganz Wichtiges: Warum muss eine Prinzessin zart und schwach sein und ständig brav in Kleidern der Etikette folgen, immer mit einem Beschützer an ihrer Seite, weil sie wehrlos ist? Das ist doch totaler Schwachsinn!
In "The Second Princess" spielen all diese Klischees einmal keine Rolle, denn Saphina ist so ziemlich das Gegenteil davon und sie ist eine unfassbar starke Persönlichkeit. Denn warum sollte ich, auch wenn ich durch meine Gesundheit vergleichsweise schwach und wehrlos bin, nicht eine starke Prinzessin mit Durchsetzungskraft sein, die nur Hosen trägt, gerne schwarz und sowohl sarkastische Sprüche als auch niedliche Kätzchen liebt? So seltsam das auch erscheinen mag, sagt Saphina uns in dieser Geschichte doch ganz deutlich, dass auch ich eine Prinzessin sein kann!
Doch genug zu dieser Botschaft, widmen wir uns auch noch kurz der Story. Mir gefiel Saphinas Entwicklung in der Geschichte, man konnte richtig miterleben, wie sie reifer wurde und begriff, wie wichtig ihr Erbe war. Auch Dante war sehr interessant, es war immer amüsant zu sehen, wie die beiden sich beinahe die Augen auskratzen, doch man bekam beim Lesen immer mehr ein Gefühl dafür, was wirklich dahinter steckte.
Auch die Geschichte insgesamt gefiel mir wirklich, wirklich gut. Sie war spannend und voller Wendungen, die mich teils echt schockierten. Auch die Idee hinter dem Erbe innerhalb der Thronfolge fand ich wirklich genial.
Also was soll ich noch anderes dazu sagen? Die Geschichte war toll, die Botschaft dahinter auch und mich konnten sowohl Schreibstil als auch Figuren überzeugen!

5 Sterne
Profile Image for Merle.
1,575 reviews
March 29, 2021
Danke an den Carlsen Impress Verlag und NetGalley, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig.
Worum geht es?
Als drittes Kind der amtierenden Königin von St. Lucien kann Saphina ein relativ unbeschwertes Leben führen. Doch dann wird ihre älteste Schwester zur Königin gekrönt und alles ändert sich: Durch ein tragisches Ereignis rückt sie in der Thronfolge auf und muss sich dem geheimnisvollen Erbe der Zweitgeborenen Prinzessin stellen, auf das sie nicht vorbereitet ist. Dabei soll ihr Dante helfen, ein undurchschaubarer Adelssohn.
Ich war richtig gespannt auf die Geschichte! Ich lese super gerne Romantasy, und auch sehr gerne Einzelbände! Ich habe einfach so viele angefangene Reihen, die ich beenden muss und da spricht mich ein Einzelband einfach mehr an, weil ich weiß, dass ich nicht Monate lang auf Fortsetzungen warten muss.
Anfangs war ich vom Setting der Geschichte verwirrt. Es spielt auf einer (karibischen?) Insel namens St. Lucien, mit Dschungel etc., und zu Beginn werden die ganze Zeit Bälle, Adlige und Kleider erwähnt, sodass ich dachte, dass es in der Vergangenheit spielt, da auch die Sprache und das Verhalten der Personen sehr „gehoben“ und mittelalterlich wirkte. Dann wurden Handys, Autos, Fernseher und später auch Ed Sheeran erwähnt und erst da wurde mir klar, dass es in der Gegenwart spielen soll. Das war mir leider nicht direkt klar.
Irgendwie war das Setting auch nicht sonderlich atmosphärisch, und man hat kaum etwas von der Kultur der Insel mitbekommen, was ich sehr schade fand. Ich hatte mich sehr auf den Inselflair gefreut!
Die Fantasywelt hat mir sehr gut gefallen, und sie war definitiv etwas Besonderes, worüber ich so noch nie gelesen habe. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass diese schon früher vorkommt, oder die einzelnen Orte dort länger als Schauplatz dienen. So hatte ich das Gefühl, dass die Welt nicht ganz ihr volles Potenzial erreichen konnte.
Die Geschichte an sich war spannend. Es gab nicht „das eine“ Ziel; es waren mehr so kleine Quests, welche die Protagonistin lösen musste, und dann kam wieder eine neue Aufgabe. Ich fand es gelungen, aber ich weiß auch, dass es Personen gibt, die lieber eine große Aufgabe für die gesamte Geschichte haben – das gibt es hier nicht.
Worauf die Geschichte eigentlich hinauswill, war mir nicht immer klar. Es war auch definitiv nicht die Geschichte, die ich erwartet habe. Aber im Großen und Ganzen hat sie mich unterhalten.
Saphina als Protagonistin war sehr selbstbewusst und impulsiv, aber dadurch kam sie stellenweise auch naiv und egoistisch rüber. Etwa in der Hälfte der Geschichte trifft sie eine fatale Entscheidung, durch die wir in eine Fantasywelt gelangen. Und ich finde ihre Handlungsweise überhaupt nicht nachvollziehbar. Es ist so unüberlegt gewesen und ich fand es auch nicht sonderlich realistisch, was ich schade fand! Aber ich kann Saphinas Motiv einfach nicht verstehen – bei einem anderen Motiv wäre dieses lebensbedrohliche Abenteuer besser zu rechtfertigen gewesen.
Abschließend kann ich sagen, dass in The Second Princess eine innovative und spannende Fantasywelt geschaffen wird, aber sowohl diese als auch die „echte“ Welt mich nicht in ihren Bann ziehen konnten und keine atmosphärische Stimmung erschaffen haben. Die Handlung an sich ist spannend und das Buch lässt sich sehr schnell durchlesen. Die Protagonistin ist, wie der Rest der Charaktere auch, gut durchdacht. Allerdings trifft sie eine folgenschwere Entscheidung aus einem Grund, der meines Erachtens nach ihr Verhalten überhaupt nicht rechtfertigt und das hat mich (leider) sehr genervt.
Ich gebe dem Buch 3 Sterne. Der Plot und das Abenteuer an sich haben mir gut gefallen, aber ich hätte mir eine bessere Rahmung durch Atmosphäre und Motivationen gewünscht.
Profile Image for Jessi.
1,254 reviews41 followers
April 11, 2021
Inhalt:

Die dunkle Seite der Krone
Auf der Vulkaninsel St. Lucien herrscht die mächtige Dynastie der Bell-Frauen. Seit Jahrhunderten wird die Krone an die älteste Prinzessin weitergegeben. Doch hinter der glamourösen Fassade der Königsfamilie lauern düstere Geheimnisse, die nur die zweitälteste Prinzessin zu hüten weiß. Saphina war immer die jüngste und damit unbedeutendste von drei Schwestern. Nun rückt sie durch unerwartete Ereignisse in der königlichen Thronfolge auf und tritt vollkommen unvorbereitet ein dunkles Erbe an. Und ausgerechnet Dante, der undurchschaubare Adelssohn, soll ihr dabei helfen …
Quelle: carlsen.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Manchmal frage ich mich, ob ich wirklich eine echte Bell bin.

Das Cover hat es mir sofort angetan. Ich liebe die Aufmachung, auch wenn es eher einfach gehalten ist. Man sieht sofort, dass die Geschichte etwas düsterer ist. Ich mag das Cover wirklich sehr.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich gut zu lesen und ich habe das Buch an einem Tag beendet. Geschrieben ist es aus Sicht von Saphina, wodurch man ihre Gedanken und Gefühle hautnah mitbekommt.

Zu Beginn lernt man Saphina, die jüngste von drei Schwestern kennen. Sie hat keine Verpflichtungen, doch als ihre ältere Schwester stirbt verändert sich alles für sie.

Da das Buch zur Romantasy-Reihe gehört ist klar, dass es hier irgendwas Übernatürliches geben wird, der Klappentext verrät aber nichts und ich werde auch versuchen nicht darauf einzugehen. Was ich aber sagen kann ist, dass der Fantasy-Anteil eher gering ist und auch erst recht spät eine Rolle spielt. Das finde ich gar nicht so schlecht, da man zusammen mit Saphina einige Dinge lernt und die Geschichte ihrer Familie nochmal beleuchtet wird. Sie selbst, wie auch der Leser, hat zuerst keine Ahnung, was eigentlich auf Saphina wartet und ich mochte es, dass man erst mit ihr zusammen drauf kommt, was eigentlich los ist.

Den Einstieg und auch den Klappentext finde ich ein wenig irreführend, da man automatisch annimmt, dass das Buch in einer eher mittelalterlichen Zeit angesiedelt ist. Wenn dann plötzlich von Ed Sheeran die Rede ist und ein Kamerateam im Schloss auftauchen, kann man schon verwirrt sein. Ich war es zumindest, denn ich bin nicht von einer Geschichte, die in der aktuellen Zeit spielt, ausgegangen. Meist mag ich sowas auch nicht, aber hier wurde der moderne Anteil eher klein gehalten, wodurch es mich dann nicht sonderlich gestört hat.

Saphina mochte ich wirklich gerne. Sie hat ganz normalen Streit mit ihrem Schwestern und obwohl sie später ein wenig naiv wirkt, nachdem sie herausgefunden hat, was eigentlich in ihrer Familie los ist, habe ich sie doch immer mehr ins Herz geschlossen. Klar, alles hat sich für sie verändert, da wäre ich auch ein wenig durch den Wind und würde Leute anschreien, die es eigentlich nicht verdient haben, von daher konnte ich sie verstehen, auch wenn mir Dante manchmal leid tat, dass er sich mit ihren Gefühlsschwankungen herumschlagen musste.

Dante ist der zweite wichtige Charakter und derjenige, der Saphina helfen soll. Zuerst mochte ich ihn nicht, da er die Nähe zu ihr gesucht hat, obwohl er mit ihrer Schwester zusammen war, doch meine Meinung über ihn hat sich bald geändert. Ich fand es nur nicht ok, dass er ihr nicht sofort alles erzählt hat und Saphina manchmal wie ein kleines Kind behandelt hat, ansonsten mochte ich ihn wirklich gerne.

Die Geschichte selbst fand ich wirklich gut. Zuerst wirkt es wie ein Roman, der einfach viele Geheimnisse und Intrigen beinhaltet, doch sobald der Fantasy-Teil dazu kommt, wird es einfach immer besser. Ich fand die letzten 100 Seiten wirklich spannend und gut geschrieben, obwohl einige Hindernisse wirklich einfach zu überwinden waren und der große Kampf am Ende ein bisschen schnell vonstatten ging. Das hat mich aber wirklich nur minimal gestört, da ich das Buch einfach von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen habe.

Was ich nicht ganz gefühlt habe, war die Liebe. Es ist offensichtlich, wer das Liebespaar sein wird, aber so ganz kamen die Gefühle einfach nicht bei mir an und ehrlich gesagt hätte ich das Buch ganz ohne die Liebesgeschichte viel besser gefunden. Die beiden streiten sich durchgehend und auch wenn versucht wir dzu erklären, warum das so ist, konnte ich es einfach nicht nachvollziehen. Abgesehen davon fand ich das Buch echt klasse.

Fazit:

Ich bin von einem anderen Setting ausgegangen, wurde aber überrascht. Nachdem ich mich an die moderne Zeit gewöhnt hatte, hat sich das Buch fast von allein gelesen. Ich mochte die Charaktere und auch die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach ist es auch gar nicht schlimm, dass der Fantasy-Anteil in dem Buch nur zum Schluss da ist, es hat für mich einfach gepasst. Ich gebe dem Buch 5 Sterne.
Profile Image for Ina Vainohullu .
887 reviews17 followers
May 9, 2021
Abgebrochen.

Ich habe The Secon Princess bis knapp über die Hälftr gelesen und dafür fast 3 Wochen gebraucht, was ansich schon darauf schließen lässt, dass ein Buch nicht MEIN Buch ist.

Trotzdem war ich bemüht und habs immer wieder versucht, letzten Endes dann aber doch einfach aufgegeben.

Die Gründe dafür sind simpel: Wie oben schon erwähnt, war es wohl einfach nicht meine Geschichte. Ich fand wirklich alle Charaktere einfach nur unsympathisch, konnte zu keiner Figur einen Zugang finden. Vor allem Saphina, die Protagonistin, war mir viel zu naiv und stur.

Auch ein roter Faden fehlte mir bis zu dem Punkt, zu dem ich gelesen habe. Saphina ist die jüngste der drei Prinzessinnen. Ihre Schwester Livia steht kurz davor, zu heiraten und die Mutter als Königin abzulösen. Denn in St. Lucien regieren ausschließlich Frauen. Ein halber Pluspunkt für mich. Als die mittlere Schwester verunglückt/ermordet wird/sich selbst zu Tode stürzt, offenbart sich Saphina plötzlich ein Geheimnis, von dem sie vorher niemals etwas mitbekommen hat.

Als sie jetzt die Aufgabe ihrer Schwester Maylin übernehmen soll, da war ich dann auch fast schon raus. Bisschen weiter, nämlich bis zu ihrer "Ausbildung" habe ich dann noch gelesen, aber auch hier hat es dann einfach zu lange gedauert, bis die Story Fahrt aufgenommen hat.

Einen Pluspunkt gibt es für das Setting, denn das fand ich ziemlich cool. Es ist eine fantastische Geschichte, die aber im Hier und Jetzt spielt. Ein kleines Königreich, in dem wir auf Fantasyelemente stoßen, die Protagonisten aber Sänger wie Ed Sheeran kennen und Chucks tragen. Das war ziemlich nice.

Einen weiteren halben Punkt gebe ich dem schlichten, aber wirkungsvollen Cover.

Fazit: War einfach nicht meins, wird aber sicher viele Leser:innen ansprechen.
Profile Image for KittiKathi.
102 reviews
November 30, 2025
Die Geschichte rundum die Bell Familie und insbesondere um Saphina war spannend gestaltet und ich fand die Idee und das Setting gut, hatte es doch ein paar Ecken und Kanten und mich somit nicht ganz überzeugt. Wenn man so anfängt zu lesen, scheint alles sehr vielversprechend und man kann sich kaum vorstellen, dass diese Art von Geschichte in einem Band abgehandelt werden kann. Man merkt aber dann doch, dass die Story schnell abflacht und die "umständliche" Art von manchen Charakteren wird dann schnell etwas langweilig. Ich fands aber z.B. nicht schlecht und mal erfrischend, dass man anfangs zwar dachte, es spielt in der Zeit vom Mittelalter aber dann Worte wie Jeans und Ed Sheeran gefallen sind. Damit rechnet man nicht und passt vielleicht nicht immer zur Geschichte, hat so aber einen modernen Flair bekommen. Trotzallem war die Geschichte also eine spannende Reise und ich finde für dein Buch zwischendrin ist es einfach ideal und sehr unterhaltsam.
Profile Image for Anna.
27 reviews
July 14, 2021
Ich fand das Buch war echt mega gut, die Story hat mich sofort gepackt.

Ich fand es nur traurig das im Ganzen Buch über starke Frauen geredet wurde und dann in den Letzen 100 Seiten doch noch eine Love-Story hinzu geschrieben wurde. Dennoch fand ich das Buch mega gut und würde es aufjedenfall weiter empfehlen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for zeilen.vertraeumt.
1,158 reviews12 followers
October 25, 2021
Spannende Idee mit schwächelnder Umsetzung.


Zur Geschichte:

Ich bin überraschend leicht in die Geschichte reingekommen (bei fantastischen Welten brauche ich nämlich meist ein bisschen länger) und wurde schnell von den Erzählungen gefesselt. Ich liebe royale Geschichten rund um Dynastien, Intrigen und Geheimnisse und war dementsprechend sofort Feuer und Flamme für die Geschichte der Bell-Frauen. Das Worldbuilding ist auch wirklich toll entwickelt: einnehmend, atmosphärisch und magisch. Einiges wird gut erklärt, manche Fragen bleiben allerdings auch bis zum Ende offen (zumindest bei mir). Da es sich hierbei um einen Einzelband handelt, war natürlich nur begrenzt Raum für Tiefe und Details verfügbar, aber das Ganze hat so auf jeden Fall funktioniert. In meinen Augen ist der Autorin die schmale Gratwanderung zwischen schlüssig und langatmig hier ganz gut geglückt, auch wenn es natürlich auch Entwicklungspotenziale gab.

Zudem möchte ich hier noch einmal betonen, wie unglaublich toll und kreativ ich die Kulisse finde. Ich liebe den Kontrast zwischen der idyllischen karibischen Insel St. Lucien und der düsteren Dämonenwelt innerhalb des Vulkans. Die Grundidee war wirklich mehr als vielversprechend und sehr interessant. Lediglich die zeitliche Komponente fand ich in diesem Worldbuilding etwas verwirrend bzw. nicht ganz stimmig. Königshäusern wohnt für mich immer ganz automatisch der Zauber längst vergangener Zeiten inne, weswegen mich die Referenzen zu Musik und Literatur unserer Zeit ziemlich irritiert haben, zumal unser technischer Fortschritt ansonsten kaum einbezogen wird.

Die erste Hälfte des Buches gefiel mir wesentlich besser als die zweite. Zu Beginn ist der Spannungsaufbau gut gelungen, wobei mir insbesondere der kriminalistische Aspekt rund um Maylin sehr zusagte, aber als der Fantasy-Anteil dann immer mehr Raum einnahm, ging in meinen Augen viel Spannung flöten. Die Geschichte begann mich zu verwirren und wurde durch die Überreprästentation der fantastischen Elemente auch immer einseitiger - es blieb gar kein Raum mehr für Spannung, Charakterentwicklungen und Gefühle übrig. Es gab immer wieder Längen und bis auf ein paar Überraschungen war die Handlung auch recht vorhersehbar. Zudem schien mir Vieles auch nicht mehr nachvollziehbar bzw. zu weit hergeholt.

Die Liebesgeschichte konnte mich leider überhaupt nicht abholen. Die emotionale Ebene dieses Buches ist meines Erachtens insgesamt nur recht schwach ausgearbeitet und für mich hätten Saphina und Dante auch gut als Freunde funktioniert. Zwischen den beiden war sowieso kein Knistern, keine Romantik und Leidenschaft. Die Liebesgeschichte entwickelt sich zwar nicht zu schnell, wie es in Jugendbüchern und/ oder Einzelbänden oft der Fall ist, aber sie war für mich trotzdem nicht greifbar, sondern erschien mir durchweg unglaubwürdig. Ich konnte nicht nachempfinden, wann und wie sich die beiden ineinander verliebt haben sollten, es war plötzlich einfach so - zumindest offiziell.

Das große Finale wurde kurz und schnell abgehandelt, wobei Spannung, Emotionen und Atmosphäre größtenteils wieder auf der Strecke blieben. Das hat mich dann ehrlich gesagt schon ziemlich enttäuscht. Große, weltbewegende Konflikte sollten nicht so fix und emotionslos aufgelöst werden, sie sollten episch inszeniert werden.


Zu den Charakteren:

Die Geschichte wird ausschließlich aus Saphina's Sicht in der ersten Person Singular erzählt.

Saphina ist für ihr Alter noch sehr kindlich und naiv, was mir oft auf die Nerven gefallen ist. Sie soll mutig und stark sein, aber auf mich wirkte sie eher hilflos, selbstbezogen und vor allem sehr stur. Ihre ständigen Trotzreaktionen gingen mir wirklich gewaltig auf den Senkel, etwas mehr Ernsthaftigkeit und Verantwortungsbewusstsein sollte man von einer 17-Jährigen in ihrer Position schon erwarten können. Sie erfüllt mit ihrem Verhalten voll und ganz das unrealistische und ewig ausgelutschte Klischee des "normalen", unbedarften Mädchens, das plötzlich zur tapferen Heldin wird und alle rettet.

Dante ist in meinen Augen ebenfalls ein wandelndes Klischee. Er hat zwei Gesichter: Auf der einen Seite ist er sehr von sich selbst überzeugt und Saphina gegenüber abweisend und überheblich, auf der anderen Seite ist er ihr bester Freund und Geliebter und will doch eigentlich nur ihr Bestes. Dieses Launen passen nicht zusammen und ein solches Verhalten kann man auch mit nichts rechtfertigen.

Etwas mehr Tiefe wäre zwar schön gewesen, aber für einen Einzelband sind die Charaktere meines Erachtens ganz gut ausgearbeitet worden. Ob man sie mochte, ist schließlich eine andere Frage... Obwohl ich so meine Probleme mit Saphina hatte, konnte ich durch die Innensicht doch ganz gut in ihren Kopf schauen und habe durchaus mit ihr mitgefiebert. Ihre Mutter und ihre Schwester Livia sind allerdings wirklich ein absoluter Albtraum!


Zum Schreibstil:

Das Buch lässt sich locker-leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist gut verständlich, aber eben auch recht einfach gehalten - ein bisschen mehr Aussagekraft und Charakter hätten hier definitiv nicht geschadet. Dennoch ist dieses Buch durchaus einnehmend geschrieben und konnte mich mit seinen humorvollen Passagen insgesamt gut unterhalten. Manchmal driftete es zwar in eine etwas alberne Richtung ab, aber ich muss hier auch einsehen, dass ich mit meinen 23 Jahren nicht mehr der eigentlichen Zielgruppe entspreche und es vor 10 Jahren vermutlich auch anders empfunden hätte.


Weitere Anmerkungen:

Leider sind mir hin und wieder ein paar Rechtschreib-/ Grammatik- und/ oder Tippfehler aufgefallen, aber vielleicht lässt sich das für die folgenden Auflagen ja noch korrigieren.


Fazit:

Zu Beginn fand ich dieses Buch wirklich toll, da mich sowohl seine Grundidee als auch seine Kulisse und Atmosphäre schwer beeindrucken konnten, aber je weiter ich las, desto mehr Kritikpunkte fand ich. Die Spannung flaute immer mehr ab und die fantastischen Elemente des Buches wurden immer verwirrender. Zudem wurde ich mit keinem der Charaktere so richtig warm und komme nicht umhin zu überlegen, ob ich nicht vielleicht einfach schon etwas zu alt für dieses Buch und seine naiv-trotzige Protagonistin war...


2,5/ 5 Sterne ⭐️
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837 reviews63 followers
April 20, 2021
Christina Hiemers ‚The Second Princess. Vulkanherz‘ war eine der Neuerscheinungen des Frühjahrs, die ich mit großer Spannung erwartet hatte. Und weil ich vorab eine Leseprobe gelesen habe, wusste ich, dass mich kein High-Fantasy-Setting erwartet, sondern ein moderner Schauplatz auf einer karibischen Insel. Wie genial ist das denn bitte? Das Setting gefiel mir auch das ganze Buch lang, herrlich anders und erfrischend. Leider konnte mich die Geschichte aber nicht so mitreißen, wie ich mir das erhofft hatte.

Christina Hiemer beweist auch mit ihrem dritten Buch, das ich von ihr lese, dass sie schreiben kann. Eingängig, angenehm, witzig und humorvoll präsentiert sie uns eine moderne Dynastie, in der Frauen herrschen und Männer lediglich dazu da sind, sie in bester Weise zu unterstützen. Klingt super? Find ich auch. Dann noch das Dschungelsetting, dichte Urwälder, ein bedrohlicher Vulkan, royale Geheimnisse.. Her damit!

Der Schauplatz hat viele überrascht, ich wusste durch eine Leseprobe, dass es ein modernes Setting ist. Autos, Fernseher, Chucks, Muffins, Brautzilla. Das alles findet man auf St. Lucien und ich finde es herrlich, mal kein Mittelaltersetting präsentiert zu bekommen. Den Mut zu haben, etwas anderes zu schreiben, als die LeserInnen erwarten, finde ich bewundernswert und deshalb hebe ich es auch so hervor.

Doch auch wenn ich das Setting und den Schreibstil mag, steht und fällt eine Geschichte, die derart um eine Person aufgebaut wurde, doch mit eben jener Figur, ihrem Handeln und dem zugrundeliegenden Plot. Und vor allem da bin ich ziemlich enttäuscht. Saphina war mir eigentlich nie wirklich sympathisch, erst gegen Ende hat sich das nochmal ein bisschen relativiert. Vorweg: Ich komme auch mit Protagonisten klar, die ich nicht mag. Doch bei Saphinas Verhalten musste ich mich fast toujours aufregen, denn es dominiert die Geschichte. Sie ist nur am Meckern, ignorant, impulsiv, egoistisch und macht, was sie will. Ich musste mich leider des Öfteren über ihre Dummheit ärgern, über ihre unbedachten Handlungen und ihre Sprunghaftigkeit. Als sie dann mit einem egoistischen Deal die Sicherheit aller auf’s Spiel setzt, dachte ich mir: Puh.. Das wird nichts mehr mit uns beiden.. Und als dann noch auf ihr gutes und reines Herz Bezug genommen wird, konnte ich es endgültig nicht mehr nachvollziehen.
Das hat mir die Lesefreude ziemlich vermiest, zumal die Story für mich auch weite Teile nicht in Schwung kam. Ich wusste lange nicht, wo die Geschichte hin will und habe den roten Faden nicht erkannt. Somit konnte mich zu Beginn weder die Protagonistin noch die Geschichte an die Seiten fesseln und ich war nicht traurig, dass in unserem Buddyread nur ca. 40 Seiten am Tag veranschlagt waren. Ich muss zugeben, dass ich die Ausgangssituation schon nicht verstanden habe. Saphina wird in eine Position geworfen, die ihr fremd und unbekannt ist und reagiert beleidigt. Doch genau dieser Verweis auf ihre Unwissenheit wirkt für mich nicht überzeugend. Sie ist trotzdem eine Prinzessin, die eine gewisse Erziehung genossen haben und die sich der Verantwortung, die damit einher geht, bewusst sein sollte. Egal, ob sie jetzt ein großes Geheimnis erfährt oder nicht und egal, ob sie in eine Rolle gedrängt wird, die sie mag oder nicht. Ihr Verhalten wirkt einfach nur kindisch und bockig und damit ich kam ich nicht klar. Und dann das Training, dem sie sich unterziehen muss. Seitenweise. Wozu ist dieses nötig? Das verstehe ich bis jetzt nicht. Ihr Job wirkt nämlich recht einfach, wenn er normal vonstatten geht, ohne den Besonderheiten, die sie selbst zu verantworten hat.
Die Geschichte konnte mich erst gegen Ende etwas fesseln, als Saphina endlich mal erwachsener handelt, Verantwortung übernimmt und entschlossen für ihr Volk auftritt. Leider zu spät, als dass sie das Ruder nochmal hätte rumreißen können.
Und da es ja ein Romantasytitel von Carlsen ist, durfte die Liebesgeschichte nicht fehlen. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund und läuft eher unscheinbar nebenher. Das fand ich gut, denn Romantik hat für mich nicht in die Geschichte gepasst. Ich konnte auch die Gefühle, die zwischen den beiden wohl vorhanden waren, nicht nachvollziehen und spüren. Aber das hat mir wie gesagt nicht ausgemacht, denn die Liebesgeschichte hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht. Den Love Interest fand ich auch nicht besonders sondern eher langweilig und ich habe ihm seine Gefühle nie abgenommen.

Tja, jetzt sitze ich hier und tippe diese Rezension und merke, wie enttäuscht ich eigentlich bin. Ich hatte so viel erwartet, doch leider war es wohl einfach nicht meine Geschichte. Trotz tollem Schreibstil und Setting. 3 Sterne.
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460 reviews82 followers
March 29, 2021
Die Geschichte entführt einen auf die Vulkaninsel St. Lucien und in ein Königreich, in dem ausschließlich Frauen regieren. Saphira, die jüngste Prinzessin, rückt überraschend in der Thronfolge auf und wird mit einem dunklen Erbe konfrontiert..

Auch wenn ich mir das Buch anders vorgestellt habe, so hat es mir dennoch richtig gut gefallen. Die Mischung aus royaler Geschichte, Lovestory und Fantasy war absolut nach meinem Geschmack. Trotz dessen habe ich eine ganze Weile gebraucht, um mich zurechtzufinden. Was vor allem daran lag, dass das royale und magische Thema mit Elementen aus der heutigen Zeit vermischt wurde. Als auf einmal Smartphones oder Ed Sheeran ein Thema war, war ich erstmal verwirrt. Teilweise hat das ein wenig den Zauber der Welt genommen, war aber auch mal was anderes.

Die eigentliche Handlung setzt relativ spät ein, war dann aber wirklich spannend. Anfangs war ich von den Handlungssträngen noch ein wenig verwirrt, aber ab einem gewissen Punkt war ich einfach nur noch gefesselt von der Geschichte. Es kommen so einige dunkle Geheimnisse und Intrigen ans Licht und es gab viele Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe. Auch Saphira als Protagonistin hat mir richtig gut gefallen, da sie eben mal nicht die typische Prinzessin war. Einen großen Teil der Handlung nimmt natürlich auch die Liebesgeschichte ein, die mir, auch wenn ich Dante lange nicht einschätzen konnte, richtig gut gefallen hat.

Einerseits fällt es mir schwer das Buch einzuordnen, da es so viele verschiedene Welten verbindet. Andererseits hat mir grade diese Mischung echt gut gefallen. Trotz einiger Anfangsschwierigkeiten habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Auf jeden Fall eine Empfehlung für Romantasyfans.
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767 reviews1 follower
May 4, 2021
•The Second Princess von Christina Hiemer•
Als ich mit dem Buch begonnen habe, habe ich nicht erwartet, dass es ein absolutes Fantasyhighlight für mich werden würde, aber genau das ist passiert. Dante und Saphina haben mir vollkommen den Kopf verdreht, während ihre Abenteuer mir den Atem geraubt haben und mein Herz das ein oder andere Mal zum Stillstand gebracht haben. Diese gesamte Welt, in der Saphina lebt, war einfach nur faszinierend!🖤

Ich bin absolut verliebt in das Cover! Die Gestaltung ist schlicht und gleichzeitig so aussagekräftig, edel und einfach nur wunderschön. Es passt für mich einfach perfekt zu der Geschichte! Auch in den Schreibstil der Autorin habe ich mich Hals über Kopf verliebt. Denn Christina Hiemer schreibt so unglaublich lebendig, emotional und super fesselnd, dass man nur so durch die Seiten fliegt und völlig in der Geschichte versinkt. Ich habe diese tollen Emotionen und den Spannungsaufbau einfach geliebt.

Schon im ersten Kapitel ist mir Saphina direkt zu einer Freundin geworden. Ich mochte sie unglaublich gerne, was auch wirklich nicht schwer war. Saphina hat einen super Humor und Sinn für Quatsch und auch wenn sie manchmal vielleicht etwas sehr kindisch war für ihr Alter, war es genau das, was ich an ihr so mochte. Es hat ihr einfach so viel Leben eingehaucht und sie liebenswert gemacht. Und doch hatte Saphina auch eine starke, kämpferische, tapfere und mutige Seite, in der die Königin erst richtig ans Licht gekommen ist, ich mochte diese Seite sehr. Am meisten mochte ich jedoch, dass Saphina ihren eigenen Kopf hatte und sich weder von Dante noch von ihrer Mutter hat Dinge vorschreiben lassen. Ich muss gestehen, dass Dante mein Herz schon im ersten Kapitel hatte und ich mich mehr und mehr in ihn verliebt habe. Es war fast teuflisch, wie viel Spaß er zwischendurch daran hatte, Saphina auf die Palme zu bringen. Ich mochte diese jungenhafte, humorvolle und lockere Seite an Dante sehr, aber auch der ernste, beschützerische und lehrerhafte Dante hatte definitiv etwas! Auf jeden Fall war es unglaublich, wie Dante sich um Saphina gekümmert, sie beschützt und gelehrt hat. Er war irgendwie immer für sie da und man hat so oft gemerkt, wie wichtig sie ihm war. Er hat mich zwar auch gerne mal auf die Palme gebracht, aber Dante hat einfach definitiv Bookboyfriendmaterial, und das in vielerlei Hinsicht.

Mein mit Abstand liebster Nebencharakter war zu 100% Maylin! Auch wenn man sie leider nur am Anfang gesehen hat, war sie so schön lebendig, neckisch, humorvoll und ein kleiner Wirbelwind. Ich mochte ihre Sicht auf die Welt und alle Dinge, sie hatte einfach sofort ein Platz in meinem Herzen. Aber auch Thalea, Nyla und vor allem Cael, der einfach eine coole und faszinierende Ausstrahlung hatte, mochte ich unglaublich gerne! Nur Saphinas Mutter, Livia und ganz besonders Tyr werden sicher niemals meine Freunde sein. Den Knochenkönig als eine Art Antagonist fand ich wiederum richtig cool, auch wenn der Kerl etwas nervig war.

Bevor ich in die Geschichte gestartet bin, hatte ich schon Einiges über das Buch gehört, viel Gutes, dennoch hatte ich nicht direkt erwartet, dass ich es so unglaublich lieben würde, aber genau das ist der Fall, und das liegt nicht nur daran, dass es ein Fantasyroman ist. Von der ersten Seite an habe ich gemerkt, dass diese Geschichte so unglaublich anders ist als viele, die ich davor gelesen habe. Ich habe nicht lange gebraucht und schon war ich unglaublich gefesselt von den Worten der Autorin. Anstatt langsam und langatmig zu starten, wie es bei den meisten Büchern der Fall ist, ist diese Geschichte direkt mit einem herzzerreißenden Vorfall gestartet, der viele überraschende Ereignisse und Offenbarungen mit sich gebracht hat. Ich durfte St. Lucien und die Königsfamilie Bell in den verschiedensten Situationen kennenlernen und konnte mich kaum sattsehen an all den faszinierenden und spannenden Dingen, die es innerhalb der Königsfamilie und auf der Insel zu entdecken gab. Die Story war einfach unglaublich! Und ich muss gestehen, dass ich noch immer irgendwo in der Vulkanwelt feststecke und über die vielen Gefahren dort staune, ich fand diese Welt einfach nur mega spannend! Überhaupt war dieses gesamte Buch spannend und manchmal sind die Charaktere dem Tod nur ganz knapp entwischt, sodass mein Herz ziemlich oft kurz vorm Stillstand war. Abgesehen davon war es auch eine heftige Achterbahnfahrt der Gefühle, wie man es nicht bei jedem Fantasyroman hat. Aber vor allem Dante und Saphina haben meine Gefühle mit ihren Taten, Worten und Aktionen ziemlich verrückt spielen lassen. Doch irgendwie habe ich das sehr geliebt, vor allem wenn es um die Beziehung der beiden ging. Denn zwischen ihnen hat ein wunderschönes Feuer gebrannt und ich habe die beiden zusammen einfach nur geliebt! Trotz einiger Streitigkeiten haben sie perfekt miteinander harmoniert und mich mit ihrer Teamarbeit immer wieder sprachlos gemacht. Die beiden haben so viele Kämpfe gekämpft und mich durch ihre Abenteuer mitgenommen, von denen ich kaum genug bekommen konnte, vor allem der Knochenkönig war eine heikle Angelegenheit. Zu all der Spannung kommt auch noch, dass diese Geschichte voller Intrigen, Lügen, Geheimnissen, Leidenschaft, Gefahr und Liebe war. Alles, was ein guter Fantasyroman braucht! Ein besonders schöner Moment war für mich nach all den Kämpfen aber noch einmal der Epilog, der gezeigt hat, wie wundervoll die Charaktere sich entwickelt haben.

Fazit: abschließend gebe ich der Geschichte von Saphina und Dante definitiv 5+ von 5 Sternen! Es war ein großartiges Erlebnis, diese Geschichte zu lesen, und ich kann es nur jedem Fantasyliebhaber sehr ans Herz legen. Ihr werdet euch genauso verlieben wie ich, es war einfach atemberaubend.
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167 reviews4 followers
May 18, 2021
Meine Meinung

Das Buch hat mich vom Cover her direkt angesprochen und der Klappentext klang einfach so unglaublich gut.

Ich habe mir schon lange bei keiner Rezension so lange Zeit gelassen, wie für diese hier. Eigentlich hatte ich das Buch schon Mitte April gelesen, aber ich musste mir erstmal über das gelesene im Klaren werden und entsprechend die Worte finden. Deshalb wird diese Rezension Spoiler enthalten, da ich sonst nicht erklären kann wie diese Bewertung zustande kommt.

Cover

Das Cover ist ein echter Hingucker mit dem edlen schwarzen Hintergrund, die Silber hervorgehobenen Elementen und dem silbernen Titel. Im Vordergrund ist die Prinzessin Saphina mit der Obsidiankrone, die in der Geschichte noch eine große Rolle spielen wird. Vor allem die Klappeninnenseiten sind so wunderschön gestaltet, ein absoluter Traum

Geschichte

Ich möchte vorweg natürlich nicht die gesamte Geschichte Spoilern aber auf einiges muss ich einfach eingehen.

Saphina ist in der Thronfolge eigentlich nur die 3 und hat damit keine richtige Position auf die sie sich irgendwie vorbereiten müsste. Ein Tag veränderte aber alles und sie trat an ihrer Schwesters Stelle. Die 2 in der Thronfolge musste ihre Insel davor bewahren dem Untergang geweiht zu werden, sie mussten Zandor bewachen, dem Vulkandämon, damit er nie wieder aus seinem Vulkan-Gefängnis ausbrechen würde.

Die nächsten Wochen wurde sie auf diese Aufgabe vorbereitet und am Tag an dem sie die Obsidiankrone aufsetzte und man dachte jetzt würde ihre Zeit beginnen, ließ sie sich auf einen Handel mit Zandor ein.
Der Weg in der Unterwelt um zu Zandor zu gelangen war sehr tückisch und voller Gefahren, ihr Leben hing an einem seidenen Faden. Und gerade dieser Teil hat mir unglaublich gut gefallen, mit den ganzen Skeletten und dieser Albtraumwelt, richtig spannend geschrieben. Aber alles was darauf folgte, da konnte ich nur den Kopf schütteln. Sie gingen diesen langen Weg um von Zandor die Antworten zu bekommen, damit dieser ihr kurz und knapp sagte was Sache war und sie ihn befreite?! Und ihr nächstes Ziel war ihn wieder einzusperren!? Da konnte ich nur die Hände auf den Kopf schlagen und fragte mich teilweise wirklich was ich da laß. Das hat dieser vorherigen Spannung einfach alles genommen.

Protagonisten

Saphina fand ich am Anfang richtig super, tough, selbstbewusst und authentisch, aber diese Entwicklung während der Geschichte, wie sie sich so krass veränderte und einfach so schwach wirkte, als müsste sie gerettet werden, hat mir gar nicht gefallen. Als sie sich dann auf den Weg machte zum Vulkandämon um die Antworten zu bekommen die sich so sehnlichst wünschte, war es ihr egal was das für Konsequenzen mit sich ziehen würde, was aus den anderen werden würde.

Dante rückte in der Geschichte zwischenzeitlich sehr in den Hintergrund, dass ich ihn tatsächlich manchmal komplett vergaß. Klar brachte er zu den Situationen auch seinen Senf dazu, aber mir fehlte da einfach die Tiefe. Man lernte ihn kaum richtig kennen und deshalb habe ich mir gar keine richtige Meinung über ihn bilden können.

Die Liebesgeschichte zwischen Saphina und Dante fand ich leider sehr unauthentisch, da man am Anfang ja nicht mal das Gefühl hatte das sie sich leiden konnten. Es baute sich nicht wirklich etwas zwischen ihnen auf, ich habe diese Art der Verbundenheit bei den einfach nicht gespürt, Gefühle sind bei mir auch nicht so richtig angekommen und plötzlich waren sie zusammen?! Das hat meiner Meinung nach gar nicht gepasst und das dann am Ende noch so aufzulösen, hat mir einiges an der Geschichte kaputt gemacht.

Schreibstil

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, einfach, locker und angenehm, das man gar nicht merkte wie man nur so über die Seiten flog. Die Autorin bringt uns diese Welt näher und man konnte sie sich wirklich bildlich vorstellen, weil sie so detailreich beschrieben wurde.

Fazit

Am Anfang war es für mich ganz klar ein 5 Sterne Buch, ich mochte den Einstieg so gerne, kam richtig gut in die Geschichte rein und die Grundidee fand ich so mega. Dann kam der Fantasy-Anteil und da hätte man echt was Großes draus machen können aber von der Umsetzung war ich dann leicht irritiert und konnte mich nicht ganz begeistern. Ich hatte auch einfach das Gefühl das einige Szenen nicht ganz durchdacht oder einfach gekürzt wurden.

Insgesamt fand ich das Buch gut, hätte mir einiges aber anders gewünscht und zum Schluss bleiben bei mir noch einige ungeklärte Fragen.

Bewertung 3/5 Sterne
Profile Image for Letanna.
1,952 reviews60 followers
March 30, 2021
Mitten der Karibik liegt die Vulkaninsel St. Lucien und schon seit Generationen herrschen hier die Frauen der Bell-Dysnastie. Die Krönung von Saphinas ältester Schwester Liva steht kurz bevor, aber Saphina ganz dem ganzen Wirbel einfach nichts abgewinnen, was ihre Mutter wirklich auf die Palme bringt. Durch einen Schicksalsschlag rückt Saphina an die 2. Stelle der Thronfolge und muss ein dunkles Erbe antreten, von dem sie bisher keine Ahnung hatte. Ausgerechnet Dante muss sie jetzt auf ihre neue Aufgabe vorbereiten und trainieren, was Saphina vor eine große Herausforderung stellt.

Anders als zuerst gedacht, handelt es sich bei dem Buch nicht um High Fantasy, sondern um Urban Fantasy, denn die Geschichte spielt in unserer Welt auf einer Insel mitten in der Karibik. Das hat mich doch etwas überrascht, weil das nicht aus dem Klappentext hervorgeht, aber hat mir auch sehr gut gefallen.

Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Saphina in der Ich-Form. Sie ist eine Prinzessin einer sehr mächtigen Familie. Die Geschichte fängt wie eine typische Prinzessinnen-Geschichte an, es geht vor allem um schöne Kleider und um Etikette. Saphina wird ein bisschen wie eine Außenseiterin beschrieben, denn sie will gar nichts mit der ganzen Hofetikette zutun haben.

Ab einem bestimmten Zeitpunkt nimmt die Geschichte dann eine Wendung und der Fantasy-Anteil wird größer. Die Idee rund um die Insel und Geheimnis hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte Saphina, sie macht eine gute Entwicklung durch, was sie sehr sympathisch macht. Es gibt natürlich auch eine Romanze, die sich ebenfalls sehr gut in die Handlung einfügt. Neben Saphina mochte ich Cael besonders gerne, das ist für mich ein ganz besonderer Charakter.

Am Ende werden alle Fragen beantwortet. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Profile Image for nora..
15 reviews
July 31, 2021
"The Second Princess" hat für mich von Anfang an sehr interessant geklungen. Eine Vulkaninsel, die dazu nur von Frauen regiert wird??? Aber leider hat es auch nur so geklungen. Der Flair der Insel kam nicht wirklich rüber, von Anfang an nicht. Dazu war leider niemand der Bell-Frauen sympathisch.

Es gab einige Plot-Holes, wie zum Beispiel dass Saphina innerhalb des Buches auf einmal zwei verschiedene Zweitnamen hatte? Aber das was mich am meisten gestört hat, war die gesamte Handlung im letzten Drittel des Buches. Achtung Spoiler:

Zu den Charakteren: Saphina war mir das ganze Buch über unsympathisch. Sie war unfassbar naiv, zickig, hörte nie auf andere und hat wirklich, entschuldigung, dumme Entscheidungen getroffen. Die Beiden hatten keine wirkliche Chemie, die Love-Story kam, für mich, aus dem Nichts. Dante war ganz okay, ich kann nicht viel zu ihm sagen. Generell waren alles Charaktere flach und ohne Tiefe, was mich auch gestört hat.

Was mich aber zum Teil überzeugen konnte, war der Schreibstil der Autorin. Er war sehr leicht zu lesen. Wobei mir die Dialoge überhaupt nicht zugesagt haben. Ich glaube, das Wort "cringe" trifft es am Besten.

Jedoch fand ich die Idee gut - deshalb die 2 Sterne. Leider aber keine Empfehlung von mir.
Profile Image for lena.
150 reviews4 followers
March 5, 2023
Habe wirklich schon schlechtere Bücher gelesen, aber gut war das nicht.

Es schien eine Dystopie zu sein mit einer Königsfamilie die halt in pompösen Kleidern durch die Gegend rennen etc. Der Fantasy Teil kam dann irgendwie sehr random.
Noch seltsamer war dann aber dass plötzlich Ed Sheeran und Harry Potter erwähnt wurden. Hat irgendwie nicht zusammen gepasst.

Was sonst noch fraglich war:
- die Mutter sagt ihr nicht, wie ihre Schwester gestorben ist
- niemand sagt ihr, was sie für eine Rolle übernehmen muss
- Fahrlässigkeit vom Königshaus, einfach solche Gefahren für die Thronfolge nicht auszuschließen, aber dann murren alle, wie wenig Zeit jetzt für die Ausbildung bleibt
- Dantes Stimmungsschwankungen
- Er lässt sie über Nacht auf der Polizeistation, predigt aber die ganze Zeit von Zeitdruck
- Saphinas Zweitname wurde einfach kommentarlos von Myrina zu Eleonora geändert
- Ihr Sinneswandel kam sehr plötzlich, aber ihr gemotze Vorher war auch komplett für die Katz weil ja alle wussten, dass sie es durchziehen würde
- Wie kann sie von einem Schlag gegen den Kopf, von dem sie ohnmächtig wird, keine Gehirnerschütterung haben?
- Saphinas Egoismus bei ihrer Krönung
- Der Dämon der Lavahöhlen weiß, was Chucks sind?
- der Kuss und die ganze Liebesgeschichte
- die plötzlichen „Ich liebe dich“s
- der Heiratsantrag

Positiv:
- Plottwist, dass Tyr der Bruder von Zandor ist
- Keine Scheu Charaktere umzubringen (unrealistisches Geschmarr hätte ich wirklich nicht auch noch ertragen können)

Das war’s. Komisches Buch, hätte ich mir wirklich sparen können. Ich wollte es wirklich mögen.
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Profile Image for nuggi..
129 reviews6 followers
February 27, 2022
Weder der Plot, noch die Charaktere konnten mich überzeugen. Viele Elemente der Geschichte passten auch einfach nicht zueinander, so auch das letzte Drittel des Buches. Der große "Plot Twist" war, meiner Meinung nach, wirklich sehr an den Haaren herbei gezogen und führte nur dazu, dass die Geschichte unnötig in die Länge gezogen wurde (und das bei einem Einzelband!).
Für ein Romantasy-Buch konnte mich die Liebesgeschichte auch nicht überzeugen. In meinen Augen war die absolut nicht vorhanden, bis die beiden sich plötzlich ihrer Liebe bekennen.
Alles in allem war es einfach kein Buch für mich.
Profile Image for coala.
1,423 reviews6 followers
April 11, 2021
Ein düsteres Familiengeheimnis

Auf der Vulkaninsel St. Lucien herrschen im Königreich die mächtigen Bell-Frauen. Saphina als drittjüngste Tochter konnte dabei bisher ein unbeschwertes Leben führen, war für sie doch keine Aufgabe im Königreich vorgesehen. Durch unerwartete Ereignisse rückt sie jedoch in der Thronfolge auf und muss sich jedoch düsteren Familiengeheimnissen stellen sowie undurchschaubaren Adelssöhnen, deren Interesse sie unverhofft geweckt hat.

Die Autorin hat eine düstere magische Geschichte geschrieben, welche den Leser mit allerlei Wendungen überrascht und begeistert. Saphina steht dabei ein wahrlich schweres Schicksal bevor und es war spannend, sie auf diesem neuen Weg zu begleiten. Saphina kommt dabei zunächst etwas naiv rüber und man zweifelt an so mancher Entscheidung, aufgrund ihres Alters und bis dahin unbedarftes Leben erklärt sich dies jedoch auch irgendwie. Die Adelssöhne bringen eine schöne zusätzliche Komponente in die Geschichte und Dante als Begleiter und mysteriöser düsterer Begleiter ist eine schöne Ergänzung. Die beiden hatten eine schöne Dynamik, aber auch das Wachsen von Saphina als Persönlichkeit steht im Fokus. Viele tolle Ideen und ein sehr ausgefallenes Setting werden durch die angenehme bildhafte Sprache der Autorin zudem mehr als greifbar beim Lesen.

Ein schönes Fantasy-Buch, welches in eine neue Welt entführt, die unsere Ähnlich ist und dennoch viele spannende düstere Geheimnisse birgt. Die Charaktere können nicht immer vollends überzeugen, bieten jedoch gute Unterhaltung, sodass man mit diesem Buch einige aufregende Stunden verbringen kann.
Profile Image for Coribookprincess.
647 reviews24 followers
June 11, 2021
Das Cover hat mich sofort angesprochen und der Klappentext noch dazu.

Der Anfang war super spannend und einfach mitreißend.
Es beginnt gleich geheimnisvoll und fesselnd.
Etwas überrascht war ich das die Geschichte in der modernen Zeit spielt.

Die Geschichte ist voller Mysterien, Geheimnissen und auch Dämon.
Die Fantasyelemente mit den Legenden, Dämonen fand ich einfach richtig spannend und interessant.

Am Anfang wurden relativ viele Charaktere eingeführt.
Saphina war mir gleich sympathisch, sie denkt etwas außerhalb der Regel.
Das Zusammenspiel von Saphina und Dante ist regelrecht explosiv, gespickt mit Wortgefechten.

Die Geschichte hat einen spannenden Verlauf und ist bis zum Schluss fesselnd.
Einzig das Ende kam etwas abrupt.

Ich wäre gerne noch etwas länger in der Geschichte verweilt und wäre liebend gerne noch mehr darin versunken.

Aber alles in allem eine magische, mysteriöse Fantasygeschichte voller Geheimnisse, Dämonen, Verrat und auch Liebe.
Profile Image for Linda.
6 reviews1 follower
January 25, 2022
Zunächst muss ich zugeben,dass ich dieses Buch nicjt fertig gelesen habe.

Kurzbeschreibung:
Saphina ist die jüngste der drei Bell Schwestern und damit auch die Unbedeutendste. Ihre Schwester Livia wird über die Insel als Königin herrschen. Doch plötzlich rückt Saphina in der Thronfolge auf und muss ein dunkles Erbe antreten.

Spoiler:
Nachdem die zweite Schwester unter mysteriösen Umständen stirbt, muss Saphina ihren Platz einnehmen und als Königin über den Vulkan und den Dämon wachen. Obwohl der Tod der Schwester das gesamte Buch beherrscht und Saphina auch der Meinung ist,dass es weder Selbstmord noch ein Unfall war, lässt sie es einfach links liegen, legt sich lieber in ihr Bett anstatt z.b zum Tatort zu gehen. Dem Adelssohn Dante,der nun quasi ihr Begleiter ist,misstraut sie von Anfang an ohne einen Grund zu haben. Generell konnte ich mich mit ihr überhaupt nicht anfreunden,sie wirkt sehr kindlich und sagt Dinge, die für mich nicht nachvollziehbar wären. Ich musste das Buch abbrechen als sie gekrönt wurde und direkt einen Handel mit einem Dämon eingegangen ist, der ihr natürlich irgendwelche Versprechungen gemacht hat. Zwei Sterne dafür,dass es vis zu diesem Punkt zumindest gut geschrieben war.

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40 reviews
April 5, 2021
„The Second Princess – Vulkanherz“ von Christina Hiemer ist ein Fantasy-Einzelband, welcher mich durch Cover, Klappentext und auch Leseprobe sehr angesprochen hat. Letztendlich muss ich aber leider sagen, dass ich eher enttäuscht bin, da das Potenzial der Geschichte meiner Meinung nach nicht ausreichend ausgeschöpft wurde.
Mir ist es aber immer wichtig zu betonen, dass es sich lediglich um meine ganz individuelle Meinung und Wahrnehmung handelt. Es ist also gut möglich, dass das Buch Dir sehr gut gefällt. Deswegen werde ich versuchen möglichst klar die Aspekte herauszustellen, die mir nicht so zugesagt haben. Im Zuge dessen sage ich auch gerne direkt vorweg, dass ich das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen habe. Ich konnte mich also sehr gut mit vielen verschiedenen Leserinnen und Lesern austauschen. Von denen haben zwar viele in den Kritikpunkten mit mir übereingestimmt – aber es gab auch einige Stimmen, die da etwas anderer Meinung waren und denen das Buch sehr gut gefallen hat.
Wie gesagt, das Cover ist wirklich schön und edel gestaltet, ich bin dadurch sehr schnell auf das Buch aufmerksam geworden. Das ist zwar keinesfalls schlimm für mich, aber man hätte den Inhalt des Buches noch besser repräsentieren können, beispielsweise das Setting. Leider konnten mich die Handlungsorte nicht überzeugen. Es wurden sehr viele Elemente aus verschiedenen Welten zusammengefügt. So gab es eine Karibikinsel mit Dschungel, wir hatten eine eher mittelalterlich anmutende Monarchie samt altem Schlossgemäuer, aber auch moderne Elektronik und verweise auf Sänger der heutigen Zeit. An und für sich ist das ein interessanter Ansatz und hätte mich vielleicht nicht so gestört, wie es leider der Fall war. Voraussetzung dafür wäre aber gewesen, dass es ausführliche und kontinuierliche Beschreibungen gibt, sodass ich ein genaues Bild der Welt vor Augen habe. Das ist – zumindest in meinen Augen – aber nicht gelungen. Ich wurde oft aus meinem Lesefluss herausgerissen, weil die verschiedenen Elemente immer nach und nach hinzugefügt wurden, die dann nicht mehr in das Bild hineingepasst haben, dass ich mir bereits gemalt habe. Ich musste also mein Weltbild immer wieder umbauen und das teilweise sehr drastisch, wenn man von einem Setting von vor mehreren hundert Jahren ausgeht, weil die traditionsreiche Königsfamilie mit Schloss und Kleidungsstil darauf haben schließen lassen, und auf einmal ein Fernseher angeschaltet wird und ein Kamerateam vor Ort ist. Letzten Endes haben die Beschreibungen dazu geführt, dass ich mir die Geschichte nicht wirklich bildlich vorstellen konnte, was bei mir nur sehr selten vorkommt und mir ein wenig den Spaß nimmt.
Neben dem Cover fand und finde ich auch den Klappentext sehr überzeugend. Er hat bei mir den Eindruck einer dramatischen Geschichte mit viel Abenteuer, Verstrickungen, Schicksalserfüllungen und Gefühlen erweckt. Das ist bei mir persönlich aber nur in sehr reduzierten Ausmaßen angekommen. Und genau das beschreibt mein Problem mit der Handlung sehr gut – sehr viele Dinge wurden immer als so groß und schwer und gefährlich dargestellt, indem einfach gesagt wurde, dass es so ist, aber letztlich war es einfach nicht so. Aus den tatsächlichen Handlungen sind die Gefahr oder auch die Schwierigkeiten häufig kaum hervorgegangen, sodass es nicht wirklich glaubhaft war und ich eher wenige Emotionen beim Lesen gefühlt habe. Insbesondere der Anfang ging eher schleppender voran, weil nicht viel passiert ist. Die Action ging quasi erst nach circa der Hälfte des Buches los und war dann leider sehr kurz und nicht so tiefgründig. Die Tiefgründigkeit ist auch ein weiterer Kritikpunkt von mir. Nämlich in dem Sinne, dass die Geschichte für mich nicht genug Grundlagen aufgewiesen oder sie zumindest nicht richtig dargestellt hat. Die Insel und auch die Königsfamilie sollen schon eine sehr aufregende und lange Geschichte haben. So wurde es zumindest immer angedeutet, aber eben leider nicht weiter ausgeführt, was sehr schade war, weil ich so immer das Gefühl hatte, dass noch wirklich viele Informationen fehlen, die mir geholfen hätten, die Geschichte und Charaktere besser zu verstehen und mehr in sie einzutauchen. Informationen sind ein weiteres Stichwort, zu dem ich gerne etwas schreiben würde. Mir wurden zu wenig Informationen rausgegeben, als Leser war man zu lange unwissend. Für mich wirkte die Handlung inklusive der Informationsverteilung und somit ja auch der Spannungsaufbau einfach sehr unausgewogen. Manche Elemente und teilweise auch Figuren wurden erwähnt und dann einfach wieder für den Rest der Geschichte fallen gelassen, obwohl sie, meiner Meinung nach, das Potenzial gehabt hätten eine bedeutungsvollere Rolle einzunehmen. Tatsächlich habe ich eine Figur im speziellen komplett vergessen, weil sie nur Teil einer einzelnen Szene war, in der ich noch dachte, dass die Person im weiteren Verlauf zumindest eine kleinere Rolle spielen würde. Stattdessen wurde sie gar nicht mehr erwähnt, sodass die Funktion des Auftretens im Nachhinein nicht wirklich ersichtlich ist.
Dann würde ich gerne noch auf die Figuren eingehen. Auch über diese kann ich teilweise sagen, dass ich mir mehr Informationen zu ihnen gewünscht hätte, mehr Hintergrundgeschichte und vor allem mehr Konstanz. Vor allem bei unseren beiden Protagonisten hatte ich oft das Gefühl, dass sie sehr sprunghaft in ihren Meinungen und im Verhalten sind, sodass ich manchmal das Gefühl hatte, dass es zwei Seiten von ihnen gibt – ohne, dass ich hätte erkennen können, wann welche zum Vorschein kommt. Unsere Protagonistin Saphina war mir vor allem in der Leseprobe ziemlich sympathisch. Leider hat sich das im Laufe der Geschichte gewandelt, weil sie meiner Meinung nach sehr wenig gedacht und kaum die einzelnen Situationen und ihr eigenes Handeln reflektiert hat. Das Problem dabei war nicht nur, dass die Gedanken dem Leser einfach nur nicht mitgeteilt wurden, sondern, dass ich wirklich das Gefühl hatte, sie denkt nicht nach. Sie hat oft sehr impulsiv und unbedacht gehandelt, sich wie ein kleines Kind benommen und hatte kaum Weitsicht. Das mag zum Teil auch daran gelegen haben, dass sie nicht die passende Erziehung und Bildung erhalten hat – aber auch das fand ich als Prinzessin und in dem Beziehungsgefüge, in welchem sie sich bewegt hat, sehr seltsam und ich konnte nicht wirklich nachvollziehen, warum sie so unwissend ist. Irgendwie schien es einfach der Weg zu sein, um überhaupt die Probleme zu schaffen, die in der Geschichte gelöst werden sollten, was mir als (Hinter-)Grund nicht reicht. Zu den Figuren im Allgemeinen: viele waren sehr oberflächlich, die Beziehungen zueinander waren zum Großteil sehr schlecht, weil einfach nicht geredet wurde und es keine Informationen gab, was ich oft als sehr frustrierend empfunden habe. Und auch die Liebesgeschichte kam bei mir persönlich gar nicht rüber, weil ich die romantischen Gefühle zwischen den beiden Figuren einfach nicht gefühlt habe. Für mich wurde diese Richtung in der Beziehung nicht ausreichend beschrieben und konnte nicht wirklich wachsen. Man wusste, dass es dazu kommen würde, aber letztlich kam es dann doch total plötzlich – zu plötzlich. Deswegen würde ich das Buch auch nicht als Romantasy bezeichnen, dafür war die Liebesgeschichte nicht tiefgehend genug und wurde viel zu kurz abgehandelt.
Diese Rezension klingt jetzt erstmal wirklich negativ. Aber ich muss auf jeden Fall sagen, dass ich den Schreibstil als sehr flüssig empfunden habe und ich das Buch schnell lesen konnte. Mir haben die Idee dahinter und viele der eingebrachten Aspekte sehr gefallen. Aber letzten Endes reicht das Potenzial allein für mich eben nicht aus. Die Geschichte hat auf mich den Eindruck erweckt unausgewogen und noch nicht richtig ausgearbeitet zu sein, man hätte noch viel mehr aus ihr herausholen können. Ich habe schon zu viele Fantasybücher gelesen und es gibt noch so viele weitere, die ich gerne lesen möchte, sodass „The Second Princess“ vor allem im Vergleich sehr abfällt. Vielleicht hätte es mir zu einem früheren Zeitpunkt meines Leserinnenlebens besser gefallen, aber so hat es mich leider enttäuscht.
Profile Image for Corinna | Corinnas World of Books.
2,622 reviews67 followers
June 16, 2021
 MEINUNG :
In „The Second Princess. Vulkanherz: Royale Romantasy um eine Prinzessin im Bann düsterer Mächte“ geht es um die Geschichte von Saphina. Sie ist eigentlich die jüngste der drei Schwestern und hatte keine bedeutende Rolle. Doch auf einmal rückt sie an 2 Stelle und muss mit einer ganz neuen Aufgabe fertig werden. Ausgerechnet Dante ein Adels-Sohn soll ihr dabei helfen ….

Saphina ist eigentlich die jüngste der drei Prinzessinnen und die unbedeutendste. Sie ist eine besondere Protagonistin, die aus der Masse hervorsticht. Nun kommt ein neues Schicksal auf sie zu …

Dante ist ein Adels-Sohn, der auf den ersten Blick sehr arrogant wirkt, aber dennoch eine einzigartige Ausstrahlung hat. Was steckt hinter seiner Fassade ?


Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Perspektive von Saphina erzählt. Der Leser kann sie so noch näher kennenlernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Besonders das Königreich und die Kulisse haben mich neugierig gemacht.

Die Spannung hat mich mit jeder neuen Seite mehr in die Geschichte gezogen. Saphina ist eigentlich die jüngste der drei Prinzessinnen und sie ahnt nicht, was ihre Schwester die Zweitälteste für eine Bürde tragen muss. Sie kennt nur, dass die älteste der Bell Schwestern Königin wird. Doch als ein Unglück passiert, steht sie nun an 2 Stelle und erfährt nun von der Bürde der 2 geborenen. Ein dunkles Erbe, das sie nur mithilfe von Dante einem Adels-Sohn bewältigen kann. Ein etwas anderer Roman, der mich auf seine Weise mitgenommen hat und ich bis zur letzten Seite mit den Charakteren mitfiebern musste. Die Autorin hat besondere Elemente in die Handlung gelegt, die ich immer wieder gespürt habe. Ich liebe Fantasy Romance und der Verlag bietet immer wieder eine besonders große Auswahl in diesem Bereich. Wie es für Saphina ausgehen wird, verrate ich nicht nur so viel, es war bis zuletzt aufregend und ein toller Roman. Das Ende war mehr, als nur aufregend und ich habe nicht aufhören können.

Das Cover sieht einfach toll aus und es verspricht schon eine besondere Fantasyromance Stimmung.

Fazit


„The Second Princess. Vulkanherz“ ist ein mitreißender Romantasy Roman der mit jeder Seite mehr neugierig macht.
Profile Image for Susi Aly.
778 reviews8 followers
May 22, 2021
Wie sehr hab ich mich auf “The Second Princess ” von Christina Hiemer gefreut .
Nicht nur das Cover ist unglaublich schön.
Auch der Inhalt muss sich definitiv nicht verstecken.
Und ich finde es einfach mal wunderbar erfrischend, dass es ein Einzelband ist und man somit nicht auf die Fortsetzung warten muss.

Den Schreibstil der Autorin empfand ich als wunderbar leicht, bildgewaltig und absolut mitreißend. Hat man erstmal mit der Story begonnen, kann man es nur schwer wieder aus der Hand legen.
Besonders Saphina mochte ich so unglaublich gern. Man erfährt dabei ihre Perspektive, was mir sehr gut gefallen hat. Man erfährt mehr über sie selbst, aber auch die Hintergründe von dem großen Ganzen werden nach und nach offenbart.
Sie ist sehr stur, eigensinnig und ja, auch etwas naiv. Aber gerade ihr oft unüberlegtes und gefühlsbetontes Handeln, hat sie in meinen Augen einfach so authentisch und sympathisch gemacht. Besonders den Sarkasmus mochte ich unsagbar gern.
Gerade die Ecken und Kanten, die im Laufe des Geschehen immer mehr hervorkommen, sorgen dafür, dass sie nicht nur wächst und sich entfaltet. Sie wird dadurch auch ein Stück weit erwachsener.
Aber Saphina hat auch eine sehr verletzliche und sensible Seite, die sie immer wieder beeinflussen, aber nicht schwächer machen.
Daneben ist Dante ein unglaublich toller Charakter. Geheimnisvoll, charismatisch und mit Facetten in seinem Wesen, die stetig überraschen.
Die Nebencharaktere müssen sich keinesfalls verstecken. Sie sind einnehmend, ausdrucksstark und überzeugen auf ihre eigene Art und Weise.
Nicht besonders tiefgründig, aber das muss es in diesem Fall auch nicht sein.
Eine Schwäche hatte ich besonders für die Dämonen und den herrlich sarkastischen Humor, zudem punktet die Autorin einfach mit jugendlicher Frische.

Christina Hiemer gelang es eine wunderbar düstere und geheimnisvolle Atmosphäre zu zaubern, die mich sofort mitten ins Geschehen riss.
Die Story selbst ist durchweg spannend, mysteriös und geheimnisvoll.
Es geht nicht nur darum, dass Saphina ihrer Bestimmung folgen muss. Eine Bestimmung zu der sie keinesfalls bereit ist.
Trauer und Angst ist über sie hereingebrochen und niemand versteht, was es für sie bedeutet.
Was sie im Inneren fühlt.
Wie es sie zerreißt.
Wie sie immer mehr in Trauer versinkt.
Was die Frage aufbringt, wer sich tatsächlich für Saphina, ihr Wesen, ihre Seele interessiert.
Sie fühlt, sie atmet und kämpft und trotzdem soll sie weitermachen.
Aber wie, das erklärt ihr niemand.
Sie wird mit einer Aufgabe bedacht, die zu viel ist. Die ihr menschlich alles abverlangt. Aber gerade weil sie so unglaublich menschlich agiert, hab ich so sehr mit ihr gefühlt ,ihre Tränen getrocknet.

Es bringt sie an die Grenzen von allem.
Denn es geht um mehr ,als die Menschen um sie herum.
Es geht um sie selbst.
Dass sie sich nicht selbst verliert. Sie droht an allem zu zerbrechen.
Aber Dante ist wie ein Anker, der sie stetig hält und stützt. Er ist da, wenn es sonst niemand ist.
Ich mochte ihre Verbindung so gern und manchmal hat es mir fast das Herz zerrissen, wie Angst und Verzweiflung fast alles zu zerstören drohen.
Eine Liebesgeschichte dominiert keinesfalls das Geschehen. Sie ist da. Sie kommt leise, sanft und offenbart so viel mehr, als man zunächst erkennt.
Loyalität, Halt, Vertrauen und Hoffnung.
Und daneben entdeckt man so viel unglaubliches in dieser Welt.
Teilweise hat es mich echt geschockt.
Auch wenn es mich nicht überraschen sollte.
Aber die Abgründe die man erklimmt, sind faszinierend, grausam und verhängnisvoll zugleich.
Saphina beweist Stärke und Mut.
Es werden Wendungen eingewoben, die man niemals erwarten würde, die so viel Gier, Manipulation und Intrigen ans Licht bringen.
Aber die auch die Augen öffnen und endlich all das Brutale, Ungesagte ans Licht zerren.

Ich bin absolut begeistert. Romantasy vom Feinsten, die sich so gut und richtig anfühlt und immer wieder für überraschende Momente sorgt.
Unbedingt mehr davon.

Fazit:
"The Second Princess ” von Christina Hiemer hat mich gleich auf mehreren Ebenen überrascht.
Grausam, faszinierend und wunderschön zugleich.
Saphina und ihr Weg zu ihrem eigenen Ich, kombiniert mit einer düsteren und geheimnisvollen Bestimmung, war ich absolut gefangen.
Eine leise und sehr sanfte Liebesgeschichte rundet es in meinen Augen perfekt ab.
Eine Story die temporeich, magisch und unglaublich emotional ist.
Denn es geht nicht nur um Saphinas Bestimmung. Es geht vor allem um sie selbst.
Das sie sich selbst im Inneren nicht verliert und zu dem heranwächst, was sie ausmacht.
Das sie sich ihre Reinheit bewahrt.
Das sie ihrer eigenen Bestimmung folgt.
Unbedingt mehr in dieser Richtung .
Profile Image for Mina.
54 reviews3 followers
March 30, 2021
"Aber", fuhr sie fort, "ich fand immer, dass die Sterne viel aufregender sind als der Mond."
[...] "Wieso?", fragte ich erneut.
"Weil sie silbern leuchten und die Schönheit desjenigen reflektieren, der sie ansieht"

-S.100f

Meine Gedanken:

Wenn ihr mich kennt, dann wisst ihr, dass ich mega gerne Romantasy-Bücher lesen. Aus diesem Grund konnte ich auch zu „The Second Princess – Vulkanherz“ nicht nein sagen, zumal der Klappentext schon vielversprechend klang.

Was ich dem Buch hoch anrechne, ist, dass die Spannung nicht all zu lange auf sich warten lässt. Das unerwartete Ereignis hat nicht Saphina aus der Bahn geworfen, sondern auch mich vom Hocker gehauen. Das Mysteriöse ist, dass niemand sich davon beirren lässt außer Saphina, was bereits sehr merkwürdig ist. Auch als LeserIn entgeht einem nicht, dass an der Sache irgendetwas faul ist. Allerdings kann die jüngste Prinzessin sich damit nicht so intensiv auseinandersetzen, wie sie möchte, sondern muss ihr bisheriges Leben auf einmal komplett umkrempeln. Ich war sehr gespannt, was auf die Protagonistin jetzt zukommen würde. Jedoch hat die Spannung danach ein wenig nachgelassen. Vor Saphina wird für lange Zeit noch so einiges noch verheimlicht und ich hatte das Gefühl, dass dadurch die Spannung auf unnatürliche Weise aufrecht erhalten wurde. Es wirkte auf mich etwas erzwungen. Das hat sich aber zum Glück gelegt, denn danach ging es eigentlich erst so richtig los. Ich habe sogar schon damit gerechnet, dass das Buch mit einem fetten Cliffhanger enden wird und ich ewig auf den zweiten Band warten muss, aber keine Sorge, das Buch ist ein Einzelband und somit in sich abgeschlossen.

Saphina und ich sind sehr verschieden. So gab es Situationen, in denen ich sicherlich anders gehandelt hätte als sie, aber das heißt nicht, dass ich sie nicht mochte. Es gab ein paar Entscheidungen, die ich als nicht angemessen empfunden habe gegenüber den anderen, aber im Großen und Ganzem war sie mir eigentlich recht sympathisch. Jedoch muss ich zugeben, dass ich faszinierter von Dante war, weil er ein wirklich sehr interessanter und vor allem gut geschriebener Charakter ist. Zu Beginn wurde man noch nicht so richtig schlau aus ihm und er hat immer einen mysteriösen Eindruck gemacht. Ich mochte es, dass man ihn nicht wirklich durchschauen konnte. Saphina fand diese Tatsache zwar nicht so berauschend, aber wäre ich in ihren Schuhen, hätte mich das auch frustriert. Da ich aber nur die Leserin bin, habe ich dem bezüglich natürlich eine andere Einstellung XD

Das unerwartete Ereignis führte dazu, dass Dante und Saphina auf einmal zusammen arbeiten müssen, was sich als nicht ganz so einfach gestaltet, zumal die beiden sich noch nicht richtig kennen. Jedoch schaffen es die beiden, auch nach einem holprigen Start, an dem beide ein bisschen Mitschuld tragen, sich Schritt für Schritt auf einander zu verlassen und Vertrauen aufzubauen. Ich mag es, wenn man mitverfolgen kann, wie sich sowas zwischen den Charakteren langsam entwickelt und immer stärker wird!

Am Ende hat es mich gewundert, dass die Mutter eine untergeordnetere Rolle gespielt hat, als erwartet. Immerhin war sie in dem Ganzen auch involviert, wenn auch nur in einem gewissen Grad und nicht direkt. Sie stand jedoch für meinen Geschmack etwas zu sehr im Hintergrund.

Zudem war mir die Auflösung des unerwarteten Ereignis doch ein bisschen zu einfach. Zumindest wurde die Erklärung in ein paar kurzen Sätzen abgeschlossen und es gab es keine große Erklärung. Das hat mich tatsächlich ein wenig enttäuscht, was daran liegt, dass ich mit eine spektakuläreren Auflösung gerechnet habe. Vielleicht hatte ich aber auch zu hohe Erwartungen.

Fazit:

Ich habe „The Second Princess – Vulkanherz“ ganz gerne lesen, nur gab es doch ein paar Sachen, die meiner Meinung nach zu oberflächlich behandelt wurden. Daher war es für mich eher ein Buch für zwischendurch. Nichtsdestotrotz sollte jeder Romantasy-Liebhaber mal einen Blick in dieses Buch werfen. Von mir gibt es 3 von 5 Cupcakes!

Mein Blog: https://cupcakeslibrary.wordpress.com...
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