Mila und Leo. Zwei (fiktive) Menschen, die mir vermutlich noch lange im Kopf herumschwirren werden. Deren Geschichte definitiv Spuren bei mir hinterlassen hat.
Was soll ich sagen, außer dass ich diese Reihe abgöttisch liebe? Wirklich ALLES daran?
Der dritte und somit letzte Band der Reihe war anders und knüpft einige Jahre später an die Geschehnisse aus Band 2 an. Tatsächlich fiel es mir unfassbar leicht wieder in die Geschichte, das Setting und die Atmosphäre reinzufinden, obwohl man das Gefühl hatte, dass man durch den Zeitsprung unfassbar viel verpasst hat.
Doch so schnell man sich in Unbeschwertheit gewogen hat, so schnell hat man auch begriffen, dass ihre Geschichte weitere Schicksalsschläge erleiden muss. Es bricht mir wirklich das Herz, dass ihre Beziehung so viel aushalten muss. So viel Schmerz, Trauer, Angst und Hoffnungslosigkeit. Und ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie sie gemeinsam diese Abgründe überwinden, auch wenn sich der Weg dorthin als sehr schwierig darstellt. Aber das spricht letztendlich für ihre Charakterstärke und ihre Liebe zueinander.
Ich möchte tatsächlich nicht im Detail auf den thematischen Schwerpunkt eingehen, muss aber sagen, dass es mich zutiefst getroffen hat. Und ich finde es so schön, wie die Autorin mit so viel Taktgefühl an dieses sensible Thema herangegangen ist. Ich konnte den Schmerz und die Verzweiflung deutlich spüren, hatte zahlreiche Male Gänsehaut an meinem Körper und habe Tränen geweint. Es ist verrückt, wie die Geschichte der beiden dem Leser vor Augen hält, wie nah Glück und Leid beieinander liegen können.
Und dennoch bekommen sie am Ende das, was sie am meisten verdienen. Das, wofür die beiden gekämpft haben, und ich könnte nicht glücklicher darüber sein. Der Abschluss der Reihe könnte nicht besser sein. Mila und Leos Geschichte ist es wert gelesen und geliebt zu werden. Sie wird mit so viel Liebe, Geduld und Einfühlungsvermögen erzählt, so dass sie nicht spurlos an einem vorbeigehen kann. Aber auch hier nochmal eine kleine Anmerkung: Ihr Schicksal ist kein Zuckerschlecken. Es ist brutal ehrlich, manchmal einfach nur frustrierend und bedrückend. Deswegen seid euch dem bitte bewusst und entscheidet selbst, ob ihr euch auf diese Reise begeben möchtet. ❤️