Lily Karsten ist Tochter einer der erfolgreichsten Reederfamilien Hamburgs. Sie lebt in einer Villa an der Bellevue und träumt von der Schriftstellerei. Sie glaubt, dass sie ihren Verlobten Henry liebt.
An einem heißen Sommertag 1886 hält sie bei einer Schiffstaufe die Rede, als plötzlich eine Windbö ihren Hut in die Elbe weht. Ein Arbeiter soll ihn zurückholen – und gerät in einen grauenhaften Unfall.
Jo Bolten lebte als Kind im Elend des Altstädter Gängeviertels, jetzt arbeitet er im Hafen für Ludwig Oolkert, den mächtigsten Kaufmann der Stadt. Jo will bei den Karstens für seinen verletzten Freund um Hilfe bitten, aber er wird kaltherzig abgewiesen.
Lily will unbedingt helfen! Also nimmt Jo sie mit in seine Welt, in der der tägliche Kampf ums Überleben alles bestimmt. Mit eigenen Augen sieht Lily das Elend der Menschen und erkennt die Ungerechtigkeiten zwischen Männern und Frauen.
Bald kommen Lily und Jo sich näher. Doch eine Verbindung zwischen ihnen ist undenkbar. Und Jo hat ein Geheimnis, von dem Lily niemals erfahren darf ...
Spannend geschriebener Historien Schmöker mit starken Hauptdarstellern...
...leider etwa unrealister Plot...
Ob die reiche Reederstochter Lilly wirklich unbeaufsichtigt durch das schwer arme, gefährliche Hamburg der 1880er Jahre streifen hätte dürfen??? Ich bin etwas skeptisch....
Gut recherchierter historischer Hintergrund, sozialkritische Auseinandersetzung mit den Lebensverhältnissen der armen Arbeiterklasse....im Zentrum die neu aufkommende Frauenrechtsbewegung des ausgehenden 19. Jahrhunderts...
Der Umgang mit Homosexualität wird im zeitlichen Kontext absolut schlüssig dargestellt...auch wenn es unserem Empfinden von heute definitiv nicht mehr entspricht...ein gutes Sittengemälde der deutschen Kaiserzeit!
Hört sehr unvermittelt auf! Man ist also irre gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht!
Das Buch hat mir gefallen, bis die Autorin sich entschieden hat dieselben homofeindlichen Klischees zu bedienen, die das Genre sowieso schon ständig aus der hintersten Ecke der Mottenkiste zerrt. Nein, liebe Histo-Autor:innen, es ist nicht okay schwule Männer immer und immer wieder als kaltherzig, berechnend und gewalttätig gegenüber Frauen darzustellen. Sehr enttäuschend.
Eine vollständige Rezension folgt demnächst auf meinem Blog.
Das Buch dämonisiert auf schlimmste Art und Weise queere Männer.
Die Autorin ist ist all in zum Thema Feminismus, übersieht dabei aber rigoros, dass ihre hübsche Prota nicht die einzige Person ist, die von der Gesellschaft unterdrückt wird.
Und ich habe um ehrlich zu sein die Nase gestrichen voll von Büchern die nicht heterosexuelle Charaktere zu üblen, kalten, egoistischen, frauenfeindlichen Mördern und Vergewaltigern machen. Lasst es doch bitte einfach.
Das Buch hat mich sehr gefesselt. Die geschichtlichen Daten und das Leben um 1880 in Hamburg, sehr faszinierend zu Erfahren. Die Geschichte um Lily und Jo, was mich am Anfang sehr an Titanic erinnert hat. Reiche Tochter aus einer Reederfamilie verliebt sich in einen Hafenarbeiter. Jo nimmt sie mit in seine Welt, doch die Liebe darf es nicht geben und endet in einer Katastrophe.
Definitiv eins meiner Jahreshighlights! Wie Jo und Lily sich gegen alle Hürden stellen, einfach großartig! Und das Ende macht definitiv Lust auf die Fortsetzung!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Primera parte de una bilogía, aunque yo no lo sabía. Es una novela romántica histórica, que nos sitúa en la ciudad de Hamburgo en el año 1886.
Su protagonista femenina, Lily Karsten, es hija de una de las familias más ricas de la ciudad con negocios en navieras. Su protagonista masculino es Jo Bolten un operario de clase humilde que trabaja para una empresa con astilleros y cuyo dueño tiene mucho dinero pero mala reputación. De la mano de Jo, Lily conocerá otra realidad de la ciudad inimaginable para ella.
Me ha gustado muchísimo porque, además, de la bonita historia de amor, la escritora nos muestra una realidad mucho más oscura de la que solemos leer en la mayoría de los libros de corte romántico, al hablarnos sobre los bajos fondos, la miseria, el hambre, la prostitución, el opio, la homosexualidad, el comienzo del feminismo y la lucha de las mujeres por salir adelante en una sociedad en la cual lo tienen todo en contra.
Ich muss sagen, das ich am anfang ein wenig skeptisch war, schließlich habe ich eine Saga oder ähnliches noch nicht gelesen. Doch ich wurde positiv überrascht, die Geschichte hatte mich so sehr in den Bann gezogen, dass es mir schwer fiel zwischen drin auf zu hören. Ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht, wollte wissen welche Geheimnisse noch gelüftet werden und wie sich die Charaktere jeweils entwickeln.
Die Charaktere sind so vielseitig und jeder wurde auf seiner ganz eigenen Art ganz toll beschrieben. Es gibt Personen im Buch, die mich von der ersten Seite an begeistern konnten und dann welche über die ich mich nur aufgeregt habe... Zwar konnte ich einige Handlungen und deren Aktionen/Reaktionen nicht immer nachvollziehen, was meinen Ärger über bestimmte Personen nicht steigerte.
Die verschiedenen Orte und Szenarien wurde so toll beschrieben, daß ich das regelrecht das Gefühl hatte, mittendrin zu sein. Aber auch die Karte die am Anfang des Buches zu finden ist, hilft dabei sich im Hamburg des 19.Jahrhunderts zurecht zufinden.
Für mich ist dieses Buch ein richtiges Highlight und natürlich gibt's von mir eine ganz klare Leseempfehlung!
Im Jahr 1886 hat Lily Karsten die Ehre das neue Schiff ihres Vaters zu taufen. Doch ihr Bruder Franz haut einfach mit der Kutsche ab. Um noch pünktlich zu sein, schnappt sie sich das neue Fahrrad und schafft es so gerade. Natürlich erregt sie Aufsehen mit ihrem Auftritt, ihre Rede kommt gut an. Dummerweise reißt der Wind ihr den Hut von den Haaren. Ein Arbeiter will ihr helfen, das gute Stück zurück zu bekommen. Dabei kommt es zu einem tragischen Unglück, in dessen Folge der Arbeiter sein Leben verliert. Für Lily ist dies ein Wendepunkt, denn sie will der Familie ihre Hilfe anbieten und wagt sich dabei in die Arbeitergegend Hamburgs vor.
In diesem ersten Band um die Hamburger Reederfamilie Karsten wird es gleich sehr dramatisch. Der tragische Unfall bringt Lily Karten in Kontakt mit Jo Bolten, der sie durch das Gängeviertel. Aus einem gut situiertem Haus stammend ist die junge Lily erstmal schockiert. Dennoch versucht sie etwas für die Familie des Arbeiters zu tun. Ihre Eltern dürfen davon nichts wissen, sie wären entsetzt, wenn sie wüßten, wo Lily sich rumtreibt und was für Gedanken sie sich macht. Dabei ist Lily nicht die Einzige des Karstens, die etwas zu verbergen hat.
Das Schicksal von Lily und Jo ist für die damalige Zeit sehr ungewöhnlich. Unter anderen Umständen hätten sich der Hafenarbeiter und die Reedertochter nie getroffen. Für beide beginnt eine Zeit des Umbruchs, die sie für immer verändern wird. Deutlich wird dabei, dass das Leben der armen Menschen zwar voller Sorge, aber nicht immer unglücklich ist, während die Reichen weniger Sorgen haben, was aber nicht heißen muss, dass sie glücklich sind. Sowohl Jo als auch Liliys Famlie haben Geheimnisse, die nicht ans Licht kommen sollen. Und Lily, die für ihre Zeit sehr fortschrittliche Ansichten hat, schwebt in Gefahr, zwischen den Polen zerrieben zu werden. Beim Hören dieses Romans fliegt die Zeit nur so dahin, die realitätsnah geschilderten Ereignisse überschlagen sich mitunter. Das scheint manchmal schon zu viel des Dramas. Dennoch bleibt man gefesselt und will unbedingt wissen, ob Lily durch den Sturm des Lebens steuern kann. Von Tanja Fornaro wird dieses Hörbuch sehr glaubhaft vorgetragen, man wähnt sich wie mitten im Geschehen.
So gut! Ein absolutes Lesevergnügen! Trotz des historischen Charakters ist der Schreibstil flüssig und mitreißend. Eine Geschichte, die auch für Neulinge in dem Genre empfehlenswert ist.
"Hamburg 1886. Die Reederstochter Lily träumt davon, Schriftstellerin zu werden. Bei einer Schiffstaufe hält sie die Rede – da weht ihr ein Windstoß den Hut vom Kopf, ein Arbeiter will ihn zurückholen und wird dabei schwer verletzt. Lily ist entsetzt, dass niemand an seinem Schicksal Anteil nimmt. Dann kommt der junge Johannes Bolten zur Villa der Reeder, um für seinen verletzten Freund Geld zu fordern. Lily will helfen und lässt sich auf ein gefährliches Versteckspiel ein. Eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Doch Jo, der aus dem berüchtigten Gängeviertel stammt, hat ein Geheimnis, von dem Lily niemals erfahren darf ..."
Aufgrund des Hypes auf Bookstagram habe ich mir dieses Buch gekauft und hatte deswegen wie immer hohe Erwartungen. Ob diese wohl erfüllt worden sind? Der Einstieg fiel mir leicht, da der Schreibstil sehr gut gelungen ist, sodass Bilder in meinem Kopf entstanden sind und ich mir genau vorstellen konnte wie alles aussieht . Dadurch konnte ich mich gut in die Geschichte reinversetzen. Tja die Charaktere... Da gab es welche die ich sehr mochte wie zb. Lily und Jo, obwohl ich manchmal gerne Lily geschüttelt hätte für ihre Naivität, jedoch muss man auch beachten zu welcher Zeit es spielt, und es gab einen Charakter (Franz), wo ich wirklich Hassgefühle bekommen habe. Ich fand es schön zu sehen, dass sich Lily im Laufe der Geschichte weiterentwickelt hat und auch den Mut hatte einen Schritt zu machen um sich von ihrer Welt zu lösen. Die Schere zwischen Arm und Reich wurde sehr gut dargestellt, sowie auch die sozialen Ungerechtigkeiten der Arbeiter und der Frauen in dieser Zeit. Insbesondere die Thematik der Frauen hat mich sehr interessiert und mich auch teilweise wütend gemacht. Ich kann mir heutzutage nicht vorstellen, dass mir ein Mann zusagen hat was ich zu tun oder zu lassen habe. Das hat mich sehr beschäftigt. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, insbesondere von Lily (gehobenen Schicht) und von Jo (Armutsviertel). Es war interessant zu lesen wie diese zwei verschiedenen Welten aufeinandertreffen. Natürlich geht es in dieser Geschichte auch um Lügen, Macht Intrigen und um Missverständnisse, was am Ende den Höhepunkt erreicht und das Konstrukt der Lügen wie ein Kartenhaus zusammenbricht. Das Ende konnte mich wirklich packen und ist richtig spannend gewesen. Das hätte ich mir durchweg für die Geschichte gewünscht. Insgesamt eine Geschichte, die ich nur empfehlen kann und die mich überzeugen konnte. Ich freue mich schon auf den zweiten Band.
Hamburg 1886. Die junge Lily Karsten hat alles was sie sich wünscht, einen Verlobten den sie glaubt zu lieben und eine sichere Zukunft, denn sie ist die Tochter eines reichen Hamburger Reedners. Doch dann geschieht etwas was alles durcheinanderwirbelt. Ein Hafenmitarbeiter verletzt sich schwer bei dem Versuch ihren Hut aus dem Wasser zu holen. Lily fühlt sich schuldig und möchte helfen. An ihrer Seite Jo Bolten, ebenfalls Hafenarbeiter. Die beiden kommen sich näher und Lily möchte immer mehr aus dem ausbrechen was bisher ihr „perfektes“ Leben war. Miriam Georg hat eine detailreiche, bildhafte ja fast schon malerische Sprache und Erzählweise. Ich habe ein wenig gebraucht um richtig in die Geschichte abtauchen zu können, doch als ich es konnte hat sie mich absolut in ihren Bann gezogen. Das Setting des historischen Hamburgs hat mich von Anfang an fasziniert. Den auch heute ist Hamburg eine Stadt die einen besonderen Reiz und Charme besitzt. Die Schilderungen der Autorin über das Hamburg der damaligen Zeit, unter anderem auch über die politische Situation, fand ich überaus interessant und hat mich noch mehr an die Geschichte gefesselt. Lily wirkt anfangs etwas naiv und manchmal möchte man sie einfach gerne schütteln, doch im Laufe des Buches wächst sie über sich hinaus und macht eine große Entwicklung durch. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass man neben Lilly und Jo auch andere Charaktere wie Lilys Vater, Mutter, Bruder und manchmal auch ihrem Verlobten folgt. Das hat das Ganze noch einmal wesentlich interessanter, komplexer und vor allem vielschichtiger gemacht. Den die Ansicht der Männer über die Frauen von 1886 hat mich in der heutigen Zeit wirklich wütend gemacht. Doch Emanzipation ist nur ein Aspekt von „Elbleuchten“. Es geht um Ansehen, Macht und Geld und was Menschen dafür bereit sind zu tun. Aber auch Selbstverwirklichung und Selbstliebe spielen eine große Rolle und machen die Geschichte um einiges facettenreicher. Und natürlich ist die Liebe zwischen Lily und Jo ein wesentlicher Bestandteil. Allerdings muss ich hier jedoch sagen, dass ich mir im Hinblick auf die anderen Punkte für diesen Teil ein wenig mehr Raum erhofft und gewünscht hätte. Mir hat an manchen Stellen ein wenig das Knistern, Herzklopfen und die großen Emotionen zwischen den beiden gefehlt. Die Romanze zwischen den beiden hatte für mich ein klein wenig zu wenig Tiefe. Nichtsdestotrotz hat der Spannungsbogen Höhen und Tiefen, die den Leser mitreißen wie auf einer Achterbahnfahrt. Und das Ende hat mich kreuzunglücklich zurückgelassen. Es war gut und hat perfekt zum Verlauf der Geschichte gepasst, doch mir hat es ein wenig das Herz gebrochen. Miriam Georg hat ein fantastischer Auftakt zu einer großartigen Familiensaga geschaffen. Bis auf die kleinen Kritikpunkte war es eine fesselnde und unglaublich vielschichtige Geschichte. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und ich freue mich schon wahnsinnig bald Band 2 lesen zu können.
Si os soy sincera, no sé bién cómo enfrentrame a esta reseña porque son muchísimos los temas que Miriam Georg toca en Una estrella sobre el río Elba: las diferencias de clases, la miserable vida de los pobres, las malas condiciones laborables, el posición de las mujeres en una sociedad que las considera inferiores y la lucha de alguna de estar por demostrar lo equivocados que están...
A través de una intensa historia de amor entre dos personas que deferente clase social que aunque saben que su amor está abocado al fracaso (la sociedad jamás la permitirá) ellos lucharán con uñas y dientes, vemos cómo nuestra protagonista va quitándose la venda de los ojos y empieza a ser consciente de la realidad. Hasta ahora no se había planteado cuál era su papel en la vida, se dejaba llevar y daba por bueno todo lo que su familia decía, incluso estaba felizmente prometida con un hombre al que, luego se dará cuenta, nunca ha amado.
Poco a poco Lily se da cuenta que quiere tener voz en esa sociedad que la oprime (y la oprime incluso físicamente al obligar a las mujeres a llevar esos terribles corsés que incluso las llegan a enfermar de por vida), se da cuenta que su educación es tan limitada que realmente no sabe nada, no está dispuesta a que nadie le diga lo que tiene o no qué hacer, a quién tiene que amar o no, quiere trabajar, hacer algo útil con su vida y ayudar a los más desfavorecidos.
En Una estrella sobre el río Elba vemos como los personajes van evolucionando (algunos para bien y otros para mal), vamos poco a poco descubriendo sus sueños, sus miedos, su verdadera naturaleza, qué esconden y qué muestran en una sociedad en la que las apariencias lo son todo.
Auque la gran protagonista es Lily y su historia de amor con Jo, podríamos decir que ese es el eje central, son muchísimas y muy variadas las tramas paralelas que viven los diferentes personajes: Franz, Henry von Cappeln, Berta, Alfred, Sylta, Emma..
Una novela que te absorbe y te arrastra hasta los más bajos fondos del Hamburgo del siglo XIX con sus prostitutas, sus fumaderos de opio clandestinos, con las traiciones, la enfermedad que campa a sus anchas y sus mil y una miserias.
Bien documentada, bien escrita (y aquí, al estar hablando de una traducción, he de felicitar a la traductora al hacer una muy buena traducción que conserva la calidad litararia de la novela).
Por cierto ¡"Una estrella sobre el río Elba" es una primera parte! Y todo, absolutamente todo, queda en el aire. ¡¡Necesito leer la segunda parte!! ¡¡Necesito saber qué va a ser de Lily y Jo y el resto de personajes!!
Tendremos que esperar a 2023 a que se publique la segunda parte (y aquí una servidora se tirará en plancha a por él).
Si os gustan las novelas tipo Poldark u Outlander no os podéis perder esta novela ¡Os encantará como a mi!
Lily es hija de una de las familias navieras más importantes de Hamburgo. Vive en la mejor zona de la ciudad, y está comprometida con el noble Henry von Cappeln. Aunque su sueño es convertirse en escritora, sabe que su destino es ser madre y esposa. En un caluroso día de verano de 1886, en la botadura de uno de los barcos de la empresa, una ráfaga de viento empuja su sombrero hacia el río Elba. Uno de los trabajadores intenta recuperarlo y resulta herido. Johannes, compañero del operario, se personará en la villa familiar para exigir una indemnización y el ordenado mundo de Lily saltará por los aires: de la mano de Johannes conocerá los bajos fondos de Hamburgo, la zona del puerto, donde malviven estibadores, limpiadores y familias humildes, quienes luchan por sobrevivir día tras día.
El trágico accidente pone a Lily Karten en contacto con Jo Bolten, quien la guía a través del Gängeviertel. Viniendo de una casa acomodada, la joven Lily se sorprende al principio. Sin embargo, ella trata de hacer algo por la familia del trabajador. A sus padres no se les permite saberlo, se horrorizarían si supieran dónde estaba Lily y cuáles eran sus pensamientos. Lily no es el único Karsten que tiene algo que ocultar.
Lily es una persona encantadora, cálida y compasiva, también muy ingenua. Ella simplemente actúa desde el intestino y no piensa mucho antes de hacer algo, incluso si esto resulta en un gran escándalo. Pero es precisamente esta naturalidad la que tanto me gustó de ella y por eso sufrí mucho con ella.
Miriam Georg aborda varios temas en esta novela que va desde las diferentes clases sociales hasta las condiciones pésimas de los trabajadores.
En conclusión, una primera parte que he disfrutado y de la que estoy deseando leer que pasa con nuestra protagonista. Muy recomendado y aunque asuste sus casi setecientas paginas te aseguro que pasaran volando.
Auf das Buch war ich besonders gespannt, weil ich nur die besten Rezensionen darüber gelesen habe. Und ich schließe mich der großen Begeisterung an. Ich weiß nicht, ob mich jemals eine Protagonistin das ganze Bücher so emotional beschäftigt hat wie Lily. Lily ist so eine liebe, warmherzige und mitfühlende Person, auch sehr unbedarft. Sie handelt einfach aus dem Bauch heraus und denkt nicht lange nach, bevor sie etwas tut, auch wenn dies einen riesen Skandal zur Folge hat. Aber gerade diese Natürlichkeit ist es, was ich an ihr so mochte und deshalb litt ich auch ganz extrem mit ihr mit. Sehr gut wird dem Leser die damalige Zeit vor Augen geführt, als Frauen noch nichts zu sagen hatten. Aber auch das Leben im Altstädter Gängeviertel und der tägliche Kampf ums Überleben hat mich sehr mitgenommen. Und natürlich geht auch die große Liebe zwischen Jo und Lily, die natürlich nicht sein darf sehr unter die Haut. Mariam Georg hat einen sehr flüssigen und mitreisenden Schreibstil, ich bin durchs Buch geflogen und im Nu waren die 600 sehr spannenden und interessanten Seiten gelesen. Wir erfahren viel über die Frauenrechte und fühlen mit Emma mit, die als Ärztin oft nur schief angesehen wird. Fazit: Elbleuchten ist der erste Teil einer hanseatischen Familiensaga, die sehr emotional und aufwühlend ist. Ich wurde von der ersten Seite an bestens unterhalten und kann daher eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen. Hier war wirklich alles vorhanden, was ein gutes Buch haben muß. Spannung vom Anfang bis zum Ende, Drama, viel Gefühl und sehr gut ausgearbeitete Protagonisten und Nebenfiguren. Ich werde Miriam Georg auf alle Fälle im Auge behalten uns sehne schon sehr die Fortsetzung herbei.
Lily Karsten ist Tochter einer der erfolgreichsten Reederfamilien Hamburgs. Sie lebt in einer Villa an der Bellevue und träumt von der Schriftstellerei. Und sie glaubt, dass sie ihren Verlobten Henry liebt.
An einem heißen Sommertag 1886 hält sie bei einer Schiffstaufe die Rede, als plötzlich eine Windbö ihren Hut in die Elbe weht. Ein Arbeiter soll ihn zurückholen – und gerät in einen grauenhaften Unfall.
Jo Bolten lebte als Kind im Elend des Altstädter Gängeviertels, jetzt arbeitet er im Hafen für Ludwig Oolkert, den mächtigsten Kaufmann der Stadt. Jo will bei den Karstens für seinen verletzten Freund um Hilfe bitten, aber er wird kaltherzig abgewiesen.
Lily will unbedingt helfen! Also nimmt Jo sie mit in seine Welt, in der der tägliche Kampf ums Überleben alles bestimmt. Mit eigenen Augen sieht Lily das Elend der Menschen und erkennt die Ungerechtigkeiten zwischen Männern und Frauen.
Bald kommen Lily und Jo sich näher. Doch eine Verbindung zwischen ihnen ist undenkbar. Und Jo hat ein Geheimnis, von dem Lily niemals erfahren darf ...
Meine Meinung:
Generell mag ich historische Romane sehr gerne, die zwar fiktiv sind, aber trotzdem die damalige Realität darstellen. So ist es bei "Elbleuchten". Die Figuren und die Geschichte an sich ist fiktive aber die Darstellung der Arbeiterklasse und auch der Frauenrrecht entsprechen der Realität. Ich bin historisch jetzt nicht super gut bewandert, aber mir kommt es auf jeden Fall so vor, dass das Buch gut recherchiert ist.
Das Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und passt gut in die damalige Zeit. Auch wenn das Buch nicht unbedingt kurz ist, kam es mir nicht zu lang vor. Erzählt wird in der 3. Person hauptsächlich aus Lilys und Jos Sicht. An bestimmten Stellen wurde auch aus der Sicht von anderen Charakteren erzählt, aber ich muss gestehen, dass mich das dann weniger interessiert hat.
Leider ist mir der Einstieg in das Buch ein bisschen schwer gefallen. Ich konnte erstmal mit den Charakteren und der Geschichte an sich nicht so viel anfangen. Ich weiß nicht, ob es an den vielen Charakteren lag oder ob ich einfach ein bisschen gebraucht habe, bis die Geschichte wirklich ins Rollen kam. Aber das Durchhalten hat sich gelohnt, denn nach den ersten 100 Seiten hat mich die Geschichte gepackt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Die Charaktere haben mir grundsätzlich gut gefallen. Schön fand ich vor allem die Entwicklung von Lily, die erst sehr naiv sind und aber sie zeigt bereits, dass sie durchaus andere Ansichten als die tradiotionellen verfolgt. Durch Emma und Jo lernt sie die gesellschaftliche Missstände kennen. Besonders interessant fand ich es insbesondere die Missstände bezüglich Frauenrecht. Da hat mich viel sehr sauer und wütend gemacht, vor allem da es heutzutage an vielen Stellen nicht anders geworden ist. Lily wird auf jeden Fall nach und nach unabhägiger und es war schön sie bei ihrer Entwicklung zu begleiten. Ich fand Lily wirklich sehr liebenswert und habe mit ihr gelitten.
Jo war natürlich wichtig für Lilys Entwicklung, aber ich konnte mit ihm nicht ganz so viel anfangen Ich kann verstehen, warum er bestimmte Entscheidungen getroffen hat, aber fand sie fragwürdig. Letztendlich ist das aber okay, weil es zu der Zeit passt, in der er gelebt hat und letztendich ging es um Leben oder Tod. Bei ihm gab es charakterlich keine solche große Entwicklung, aber das war in Ordnung.
Im Buch passiert viel. Im Hintergrund passieren viele Intrigen, die dann Auswirkungen auch auf Lilys und Jos Leben machen. Als Leser hat man also mehr Information als Lily, sodass sie mir einfach nur leid tut. Ich hoffe einfach, dass sie in der Fortsetzung noch ein gutes Leben haben wird. Auch einige Themen, die damals Tabu waren, werden angesprochen, zum Teil aber nur am Rande. Die Geschichte spricht auf jeden Fall viele Themen an, jedoch in meinen Augen insgesamt gut gelöst, sodass es nicht zu überladen wirkt.
Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung und bin wirklich sehr gespannt darauf wie es vor allem mit Lily witergeht. Ihr werden sicherlich viele Hindernisse in den Weg gestellt.
Zu Beginn war ich ganz begeistert von den Schilderungen Hamburgs Ende des 19. Jahrhunderts. Ich mochte die Protagonist:innen und das allgemeine - wohlige und gleichzeitig gesellschaftskritische - Gefühl, das das Buch vermittelt.
Gegen Mitte des Buchs verschwand das wohlige Gefühl jedoch, weil sich alles gegen die Protagonist:innen zu wenden scheint. Auch die Story zog sich meiner Meinung nach zu sehr und war für mich gegen Ende zu konstruiert und vorhersehbar.
Schade, dass das Buch nicht halten konnte, was es mir zu Beginn versprach. Ich werde den zweiten Teil nicht lesen.
Im Vergleich zu den Rechten, die man vor ca. 150 Jahren gehabt hätte, wird man sehr dankbar für die Chancen, die man als Frau (zumindest in Europa) heute hat, auch wenn es weiterhin weit weg von gleichberechtigt ist
So eine rührende schöne Story, der Schreibstil ist klasse von Miriam Georg und die Protagonisten sind super ausgearbeitet und es spielt in Hamburg meiner Lieblingsstadt 🥰
Eine sehr gute Geschichte über Hamburg im 19. Jahrhundert. Wie schwer es Hafen- und Werftarbeiter hatten, wieviel Elend im Armenviertel herrschte und Frauen einfach nichts wert waren. Aber auch junge Frauen aus gutem Hause hatten keinerlei Rechte. Sie duften nicht lernen, nicht allein aus dem Haus, hatten ihren Mund zu halten und sollten möglichst schnell und gut verheiratet werden. Ich freu mich schon auf den 2. Teil.
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Erscheinungstermin: 26.01.2021 Lieferstatus: Verfügbar 640 Seiten ISBN: 978-3-499-00344-8 Autorin: Miriam Georg 10,00 € DAS LEUCHTEN EINER NEUEN WELT
Lily Karsten ist Tochter einer der erfolgreichsten Reederfamilien Hamburgs. Sie lebt in einer Villa an der Bellevue und träumt von der Schriftstellerei. Sie glaubt, dass sie ihren Verlobten Henry liebt.
An einem heißen Sommertag 1886 hält sie bei einer Schiffstaufe die Rede, als plötzlich eine Windbö ihren Hut in die Elbe weht. Ein Arbeiter soll ihn zurückholen – und gerät in einen grauenhaften Unfall.
Jo Bolten lebte als Kind im Elend des Altstädter Gängeviertels, jetzt arbeitet er im Hafen für Ludwig Oolkert, den mächtigsten Kaufmann der Stadt. Jo will bei den Karstens für seinen verletzten Freund um Hilfe bitten, aber er wird kaltherzig abgewiesen.
Lily will unbedingt helfen! Also nimmt Jo sie mit in seine Welt, in der der tägliche Kampf ums Überleben alles bestimmt. Mit eigenen Augen sieht Lily das Elend der Menschen und erkennt die Ungerechtigkeiten zwischen Männern und Frauen.
Bald kommen Lily und Jo sich näher. Doch eine Verbindung zwischen ihnen ist undenkbar. Und Jo hat ein Geheimnis, von dem Lily niemals erfahren darf …
Zur Autorin
Miriam Georg, geboren 1987, ist freiberufliche Korrektorin und Lektorin. Sie hat einen Studienabschluss in Europäischer Literatur sowie einen Master mit dem Schwerpunkt Amerikanisch-Indianische Literatur. Aus Liebe zu schönen Dingen betreibt sie außerdem ein Schmucklabel unter dem Namen Mina Gold. Wenn sie sich nicht auf einer ihrer Reisen befindet, lebt die Autorin mit ihrer gehörlosen kleinen Hündin Rosali und ihrer Büchersammlung in Berlin Neukölln.
Meine Videorezension
Mein Fazit
Ich war beim Stöbern auf diese neue Familiensaga aufmerksam geworden. Mir ist der Einstieg auch sehr leicht gefallen. Mich konnte der Charakter Lily von Anfang an begeistern und konnte mich total gut in sie hinein versetzen.
Es gab natürlich auch unsympathische Charaktere, u.a. der Bruder von Lily, der die Firma des Vaters übernehmen wird. Auch der Vater war nicht wirklich ein mir lieb gewordener Charakter.
Alles in allem kann ich hier eine Lese- und Hörempfehlung mit 4 Sternen aussprechen. Mir hat der Auftakt dieser Reihe sehr gut unterhalten und gefallen. Ich freue mich schon auf den 2. Teil., um zu erfahren, wie es mit Lily und den anderen Protagonisten weiter geht.
Lily Karsten ist Tochter einer der erfolgreichsten Reederfamilien Hamburgs. Sie lebt in einer Villa an der Bellevue und träumt von der Schriftstellerei. Und sie glaubt, dass sie ihren Verlobten Henry liebt.
An einem heißen Sommertag 1886 hält sie bei einer Schiffstaufe die Rede, als plötzlich eine Windbö ihren Hut in die Elbe weht. Ein Arbeiter soll ihn zurückholen - und gerät in einen grauenhaften Unfall.
Jo Bolten lebte als Kind im Elend des Altstädter Gängeviertels, jetzt arbeitet er im Hafen für Ludwig Oolkert, dem mächtigsten Kaufmann der Stadt. Jo will bei den Karstens für seinen verletzten Freund um Hilfe bitten, aber er wird kaltherzig abgewiesen.
Lily will unbedingt helfen! Also nimmt Jo sie mit in seine Welt, in der der tägliche Kampf ums Überleben alles bestimmt. Mit eigenen Augen sieht Lily das Elend der Menschen und erkennt die Ungerechtigkeiten zwischen Männer und Frauen. Bald kommen Lily und Jo sich näher. Doch eine Verbindung zwischen ihnen ist undenkbar. Und Jo hat ein Geheimnis, von dem Lily niemals erfahren darf ...
Meine Meinung
Historische Romane lese ich sehr gerne, und wenn sie es schaffen, mich an den Ort und in die Zeit zurückzubringen, wo es spielt, dann könnten sie am Jahresbeginn mein Lesehighlight werden.
Miriam Georg hat es geschafft, Hamburg im späten 19. Jahrhundert glaubhaft darzustellen. Ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich bin förmlich ins Buch versunken. Die Protagonisten und auch die Örtlichkeiten waren sehr präsent vor meinem geistigen Auge.
Elbleuchten - Eine hanseatische Familiensaga, erzählt uns wie es im späten 19. Jahrhundert in Hamburg ausgesehen hat und wie groß die Kluft zwischen Reich und Arm und Ärmer war. Ja, es gab noch Abstufungen zwischen Arm und Ärmer. Korruption war an der Tagesordnung, Diebstahl, Mord, Prostitution, Erpressung .... es gab nichts, was es nicht gab. Miriam Georg hat nichts ausgelassen und alles sehr detailliert beschrieben.
Wir dürfen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven verfolgen. So können wir auch vieles nachvollziehen. Das Buch ist in 3. Teile unterteilt. Der erste Teil bringt uns Lily und Jo sehr nah. Im zweiten Teil erfahren wir, wie die Geschäfte damals abgewickelt wurden, dabei spielt auch Lily eine wichtige Rolle. Und der dritte Teil erzählt aus dem Leben im Gängeviertel und was aus Lily und Jo wird.
Lily Karsten - eine junge Frau, naiv, neugierig, liebevoll und mutig. Sie hat ihren eigenen Kopf, der sie schnell in schwierige Situationen bringt.
Jo Bolten - ein junger Mann, der schon früh viel Verantwortung übernommen hat, er ist fleißig und fürsorglich. Aber er ist auch vorsichtig und zurückhaltend.
Albert Karsten - Lilys Vater und Vater von Franz und Michel, verheiratet mit Sylta Karsten, als Chef der größten Reederei, hat er viel Verantwortung zu tragen. Lässt bei Lily gerne die Zügel etwas lockerer.
Franz Karsten - Lilys Bruder, er ist rau und unbarmherzig, und er hat ein großes Geheimnis.
Und dann gibt es noch Henry, der Verlobte von Lily. Und Emma Wilson, eine gute Freundin von Lily.
Das Ende ist offen und der Leser darf sich auf den zweiten Teil Elbstürme - Eine hanseatische Familiensaga freuen.
Durch Lilys Geschichte erfahren wir sehr viel über die Stellung der Frau in der damaligen Zeit. Politik, Medizin, Menschenrechte, Behinderung ... es wird nichts ausgespart. Ich vergebe 5 Sterne + ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine absolute Leseempfehlung.
Das Buchcover von „Elbleuchten“ finde ich absolut gelungen und wunderschön. Denn es passt für mich perfekt zum Inhalt des Buches. Beim Betrachten habe ich sofort das Gefühl, wieder mit Lily und Jo dort zu sein.
Der Schreibstil
von Miriam Georg ist wunderbar flüssig und angenehm zu lesen. Daher ist mir der Einstieg ins Buch mehr als leicht gefallen. Denn schon auf den ersten Seiten war mir klar, dass es mit Lily wohl eher turbulent als vornehm zugehen wird. Sie hat eine erfrischend andere Art und hat mich auf den ersten Seiten schon breit grinsen lassen. Auch Jo mochte ich sofort. Seine Geschichte ist bei Weitem nicht so behütet wie Lilys und daher umso interessanter.
Die Autorin lässt sich zu Beginn viel Zeit, um die einzelnen Charaktere vorzustellen und dem Leser einen guten Einblick zu geben. Auch wird das Buch aus vielen verschiedenen Blickwinkeln erzählt, was mir sehr gefallen hat. Denn so lernt man die einzelnen Charaktere noch besser kennen und hat einen ganz besonderen Überblick über viele kleine Details.
Trotz all dieser wunderbaren Dinge muss ich unbedingt erwähnen, dass ich für dieses Buch deutlich länger mit dem Lesen gebraucht habe. Denn es gibt so viel zu entdecken und all die Infos, die die Autorin so ganz nebenbei in die Handlung einbaut, waren für mich unheimlich interessant, so dass ich sehr gründlich gelesen habe. Die Gängeviertel waren mir z.B. völlig unbekannt und umso spannender fand ich es, dort gemeinsam mit Lily und Jo unterwegs zu sein.
Interessante und vielfältige Charaktere
habe ich in diesem Buch getroffen. Wie schon erwähnt, konnten mich Lily und Jo sofort begeistern.
Aber nicht nur Lily und Jo waren ganz besondere Protagonisten. Ich habe so unglaublich viele tolle Persönlichkeiten in diesem Buch kennen lernen dürfen, dass ich gar nicht sagen kann, wen ich am meisten mochte. Der ein oder andere hat mich ziemlich überrascht, auch gab es unglaublich unsympathische Charaktere. Aber alle haben zu einem sehr spannenden und emotionalen Leseerlebnis beigetragen.
Ein gigantisches Lesespektakel
war für mich das Lesen dieses Buches. Es handelt sich um Band 1 einer Dilogie und hat mich bis zum Schluss komplett begeistert. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Lily und Jo entwickelt, konnte mich genauso begeistern, wie das Wandeln durch die Straßen Hamburgs und das Entdecken der damaligen Zustände. Es geht nicht nur um die Ungleichheit von Männern und Frauen, sondern auch um Neid, Intrigen, das Kämpfen um Macht und wahre Freundschaft über gesellschaftliche Grenzen hinaus. Oft wäre ich am liebsten ins Buch gesprungen und hätte die Handlung in meinem Sinne beeinflusst. Denn es gibt schon die ein oder andere Stelle, an der ich mich als Leser gerne eingeschaltet hätte, denn da war kein gutes Ende vorprogrammiert. Und klar: Das Ende war ziemlich fies, so dass ich jetzt schon einem Wiedersehen mit Lily und Jo entgegenfiebere.
Mein Fazit:
„Elbleuchten“ von Miriam Georg ist eine gewaltige Familiensaga, die mich komplett mitgerissen und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat. Absolute Leseempfehlung!
Me ha mantenido en vilo todo el tiempo, me ha enganchado y he pasado muy buen rato leyéndolo, al acabar tuve que seguir con la segunda parte directamente. Me ha gustado que sea fiel y realista al contexto. Es una historia estupenda, con gran variedad de personajes que evolucionan a medida que avanza y se ve el esfuerzo por querer que se entienda a cada uno de ellos, porque actúan como lo hacen. Hace un recorrido por los diferentes conflictos de la época de una manera muy hilada, dándote una visión general de la sociedad a través de los personajes y las implicaciones y consecuencias. Considero que además del amor romántico, el amor padre-hija es el eje principal, desde todas sus formas, padre biológico, adoptivo, perdida del hijo, la seguridad de contar con la protección paterna y las difíciles relaciones paternofiliales. La amistad, la lealtad... Al fin y al cabo el amor es incondicional, aunque se hagan cosas malas, aunque caigas... La primera parte me gustó especialmente que fuese tan descriptiva a nivel olfativo, me resultó una novela olorosa y me sorprendió gratamente, me hacía que mi imaginación volase involucrando todos mis sentidos, en la segunda parte no se pierde un poco. Creo que la importancia de la lectura y los libros que aparecen es crucial, ella misma lo explica que sus personajes aprenden con la lectura. La lucha feminista, la lucha de los trabajadores... Charlie y Emma, Lily y Jo... Me pregunto si realmente dos personajes tan diferentes pueden enamorarse así. Me gusta que no haya malos y buenos, todos son malos y buenos, se equivocan, sufren, son felices... Están vivos. Michel te roba el corazón. Ufff hay tanto que comentar! Seda, Kai, ... La historia real de Elisabeth weise omg!!! Me ha atrapado la historia y tuve que seguir con la segunda parte, no podía quedarme con la partida de Lily a Inglaterra, necesitaba más. Me ha mantenido en vilo todo el tiempo, no es predecible y tiene tantos frentes abiertos y te lleva de uno a otro y avanzando el misterio para generar expectación que me ha parecido muy astuta. Conmigo le ha funcionado. Me encanta como se reencuentran en el albergue, con Michel, es sobrecogedor, enternecedor y maravilloso. Son siempre ellos con sus circunstancias y eso me ha cautivado, porque el amor es así tiene más de dos ingredientes al fin y al cabo. Muy fan de Miriam kraehe, soberbia!! Además es tan completa y cercana con sus explicaciones!! Me ha gustado mucho, las he leído muy deprisa, necesitaba saber qué iba a pasar después tooodo el tiempo, debería releerlo con calma porque es muy completo y ya sin esa ansiedad de saber, disfrutar del escrito y leer algunos de los libros que Emma le pasa a Lily...
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