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Werke 2. Jenseits von Schuld und Sühne. Unmeisterliche Wanderjahre. Örtlichkeiten

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Jean Améry zählt zu den bedeutendsten europäischen Schriftstellern und Intellektuellen. Seine bahnbrechenden Essays sind in ihrer Bedeutung wohl nur mit den Schriften Hannah Ahrendts und Theodor W. Adornos zu vergleichen. Améry hat wie kein anderer die deutsche Öffentlichkeit mit französischen Dichtern und Denkern wie Proust und Flaubert, Sartre und Simone de Beauvoir bekannt gemacht; bereits Mitte der sechziger Jahre setzte er sich mit dem französischen Strukturalismus auseinander. Als Romancier allerdings ist Améry zu Lebzeiten noch kaum wahrgenommen worden – seine Romane und Romanfragmente sind erst noch zu entdecken. Zum ersten Mal hat man einen Gesamtüberblick über die Vieseitigkeit dieses europäischen Denkers. Die auf neun Bände angelegte Ausgabe stellt den Kulturkritiker wie den Romancier vor, zum Teil mit noch nie erschienenen Texten. Jeder Band enthält einen Dokumentationsteil und ein eingehendes Nachwort zur Entstehung und Rezeption der jeweiligen Texte.

Der Eröffnungsband enthält »Jenseits von Schuld und Sühne«, mit dem der Autor 1966 schlagartig berühmt wurde. Im Anhang zu dieser Neuausgabe sind frühe, in Auschwitz-Monowitz begonnene Aufzeichnungen abgedruckt – Urtexte zu Amérys Denken über Tortur, Auschwitz und die »Psychologie des deutschen Volkes«. Weiterhin enthalten sind die Sammlungen »Unmeisterliche Wanderjahre« und »Örtlichkeiten«.

856 pages, Hardcover

Published January 1, 2002

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About the author

Jean Améry

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Jean Améry (October 31, 1912 – October 17, 1978), born Hanns Chaim Mayer, was an Austrian essayist whose work was often informed by his experiences during World War II.
Formerly a philosophy and literature student in Vienna, Améry's participation in organized resistance against the Nazi occupation of Belgium resulted in his detainment and torture by the German Gestapo, and several years of imprisonment in concentration camps. Améry survived internments in Auschwitz and Buchenwald, and was finally liberated at Bergen-Belsen in 1945. After the war he settled in Belgium.
His most celebrated work, At the Mind's Limits: Contemplations by a Survivor on Auschwitz and Its Realities (1966), suggests that torture was "the essence" of the Third Reich. Other notable works included On Aging (1968) and On Suicide: A Discourse on Voluntary Death (1976). Améry killed himself in 1978.

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