**Wenn dich deine besonderen Kräfte zur Gejagten machen** Die Jagd nach übernatürlichen Wesen ist für die Einzelgängerin Moon Routine. Nacht für Nacht stellt sie sich den Kreaturen der Straße – und damit auch ihrer eigenen Dunkelheit. Denn in ihr lauert ein ebensolches Monster, jederzeit bereit seine Fesseln zu sprengen und unter den Menschen ein Blutbad anzurichten. Um ihr Geheimnis zu wahren, hat sie sich sogar von ihrer Familie, den Sentinel Riders, abgewandt und ihren Tod vorgetäuscht. Doch der Einfluss des Motorradclubs, der Geschöpfe wie sie gnadenlos zur Strecke bringt, reicht weit, und als der Biker Keno auftaucht, weiß Die Sentinels haben sie gefunden. Womit sie jedoch nicht rechnet, ist die gefährliche Anziehungskraft, die der Spion mit den sturmblauen Augen auf sie ausübt. Ein Spiel auf Leben und Tod beginnt … »Sons of Anarchy« meets »Supernatural« Eine Jägerin, die gegen ihre übernatürliche Seite ankämpft, und ein Biker, der für sie alles riskieren würde. Ein absolutes Muss für alle Fans von düster-romantischer Urban Fantasy! //»Moon Sentinel. Verräterin der Wächter« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.//
Das Cover gefällt mir von den Farben her sehr gut, ein Fan von Menschen auf dem Cover bin ich allerdings nicht, aber es passt sehr gut zur geschichte und dem doch eher düsteren Setting.
Beim Schreibstil hatte ich leider manchmal so meine Probleme. Er ist zwar einfach zu lesen, nur hatte ich ein paar Probleme so richtig in die Geschichte rein zu kommen, weil es mich nicht von Anfang an packen konnte. Mir fehlten besonders am Anfang die Gründe für ihr handeln, die werden später noch erklärt, aber manche DInge werden nie so ganz besprochen. Allgemein ist alles doch recht schnell passiert, kaum hat eine Szene begonnen, da war sie auch schon wieder einfach beendet.
Moon ist gleichzeitig ziemlich taff und an manchen Stellen auch ein wenig unsicher. Sie hinterfragt nicht immer die DInge, sondern handelt bevor sie denkt, das hat ihr zwar schon ein paar mal das Leben oder eher die ein oder andere Verletzung erspart, aber war ein bisschen frustrierend. Ihre Freundschaft zu ihrem besten Freund hat mir wirklich gut gefallen, denn die beiden tun wirklich alles, um einander zu schützen. Bei Keno hätte ich mir doch ein wenig mehr Tiefe und mehr Hintergundinfos gewünscht, was mir gefallen hat, ist, dass er zwischendurch auch mal nachgedacht hat und nachgefragt hat. Allgemein haben mir oft die Beweggründe der Charaktere gefehlt oder die Gründe für ihre Überzeugungen, für die sich ja trotzdem immer wieder ihr Leben riskieren. Besonders gut haben mir die Nebencharaktere gefallen, die man später kennenlernt.
Insgesamt eine wirklich gut Idee, die mich als Supernatural-Fan natürlich sofort angesprochen hat. Allerdings muss ich leider sagen, dass mir persönlich der Schreibstil ein wenig zu chaotisch war und mir alle spannenden und wichtigen Szenen viel zu schnell gingen. Alles war recht "einfach" beendet und schon begann ein neues Kapitel. Vieles wurde nur angesprochen, aber nie so richtiig erklärt, besonders die Dinge, die am Ende angesprochen wurden. Vielleicht wäre es da doch besser gewesen, das in 2 Bücher zu packen und den Szenen ein wenig mehr Zeit zu geben. Auch die Beziehung ging ziemlich schnell. Wohl leider kein Buch für mich, aber ich kann mir vorstellen, dass es anderen Lesenden besser gefallen wird.
„Irgendwie hasse ich dich“, flüsterte sie. „Warum?“ „Weil du ständig da bist, wenn ich schwach bin.“ (S. 138/Tolino)
Inhalt Moon hat ihr Leben der Jagd nach übernatürlichen Monstern verschrieben. Als ehemaliges Mitglied des Motorradclubs Sentinel Riders liegt ihr dies sozusagen im Blut. Doch ihre furchtbare Vergangenheit hat dazu geführt, dass sie vom Club, von ihrer Familie verstossen wurde und von diesen für tot gehalten wird. Nur ihr bester Freund Jam weiss um ihr Geheimnis und steht ihr zur Seite. Doch der Einfluss der Sentinel Riders reicht weit, und als ausgerechnet der Biker Keno bei einem ihrer Aufträge auftaucht, beginnt für Moon ein gefährliches Spiel. Womit sie jedoch nicht gerechnet hat, ist, dass Keno auch ein Geheimnis hütet – und dass sie sich ausgerechnet zu ihm hingezogen fühlt.
Meine Meinung „Sons of Anarchy“ meets „Supernatural“, so wird das Buch vom Verlag beworben – und so haben sie mich auch kriegen können. Obschon ich Ersteres nie gesehen habe, mag ich Biker-Geschichten und „Supernatural“ bin ich eh ziemlich verfallen. Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich war sehr gespannt. Der Schreibstil lässt sich im Grossen und Ganzen flüssig und einfach lesen, und ich mochte, wie vor allem die Gefühle der Protagonisten gut herübergebracht wurden.
Ich habe ziemlich schnell in die Geschichte rein gefunden. Als Leser:in begleitet man Moon und ihren besten Kumpel Jam (den ich wahnsinnig gerne mochte) bei ihren Aufträgen und bei der Jagd auf übernatürliche Monster, und schnell wird klar, dass Moon ein ganz besonderes Geheimnis hütet. Als dann Keno auftaucht, wird die ganze Geschichte, das Versteckspiel noch spannender. Die Kombination aus Motorradclub-Story, Jagd von übernatürlichen Wesen, unzerstörbarer Freundschaft, gefährlichem Geheimnis und prickelnder Anziehung hat mir sehr gut gefallen.
Ganz besonders toll fand ich das Zusammenspiel der Protagonisten. Einerseits die Beziehung zwischen Moon und Jam, die für Aussenstehende wirklich irritierend wirken kann, da sie eher wie ein Liebespaar denn als beste Freunde durchgehen, andererseits und ganz besonders die sich anbahnende Beziehung zwischen Moon und Keno. Ich fand es so toll, dass die beiden sich mit derart viel Respekt begegnet sind. In anderen Büchern wird geknutscht und getatscht wie wild, hier aber steht der Respekt vor dem Gegenüber als Individuum im Vordergrund. Da könnten einige andere Autor:innen noch was lernen.
Gewisse Passagen/Wörter haben sich immer mal wieder wiederholt, was mich etwas gestört hat. So nennt Moon ihr Herz gefühlt in jedem Kapitel „das nutzlose Ding“ und Keno, der harte Biker mit dem weichen Herz mag es lieber „Fudge“ als „Fuck“ zu sagen, was ich ehrlich gesagt sehr seltsam fand. Das Buch nimmt sonst nicht unbedingt ein Blatt vor den Mund, warum ausgerechnet ein Schimpfwort „zensiert“ wird, ergibt sich mir nicht. Ausserdem haben sich die „Bösen“ als wirklich klassische Böse herausgestellt, die keinerlei Grauschattierung aufweisen und einfach wirklich von Herzen böse sind. Ich mag es lieber, wenn man zumindest ansatzweise die Beweggründe der Antagonisten versteht, hier war das definitiv nicht der Fall. Dies und die Tatsache, dass man wirklich schon früh was von Moons schlimmstem Erlebnis ahnt, waren aber die einzigen Dinge, die ich als eher negativ oder störend empfunden habe. Ansonsten wurde ich wirklich wahnsinnig gut unterhalten.
Fazit „Moon Sentinel“ ist wirklich gelungene Urban Fantasy, die einerseits Motorradclub-Feeling und andererseits wirklich etwas von „Supernatural“ bietet. Die Protagonisten und das Zusammenspiel zwischen ihnen funktionieren wunderbar und alles in allem wurde ich einfach nur gut unterhalten.
Otherworldler, ein Motor Cycle Club (MC), der sich zur Aufgabe gemacht hat diese zu jagen und eine Flüchtige, die zwar helfen will, aber dennoch von ihrer alten Heimat auf der Flucht ist. Klingt interessant? Das ist es auch!
Meine Meinung: Von Jenna Liermann kenne ich bis jetzt nur ihr Debüt, doch das hatte mir damals gut gefallen. In der Welt der MCs geht es meist etwas roher zu und so ist es auch hier, auch wenn es natürlich nicht ganz so brutal ist, da Jugenbuch Verlag. Ich war jedenfalls gespannt auf die Story rund um Moon, Jam und Keno und wurde nicht enttäuscht!
Die Handlung und die Charaktere Seit nun 4 Jahren ist Moon auf der Flucht ihres alten MC SENTINEL RIDERS. Wobei „Flucht“ ist zu viel gesagt, immerhin hat sie damals ihren Tod vorgetäuscht. Moon reist gemeinsam mit ihrem besten Freund Jam durch die Staaten von Amerika um die Menschen vor Otherwordler, also Vampiren, Sirenen, Gestaltwandler, etc. zu retten. Denn das ist die Aufgabe der Sentinel Riders, sie eliminieren alle nicht menschlichen Wesen. Also im Grunde auch Moon, wenn sie herausfinden, dass sie anders ist und der Vorfall vor 4 Jahren nur der Beginn dazu war.
Und mehr verrate ich nicht, denn ich möchte keine Überraschung zerstören und etwas Spannung schadet ja nie, oder? Jedenfalls mochte ich Moon und ihre taffe Art. Sie hat bereits in ihren jungen Jahren viel durchmachen müssen und sie weiß über sich und ihren Fähigkeiten kaum etwas. Moon ist stark, taff, mutig, aber sie trägt auch tiefe Ängste in sich. Eine davon ist zum Beispiel, dass sie ihren besten Freund, die einzige Familie, die sie noch hat, einmal verletzen wird, weil sie die Kontrolle verlieren könnten. Jam ist da viel optimistischer. Er steht immer noch zu den Sentinel Riders und versteckt Moon praktisch vor dem MC. Er ist ein loyaler Freund, Optimist und ich mochte ihn einfach. Er hält zu Moon, komme da, was da wolle! Keno ist ebenso ein Sentinel Rider, auch wenn seine Loyalität schon eine Weile geteilt ist. Er glaubt nicht mehr an den Spruch, dass ALLE Otherworldler vernichtet gehört und hat angefangen zu hinterfragen. Als er auf Jam angesetzt wird und die Wahrheit erfährt, muss er sich entscheiden auf welcher Seite er steht. Ich mochte Keno, denn er versucht aus den Mustern der Sentinels auszubrechen und sein eigenes Bild zu machen. Vielleicht kam er mir manchmal etwas „soft“ für ein beinhartes Mitglied eines MC vor, aber ansonsten war schon ganz okay. Betonung auf ganz ^.^
Die Schreibweise Locker, flüssig und mitreißend zu lesen. Es war durchwegs fesselnd! Das Buch ist aus Sicht von Keno und Moon geschrieben und so lernt man die Gedankengänge beider gut kennen. Ich mochte die Perspektivenwechsel, so war es immer schwer, das Buch auch wieder aus der Hand zu legen!
Fazit: Auch das zweite Buch von Jenna Liermann konnte mich von sich überzeugen. Es ist voller übernatürlicher Wesen, einer starken Protagonistin, die viel mit sich selbst ausmacht, einem loyalen besten Freund und einem Love Interest, der lieber hinterfragt, als blind Befehle zustimmt. Von mir bekommt „Moon Sentinel – Verräterin der Wächter“ 4,5 von 5 Federn! Das Lesen hat Spaß gemacht und mir hat der Handlungsverlauf gut gefallen!
Das Cover: Macht sofort Lust in dieses Buch einzusteigen, es macht den Eindruck einer taffen Bikerin und die Farben versprechen fast schon düstere Fantasy. Ein echter Blickfang und es passt auch noch zum Inhalt
Meine Meinung: Moon Sentinel hat mich sofort angesprochen. Es soll eine Mischung aus Sons of Anarchy und Supernatural sein? Immer her damit. Komplett konnte es mich nicht überzeugen, aber das lag auch an den sehr hohen Erwartungen.
Direkt zu Anfang beginnt es erstmal mit einer schönen Einführung der Autorin, einem Verweis auf die Begriffserklärung hinten im Buch und einer Warnung zu potentiell triggernden Inhalten. Dies war bereits sehr flüssig und positiv formuliert, was mich für den Schreibstil des Buches hoffen ließ. Dies wurde auch erfüllt, der Schreibstil war locker, flüssig und gut zu verstehen. Selbst ohne die Begriffe am Ende empfand ich alles als gut verständlich (aber ich lese auch öfter über MCs)
Ich fühlte mich aber ein wenig hineingeworfen. Unsere Protagonistin Moon ist nicht menschlich. Etwas ist vor vier Jahren passiert, was sie immer noch manchmal verfolgt und aus ihrem MC ausgeschlossen hat, da sie als Verräterin gilt. Was genau passiert ist, wird erstmal nicht erklärt. Auch was genau Moon ist, bleibt unklar. Dieses Rätsel wird später im Buch dann aufgeklärt, aber es fehlte ein wenig an ... Tiefe. Moon schien sehr abgeklärt mit dem was passierte und auch mit dem was sie schlussendlich ist. Es kam sehr wenig an Gefühlen ihrerseits.
Mit ihr gemeinsam ist ihr bester Freund unterwegs, der ihr immer zur Seite steht und für den Felsen in der Brandung ist. Auch wenn sie ihn liebt, so war es für mich immer klar, dass dies platonisch ist und hier keinerlei Anziehung war, ich empfand das als sehr angenehm, denn es tauchte ja auch noch ein anderer männlicher Protagonist auf und Dreiecksgeschichten sind einfach nicht meins.
Das Buch wurde aus der Erzähl-Perspektive geschrieben und ich hätte mir gewünscht, dass besonders Moons Parts aus ihrer Sicht geschrieben worden wären, das hätte geholfen den Überblick und Einblick in ihre Gefühle zu bekommen. So war es abwechselnd mal sie, mal Keno, der „Spion“ der auf die angesetzt wurde, den wir begleiten.
Die Geschichte springt also ein wenig, bis sie dann zusammenkommen und die Spannung steigt. Ab und an hatte ich den Eindruck mehr Action hätte der Geschichte nicht geschadet. Alles in allem war es trotzdem eine tolle Reise die ich mit Moon unternehmen konnte, die an ihrer Aufklärung definitiv noch Potential für mehr Bände hätte.
Mein Fazit: Eine spannende Geschichte, die Potential hat für mehr Bände. Als Einzelband ist sie solide, man merkt an der ein oder anderen Stelle, dass es mehr Tiefe gebraucht hätte, aber der Schreibstil ist super flüssig, die Wendungen gelungen und das Setting einfach klasse. Eine Geschichte für alle, die gerne von Motorrädern, Übernatürlichen und einem Hauch Anziehung lesen wollen.
Moon Sentinel. Verräterin der Wächter von Jenna Liermann **Wenn dich deine besonderen Kräfte zur Gejagten machen** Die Jagd nach übernatürlichen Wesen ist für die Einzelgängerin Moon Routine. Nacht für Nacht stellt sie sich den Kreaturen der Straße – und damit auch ihrer eigenen Dunkelheit. Denn in ihr lauert ein ebensolches Monster, jederzeit bereit seine Fesseln zu sprengen und unter den Menschen ein Blutbad anzurichten. Um ihr Geheimnis zu wahren, hat sie sich sogar von ihrer Familie, den Sentinel Riders, abgewandt und ihren Tod vorgetäuscht. Doch der Einfluss des Motorradclubs, der Geschöpfe wie sie gnadenlos zur Strecke bringt, reicht weit, und als der Biker Keno auftaucht, weiß Moon: Die Sentinels haben sie gefunden. Womit sie jedoch nicht rechnet, ist die gefährliche Anziehungskraft, die der Spion mit den sturmblauen Augen auf sie ausübt. Ein Spiel auf Leben und Tod beginnt … »Sons of Anarchy« meets »Supernatural« Eine Jägerin, die gegen ihre übernatürliche Seite ankämpft, und ein Biker, der für sie alles riskieren würde. Ein absolutes Muss für alle Fans von düster-romantischer Urban Fantasy! //»Moon Sentinel. Verräterin der Wächter« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.// eBook: 4,99 € Verlag: Impress Erschienen am 04. Februar 2021 Meine Meinung: Nach vielen und etlichen Reihen freute ich mich mal wieder auf einen Einzelband. Und da ich Fantasy in diese Richtung gerne mag, habe ich mich über diesen Roman von Jenna Liermann sehr gefreut. Das Cover finde ich äußerst ansprechend und der Klappentext lädt einfach zum Lesen ein. Der Einstieg in die Geschichte gelingt gut. Die Sprache ist modern und locker. Man wird auch direkt ins Geschehen geworfen und muss sich erst kurz zurechtfinden. Aber danach stellt das keine Probleme mehr dar. Von Anfang an ist Spannung ein großer Bestandteil in diesem Roman. Dennoch erfährt man erst nach und nach worum es hier eigentlich geht. Auch wer oder was Moon ist bleibt am Anfang wirklich ein großes Rätsel. Und das macht diesen Band wirklich aus. Man kann mitgrübeln und miträtseln. Mutmaßungen anstellen. Das Konstrukt ist gut durchdacht und konnte mich vollkommen für sich einnehmen. Immer wieder kann die Autorin mit unerwarteten Wendungen und Überraschungen aufwarten. Auch die Emotionen und Liebe kommen hier nicht zu kurz, werden aber eher im Hintergrund gehalten. Für mich waren die Protagonisten Greifbar und ich konnte Ihre Handlungen gut nachvollziehen. Fazit: Ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt und bin mit dem Ende dieser Geschichte voll und ganz zufrieden. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
Ich war echt angefixt von diesem Cover und natürlich auch gespannt auf den dazugehörigen Inhalt. Ich mag Supernatural und dazu noch Biker, da musste ich einfach zuschlagen.
Vom Schreibstil her war es eigentlich recht gut beschrieben, tatsächlich konnte mich die Story nicht so wirklich erreichen.
Zu tun bekommen wir es in der Story mit Moon, welche kein Mensch ist und ihrem besten Freund Jam. Beide sind Mitglieder der Sentinel Riders und machen Jagd auf übernatürliche Wesen. Zumindest James ist noch Mitglied, Moon ist ausgeschieden, da 4 Jahre vorher etwas geschah, was zu ihrem Ausschluss führte. Ihre Mission hat sich allerdings beibehalten. Die so genannten Otherworldler jagen. An ihrer Seite ihr bester Freund Jam, der die fürsorgliche Glucke spielt, die Moon, meiner Meinung nach, auch bitter nötig hat. Sie hat so eine Einstellung, die das genaue Gegenteil von Lebenserhaltungstrieb ist, weil sie sich als unsterblich betrachtet. Dann tritt Keno mit einem Auftrag in dieses Zweiergespann und Moon muss ihr Geheimnis vor ihm waren. Das ist allerdings einfacher gesagt als getan.
Ich muss gestehen, dass ich hier irgendwie mit der Story nicht so richtig warm wurde. Weder der Biker Teil, noch der übernatürliche Teil, konnten mich so richtig locken. Leider. Obwohl durchaus Spannung vorhanden war, traf das Ganze nicht wirklich meinen Geschmack. Ich ging nicht wirklich in der Story auf, wobei mir die Idee wirklich gut gefiel.
Erschwerend kamm hinzu, das Moon für mich leider kein Sympathieträger war. Ich fand es anstrengend, dass sie ihren besten Freund vor den Kopf stößt, weil sie der Meinung ist, Alles allein durchziehen zu können. Ja sie will ihn beschützen, aber vielleicht sollte man einfach mal miteinander reden. Etwas mehr Rücksicht auf andere hätte ich mir schon von ihr gewünscht. Allgemein hätten mir Einblicke in ihren Kopf gefallen, einfach um gewisse Handlungen nachvollziehen zu können.
Fazit
Leider kann mich Moon Sentinel nicht für sich einnehmen, wobei die Storyidee mit der Mischung aus Bikerclubs die Otherworldler jagen gut gefallen hat. Leider hängt es für mich an der Umsetzung und viel wahrscheinlich auch daran, dass ich mit Moon nicht wirklich warm wurde. Daher gibt es von mir nur 3 Sterne. Das Buch wird Fans finden, aber meinen Geschmack hat es nicht getroffen.
Super interessante Idee. Super konfuse Umsetzung. Gefühlt 100 Sachen die begonnen worden, und irgendwie führte keine Szene aber zu einen „aha“ Effekt. Unbefriedigend trifft es ganz gut. Als hätte man ein Sons of Anarchy gepaart mit shadow hunters in einen Einzelband bringen wollen. Der Erzählstil hat mich auch wahnsinnig gemacht. Eine richtige „ich Perspektive“ wäre hier viel hilfreicher gewesen, und die Protagonistin erzähl Sicht die sich ohne Vorwarnung änderte hat mir auch leider nicht so viel gebracht. Wenn dann mal eine Szene war die Aufklärung gegeben hätte war’s dann aus „zwei Tage später“ ... für mich hat sich das alles wie ein Skript angefühlt, wie ein Versuch einen dreiteilen in einen zusammen zu fassen aber die wichtigen - interessanten - stellen hat man ausgelassen und vergessen hinein zu fügen. Ich hab mich echt verloren gefühlt obwohl ich die Idee total super fand. Und auch die Love Story war so ein konfuser Versuch eine epische Sache draus zu machen und wurden auch wieder gefühlt 100 Sachen angeschnitten ... man hat einen besten Freund - liebt ihn, er ist der einzige der einen versteht usw. Dann kommt da ein anderer und noch eine Frau die den besten Freund umgarnt und gefühlt hat mir einfach bei jeder Szene dazwischen ein ganzes Buch Erklärung gefehlt 😅 also wie ihr vielleicht sehen könnt bin ich etwas zerrissen. Unbefriedigt. Verwirrt. Und ehrlich gesagt auch richtig erledigt da das lesen und mich konzentrieren mir sehr viel Kraft gekostet hat.
1 stern gibts von mir für die Idee, die Story und die Welt die ich mir so halt irgendwie zusammen schustern konnte und als interessant befunden habe.
1 stern gibts für doch ein paar Szenen die mir gut gefielen.
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Von der Autorin habe ich schon die Alieara Reihe gelesen und geliebt. Umso mehr habe ich mich gefreut das mit "Moon Sentinel. Verräterin der Wächter" endlich etwas neues erschienen ist.
Als ich das Cover und en Klapptext gelesen habe, war ich sofort begeistert, als ich dann angefangen habe zu lesen, hatte ich erst ein paar Probleme um ins Buch zu kommen. Ich hatte ein paar Schwierigkeiten zu verstehen, wer Moon eigentlich ist und vielleicht lag es auch ein wenig daran das es nach langer zeit mal wieder ein Buch war das nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde. Daran musste ich mich doch erstmal wieder gewöhnen. Doch diese Probleme haben nicht lange gedauert und ich war voll und ganz im Buch und dann war es auch schon wieder vorbei. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Eigentlich bin ich gar nicht so der Biker Fan, ich glaube es war auch das erste Buch dieser Art welches ich gelesen habe. Ich muss aber auch ehrlich sagen, ich habe noch nie auf einem Bike gesessen. Aber dieses Feeling das man dabei hat, hat die Autorin wunderbar rübergebracht. Vielleicht sollte ich es doch einfach mal ausprobieren.
Ich lese wirklich sehr viele Fantasy-Bücher. Was mir hier sehr gut gefallen hat, das hier eine Geschichte entstanden ist, wie ich sie nicht schon zig mal in verschiedenen Varianten gelesen habe. Dieses Buch ist wirklich sehr spannend. Sie baut sich langsam auf bis sie im großen Showdown endet. Ich bin begeistert.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Als ich Moon dann verstanden hatte, konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Besonders Keno mochte ich sehr, er hat sein herz am rechten Fleck und hält eher zu seinen Freunden wie zu seiner Familie. Dankeschön das ich es lesen durfte.
Moon´s Geschichte hat mich tief beeindruckt. Trotz ihrer traumatischen Vergangenheit, versucht sie ihr Leben zu meistern, weiterhin ihren Auftrag treu zu bleiben, die Menschen vor gefährlichen Kreaturen zu retten. Einst hatte sie die Sicherheit und Rückendeckung ihres MC´s hinter sich, dieser hat sich allerdings gegen sie gewandt und sie wurde selbst zur Gejagten.
Moon, eine junge Bikerin, stark nach außen, aber innerlich in Angst, vor ihren eigenen Fähigkeiten, da sie nicht weiß ob sie vielleicht auch ihr nahestehende Menschen verletzen könnte. Ich habe sie im Laufe der Story immer mehr bewundert, wie sie mit allem fertig wird, mit den neuen Erkenntnissen umgeht und wie sie langsam lernt, auch wieder Vertrauen in andere Personen aufzubauen.
Keno, ein Biker, den ich gleich von Anfang mochte, denn er spielt mit offenen Karten, versucht die richtigen Entscheidungen zu treffen, und irgendwie bekommt er Moon nicht aus dem Kopf.
Die Story um die Jagd nach gefährlichen Kreaturen, ist sehr bildhaft, flüssig, mit klaren Worten geschrieben. Die Kämpfe hatte ich vor meinem inneren Auge, konnte die Freiheit auf dem Bike genießen und habe die sich anbahnenden Gefühle zwischen den Beiden hautnah miterlebt.
Die Autorin wartet mit einer spannenden, manchmal grusligen, grausamen Handlung auf, die immer mit unerwarteten Wendungen überrascht und mich mit jeder Seite mehr in ihren Bann gezogen hat.
Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne, Bikes, Magie, Kämpfe, Freiheit, Freundschaft, Liebe, Geheimnisse und vieles mehr haben mich überzeugt.
"Sie war nicht verliebt in ihn, aber sie wusste, dass sie sich sehr leicht in ihn verlieben könnte, wenn sie nicht auf ihr Herz, saß nutzlose Ding, aufpasste. Moon war sich nicht sicher, ob sie darauf aufpassen wollte." - S. 227
"Moin Sentinel" war eine interessante Mischung aus MC Story und Fantasy, die mich oft zum schmunzeln und mit fiebern gebracht hat. Moon ist eine toughte und schlagfertige junge Frau. Sie ist witzig, mental sehr stark und verdammt mutig. Gefühle zeigen kann sie - wenn sie es will. Trotzdem zeigt sich ihre Verletzlichkeit erst auf den zweiten Blick. Kano dagegen ist ehrlich und bildet sich seine eigene Meinung. Er legt alle Karten auf den Tisch und sehr ehrlich mit sich und seinen Gefühlen, auch wenn es ihm vielleicht Angst macht. Er ist eine super Mischung aus weich und hart, was ich manchmal in Büchern vermisse. Die Geschichte war spannend gestaltet, mit tollen Details und mit selbst mit raten was Moon eigentlich ist. Die Story Idee selbst war wirklich klasse, nur ist sie mir irgendwie an manchen Stellen etwas zu schnell abgehandelt gewesen. Das Ende war rund und hat mich einfach mit einem Lächeln zurück gelassen. Das Buch ist für Leute wo auf familienzusammenhalt a la MC Story stehen sowie auf Fantasy Wesen und natürlich für jeden der Kämpfe lieben.
Hades Hangmen und hotte Biker treffen auf Fantasy, Gestaltwandler und Hunter vom Feinsten. Moon hat schon einiges hinter sich und versteckt sich vor ihrer ehemaligen Familie, denn wenn sie jemals gefunden werden sollte, dann würde das nicht nur ihren Tod nach sich ziehen... Die Autorin konnte nicht nur mit einem hervorragenden Schreibstil glänzen, sondern auch ihre Geschichte hat großen Spaß gemacht. Moon ist eine taffe Bad Ass Protagonistin, die erst die Klingen sprechen lässt, bevor sie nachfragt, trotzdem ist sie verletzlich, beschützt ihre wenigen Freunde und Familie mit ihrem Leben und Jam, ihr bester Freund spielt eine ganz große Rolle in ihrem Leben. Er versteckt sie vor ihrem Club, riskiert sein Leben und seine Liebe für sie und ich muss wirklich sagen, dass ihre Verbindung unglaublich schön ist. Die Autorin bricht mit Klischees und zeigt, dass auch Männer und Frauen befreundet sein können, dass auch Frauen Waffen führen und Motorrad fahren können und ganz wichtig, dass rein gar nichts daran verwerflich ist, dass Männer ebenfalls umarmt werden möchten und genauso weinen dürfen!!! Neben interessanten und tiefgründigen Charakteren konnte mich die Autorin ebenfalls mit der etwas düsteren Handlung vollkommen begeistern. Sie verbindet actionreiche Hunt Szenen mit Fantasy, Intrigen, Kämpfen, tollen Freundschaften, Familien und einer dezenten Liebesgeschichte, die trotzdem nicht an Tiefgründigkeit einbüßt. Insgesamt eine tolle Geschichte, die mit Klischees bricht, Fantasy, Hunter und Biker miteinander verbindet und am Ende noch ein Krönchen darauf setzt. Der finale Showdown ist mir vllt. ein ganz kleines bisschen zu schnell abgehandelt worden, aber ansonsten eine große Empfehlung für diese underrated Geschichte und 4,5/5 Sterne.
Moon, ein ehemaliges gejagter Sentinal Mitglied, das immer noch heimlich, mit ihren besten Freund der noch Mitglied ist, Aufträge für die Organisation tätigt und Otherlanders tötet, muss sich mit ihren Übermenschlichen Fähigkeiten zurechtfinden und als auch noch der Spion Keno auf die ihren besten Freund angesetzt wird, droht ihre Versteckspiel aufzufliegen.
Eine spannende Story, mit einer taffen Protagonistin, die nicht auf den Mundgefallen ist. Erst im laufe des Buches erfährt man, was zwischen Moon und den Sentinals vorgefallen ist und was sie alles für Fähigkeiten hat.
Das Buch ist aus der Erzähl Perspektive geschrieben, deswegen musste ich erstmal reinkommen, aber das hat das Lesevergnügen nicht beeinträchtigt.