Als Anniversary „Sorry“ Fortune ihren ersten Tag an der Akademie Fortuna, der Schule für Wahrsagerei, hat, wird Großes von ihr erwartet. Sie soll allen zeigen, dass auch sie bedeutende Visionen haben kann, schließlich stammt sie aus der mächtigsten Visionistenfamilie von Horror’s Cope. Nur leider gibt es da ein Problem: Sorrys Visionen sind anders. Statt großer Schicksale sieht sie nur kleine Alltagsdinge voraus. Dass jemandem eine Birne auf den Kopf fallen wird, zum Beispiel. Doch damit ihre Mutter die Schulleitung der Akademie Fortuna nicht an die fiese Sterndeuterfamilie Astra verliert, muss Sorry unbedingt Schulbeste werden. Zum Glück stehen ihr die durchgeknallte Nichtseherin Missy Hap und Sorrys mysteriöser Mitschüler Ben Dulum unterstützend zur Seite!
Das Buch hat einen flüssigen und sehr angenehmen Schreibstil und ist für Leserratten ab 10 Jahre gedacht. Die Atmosphäre einer Schule wurde gut eingefangen, allerdings bedeutet das am Anfang viele Charaktere, neun verschiedene Familien beziehungsweise Arten der Wahrsagerei und die dazugehörigen Schulbanner (Kennzeichen und Farben), was mich ein wenig an Harry Potter erinerte. Doch ich habe mich sehr schnell zurecht gefunden. Die Wahl der Namen, ihrer Schwester Merry und ihrer Freundin Missy fand ich ein wenig verwirrend, gerade wenn man das Buch für einige Zeit aus der Hand gelegt hatte.
Im Mittelpunkt steht Sorry mit ihrer Familie und ihren beiden Freunden. Sorrys Mutter ist die Leiterin der Akademie und nicht besonders glücklich über das mangelhafte Talent ihrer jüngsten Tochter. Im Laufe des Buches lernt Sorry ihr Talent zu schätzen und als wertvoll anzusehen. Sorry zur Seite stehen ihre Freunde Missy, die keine Wahrsagergabe hat und Ben, der eigentlich auf der Feindesliste steht. Es geht also darum, sich selbst zu schätzen und Vorurteilen kritisch gegenüber zu stehen. Die Geschichte ist spannend, hat aber auch humorvolle Momente.
Das Buch ist aufwendig gestaltet - wundervolles Cover, große Illustrationen und über jedem Kapitel gibt es eine Wahrsage-Kugel. Die Kapitel sind kurz gehalten, also kein Problem für Leseanfänger oder ungeübte Leser. Am Ende sind die Probleme gelöst, doch dann geschieht etwas, dass die Spannungskurve wieder anzieht und man am liebsten gleich weiterlesen möchte.
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
"Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre" von Sarah M. Kempen ist ein richtig tolles Buch für junge Leser in unserem Fall eine junge Leserin. Meine Tochter hat das Buch innerhalb weniger Tage regelrecht verschlungen und war rundum begeistert! Neben sympathischen Charakteren gab es hier die verschiedensten magieformen zu entdecken und gleichzeitig auch noch eine spannende Geschichte zu erleben. Ich muss ehrlich sagen, ich habe mich von der Begeisterung meiner Tochter echt ein bisschen mit anstecken lassen und nun fiebern wir gemeinsam dem zweiten Band entgegen💖
Ich muss leider sagen das ich doch recht überrasch bin das mir dieses Buch so gar nicht recht gefallen wollte. An sich lese ich zwischendurch gern Bücher die für junge Leser sind. Und grad mit dem Thema Wahrsagen hatte ich bis dato nicht wirklich was gehabt. Daher hatte ich auf eine witzige und spannende Geschichte gehofft.
Die erste Hälfte konnte mich gar nicht begeistern. Davon ab das ich die Protagonistin gar nicht leiden konnte, dabei ist sie grad erstmal 12 Jahre alt. Selbst wenn mir mal eine Geschichte nicht gefallen hat, so war mir dann in Kinderbüchern dann nicht noch der Charakter unsympathisch. Anniversary „Sorry“ Fortune kommt au seiner großen Familie wo man an Hand von Visionen die Zukunft vorher sagt. Nur Sorry kann kleine Ereignisse vorhersehen, die kurz danach passieren. Für ihre Mutter eine Katastrophe. Zumal sie auch noch Schulleiterin ist an der Schule, an die Sorry nu geht. Ich muss sagen das sie Sorry genannt wurde hat mich schon wahnsinnig gemacht, da gab es leider noch so ein paar Namen. Sympathisch war mir da schon eher die Tochter des Hausmeisters Missy Hap. Sie war sehr offen in allen und nicht so eingenommen wie Sorry. Ich fand es schade das Sorry sich nie getraut hat ihre eigene Meinung zu äußern. Der geheimnisvolle Ben war an sich auch ganz nett gewesen und hat auch schnell seine verletzliche Seite gezeigt. Und dann war es wie als wenn ein Schalter umgelegt wurde. Sorry rebelliert quasi. Dadurch fand ich leider die Protagonistin was unglaubwürdig. zu schnell wurde mir auch die Spannungsbogen raus genommen. Das war nämlich auch schon in Mitte des Buches. dabei hätte sich das bestimmt auch anders einfügen können. Allgemein fand ich es was zu klischeehaft mit den 2 Familien die jetzt zwar nicht verfeindet waren aber immer versuchen besser als die andere zu sein.
Das Ende um Ben war noch recht interessant. Zwar wurde da mein Verdacht bestätigt aber das war in Ordnung. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen, es war in meinen Augen nicht spannend genug, da ja schon ein Großteil nach der Hälfte gelöst war. Zum anderen fand ich den Charakter Sorry nicht gut dargestellt.
Als ich das erste Mal von „Akademie Fortuna“ hörte, war ich sofort Feuer und Flamme. Eine magische Schule für Wahrsagerei? Das klang einfach nur richtig gut! Und so erfrischend anders. Also mir sind keine anderen Bücher bekannt, in der es um eine Wahrsager-Akademie geht. Da mich der Klappentext umgehend überzeugen konnte und ich mich auf den ersten Blick in das traumhafte Cover verliebte, zögerte ich keine Sekunde lang und ließ das Kinderbuchdebüt von Sarah M. Kempen nur zu gerne bei mir einziehen.
Die 12-jährige Anniversary „Sorry“ Fortune stammt aus einer der berühmtesten und mächtigsten Wahrsager-Familien des Landes. Klar, dass auch von ihr Großes erwartet wird. Leider gibt es da nur ein Problem: Bei Sorry will das mit den großen, bedeutsamen Visionen in die ferne Zukunft einfach nicht klappen. Sie kann nur kleine, alltägliche und kurz bevorstehende Ereignisse vorhersehen, wofür sie sich ziemlich schämt. Warum nur kann sie nicht so begabt sein wie ihre große Schwester Merry, die sogar Schulbeste ist und dank der ihre Mutter die Stelle der Schulleiterin an der Akademie Fortuna erhalten hat. Als Sorry ihr erstes Schuljahr an der Akademie Fortuna antritt – der einzigen Schule für Wahrsagerei – lastet ein enormer Druck auf ihr. Sie muss unbedingt Schulbeste werden, damit ihre Mutter ihren Posten als Schulleiterin nicht an die fiese Sterndeuterfamilie Astra verliert. Wie soll sie das bloß schaffen?
Dies war mal wieder so ein Buch, bei dem ich einfach schon nach wenigen Seiten wusste, dass ich es am Ende mit einem verzückten „Mega cool! Bitte mehr davon!“ wieder zuklappen werde. Die Handlung, das Setting, die Charaktere, der Schreibstil, die Innenaufmachung – ich war von allem von Beginn an ganz hingerissen. Da meine Euphorie immer weiter zunahm und ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte, habe ich es, ehe ich es mich versah, auch schon wieder beendet und kann mit großer Begeisterung sagen: Ich habe absolut richtig vorhergesagt! Sara M. Kempen hat mich mit ihrem Debütroman auf ganzer Linie überzeugen können. In meinen Augen ist ihr mit „Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre“ ein rundum gelungener und sehr origineller Serienstart geglückt, der an keiner Stelle Langeweile aufkommen lässt und große Lust auf mehr macht.
Erzählt wird alles aus der Sicht der 12-jährigen Anniversary Fortune, genannt Sorry, in der dritten Person. Sorry war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist liebenswert und authentisch und wird sich garantiert sofort in die Herzen sämtlicher Leser*innen schleichen. Mit ihr hat die Autorin eine wunderbare Buchheldin erschaffen, mit der wir hoffentlich noch viele weitere aufregende Abenteuer erleben werden.
Gemeinsam mit Sorry verschlägt es uns gleich zu Beginn der Geschichte an die Akademie Fortuna und dabei wird sofort deutlich, wie sehr es unserer Protagonistin für ihrem ersten Schultag graut. Sorry ist der jüngste Sprössling einer sehr mächtigen Visionistenfamilie, doch bei ihr will es mit den großen Visionen irgendwie nicht so recht klappen. Mir tat Sorry richtig leid, dass sie sich so sehr unter Druck gesetzt fühlt, immerzu an sich selbst zweifelt und ständig im Schatten ihrer hochangesehenen Familie steht. Dabei ist ihre Begabung eigentlich voll cool. Und sehr hilfreich und auch wichtig, so viel sei schon mal verraten.
Neben Sorry haben wir das große Vergnügen auf viele weitere außergewöhnliche und teils herrlich schrullige Figuren mit ulkigen Namen treffen zu dürfen. Mein persönlicher Liebling war eindeutig Missy Hap, die die Tochter des Hausmeisters und eine Nichtseherin ist. Missy ist so schön pfiffig, tollpatschig und lustig – man muss dieses schräge Mädchen einfach lieben. In ihr wird Sorry noch eine sehr gute Freundin finden und auch mit ihrem Mitschüler Ben, der sich zunächst äußerst mysteriös gibt, wird sich unsere Protagonistin noch anfreunden. Ben beherrscht die Nekromantie, eine Wahrsageform, der die meisten Wahrsager*innen sehr feindlich gegenüber stehen. Ben hat es daher, wie Sorry, ebenfalls nicht leicht an der Akademie und begegnet überall nur misstrauischen und verachtenden Blicken. Sorry, Missy und Ben sind ziemlich verschieden, haben aber die große Gemeinsamkeit, dass sie anders sind und Außenseiter. Die drei Kinder ergeben ein fabelhaftes Trio und zusammen mit diesem einmaligen Dreiergespann dürfen wir Leser*innen eine ungeheuer spannende und unterhaltsame Zeit voller Überraschungen, Turbulenzen und Magie erleben.
Was die Handlung angeht, habe ich euch ja bereits berichtet, dass sie mich durchgehend mitreißen und begeistern konnte. Längen gab es für mich keine. Die Story kann mit lauter fantasievollen Ideen und ganz viel Witz, Charme und Abenteuer auffahren, sodass man aus dem Mitfiebern, Schmunzeln und Staunen gar nicht mehr herauskommt. Ich zumindest bin ich völlig fasziniert von dieser Welt, die Sarah M. Kempen da erschaffen hat und habe mich von Anfang an pudelwohl in ihr gefühlt. Die Wahrsager-Akademie wird so genial geschrieben und von der geheimnisvollen Atmosphäre, die durchweg herrscht, war ich sofort ganz angetan. Mit der Kulisse konnte das Buch definitiv vollends bei mir punkten. Auch die verschiedenen Wahrsager-Zweige und die Unterrichtsstunden fand ich einfach nur klasse. Ich muss ja sagen, dass für mich beim Lesen irgendwie ein kleines bisschen Hogwarts-Vibes aufkamen, aber keine Sorge, es wirkt nichts abgekupfert oder so. Sarah M. Kempen hat mit ihrer Kinderbuchreihe auf jeden Fall etwas Eigenständiges und sehr Innovatives aufs Papier gebracht.
Was mich dann noch ungemein gefreut hat, ist, wie viele schöne und wichtige Themen und Werte die Erzählung vermittelt. Freundschaft, Mut, Zusammenhalt, der Glaube an sich selbst, Vertrauen, Wertschätzung und Hilfsbreitschaft - warmherzig und kindgerecht verpackt haben diese Dinge ihren Platz in diesem wahrsagerstarken Abenteuer gefunden, was mir echt gut gefallen hat.
Die Altersempfehlung vonseiten des Verlags liegt bei ab 10 Jahren und dem schließe ich mich an. Der Schreibstil ist leicht und humorvoll, die Schrift ist schön groß und die Kapitel sind angenehm kurz. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass das Buch auch schon für etwas jüngere geübte Leser*innen fürs Selberlesen geeignet ist. Zum Vorlesen bietet es sich meiner Ansicht nach auch sehr gut an.
Was dann auf gar keinen Fall unerwähnt bleiben darf, ist die wunderhübsche Innengestaltung. Die Alica Räth, der wir dieses umwerfende Cover zu verdanken haben, hat die Handlung mit vielen bezaubernden schwarz-weiß Illustrationen versehen, die einfach nur perfekt zur Geschichte passen und für eine ganz besondere, magische Stimmung sorgen.
Das Ende lässt uns mit einer erstaunlichen Enthüllung zurück, sodass man am liebsten sofort zum nächsten Band greifen und weiterlesen möchte. Da werden wir uns aber leider alle noch ein kleines Weilchen gedulden müssen. Die Fortsetzung wird voraussichtlich im August diesen Jahres erscheinen, sodass es also noch ein paar Monate warten heißt. Also ich freue mich schon riesig auf mein Wiedersehen mit Sorry und Co!
Fazit: Fesselnd, humorvoll, einzigartig - ein zauberhafter Lesegenuss für Jung und Alt! Sarah M. Kempen ist mit Band 1 ihrer ersten Kinderbuchreihe ein ganz famoser Auftakt gelungen, der voller Spannung, Spaß, Zauber und Magie steckt und mit lauter neuartigen Ideen aufwarten kann. Das Buch beschert uns ein fantastisches und ganz besonderes Schulabenteuer mit einer starken Freundschaftsgeschichte, vielen tollen Charakteren und zahlreichen wunderschönen Illustrationen. Mir hat es super viel Spaß gemacht in dieses Buch einzutauchen und Sarah M. Kempens faszinierende Welt der Wahrsagerei kennenzulernen. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung sowie 5 von 5 Sternen!
Ich lese sehr gern zwischen den ganzen Thrillern und Liebesromanen mal ein Kinderbuch, bei dem ich einfach nur die Geschichte genießen kann, ohne mir um das Drumherum großartig Gedanken machen zu müssen. Genau so eine Geschichte liefert Sorry mit ihrer Familie und ihren Freunden hier ab. Die Autorin schafft mit Worten eine wundervolle Welt mit sympathischen Charakteren, die man sofort ins Herz schließen muss. Die Protagonistin Sorry ist mutig, ehrlich, offen - trotz der Bürde, die ihre Familie ihr auferlegt. Man begleitet Sorry gern auf ihren ersten Schritten in der Akademie Fortuna, es macht Spaß, die verschiedenen Techniken des Wahrsagens kennenzulernen, man erfährt einiges über ihre Familie und die Vergangenheit der Wahrsager. Ein spannendes Abenteuer mit einer Protagonistin, die mit Herz und Verstand punkten kann.
„Akademie Fortuna – Wenn Wahrsagen so einfach wäre“ ist der erste Band einer Reihe, die in einer Schule der besonderen Art spielt. Das Buch ist im Februar 2021 im Schneiderbuch Verlag erschienen. Von der Autorin Sarah M. Kempen habe ich bisher noch nichts gelesen.
Worum geht es? Die Geschichte beginnt mit dem ersten Tag der Protagonistin Anniversary, genannt Sorry, Fortune an ihrer neuen Schule. Wie alle Familienmitglieder ist Sorry Visionistin und soll an der Schule für Wahrsagerei auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet werden, um wichtige Ereignisse für bedeutende Persönlichkeiten vorhersagen zu können. Sorrys ältere Schwester ist Schulbeste, weswegen ihre Mutter auch den Schulleiterposten inne hat. Das Problem ist jedoch, dass Sorry nur Visionen von Ereignissen sieht, die innerhalb von einigen Minuten bevorstehen. Von ihrer Familie wird sie unter Druck gesetzt, sich mehr anzustrengen, die Sterndeuterfamilie Astra wartet nämlich schon darauf, den Posten der Schulleitung an sich zu reißen.
Meine Meinung Schon das Grundkonzept der Schule finde ich spannend. Die wichtigste Figur ist Fortuna, die Requisiten für jede der neun Wahrsagedisziplinen bereithält. Acht davon werden an der Akademie unterrichtet, die neunte gilt als ausgestorben und ist nur noch als Mahnmal vorhanden – bis plötzlich Ben Dulum am ersten Schultag auftaucht, der diese Disziplin scheinbar beherrscht und dadurch für große Unruhe sorgt und auf Ablehnung stößt. Er und Sorry finden einander von Beginn an sympathisch, jedoch untersagt Sorrys Mutter ihr den Kontakt mit ihm, um in keinem schlechten Licht vor den Familenoberhäuptern der anderen Wahrsagedisziplinen zu stehen. Doch wahre Freundschaft lässt sich nicht verbieten, durch die Ablehnung von Sorrys Familie finden die Treffen daher heimlich statt. Die andere Freundin, die Sorry findet, ist mein Lieblingscharakter in diesem Band. Die schusselige Missy Hap, Tochter des Hauswarts, ist immerzu in kleine und größere Unfälle verwickelt. Und die erste richtige Freundin, die Sorry an der Akademie findet. Ich konnte nicht mit dem Lesen aufhören, so dass ich die Geschichte in einem Rutsch gelesen habe. Besonders angetan haben es mir die zu den Disziplinen passenden Namen. Taurus Astra, das Familienoberhaupt der Sterndeuter, ist auch noch vom Sternzeichen her Stier, wie es auch der Name erwarten lässt. Das ganze Auftreten und auch die Illustrationen passen hervorragend zu dem Bild, das ich mir von ihm gemacht habe. Die Illustrationen selbst werden sparsam eingesetzt, für mich war es eine tolle Möglichkeit, meinen Eindruck mit den Ideen der Autorin abzugleichen, was meiner Meinung nach bei Kinderbüchern passend ist. Sehr gerne hätte ich noch mehr von den anderen Wahrsagedisziplinen mitbekommen, jedoch war die Geschichte dann irgendwann aus. Was gar nichts macht, weil es sich ja um den Auftaktroman einer Serie handelt, die ich ganz sicher weiterlesen werde. Der Cliffhanger am Ende lässt mir auch gar keine andere Chance.
Fazit: Eine neue aufregende und fantastische Schule mit tollen Protagonisten und einer schönen Freundschaftsgeschichte
Leider wollte mir das Buch nicht gefallen, die Hauptprotagonistion ist überhaupt nicht selbstbewusst und lässt sich ständig von ihrer Mutter runter ziehen. Ich finde es besser wenn Protagonisten vor allem in kinderbüchern selbstbewusst sind, den Kindern soll doch vermittelt werden dass man gerade so wie man ist gut ist... Ganz schwierig ich war ständig genervt obwohl ich das buch wirklich mögen wollte.. Schade.
Rezension Ein Kinderbuch über Wahrsagerei: Sehr innovativ, finde ich! Die Geschichte spielt an der Akademie Fortuna, der Schule für Wahrsagerei. Dass es dort wirklich ausschließlich ums Wahrsagen geht, bietet die Möglichkeit, sehr viel tiefer ins Detail zu gehen als beispielsweise bei einer allgemeinen Magie-Schule. Zwar wird die Wahrsagerei ein wenig vereinfacht und altersangemessen dargestellt, aber es war auf jeden Fall sehr interessant, sich die unterschiedlichen Arten der Vorhersage in Erinnerung zu rufen und das eine oder andere zusätzliche Detail zu lernen. Richtig überrascht war ich von den anderen unterrichteten Fächern: Die Schüler lernen nicht nur das Vorhersagen, sondern zum Beispiel auch, wie sie die Dinge präsentieren, die sie gesehen haben. Das Gesamtkonzept hat mir sehr gut gefallen.
Für besonders Vergnügen sorgen die witzigen Namen der Figuren. Ich durfte der Autorin bei einer Online-Lesung lauschen und dort hat sie erzählt, dass die ganze Geschichte mit der Idee begann, eine Figur „Sorry“ zu nennen. In dieser Manier hat sie dann auch die weiteren Charaktere und Orte benannt. Die Familie der Sterndeuter, die Astrologen also, heißt beispielsweise Astra. Die neue Schülerin, die Vorhersagen mittels Kristallkugel trifft, heißt, wie könnte es anders sein: Crystal Glass. Und die Akademie Fortuna, an der die Wahrsager ausgebildet werden, steht in einer Stadt namens Horror's Cope. Im Verlaufe des gesamten Buches ist zu beobachten, mit wie viel Mühe und Liebe zum Detail die Autorin sich die Namen ausgedacht hat. Ich bin nicht sicher, ob Kinder die Anspielungen alle verstehen, aber für Erwachsene bieten sie ein großes Lesevergnügen.
Die Handlung ist, zumindest für Erwachsene, zum Großteil vorhersehbar konzipiert, dadurch aber nicht weniger unterhaltsam. Auftritte der verrückten Missy, verschiedenste Vorhersagen und die Geheimnisse rund um den mysteriösen Ben gestalten das Buch abwechslungsreich und interessant. Insbesondere letztere haben auch mich gefesselt, weil mich Bens Erfahrungen berührt haben. Das gilt auch für die Botschaft des Buches: Man sollte auch die kleinen Dinge im Hier und Jetzt zu schätzen wissen, denn manchmal sind genau sie es, die den Tag oder sogar ein Leben retten. Tolles Buch, auf dessen Fortsetzung ich mich schon sehr freue!
Fazit Ich finde die Idee, in einem Kinderbuch Wahrsagerei ausführlich und detailliert zu behandeln, sehr innovativ. Altersangemessen werden die unterschiedlichen Arten der Vorhersage dargestellt. Die Geschichte ist abwechslungsreich und unterhaltsam. Berührende Momente mischen sich mit Gelächter über witzigen Namen, die die Autorin mit viel Liebe zum Detail erfunden hat. „Akademie Fortuna“ bietet viel Lesevergnügen für Jung und Alt und bekommt dafür fünf Schreibfedern.
Ich bedanke mich bei Schneiderbuch für das Leseexemplar.
Zum Inhalt: Sorry stammt aus einer der bedeutendsten Familien der Visionisten. Kein Wunder, dass die Erwartungen an die sehr hoch sind, als sie auf die Akademie Fortuna, der Wahrsagerschule kommt. Doch ihre Fähigkeiten sind anders als von ihr erwartet wird. Und trotzdem muss sie es irgendwie schaffen die Beste zu werden, denn nicht nur ihr Schicksal hängt davon ab. Meine Meinung: Ganz besonders gut haben mir die Illustrationen gefallen, die enorm detailreich und liebevoll gezeichnet sind, im ebook leider nur schwarz weiß, ich hoffe, im gebundenen Buch in Farbe. Auf jeden Fall passen die Illustrationen sehr gut zur erzählten Geschichte, die mir auch gut gefallen hat. Eine Schule für Wahrsager ist schon mal was ungewöhnliches. Der Schreibstil ist gut und sicher für die Zielgruppe aber auch ältere Leser geeignet. Woran ich mich erst einmal gewöhnen musste, waren die doch zum Teil sehr ungewöhnlichen Namen. Fazit: Sehr fantasievolle Geschichte
Darum geht‘s: Anniversary Fortune, Sorry genannt, freut sich darauf, endlich an der Akademie Fortuna aufgenommen zu werden. Allerdings bereitet ihr die Aufnahmeprüfung etwas Sorgen und sie befürchtet, den Anforderungen ihrer Mutter, die gleichzeitig die Schulleiterin ist, nicht zu genügen. Doch die Prüfung läuft anders ab als erwartet und eine alte Fehde zwischen den Wahrsagerfamilien flammt wieder auf, als der geheimnisvolle Ben sich als Schüler bewirbt. Als Sorrys Schwester auf der Schultreppe geschubst wird, steht Ben schnell unter Verdacht. Doch Sorry zweifelt an dieser Theorie und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.
So fand ich‘s: Die Idee, Geschichten auf einer Wahrsagerschule spielen zu lassen, hat mich sofort gereizt. Es ist Mal eine Abwechslung zu den Zauberschulen und ich war sehr gespannt, wie die Autorin das Thema umgesetzt hatte. Bereits bei den Namen der Figuren zeigt sie jedenfalls schon sehr viel Originalität. Doch ganz ohne Englischkenntnisse findet man möglicherweise nicht so einen leichten Zugang dazu und für die jungen Leser wäre es von Vorteil, bereits über entsprechende Sprachkenntnisse zu verfügen. Beim vor- oder gemeinsamen Lesen, zu dem sich das Buch meiner Meinung nach auch gut eignet, könnte man speziell darauf eingehen.
Sie sind schon ein buntes Völkchen, diese Wahrsager, und die Charakterzüge der verschiedenen Wahrsagerfamilien sind amüsant dargestellt, so dass man sich das auch alles sehr gut vorstellen kann. Für aufmerksame Leser birgt der Plot nicht allzu viele Überraschungen. Trotzdem hat es mir viel Spaß bereitet, zusammen mit Sorry und ihren neuen Freunden, in den Hallen der Akademie zu wandeln und Pläne auszuhecken.
Ab und an habe ich mich zwar gefragt, warum die Wahrsager gerade dieses oder jenes nicht wussten oder nicht rausfinden konnten. Ich kann aber gut verstehen, dass das Wahrsagerthema in solchen Fällen tatsächlich nicht so konsequent durchgezogen werden kann, ohne dadurch zu viel von der Spannung zu verlieren. Man darf es also hier nicht allzu eng sehen mit den in sich schlüssigen Entwicklungen. Wenn man es als eine quirlige und märchenhafte Geschichte nimmt, kann man in der Akademie Fortuna einige vergnügliche Lesestunden verbringen.
Und auch wenn ich kein Mitglied einer berühmten Wahrsagerfamilie bin, kann ich schon voraussehen, dass mir der zweite Band bestimmt auch wieder viel Spaß bereiten wird. 😊
Für mich war das das erste Buch der Autorin Sarah M. Kempen, erschienen im Schneider Buch Verlag. Hier handelt es sich und um ein magisch spannendes Fantasy Abenteuer.. lese Empfehlung ist das Alter von neun Jahren. in diesem Abenteuer lernen wir Ben, Missy und Sorry kennen. Jeder der drei besitzt eine ganz besondere Fähigkeit und Eigenschaft. Gemeinsam besuchen Sie die Schule Akademie Fortuna. Es stehen sehr viele Herausforderungen an die sie meistern müssen, egal ob alleine oder gemeinsam. Die Mutter von sorry ist die aktuelle Schulleiterin was doch zu der ein oder anderen Diskussion und Diskrepanz führen wird in dem Abenteuer. Natürlich darf auch ein Bösewicht in dieser Geschichte nicht fehlen, doch dieser wird die drei nur noch mehr zusammen schmeißen und sie werden das Abenteuer gemeinsam zu einem positiven Ende bringen. Die Geschichte wird von liebevoll gestalteten und doch total ausdrucksstark den Bildern begleitet. Den Schreibstil und die Wortwahl habe ich als sehr gut verständlich wahrgenommen. Am 24. August 2021 erscheint die Fortsetzung auf der Akademie Fortuna ebenfalls im Schneider Buch Verlag.
"Akademie Fortuna" hat mich mit dem Klappentext sehr neugierig gemacht und ich war gespannt auf eine unterhaltsame Geschichte, unter anderem auch, weil das Thema Wahrsagen mal etwas Neues war.
Ich habe mich bereits zu Beginn sehr schwer getan in das Buch hineinzufinden und war leider auch von den sehr vielen und auch zum Teil ungewöhnlichen Namen irritiert. Ich hatte Hoffnung, dass sich das nach einiger Zeit geben wird, aber auch insgesamt bin ich leider nicht so richtig warm mit der Geschichte geworden.
Mich konnte die Handlung einfach nicht richtig packen und für meinen Geschmack ist einfach viel zu wenig passiert. Auch die Charaktere sind für mich insgesamt sehr blass geblieben, so dass ich auch hier nicht mitfiebern konnte.
Die Idee rund um das Wahrsagen und auch die Schule mit den verschiedenen Bereichen hat mir sehr gefallen, jedoch ist es für mich ein wenig an der Umsetzung gescheitert.
Vielversprechender Auftakt: ein bisschen Harry Potter, ziemlich viel Magie und ganz viel Spannung
Annivarsary Fortune, genannt Sorry, ist aufgeregt. Endlich wird sie die Akademie Fortuna, die Schule für Wahrsagerei, besuchen. Als Tochter der Schulleiterin steht sie unter besonderer Beobachtung und unter großem Druck. Von ihr werden selbstverständlich gute Leistungen erwartet. Leider hatte Sorry bisher noch nie eine „große Vision“, sie kann nur voraussehen, was sich in ein paar Sekunden ereignen wird, kleinere Unfälle im Alltag, aber keine wegweisenden Voraussagen. Das darf aber niemand wissen. Wie soll sie da an der Schule bestehen können? Die Sterndeuterfamilie Astra wittert ihre Chance, endlich die Schulleitung übernehmen zu können. Und dann taucht auch noch unvermittelt ein neuer Schüler auf, Ben Dulum, ein Nekromant. Seit Jahren gab es keinen Nekromanten mehr an der Schule, denn Nekromanten gelten als geächtet, nachdem ihr Oberhaupt vor Jahren versuchte, alle anderen Wahrsager gegeneinander aufzubringen und die Herrschaft zu übernehmen. Sorry sollte Ben eigentlich meiden, doch der lässt sich davon nicht beirren. Auch Hausmeistertochter Missy Harp, eine Nichtseherin, schließt bald Freundschaft mit Sorry.
Sarah M. Kempten schreibt humorvoll, unkompliziert und recht verständlich. Für ihre Figuren hat sie sich besonders originelle Namen ausgedacht wie Euphoria Fortune, Crystal Glass oder Estrella Taurus, die oft voller Anspielungen stecken. Die Namen machen Spaß, verwirren aber jüngere Leser, die kein Englisch können, sicher ein wenig. Daher ist das Buch frühestens für Leser ab zehn Jahren zu empfehlen. Die Aufmachung des Buch ist sehr ansprechend. Das Cover mit den Hauptfiguren in der Mitte ist ein Hingucker, wirkt sowohl düster und geheimnisvoll, hat aber auch helle, freundliche Aspekte. Alicia Räths Illustrationen sind sehr individuell. Sie geben die Grundstimmung und die Emotionen der Figuren treffend wieder. Es macht Spaß, sie genauer zu betrachten.
Sorry kann einem anfangs nur leid tun, meine Mitleser und ich konnten uns rasch mit ihr identifizieren. Sie hat eine für den Alltag äußerst praktische Fähigkeit. Ihre Visionen kleiner Alltagsunfälle kann verhindern, dass sich Leute verletzen. Aber diese Gabe gilt in der Akademie nichts. Sie soll sie gar verstecken. Klar, dass sie da über kein Selbstbewusstsein verfügt und in ständiger Angst lebt, entlarvt zu werden. An ihren Vater erinnert sich Sorry gern: „Jede Vorhersage ist ein Wunder“, hatte er Sorry getröstet, wenn sie es wieder einmal nicht geschafft hatte, eine große Vision heraufzubeschwören. „Jede deiner Vision wichtig: egal wie klein. Und wer weiß: Vielleicht bist du ja die Begabteste von allen.“ Doch leider ist ihr Vater tot und nun hat Sorry niemanden mehr, der an sie glaubt. Die Bekanntschaft zu Hausmeistertochter Missy Harp kommt gerade recht. Missy, die ziemlich tollpatschig ist, der ein Missgeschick nach dem anderen passiert und die lieber in der Akademie herumstreunt, anstatt in die Schule zu gehen, erkennt sofort, dass Sorrys Talent besonders ist und Unglück verhindern kann. Sie bestärkt Sorry. Und dann ist da auch noch der geheimnisvolle Ben, der Außenseiter mit dem Pendel, den Sorry mehr mag als sie dürfte. Mitschülerin Estrella Taurus erweist sich bald als Sorrys Feindin. Sie sieht wie ihre gesamte Familie auf Sorry herab und lässt keine Gelegenheit aus, Sorry zu demütigen.
Ein wirklich interessantes Setting mit originellen Personen hat Autorin Sarah M. Kempen da konstruiert. Ähnlichkeiten mit Harry Potter sind unverkennbar. Hier gibt es keine verschiedenen Häuser wie Gryffindor oder Slytherin, dafür treten aber Vertreter der verschiedene Wahrsagedisziplinen wie Visionismus, Astrologie oder Chiromantie in Konkurrenz zueinander. Und Estrella Taurus erinnert mit ihrer unangenehmen Arroganz stark an Draco Malfoy, der ebenso stark unter dem Einfluss seines dominanten Vaters steht wie Estrella. Ganz schön aufregend geht es in Sorrys Leben zu. Wird jemand hinter Sorrys Geheimnis kommen? Schaffen es die Taurus mit ihren Intrigen, an die Schulleiterstelle zu kommen? Und wer ist Ben Dulum wirklich und was hat er vor? „Akademie Fortuna- Wenn Wahrsagen so einfach wäre“ ist eine packende Geschichte über eine starke Freundschaft, die nicht sein soll, mit viel Magie und Figuren, die mitreißen. Kein neuer Harry Potter, aber der gelungene, unterhaltsame Auftakt einer vielversprechende Reihe. Das Buch endet mit einem extremen Cliffhanger, der es mir und meinen Kindern ganz und unmöglich macht, die Fortsetzung nicht zu lesen.
Rezension „Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre“ von Sarah M. Kempen
Meinung
Eigentlich kann ich mich mit der Thematik der verschiedensten Wahrsager Künste nicht identifizieren. Doch dieses Kinderbuch weckte meine Neugierde mit einem Blick auf das auffällig, zauberhafte Cover. Schnell warf ich einen Blick in die Leseprobe und wurde sogleich vom Stil der Autorin verzaubert. Auch begegneten mir zahlreiche Illustrationen in schwarz/weiß, welche die Geschichte noch mehr hervorhoben und erst so richtig lebendig machten. Wenngleich ich sie „noch“ traumhafter in Farbe gefunden hätte.
Sarah Kempen hat einen herrlich leichten, bildhaften, humorvollen Stil. Gerade die unterschiedlichen Aspekte des Wahrsagens wurden verständlich erklärt, sodass auch jene, die sich nicht damit auskennen, gehörig Spaß daran finden. Ich erwartete eine leicht schrullige, skurrile und herrlich lockere Atmosphäre, welche auch prompt folgte, denn bereits auf den ersten Seiten war das Chaos vorprogrammiert. Eine Akademie für all jene Kinder der unterschiedlichen Wahrsager Familien, noch dazu mit ihren Oberhäuptern und bunten Fähigkeiten. Was soll da schon schiefgehen?
Tja, die kleine Sorry Fortune würde das anders sehen. Denn sie IST anders. Irgendwie will es bei ihr mit den großen Visionen nicht so klappen. Sorry stürzt von einer komischen Panne in die nächste. Dabei erkennt sie nicht, wie beeindruckend ihre Gabe ist. Im Schatten der großen Furtune Familie zu stehen ist aber auch nicht einfach. Herrje, ob das alles gut gehen kann?
Sarah Kempen führte mich auf ein magisches, zauberhaftes Spektakel. Ich konnte das kleine Büchlein nicht aus der Hand legen. Mit seinen kurzen Kapiteln und der großen Schrift eignet es sich wunderbar zum vorlesen, oder selbst schmöckern. Untermalt wurden die besonderen Momente durch bildliche Zeichnungen. Hach herrlich, ich liebe sowas in Büchern.
Sorry wird zum ersten Mal an der Akademie Fortuna, nach ihrer Einschulung, unterrichtet. Das kleine Mädchen hat es von Anfang an nicht leicht. Sorry tat mir leid, wollte ich ihr doch egal wie helfen. Doch schnell findet Sorry Freunde. In dem Hausmeister Mädchen Missy und dem Nekromanten Ben. Eine wunderbare, ungleiche Freundschaft beginnt und es war unfassbar schön, diesen jungen Kindern bei ihren Abenteuern zuzusehen.
Schnell erkannte ich, dass Sarah Kempen neben dem Wahrsagen einige wichtige Themen versteckte. So zum Beispiel Selbstfindung, Wertschätzung, Vertrauen, Freundschaft, aber auch Zusammenhalt und Liebe. Sarah Kempen hat ganz wundervolle Kinder erschaffen. Authentisch, natürlich und definitiv nicht perfekt. Auch hier gab es untereinander Konkurrenzkämpfe, und ein jeder von ihnen musste lernen, was im Leben wichtig ist. Diese bunten, facettenreichen Figuren haben mein Herz im Sturm erobert.
Auch die Handlung punktet auf ganzer Linie. Zum einen begegneten mir immer wieder unvorhersehbare Ereignisse, zum anderen gab es zum Ende hin eine Wendung, die mich eiskalt erwischte. Da hatte ich mich doch glatt von dem schönen Zauber blenden lassen. Die Akademie Fortune glänzt mit allerhand Geheimnissen, welche ich wahnsinnig gern erkundet habe. Nachdem mich Madame Kempen so hinters Licht geführt hat, für ordentlich Aufregung, Spannung und Chaos sorgte, kann ich nichts weiter sagen, als „Wo ist Band 2?“
Sarah Kempen gelingt ein durch und durch magisches Abenteuer der anderen Art. Weder die Thematik noch solche außergewöhnlichen Figuren sind mir bisher begegnet. Ich freue mich unheimlich auf viele weitere Fortsetzungen. Das Cover zu Band 2 ist schon mal ein weiterer Hingucker und nun muss ich sehen, wie ich die Zeit bis dahin überlebe. Vielleicht mit ein bisschen Wahrsagen?
Fazit
Akademie Fortuna ist eine herrlich leichte Kinderbuch Lektüre, mit einer Wagenladung Spaß, Spannung, Chaos, unperfekten Visionen, tollen Kindern, Freunden und Magie. Ich habe die Zeit auf dieser ungewöhnlich, außergewöhnlichen Akademie in vollen Zügen genossen und wollte sie gar nicht mehr verlassen. Mehr Zauber geht nicht. Eine einzigartige Geschichte mit vielen Aspekten des Lebens. Verpackt in einem traumhaften Gewand mit traumhaften Zeichnungen.
Schon als Sorry ihren ersten Tag an der Akademie Fortuna Antritt wird viel von ihr erwartet, da alle in ihrer Familie unglaublich gut im Wahrsagen sind, jedoch kann Sorry nur ein paar Sekunden in die Zukunft schauen, was kaum eine Leistung für diese ist. Da ihrer Mutter allerdings droht, die Stelle als Schulmeisterin zu verlieren, muss Sorry unbedingt die Schulbeste werden und dabei helfen ihr die Hausmeistertochter Missy und ihr Klassenkamerad Ben.
Die Protagonisten:
Sorry ist an sich generell etwas unsicherer, auf ihr lastet ein großer Druck, da sie die Erwartungen aller anderen nicht erfüllen kann. Ich konnte ihre Lage verstehen, jedoch kam sie für mich öfters etwas egoistisch rüber und versuchte sehr stark, es allen recht zu machen. Das wurde mit der Zeit allerdings besser. Sorrys Freunde Missy und Ben mochte ich sehr, sie haben Sorry unterstützt, wo sie nur konnten, auch wenn sie deswegen in Schwierigkeiten kamen. Mehrere Nebencharaktere waren (wahrscheinlich mit Absicht) etwas hochnäsig, was jedoch meistens passte und generell war das Gesamtbild der Charaktere stimmig.
Die Umsetzung:
Ich muss gestehen, dass ich mich durch das Cover und die Bilder in dem Buch dazu entschlossen hatte, das Buch lesen zu wollen, da ich einfach die Gestaltung mega fand. Der Schreibstil war flüssig und sehr leicht zu lesen. Als das Buch angekommen ist, hatte ich angefangen zu lesen und war am Abend einfach schon durch, da ich so gefesselt von der Geschichte war. Ich würde sagen, dass die Geschichte ein klein wenig Harry Potter Vibe hat wegen den verschiedenen Häusern und deren Rivalitäten. Ich mochte sehr, wie Sorry, Ben und Missy zu einer Freundesgruppe wurden und wie sie zusammengehalten haben, als einer von ihnen Probleme bekam. Das Buch vermittelt, das man nicht versuchen sollte, die Erwartungen anderer erfüllen zu müssen und das mit Freunden, die einen unterstützen, alles erträglicher ist. Wie gesagt ist mein einziger Kritikpunkt, dass mir Sorrys Charakter manchmal nicht wirklich zugesagt hat, aber sonst war das Buch wirklich lesenswert und einfach super unterhaltsam. Übrigens bin ich sechzehn und finde das Buch einfach super und ich denke auch, dass es bestimmt noch etwas für Ältere sein könnte. Ich freue mich auf jeden Fall auf den Folgeband und bin schon super gespannt.
Mein Fazit:
Ich habe dieses Buch unglaublich gerne gelesen und finde, dass es perfekt für alle Leser ab zehn Jahren ist und eine tolle Moral hat. Ich bin schon super gespannt auf den nächsten Teil und gebe dem Buch deshalb verdiente 4,5 von 5 Sterne.
Sorry Fortune hat nun das passende Alter für die "Akademie Fortuna", eine Schule für Wahrsagerei, erreicht. Ihre Mutter ist dort momentan die Schulleiterin, da Sorrys ältere Schwester bisher immer Klassenbeste war und das Amt der Schulleitung jedes Jahr nach Leistung der Schüler vergeben wird. Deshalb ist es auch besonders wichtig das Sorry dieses Jahr Klassenbeste ist, aber ausgerechnet ihr fehlt es an bedeutenden Vorhersagen. Sie kann immer nur vorraus sehen ob jemand in der nächsten Minute stolpert und hinfällt oder sonst etwas unwichtiges. Wie kann sie ihre Familie trotz allem stolz machen? Und ausgerechnet dieses Jahr platzt auch noch Ben in die Schulaufnahmeprüfung, dessen Familie von der Akademie verstoßen wurde. Kann Sorry ihm trauen?
Dieses Buch macht Jung und Alt wirklich grossen Spaß beim lesen! Der Schreibstil ist einfach gehalten und kindgerecht, so fliegt man nur so durch die Seiten. Das Buch kann von Kindern, die schon etwas Übung im lesen haben, allein gelesen werden. Es eignet sich aber auch hervorragend zum vorlesen. Unterstützt und aufgelockert wird der Inhalt immer wieder von wunderhübschen Zeichnungen, die gut zur Geschichte passen.
Sorry ist ein ganz liebes Mädchen, dass man sofort ins Herz schließen kann. Sie traut sich allerdings selber nur sehr wenig zu, hat kaum Selbstbewusstsein. Erschwerend kommt hinzu, dass ihre Mutter sie immer wieder ermahnt nur nicht die Ehre der Familie zu verletzten... sowieso sind die Eltern im Buch sehr ehrgeizig und stellen teilweise das Wohl ihrer Kinder hinter den eigenen Interessen an, was ich nicht immer gut fande. Wie schön, dass Sorry in ihrer Schwester aber jemanden hat, der ihr Mut macht und dass sie bald gute Freunde an der Akademie findet. Super fand ich auch, dass ein Mädchen in die Akademie kommt die nur Gebärdensprache spricht und dies ganz normal ist.
Die verschiedenen Schulfächer und Wahrsage-typen klingen sehr interessant, hätten aber noch etwas vertieft werden dürfen. Vielleicht lernt man im zweiten Teil mehr darüber. Im ersten Band wurde sich sehr auf die Charaktere, vorallem natürlich Sorry, konzentriert. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, was ich bei Kinderbüchern nicht so gern mag, was aber insgesamt im Kinderbuch-Genre immer häufiger gemacht wird bei einer Reihe.
Fazit: Ein tolles Kinderbuch, das jung und alt wirklich Spass macht, mit einer sympathischen Heldin und vielen gelungenen Zeichnungen. Ich empfehle das Buch gern weiter und gebe gute 4 Sterne.
Anniversary „Sorry“ Fortune ist Spross einer berühmt berüchtigten Visionisten-Familie. Als sie auf der Akademie Fortuna anfängt, liegt daher besonders großer Druck auf ihr. Natürlich ist ihre Mutter auch noch die Schulleiterin und erwartet daher nur Großes. Doch Sorry kann nicht groß, sondern nur kleine Visionen, die nicht weit in die Zukunft reichen. Als plötzlich die Familienehre und die Zukunft der Schule auf dem Spiel stehen, muss sich Sorry daher unbedingt etwas einfallen lassen. Nur gut, dass sie sich auf ihre Freunde verlassen kann.
Eine Schule für Wahrsager, was für eine tolle Idee! Da bekommt man natürlich sofort Harry Potter Gefühle, die sich beim Lesen auch hier und da einstellen. Doch die Autorin hat eine ganz eigene Welt geschaffen, in der sich alles um die verschiedenen Formen des Wahrsagens geht – über Handlesen und Tarotkarten legen bis zu Sternedeuten und Nekromantie. Es gibt verschiedene Familien und Begabte, die jeweils unterschiedlich wahrsagen und an der Schule ausgebildet werden in ihrer jeweiligen Spezialität. Dazu kommt eine alte Fehde aus der Vergangenheit, Konkurrenz und Missgunst. Die Charaktere sind klasse. Allen voran Sorry, die ihr Leben lang schon unter hohem Erwartungsdruck steht und es sich vor allem selbst beweisen muss, was sie kann. Auch ihre Freunde sind unterhaltsam, spannend und man fühlt sich mit ihnen sofort wohl in der Geschichte. Die Handlung führt gut in die Welt ein, hat im weiteren Verlauf jedoch auch so manche Überraschung parat, sodass man auch ein wenig miträtseln kann. Am Ende wartet dann noch einmal eine mega Enthüllung, die sogleich neugierig auf den nächsten Band macht. Mit viel Fantasie hat die Autorin einen fesselnden Auftakt geschrieben und eine Wahrsager-Welt kreiert, in der es sicherlich noch so manchen zu entdecken gibt. Dazu ist das Buch wunderbar illustriert, vor allem die Kristallkugeln als Kapitelanfänge sind sehr passend.
Der erste Band um Sorry und ihren Start in der Akademie Fortuna ist fantasievoll, fesselnd und macht einfach Spaß. Die Autorin hat mit viel liebe zum Detail die verschiedensten Formen der Wahrsagerei versammelt und präsentiert auf amüsante Weise und einer spannenden Geschichte, was man damit so alles anstellen kann. Die liebenswerten Charaktere wachsen einem direkt ans Herz und wecken Hoffnung auf weitere Abenteuer mit Sorry, Missy und Ben.
Meine Meinung: Wir begleiten Sorry von ihrem ersten Schultag auf der Akademie Fortuna an und erfahren, mit wie viel Angst, Sorgen und Druck, dieser erste Schultag sowie alle anderen Schultage für sie verbunden sind.
Sorry ist ein tolles zwölfjähriges Mädchen mit einem guten Herz und einem großen Sinn für Gerechtigkeit, die mir meist nur leidtat. Denn anstatt ihre Tochter zu unterstützen, baut ihre Mutter einen enormen Druck auf Sorry auf, unter dem sie fast zu zerbrechen droht und das nur, weil sie und kaum ein anderer sehen will, wie hilfreich und somit wichtig Sorrys Visionen sind. Ihre Mutter ging mir mit ihrem Verhalten wirklich auf den Keks.
Besonders ins Herz geschlossen habe ich Missy Hap, die Tochter des Hausmeisters, die nichts mit der Wahrsagerei am Hut hat. Denn Missy gibt Sorry in gewisser Weise Halt, sie unterstützt sie und wird für Sorry zu einer wahren Freundin, die das Mädchen gut gebrauchen kann.
Ebenso fand ich die Geschichte um Ben, gerade was die Erkenntnisse zum Ende hin angeht, ziemlich interessant. Ich hatte mir so etwas in der Art zwar schon gedacht, weswegen es nicht überraschend kam. Dennoch bin ich gespannt, wie es für ihn weitergeht.
Neben den bildreichen Beschreibungen der Autorin gibt es viele wunderschöne Illustrationen, die diese noch mal unterstreichen, sodass man sich alles gut vorstellen kann. Außerdem finde ich, ist es der Autorin gelungen, Themen wie den Start an einer neuen Schule, neue Freundschaften und sich zugehörig zu fühlen, richtig gut in die Handlung einzuflechten.
Was mich gewundert und gestört hat war, dass die Schüler, was ihre speziellen Fähigkeiten angeht, eigentlich bereits alles können müssen, obwohl sie doch auf die Akademie Fortuna gehen, um ihre Fähigkeiten zu schulen und sich darin zu verbessern.
Fazit: Eine tolle Geschichte über Freundschaft, das Gefühl dazugehören zu wollen, den Start an einer neuen Schule und die Ängste und Unsicherheiten, die damit verbunden sind. Ich habe mit Sorry mitgefiebert, mitgelitten und mich mit ihr gefreut, als sie erfährt, wie es ist, unterstützt zu werden und dass ihre Fähigkeiten doch viel wert und etwas Besonderes sind. Nun bin ich gespannt, wie es für Sorry, Ben und Missy weitergeht.
Wahrsager gelten bei uns ja in vielen Kreisen als Halsabschneider und Betrüger, oder etwas netter formuliert als Humbug. Sorry und ihre Mitschüler an der Akademie Fortuna haben tatsächlich hellsichtige Fähigkeiten, die sich in verschiedensten Variationen zeigen. Es gibt Kartenleger, Kristallkugelseher und Visionisten wie Sorry. Mich hat diese Idee sehr fasziniert und mir gefiel, dass die Wahrsagerei hier modern und ohne viel anderen Hexenkram daherkommt.
Sorry ist eine sehr sympathische Protagonistin, ich fand ihre Voraussagen von Beginn an großartig. Ich verstehe zwar, wenn die Menschen sagen, dass Visionen groß und bedeutend sein sollen, aber kleinere Alltagsdinge können doch ebenso praktisch und wichtig sein, finde ich. Zu sehen, wie sehr das Mädchen mit ihrer Gabe zu kämpfen hat, hat mir im Herzen weh getan, denn sie verdient eindeutig mehr als das. Sie verdient es, genauso geschätzt zu werden wie die anderen, denn sie ist ein so mutiges und cleveres Mädchen.
Dass Sorry so tolle Freunde gefunden hat, hat mich begeistert. Ich war hin und weg, besonders von Missy! Sie ist die Aufgewecktheit in Person, immer gut drauf und ein kleiner Wirbelwind, der den Helm, den er immer trägt, wahrlich nötig hat. Natürlich gibt es auch nicht nur liebenswerte Figuren, aber sogar die Widersacher sind lebendig und charakterstark dargestellt.
Die Idee der Wahrsagerei, der Schule, wo diese Kräfte ausgebaut und trainiert werden, und generell die Vielfalt der Hellseher fand ich spannend und sehr gut umgesetzt. Ich hatte Spaß dabei, Sorry und ihre Freunde auf ihrer Mission zu begleiten, habe mit ihnen mitgefiebert und gerätselt, habe mich über all die neuen Informationen zum Thema Wahrsagen gefreut und habe wirklich unterhaltsame Stunden mit dem Buch verbracht. Dennoch war es kein Highlight, es hat mich einfach nicht so richtig umgehauen. Mir hat noch der letzte Funken gefehlt.
Mein Fazit: Ein gutes Buch aufgebaut auf einer spannenden Idee, witzig und mit detailliert ausgearbeiteten Figuren. Für mich ein durchaus lesenswertes Kinderbuch dessen Fortsetzung mich ebenfalls sehr interessieren würde, wenngleich ich nicht komplett von den Socken war. Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen.
Wahrsager gelten bei uns ja in vielen Kreisen als Halsabschneider und Betrüger, oder etwas netter formuliert als Humbug. Sorry und ihre Mitschüler an der Akademie Fortuna haben tatsächlich hellsichtige Fähigkeiten, die sich in verschiedensten Variationen zeigen. Es gibt Kartenleger, Kristallkugelseher und Visionisten wie Sorry. Mich hat diese Idee sehr fasziniert und mir gefiel, dass die Wahrsagerei hier modern und ohne viel anderen Hexenkram daherkommt.
Sorry ist eine sehr sympathische Protagonistin, ich fand ihre Voraussagen von Beginn an großartig. Ich verstehe zwar, wenn die Menschen sagen, dass Visionen groß und bedeutend sein sollen, aber kleinere Alltagsdinge können doch ebenso praktisch und wichtig sein, finde ich. Zu sehen, wie sehr das Mädchen mit ihrer Gabe zu kämpfen hat, hat mir im Herzen weh getan, denn sie verdient eindeutig mehr als das. Sie verdient es, genauso geschätzt zu werden wie die anderen, denn sie ist ein so mutiges und cleveres Mädchen.
Dass Sorry so tolle Freunde gefunden hat, hat mich begeistert. Ich war hin und weg, besonders von Missy! Sie ist die Aufgewecktheit in Person, immer gut drauf und ein kleiner Wirbelwind, der den Helm, den er immer trägt, wahrlich nötig hat. Natürlich gibt es auch nicht nur liebenswerte Figuren, aber sogar die Widersacher sind lebendig und charakterstark dargestellt.
Die Idee der Wahrsagerei, der Schule, wo diese Kräfte ausgebaut und trainiert werden, und generell die Vielfalt der Hellseher fand ich spannend und sehr gut umgesetzt. Ich hatte Spaß dabei, Sorry und ihre Freunde auf ihrer Mission zu begleiten, habe mit ihnen mitgefiebert und gerätselt, habe mich über all die neuen Informationen zum Thema Wahrsagen gefreut und habe wirklich unterhaltsame Stunden mit dem Buch verbracht. Dennoch war es kein Highlight, es hat mich einfach nicht so richtig umgehauen. Mir hat noch der letzte Funken gefehlt.
Mein Fazit: Ein gutes Buch aufgebaut auf einer spannenden Idee, witzig und mit detailliert ausgearbeiteten Figuren. Für mich ein durchaus lesenswertes Kinderbuch dessen Fortsetzung mich ebenfalls sehr interessieren würde, wenngleich ich nicht komplett von den Socken war. Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen.
Sorry, die eigentlich Aniversary heißt, ist die jüngste Tochter aus einer Familie der berühmten Fortunes, der sehenden Wahrsager. Jetzt ist sie zwölf und kommt auf die berühmte Akademie Fortuna, wo ihre Fähigkeiten richtig ausgebildet werden sollen. Leider hat sie das Problem, dass sie im Gegensatz zu ihrer Mutter, der Schulleiterin, und ihrer Schwester, die immer Klassenbeste ist, keine bedeutenden Vorhersagen treffen kann. Ihre sind immer in der sehr nahen Zukunft angesiedelt und weder welterschütternd noch gewichtig, sondern höchstens von der Art, ob das Auto in ein Schlagloch fahren wird und sich die Mutter dabei mit ihrem Lippenstift beschmiert. Als wäre das nicht genug der Probleme, taucht plötzlich nach Jahrzehnten wieder ein Junge aus der Gruppe der Nekromanten auf, der verachteten Wahrsager, die einst etwas Schlimmes getan haben. Und dann ist da auch noch die Familie Astra, die die Familie Fortune stürzen möchte ... Alle Hände voll zu tun für Sorry und ihre neuen Freunde.
Das war eine echt süße Geschichte, die Spaß gemacht hat zu lesen und die durch richtig schöne Bilder ergänzt wurde. Es werden auch typische Probleme von Vorpubertierenden angesprochen - sich nicht gut genug zu fühlen oder Probleme beim Eingewöhnen in eine neue Schule zu haben. Richtig genervt hat mich die Mutter, die tatsächlich geheult hat, nur weil ihre Tochter nicht Klassenbeste ist und sie das spüren ließ. Was ging die mir auf die Nerven - wer solche Eltern hat, braucht keine Feinde mehr. Überhaupt, der Druck, der auf das Kind von Seiten dieser Mutter aufgebaut wurde, war echt schrecklich zu lesen. Ich hätte sie erwürgen können. Was mich in dem Buch ein bisschen gestört hat, war die zu vernünftige und beinahe erwachsene Art, mit der sich die Kids unterhalten haben und ich habe mich auch ernsthaft gefragt, was die überhaupt in dieser Schule lernen sollten, denn sie mussten irgendwie schon seit der ersten Stunde ihre Spezialität beherrschen. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Anniversary Fortune - oder wie sie eigentlich jeder nennt "Sorry" - gehört zu einer Familie von Wahrsagern. Jeder ihrer Vorfahren war ein Wahrsager oder eine Wahrsagerin und jeder von ihnen hat bedeutende Vorhersagen gemacht. Sorry kann das nicht. Sie ist zwar Wahrsagerin, allerdings zeigen ihre Visionen eher alltägliche Dinge und keine bedeutenden Schicksale. Als sie dann an die Akademie Fortuna gehen soll, an der ihre Mutter auch noch die Direktorin ist, erwarten alle von ihr, dass sie die neue Schulbeste wird. Na das kann ja was werden!
"Irgendwie sehr schrill, kreativ und bunt. Halt irgendwie besonders!" Das waren so ziemlich meine ersten Gedanken als ich das Buch begonnen habe. Diesen Eindruck hatte ich zwar schon vom Cover und diesen Eindruck unterstützen sowohl die Geschichte als auch die unterstützenden Illustrationen. Die Figuren fallen hierbei am meisten auf. Sie sind kreativ, individuell und auch ein kleines bisschen verrückt. Aufgrund der anschaulichen Beschreibungen und der Zeichnungen konnte ich mir die Charaktere (besonders bzgl. des Äußeren) sehr gut vorstellen. Durch diese Anschaulichkeit und die sehr gute Ausarbeitung haben mir eigentlich alle Figuren aus der Geschichte sehr gut gefallen.
Bei der Handlung muss ich sagen, dass sie ein bisschen braucht um in Fahrt zu kommen. Der Spannungsbogen beginnt doch recht flach, baut sich dann aber besonders in der zweiten Hälfte deutlich auf. Langweilig war die Geschichte aber zu Beginn nicht. Es gab viel zu entdecken und mir fiel das Lesen durchgehend sehr leicht. Am Ende hat die Handlung dann einen tollen Höhepunkt der Spannungskurve erreicht. Hier war konnte mich die Geschichte komplett fesseln und ich habe richtig mit gefiebert.
Insgesamt hat mir die Geschichte, die Figuren und die in dieses Buch eingeflossene Kreativität sehr gut. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und freue mich schon auf den Folgeband. Dieser verspricht etwas aufregender zu werden.
Die zwölfjährige Anniversary „Sorry“ Fortune hat gemischte Gefühle, als sie nach vorherigem Privatunterricht die Akademie Fortuna besuchen soll, um dort ihre Ausbildung zur Wahrsagerin zu beginnen. Nicht genug damit, dass ihre ältere Schwester Merry zum dritten Mal in Folge Schulbeste wurde und ihre Mutter Euphoria die Schulleiterin ist. Der Druck lastet zudem schwer auf Sorry, weil behauptet wird, dass Visionen die seltenste und herausragendste aller Wahrsagedisziplinen seien. Sorry kann aber leider nur bis zu fünf Minuten in die Zukunft blicken.
Von der ersten Seite an bin ich gerne in die Wahrsagerwelt von Horror’s Cope eingetaucht. Zusammen mit Sorry habe ich staunend auf die Statue der Schulpatronin Fortuna geblickt, deren Kopf sowie acht Arme die neun Arten des Wahrsagens repräsentieren. Ich habe mich gefreut, dass Sorry in der Hausmeistertochter und Nichtseherin Missy Hap schnell eine Verbündete gefunden hat und dass sie ihr Misstrauen gegenüber ihrem Mitschüler und Nekromanten Ben Dulum überwinden konnte. Das Dreiergespann sieht sich bald einer weitreichenden Intrige gegenüber.
Sarah M. Kempens Figuren haben alle Charme, ganz besondere Namen und eine zauberhafte Ausstrahlung. Obwohl die Schüler eine sehr spezielle Ausbildung machen, kann man seine eigenen Mitschüler*innen in ihnen wiederfinden. Diese Verbindung von realer Welt und Magie ist sehr reizvoll, so dass ich die Geschichte einfach nur genossen habe. Die Illustrationen von Alicia Räth sind perfekt, um die magische Welt noch mehr zum Leben zu erwecken. Allein schon das Cover ist ein wahrer Hingucker.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für jeden ab 10 Jahren, der sich auf eine spannende und zauberhafte Geschichte über Wahrsagerei einlassen und dabei sehr gut unterhalten werden möchte.
Kerstin Gier mit ein wenig Harry Potter für die etwas Kleineren!
Wer Fan von Kerstin Giers Jugendbüchern ist, findet bei Sarah M. Kempen das kindliche Äquivalent! Die Akademie Fortuna öffnet mit Band 1 seine Pforten für uns und es beginnt sogleich mit einem Donnerschlag. Denn es gibt 9 verschiedene Wahrsager-Disziplinen, die alle hier an der Akademie ihre prestigeträchtige Ausbildung machen in Horror’s Cope. Wie man gleich merkt, die Autorin hat einen Hang zu witzigen und ausgefallenen Namen! Im Mittelpunkt steht die Tochter der Schulleiterin, Sorry, also eigentlich Anniversary, aber alle nennen sie Sorry. Ihr ist es leider nicht vergönnt ohne Hilfsmittel die großen Vorhersagen zu leisten und muss daher bei ihrer Einschulung bangen. Retten tut sie ein ungebetener Gast, der als verbannte Wahrsager-Disziplin wieder in die Akademie als Schüler aufgenommen werden möchte. Das bringt nicht nur Unruhe, andere Wahrsager-Disziplinen sehen hier ihre Chance wieder die Schulleitung zu übernehmen. Ein spannender Auftakt zu einer hoffentlich noch länger währenden Reihe. Zwar wirkt es zunächst sehr Komplex mit 9 verschiedenen Wahrsager-Disziplinen und das Buhlen um die Macht sowie die einzelnen Kinder selbst, aber das gute an der Prosa und dem Aufbau des Buches ist es, dass es leicht verständlich und sehr unterhaltsam geschrieben ist. Sarah M. Kempen schreibt leicht und angenehm. Ein richtiger Pageturner für 10jährige. Vorlesbar schon zu Beginn der Grundschulzeit, für das Selbstlesen sollte man schon sehr geübt sein, denn es ist recht viel Text und die Schwarz-Weiß-Illustrationen sind wenige, aber dafür umso gelungener! Fazit: Akademie Fortuna – Band 1 „Wenn Wahrsagen so einfach wäre“ ein Page-Turner mit buntem und durchdachtem Setting!
Ein tolles Kinderbuch mit einer spannenden Geschichte, interessanten Charakteren und überraschenden Zusammenhängen.
Inhalt: Sorry ist die Tochter der Schulleiterin, wodurch große Erwartungen auf ihr liegen. Allerdings sind ihre Fähigkeiten, welche sie als „Fortuna“ besitzen sollte, nicht so ausgeprägt wie sie sein sollten. Statt wie ihre Schwester große Voraussagungen über die Zukunft zu machen, sieht sie nur Dinge, welche in kürzester Zeit passieren werden. Unglücklicherweise muss jeder Schüler, der an der Akademie Fortuna aufgenommen werden will, seine Fähigkeiten vor der ganzen Schule beweisen. Zum großen Überraschen aller taucht plötzlich Ben auf, der behauptet die Nekromantie zu beherrschen. Schon bald muss ihre Mutter um den Posten der Schulleitung kämpfen. Doch Sorry, Ben und die Nichtseherin Missy versuchen alles, um für Gerechtigkeit zu sorgen!
Fazit: Mir gefiel die Idee mit den verschiedenen Weissagungsarten sehr gut, aber auch die Struktur der Geschichte wurde von vorne bis hinten gut durchdacht. Immer wieder gab es Stellen, bei denen mir ein Aha-Moment kam, da sie bereits in verschleierten Voraussagungen angekündigt worden waren. Sowohl das Cover als auch die Illustrationen fand ich interessant. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob mir das Buch gefallen würde. Doch am Ende konnten mich sowohl die Charaktere als auch die Geschichte vollkommen überzeugen. Das Buch endet mit einem offenen Ende, weshalb ich mich schon sehr auf die Fortsetzung im August freue! Ich würde das Buch ab einem Alter von acht Jahren empfehlen.
Willkommen an der Akademie für Wahrsagerei! . Der Wahrsager-Nachwuchs wird an der Akademie Fortuna eingeschult. Darunter auch Sorry Fortune. Aber ausgerechnet die Tochter der Schulleiterin verfügt nur über leidliche Fähigkeiten. Und ausgerechnet von Sorry hängt plötzlich die Zukunft der Akademie ab. . Ein bisschen habe ich mich an den Auftakt der Harry Potter-Reihe erinnert gefühlt. Aber letztendlich entwickelt sich der Plot doch eigenständig. Die Welt der Wahrsager ist voller Faszination. Neid, Konkurrenz und dunkle Mächte spielen eine wichtige Rolle. Inmitten aller Ränke versucht Sorry ihren Weg zu finden. Immer wieder muss sie Kritik und Boshaftigkeiten einstecken. Aber an der Akademie findet sie auch Freunde, die sie nehmen wie sie ist, sie bestärken und ihr Selbstvertrauen geben. . "Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre" ist eine fantasievolle Geschichte, die zeigt, worauf es im Leben ankommt, wie man sich durchboxt und besteht. Ein Cliffhanger lässt vermuten, dass das Buch in Serie geht. Schön - denn Sorry ist eine sympathische Heldin, die noch zeigen soll, was in ihr steckt. Ich möchte aber auch mehr über den charismatischen, geheimnisvollen Ben erfahren. Und Hausmeistertochter und Nichtseherin Missy ist eh ne Type, die direkt zu meinem Liebling geworden ist. . Fazit: Spannend, humorvoll und mitreißend. Die Akademie Fortuna besuche ich jederzeit gerne wieder!
Sorry ist die jüngste Tochter einer berühmten Wahrsager Familie und geht ab jetzt zur Wahrsager Schule. Ihre Aufgabe große welterschütternde Vorhersagen zu treffen. Damit ihre Mutter weiter Schulleiterin bleiben kann und die weniger netten Sternendeuter in ihre Schranken gewiesen werden. Bisher waren Wahrsager für mich immer ein Gag auf dem Jahrmarkt, hier habe ich genau wie alle anderen gelernt, dass es viele verschiedene Wahrsager gibt und jeder ein anderes Hilfsmittel benutzt. Dabei glaubt jeder seine Kunst sei die Beste. Wie wird man mit Arroganz, Mobbing, Niedertracht und Gemeinheiten fertig und überwindet seine Angst vor der eigenen Unvollkommenheit. Man braucht unkonventionelle Freunde dann schafft man alles. Sie brauchen nicht in die Zukunft sehen können, sie müssen dich nur mögen. Am Ende siegen die Kleinigkeiten und nicht die großen Ereignisse. Erstmal habe ich gedacht das ist kein Thema für eine kindgerechte Fantasy Geschichte. Aber es ist soviel Spannung und Abenteuer in der Geschichte und genug Ermunterung sich über vermeintliche Grenzen hinweg zu setzen das es sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Das Cover zeigt beispielhaft wie schön diese Geschichte umgesetzt wurde. Ich hoffe es gibt noch mehr Geschichten aus dieser Schule mit diesen Schülern und den speziellen Lehrern.
Sorry ist die jüngste Tochter einer berühmten Wahrsager Familie und geht ab jetzt zur Wahrsager Schule. Ihre Aufgabe große welterschütternde Vorhersagen zu treffen. Damit ihre Mutter weiter Schulleiterin bleiben kann und die weniger netten Sternendeuter in ihre Schranken gewiesen werden. Bisher waren Wahrsager für mich immer ein Gag auf dem Jahrmarkt, hier habe ich genau wie alle anderen gelernt, dass es viele verschiedene Wahrsager gibt und jeder ein anderes Hilfsmittel benutzt. Dabei glaubt jeder seine Kunst sei die Beste. Wie wird man mit Arroganz, Mobbing, Niedertracht und Gemeinheiten fertig und überwindet seine Angst vor der eigenen Unvollkommenheit. Man braucht unkonventionelle Freunde dann schafft man alles. Sie brauchen nicht in die Zukunft sehen können, sie müssen dich nur mögen. Am Ende siegen die Kleinigkeiten und nicht die großen Ereignisse. Erstmal habe ich gedacht das ist kein Thema für eine kindgerechte Fantasy Geschichte. Aber es ist soviel Spannung und Abenteuer in der Geschichte und genug Ermunterung sich über vermeintliche Grenzen hinweg zu setzen das es sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Das Cover zeigt beispielhaft wie schön diese Geschichte umgesetzt wurde. Ich hoffe es gibt noch mehr Geschichten aus dieser Schule mit diesen Schülern und den speziellen Lehrern.
Zum Buch: Die Akademie Fortuna, die Schule für Wahrsagerei und Sorrys zuhause. Ihre Mutter ist die Rektorin der renomierten Schule und Anniversary, wie Sorrys richtiger Name ist, ist in einem Familie mit Visionären reingeboren. Es wird großes von ihr erwartet. Nur, kann sie das auch halten? Bisher halten sich ihre Visionen noch sehr zurück ...
Meine Meinung: Was für ein bombastisches Cover, es ist bunt, es glitzert, es sticht in der Buchhandlung hervor. Leider kann die Story nicht ganz mit dem Cover mithalten. Der Schreibstil ist ganz angenehm, die Kapitel sind nicht zu lange, was ich bei einem Kinderbuch wichtig finde, da die Aufmerksamkeitsspanne noch geringer ist. Aber die Geschichte ist dennoch witzig, abenteuerlich und spannend zu lesen. Sorry ist nicht ganz so erfolgreich, wie es ihre Familie gerne hätte und muss damit leben, eine Enttäuschung zu sein. Gerade sas gefiel mir sehr gut, denn oft ist die Erwartung einfach zu hoch. Auch wenn Sorry am Ende.. , aber das wird nicht verraten, sonst ist die Spannung weg. Eine sehr lesenswerte Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt, über Magie und ihre Folgen. Einfach unterhaltsam.
Sorry , eigentlich heißt sie ja Anniversary, ist in einer Familie aus Wahrsagern aufgewachsen. Nun ist sie auch auf der Schule für Visionisten und ihr wird eine große Karriere vorhergesagt. War doch ihre Schwester die beste Schülerin und ihre Mutter ist die Leiterin der Akademie. Nur tut sich Sorry sehr schwer mit der Vorhersage ...
Ich war auf den ersten Blick in das Cover verliebt. Bunt, Glitzer und Magie, alles was das Leserservice begehrt. Und Akademien oder Internate habe es mir sowieso sehr angetan. Und was soll ich sagen, ich liebe das Buch und sage der Reihe jetzt mal großartige Abenteuer voraus. Der Unterrichtsstoff ist humorvoll gewählt. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Die Schüler und Schülerinnen der Akademie sind bunt zusammengewürfelt, für jeden was dabei. Und dann natürlich Sorry, auf die so große Erwartungen liegen. Sie ist einfach sympathisch, witzig und so wunderbar anders. Ich mochte das Buch sehr gerne. Es war spannend, humorvoll und macht neugierig auf mehr Abenteuer der Visionärsanwärter. Wahrsagen hatte ich auch noch nicht so oft in Büchern und kann es jedem nur empfehlen. Eine gelungener Auftakt.