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Hey June

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Zum Träumen, Weinen und Genießen:
ein bewegender Liebesroman mit einem Schuss Dramatik vor dem Hintergrund der Leipziger Oper

Leahs Leben könnte gar nicht besser laufen: Die Architektin, die am liebsten auch ihre Zukunft am Reißbrett planen würde, hat eben ein Großprojekt in Leipzig übernommen – und ihr Freund hat ihr einen Antrag gemacht. Leah muss nur noch »Ja« sagen, nur ist es wirklich das, was sie will? Gerade als sie alle Zweifel über Bord werfen will, begegnet sie einem Fremden, der in Leah die Hilfe sieht auf die er verzweifelt gewartet hat. Der Komponist gewinnt Leah für eine kreative Zusammenarbeit – aber schon bald verbindet die beiden nicht nur die Liebe zur Musik...

Mit viel Gefühl und dem richtigen Gespür für Dramatik erzählt Sonja Rüther im Liebesroman »Hey June« eine von den ganz großen Liebesgeschichten, die uns noch lange nach dem Lesen bewegen.

432 pages, Paperback

Published April 1, 2021

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About the author

Sonja Rüther

46 books5 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Astis Hexenwerk.
95 reviews3 followers
April 6, 2021
# worum geht’s eigentlich? #

# erster Satz #
Es war merkwürdig, die Oper über den Bühnenaufzug zu betreten.

Leipzig ist eine Stadt so voller Leben und Geschichte, dass man sich ihr kaum entziehen kann. Neben ihrem Leben in Frankfurt, soll diese besondere Stadt für ein Jahr die zweite Heimat von Leah sein. Ein Jahr voller Arbeit an ihrem neuen Projekt als Architektin soll auch die Beziehung zu Peer stärken.
Als sie an ihrem ersten Abend in Leipzig im sagenumwobenen Mephisto an der Theke den ersten Drink nimmt, kommt es zu einer Begegnung, die ihr Leben verändern wird.
Ein Abend an dem sie als Leah das Mephisto betritt und als June wieder verläßt.

# Zitat #
„Manchmal ist es besser, einen besonderen Moment zu bewahren, als durch ein besseres Kennenlernen alles zu ruinieren“, flüsterte sie in die Dunkelheit ihres Zimmers.

# und wie war es? #
Die Vorwarnung der Autorin hätte ich wohl nicht gebracht: „es ist ganz anders als meine vorherigen Bücher“. Sonja Rüther habe ich als Horrorautorin kennengelernt, ihre Thriller haben mich nicht schlafen lassen und in ihren Bodyguard habe ich mich verliebt. Aber das Cover von „Hey June“ verrät schnell: kein Horror, kein Thriller, kein Lovecrime.
Leipzig ist für uns Leseverrückte Menschen ja sowieso schon eine Kultstätte, aber nach den ersten Seiten von „Hey June“ habe ich mich noch einmal neu in die Stadt verliebt. Neben dem geöffneten Buch lag das Handy und suchte nach all den Schauplätzen. Ja, der nächste Besuch in Leipzig wurde ganz nebenbei um einige Sightseeingtouren ergänzt. Bis es soweit ist, konnte ich mit Leah diese Stadt neu erkunden. Das offene Auge einer Architektin sieht das Zusammenspiel der Gebäude ganz anders und die Autorin beschreibt dieses Kennenlernen wie das erste Zusammentreffen von zwei Liebenden.
Bevor nun ein falscher Eindruck entsteht, es wird keine seltsame Romance zwischen Leah und einer Stadt. Denn schnell lernen wir Henry kennen. Henry und Leah treffen sich im Mephisto und werden zu Johnny und June. Mit diesem Treffen wir das Buch anders. Aus der verkopften Architektin wird die musikliebende June. June, die in Musik aufgeht. June, die Musik fühlen kann, wie ihren eigenen Herzschlag.
Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass ich nun weiß wohin mich dieses Buch führen wird. Eine Frau zwischen zwei Männern, zwischen Leidenschaft und Vernunft, Herz und Kopf. Tja, weit gefehlt.
Eine Wendung, die ich nicht vorhersehen konnte, brachte mein Konzept zum Buch zum einstürzen und ab dann hielt mich nichts mehr. Dieses Buch überraschte mich mit einer Tiefe, die mich eiskalt erwischt hat. Immer wieder musste ich die Taschentücherbox näher ziehen und mich den überrollenden Gefühlen stellen.
Dieses Buch ist wie ein perfekt inszeniertes Musikstück: ein langsamer Anfang, eine eingängige Melodie, ein Refrain zum Träumen und ein fulminantes Ende.
Profile Image for SasaRay.
927 reviews4 followers
July 28, 2021
Melodisch. Erschütternd. Warmherzig.
.
Leseerlebnis :
"Hey June" startet im Prolog mit einer Art Vorschau auf die Ereignisse. Ein spannender Einstieg, der einen etwas grübelnd ins erste Kapitel entlässt. (Kapitel werden nicht klassisch nummeriert, sondern durch Daten voneinander abgetrennt.) Die Geschichte springt nun fast 5 Monate zurück.
Durch einen personalen Erzähler blickt man hauptsächlich aus der Perspektive von Leah auf die Geschehnisse. Alle Charaktere werden wundervoll gezeichnet und erhalten die nötige Tiefe. Der Fokus liegt klar auf Leah und Henry.
Die Handlung hat mich immer würde überrascht. Mit vielem habe ich absolut nicht gerechnet.
Wer hier eine locker flockige Liebesgeschichte erwartet, ist falsch. Diese Geschichte ist nämlich auch sehr tragisch und überhaupt ganz anders. Sie scheut nicht vor menschlichen Abgründen, zeigt aber auch den Wert von Familie (nicht zwangsweise die eigene), Freundschaft und Liebe.
Mich hat "Hey June" tief berührt und ich habe June und Johnny sehr in mein Herz geschlossen.
Fazit:
Ein unheimlich besonderes Buch, das mich sicherlich noch lange beschäftigen wird und mich sehr bewegt hat. Klare Leseempfehlung!
215 reviews3 followers
April 15, 2021
Leah zieht für ein Jahr nach Leipzig. Zufällig trifft sie dort in einer Bar einen sympathischen Mann. Beide merken, dass da mehr zwischen ihnen entstehen könnte, doch sie sind sich einig, dass sie anonym bleiben möchten und nennen sich deshalb June und Johnny.
Sie unterdrücken ihre Gefühle, denn Leahs Freund hat ihr gerade einen Heiratsantrag gemacht und Johnny schafft es noch nicht seine Vergangenheit loszulassen.

Leah ist eine starke Frau, die sehr viel Zeit in ihren Beruf investiert. Sie arbeitet in einer männerdominierten Branche und setzt sich mit Fachwissen und Kompetenz durch. Leah ist ein Vorbild für alle Frauen, die im Berufsleben Karriere machen möchten.

Zwischendurch konnte ich Leahs Gedankengänge leider nicht ganz nachvollziehen. Auch ihre Vergangenheit wird für mich zuerst etwas zu dramatisch dargestellt. Später konnte ich Leah besser einschätzen.

Außerdem ist Leah ein sehr emotionaler Mensch. Das merkt man ihr an, wenn sie zum Beispiel Musik hört. Dadurch kommen die Emotionen, die die Musik auslösen, auch beim Leser an.

Die Gespräche zwischen Leah und Johnny haben mir besonders gefallen. Sie philosophieren über Musik und moderne Inszenierungen. Dabei haben sie interessante Ideen und Gedanken.

Zwischendurch gibt es Phasen in denen es Leah und Johnny nicht so gut geht. Auch diese schwierigen Momente sind detailliert beschrieben.

Das Ende kam sehr plötzlich. Mir haben ein paar romantische Momente zwischen Leah und Johnny gefehlt. Denn diese sind die Highlights des Buches. Für meinen Geschmack nehmen die schwierigen Phasen einen zu großen Teil der Handlung ein.

Mir hat „Hey June“ sehr gefallen. Vor allem der Bezug zur Musik hat mich begeistert. Für Liebesroman-Leser eine Empfehlung!
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