Zwölf schaurige Geschichten von zwölf Autoren über zwölf reale Orte in der Schweiz, angelehnt an Legenden und Ereignisse vom Mittelalter bis in die Warum ein Ritter im Baselbieter Jura nach seinem Tod keine Ruhe fand. Auf welche Weise eine Lehrerin im Schloss Chillon ihrem Schönheitswahn erlag. Warum ein alter Bergsteiger um vier Männer in der Eigernordwand bangte oder wie der Riese Botti ein kleines Mädchen vor einem bösen Tier beschützte …
Die Idee hinter dieser Geschichten-Sammlung ist super: gruselige Geschichten die an 12 verschiedenen Orten in der Schweiz statt finden von 12 verschiedenen Authoren und meistens basierend/inspiriert von einer Legende oder ein Glauben.
Die Geschichten waren von sehr unterschiedlicher Qualität. Meine 2 lieblings Geschichten waren Spuren der Zeit von Lorenz Müller (findet in Sanatorio del Gottardo statt ist atmosphärisch und unheimlich und der Schreibstyl ist schön und manchmal auch lustig) und Bottis Grab von Marcus Richmann (wundervolle Vorstellung von einem Mädchen, einen freundlichen Riesen und ein Monster in ihrem Vater). Alt verknallt von Michaela Grünig und Das Phantom von Silvia Götschi waren auch 5 Sterne für mich.
Die restlichen Geschichten hab ich wirklich überhaupt nicht gemocht. Ich fand der Dialog war schmerzluch geschrieben, zu viel Zeit wurde auf das Aufbauen von Situationen, die nich atmosphärisch oder interessant waren, gewidmet und ich musste mich Fragen: “Was war der Zweck dieser Geschichte?”.
Lohnt sich zum Lesen wegen den 4 WUNDERVOLLEN Geschichten und dem ganzen Konzept - nur die Qualität ist SEHR unterschiedlich.
Das war mal was interessantes aus der Sagenwelt der Schweiz.12 Storys,zum Teil in die heutige Zeit geholt und gut umgesetzt.Hat mir gut gefallen.Die Geschichten der Kappelbrücke und der Eigernordwand haben mir am meisten beeindruckt.