Jump to ratings and reviews
Rate this book

Zukunftsrepublik: 80 Vorausdenker*innen springen in das Jahr 2030

Rate this book
Um ein Land zukunftsfähig zu machen, braucht es vor allem kreative Köpfe, die über das Morgen hinausdenken.

Darum haben die Herausgeberinnen und Herausgeber 80 herausragende Persönlichkeiten zusammengebracht, die unsere Zukunft mit ihren Ideen entscheidend prägen werden.

Das Hörbuch ist ein Feuerwerk an Zukunftsvisionen, persönlichen Einschätzungen und Wegweisern für die sechs Kategorien Bildung, Wirtschaft, Arbeit, Gesundheit, Politik und Gesellschaft.

Die Autorinnen und Autoren (in alphabetischer Reihenfolge):

Patrick Adenauer, Anna Alex, Mohanna Azarmandi, Susanne Bachmann, Anne Kjaer Bathel, Jan Heinrich Bathel, Danyal Bayaz, Sebastian Borek, Bettina Borisch, Saskia Bruysten, Philipp Depiereux, Gregor Ernst, Julia Freudenberg, Jenny Friese, Christoph Giesa, Alexander Giesecke, Maja Göpel, Julius de Gruyter, Neil Heinisch, Diana Heinrichs, Achim Hensen, Anna Herrhausen, Eckart von Hirschhausen, Verena Hubertz, Thomas Jarzombek, Thurid Kahl, Tatjana Kiel, Fabian Kienbaum, Irène Kilubi, John Kornblum, Daniel Krauss, Horst Krumbach, Johanna Langemeyer, Florian Langenscheidt, Sabrina Lechler, Dominique Leikauf, Lilli Leirich, Diana zur Löwen, Florian Mann, David Matusiewicz, Natalie Mekelburger, Christian Miele, Philipp Möller, Marie-Christine Ostermann, Christoph Ploß, Nils Reichardt, Hanno Renner, Christina Richter, Andreas Rickert, Silke Rickert-Sperling, Christine Rittner, Jörg Rocholl, Sarna Röser, Raoul Roßmann, Christian W. Scheiner, Thomas Schindler, Axel Schmittknecht, Nicolai Schork, Hauke Schwiezer, Maria Sievert, Nina Smidt, Felix Staeritz, Johanna Strunz, Laetitia Stuchtey, Sonja Stuchtey, Düzen Tekkal, Frank Thelen, Christian Tidona, Laura Tönnies, Géraldine Ulrichs, Anna Viegener, Johannes Vogel, Christian Vollmann, Ute Elisabeth Weiland, Yasmin Weiß, Céline Flores Willers, Bart de Witte, Miriam Wohlfarth, Anna Yona, Larissa Zeichhardt, Klaus Zeppenfeld.

Marie-Christine Ostermann (Rullko), Céline Flores Willers (The People Branding Company), Miriam Wohlfarth (RatePay), Daniel Krauss (FlixBus), Dr. Andreas Rickert (Phineo) und Hauke Schwiezer (Startup Teens) unterstützen die Startup Teens, die reichweitenstärkste digitale Bildungsplattform für Unternehmertum und Coding in Deutschland.

531 pages, Kindle Edition

Published February 10, 2021

10 people are currently reading
67 people want to read

About the author

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
5 (11%)
4 stars
4 (8%)
3 stars
14 (31%)
2 stars
19 (42%)
1 star
3 (6%)
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Fia.
22 reviews3 followers
April 12, 2021
Das Kapitel „Arbeit“ kann man praktisch komplett überspringen. Die über 70 Seiten lassen sich in folgenden Stichworten zusammenfassen:
- null Diskriminierung mehr (fraglich, ob das 2030 der Fall ist),
- mehr Diversität,
- keine klaren Arbeitszeiten mehr
That’s it. 14 verschiedene Autor*innen und eigentlich schreiben alle das selbe. Enttäuschend. Und sonderlich viele unterschiedliche Meinungen sind hier auch nicht vertreten.

Selbes gilt für das Kapitel „Bildung“. Alle sind sich hier einig: es wird keinen normalen Präsenzunterricht mehr geben, viele digitale Angebote, statt Frontalunterricht Arbeiten in Projektgruppen und lebenslanges Lernen. (Dabei weiß jeder, der jemals in einer Schule war, das Gruppenarbeiten nicht funktionieren. Außerdem sollen diese Teamarbeiten nur noch auf Start-Ups und Unternehmertum ausgerichtet sein?! Es kann 2030 doch nicht nur noch Unternehmer in Deutschland geben!!!)

Das Kapitel „Gesellschaft“ ist dann schon etwas breiter aufgestellt. Allerdings werden auch hier viele Meinungen aus „Arbeit“ und „Bildung“ ständig nur wiederholt. Großes Manko, wenn 80 Leute das Selbe schreiben... Nur ein Beitrag in diesem Kapitel hat es mir so richtig angetan: Der von Dr. Florian Langenscheidt zum Optimismus ist großartig!! 👏 Hier gibt es einmal nicht schiefen Gesang von Flugtaxis und anderen technischen Spielereien, sondern stattdessen eine Empfehlung an uns alle, mehr Optimismus zu wagen. Und das ist es doch, was eine Zukunftsrepublik wirklich braucht.

Spannend sind dann aber tatsächlich die Kapitel „Gesundheit“, „Politik“ und „Wirtschaft“. Insbesondere das Kapitel „Politik“ war interessant, da hier tatsächlich Personen verschiedener Couleur und Meinung ihren Beitrag geleistet haben.
Auch das Thema „Wirtschaft“ war besonders spannend, da hier ganz verschiedene Bereiche der Wirtschaft abgedeckt wurden - bis hin zur Raumfahrt.
Mit „Gesundheit“ konnte ich als Medizin-Laie leider manchmal nichts anfangen, da es zu fachwortüberfrachtet war, aber auch das hat mein Interesse geweckt.

Schlussendlich muss ich aber feststellen, dass sich das Buch im Großen und Ganzen an Unternehmer*innen richtet. Es geht nicht darum, wirklich die Zukunft ganz Deutschlands zu schildern.
Gerade in dieser Pandemie systemrelevante Berufe werden gerne mal vergessen. Und das ist tragisch.
Profile Image for Chris Opn.
1 review
June 7, 2021
Titel und Beschreibung erhoffen differenzierte Zukunftsvisionen in den Bereichen Arbeit, Wirtschaft, Politik, Bildung und Gesundheit. Leider ist dies ein Trugschluss und 95% der Visionen entsprechen der Gleichung: "mehr (tech-) Gründer:innen = alle Probleme gelöst". Musk, Bezos & Zuckerberg etc. werden zum Teil als grandiose Vorbilder dargestellt. Der einzige Sinn für den Staat Deutschland besteht darin, zu den größten Weltwirtschaftsmächten zu zählen und dementsprechend "grün" zu wachsen. Zum Teil kleine Rechtschreibfehler drin...

Fazit: Für Menschen, die den Neoliberalismus als richtigen Weg sehen, um eine lebenswerte & nachhaltige Zukunft zu gestalten, ist das Buch gelungen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Sophia Wordworld.
1,234 reviews23 followers
December 22, 2024
Dieses spannende Sachbuch, das Essays von 80 VorausdenkerInnen Deutschlands zu den unterschiedlichsten Themen enthält, habe ich auf der Frankfurter Buchmesse mitgenommen und erhoffte mir davon etwas Denkfutter für die Feiertage. Das Konzept des Buchs klang vielversprechend: Ein Sammelwerk mit kurzen, prägnanten Impulsen für die großen Herausforderungen unserer Zeit mit dem Ziel, einen Kontrapunkt gegen die "German Angst" und Zukunftspessimismus zu setzen. Tatsächlich war auch viel Spannendes dabei, als Ganzes konnte mich "Zukunftsrepublik" aber nicht überzeugen.

Eingeteilt in die sechs großen Überkategorien Arbeit, Bildung, Gesellschaft, Gesundheit, Politik und Wirtschaft enthält das Sammelwerk 80 einzelne Beiträge, die auf jeweils wenigen Seiten im Stil eines freien Essays die Visionen der jeweiligen AutorInnen für das Jahr 2030 enthalten. Gefolgt von einer Zusammenfassung mit Zukunftsbausteinen, die für das Erreichen dieser Vision umgesetzt werden sollten und einer kurzen Vita der jeweiligen VerfasserIn bekommt man bündig und leicht zugänglich einen Eindruck von der jeweiligen Idee.

Dabei waren wirklich spannende Texte dabei und besonders im Bereich "Gesellschaft" und "Gesundheit" haben mich viele Essays wie beispielsweise der von Eckart von Hirschhausen oder Florian Langenscheidt überzeugt. In diesen und anderen inhaltlich interessanten Texten geht es beispielsweise um die Wichtigkeit von Klimaschutz und lebenslangem Lernen, Ansätze für die dringend benötigte Reform von Bildungs- und Gesundheitssystem, der zunehmenden Flexibilisierung von Arbeit und dem damit verbundenen Wandel von Arbeitsorten und Rahmenbedingungen, neue Mobilitätskonzepte und die gesellschaftliche Selbstverständlichkeit von Diversität und Toleranz.

Allerdings entstehen bei 80 einzelnen Texten unweigerlich etliche Wiederholungen und Überschneidungen. Besonders in den Kapiteln zu "Bildung" und "Arbeit" wiederholen sich dieselben Ideen und Argumente so häufig, dass ich dazu überging, nur noch selektiv zu lesen und ausschnittsweise die Zukunftsbausteine zu überfliegen. Hier hätte eine gezielte Auswahl, eine Beschränkung der Beiträge zu einem Thema oder ein inhaltliches Strukturieren nach Schlagworten meiner Meinung nach mehr Sinn ergeben.

Ein weiteres zentrales Problem des Herausgeberwerks ist, dass die Menge an unterschiedlichen AutorInnen sich leider nicht in einer bunt ausdifferenzierten Zukunftsvision widerspiegelt. Statt einer ausgewogenen Vielfalt an Denkansätzen zieht sich ein deutlich neoliberaler Fokus durch die meisten Beiträge. Themen wie Start-ups, Erleichterungen bei Unternehmensgründungen, Digitalisierung und technischer Fortschritt dominieren, während soziale Aspekte, menschliche Variablen oder alternative Berufsbilder, deren Probleme sich nicht durch mehr technische Schnittstellen und Start-Up-Gründungen lösen lassen, kaum Beachtung finden. Besonders die Abschnitte "Wirtschaft" und "Bildung" lesen sich leider wie aus einem FDP-Wahlprogramm entnommen. Hier hätten die HerausgeberInnen Marie-Christine Ostermann, Céline Flores Willers, Miriam Wohlfahrt, Daniel Krauss, Andreas Rickert und Hauke Schwiezer dringend auf eine ausgewogenere Auswahl der sogenannten VorausdenkerInnen achten müssen.

Eine weitere Schwäche des Sammelbandes ist die zeitliche Terminierung der Visionen auf das Jahr 2030. Beim Erscheinen des Buchs im Jahr 2021 mochte das Zieljahr 2030 noch in weiter Ferne gelegen haben. Doch mittlerweile, Anfang des Jahres 2025, wirken die formulierten Visionen häufig wie unrealistische Spielereien. Für die Realisierung der erhofften Veränderungen im Sinne einer utopischen Zukunftsvision, in der wir in Flugtaxis durch unsere grünen, nachhaltig gebauten Städte fliegen, Roboter die Wertschöpfung übernehmen und wir uns ganz auf unsere persönliche Weiterentwicklung konzentrieren können, wirken fünf Jahre geradezu lächerlich kurz. Vor allem angesichts des aktuellen politischen Klimas, in dem rechts-konservative Kräfte überhand zu nehmen scheinen und Fortschritt und Veränderungswille sowieso in den Hintergrund zu treten drohen...


Fazit


"Zukunftsrepublik" ist die noch stark ausbaufähige Umsetzung einer tollen Idee, die das Potenzial hat, mit einer Mischung aus persönlichen Einschätzungen, Zukunftsvisionen und praktischen Handlungsvorschlägen zu inspirieren, die Angst vor kommenden Herausforderungen zu nehmen und konkrete Wegweiser für die Zukunft zu liefern. Auch wenn es interessante Ideen und sehr gelungene Beiträge beinhaltet, ist es als Ganzes doch durch Wiederholungen, die starke neoliberale Prägung und die oft spielerische Herangehensweise begrenzt und wirkt als Zukunftsleitfaden zu eindimensional und zu wenig fokussiert.

2,5 Sterne
142 reviews
May 14, 2022
Ein paar Geschichten sind ganz nett. Der größte Teil allerdings liest sich wie einem FDP Werbeflyer entnommen.
Profile Image for zoagli.
633 reviews5 followers
December 6, 2025
Viele gute Ideen dabei, aber auch viel Müll.
Displaying 1 - 6 of 6 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.