Hörst du das leise Rufen? Spürst du den Hauch der Magie? Dann folge uns ins flüsternde Haus und öffne die Türen zu verborgenen Welten – der neue Fantasyschmöker ab 11 Jahren von Erfolgsautor Akram El-Bahay! Als Lias das Haus seiner Großtante Hermine betritt, spürt er sofort, dass hier etwas anders ist. Das Haus scheint ihn regelrecht zu rufen, zu locken. Doch was für ein Geheimnis verbirgt sich hinter den alten Mauern? Als Lias versucht, dem Rätsel auf die Spur zu kommen, führt ihn jeder Raum des Hauses in neue fantastische Welten – die Buchwelten seiner Großtante. Um das Geheimnis zu lüften, wagt er sich auf eine Reise, die ihm alles abverlangen wird und die ihn auch zum Herrn der Wellen führt … Ein packender Einzelband für Fans von „Die unendliche Geschichte“ und „Tintenherz“!
Akram El-Bahay, geboren 1976, hat seine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Journalist und Autor. Als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter ist er mit Einflüssen aus zwei Kulturkreisen aufgewachsen. Dies spiegelt sich auch in seinen Romanen wider: klassische Fantasy-Geschichten um Drachen und Magie, die ebenso sehr an den "Herrn der Ringe" wie an orientalische Märchen erinnern. Mit seinem ersten Roman "Flammenwüste" war er für mehrere Preise nominiert, er gewann den Seraph Literaturpreis als bestes Fantasy-Debüt des Jahres.
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Akram El-Bahay, born 1976, has made his passion, writing, his profession: he works as a journalist and author. As the child of an Egyptian father and a German mother, he grew up with influences from two cultures. This is also reflected in his novels: classic fantasy stories about dragons and magic that are as much reminiscent of the "Lord of the Rings" as they are of oriental fairy tales. He was nominated for several prizes with his first novel "Flammenwüste", winning the Seraph Literature Prize for best fantasy debut of the year.
Das Buch war ziemlich wortgewaltig und ich musste es manchmal zur Seite legen, weil ich einfach fand, dass mein Kopf vollkommen ausgefüllt von den Worten war. Es war sehr atmosphärisch und auch märchenhaft. Ich habe es sehr genossen, mich in das Buch fallen zu lassen. Die Kaptile sind zwar etwas länger, haben aber Unterbrechungen, sodass es für Kinder leicht zu lesen sein sollte. Wir folgen in diesem Buch Lias, der eigentlich ein ängstlicher Junge ist, aber dann im Laufe des Buches mutig wird. Insgesamt gibt es in diesem Buch seltsame Gestalten, die das Buch aus der Fülle an Romanen hervorheben. Besonders hat mir der Perlentauchen Nakao, furchtlos, winzig und dennoch sehr stark ist. Dieser Roman bringt euch nicht nur in eine Welt, sondern in mehrere Welten. Es ist voller Fantasie und einfach fantastisch im besten Sinne. Eine Thematik, die in diesem Buch aufgegriffen wird ist, dass es immer weniger Geschichten gibt, in denen das Herz und die Seele des Autoren mitschwingen. Es wird produziert für einen Markt, aber können Geschichten dann noch wirklich erblühen? Das Buch ist spannend und manchmal kommt auch etwas Humor auf. Ich kann euch das Buch empfehlen!
Das Buch wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Da mich meine bisherigen Werke von Akram El-Bahay hellauf begeistern konnten, war meine Freude groß als ich hörte, dass dieses Frühjahr ein neuer Fantasyroman von ihm im Ueberreuter Verlag erscheinen wird. Da stellte sich mir gar nicht erst die Frage ob ich das Buch bei mir einziehen lassen möchte - „Lias und der Herr Wellen“ musste ich einfach unbedingt lesen!
Der 13-jährige Lias zieht zusammen mit seinen Eltern in das riesengroße Haus seiner spurlos verschwundenen Großtante Hermine, welches sie vor kurzem geerbt haben. Die Begeisterung über den Umzug hält sich bei Lias zunächst sehr in Grenzen. Er möchte nicht in diesem zugigen alten Kasten leben, der so heruntergekommen aussieht, als wäre er schon tausend Jahre alt. Doch dann stößt Lias in dem Arbeitszimmer seiner Großtante auf deren Romane und seine Meinung über sein neues Zuhause sich sehr rasch ändern. Hermine ist eine erfolgreiche Schriftstellerin und hat schon zahlreiche Bücher geschrieben. Ihr erstes Werk trägt den „Der Herr der Wellen“ und Lias beschließt kurzerhand mal reinzulesen. Er ist sofort ganz gefesselt von der packenden Geschichte. Besonders angetan ist er von der Figur Sila, ein tapferer und abenteuerlustiger Junge. Während Lias liest, vernimmt er auf einmal merkwürdige Geräusche. Ist es das Haus? Spricht es etwa zu ihm? Lias folgt dem Ruf und gelangt zu einem verschlossenem Zimmer. Ehe er sich versieht, landet der 13-jährige in den magischen Buchwelten seiner Großtante. Eine unvorstellbare Reise beginnt, voller Rätsel, Abenteuer und Gefahren. Ob Lias das Geheimnis von Hermines Verschwinden lüften wird?
Ein altes mysteriöses Haus, eine Reise in magischen Buchwelten, eine Geschichte für Fans von „Die unendliche Geschichte“ und „Tintenherz“ - das klang einfach nur wundervoll und wie für mich gemacht. Ich habe den neuen Fantasyroman von Akram El-Bahay wirklich förmlich „Lies mich!“ nach mir rufen gehört. Dem Ruf bin ich natürlich nur zu gerne gefolgt – und was soll ich sagen, ich bin ungeheuer froh darüber, dass ich es getan habe! Ich habe mich eindeutig mal wieder zurecht so sehr auf neues Lesefutter von Akram El-Bahay gefreut: Meine Erwartungen konnten vollkommen erfüllt werden. Ich habe herrliche Lesestunden mit dem Buch verbracht und es für meinen Geschmack viel zu schnell wieder beendet.
Ich war mir bereits nach den ersten paar Seiten ziemlich sicher, dass mich Akram El-Bahay auch mit „Lias und der Herr Wellen“ auf ganzer Linie überzeugen wird. Von der geheimnisvollen Atmosphäre, die von Beginn an herrscht, und von Akram El-Bahays zauberhaftem, bildgewaltigem Schreibstil war ich sofort ganz hingerissen und unser Hauptprotagonist Lias war mir auf Anhieb sympathisch. Als es uns dann schließlich gemeinsam mit Lias in die fantastische Buchwelt aus Großtante Hermines Roman „Der Herr der Wellen“ verschlägt, war es komplett um mich geschehen. Wie ich es von Akram El-Bahay gewohnt bin, hat er auch dieses Mal eine Fantasywelt voller Magie, märchenhafter Orte und interessanter Geschöpfe erschaffen, von der man dank der detailreichen Beschreibungen durchweg das reinste Kopfkino hat. Es macht einfach nur wahnsinnig viel Spaß gemeinsam mit Lias durch die Buchwelten seiner Großtante zu reisen und dabei ständig neue tolle Orte zu entdecken, lauter faszinierenden Figuren und Wesen zu begegnen und ein aufregendes Abenteuer nach dem nächsten zu erleben.
Für mich kam beim Lesen an keiner Stelle Langeweile auf. Die Handlung kann mit jeder Menge spannungsreicher Szenen, Geheimnisse und Überraschungen aufwarten, sodass man immerzu am Mitfiebern und Mitbibbern ist. Wo ist Hermine? Warum ist sie so plötzlich verschwunden? Welche Rätsel verbirgt ihr Haus? Was wird Lias alles in den Erzählungen seiner Großtante erleben? Was für Gefahren erwarten ihn? Wer ist Freund und wer ist Feind? Und wird es ihm am Ende gelingen, seine Großtante zu wiederfinden?
Ihr könnt mir glauben: Einmal in das Buch versunken, mag man daraus gar nicht mehr auftauchen. Die Idee, dass Romanfiguren in Buchwelten reisen mag nichts Neues sein, aber solche Geschichten zu lesen ist jedes Mal einfach nur das pure Vergnügen. Akram El-Bahay ist es zudem erstklassig geglückt, ein bekanntes Grundgerüst mit zahlreichen innovativen und genialen Einfällen zu versehen. „Lias und der Herr Wellen“ ist einzigartig und für Fans von „Die unendliche Geschichte“ und „Tintenherz“ definitiv ein großes Muss.
Bezüglich der Handlung hat mir überdies besonders gut gefallen, dass sie viele schöne Werte und Botschaften vermittelt. Die Macht und Magie von Worten, Freundschaft, Zusammenhalt, Mut und Entschlossenheit – all diese Dinge haben unter anderem ihren Platz in der Geschichte gefunden.
Was die Charaktere angeht, kann ich mich ebenfalls nur positiv äußern. Mit Lias, aus dessen Sicht wir alles in der dritten Person erfahren, hat Akram El-Bahay einen großartigen Buchhelden ausgearbeitet. Lias ist mutig, liebenswert, neugierig und authentisch und eine fabelhafte Identifikationsfigur für uns Leser*innen. Ich habe Lias sofort ganz fest in mein Herz geschlossen und konnte mich jederzeit mühelos in ihn hineinversetzen. Neben Lias dürfen wir im Verlauf der Geschichte noch vielen weiteren unvergleichlichen und facettenreichen Charakteren begegnen, wie beispielsweise den Herrn der Wellen und seiner Crew, dem Jungen Sila (der Lias zum Verwechseln ähnlich sieht) und dem Mädchen Bamba. Sila und Bamba habe ich besonders liebgewonnen. Die beiden Kinder werden sehr schnell richtig gute Freunde von Lias werden, auf die sich unser Romanheld stets verlassen kann.
Apropos Freundschaft: Auch zwischen Großtante Hermines Haus und Lias wird sehr rasch eine ganz außergewöhnliche Beziehung entstehen. Das Haus, müsst ihr wissen, besitzt ein gewisses Eigenleben und ist fraglos kein normales Haus, was ich einfach nur megacool fand. Mich hat es daher richtig gefreut, dass wir uns nicht nur in den Buchwelten von Lias Tante aufhalten, sondern auch in den Genuss von Szenen in der realen Welt kommen. Lias darf sich nicht zu lange in den Buchwelten aufhalten (warum, müsst ihr schon selbst herausfinden) – er muss daher öfters in die Wirklichkeit zurückkehren. Diese Wechsel zwischen den Welten fand ich äußerst gelungen, da sie für noch mehr Spannung sorgen.
Das Ende hat mir ebenfalls unheimlich gut gefallen. Es lässt keine Fragen offen und rundet die Geschichte perfekt ab, sodass ich das Buch mit einem rundum glücklichen und zufriedenen Gefühl wieder zuklappen konnte.
Fazit: Ein atemberaubendes Fantasyabenteuer voller Spannung und Magie! Akram El-Bahay beschert Jung und Alt mit „Lias und der Herr der Wellen“ eine wunderschöne Geschichte, in der er uns Leser*innen auf eine unvergessliche und ganz fantastische Reise mitnimmt. Die Erzählung ist magisch, unterhaltsam und unglaublich fantasievoll, sie ist fesselnd, warmherzig und so wunderbar zeitlos. Ich kann jedem nur ans Herz legen in „Lias und der Herr der Wellen“ einzutauchen und sich von den magischen Worten Akram El-Bahays und seinem großen Einfallsreichtum verzaubern zu lassen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!
Als Lias mit seinen Eltern das erste Mal das ihnen überlassene Haus seiner Tante Hermine betritt, ist er leidlich begeistert. Für dieses Quartier hat er seine alte Schule und die wenigen Freunde, die er hatte, verlassen? War es das wert?
Beim Erkunden der Räumlichkeiten stellt sich heraus, dass einige der Räume verschlossen sind. Über ihnen hängen hölzerne Schilder und auf einem steht sogar etwas geschrieben: Der Herr der Wellen. Voller Neugierde durchwandert Lias kurz darauf ohne seine Eltern die Flure. Er findet eine Bibliothek und ein Buch, dass seine Großtante Hermine, der das Haus zuvor gehört hat und die schon seit einiger Zeit spurlos verschwunden ist, einst geschrieben hat, und es trägt genau den gleichen Titel wie das Schild über der Tür: Der Herr der Wellen.
Immer wieder bemerkt Lias, dass Fenster und Türen plötzlich wie von Geisterhand zuschlagen. Dielen quietschen und bald schon wird ihm bewusst, dass das Haus ihm etwas mitteilen möchte. Kann es wirklich sein, dass das Gebäude lebt? Es scheint sogar so, als hätte es ihm geholfen, einen Schlüssel zu finden, der in der Lage ist, die Tür mit dem hölzernen Schild zu öffnen.
Das, was Lias kurz darauf erlebt, scheint wie ein großes Abenteuer. Denn kaum hat er die Schwelle zum Raum überschritten, schließt sich die Tür auch schon wieder hinter ihm. Der Boden des Raumes bewegt sich und erst, als Lias flehend darum bittet, dass das Haus ihn freigibt, lässt sich die Klinke drücken. Doch hinter der Tür befindet sich nicht mehr der Flur. Stattdessen landet Lias mitten auf dem Deck eines großen Schiffes …
Meinung:
Akram El-Bahay erzählt in seinem neuen Roman die Geschichte eines dreizehnjährigen Jungen, der nach einem Umzug mit seinen Eltern in das Haus seiner Großtante Hermine plötzlich ein wahres Abenteuer erlebt. Nicht nur, dass das Haus zu leben scheint, es steckt auch voller Geschichten.
Nach dem Durchschreiten der Tür findet sich Lias auf Deck eines Schiffes wieder. Er begreift, dass er mitten in einer der Geschichten seiner Großtante gelandet ist. Das ist alles ganz schön aufregend. Bald schon erfährt er, dass Hermine nicht einfach nur die Gegend verlassen hat. Nein, sie ist in Wahrheit in einer ihrer Geschichten gefangen und nur Lias scheint in der Lage zu sein, sie zu retten. Während Lias also alles tut, um die Großtante zu finden, spitzt sich die Lage dramatisch zu, denn seine Eltern überlegen derweil das alte Haus zu verkaufen. Es zu renovieren scheint viel zu teuer. Ständig knarzt und quietscht etwas. Sogar die Rohre fallen auseinander. Und das gerade jetzt, wo Lias, das Haus lieben gelernt hat und mitten im größten Abenteuer seines Lebens steckt.
Akram El-Bahay beweist in seinen Büchern immer wieder ein großes Erzähltalent. Seine Geschichten wimmeln voller fantastischer Ideen, interessanten Wesen und großen Abenteuern.
In „Lias und der Herr der Wellen“ erschafft der Autor z.B. Perlentaucher, Sturmfresser, Meermönche und das geschwätzige Meer. Hier gibt es Klabauter, die eine große Kunstfertigkeit besitzen, aber auch sehr reizbar sind, wenn ihnen das Pfeifenkraut ausgeht und Wortsammler, die sich immer auf der Suche nach den schönsten Wörtern befinden, um sie einzufangen und damit zu handeln. An einer Stelle kostet Lias ein Glas Wasser. Er erhofft sich nicht viel und ist dennoch begeistert. Denn Wasser ist in der Welt des Herrn der Wellen ein Getränk, das genauso schmeckt, wie man es am liebsten mag. Z.B. nach Erdbeere und Orange.
Zentrales Thema in „Lias und der Herr der Wellen“ ist die Liebe und die Leidenschaft für Geschichten und Abenteuer. Worte können so viel stärker und mächtiger sein, als ein Schwert oder ein Degen. Sie können verzaubern.
Neben dieser wundervollen Botschaft zeigt der Autor aber auch anhand des alten Hauses, dass sich hinter einem ersten Eindruck oft mehr verbirgt als er offenbart. Zwischen dem Haus und Lias entsteht ziemlich schnell eine ungewöhnliche und schöne Freundschaft. Beide lernen sich mit Hilfe der gegebenen Mittel (Lias redet, das Haus antwortet, indem es Türen, Fenster und Gegenstände bewegt) zu verständigen. Gemeinsam kämpfen sie dafür, die Großtante zu retten. Doch wird das möglich sein? Auf seiner Reise lernt der Junge viele neue Freunde kennen. Er reist mit einer Karawane, begegnet einer skeptischen Wortfischerin.
Schon beim Lesen vorheriger Bücher des Autors ist mir aufgefallen, dass Akram El-Bahay nicht nur mit unglaublich vielen Ideen daherkommt, sondern es auch meisterlich versteht, den Leser auf eine falsche Fährte zu führen. Und glaubt mir, dass gelingt ihm auch hier.
Fazit:
Akram El-Bahay hat mit „Lias und der Herr der Wellen“ erneut bewiesen, dass ihm seine fantastischen Ideen nie ausgehen. Hier dient ein magisches Haus als Sprungbrett zum Eintauchen in fantastische Welten.
Das Parallelreich fantastischer Gestalten kommt bedeutungsschwanger daher und ist äußerst kunstfertig ausgestaltet. Der Autor kreiert eine mitreißende Handlung, die viele überraschende Wendungen bereithält. Akram El-Bahay versteht es einfach, sein Lesepublikum in den Bann zu ziehen.
„Lias und der Herr der Wellen ist ein Buch“ für junge und ältere Abenteurer die auf der Suche nach einer unglaublich fantasievollen Geschichte sind. Akram El-Bahay vermittelt in seinem Buch die Liebe zum Geschichtenerzählen; den Zauber und die Macht der Worte.
Genau das erwartet Lias, der mit seinen Eltern in das verlassene Haus seiner seit kurzem verschollenen Tante Hermine ziehen soll. Hier inmitten von Staub, und jeder Menge KrimsKrams fühlt sich Lias gar nicht wohl, ist er doch der Meinung das dieses Haus nicht zu ihnen passt bis … Ja, bis er etwas herausfindet, dass seine Sicht auf die Dinge verändert. Denn dieses Haus hat Geheimnisse …. viele Geheimnisse die es zu ergründen gilt und die nur Lias herausfinden kann, wie es scheint.
Meine Meinung
Ein interessanter Umzug erwartet hier den jungen Lias, der eigentlich gar nicht umziehen wollte. Dabei sind seine Eltern mehr als glücklich endlich ein eigenes Haus zu besitzen das sie sich schon so lange wünschten. Seltsam bei dieser Schenkung ist nur, das die Vorbesitzerin, seine Tante Hermine, mit ihren 80 Jahren einfach so verschwand. Die Frage ist nur wohin?
Lias ist das am Anfang egal, ist er doch mit Hausputz beschäftigt bevor die Möbel eintreffen. Dabei entdeckt er mehr und mehr Geheimnisse die das Haus ihm offenbahrt. Denn der erste Traum im neuen Haus ist ein Hinweis, was mit seiner Tante passiert sein könnte. Ein Abenteuer wie es sich so ein kleiner Junge (der eigentlich ein Angsthase ist) laut seiner eigenen Aussage, nie hätte träumen lassen.
Ich liebe diese bildgewaltige Story um ein Haus, das soviel mehr bereit hält. Ich glaube da würde ich mich auch wohlfühlen in dem Gemäuer.
Sehr cool auch die Geschichten und das seine Tante eine erfolgreiche Schriftstellerin ist.
Wie immer sehr gut ausgearbeitete Protagonisten die einen mitfiebern lassen und Lust auf mehr machen in einem Setting das zum Träumen einlädt.
Lias und der Herr der Wellen folgt einem ähnlichen Schema wie bereits die letzten Bücher von Akram El-Bahay, wobei mich dieses hier wieder überzeugen konnte (Anouks Spiel fand ich ja enttäuschend). Lias zieht mit seinen Eltern in das Haus seiner Großtante, welche bereits seit längerem Verschwundem ist. Ist Lias zuerst noch recht unbegeistert, merkt er bald, dass das Haus mit ihm kommuniziert, er seine Großtante retten muss und die verschlossenen Türen im Haus in die Bücher führen, die seine Tante geschrieben hat. Dabei verbringt er große Teile der Geschichte im Buch des Herrn der Wellen, da dieses auch eng mit seiner Großtante und deren Verschwinden zusammenhängt. Lias geht jedoch auch in andere Bücher und interagiert in diesen.
Lias und der Herr der Wellen erinnert an ein längeres Märchen voller wundersamer Figuren, Orte und gefüllt mit viel Phantasie. Das Buch ist spannend, sehr atmosphärisch und nicht nur für Lias ein Abenteuer.
Ein Haus, dass ein Eigenleben hat. Ein Haus mit Türen, die sich einfach nicht öffnen lassen. Ein Haus vollgestellt mit Dingen, die ihm nicht gehören. Als Lias das erste Mal das Haus seiner verschwundenen Großtante sieht ist er wenig begeistert. Und hier soll er nun mit seinen Eltern wohnen, denn seine Großtante ist spurlos verschwunden und hat seinen Eltern dieses seltsame Haus geschenkt. Was soll er bloß hier? Er weiß von seiner Großtante eigentlich nichts! Außer, dass sie Schriftstellerin war. Als Lias dann aber auf die Bücher des Hauses trifft, ziehen ihn diese vollkommen in seinen Bann und das Abenteuer beginnt.
Als ich das Buch in der Hand hatte und mit dem Lesen begonnen habe war ich zuerst einmal wenig begeistert. Der Prolog war zwar interessant, aber dann ging es wieder mit dem typischen "ich-muss-umziehen-und-darauf-hab-ich-keine-Lust" Gehabe des Protagonisten los. Mein Gedanke war da erst mal "Na toll! Also wieder ein Buch nach Schema X". Doch schnell habe ich gemerkt, dass die Geschichte doch nicht ganz so vorhersehbar war. Die Schwerpunktsetzung hat für mich dann auch diesen typischen Anfang erträglich gemacht.
Und dank des flüssigen Schreibstils, durch den ich besonders durch die ersten Kapitel regelrecht geflogen bin, war ich dann schnell in der Geschichte drin. Und hier konnte mich die Idee, die immer deutlicher erkennbar wird, doch überzeugen. Und so habe ich mich begeistert mit Lias immer weiter in sein Abenteuer gestürzt. Die Beschreibungen des Autors haben mir hier sehr gut gefallen. Die Ausarbeitung der Welt wirkt gut durchdacht und sehr fantasievoll. Obwohl ich hier sagen muss, dass man dann doch die ein oder andere Anspielung auf andere Bücher oder Gegebenheiten aus der Bücherwelt wieder findet. Mich persönlich hat es nicht gestört, sondern eher zum Schmunzeln gebracht. Die Handlung an sich ist dann recht zügig, allerdings nicht immer so abwechslungsreich wie ich mir das gewünscht hätte. Die Grundidee der Geschichte konnte mich aber begeistern. Besonders gut gefallen hat mir die Handlung um die "besondere " Maschine (hier möchte ich nicht zu viel verraten). Das Ende der Geschichte konnte mich dann nochmal von der Geschichte überzeugen. Hier hat der Autor es mehrfach geschafft mich zu überraschen und mich auf die falsche Fährte zu locken. Da hat das Lesen nochmal mehr Spaß gemacht. Das Finale schließt die Handlung dann zufriedenstellend ab und das Ende macht die Geschichte zum Schluss rund. Die Charaktere waren sehr interessant. Manche haben mich hier mehr überzeugt als andere. Teilweise habe ich mir einfach mehr von verschiedenen Figuren erhofft. Der Hauptcharakter Lias ist aber sehr gut ausgearbeitet und seine Entwicklung in der Geschichte wirkt realistisch und gut durchdacht.
Insgesamt konnte mich das Buch gut unterhalten. Besonders gefallen haben mir die Welten und das Haus. Einen Stern ziehe ich allerdings für die ein oder andere (kurze) Länge und die teilweise nicht erfüllten Hoffnungen an die Charaktere ab.
Als Lias das Haus seiner Großtante Hermine betritt, spürt er sofort, dass hier etwas anders ist. Das Haus scheint ihn regelrecht zu rufen, zu locken. Doch was für ein Geheimnis verbirgt sich hinter den alten Mauern? Als Lias versucht, dem Rätsel auf die Spur zu kommen, führt ihn jeder Raum des Hauses in neue fantastische Welten – die Buchwelten seiner Großtante. Um das Geheimnis zu lüften, wagt er sich auf eine Reise, die ihm alles abverlangen wird und die ihn auch zum Herrn der Wellen führt …
Was für eine Reise! Dieses Buch hat mich regelrecht aus der Realität entführt. Kaum aufgeschlagen befand ich mich mittendrin. Zwischen Nixen, Piraten, Wortfischern und anderen phantastischen Figuren. Ich habe das Salz des Meeres geschmeckt, den Staub der Wüste gespürt und die Magie in jedem einzelnen Wort gefühlt. Akram El-Bahay schafft es erneut mich vollends zu begeistern und mir zu zeigen warum er einer meiner Lieblingsautoren ist.
Lias ist ein toller Junge der mit der Situation im neuen Haus erst einmal sehr unzufrieden ist. Aber clever wie er ist entdeckt er schnell das dieses Haus anders ist wie andere und stolpert so in sein Abenteuer. Die Freunde die er daraufhin findet und die Welten die er kennen lernt sind allesamt bezaubernd. Selbst die gruseligen Gestalten sind toll, einfach weil sie so gut geschrieben sind. Es gibt immer wieder einen Wechsel zwischen dem Aufenthalt in den Geschichten und den Begebenheiten im Haus. Es kann also gar nicht langweilig werden. Ich finde die Entwicklung die Lias durch macht sehr gelungen. Man merkt deutlich das er zu sich selbst gefunden hat und ein ganzes Stück reifer geworden ist. Der Schluss hat mich überrascht und lässt mich glücklich zurück.
Über die Geschichte möchte ich sonst gar nicht so viel verraten. Denn das müsst ihr einfach selber lesen! Aber ein Zitat kann ich euch nicht vorenthalten weil es einfach zu schön ist: "Eine Geschichte muss aus dem Herzen kommen. Immer. Sie muss ehrlich gemeint sein. Und mutig erzählt werden. Und der, der sie sich ausdenkt, muss ein Risiko eingehen. So wie die Helden in der Geschichte. Sie muss ihre Hörer und Leser überraschen. Sie etwas fühlen lassen. Aber wenn eine Geschichte kein Herz hat, kann sie auch kein Herz rühren." Und diese Geschichte hat mich gerührt! Sie hat mich überrascht, denn entgegen meiner sonstigen Erfahrung mit Kinderbüchern wusste ich nicht wer hinter allem steckt. Und gefühlt habe ich mehr als genug! Vor allem Bewunderung und Faszination für die vielen Details die sie so abrunden. Das Zitat beschreibt das Buch meiner Meinung nach perfekt! Also los geht's zum nächsten Buchhandel und kauft es euch! Ich kann es nur wärmstens empfehlen. Volle 5 von 5 Sternen.
Seitenzahl: 352 Preis: 16,95€ Verlag: ueberreuter Autor: Akram El-Bahay . Klappentext: Als Lias das Haus seiner Großtante Hermine betritt, spürt er sofort, dass hier etwas anders ist. Das Haus scheint ihn regelrecht zu rufen, zu locken. Doch was für ein Geheimnis verbirgt sich hinter den alten Mauern? Als Lias versucht, dem Rätsel auf die Spur zu kommen, führt ihn jeder Raum des Hauses in neue fantastische Welten – die Buchwelten seiner Großtante. Um das Geheimnis zu lüften, wagt er sich auf eine Reise, die ihm alles abverlangen wird und die ihn auch zum Herrn der Wellen führt … Quelle: www.ueberreuter.de . Meine Meinung: Wer von uns, die gerne Bücher lesen würde nicht gerne in einem Haus leben, in dem genau diese Geschichte lebendig werde. Also ich für meine Teil würde sofort meine sieben Sachen packen und stünde im nullkommanichts auf der Schwelle zu so einem Haus! Leider ist das eher unwahrscheinlich, aber durch dieses Buch hatte man wenigstens das Gefühl als ob es doch möglich wäre… . Das Cover ist mir auch sofort ins Auge gestochen. Ich finde es passiert sehr viel auf diesem Cover, aber ich finde nicht das es überfordernd wirkt, sondern es hat genau das richtige Maß, dass es nicht zu viel ist und man trotzdem immer wieder neue Elemente entdecken kann. Und all diese Elemente lassen sich irgendwo im Buch wiederfinden, was ich auch super finde. . Das ist nicht mein erstes Buch von diesem Autor und so wusste ich schon so ungefähr wie der Schreibstil werden wird und er hat mich auch hier nicht enttäuscht! Akram El-Bahay schreibt sehr locker und einfach, sodass man sehr gut und flüssig durch die Geschichte kommt. Gleichzeitig streut er aber immer wieder kleine Beschreibungen ein und wechselt in eine bildliche Sprache, sodass ich die Welt immer besser vor meinem inneren Auge entstehen lassen konnte. . Besonders aber im Setting ist mir erneut die Kreativität und die Fantasie des Autors bewusst geworden, den hier gibt es nicht nur ein Setting, sondern gleich mehrere in unterschiedlichen Buchwelten, die er sich alle selbst ausgedacht hat. Alle diese Orte hatten ihre eigenen Besonderheiten und ihr eigenes Wesen und es wurde mit so vielen Details gearbeitet, dass man wirklich ein umfassendes Bild von dem bekommen hat, was die Charaktere gerade erleben. Aber es war alles sehr unterschwellig und nicht so, dass ich mich mit Information überschüttet gefühlt habe, was ich auch sehr gut fand! . Mit Lias haben wie auch einen super Protagonisten, den ich schnell in mein Herz geschlossen habe. Vor allem seine Entwicklung ist hier sehr präsent und gut ausgearbeitet und was ich fast noch wichtiger finde, man konnte sie auch gut nachvollziehen. Im allgemeinem ist er ein eher ruhigere Junge, der sich meistens zurückhält, aber der im Laufe der Geschichte und durch seine Freunde immer mehr zu sich selbst findet und aus sich rauskommt. Aber auch die anderen Charakter fand ich super, obwohl ich stellenweise fand, dass man fast noch etwas mehr aus ihnen hätte rausholen können. Aber davon abgesehen waren auch sie alle sehr verschieden und gut ausgearbeitet. Besonders das Haus hat mir sehr gefallen und hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. . Natürlich merkt man beim Lesen, dass ein Buch ist, dass eher für Jüngere geschrieben ist, aber ich fand es auch nicht zu krass. So oder so konnte ich mich in der Geschichte verlieren und wollte wissen, wie es weitergeht. Es gab dabei auch immer wieder kleine Wendungen, die ich nicht haben kommen sehen und die so das Lesen noch spannender gemacht haben. Nur das Ende fand ich ein bisschen zu schnell und einfach gelöst, da hätte man vielleicht noch etwas mehr machen können. . Fazit: Ein sehr gutes Buch, dass für mich zwar kein Highlight war, mich aber dennoch überzeugen konnte und dem es nicht an Kreativität und Fantasie fehlt. Ich gebe dem Buch 4/5 Sternen . Hier könnt ihr es kaufen: https://www.ueberreuter.de/produkt/li...
Lias und seine Eltern beziehen das Haus seiner Großtante Hermine, die spurlos verschwunden ist und ihnen das Haus hinterlassen hat. Dort angekommen geschehen merkwürdige Dinge mit und in dem Haus. Lias ist neugierig und folgt den Geräuschen bis er Mitten in dem Abenteuer seines Lebens steckt…Mitten in den Seiten eines Buches – das Buch seiner Großtante Hermine.
Das Cover ist der absolute Hammer. Ich liebe die ganzen Details, die einen Bezug zum Buch haben. Der Herr Wellen ist zu sehen und sein Schiff. Ebenso auch die Meeresbewohner, die in dem Buch vorkommen. Das Cover ist mit viel Liebe zum Detail erstellt worden. Der Schreibstil von Akram ist sehr bildhaft und angenehm. Er schafft es einen in eine fremde Welt zu entführen und alles um sich herum vergessen zu lassen.
Die Charaktere sind klasse. Lias ist ein Junge, der super neugierig ist und sich Hals über Kopf in ein Abenteuer stürzt. Er entwickelt sich im Laufe des Buches von einem eher verschlossenen, schüchternen Jungen zu einem selbstbewussten und abenteuerlustigen Jungen. Die Nebencharaktere sind sehr interessant. Sila und Bamba sind mir dabei besonders ans Herz gewachsen. Die zwei haben sich zu treuen Freunden von Lias entwickelt.
Das Setting ist klasse. Wer hat sich nicht schon mal gewünscht in einem Buch zu leben oder eingesaugt zu werden?! Wie der Titel schon vermuten lässt, handelt es sich bei dem Herrn der Wellen um eine Piratenabenteuergeschichte. Die Reise durch die verschiedenen Geschichten hat mir richtig gut gefallen. Ich wäre am liebsten selbst dabei gewesen. Auch das Haus ist wahnsinnig toll, denn es hat ein gewisses Eigenleben und auch einen eher eigenwilligen Charakter.
Vor allem hat mir auch der Wechsel zwischen dem Hier und Jetzt und den Geschichten in den Büchern total gut gefallen. Das hat die Spannung im Buch aufrecht gehalten, denn die Gefahren lauern nicht nur in den Geschichten, sondern auch in der realen Gegenwart.
Das Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann ziehen. Ich mag die Charaktere – vor allem Silas, Bamba und das Haus. Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne in Geschichten eintauchen, die einen zwischen den Seiten gefangen halten.
Titel: Lias und der Herr der Wellen Autor: Akram El-Bahay Verlag: Ueberreuter Seitenzahl: 348 Seiten Band: Einzelband Genre: Kinderbuch Altersempfehlung: ab 11 Jahre Escheinungsdatum: 15. Februar 2021
Inhalt: Als Lias zum ersten Mal sein neues Zuhause sieht ist er wenig begeistert, hier soll er wohnen? Seine Eltern haben nämlich ein Haus geschenkt bekommen von seiner Großtante Hermine, die allerdings spurlos verschwunden scheint. Nun sind sie in diesen "alten Kasten" wie sie das Haus immer nennen, gezogen. Beim erkunden stellt die Familie fest, dass ein paar Räume verschlossen sind, die sich mit keinem Mittel öffnen lassen. Und Lias bemerkt nach einiger Zeit zu bemerken dass das Haus lebt und mit ihm durch quietschende Fußbodendielen, knallende Türen und zuschlagenden Fenstern kommunizieren kann. Und auf einmal stolpert Lias in ein fantasievolles Abenteuer in dem er seinen Mut beweisen muss, er beschließt seine Großtante Hermine zu retten.
Meine Meinung: Ich habe tatsächlich bis zur Hälfte des Buches gebraucht um in die Geschichte reinzukommen, was aber an mir lag und nicht am Schreibstil des Autors. Danach war ich völlig gefesselt 😄. Akram El - Bahay hat gleich mehrere fantasievolle Welten in einem Buch geschaffen! Ich bin von dem Buch begeistert, vergebe ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und empfehle es Jungen und Mädchen.
Lias zieht mit seinen Eltern in das Haus seiner Großtante, die verschwunden ist. Dort entdeckt er das Geheimnis dessen: Es lebt und die Geschichten seiner Tante haben eigene Räume, in denen sie existieren. Lias kann sie betreten und findet auf diese Weise neue Freunde, mit denen er dem Verschwinden seiner Tante auf die Spur geht. Cover Ich liebe illustrierte Cover. Dieses hier spiegelt perfekt wieder, worum es in der Geschichte geht. Schreibstil Leicht verständlich, flüssig, bildlich. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Gefühl, mit Lias gemeinsam die Räume zu erkunden. Charaktere Hier bekommt jeder seine eigene Welt, seinen eigenen Charakter und eine eigene zauberhafte Geschichte. Lias mochte ich sehr, vor allem seine Entwicklung. Besonders überrascht war ich vom Herrn der Wellen, den ich super ausgearbeitet fand. Aber auch Mama Wata fand ich richtig gut. Viele verschiedene Figuren, jede auf ihre eigene Weise besonders. Mein Fazit: So viel Liebe für Einzelheiten gibt es selten und ich habe jede Reise sehr genossen. Jeder Raum greift in gewisser Weise in den anderen und das hat die Geschichte faszinierend und spannend gemacht. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen!
Das Buch spricht über Lias, der mit seinen Eltern umgezogen war. Wohin??? Ins Haus seiner Großtante. Dort waren etliche verschlossene Türen, die, wie Lias später vom Haus erfuhr, mit seinem Namen geöffnet werden können. Aber sie führen nicht zu normalen Räumen (wenn man es überhaupt so nennen kann), sondern in die Geschichten ihrer Großtante, angefangen mit der berühmtesten, "Der Herr der Wellen" dort erfährt er, dass seine Großtante Hilfe braucht, nicht beim schreiben, nicht beim Kochen, sondern weil sie irgendwo in den Geschichten gefangen genommen wurde! Lias ging dann zu anderen Geschichten, im Wissen, dass alle aus der Geschichte wissen, dass sie in der Geschichte sind. Wie wusste er das??? Von den Worten des Herrn der Wellen "Wir wissen alles.Es ist die Geschichte der Erzählerin. Wir vergessen jedes Mal, was in ihr geschehen wird, wenn sie von Neuem beginnt. Lästige Sache.". Dabei sucht er nach der Großtante und hat schon einen milden Verdacht.
Es hat mir sehr gefallen und mir gefiel das Konzept der Geschichte.
Eine sehr fantasievolle und ungewöhnlich vielfältig schlaugestrickte Geschichte, die mich jedoch nicht wirklich emotional gefangen nehmen konnte. Diese rätselhafte Abenteuergeschichte wird sehr sicher seine Fans unter den Fantasyliebhabern finden. Mir fehlte jedoch die emotionale Bindung an Charaktere, generell Tiefe. So fühlte ich mich stets „nur“ als Beobachterin einer interessanten Geschichte, deren Detailverliebtheit mir auch oft zu viel wurde.
Junge wird vom Haus seiner Tante beauftragt, diese in ihren Geschichten zu finden. Gute Geschichte mit einem originellen Ensemble für 10 bis 12jährige.
Keiner vermag es Worten so viel Magie einzuhauchen wie Akram El-Bahay. Mit seinem neuen Kinderbuch hat er eine Liebeserklärung an die Kunst des Geschichtenerzählens verfasst. Figuren sowie Schauplätze sind fantasievoll, liebenswert und mit ganz viel Liebe zum Detail gezeichnet.