Der Robert Lewandowski der 1930er-Jahre hieß Oskar Rohr. 1932 schoss der Torjäger den FC Bayern München zu seiner ersten deutschen Meisterschaft. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wechselte er nach Frankreich, wo man ihn als Torschützenkönig feierte. In Deutschland hingegen wurde Oskar Rohr bei Kriegsbeginn zur „Unperson“ erklärt und später in einem Konzentrationslager interniert.
Heute beinahe vergessen, wäre Oskar Rohr zu einer anderen Zeit wohl als einer der größten Stürmer seiner Generation in die Fußballannalen eingegangen. Julian Voloj und Marcin Podolec setzen ihm und anderen Fußballpionieren ein gezeichnetes Denkmal und erzählen die Geschichte des als „undeutsch“ geächteten Fußballsports unter dem Hakenkreuz.
Ich musste lange warten, bevor ich eine gebrauchte Kopie finden könnte.
Zwei Gründe warum ich dieses Buch gelesen habe.
1. Ich kannte schon Marcin Podolec und wollte wissen, ob er was Anderes gezeichnet hatte, abgesehn von Fugazi Music Club. Und ich habe dieses Buch gefunden.
2. Ich mag Fußballgeschichte!
Es gibt viel Fußball hier und auch ein bisschen Geschichte, weil der Autor das Bedürfnis verspürte, alles zu erklären. Als ob Kinder heutzutage nicht genug Geschichte in der Schule lernen. Es geht nicht nur um Rohrs Karriere, aber auch darum, was um ihn herum passiert.
Ich liebte den Stil von Marcin Podolec. Er passt perfekt zu der Geschichte.
Well, that artstyle is something that takes getting used to. It looks almost as if done with crayons. Also, there is a certain similarity to the art of the cover, but at first glance I would not have considered them being done by the same author. First I was surprised that they know where Uruguay is, but then I was thinking: Was South America back then already known for football or is it just them knowing off it as some remote place and it says something that their trainer had been hired in such a far away place because he is so famous? Of course he will go to munich to play football. Still... I have no interest to continue this.