Let’s talk about drugs, baby! Dr. Andrea Jungaberle ist anerkannte Expertin für Yoga, Tee, LSD und andere bewusstseinserweiternde Mittel. Fachkundig, persönlich und humorvoll plädiert die Notfallmedizinerin in diesem Audible Original für einen vorurteilsfreien Umgang mit psychoaktiven Stoffen.
Zauberpilze gegen Depressionen, Ecstasy für Trauma-Patienten: Neben den bekannten Gefahren bergen psychotrope Substanzen auch großes therapeutisches Potenzial. Die Berliner Ärztin Dr. Andrea Jungaberle forscht seit Jahren intensiv zum Thema Bewusstseinserweiterung - mit und ohne Chemie. Ihr profundes Sachbuch lädt dazu ein, das Tabuthema von einem aufgeklärten Standpunkt aus zu betrachten. Denn wer sich auf psychedelische Erfahrungen einlässt, erlebt seine Innenwelt als wandelbar - und wird so auch aufgeschlossener für die Gedanken- und Lebenswelt anderer Menschen. Eine Horizonterweiterung für alle, die das Tor zum Garten ihres Bewusstseins aufstoßen wollen.
In diesem Buch behandelt Dr. Med. Andrea Jungaberle die Thematik über Bewusstseinsveränderung in Wissenschaft und Alltag. Dabei versucht sie rational an die Sache heranzugehen und nicht Drogen schlecht zu reden. So wie mit Alkohol gehört bei anderen Substanzen eine richtige Aufklärung betrieben und man sollte daraus kein Tabu machen. Zum einen können “Drogen” dabei helfen das Bewusstsein zu erweitern oder Krankheiten wie Depression zu behandeln und zu heilen. Zum anderen kann die richtige Aufklärung dabei helfen, eine Basis für verantwortungsvollen Konsum zu schaffen, damit dadurch weniger Menschen wegen Drogenmissbrauchs im Krankenhaus landen.
Disclaimer: Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen Vorweg: meine Kritik bezieht sich vornehmlich auf das Layout des Buches. Die Thematik des Buches ist mir nicht neu und vieles war für mich nur Auffrischung. Den Inhalt bewertete ich also auf Basis meines Vorwissens.
Zum Inhalt: Ich finde, die Autorin hat ein doch immernoch kontrovers diskutiertes Thema leicht verständlich aufgearbeitet. Die Risiken und Nebenwirkungen verschiedener Techniken und Substanzen werden ohne erhobenen Zeigefinger, sachlich dargelegt. Das Wenigste von dem genannten war für mich wirklich neu, trotzdem konnte ich ein Paar Dinge lernen und andere wieder in Erinnerung rufen. Ich hätte mir ein Paar Übungsanleitungen gewünscht, aber wie das möglich gewesen wäre, wüsste ich auch nicht. Was mich sehr gestört hat ist... Das Layout: Das Buch liest sich für mich wie ein Podcast Script. Es gibt Kapitel, die sind aber nicht unterteilt und nicht gegliedert. Es ist ein reiner Fließtext ohne Schaubilder o.ä. Dadurch war es streckenweise sehr langatmig für mich. Ich hätte mir mehr Unterkapitel gewünscht. Womit ich auch schon zum nächsten Kritikpunkt komme: Verweise. Die Autorin verweist immer wieder auf schon genanntes mit viel “ da kommen wir noch zu”. Ich persönlich finde das überhaupt nicht hilfreich. Ich hätte lieber genaue Informationen wo ich das Gesagte wiederfinden kann (z.B. siehe Seite x oder Kapitel X.Y). Auch Quellenangaben hätte ich lieber als Fußnoten, aber das ist ganz klar Geschmackssache. Eine Sache ist mir auf der ersten Seite schon negativ aufgestoßen ( ich kann verstehen, wenn das Anderen egal ist): das generische Maskulinum. Die Autorin schreibt in ihrer ersten (und meines Wissens nach einzigen) Fußnote:”Im Text wird häufig das 'generische Maskulinum ' verwendet. Dies soll alle geschlechtlichen Formen implizieren, nicht nur die weibliche und männliche Form, sondern auch Menschen mit anderen geschlechtlichen Identitäten.” Ich persönlich finde das faul und ich will ehrlich sein, das generische Maskulinum wäre mir ohne diese Zeilen wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, so hat es mich aber gestört. Was ich auch ein wenig ungünstig finde, sind die Anekdoten im Text. Auch das ist sicherlich Geschmackssache. Ein Paar typos gab’s auch, die finde ich aber nicht dramatisch.
Alles in allem finde ich das Buch aber interessant und für Menschen, die sich noch nie oder nur wenig mit der Thematik befasst haben sicherlich bereichernd.
Sehr spannendes Buch, das so ziemlich alles auf dem Bewusstseins-veränderndem Spektrum abdeckt. Unterhaltsam, kritisch und gleichzeitig weltoffen schreibt Jungaberle über die Bewusstseinsverändernden Zustände. Dabei deckt sie Themen von Meditation, Atemtechniken und Achtsamkeit bis hin zu Substanzgebrauch und -missbrauch: Fentanyl, Methadon, Heroin, Kokain und viele mehr.