Hitze, Regen, beißender Gestank. Iris tigert in Manhattan durch ihr Penthouse und wartet voller Ungeduld auf die nächste Dinnerparty, die ihr wieder ein wenig Leben einhaucht. Ling, angestellt in einer Sexpuppenfabrik im Südosten Chinas, kontrolliert künstliche Frauenkörper auf Herstellungsfehler, bevor sie sich abends bei Filmklassikern in ihre Einsamkeit zurückzieht. Und im alten, düsteren Europa folgt Ada ihren mathematischen Obsessionen, träumt von Berechnungen und neuartigen Maschinen, das Ungeheuerliche stets im Kopf.
Drei Frauen in drei Welten: Sie alle sind auf der Suche nach einer Antwort – nach dem Kern der Dinge. Und sie alle sind, ohne es zu ahnen, miteinander verbunden.
Ich bin auf den Roman durch eine Lesung der Autorin beim “NextFrontiers” Kongress 2021 in Stuttgart aufmerksam geworden. Das Buch hat mich vor allem wegen seine hoch poetischen Sprache und seinem besonderen Stil zwischen Roman und Lyrik sehr begeistert. Die Zeilenumbrüche im Buch lassen es oft wie ein Gedicht wirken und erzeugen beim Lesen einen starken Sog und Rhythmus. Es verknüpft gekonnt die Geschichten dreier Frauen und diese Geschichten könnte man phantastisch verstehen - muss man aber nicht. In der äußeren Rahmenhandlung geht es um Iris, die in Manhattan lebt und auf einer Dinnerparty Geschichten erzählt, bei denen man nicht weiß, ob sie der Wahrheit entsprechen. Wie z.B. die Geschichte von Ling, die in einer Fabrik in China arbeitet, in der Sexpuppen hergestellt werden. Ling nimmt ihre Umwelt auf eine spezielle Art wahr, sie scheint autistisch zu sein, braucht sehr geregelte Abläufe und zählt alles mit, sie ist eine Art programmierter Mensch. Als sie hilft, neue Software in eine Puppe einzuspielen, geschieht mit der Puppe etwas Seltsames, sie scheint ein Bewusstsein zu entwickeln, ein empfindungsfähiger Roboter zu werden. Eingebettet in die Geschichte von Ling ist eine Erzählung über Ada Lovelace, der Tochter von Lord Byron. Ada ist eine mathematisch hochbegabte Frau, die mit Charles Babbage am ersten Computer gearbeitet hat und als Mitbegründerin der Informatik gilt. Sie leidet sehr unter den Einschränkungen, die es die für Frauen in ihrer Zeit gibt. Die Szene, in der Ada stirbt, fand ich großartig. Was diese kurze Zusammenfassung eines Teils der äußeren Handlung nicht wiedergeben kann, sind all die Andeutungen über Zusammenhänge von Ada über Ling bis Iris, und natürlich die Sprache, in der erzählt wird. Am Ende (S. 270) sagt Iris: “[...] die Stadt war voller Frauen, voller Frauen wie ich, […] Du hast es auch gespürt, es ist mein Schicksal, und es ist das Schicksal meiner Schwestern: Wir sind die beste aller Generationen, und es liegt nun an uns, “ Sicher erschließt sich nicht alles sofort, zumindest ging mir dies mir so, es bleibt aber eine wunderbare Sprache, eine Fülle von beeindruckenden Sätzen und eine Ahnung. Man muss sich allerdings auf das Buch einlassen, Sprache lieben, keine Action benötigen und aushalten, dass man nicht beim ersten Mal alles versteht. Vielleicht sollte man vorher mal reinlesen...
Wow! Dieses Buch schafft, was nur ganz wenige und ganz grosse schaffen: Es ist poetisch, klug und unterhaltend zugleich, ein philosophischer Page-Turner! Von der Erzählstruktur und vom Inhalt her fühlte ich mich wiederholt an David Mitchells Cloud Atlas erinnert, doch handelt es sich hierbei keinesfalls um einen Abklatsch, sondern um eine ganz und gar lyrische, feinabgestimmte Eigenkomposition – eine Errungenschaft, der ich gerne 6 Sterne gegeben hätte. Unbedingte Leseempfehlung!
Das Unzähmbare ist menschlich. Es lebt in uns und es lebt in Iris, in Ling, Zea und Ada. Kann der Ungehorsam vielleicht sogar dem Sexroboter Harmony eingepflanzt werden? Sicher ist jedoch, dass das Unzähmbare allen Menschen innewohnt. Leider zeigt uns die Geschichte in tragischer Weise, dass man gerade bei Frauen dieses Unzähmbare lange Zeit - und selbst in der heutigen Zeit leider noch oft genug - auslöschen wollte. Mit ihrem Genius vermögen Menschen (und Frauen!) Erstaunliches hervorzubringen. Sie nehmen Anteil an ihren Mitmenschen (Zea), erzählen Geschichten, die bis zum Kern hervordringen (Iris), vermögen es, Konstrukte zu entwickeln, die unsere menschliche Appetatur in verblüffender Weise nachahmen (Ada) und sie in eine makellose, menschliche Hülle zu verpacken (Ling). Vielleicht vermögen es Menschen sogar, alle diese Eigenschaften bis zur Perfektion voranzutreiben, so dass ein Unterschied zwischen echtem Mensch und perfekt nachgeahmter, künstlicher Apperatur nicht mehr zu unterscheiden ist? (Niam)
Ich werde noch weiterhin über Martina Clavadetschers fantastischen Roman nachdenken, denn ich bin mir nicht sicher, ob ich das Wesentliche bereits erfasst habe. Die Geschichte und den Sprachrhythmus von Martina Clavadetscher haben mir ungemein gefallen.
Tolle, poetische Sprache, die berührt! Die Geschichte an sich ist etwas zu lose für meinen Geschmack und die entscheidende Neuigkeit zu ähnlicher Science Fiction fehlt etwas.
Trotz des Schweizer Buchpreises 2021 ist es eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe, und auch das einzige, bei dem ich das Gefühl hatte, meine Zeit verschwendet zu haben.
Der Stil entspricht genau dem des Romans "Der Zopf" ("la tresse" auf Französisch) von Laetitia Colombani - drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente. Es ist ein wahrer Pageturner mit einem erstaunlichen Schreibstil, der erfolgreich eine schöne Geschichte geliefert hat, die mir das Herz zerriß, aber es hoffnungsvoll machte. Im Gegensatz fühle ich beim Lesen dieses Romans "Die Erfindung des Ungehorsams" nichts. Nada. Ich kann das Buch nicht fertig lesen, alles an diesem Roman nervt mich.
In Bezug auf das Thema Ethik der KI sowie das Genre Sci-Fi gibt es definitiv bessere Auswahl.
Impressions générales| Dans un appartement de riches au centre de Manhattan on pourrait croire que tout va et restera bien mais…
J’ai l’impression d’avoir perdu mon temps avec ce roman bizarre à la narration n’importe comment. Ça me fait penser à des vieux trucs style Poe.
Wollstone et Godwin se font raconter régulièrement par Iris des histoires qui font peur. Une différente chaque soir. Comme Shéhérazade. Moi aussi quand j’étais petit j’avais quelqu’un qui « essayait de me faire flipper »… Peut-être pas une lecture pour tout les âges, donc!
Iris doit composer avec un ami « Éric » « incorrect » …
Le thème de l’IA est abordé (et ça c’est une des rares bonnes choses). Notre rapport à l’IA est repensé.
Puis on bascule sur l’histoire de la demi sœur Ling. Qui est-elle vraiment? Existe-t-elle seulement?
Bon point: est disponible en gros caractères et audio lib.
J’ai un peu lu en travers j’étais pressé de le quitter (ça se dit ça « quitter un livre »? èé …).
J’ai trouvé aussi que le texte est inégal. Pour moi même si tout est mauvais, le début n’est pas le pire.
Pour lire ce livre il faut vachement de « let it go » moi j’ai plein d’attentes quand je lis un livre. Qu’il me fasse vibrer, rêver… Je ne peux pas avoir aucune attente.
J’ai une pote Nietzschéenne qui pense que l’homme est une machine parfaite (je pose ça là comme ça, à bon entendeur…).
Ça ne laisse pas indifférent. Moi par exemple, je l’ai viscéralement rejeté.
J’ai su très vite que ce n’était pas une lecture pour moi.
Ce qui m’a moins plu| Une histoire pas dans le lâcher prise mais complètement (trop) maîtrisée. Les lecteurs disent que l’histoire notamment la fin est totalement sous contrôle. Moi dans ces circonstances j’aurais voulu qu’elle se laisse aller, surprenne.
Ce Trio Iris, Ling, Ada laisse une impression d’écœurement.
Une forme que d’aucun ont qualifié de poétique… Et je n’aime pas (plus!) la poésie! D’ailleurs Cécile Coulon si tu lis ceci j’étais fan de tes romans mais la poésie en général j’y arrive pas…
Style d’écriture| Femme sous emprise de son mari. Dans les tourments, les tourments… Une lecture très originale tant sur le fond que la forme. Ça n’a pas suffit pour me plaire. Cela dit certaines fois on se surprend à tomber dans les pièges de l’auteur… Est-ce qu’elle a vraiment voulu dire ça?!
En Bref| On sait très vite si ça passe ou pas. Et chez moi j’ai instantanément su que je n’aurais aucun plaisir à lire ce roman. Même s’il m’avait semblé bien, sur son étalage, à la bibliothèque (Dieu merci j’ai pas payé pour ça! D’ailleurs c’est ce « risque » permanent qui fait que j’achète plus de livres au hasard).
Während ich dieses Buch gelesen habe, hat sich meine Wahrnehmung verändert. Ich begann plötzlich, wie eine der drei Protagonistinnen, einen Raum in Zahlen zu sehen. Ich zählte die Ecken, die Bücher im Regal, die einzelnen Storen, die Bilder. Wenn es regnete wurde ich auf eine angenehme Weise ganz gleichgültig. Empfand gewisse Reaktionen von Menschen in meinem Umfeld als überflüssig. Wieso sich aufregen, wenn schlussendlich sowieso alles okay ist? Wenn sowieso alles gleichviel Sinn oder Unsinn macht. Ausserdem gab es doch schon genug Wasser auf den Strassen. Ich bin ein sehr gefühlvoller Mensch, fange schnell an zu weinen, wenn mich etwas bewegt oder beginne vor Freude herumzuhüpfen und ich mag mich so wie ich bin. Ich schätze es sehr, dass ich solche starken Gefühle empfinden kann. Das ist ein Geschenk. Manchmal sind diese Gefühle aber auch überwältigend und die starke Beeinflussung von meinem Umfeld auf mein Gefühlsleben gibt mir das Gefühl von Kontrollverlust. Zu der Zeit, als ich dieses Buch las, waren meine Gefühle auf magische Weise gedämpfter als sonst. Ich liess mich auch nicht mehr so stark beeinflussen und konnte besser rational denken. Das tat gut. Das tat echt gut. Es war ein bisschen wie Ferien. Ich bin aber heilfroh, dass die Intensität meiner Gefühle wieder zurückgekommen ist. Ich liebe das, wenn sowas passiert. Wenn das Buch in meinen Alltag, in mein Wesen greift und es verändert.
Der Schweizer Buchpreis befindet sich irgendwo zwischen dem Deutschen und dem Österreichischen. Es kam für mich ziemlich überraschend, dass ein Buch mit Sci-Fi-Elementen den Preis gewann. Das ist ungewöhnlich, Hut ab.
Auch Clavadetschers Sprache ist ungewöhnlich und durch die Versform auch eher fordernd. Man braucht eine gewisse Portion an Aufmerksamkeit, um das Buch zu lesen. Auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.
Auf unterschiedlichen Erzählebenen tauchen wir in unterschiedliche Zeiten ein, gehen zurück bis zu Ada Lovelace. Diesen Teil mochte ich persönlich am liebsten. An einigen Stellen wird es absurd und auch ein wenig gruselig. Die Autorin geht auf aktuelle gesellschaftliche Fragen ein und überlegt, inwieweit sich künstliche Intelligenz entwickeln wird.
Leider bedient sie sich dabei an Motiven, die schon zu oft dagewesen sind. Deswegen hat das Ganze etwas leicht Verbrauchtes. Auch das Thema des Feminismus wird hier ein wenig zu sehr ausgereizt und riecht zu sehr nach typischem Buchpreisgewinner. Hier wird eindeutig die Schiene des Deutschen Buchpreises gefahren.
Somit bewegt sich der Titel, wie eingangs erwähnt, in einem guten Mittelmass und lässt auf die nächsten Auszeichnungen des Schweizer Buchpreises hoffen. Man hat gezeigt, dass man offen ist für Neues, auch wenn man sich, typisch Schweizer, nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen will.
"Die Erfindung des Ungehorsams" ist eine verschachtelte Geschichte dreier Frauen aus unterschiedlichen Zeiten. Sie versuchen, einen Platz in einer Welt zu finden, die sie einengt. Clavadetschers Sprache ist klar und schwebend. Mit zärtlichen Details skizziert sie Szenen, die aus einem Science-Fiction-Film stammen könnten. Die Beschreibungen bilden Schlaglichter in einer Welt, die sich die Leser:innen selber ausmalen können/dürfen. Die Gedanken der Ich-Erzählerinnen werden betont kühl präsentiert, eine Ausnahme bildet der Ausflug ins London des frühen 19. Jahrhunderts. Dort bricht die Leidenschaft in einigen wilden Metaphern auf.
Die poetische Sprache entwickelt einen bannenden Sog, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Suche nach Identität, Freiheit und Selbstbestimmung eher vor sich hin plätschert, nichts wesentlich Originelles bietet und allzu viele Fragen offen lässt. Diese Leerstellen scheinen oftmals eher Selbstzweck zu sein, als einer inneren Logik zu folgen. Die Charaktere wirken fast ins Unkenntliche abgedämpft, die Lesenden müssen ihre Konturen selbst ertasten. Das kann gewollt sein, ist aber dem Lesevergnügen nicht immer zuträglich.
Trotzdem ist diese sanfte, in sich gekehrte Science-Fiction durchaus lesenswert – wenn auch sicher nicht für alle Geschmäcker geeignet.
So etwas Schlechtes habe ich selten gelesen, und ich kann mir den Gewinn des Schweizer Buchpreises für diesen Schrott nur durch einen Mangel an Konkurrenz erklären. Die einzige Gnade ist die Handlung, die jedoch schon im ersten Drittel vorhersehbar ist und nach dem A.A.L.-Kapitel völlig verkümmert. Das Tragische an dem Werk ist jedoch, dass die Prämisse sehr vielversprechend war. Clavadetscher wirft gute Fragen auf, schafft es aber nicht, ihnen auf den Grund zu gehen oder sich kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen. Die pseudofeministischen Ansätze wirken bei näherer Betrachtung regressiv und überholt und die Benennung von Figuren nach feministischen Denkerinnen kann das leider auch nicht kompensieren. Generell ist das Werk von extremer Oberflächlichkeit geprägt und entbehrt jeglicher Aussagekraft. Clavadetscher scheint mehr darauf bedacht zu sein, tiefgründig zu wirken, als tatsächlich Tiefe im Roman zu implementieren. Wer sich für das Konzept interessiert: Der Film Ex Machina setzt es um Längen besser um.
Iris wartet zu Hause in Manhattan ungeduldig auf die anstehende Dinnerparty, an der sie endlich wieder ihre Geschichten zum Besten geben kann. Ling kontrolliert derweil in einer chinesischen Sexpuppenfabrik künstliche Körperöffnungen. Und vor rund 200 Jahren hat Ada Byron, spätere Lovelace, das Licht der Welt blickt.
Das Konstrukt wird derart schnell offensichtlich, dass die Lektüre zwar Gedanken anregen mag (Was macht einen Menschen menschlich?), aber schon im ersten Drittel nicht mehr wirklich spannend ist. Und mit dem Flattersatz-Style kann ich leider auch nichts anfangen.
A nesting doll story involving three women across time. All of whom stand out in their otherness, may it be through intellect, autism or artificiality. One invents the mechanism (Ada), another helps build the bodies (Ling), and a third breaks the boundaries (Iris).
Even though this could be classified as scifi, this is probably more poetry. The narrative voice and the characters are detached, lightweight. The text layout often splits into word fragments, deliberately slowing down your reading process. Like Clavadetscher wants you to pause, and consider with more attention, what's behind the lines. And what's there is philosophical and ethical questions about ownership, identity, female exploitation, the breaking of rules.
Interesting, but a bit too ethereal for my taste. I also think Ada Lovelace (love her) has already been overused in literature.
Wow, das hat sich wirklich gezogen. Ich bin einfach nur froh, dass es vorbei ist. Erzählt werden die Geschichten 3 Frauen, deren Schicksale auf unterschiedlichen Zeitsträngen miteinander verbunden sind. Soweit so gut. Der Klappentext suggeriert einen sinnlichen Roman über KI, eine Hommage an die Fantasie. - Ich habe selten ein langweiligeres Buch gelesen. Die Storyline ist genauso flach wie die Charaktere. Positiv anzumerken ist der Sprachstil der Autorin, der wirklich poetisch ist und mich stellenweise abgeholt hat. Deswegen die 2 Sterne. Ansonsten kann ich dieses Buch leider nicht weiterempfehlen.
Bestimmt ein komplexes, poetisches Gebilde. Ich dachte erst die Protagonistin habe Autismus. Zu Beginn mochte ich sie. Der Ausbruch der erzählenden Figur hat etwas Schöne, ja. Dennoch, irgendwie bleibt die Erzählung kühl für mich. Ada ist lebendig, ja. Aber irgendwie... Bleiben mir die Figuren fern, wohl auch, weil unheimlich. Am wenigsten vielleicht Zea.
Am Anfang dachte ich noch, das durchschaue ich doch, aber am Ende fügt sich alles so, dass es sich doch ganz anders anfühlt. Wirklich toll geschrieben, leicht zu lesen, doch mit so viel Tiefgang und doppelten Böden, das ist erstaunlich.
Ein sprachlich sehr starkes, raffiniertes Buch, welches die Thematik der künstlichen Intelligenz auf erfrischende Art (neu) erzählt. Oftmals verstörend clever und brilliant strukturiert macht es Lust auf mehr! Für mich persönlich hätte der Teil über Ada Lovelace etwas länger sein dürfen, alles in allem freue ich mich aber in Zukunft mehr von der Autorin zu lesen.
A very strong book, language wise, sophisticated in its (re)telling of the topic of artificial intelligence. Often disturbingly clever and brilliantly structured, it makes you crave more! For me personally, the part about Ada Lovelace could have been a bit longer, but all in all I look forward to reading more from the author in the future.