Auf nach Nizza! Für Charlie ist klar, dass sie schnellstmöglich nach Südfrankreich reisen muss. Denn nach einer schier endlosen Funkstille hat sich Maxim wieder bei ihr gemeldet - mit liebevollen und fast schüchternen Nachrichten über Snapchat, unterzeichnet mit "Love, Schroeder". Die können nur von Maxim sein! Denn außer ihrem besten Freund Theo weiß keiner, dass Charlie der weltallergrößte Peanuts-Fan ist. Doch als sie dann vor ihm steht, weiß Maxim nichts von den Nachrichten. Wie ist das möglich? Schmetterlinge lügen doch nicht ...
Eine leichte Sommerromanze, die mich leider nicht überzeugen konnte.
Der Schreibstil ist angenehm wegzuschmökern und die Grundidee finde ich auch nett, aber letztendlich enthält der Klapptext bereits die ganze Geschichte. Es passiert exakt gar nichts, das nicht von Vornherein offensichtlich oder sonst irgendwie besonders interessant gewesen wäre.
Charlie fühlt sich toll und ihr Leben ist toll. Es ist der erste Tag der Sommerferien, sie hat ein gutes Zeugnis bekommen, sie hat Geburtstag, ihre Freunde sind toll, ihre Familie ist toll, sie hat einen tollen Job, es gibt leckeres Eis, das Wetter ist toll, sie sind an einem schönen Badesee... Ich meine, nicht dass ich mich nicht für sie freuen würde, aber ich habe mich die erste Hälfte des Buches eher gelangweilt. Das einzige Problem ist, dass ihr Freund, den sie vor einem Jahr bei einer Sprachreise in Nizza kennengelernt, ihn seither aber nicht gesehen und ausschließlich via Handy kommuniziert hat, nicht mehr schreibt. Und sie hat keine Reise nach Nizza zum Geburtstag bekommen. Bis dann endlich doch eine Nachricht eintrifft und die Geschichte ihren Lauf nimmt...
Ich fand Charlie als Protagonistin ziemlich blass, die einzige nennenswerte Eigenschaft ist eine Vorliebe für die Peanuts - die Zitate an den Kapitelanfängen fand ich eine sehr schöne Idee. Charlie ist meistens gut gelaunt, aber wenn nicht, dann zeigt sie sehr typische Eigenschaften für pubertierende Teenager: launisch, ich-bezogen, undankbar, unüberlegt, dramatisch - vermutlich allesamt sehr realistisch, aber nicht unbedingt sympathisch.
In der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte etwas Fahrt auf, bleibt aber wie gesagt sehr vorhersehbar. Ich wäre gerne wenigstens ein einziges Mal überrascht worden - und sei es nur durch einen schlagfertigen Dialog oder ein witziges Detail. Auch die ach so romantischen Textnachrichten fand ich erstens sehr gewöhnlich und zweitens nehmen sie sehr wenig Raum ein, um eine spontane Reise zu rechtfertigen.
Aber gut, ich bin auch nicht die Zielgruppe. Vielleicht sehen jüngere Leser das anders.
Schmetterlinge lügen nie - Lucinde Hutzenlaub Verlag: Planet! Taschenbuch: 13,00 € eBook: 9,99 € ISBN: 9783522506748 Erscheinungsdatum: 23. Februar 2021 Genre: Jugendbuch Seiten: 240 Inhalt: Verlieben über einen Chat
Auf nach Nizza! Für Charlie ist klar, dass sie schnellstmöglich nach Südfrankreich reisen muss. Denn nach einer schier endlosen Funkstille hat sich Maxim wieder bei ihr gemeldet - mit liebevollen und fast schüchternen Nachrichten über einen Messenger-Dienst, unterzeichnet mit "Love, Schroeder". Die können nur von Maxim sein! Denn außer ihren besten Freunden weiß keiner, dass Charlie der weltallergrößte Peanuts-Fan ist. Aber als sie dann vor ihm steht, weiß Maxim nichts von den Nachrichten. Wie ist das möglich? Schmetterlinge lügen doch nicht ... Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover ist jugendlich und stylisch und passt perfekt zur Geschichte, der Hintergrund ist in Rot gehalten. Zum Buch: Charlie war im letzten Sommer auf Nizza zu einem Französischkurs und lernte dort Maxim kennen und lieben, da ist doch klar, dass sie diesen Sommer wieder dorthin möchte. Seit Wochen sagt sie ihren Eltern das durch die Blume und hofft, dass sie einen erneuten Kurs zum Geburtstag bekommt. Doch wie soll es kommen, sie bekommt den Kurs nicht. Als sie dann auch noch über Snapchat mit Maxim in Kontakt kommt, macht sie sich spontan auf den Weg nach Nizza und sagt keinem Bescheid, klar, dass ihre Freunde sich Sorgen machen und sich auf die Suche begeben. Dieses Buch ist ganz locker und flockig geschrieben und man fliegt nur so durch die Seiten. Es werden hier typische Teenagerprobleme behandelt, die erste Liebe, heimliche Liebe, die Unbeschwertheit der Jugend und vieles mehr. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich Charlie ein wenig naiv fand, aber das ist in diesem zarten Alter wahrscheinlich normal. Theo gefiel mir sehr gut, er ist der beste Freund von Charlie und die beiden verstehen sich ohne Worte. Anouk, die beste Freundin von Charlie sagt immer was sie denkt, auch wenn Charlie es manchmal gar nicht hören möchte. Johann ist ihr Bruder und fast auch immer mit von der Partie. Eine Geschichte, die durch diverse Themen der Pubertät geht und in meinen Augen sehr nah an der Realität liegt. Bildlich ist es auch sehr gut dargestellt, die Szenen sind gut herausgearbeitet und man fühlt richtig mit. Ein Buch das sehr gut in den Sommer passt. Ich bin zwar schon etwas älter, aber mich konnte das Buch gut unterhalten. Ich gebe hier 4 von 5 Sternen und empfehle es gern weiter.
Die Geschichte ist aus der Erzähler-Perspektive und lässt sich aufgrund des locker-leichten Schreibstils sehr schnell weglesen. Auch wenn ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre, hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich hätte es damals geliebt.
Charlie ist eine wirklich sympathische Protagonistin, auch wenn sie doch etwas naiv ist. Aber hey, sie ist 16, da darf man das ruhig sein. Das Buch war wirklich süß und auch witzig. Es beginnt gleich mit dem Beginn der Sommerferien und hat schon etwas Sommer-Feeling in mir ausgelöst und dabei bin ich nicht mal so ein großer Fan vom Sommer ;) … Ich mochte auch wie mit dem Thema Freundschaft umgegangen.
Punkteabzug gibt für 2 Kleinigkeiten, die mich gestört haben und ich eigentlich nur bei Selfpublishern durchgehen lasse. Vielleicht bin ich zu kritisch, aber wenn aus Johann mal kurzfristig Jakob wird und die Augen von Theo an dem einen Tag grün und am nächsten braun sind, dann stört mich das einfach.
Für mich eine Empfehlung, wenn ihr Jugendbücher mögt bzw Jugendliche seid
Ich fand das Buch ganz schön und vor allem das Ende hat mircgut gefallen. Mir war es nur teilweise zu offensichtlich, was eigentlich los war und ich hätte Charlie gerne geschüttelt.