Die Insel Selvia, kurz nach der Rebellion gegen das männliche Herrschaftssystem unter Präsident Adam. Martha, sieht sich endlich am Ziel. Ihr Kampf gegen die männlichen Unterdrücker scheint erfolgreich. Doch dann wird ihr der lang ersehnte Studienplatz an der Hochschule für Medizin verwehrt. Weil sie eine Frau ist. Der Herrscher ist gestürzt. Das System besiegt. Wo die meisten Geschichten enden, beginnt diese! Kann ein jahrhundertelanges System so einfach ersetzt werden? Sind die Männer wirklich bereit ihre Patriarchat aufzugeben? Kann es Freiheit und Wohlstand für alle geben? MARTHA ist Teil der Selvia-Reihe und kann unabhängig von EVA gelesen werden. Abgeschlossenes Ende. Enthält Szenen mit Angst, Tod und Gewalt.
Franziska Szmania wurde 1984 in Berlin geboren. Sie schreibt Geschichten, seit sie denken kann, und verliert sich ebenso gerne in diesen. In ihren dystopischen Geschichten stellt sie sich der Frage: Was wäre, wenn.
Eine der spannendsten Dystopien, die ich je gelesen habe. Es geht um Martha, die nachdem sie den Präsidenten gestürzt haben, endlich Ärztin werden will. Aber die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist immer noch nicht ganz da und nicht nur sie stellt sich die Frage, ob sie den falschen Leuten vertraut hat. Die Charaktere sind mutig und einzigartig (Man trifft auch Eva wieder (Protagonistin aus EVA-Herrschaft)). Der Schreibstil der Autorin ist so gut, dass ich das Buch innerhalb einiger Tage gelesen habe. Obwohl es eine dystopische Welt ist, gibt es Parallelen zu unserer. Frauen werden nicht immer gleich behandelt und haben oft zu kämpfen. Ich denke, das Buch kann eine Warnung sein, dass wir es nie soweit kommen lassen. Wer nach Feminst*innen sucht, die um ihre Freiheit kämpfen und versuchen die Ungerechtigkeit zu bekämpfen, sollte zu diesem Buch greifen.
- Danke liebe Franziska Szmania, dass ich dein Buch lesen durfte und für den ganzen Austausch. (Meine Meinung wurde in keinster Weise beeinflusst)