Am Strand der Elbinsel Bargsand entdecken Spaziergänger ein Skelett, das Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn von der Kriminalpolizei Itzehoe Rätsel aufgibt. Wer war dieser Mann, der dort vor dreißig Jahren mit gefesselten Händen im Schlick vergraben wurde? Wenig später wird auf einer Nachbarinsel ein Hamburger Bauunternehmer tot aufgefunden – ebenso gefesselt wie das Opfer von Bargsand. Die Spur führt in die damalige DDR – zu vier Jungen und einem Pakt, der Jahre später einen grausamen Plan reifen lässt ...
Romy Fölck wurde 1974 in Meißen geboren und arbeitete nach ihrem Jurastudium zehn Jahre in einem großen Unternehmen. Sie lebt heute als freie Autorin in Leipzig und in der Nähe von Hamburg. Neben ihren Kriminalromanen schreibt sie Kurzgeschichten für Anthologien und Zeitschriften sowie Rezensionen im belletristischen Bereich. Romy Fölck ist Mitglied im 'Syndikat', dem Verein deutschsprachiger Krimiautoren.
Im vierten Fall bekommen es die Ermittler Bjarne Haverkorn und Frida Paulsen mit einem Skelettfund im Schlick der Elbinsel Bargsand zu tun. Da die Tat schon viele Jahre zurück liegen muss und auch die Identifizierung des Opfers schwierig ist, tappen die Kriminalisten zunächst im Dunkeln. Doch dann wird auf einer Nachbarinsel ein weiterer Toter gefunden, diesmal „frisch“ und identifizierbar. Der Modus Operandi ähnelt dem Altfall aber es liegen rund 30 Jahre zwischen den Verbrechen. Allmählich graben sich die Ermittler in die Vergangenheit der Opfer vor und nachdem die Identität des ersten Toten klar ist, führt die Spur in die ehemalige DDR und dort in den berüchtigten Jugendwerkhof von Torgau. Wie gewohnt gelingt es Romy Fölck die Spannung über die gesamte Geschichte hochzuhalten, wobei der Leser den Ermittlern etwas voraus ist, da parallel zum Strang der Ermittlungen mittels Rückblenden die Vergangenheit der Opfer erzählt wird. Der Fall ist interessant aufgebaut, jedoch wirkt die Verbindung der Protagonisten im hier und jetzt sehr aufgesetzt und konstruiert – da hat das Buch gegenüber den Vorgängerbänden doch so seine Schwächen. Neben der bildhaften Kulisse, die die Elbmarsch für diese Reihe bietet und die wieder wunderbar in die Geschichte verwoben wird, spielen natürlich auch die Hauptcharaktere und deren Entwicklung eine entscheidende Rolle. Leider drängt sich das Privatleben von Bjarne und Frida besonders im letzten Teil des Buches massiv in den Vordergrund, da es auch diesmal wieder sehr emotional wird. Meiner Meinung nach hätte auch mal ein Schnupfen gereicht, es muss nicht immer Drama pur sein. Bitte nicht falsch verstehen, ich mag die Reihe und werde ihr auch weiter folgen, aber dieser Band hat Luft nach oben – 3,5 Sterne von mir.
In diesem Fall von Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn ist ständig Bewegung. Sind die beiden Leichenfunde mit einander verknüpft? Ja? Nein? Vielleicht? Mit jedem neuen Puzzlestein ändert sich wieder ein bisschen die Richtung, so dass es für mich durchgehend spannend blieb. Zudem beschreibt Romy Fölck nicht nur einen interessanten Kriminalfall, sondern man lernt auch die Ermittler privat kennen. Diese Anteile am Buch machen fast die Hälfte aus würde ich schätzen, das ist bei einem Krimi grad noch so an der Grenze für mich. Wenn der Mordfall zur Nebensache gerät fände ich das nicht so gut. Aber eben das passiert hier nicht, Fölck fügt einerseits beide Teile so nahtlos ineinander so dass sich alles zusammen sehr gut anfühlt (und liest!), und zum anderen ist eben auch der private Teil von Frida und Bjarne lesenswert.
Die Rückblenden in die Vergangenheit der DDR-Jugendwerkhöfe, speziell zu der Situation in Torgau, war ziemlich schwer zu lesen. Ich war wirklich froh, dass das immer nur kurze Kapitel waren.
Insgesamt eine sehr gut geschriebene runde Krimi-Geschichte.
Ein 30 Jahre altes, gefesseltes Skelett taucht am Strand einer Elbinsel auf. Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn ermitteln, doch stehen sie vor einem Rätsel als kurz darauf in der Nähe die Leiche eines Hamburger Baulöwen gefunden wird. Niemand ahnt, dass die Spuren in die ehemalige DDR führen, deren Grausamkeiten vielleicht von vielen verdrängt, jedoch von einigen nie vergessen wurde.
Romy Fölck, die deutsche Bestseller Autorin mit einem Abschluss in Jura wurde durch ihre Kriminalromane in der Elbmarsch bekannt. „Mordsand“ ist der 4. Band der Reihe um das Ermittlerduo Frida Paulsen & Bjarne Haverkorn. Ein Teil des Buches spielt in der ehemaligen DDR, in der Romy Fölck selbst aufwuchs. Ihr Motiv für die Story war, geschehenes nicht vergessen zu lassen und mit festgesetzten Vorurteilen aufzuräumen. Sie versucht, zu Unrecht erlittene Traumata aus dieser Zeit einfließen zu lassen, kommt jedoch über deren Erzählung nicht hinaus. Hier fehlte leider, ihr sonst so gutes Händchen für Atmosphäre und Emotionen, um es den Leser wirklich fühlen zu lassen. Nüchtern blieb bedauerlicherweise auch der Kriminalfall, denn mehr als im Trüben fischen war den größten Teil des Buches nicht drin. Weder der Leser, noch die Ermittler konnten sich wirklich auf den Fall konzentrieren, da gefühlt an jeder Ecke ein privates Schauspiel ausbrach, welche insgesamt einfach zu viel Raum einnahmen und zum Teil an Theatralik kaum zu übertreffen waren. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen, wobei einige kurz gehaltene Sätze eher wie Füllmaterial wirkten und die wesentliche Handlung zusätzlich unterbrachen. Ihr sehr gutes Gespür dem Leser Umgebung zu vermitteln blieb diesmal gänzlich auf der Strecke. Das wurde an jeder passenden, wie unpassenden Stelle eingestreut. Auch das Gefühl für Atmosphäre scheint leider ertrunken zu sein, die war nämlich zu meinem Bedauern zu keiner Zeit vorhanden. Immer, wenn sich etwas Neues ergab und man Hoffnung auf Spannung schöpfte kam wieder eines der vielen außerdienstlichen Dramen dazwischen. Zum Ende sorgten noch „Hilfssheriff Zufall“ und ein äußerst geständiger Täter für eine schnelle Auflösung des Ganzen. Gerade noch rechtzeitig um zum nächsten privaten Höhepunkt der Geschichte zu flitzen. Nach der langen Fahrt mit angezogener Handbremse, jeder Menge Stopps im Privatleben und dem Schnellschuss um das Ziel zu erreichen, war wenigstens die Auflösung Rund und ohne größere Lücken. Wirklich schade, Romy Fölck kann ganz anders und vor allem viel besser.
Fazit: enttäuschender 4. Band, der neben einer guten Grundidee nicht mehr als private Kriegsschauplätze zu bieten hat. Musste er wahrscheinlich auch, da der Fall und die Ermittlungen mehr als dürftig waren.
Izmeklētāja Frīda ir atkal ieradusies pie latviešu lasītājiem, šoreiz izmeklējot nejauši uzietu galvaskausu Elbas salas pludmalē. Pēc neilga laika līdzīgā veidā noslepkavots tiek atrasts uzņēmējs no Hamburgas- sasietām rokām ierakts smiltīs. Izmeklētājiem jāmēģina atrast saistību ar 30 gadus vēlāk pastrādāto noziegumu. Sarežģījumi ir arī identificējot nogalinātās personas identitāti. Papildus norisinās arī izmeklētājas Frīdas personīgās dzīves peripētijas.
🍓Romāns norisinās divos laika posmos- tagadnē un pagātnē- 80to gadu beigās pirms Berlīnes mūra krišanas zēnu pāraudzināšanas iestādē, kur norisinājās nežēlīgi notikumi. Autore pētījusi šo iestāžu baisos noslēpumus un ievijusi savā kriminālromānā, izgaismojot patiesību par kādreizējām iestādēm Vācijā, kur ne vienmēr nokļuva zēni, kuri izdarījuši noziegumus.
🍓Lasītājs reizē ar izmeklētājiem līdz par grāmatas beigām risina šo noziegumu, no vienas puses ir apjausma, kas ir noticis, bet nav skaidrs, kurš tieši pastrādājis šos noziegumus. Reizē klasiskajiem kriminālromāna soļiem, šeit ir arī mazāk zināma un šokējoša informācija par pāraudzināšanas iestādēm, kur valdīja izdzīvošana, nekontrolēta vardarbība un sodi.
Grāmatā izmeklēšana norisinās cieņpilni un klasiskā vācu mierā, ir nezināmais, noslēpumainais, tomēr ir jūtama sistemātiska taisnības meklēšana un mērķtiecīgi soļi, papildinot stāstu ar baisu informāciju, tomēr vairākl liekot nojaust patieso šausmu apmēru, kā detalizēti to attainojot.
Šī ir ceturtā vācu autores tulkotā grāmata latviski, sērijā ir lasāmas arī “Rēgu nams”, “Nāves jūdze” un “Sprostā”. Tieši “Rēgu nams” mani uzrunāja visvairāk no visām, tieši vides un radītās atmosfēras, kurā gaisā virmo piekrastes migla, noslēpumi un veca, nomaļa māja.
Spannender neuer Fall für Frida und Haverkorn Auf der Elbinsel Bargsand wird ein Skelett gefunden. Das Opfer wurde vor 30 Jahren gefesselt und im Schlick eingegraben. Frida und Bjarne Haverkorn versuchen die Identität des Opfers ausfindig zu machen. Da taucht auch schon die nächste Leiche auf. Ein bekannter Bauunternehmer wird auf der Nachbarinsel gefunden. Die Auffinde-Situation gleicht der des Skeletts. Hat der Täter nach über 30 Jahren noch einmal zugeschlagen oder handelt es sich um einen Trittbrettfahrer? Frida und Haverkorn stehen vor einem Rätsel. „Mordsand“ ist der 4. Fall mit Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn, einer Krimireihe die in der Elbmarsch spielt aus der Feder von Romy Fölck. Ich freue mich Frida und Bjarne wiederzutreffen, sie sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Es ist wie mit guten Freunden, wenn man sie längere Zeit nicht gesehen hat merkt man erst wie sehr man sie vermisst hat. Bjarne Haverkorn hat sich in seinem neuen Haus, dass er zusammen mit seiner Tochter gekauft hat inzwischen gut eingerichtet. Seine Tochter muss sich noch von der Transplantation erholen. Ihr fällt aber langsam die Decke auf den Kopf was sie etwas unzufrieden macht. Bei Frida auf dem Hof tut sich einigen. Auch ist sie inzwischen in einer Beziehung mit dem Rechtsmediziner Torben. Aber Frida, die nicht gewohnt ist das alles glatt läuft traut dem Frieden noch nicht so Recht. Auch beruflich ist wieder einiges los. Frida und Bjarne knappern an einem komplizierten Fall. 2 Leichen, eine davon nur noch ein Skelett, dass seit über 30 Jahren im Schlick auf der Elbinsel Bargsand vergraben war. Jetzt heißt es herauszufinden wer die Leiche war. Der 2. Tote ist einbekannter Bauunternehmer. Was haben die beiden Toten gemeinsam? Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden die in die Jahre 1982-1982 führen. Die Handlungsorte sind ein Kinderheim, eine Erziehungsanstalt und ein geschlossener Jugendwerkhof in der ehemaligen DDR. Es ist immer derselbe Junge der hier erzählt. Und was er erzählt ist nichts für schwache Nerven. Die Zustände in den Erziehungseinrichtungen werden ungeschönt beschrieben. Es ist unmenschlich welche Zustände dort geherrscht haben. Dem Leser ist schnell klar, dass die Morde im Zusammenhang mit den Rückblenden stehen müssen. Nur wie, dass erfährt auch der Leser erst am Ende. Somit bleibt die Spannung auch bis zum Ende erhalten. Die einzelnen Fälle der Krimireihe sind in sich abgeschlossen und können ohne weiteres einzeln gelesen werden. Da die Personen aber auch ein ereignisreiches Privatleben haben das fortlaufend erzählt wird finde ich es schöner, wenn man die Bücher in der Reihenfolge des Erscheinens liest. Die Mischung aus Kriminalfall, Ermittlungen und Privatleben ist recht ausgeglichen, interessant und unterhaltsam. Jetzt kann ich mich nur noch auf den 5. Fall von Romy Fölck freuen.
Im Kriminalroman mit den Protagonisten Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn steht der vierte Fall an. An einem Strand wird ein Skellett gefunden. Wer ist dieser Mann, der vor zahlreichen Jahren gefesselt hier ums Leben kam? Kurze Zeit später wird auf einer benachbarten Insel auf dieselbe Art, ein weiterer Mann tot aufgefunden. Die Ermittler stehen vor einem großem Rätsel. Treibt ein Serienmörder hier sein Unwesen oder wie lassen sich die Morde erklären? Paulsen und Haverkorn müssen tief graben und treffen auf eine Spur, welche die Ermittler tief in die Vergangenheit führen.
Letzte Woche habe ich noch den dritten Band "Sterbekammer" von Paulsen und Haverkorn beendet und nun stand endlich der vierte Band an. Wie gewohnt, gelingt es der Autorin schon zu Beginn des Buches, einen sehr atmosphärrischen sowie spannenden Anfang zu gestalten. Leser, die auch die Vorbänder nicht kennen, werden direkt an die Hand genommen und in das Ermittlerteam sowie ihre Vorgehensweise eingeweiht.
Wie ich in jeder Buchrezension zu der Reihe geschrieben habe, fällt direkt das sympathische Ermittlerteam auf. Paulsen und Haverkorn sind einfach Charaktere, die mir ans Herz gewachsen sind. Weitere Charaktere wie die weiteren Mitgleider aus dem Ermittlerteam sowie die nahenstehenden Person der Protagonisten weisen auch eine gute Rolle auf und ergänzen das Buch sehr gut.
Der Fall an sich bietet eine gute Spannung. Besonders die Rückblicke in die DDR Zeit lassen sich als eine der Stärken des Buches beschreiben. Dennoch muss ich sagen, dass mich der Fall nicht so "gecatcht" hat, wie es bei den vorherigen Büchern war. Irgendwie finde ich, dass der Klappentext teilweise auch schon zu viel verraten hat. Nichtsdestotrotz wird man mit diesem Buch gut unterhalten und kann die Entwicklung der beiden Protagonisten richtig gut nachverfolgen. Aus diesem Grund freue ich mich auch schon auf den fünften Band, der wahrscheinlich dann im nächsten Jahr erscheinen wird.
Fazit: Auch wenn dieser Fall im vierten Band nicht so stark wie bei den Vorgängern war, war das Wiedersehen mit Paulsen und Haverkorn sehr gelungen und man wird auf über 400 Seiten gut unterhalten. Dann warten wir mal auf Band 5 !!!
Auch der vierte Fall von Frida Paulsen und ihrem Chef Bjarne Haverkorn ist wieder äußerst spannend. Durch Zufall wird ein Skelett auf einer kleinen Elbinsel gefunden, das jahrzehntelang im Schlick verborgen war. Allem Anschein nach ein Mordopfer. Kurz darauf gibt es einen weiteren Toten, der auf ähnliche Weise wie zuvor die Überreste des unbekannten Toten drapiert wurde. Doch was verbindet den erfolgreichen Hamburger Geschäftsmann mit dem namenlosen Opfer, gibt es denn überhaupt einen Zusammenhang? Frida und Bjarne machen sich auf eine Spurensuche, die sie in die ostdeutsche Vergangenheit führt. Ich hatte sehr hohe Erwartungen an dieses Buch nachdem mir die ersten Bände alle sehr gut gefallen hatten und wurde gottseidank nicht enttäuscht. Romy Fölck schreibt flüssig und mitreißend, ihre Figuren sind durchweg liebevoll und authentisch dargestellt, so dass man sich als Leser gut in sie hinein fühlen kann und auch gerne an ihrem Privatleben teilnimmt. Der Fall ist gut aufgebaut und spannend. Nicht nur das, die Autorin entführt ihren Leser in kurzen schockierenden Kapiteln in einen Jugendwerkhof der ehemaligen DDR, so dass man den Ermittlern bald einen kleinen Schritt voraus ist. Eine tolle Krimireihe mit sympathischen Ermittlern! Ich fiebere schon dem nächsten Band entgegen.
Dieses Buch ist nun bereits ist der vierte Teil der Reihe um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Es fängt schon gruselig an für das junge Pärchen, das auf der Elbinsel Bargsand am Morgen ein altes Skelett findet; ungefähr 30 Jahre ist der Tod des Mannes her, der dort mit Fesseln sitzend im Sand vergraben wurde. Recht bald gesellt sich zu diesem alten Fall ein aktueller: ein Bauunternehmer wird auf dieselbe Art getötet gefunden. Welchen Zusammenhang gibt es wohl zwischen diesen beiden Fällen? Die Spur führt Frida und Bjarne zurück in die Vergangenheit der DDR. Dieses Mal geht es viel um die historische Komponente, doch auch das Privatleben spielt wieder eine Rolle. Ich mag die Krimis und den Schreibstil von Romy Fölck sehr und fühlte mich gut unterhalten.
Stimmige Fortsetzung der Reihe und ein grundsolider Krimi. Das Setting in der Elbmarsch ist bildhaft beschrieben, wobei es stellenweise atmosphärischer hätte dargestellt werden können. Der Fall ist glaubhaft aufgebaut und enthält einige red herrings und ein paar (ein wenig zu) dramatische Momente. Die Charaktere, die dem Leser schon in den Vorgängerbänden ans Herz gewachsen sind, machen neugierig auf eine Fortsetzung.
Ein gut geschriebener und spannender Krimi. Für mich hätte es etwas weniger Kapitel aus dem Privatleben der Ermittler*innen geben können; aber vielleicht hätte ich Band 1-3 kennen müssen, um diese Kapitel richtig wertzuschätzen. Mehrere Leichen, mysteriöse Umstände der Morde und verschiedene Spuren... Die Kapitel mit den Rückblenden zu DDR-Zeiten geben Hinweise auf die Opfer, aber waren auch wirklich bedrückend zu lesen. Trotzdem fand ich diese Einbindung der Rückblenden gut.
This series continues to be great fun! Nothing wildly innovative or unusual, just a good, solid murder mystery, a well-established cast of characters which continue to develop in interesting ways, and of course, the setting along the Elbe is what drew me to these books in the first place. This time the author picked up some historical events which added a bit of gravitas, memorialising events in the former East Germany. Well done.
grundsätzlich ist es ein ganz normaler Krimi. Der Aufbau und die Charaktere sind nicht außergewöhnlich. Das müssen Sie natürlich auch nicht immer sein. Positiver Aspekt an der ganzen Geschichte ist auf jeden Fall, dass man noch mehr über die Geschichte der DDR erfährt und was damals in den Jugendwerkhöfen schlimmes passiert ist. Ich glaube so ein Buch kann damit auch indirekt Aufklärung leisten. Was mir aber nicht gefallen hat, war, dass es sehr viele unnötige Nebensätze gab und die Namen haben teilweise für Verwirrung gesorgt. Beispielsweise gibt es Peter Luers und Trautmann Peters und der vor und Nachnamen werden regelmäßig verwendet so dass man einfach durcheinander kommt wer im Endeffekt gemeint ist. Die einzelnen Charaktere werden ja auch nicht ins Detail vorgestellt, sondern tauchten enden einfach in der Geschichte auf.
"Die Gegenwart trägt keine Verantwortung für die Vergangenheit." (Fred Ammon) Auf der idyllischen Insel Bargsand macht eines Morgens ein junges Paar eine grausame Entdeckung. Aus dem Sand ragen menschliche Überreste. Die Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn bekommen es mit einer über 30 Jahre alten Tat zu tun, bei der man einen jungen Mann gefesselt im Sand verscharrt hat. Als wenige Tage später auf der Nachbarinsel Füürsand der Bauunternehmer Jochen Kirsten auf ähnliche Weise tot aufgefunden wird, vermute die beiden einen Zusammenhang. Doch wie sollen sich die beiden gekannt haben? Eine der Spuren führt in die ehemalige DDR, in einen Jugendwerkhof. Klar ist, dass die beiden unbedingt weitere Bewohner von damals finden müssen.
Meine Meinung: Wieder ein überzeugendes Cover, das mir sofort ins Auge springt. Dies ist Band vier von Paulsen und Haverkorn den beiden Ermittlern aus Itzehoe. In mehreren Handlungssträngen ging es zum einen um die Ermittlungen zu ihrem Fall, dem Privatleben der beiden und dem Erlebten aus der Vergangenheit. Leider nur wurden diesmal die Ermittlungen des Kriminalfalls doch sehr vom Privatleben der beiden Ermittler überlagert, sodass es mir ein wenig an Spannung und am Mitraten gefehlt hat. Selbst wenn es mich freut, mehr über Paulsen und Haverkorn zu erfahren, finde ich, sollte das doch einen gewissen Rahmen nicht überschreiten. Die Vergangenheit in den Jugendwerkhöfen der DDR fand ich dagegen sehr informativ und es hat mich ehrlich gesagt entsetzt, wie man dort mit den Jugendlichen umgegangen ist. In den Heimen für Schwererziehbare wollte die DDR die Jugendlichen umerziehen. Dass sie dies nicht gerade herzlich und liebevoll taten, hatte ich fast befürchtet. Doch was ich dann in der Geschichte erfuhr, hat mich wirklich schockiert. Dabei war das geschlossene Jugendwerk Torgau das schlimmste unter diesen Heimen, den hier wurden die Jugendlichen wie Gefangene gehalten. Schrecklich zu lesen, dass es nicht nur körperliche Übergriffe gab, sondern außerdem Isolierung, Strafarbeit und sogar Nahrungsentzug waren hier an der Tagesordnung. Doch ob und wie dieses Jugendwerk mit dem Fall zusammenhängt, das müssen Frida und Bjarne erst noch herausfinden. Sehr informativ und schockierend schildert die Autorin hier von Erziehungsheimen zu DDR Zeiten des Jahres 1965 bis 1990, ehe sie dann zum Glück geschlossen wurden. Ich erfahre, dass viele sich danach sogar das Leben genommen haben, weil sie nicht mehr klarkamen. Und so könnte unser Toter einer davon sein, wäre er nicht gefesselt gewesen. Doch wie kam der junge Mann auf die Insel und was ist damals wirklich passiert? Nebenbei gibt es dann zum noch Neuigkeiten von Haverkorn und seiner Tochter Henni, die inzwischen in ihrem kleinen Haus zusammenleben. Des Weiteren gibt es Veränderungen auf dem Hof von Fridas Eltern, außerdem scheint die Liebe zwischen Frida und Torben gut zu laufen. Allerdings kommt es dann zu einem unglücklichen Unfall mit gravierenden Folgen bei den Ermittlungen zum Fall. Diesmal kann mich das Buch zwar gut unterhalten, doch ich hätte mir definitiv etwas weniger Privatleben und mehr Ermittlungsarbeit gewünscht. Neuen Elan erhält die Geschichte allerdings vom Umbau des Paulsen Hofs und der 17-jährigen Streunerin und obdachlosen Cat. Trotzdem dies für mich eindeutig der schwächste Band der Reihe war, freue ich mich auf eine weitere Folge von Frida und Bjarne und vergebe 4 von 5 Sterne.
Wieder einmal spannend und fesselnd von der ersten Seite an!
*Inhalt* Friedlich und unberührt liegt die kleine Insel Bargsand inmitten der idyllischen Unterelbe. Bis zu jenem Morgen, als ein junges Paar am Strand eine grauenvolle Entdeckung macht: Aus dem Sand ragt der Schädel eines Skeletts. Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn von der Mordkommission Itzehoe stehen vor einem Rätsel. Wer war dieser Mann, der vor dreißig Jahren mit gefesselten Händen dort im Schlick vergraben wurde? Kurz darauf wird auf einer Nachbarinsel ein Hamburger Bauunternehmer tot aufgefunden wird - bis zum Rumpf im Sand eingegraben und gefesselt wie das Opfer von Bargsand. Die Spur führt das Ermittlerduo in die damalige DDR - zu vier Jungen und einem Verrat, der Jahre später einen grausamen Plan reifen lässt...
*Meine Meinung* Vorab sollte ich wahrscheinlich erwähnen, dass ich die anderen drei Krimis von Romy Fölck bereits kenne und auch in der richtigen Reihenfolge gelesen habe. Gerade die Reihenfolge ist hier meiner Meinung nach maßgeblich, da Fölck´s Krimiserie auch viel Privatleben ihrer Akteure preis gibt und es von daher der Lesefreude definitiv einen Abbruch tut, wenn man hier das Pferd von hinten aufzäumt.
Das Cover ist genau so, wie man es von den Vorgänger-Bänden kennt: landschaftlich ans Thema angelehnt und trotz Kriminalroman einfach nur wunderschön.
Der Schreibstil ist ebenfalls so, wie ich es von der Autorin Romy Fölck gewohnt bin. Locker und flockig baut Fölck Spannung auf, führt uns zielstrebig auf falsche Fährten und fesselt den Leser Kapitel für Kapitel immer ein kleines bisschen mehr. Auch hier ist es Fölck wieder einmal gelungen, mich von der ersten Seite an von Frida´s und Bjarne´s neuestem Fall abzuholen und zu begeistern.
Auch wenn ich mich anfangs immer wieder gefragt habe, wie die beiden Mordfälle wohl zusammenhängen könnten, so wäre ich niemals auf die richtige Konstellation gekommen. Gerade die Ausführungen und detailgetreuen Darstellungen des Jugendwerkshof in der ehemaligen DDR haben mich zutiefst berührt und schockiert. Hier ist es Fölck ebenfalls mehr als gut gelungen, diese Beschreibungen authentisch und echt zu Papier zu bringen; so konnte ich mir diese ganzen Gegebenheiten rund um das Thema Arbeitslager für Jugendliche bildlich vor Augen halten und mit dem einen oder anderen Teenager mitfiebern und -leiden.
Langsam fügen sich die verschiedenen Puzzlestücke zusammen, bis sie schließlich ein ganzes Bild ergeben.
Wer hier einen blutrünstigen Krimi bzw. Thriller erwartet, ist definitiv an der falschen Adresse! Doch auch ohne Blut ist es Fölck wieder einmal gelungen, mich als Leserin in den Bann zu ziehen und nachhaltig zu begeistern.
*Fazit* Wieder einmal spannend und fesselnd von der ersten Seite an! Tiefgründige, sympathische Charaktere, Irrungen und Wirrungen bis zum Schluss - genau so muss ein Krimi sein!
Bastei Lübbe Hardcover Krimis 428 Seiten Altersempfehlung: ab 16 Jahren ISBN: 978-3-7857-2727-0 Ersterscheinung: 26.02.2021
Tief im Sand vergraben – ein namenloser Toter und die Spur eines entsetzlichen Verrats … Friedlich und unberührt liegt die kleine Insel Bargsand inmitten der idyllischen Unterelbe. Bis zu jenem Morgen, als ein junges Paar am Strand eine grauenvolle Entdeckung macht: Aus dem Sand ragt der Schädel eines Skeletts. Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn von der Mordkommission Itzehoe stehen vor einem Rätsel. Wer war dieser Mann, der vor dreißig Jahren mit gefesselten Händen dort im Schlick vergraben wurde? Kurz darauf wird auf einer Nachbarinsel ein Hamburger Bauunternehmer tot aufgefunden wird – bis zum Rumpf im Sand eingegraben und gefesselt wie das Opfer von Bargsand. Die Spur führt das Ermittlerduo in die damalige DDR – zu vier Jungen und einem Verrat, der Jahre später einen grausamen Plan reifen lässt …
Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn ermitteln in ihrem vierten Fall
Raffinierter Nervenkitzel vor der atmosphärischen Kulisse der Elbinseln – der neue Roman der SPIEGEL-Bestsellerautorin
Zur Autorin
ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in Ostfriesland. TOTENWEG ist der erste Band ihrer Krimiserie um die beiden Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn.
Meine Meinung
Ich habe vorher gerade den 4. Teil der Reihe Sterbekammer mit Begeisterung gehört und gelesen und da passte es gut, dass der 5. Teil gerade erschienen ist.
Mir ist der Einstieg auch hier wieder sehr leicht gefallen.
Auch der Fall selbst ist wieder sehr interessant. Es wird eine Leiche gefunden, die dort wohl seit 30 Jahren im Schlick vergraben lag. Kurze Zeit später gibt es eine weitere Leiche, einen bekannten Bauunternehmer, aufgefunden in ähnlicher Position wie die erste Leiche. Haben diese beiden Fälle etwas miteinander zu tun?
Frida und Bjarne ermitteln und stoßen auf eine Spur, die sie in die frühere DDR führt …
Auch dieser Teil konnte mich wieder absolut fesseln und begeistern.
Alles in allem kann ich hier eine absolute Lese- und Hörempfehlung mit sehr guten 4,5 Sternen aussprechen.
Ein Skelett wird auf einer Elbinsel gefunden. Es lag wohl schon länger dort und wurde nur zufällig gefunden. Die Tat liegt rund 30 Jahre zurück und war brutal, denn der Tote war gefesselt in den Schlick eingebuddelt und ertrank. Während Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn die Ermittlungen aufnehmen, wird der nächste Tote gefunden. Dieses Mal ist die Tat allerdings taufrisch.
Ich habe schon die drei Vorgänger gelesen und habe mich sehr gefreut auf dieses Wiedersehen bekannter Charaktere. Schon vorweg kann ich sagen, dass sich die Vorfreude wirklich gelohnt hat und ich gleich wieder mitten im Geschehen war. Das liegt eindeutig auch am flüssigen und lebhaften Schreibstil der Autorin. Die meisten Örtlichkeiten sind fiktiv, dennoch kann man sich lebhaft die Elbinseln vorstellen, die die Autorin authentisch beschreibt. Ganz ähnlich ist es mit den handelnden Personen, allen voran Frida und Haverkorn, die in ihrem vierten Fall mit schwierigen Ermittlungen befasst sind. Einerseits beschäftigen sie sich mit einem Verbrechen der Vergangenheit, andererseits sterben auch in der Gegenwart Menschen – hat das eine mit dem andern zu tun? Sind es vielleicht nur Zufälle und falls nicht – wie hängt alles zusammen? Ohne zu spoilern kann ich verraten: Die Autorin hat mich nicht nur einmal auf den Holzweg geführt… Interessant und richtig gut eingebaut fand ich die Vergangenheit, die unter anderem im Jugendwerkhof Torgau spielt. Was damals in diesen Einrichtungen los war, ist einfach unfassbar und hier scheint die Autorin richtig gut recherchiert zu haben. Die Szenen sind zwar meist nicht so lang, aber sie haben es in sich…Toll, dass die Autorin das schwierige Thema aufgegriffen hat und so etwas gegen das Verdrängen/Vergessen tut. Doch auch der Paulsen-Hof ist ein wichtiges Thema. Es tut sich einige auf dem früheren Obsthof. Das ist für Fans der Reihe sicher fast genauso wichtig wie der Fall. Wer jedoch hier erst in die Reihe einsteigen möchte, wird sich auch gut zurechtfinden. Gerade im letzten Drittel geht es dann richtig rund. Vorher noch waren die Ermittlungen recht ruhig, aber dann zündet die Autorin ihr Feuerwerk. Während mich da manche Wendung echt positiv überrascht hat, kam die knisternde Spannung für mich einen Tick zu spät und zwei, drei andere Kleinigkeiten waren nicht ganz rund für mich (Stichwort Handschuhe), sodass ich letztlich, aller Begeisterung zum Trotz, einen Stern abziehe. Dennoch empfehle ich diesen Teil, wie auch schon die Vorgänger, und freue mich schon auf den fünften Teil. Dort bin ich jetzt schon gespannt, wie einige Dinge im Privatleben von Frida und Haverkorn weitergehen.
Wenn ich bis zu meinem Lebensende nur noch die Bücher eines Autoren / einer Autorin lesen dürfte, dann wären es definitiv die Bücher von Romy Fölck! Das ich ihre Bücher abgöttisch liebe dürfte jedem der regelmäßig von mir liest klar sein und nun folgt das nächste Buch das einfach nur genial ist. Wie soll ich nun bitte wieder so lange auf den nächsten Teil warten? Aber mal von vorne....
Es ist das vierte Buch rund um das Ermittlerduo Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn und langweilig wird es mit den beiden ganz bestimmt nie. Ich hatte es schon bei den letzten Büchern angesprochen und muss es aber wieder erwähnen: mir gefällt diese Balance zwischen dem Privat Leben der Protagonisten und den Ermittlungen unglaublich gut. Weder das eine noch das andere kommt zu kurz und diese ''Unterbrechungen'' zwischendurch sind gut gewählt und helfen dabei die Spannung noch zu erhöhen. Natürlich trägt es auch dazu bei die Bindung zu den Buchcharakteren aufzubauen, gerade weil es ja auch eine Reihe ist. Der Leser kann dadurch noch intensiver mit Frida und Bjarne mitfiebern.
Romy Fölck hat eine wirklich magische Art zu schreiben. Sobald ich nur einen Satz lese bin ich sofort in ihrer Welt und kann alles um mich herum vergessen. Es kommt mir immer so vor als würde ich direkt neben Frida stehen, als könnte ich den Wind heulen hören oder die kälte des Regens spüren. Es fällt mir dann immer so schwer beim lesen zu unterbrechen, gerade auch weil es generell sehr spannend geschrieben ist. Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung wer der Täter sein könnte, besonders weil die Autorin die Leser extrem geschickt an der Nase herumgeführt hatte. Falsche Fährten, plötzliche Wendungen, gemeine Cliffhanger - es war alles dabei. Das Ende wurde wiederrum schlüssig und logisch aufgeklärt. Das ist mir bei Krimis und Thriller immer sehr wichtig!!
Hervorzuheben finde ich ist noch das brisante und schockierende Hauptthema des Buches. Ich gebe zu das ich von diesen Jugendwerkhöfen noch nie etwas gehört habe (gerade weil ich ja auch nicht in Deutschland groß geworden bin) und ich war wirklich entsetzt das es soetwas gab und was diesen Kindern und Jugendlichen dort angetan wurde. Ich ziehe meinen Hut vor dem Mut der Autorin dieses Thema aufzugreifen und so sensibel in eine fiktive Geschichte einzubauen. Es ist wichtig das solche Geschehnisse nicht vergessen werden damit soetwas nie wieder passiert.
Wie immer habe ich das Gefühl bei meinen Rezensionen den Werken von Romy Fölck nie gerecht zu werden, also bleibt mir nur noch eines zu sagen: LEST DIESES BUCH. Es ist ein MUSS für jeden!
Ein junges Paar macht auf der kleinen Insel Bargsand eine furchtbare Entdeckung. Der Schädel eines Skeletts ragt aus dem Sand. Frieda Paulsen und Bjarne Haverkorn stehen vor einem Rätsel. Wer war der Mann, der vor 30 Jahren mit gefesselten Händen auf Bargsand vergraben würde? Einige Tage darauf wird ein Hamburger Bauunternehmer auf einer Nachbarinsel tot aufgefunden - in Sand eingegraben und gefesselt. Wo liegen die Zusammenhänge zwischen den beiden Toten, die auf ähnliche Art & Weise getötet wurden? Die Spuren führen Frieda und Bjarne in die damalige DDR.....
Mein Fazit: Der 4. Fall für Frieda und Bjarne, hat mir super gut gefallen 🤩 Das Buch lässt sich sehr zügig und flüssig lesen und wurde mit trickreichen Wendungen gespickt 😊 Ich fand es super spannend und sehr fesselnd! Einige Abschnitte enden mit kleinen Cliffhangern die aber nach kurzer Zeit aufgeklärt werden. Das mag ich an Romy Fölck's Schreibstil. Sie hält damit die Spannung konstant aufrecht 🤩 Die Autorin erzählt die Geschichte nicht nur aus der Sicht der Ermittler sondern gibt auch Einblicke in die Vergangenheit eines anfangs Unbekannten in DDR Zeiten. Man weiß als Leser erstmal gar nicht um wen es sich bei den Erzählungen handelt und was es damit auf sich hat. Natürlich blickt man gegen Ende dann durch, was diese Episoden Aussagen sollen 😊 Die Thematik und den aktuellen Fall fand ich super gut gewählt und mega interessant. Die Rückblicke in die DDR Zeiten fand ich, selber nach der Wende im Osten geboren, total spannend aber auch wahnsinnig schockierend und abstoßend! Die Autorin erwähnt auch in der Danksagung nochmal wie wichtig ihr ist, dass diese furchtbaren Taten und die damit verbundenen Schicksale aus DDR Zeiten nicht in Vergessenheit geraten dürfen! Das Privatleben der Ermittler spielt auch in diesem Band wieder eine große Rolle, was mir persönlich sehr gut gefällt 🤩 So baut man als leser, von Band zu Band, eine tiefe Verbindung zu Frieda & Bjarne und ihren Familien & Freunden auf 😍 Mittlerweile fühlt es sich an als würde man die Lesezeit mit lieb gewonnenen Freunden verbringen 😃 Vom Ende war ich total überrascht, da ich den "Täter" absolut nicht erwartet hatte 😳😃 Und das Ende besticht durch einen tollen Showdown 🤩 Mir hat das Buch mega gut gefallen, man bekommt einiges geboten und ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus ❤️ Ich vergebe die vollen 🌕🌕🌕🌕🌕
Am Strand der kleinen Insel Bargsand wird ein Skelett entdeckt. Für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn wirft dieser Fall viele Fragen auf, denn wer war dieser Mann, der vor dreißig Jahren dort vergraben wurde? Dann wird auf einer Nachbarinsel ein Hamburger Bauunternehmer tot aufgefunden, der auf die gleiche Weise gefesselt war, die der Tote von Bargsand. Die Spuren führen die Ermittler in die Vergangenheit zu Kinderheimen in der damaligen DDR.
Da ich bereits einige Fälle um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn kannte und mir diese hervorragend gefallen haben, war ich voller Vorfreude auf diesen neuesten Fall. Das toll gestaltete Cover und der spannende Klappentext taten ihr Übriges dazu, dass ich sehr gespannt auf diesen Krimi war. Der Schreibstil war gewohnt locker und flüssig zu lesen. Ich war sofort in der Geschichte drin und völlig gefesselt. Ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Die Charaktere wurden hervorragend gezeichnet. Gerade Frida und Bjarne sind einfach klasse und ich mag insbesondere die privaten Einblicke und Weiterentwicklungen bei ihnen. Das hält mich immer wieder an dieser Reihe fest. Aber auch die anderen Charaktere wurden toll und sehr passend zu ihren jeweiligen Rollen beschrieben. Der Plot hat mir wieder sehr gut gefallen. Er war spannend und undurchsichtig konstruiert, so dass ich ausreichend Möglichkeiten zum Miträtseln und Mitfiebern hatte. Ich war sehr gespannt, ob und welche Verbindung es zwischen den beiden Toten gab und welche Geheimnisse und Verbindungen sich zu der Vergangenheit in der DDR ergeben würden. Gerade diese Einblicke in die Kinderheim und wie die Kinder damals gelitten haben unter den Behandlungen und Misshandlungen war schlimm zu lesen. Aber vor der Realität darf man nicht seine Augen verschließen. Und dies wurde hier sehr gut eingearbeitet. Die Aufklärung war schlüssig und nachvollziehbar und ich konnte das Buch entspannt zu machen. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall!
Ein hervorragender Krimi und vierter Fall für Frida und Bjarne. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
„Mordsand“ von Romy Völck ist der vierte Fall für die Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Die kleine Elbinsel Bargsand enthüllt eines Morgens ein grausames Geheimnis. Am Strand und tief im Schlick versunken wird ein Skelett gefunden, welches wohl schon an die dreißig Jahre dort vergraben lag. Die gefesselten Hände rufen die Mordkommission Itzehoe auf den Plan, deren Ermittler kurz darauf einen zweiten Toten im Schlick einer Nachbarinsel auffinden. Das Opfer, ein umstrittener und skrupelloser Hamburger Bauunternehmer, wurde in der gleichen Position abgelegt, aber erst kürzlich getötet. Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn nehmen die Ermittlungen auf, die tief in die DDR-Vergangenheit führen.
Erneut greift die Autorin auf Altbewährtes zurück und lässt ihre Ermittler neben einem aktuellen Verbrechen auch die Geister der Vergangenheit jagen. Die raue Landschaft und die ursprüngliche Atmosphäre der Elbmarsch bilden den perfekten Hintergrund für die Dramen, die sich früher und nun auch in der Gegenwart abspielen. Zusätzlich wird mit den Jugendwerkhöfen ein sehr dunkler Fleck der DDR-Geschichte beleuchtet, der vielen in dieser Intensität sicher nicht bekannt war. Bei den düsteren Abgründen, die sich dabei auftun, bleibt ein bekommenes Gefühl beim Lesen zurück. Frida und Bjarne sind mittlerweile ein eingespieltes Team und arbeiten wie immer mit vollem Einsatz. Dabei muss vor allem Frida diesmal auch heftige Schicksalsschläge in ihrem Privatleben verkraften. Der Krimi kommt größtenteils eher unaufgeregt und nicht als typischer Pageturner daher. Die sich allmählich aufbauende Spannung zieht sich vor allem aus den berührenden Rückblenden und den überraschenden Wendungen am Schluss des Buches. Gegen Ende dreht die Autorin nochmal kräftig an der Spannungsschraube und löst die Handlungsfäden schlüssig auf. Der Schreibstil liest sich gewohnt gut, was ich auch gar nicht anders erwartet hätte. Nun bin ich auf den nächsten Band und neue aufregende Geschichten aus der Elbmarsch gespannt.
Mein Fazit: Die solide Krimikost und die sympathischen Ermittler bekommen von mir gern eine Leseempfehlung!
Mit dem bereits vierten Band rund um die Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn hat mich die Autorin auch dieses Mal wieder richtig begeistern können. Gemeinsam mit den beiden Hauptprotagonisten begibt man sich auf Spurensuche, als auf einer kleinen Insel in der idyllischen Unterelbe eine Leiche im Schlick gefunden wird. Schnell wird klar, dass diese schon bestimmt dreißig Jahre dort liegen muss. Kurz darauf wird ein Bauunternehmer auf einer der Nachbarinseln tot aufgefunden. Ebenfalls im Schlick vergraben und in ähnlicher Haltung als die erste Leiche. Die Spur führt die beiden Ermittler in die ehemalige DDR. Dort wurden in sog. Jugendwerkhöfen vermeintlich kriminelle oder schwererziehbare Jugendliche unter Folter und Strafe zu “sozialistischen Persönlichkeiten“ umerzogen. Dieses Thema wird von der Autorin immer wieder mit Rückblenden in die Ermittlungen von Frida und Haverkorn mit eingebaut und bringt somit Spannung und wirklichen Tiefgang mit in die Geschichte. Mich hat das Thema so interessiert, dass ich mir mehrere Berichte und sogar eine Doku dazu angesehen habe. Die Charaktere vermitteln mir immer wieder ein Gefühl des “nach Hause Kommens“. Und so saß ich, wieder einmal, bei Frida in der urigen Küche und habe den Gesprächen zwischen ihr und all den anderen wunderbar gezeichneten Charakteren gelauscht. Genau das mach diese Reihe auch für mich aus. Hier geht es nicht ins hippe Berlin oder Hamburg. Die Charaktere kommen vom Land und vermitteln mir, dass ich dazu gehöre. Wunderbar! Die Verzwickungen im Fall nehmen im Laufe der Geschichte zu, aber ohne das sie Verwirrungen beim Lesen stiften, und so konnte ich bis zum Schluss nicht erraten, wer wirklich hinter der Tat steckt. Fölck kommt in diesem Krimi fast ohne Blut aus und genau das fand ich sehr angenehm. Die Story ist nicht zu sehr auf Action ausgelegt und lässt somit Raum für die eigentlichen Geschehnisse. Nun heißt es wieder warten, bis man wieder zusammen mit Frida und Haverkorn auf Täterjagd gehen kann. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude…!