I Kiessling appartengono all'isola di Juist come le maree. Perché al Mare del Nord non si può dire addio. Lo sanno bene Frauke, Theda e Marijke, cresciute su quelle spiagge, ma le cui vite hanno preso strade diverse. Ora, però, una cerimonia a cui non possono mancare le riunisce sotto lo stesso tetto insieme alla madre Adda e alla nonna Johanne. Il padre, Eduard, sta per ricevere una medaglia al valore. Per le sorelle Kießling non si prospetta una felice rimpatriata – troppi, in famiglia, i silenzi e i non detti –, ma mai si sarebbero aspettate di trovarsi di fronte una donna che assomiglia alla loro madre da giovane. Dice di chiamarsi Helen e di essere venuta dalla Nuova Zelanda con la speranza di riallacciare i rapporti con la famiglia. Solo che nessuno sa chi sia. Nessuno ha mai sentito il suo nome. Frauke, Theda e Marijke dovranno smettere di farsi la guerra per scoprire la verità. Una verità che affonda le radici in un luogo molto caro ai Kiessling: l'Hotel de Tiden, di cui sono proprietari. Lì, tutto ebbe inizio settantacinque anni prima. E lì, forse, si nasconde la chiave del mistero di Helen. Le tre sorelle dovranno ripartire da quel luogo che cambierà il futuro di ognuna di loro e sconvolgerà per sempre i fragili equilibri familiari.
Au weh.....gelungener Plot, spielt auf einer ostfriesischen Insel, gute Hauptdarsteller....trotzdem sehr vorhersehbar und vor allem der Schreibstil hat mir nicht zugesagt.....viel zu verschachtelt und bemüht.
Erzählt wird die Geschichte dreier Frauengenerationen....beeinflusst vom übermächtigen Ehemann der Tochter leidet die Familie an mehreren Geheimnissen....
Der vorhersehbare Ausgang, die sperrige Sprache und der etwas abgedroschene historische Bezug tun diesem Roman nicht gut....
Schade.....kurz gesagt: Kann man lesen......muss man aber nicht....!
Una saga famigliare tutta al femminile, che vede cinque donne - Johanne, Adda, Frauke, Theda e Marijke - alle prese con l’improvvisa comparsa, durante un evento celebrativo in seno alla famiglia, di una misteriosa donna, di nome Helen Burns, la cui somiglianza somatica con Adda scuote inaspettatamente i loro animi. Da qui, il fil rouge conduttore - la ricerca da parte di Helen delle proprie radici - che catalizza l’attenzione del lettore in un susseguirsi e alternarsi di scoperte e rivelazioni, risvolti imprevisti e colpi di scena inaspettati che mantengono alta la climax narrativa…
Anne Prettin hat eine große Familiengeschichte geschrieben. Sie spannt den Bogen über mehrere Jahrzehnte und geht dabei auf das Leben mehrerer Personen (besonders auf das Leben der Frauen in der Familie) ein. Um den Faden nicht zu verlieren oder mit den Personen durcheinander zu geraten, wird die Geschichte in kurze Kapitel mit Vermerk von Jahr und Person eingeteilt. Ich fand dies recht hilfreich, da die Geschichte schon sehr verzweigt und teilweise verworren war.
Die Autorin hat einen schönen und gut zu lesenden Schreibstil. Die Idee der Familiengeschichte mit vielen kleinen Geheimnissen, die während dieser Geschichte gelüftet werden und somit noch mehr Steine ins Rollen bringen, hat mir gut gefallen. Es gab viele traurige und schwermütige Passagen, die dem Lesenden, die teilweise verfahrene Situation der Charaktere noch viel näher brachten.
Jedoch muss ich gestehen, ging mir ab und an die Puste aus. Es gab ein paar kleinere Durststrecken, zu lange Beschreibungen und teilweise dann doch Wiederholungen, die mich ermüdeten. Aber trotzdem wollte ich wissen, wie es ausgeht, was für die Geschichte spricht, denn Anne Prettin schaffte es immer eine kleine Richtungsänderung einzubauen, so dass man das Familienkonstrukt im Kopf wieder neu anordnen musste.
Eine schöne und teilweise traurige Familiengeschichte mit starken Frauen, die sich auf einer Insel durchgesetzt haben. Nur war manchmal der Preis dafür recht hoch.
Die Kießlings gehören zu Juist wie die Gezeiten. Als Patriarch Eduard das Bundesverdienstkreuz erhält, kommen sie alle zusammen: Eduards Frau Adda, die drei Töchter, sowie Großmutter Johanne. Doch in die Generalprobe platzt Helen aus Neuseeland, die behauptet, mit der Sippe verwandt zu sein. Und tatsächlich: Sie ist Adda wie aus dem Gesicht geschnitten. Gemeinsam gehen sie dem Rätsel ihrer Herkunft nach. Denn Adda ahnt: Der Schlüssel zur Wahrheit liegt im familieneigenen Hotel de Tiden, dort, wo vor 75 Jahren alles begann.
Meine Meinung:
Erzählt wird in der 3. Person, jedoch ist in jedem Kapitel ein Charakter die handelnde Personen, dessen Gefühle und Gedanken als Leser erfahren. Das wechselt immer so ein bisschen, um wenn es sich handelt. Außerdem gibt es noch Tagebucheinträge von einem Charakter, die sich gut eingliedern. Ich fand den Schreibstil gut zu lesen und fand es für die Geschichte passend.
Die Geschichte spielt in der Gegenwart (2008) und in der Vergangenheit, dort aber auf verschiedene Zeitebenen. Die Vergangenheit wird nicht chronologisch erzählt, sondern wie es zu der Geschichte in der Gegenwart passt. Dadurch steigt die Neugierde.
Es ist eine Geschichte die den Lesern auf emotional Ebene abholen muss, da es keine Action in dem Sinne hat. Natürlich wollte ich auch wissen, welche Geheimnisse diese Familie versteckt, was natürlich erst zum Ende hin komplett aufgelöst wird. Tatsächlich konnte ich mir bereits als Leser ein bisschen was denken, weswegen die Auflösung keine mega Überraschung war.
Emotional konnte mich die Geschichte leider nicht ganz abholen. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass es so viel zwischen den Charaktere und den Zeiten gewechselt hat. Ich habe mich am Ende mit den entsprechenden Personen gefreut, aber z.B. die traurige Stellen haben mich jetzt nicht super berührt. Das fand ich ein bisschen schade.
Es gab einige historische Elemente, die ich recht interessant fand. Der zweite Weltkrieg und der Antisemitismus waren ein Thema, aber auch die DDR und der wirtschaftliche Aufschwung nach dem Krieg. Schön fand ich auch, dass umweltliche Aspekten angesprochen wurden. Das passt natürlich zu der Insel Juist sehr gut!
Es war auf jeden Fall eine interessante Familiengeschichte, die mir nicht zu langweilig wurde. Ich hätte mir wirklich eine größere emotionale Bindung gewünscht.
Sull'isola di Juist, luogo di villeggiatura nel mare del Nord, arriva la giovane Helen, alla ricerca della verità sull'identità della sua madre biologica. Incontrerà la famiglia Kiessling, piena di segreti e di misteri. Quanta fatica ho fatto ad arrivare alla fine di questo romanzo! Se non fosse che l'ho letto in spiaggia, con poche distrazioni, e che andava bene per il soddisfacimento dell'obiettivo di una challenge, l'avrei abbandonato senza grossi rimpianti. La storia è farraginosa e noiosa per la maggior parte del tempo, i personaggi non sono particolarmente caratterizzati, tanto che a volte faticavo a capire se si parlasse di Adda o di Johanne, e non mi sono affezionata a nessuno di loro. I "segreti" che il libro si ripropone di svelare non sono interessanti, non c'è nulla di originale o sconvolgente per cui il lettore dovrebbe voler continuare a leggere. Tante bugie e omissioni potevano essere facilmente evitate, rendendo di conseguenza inutile il romanzo, tanto il lettore si accorge in fretta che non gliene potrebbe fregar di meno. Anche lo stile è pesante e pedante, non invoglia affatto alla lettura e anzi la rallenta tantissimo. Salvo soltanto l'ambientazione, azzeccata e un po' angosciante a mio parere, perché grazie a essa ho scoperto una localitá ( Juist e le isole Frisone in generale) di cui ignoravo completamente l'esistenza e che adesso mi piacerebbe visitare.
In Anne Prettins „Die vier Gezeiten“ geht es um die Familie Kießling auf der kleinen Nordseeinsel Juist, deren Familiengeheimnisse durch das Auftauchen einer wohl der Familie zugehörigen jungen Frau nach und nach aufgedeckt werden.
Zunächst einmal gefällt mir der Schreibstil Prettins sehr gut. Sie legt eine tolle Ausdrucksweise an den Tag und schafft es, dem Leser das Gefühl zu vermitteln, direkt auf der Insel zu sein.
Hingegen hat sie es bei mir nicht geschafft, dass ich mich in die Figuren richtig hineinversetzen kann oder wirklich warm mit ihnen werde. Gerade die Protagonist*innen bleiben blass und unnahbar und viele Entscheidungen kann ich einfach nicht nachvollziehen.
Die Handlung ist insgesamt spannend, hat aber auch deutliche Längen. An einigen Stellen wird die Handlung durch das Abbrechen eines Gesprächs nur unnötig in die Länge gezogen. Abwechslung schafft hingegen, dass die Rahmenhandlung im Jahre 2008, die aus Addas und Helens Sicht geschildert wird, von Tagebucheinträgen Wandas und Rückblenden in Johannes und Addas Vergangenheit unterbrochen wird.
Letztendlich ist mir der Roman zu aufgebläht. Es gibt zu viele Handlungsstränge und Personen, zu viele Geheimnisse und am Ende zu viele Zufälle und Fügungen. Als Sommerlektüre, um sich an die Nordsee zu träumen reicht es aber allemal und die sprachliche Finesse ist herausragend
Vier Generationen - vier Schicksale Das Cover ist in sehr angenehmen Farben gehalten. Das Blau des Wassers harmoniert hervorragend mit dem Grün des Titels. Das Buch erzählt eine umfassende Familiengeschichte. Es beschreibt das Leben von vier Generationen, vier unterschiedliche - und doch so gleiche - Schicksale. Die Geschichte beginnt mit einem dramatischen Tagebucheintrag aus dem Jahr 1978. Die Kapitel erzählen abwechselnd in verschiedenen Zeitebenen. Durch die vielen verschiedenen Charaktere konnte ich der Geschichte manchmal nur schwer folgen. Dazu kamen noch diverse Verwirrungen, nicht jede Person war die, die sie zu sein schien. Zur Story: Helen will herausfinden wer ihre Eltern sind. Dadurch wird das bisherige Leben der Kieslings in Frage gestellt. Einige Familiengeheimnisse kommen ans Tageslicht. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss hochdramatisch. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.
Frauke, Theda e Marijke sono tre sorelle, figlie di Edward e Adda. Allontanatesi l’una dall’altra, si ritroveranno insieme nella casa di famiglia, sull’isola di Juist, una delle sette isole dell’arcipelago delle Frisone orientali sul mare del Nord. L’occasione speciale è una cerimonia in onore del padre Edward che riceverà una medaglia al valore per il suo impegno sul territorio. Mentre tutti sono coinvolti nei preparativi, sull’isola giunge Helen che sostiene di essere stata adottata da bambina e di aver scoperto di essere una componente della famiglia, nonostante ancora non conosca l’identità della madre. La narrazione si alterna così fra presente e passato, a partire dal 1934, raccontando la storia dell’intera famiglia. Questo romance non mi è proprio piaciuto: i personaggi sono numerosi ma descritti in modo molto superficiale, vivono avvenimenti e situazioni improponibili affinché vengano nascosti o svelati i segreti proprio al momento giusto, in modo alquanto fantasioso. Lo stile risulta prolisso, pesante e poco piacevole, la storia in alcuni punti sembra già letta e in altri alquanto irreale. Non lo consiglierei.
Già dalla copertina molto bella, il libro ci dà una fotografia del luogo, una delle isole Frisone, a nord della Germania,dove la natura e soprattutto le maree la fanno da padrone. Le sorelle del mare del Nord in tedesco "Le quattro maree" sono le figlie di Adda e di Eduard, nonché nipoti di Johanna, Wanda, Frauke, Theda e Marikje. La famiglia, a partire dalla nonna, cela diversi segreti che hanno fatto allontanare i membri l'uno dall'altro. Quando all'hotel di loro proprietà giunge un giorno una donna che assomiglia ad Adda da giovane, tutti sono sconvolti perché Helen, questo il nome della giovane donna, dice di voler conoscere sua madre che anni prima l'aveva data in adozione. Libro interessante.
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Se cercate un libro che vi faccia un po' girare la testa per capire tutte le dinamiche dei personaggi e abbia un velo di mistero fino alla fine "Le sorelle del mare del nord" fa per voi. Tra passato e presente si dispiega la drammatica storia di questa famiglia, le cui donne sono lottatrici che vogliono stabilire da sé il proprio percorso di vita
Un libro che inizialmente ho faticato a capire perché la famiglia non viene spiegata ma viene presentata mano a mano che compaiono i personaggi. È leggero da leggere ma ci sono troppi salti temporali .
“Non esiste la felicità perfetta, e nemmeno il matrimonio perfetto. Esistono solo fuggevoli momenti di felicità, minuscoli frammenti”
Incorniciata da descrizioni incredibili dei paesaggi di una piccola isola del Mare del Nord Juist, dove la natura descritta in modo atmosferico, compresa la fauna selvatica, e il clima rigido sembrano straordinari e vividi e fanno venire voglia di viaggiare lì, “Le sorelle del mare del nord” è la storia de Le tre sorelle che, ormai adulte, hanno preso strade diverse e che non sono mai andate troppo d’accordo, si ritrovano per un evento speciale: il loro padre deve ricevere una medaglia al valore e si aspetta che tutta la famiglia gli stia vicino per ascoltare il discorso che ha preparato, dargli consigli sull’abito da indossare e non pensare ad altro.
Ma qualche giorno prima dell’evento, la famiglia riceve la visita inaspettata di una giovane donna, Helen, proveniente dalla Nuova Zelanda e alla ricerca del suo passato. Tale evento metterà in discussione i già precari equilibri familiari
Con continui flashback al periodo della Seconda guerra mondiale e la persecuzione degli ebrei, un romanzo intenso dove i rapporti fra i diversi personaggi si intrecciano fino a fare una matassa ingrovigliata di rancori, odi e malintesi che il tempo non ha fatto altro che inasprire ancora di più.
Un romanzo che risalta la forza che hanno le donne per superare i momenti più difficili, la loro determinazione, la loro resilienza davanti alle avversità.
Punti deboli? Troppi personaggi che non danno forza alla storia e flashback troppo brevi e veloci che a momenti mi hanno disorientati nel proseguire facilmente la storia.
“Amore e morte, figlia mia, sono come l’alta e la bassa marea”. “Nel momento in cui l’amore sboccia, la morte è già lì in attesa. L’uno non esiste senza l’altra, perché le forze primordiali dipendono l’una dall’altra”
[Rezensionsexemplar, dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung] ♡ "Kurz entschlossen entschied Helen sich für Diplomatie: selbst zu schrumpfen, und das Gegenüber wachsen zu lassen. Das war eine der ersten Lektionen, die man in Seminaren zur interviewführung lernte. Langsam und aufmerksam, wie eine gelehrige Schülerin, Schritt sie hinter Frauke her durch das Grün und begutachtete jede Pflanze einzeln." ~ die vier Gezeiten ∞ Ich habe vor kurzem vom Lübbe Verlag dieses großartige Buch zugeschickt bekommen und will es euch unbedingt vorstellen! Klappentext: Die Kießlings gehören zu Juist wie die Gezeiten. Als Patriarch Eduard das Bundesverdienstkreuz erhält, kommen sie alle zusammen: Eduards Frau Adda, die drei Töchter, sowie Großmutter Johanne. Doch in die Generalprobe platzt Helen aus Neuseeland, die behauptet, mit der Sippe verwandt zu sein. Und tatsächlich: Sie ist Adda wie aus dem Gesicht geschnitten. Gemeinsam gehen sie dem Rätsel ihrer Herkunft nach. Denn Adda ahnt: Der Schlüssel zur Wahrheit liegt im familieneigenen Hotel de Tiden, dort, wo vor 75 Jahren alles begann. ⭒Meine Meinung: Ich weiß auch nicht, wieso ich mich so sehr in historische Romane verliebe zur Zeit, aber die vier Gezeiten hat mich in der letzten Woche sehr beschäftigt! Es gab eine große Menge von Charakteren, ganz besonders weiblich, aber sie waren alle so unterschiedlich, dass es einfach war, sie zu unterscheiden. Ich hab mich ganz besonders in Wanda verliebt, die nur durch ihre Tagebucheinträge wirklich im Buch auftauchte. Generell war es sehr spannend. Es gab die Zeit, in der die Großmutter Johanne jung war, dann die Zeit, in der Adda (die Mutter) jung war, die Tagebucheinträge von Wanda als die Mädchen jung waren und schlussendlich das Jahr 2008, wo Helen auf die Familie trifft. Es war super spannend zu sehen, wie sich nach und nach alle Geheimnisse der Familie gelüftet haben und ich hab richtig mitgefiebert, um herauszufinden, wer Helens Mutter ist. Mein Lieblingspärchen im Buch waren zum einen Onno und Adda, und zum anderen Gustav und Johanne. Generell wirkte das ganze Buch sehr authentisch und die Gefühle sickerten durch die Seiten direkt in mein Herz. Ich liebe dieses Buch! Ich gebe 5/5 ⭐ Und 9/10. ☯ Lest ihr gerne historische Romane?
In der Geschichte geht es um die Familie Kießling, welche auf der Insel Juist ein Hotel betreibt. Als eines Tages eine junge Frau auftaucht und behauptet, Teil der Familie zu sein, kommen viele Fragen auf und die Vergangenheit der Familie entfaltet sich.
Die Idee des Romans finde ich sehr schön, wenngleich es nichts komplett Neues ist. Gerade bei Familienromanen ist es mir daher wichtig, dass sich die einzelnen Charaktere gut enthalten und zur Geltung kommen. Hier war das leider nicht ganz der Fall. Gerade über Helen, die Frau, die behauptet mit der Familie verwandt zu sein, erfährt man leider sehr wenig. Es ist natürlich schwer, wenn es so eine Vielzahl an Charakteren gibt, auf jeden einzugehen, aber das wäre doch schön gewesen. Ansonsten hätte die Autorin auf die ein oder andere Schwester gerne verzichten können. Interessant für mich dagegen waren die vielen Rückblenden aus Addas Leben. Hier wirkten allerdings auch einige Teil sehr konstruiert und manchmal erschienen mir die vielen Zufälle doch ein wenig zu viel. Wenn man hierbei aber ein Auge zudrückt, dann erwartet einen mit „Die vier Gezeiten“ ein sehr schöner, interessanter Roman. Die Autorin hat einen angenehmen, bildhaften Schreibstil und kann somit wunderbar in die Geschichte eintauchen.
FAZIT: Nicht ganz perfekt, aber trotzdem ein schönes Buch, das einige angenehme und fesselnde Lesestunden beschert. Ich fand es schade, dass aufgrund der Anzahl der Charaktere einige etwas ins Abseits gedrängt wurden und hin und wieder erschien mir die Handlung ein wenig zu konstruiert und gewollt, doch dafür konnte die Autorin mit ihrem tollen Schreibstil punkten.
Der Roman „Die vier Gezeiten“ von der Schriftstellerin Anne Prettin habe ich verschlungen. Der Schauplatz ist das Hotel de Tiden auf Juist, das der Familie Kießling gehört. Es geht um vier Generationen von Frauen. Der Vater der Großmutter Johanne war Hausmeister an der Schule am Meer. Ihre Tochter Adda erlebt den Krieg mit. Ihr Mann Edward wird Bürgermeister von Juist. Sie haben vier Töchter. Edward soll das Bundesverdienstkreuz erhalten. Da erscheint Helen, die ihre Mutter sucht. Sie wurde adoptiert. In jeder Generation wurde vieles verschwiegen, dadurch wird einiges rätselhaft.
Die Autorin schreibt mit Gefühl und gutem Stil. Sie lässt den Leser nur langsam hinter die Rätsel kommen.
Das Buch ist spannend und unterhält gut. Mir hat es gefallen.
Wow! Also ich weiß nicht so richtig, was ich dazu sagen soll. Man wird förmlich überrollt von Überraschungen, unerwarteten Wendungen und einer Familiengeschichte, die durch ihre vielen Geheimnisse und unausgesprochenen Sachen erst so richtig authentisch wirkt. Ich glaube, einer der besten Erzählungen, die ich je gelesen habe!