Es war einmal ein Prinz, der in einen tiefen Schlaf fiel.
Heimlich schleicht sich Chris nachts aus dem Haus. Es ist nicht mehr auszuhalten. Seitdem sein siebzehnter Geburtstag immer näher rückt, lässt ihn seine Mutter kaum vor die Tür. Aber was sollte ihm denn zustoßen? Immerhin verfügt er über Magie. Doch als Chris in einen tiefen Schlaf versetzt wird, helfen ihm all seine magischen Kräfte auch nicht. Und während draußen am Hexenturm die Dornenranken immer höher wachsen, ist Mara die einzige, die wirklich auf der Suche nach Chris ist. Mara, das Mädchen mit den bunten Haaren, die Chris eigentlich hasst. Und doch von ihm fasziniert ist.
Moderne Märchen gegen den Strich erzählt. Im zweiten Band ihrer Fantasy-Reihe verbindet Autorin und Top-Bloggerin Stefanie Hasse das Thema Hexen mit dem klassischen Märchen von Dornröschen. Eine Version, in der ausnahmsweise mal der Prinz ausschlafen darf …
Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann und ihren lesebegeisterten Kindern in Süddeutschland. Wenn sie nicht gerade selbst in fremden Buchwelten versinkt oder darüber bloggt, denkt sie sich phantastisch-romantische Geschichten aus und liebt es, ihre Leser mit unvorhergesehenen Wendungen zu überraschen.
Ob bei der Jagd nach herausgelesenen Buchfiguren (BookElements-Trilogie) oder der mythologischen Weitererzählung der tragischsten Liebesgeschichte aller Zeiten (Luca & Allegra-Dilogie), einer magisch-dämonischen Welt des Mondes (Darian & Victoria-Trilogie, Nadiya & Seth-Dilogie), einem düsteren Schattenreich (Neumondschatten) oder nicht zuletzt einem nicht ganz abwegigen Zukunftsszenario (The Evil Me) - Stefanie Hasse entführt den Leser stets in neue spannende Welten. Nicht einmal das Schicksal wird von ihr verschont - wer hätte schon gedacht, wie gut es in Persona aussieht (Schicksalsbringer: Ich bin deine Bestimmung).
So eine süße und magische Reihe, man fühlt sich wirklich ein bißchen wie im Märchen 😍
Auf den Inhalt gehe ich mal nicht so sehr ein, weil dies der zweite Band der Reihe ist, aber ich möchte vorweg noch etwas erwähnen, das mir tatsächlich fast entgangen wäre: es gibt noch einen dritten Band, der erscheint allerdings nicht im Loewe-Verlag, sondern im Drachenmondverlag. Diese Information ist eigentlich echt wichtig, weil man am Ende einfach noch ein paar offenen Fragen hat, und es Dinge gibt, die darauf hindeuten, dass es einen dritten Teil geben muss, denn nicht alles wird aufgelöst.
Im Mittelpunkt stehen diesmal Mara und Chris, die wir schon aus Teil eins kennen, und ich fand beide direkt toll, auch miteinander. Ich konnte ihre Verbindung sofort fühlen, und war emotional total dabei. Was die Handlung betrifft, war ich extrem überrascht, wie gut alles durchdacht war, und wie unvorhersehbar sich vieles entwickelt hat. Viele Entscheidungen, die die Charaktere treffen, waren so nachvollziehbar und menschlich, so dass die Geschichte trotz der märchenhaften Elemente sehr bodenständig und greifbar wirkte. Die beiden Märchen Dornröschen und Rapunzel wurden insgesamt ganz wunderbar und subtil mit eingewoben, ich mochte daran, dass sich alles so natürlich und ungezwungen ineinander gefügt hat.
Was für mich hier auch einfach unschlagbar gut gelungen war: ich hatte Spaß. Die Geschichte hat mich wahnsinnig gut unterhalten und ich wollte am liebsten immer weiterlesen ❤️
Dornröschen und Rapunzel but make it Hexen. Der 2. Teil schließt relativ nahtlos an den ersten Band (Verhext um Mitternacht) an. Leider habe ich ziemlich viel wieder vergessen, da es eine Weile her ist, seit ich diesen gelesen hatte. Mara mochte ich unglaublich gerne. Sie ist jemand der macht, statt zu überlegen. Umso schwerer hat sie es, als alles über ihr zusammenschlägt und sie fast nur tatenlos zusehen kann. Doch davon lässt sie sich nicht unterkriegen. Sie macht stets das beste aus ihrer Situation. Von Chris bekommen wir tatsächlich nicht all zu viel mit, da er unser Dornröschen ist. Trotzdem war er mir ziemlich sympathisch. Er hat seine vergangenen Fehler eingesehen und möchte ein besserer Mensch werden. Die Geschichte an sich fand ich spannend. Es zog sich ein roter Faden durch das gesamte Buch, sodass es spannend blieb und ein wahrer Pageturner wurde. Die Handlung war zu Beginn zwar eher ruhig, doch je weiter sie fortschritt, desto spannender wurde es; bis am Ende der Showdown war, der mir fast ein paar Tränchen entlockt hätte. Die letzten Seiten halten jedoch noch eine Frage offen und lassen somit Spielraum für einen 3. Band (Der dunkelste Fluch). Das einzige, was mir an diesem Buch nicht gefallen hat, war die Liebesgeschichte. Aufgrund der langen Abwesenheit von Chris kamen die Gefühle, die sich am Anfang und am Ende aufgebaut und gezeigt haben, leider nicht bei mir an, obwohl es erklärt wurde. Alles in allem hat es unglaublich viel Spaß gemacht, erneut in die Welt der Märchen und Hexen einzutauchen.
*Inhalt* Mara und Chris verstehen sich eigentlich nicht besonders gut - bis Mara einen Unfall mit dem Roller hat und Chris sie mit Hilfe seiner magischen Fähigkeiten rettet. Mara jedoch weiß nichts von der Existenz von Magie und doch hat sie eine Erinnerung an ihre Rettung, die sie aber nicht versteht und auch nicht zuordnen kann... Als Chris immer wieder in ihrem Umkreis auftaucht und ihre Nähe sucht, verstehen sich die beiden immer besser - bis Chris plötzlich wie vom Erdboden verschluckt ist... wo ist Chris?
*Erster Satz des Buches* "Mondlicht strich über die Bäume des Schlossparks von Falkhausen, warf kleine Lichtklekse auf die bekiesten Wege und spiegelte sich silbern in dem kleinen Teich vor dem Mädchen." - HASSE, S. (2021), MAGIC TALES: WACHGEKÜSST IM MORGENGRAUEN, S. 5 -
*Meine Meinung* „Magic Tales: Wachgeküsst im Morgengrauen“ ist der zweite Band der „Magic Tales“ Reihe von Stefanie Hasse. Nachdem ich den ersten Band geliebt und in kürzester Zeit verschlungen habe, wollte ich Band 2 unbedingt direkt im Anschluss lesen - was ich auch tat.
Zugegeben, ich benötigte meine Zeit, um einzutauchen, denn die Geschichte um Ela und Tristan schwebte noch in meinem Kopf herum - und die von Chris und Mara ist völlig anders. Doch anders heißt ja bekanntermaßen nicht immer schlecht und so tauchte ich schlussendlich vollkommen ein - und ließ mich mitreißen.
Die Geschichte um Chris und Mara ist anders, denn eigentlich können sich die beiden nicht leiden… oder? Der Plot ist großartig, auch wenn es ein bisschen dauert, bis diese Erkenntnis bei mir ankam… aber dann mit umso mehr Wumms!
Mara mochte ich schon im ersten Band ziemlich gerne, ganz im Gegensatz zu Chris. Er war mir unfassbar unsympathisch und ich war mir lange Zeit auch nicht wirklich darüber im klaren, ob sich das in Band 2 ändern würde. Doch wie es häufig so ist, erfuhr ich in diesem zweiten Band einiges mehr über Chris und sein Verhalten, weswegen er mir nach und nach immer sympathischer wurde, obwohl ich das niemals vermutet hätte.
Die magischen Hintergründe sind in diesem Band noch ein wenig detailierter und gemeinsam mit „Verhext um Mitternacht“ zeigt sich uns ein schlüssiges Gesamtbild bezüglich der magischen Welt, in der sich Mara, Chris, Tristan und Ela befinden. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Band der Reihe, denn ich war ehrlich gesagt schon ein wenig wehmütig, als ich dieses Buch schließlich zuklappen musste... ich will zurück zu den Protagonisten!
Da die Geschichte fast unmittelbar an die Ereignisse aus Band 1 anknüpft, sollte man diese unbedingt vorab gelesen haben.
Reihe: Magic Tales - Verhext um Mitternacht Magic Tales - Wachgeküsst im Morgengrauen
*Infos zur Autorin* "Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann und ihren lesebegeisterten Kindern in Süddeutschland. Wenn sie nicht gerade selbst in fremden Buchwelten versinkt oder darüber bloggt, denkt sie sich fantastisch-romantische Geschichten aus und liebt es, ihre Leser mit unvorhergesehenen Wendungen zu überraschen. Und manchmal hat dabei natürlich auch das Schicksal seine Hände im Spiel." (Quelle: Verlagshomepage)
*Fazit* Wer Romantasy liebt, dem wird dieser zweite Band auf jeden Fall gefallen - unbedingt aber Band 1 vorher lesen, sonst fehlt das Verständnis für manche Dinge. Die Charaktere sind sympathisch, der Plot mitreißend - was will man mehr?
"Wachgeküsst im Morgengrauen" erzählt die Geschichte von Mara und Chris, die man schon im ersten Teil der Magic Tales Reihe kennengelernt hat. Da mich der erste Teil nicht ganz so überzeugt hat, war ich ein wenig enttäuscht, dass es wieder in der gleichen Welt erzählt wird und die Geschichte quasi weitererzählt wird, wenn auch mit anderen Charakteren im Vordergrund.
Mir hat dieses Buch in Teilen zwar besser gefallen als der erste, was vor allem am Setting, der Atmosphäre und den Märchenbeschreibungen, die hier viel deutlicher wurden, gelegen hat. Aber dennoch konnte mich die Geschichte nicht so richtig überzeugen und bleibt ebenfalls ziemlich durchschnittlich.
Mir blieben die Charaktere wieder mal zu farblos und austauschbar und auch die Handlung hat wenige Höhen, die mich an die Geschichte fesseln konnte.
Das Buch war sehr flüssig zu lesen, aber weitere Teile würde ich wohl nicht lesen, sollte hier nochmal was Neues erscheinen.
Nach einem durchwachsenen ersten Teil, war ich trotzdem gespannt, wie es weitergehen würde. Da bot es sich doch an, dass Teil #2 der Magic Tales schon auf dem Reader war. Auch wenn mir nicht klar war, dass sich die Fortsetzung um andere Charaktere dreht. Han ich wohl verpeilt.
Gewohnt angenehm und flüssig bringt die Autorin die Story rüber und man findet sich schnell wieder in der Welt der Hexen zurecht. Dieses Mal erleben wir das Geschehen aus der Perspektive von Mara, Tristans bester Freundin, und Chris, Tristans Stiefbruder.
Die Story setzt so ziemlich am Ende des Auftakt an. Mara erwacht nach ihrem schweren Unfall im Krankenhaus und ist anscheinend relativ glimpflich davon gekommen. Nur ihre Sehkraft verschlechtert sich, um dann mit einem Mal so gut zu sein, dass sie ohne Brille klarkommt und dann wieder abzunehmen. Doch was ist der Auslöser dafür?
Chris hingegen muss sich vor dem Hohen Rat der Hexen dafür rechtfertigen, dass er Magie in Anwesenheit von normalen Menschen angewendet hat. Auch wenn es war, um diese zu retten bzw. ihnen zu helfen. Allerdings hat er seit dem auch etwas geänderte Gefühle gegenüber Mara und muss sich ständig vergewissern, dass es ihr gut geht. Als er sich eines Tag von einem seiner Besuche auf den Nachhauseweg macht, trifft er ausgerechnet auf jene, die sich dem Bösen angeschlossen haben. Sie versetzen Chris in einen tiefen Schlaf. Doch wer wird und kann ihn retten?
Joah. War eigentlich wirklich gut und hat mir besser gefallen, als der "Verhext um Mitternacht". Hier haben wir es mit einer anderen Variante des Dornröschen zu tun. Auch wenn die Geschichte auf einem anderen Märchen beruht, als "Verhext um Mitternacht", spielt Teil 1 mit rein und man sollte diesen gelesen haben. Auch die Charaktere aus dem Vorgänger sind wieder mit von der Partie.
Ansonsten gab es eine etwas überraschende Wendung, die ich so nicht ganz erahnt hatte. Aber ich war immerhin fast schon auf einer richtigen Fährte. Es gab für mich hier mehr interessante Infos als im Auftaktband die ganze Story war für mich einfach wesentlich mitreißender und hat mehr Spaß gemacht
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Mara einfach wahnsnnig mag. Sie ist so ein sympathischer Charakter, der Alles versucht, um seinen Freunden zu helfen. Egal ob es sie selbst in Gefahr bringt.
Super fand ich, dass Chris sich einsichtig für sein Fehlverhalten in der Vergangenheit gezeigt hat. Man hat zwar auch schon in Teil 1 immer mal mitbekommen, dass er nicht ganz so gemein ist, aber Reue steht ihm wesentlich besser.
Fazit
Die Fortsetzung schlägt für mich den Auftakt in Punkte Story, Spannung und Charakteren. Mara und Chris gefielen mir wesentlich besser. Es gibt interessante Wendungen, es wird übel mitgespielt, ein bissel Vernarrtheit und ein Hauch von Gefahr. Alles in Allem gibt es am Ende 4 Sterne und für diesen Teil eine Leseempfehlung, wobei man den Auftakt gelesen haben sollte, um ein paar Zusammenhänge zu verstehen.
Vorneweg möchte ich mit euch teilen, dass ich lange Zeit nicht zum Schreiben von Rezensionen gekommen bin und manche (Hör-)Bücher bei mir nun schon eine ganze Weile zurückliegen, was meine Schilderungen beeinflusst haben könnte. Dennoch wollte ich meine Eindrücke unbedingt noch mit euch teilen und manchmal ist es schließlich auch ganz gut, Geschichten erst einmal sacken zu lassen.
Leider habe ich das Spin-off zu "Magic Tales" bzw. den heimlichen dritten Band der Reihe "Der dunkelste Fluch" versehentlich zuerst gelesen, da mir der Zusammenhang der Bücher nicht bewusst war (anderer Titel, anderer Verlag - Ihr wisst schon). Jedenfalls hat mir das schon einmal viel von meiner Vorfreude auf dieses Buch genommen und auch wenn ich Märchenadaptionen eigentlich wirklich liebe, waren dieses Buch und ich leider kein Match (mehr), was super schade ist, weil ich den ersten Band dieser vermeintlichen Dilogie wirklich mochte und viel Potenzial in der vorgestellten Welt gesehen hatte.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Chris und Mara in der ersten Person Singular erzählt. Mara mochte ich bereits im ersten Teil der Reihe sehr gerne und das hat sich hier auch nicht geändert. Zu Chris fand ich allerdings bis zum Ende keinen rechten Zugang, zumindest nicht auf emotionaler Ebene. Mir fehlte hier einfach die Nahbarkeit. Generell hätte ich mir hier viel mehr Charaktertiefe und stärkere Emotionen gewünscht. Für eine Reihe mit wiederkehrenden Charakteren fällt dieser Punkt hier leider echt mau aus. Die Liebesgeschichte hat mich beispielsweise auch gar nicht abholen oder gar bewegen können, was natürlich auch an Chris' langer Abwesenheit gelegen haben kann, aber besser macht es das auch nicht, oder? Da waren einfach kein Knistern, keine Romantik, kein Crisp.
Dass ich schon so viel über die Handlung und ihre Entwicklung wusste, hat für mich natürlich einiges an Spannung herausgenommen. Die Geschichte war dadurch zwar nicht direkt langweilig, aber sie konnte mich eben auch nicht mehr wirklich packen. Sie plätscherte so dahin und konnte dabei leider nur wenig in mir auslösen. Mir fehlten die Energie, das Feuer und Charisma. Die Storyline hat mich schlicht und ergreifend nicht mehr catchen können.
Schön zu lesen war das Buch aber trotzdem, vor allem hat es sich wieder sehr flüssig lesen lassen. Stefanie Hasse hat einen wunderbar leichten, erfrischenden und unkomplizierten Schreibstil, der mir immer ein Gefühl der Schwerelosigkeit verleiht. Ich kann mich bei ihren Büchern immer wieder köstlich amüsieren. Stefanie Hasse hat mich auch mit dieser Geschichte gut unterhalten und zum Lachen bringen können. Humor ist für mich definitiv mit die größte Qualität dieser Geschichte!
Alles in allem war es leider echt nicht (mehr) mein Buch, aber es ist schön kurzweilig und witzig und damit perfekt für Zwischendurch und zum Abschalten und Entspannen. Der erste Band der Reihe ist und bleibt aber nach wie vor mein Favorit.
Nach einem schweren Unfall erwacht Mara im Krankenhaus und scheint gerade so davon gekommen zu sein. Jedoch hat der Unfall Folgen und Maras Sehkraft verschlechtert sich. In dem einen Moment braucht sie dringend eine Brille, um überhaupt was erkennen zu können und im nächsten Moment sieht sie gestochen scharf. Doch was beeinflusst ihre Sehkraft so enorm? Ist es Chris? Er muss sich aktuell vor dem Hohen Rat für sein Verhalten an der Unfallstelle rechtfertigen. Denn Chris hat seine Magie in Anwesenheit von normalen Menschen praktiziert. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob er Maras Leben dadurch gerettet hat. Jedoch spielt Mara für ihn eine Rolle, die er noch nicht zu greifen bekommt. Seine Gefühle für sie sind für ihn vollkommen neu. Doch eine Tages passiert das Unmögliche, Chris wird in einen tiefen Schlaf versetzt und nur Mara kann ihn retten. Doch wie?
Das Cover gefällt mir dieses Mal weniger gut. Ich finde das Mädchen auf dem Cover sieht total genervt und gelangweilt aus. Das Mädchen soll Mara darstellen, jedoch finde ich sie nicht so richtig getroffen. Äußerlich vielleicht, aber ihr Gesicht spiegelt so gar nicht ihr Wesen wieder. Dafür kann der Schreibstil mich wieder total begeistern. Stefanie Hasse schreibt so leicht und angenehm, dass ich mich direkt wieder in der Welt der Hexen gefangen gefühlt habe und das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
Mara fand ich schon in Band 1 ein sehr interessantes Mädchen, daher hat es mich auch gefreut, dass sie eine eigene Geschichte bekommt. Chris dagegen war mir in Band 1 sehr unsympathisch. Jedoch erfährt man in diesem Buch unglaublich viel über ihn. Es wird erklärt, warum er so ist, wie er ist und was ihn zu dem gemacht hat, wer er heute ist. Doch tief in ihm drin steckt ein sympathischer junger Mann.
Ich finde die Charaktere wirklich sehr gelungen. Zudem finde ich es großartig, dass auch die Charaktere aus Band 1 wieder dabei sind. Daher würde ich auch empfehlen die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen.
Ich finde es schön wie Stefanie die märchenhafte Hexenwelt erschafft, die so nah an unserer eigenen Welt ist. Es macht wirklich Freude sich in die Welt einsaugen zu lassen und der Geschichte zu folgen. Denn die Geschichte bietet viele magischen Ideen, die mir sehr gut gefallen. Allen voran das männliche Dornröschen.
Märchen , Hexen und Liebe ,hört sich das nicht toll an. Genau das ist es auch und so war auch dieses Buch. Einfach nur schön, cool und toll. Der erste Teil hatte mir schon mega gut gefallen und deshalb hatte ich natürlich auch nicht ganz unerhebliche Erwartung und die wurden auch zum Glück alle erfühlt. Es war wirklich genauso so gut wie der erste Teil. Nur die Sache war halt auch natürlich ging die Geschichte flüssig von einem Teil in den nächsten und so vergesslich wie ich bin hatte ich gefühlt den gesamten ersten Teil vergessen und saß dann da und hab mich ständig gefragt was ist da noch mal passiert. So jetzt geht's aber richtig los. Der Schreibstil ich mag den Schreibstil sehr. Er ist schön locker fluffig, flüssig und fesselnd. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Jedes mal war ich auch direkt wieder in der Geschichte und so richtig aufhören zu lesen ging nicht gerade einfach. Das Setting gefiel mir schon wie im ersten Teil sehr. Falkenhausen ist total märchenhaft und somit perfekt für eine magische Märchenadaption. Es macht echt Spaß da ein paar Stunden zu verbringen. Da es auch echt gut beschrieben ist , konnte ich es mir super gut vorstellen. Ein Pluspunkt hat es auch noch , weil es in Deutschland liegt , das tun nicht viele Bücher. Die Charaktere die mag ich auch , sie sind toll realistisch und bildhaft , wie es sein sollte. Natürlich hatte ich schon ein Urteil über alle durch den ersten Teil und bei ein paar hat das geändert , was ich toll fand , die hatten einen echt gut Charakterentwicklung , und die Meinung über andere ist so geblieben. Als letztes die Story , ein Wort genial. Sie ist so cool , das Ende hat mich echt überrascht, und magisch. Ganz langsam wurde ein paar Bruchstücke der Infos für das Ende gesäht , bis am Ende sich alles entladen hat. Ich bin schon mega gespannt wie das weiter geht , weil da noch viel offen steht.
Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen, da sie nahtlos an den ersten Band anknüpft und wir uns kurz nach den Geschehnissen von Band 1 nun bei Tristans bester Freundin Mara wiederfinden. Das fand ich schon gut, weil sie so heißt wie ich;) Aber Mara ist auch ein sehr sympathischer Charakter gewesen und ich mochte es, zu beobachten, wie sie langsam in die magische Welt hineinwächst und zu keiner Zeit, das schwache, hilflose Mädchen war, das wir aus den meisten Märchen kennen. In dieser Märchenadaption war Mara es, die das Dornpunzel rettet, auch wenn dieses sie bereits einmal rettete. Es war quasi ein stetiges Geben und nehmen und das hat mir wirklich gut gefallen. Außerdem war die Geschichte wieder sehr spannend und wir erfuhren Details aus der Hexenwelt, die vorher noch nicht bekannt waren, auch was Tristans Familie angeht. Der Märchenaspekt kam mir hier zwar etwas zu kurz, weil er erst so in der zweiten Hälfte langsam sichtbar wurde, aber trotz allem eine tolle Geschichte.