Die Welt hat sich ohne dich weitergedreht – nur dein Herz kann sich erinnern. Stell dir vor, du triffst deine große Liebe. Ein absolut magischer Moment. Ihr verabredet ein Date und verabschiedet euch mit Herzklopfen. Dann wachst du nach einem üblen Sturz auf – und fünf Jahre sollen vergangen sein. Du weißt nicht, was geschehen ist. Kennst dich nicht mehr aus in deinem Leben und fragst dich beim Blick in den Wer bist du, Teresa? Und dir wird klar, dass du in den letzten Jahren nicht nur dich selbst, sondern auch Henry verloren hast, den Mann mit den wunderschönen Augen. Dein Herz erinnert sich. Aber kann es eine zweite Chance geben, nach allem, was geschehen ist? Ein Roman zum Lachen und Weinen. Über Verlust und Versöhnung, über wahre Gefühle und den Mut, den es braucht, zu sich selbst zu finden.
"Glück ist die Summe aus schönen Erinnerungen und unvergesslichen Momenten." (Autor: Unbekannt; Quelle: Pinterest) ▪︎ Alles was wir sind, alles was uns ausmacht, sind unsere Taten. Unsere Erfahrungen. Unsere Erinnerungen. Doch was ist, denn du eines Tages aufwachst und dir ganze Fünf Jahre deines Gedächtnis fehlen? Wenn du dein Leben, die Person die du geworden bist - wenn du nichts davon wiedererkennst? Diese Erfahrung macht Teresa in 'Was wir sehen, wenn wir Lieben' von Kristina Moninger. Nach einem Unfall erwacht sie mit retrograde Amnesie. Sie erinnert sich nicht an die letzten Fünf Jahre und erkennt nichts in ihrem Leben... und wo ist denn nur Henry geblieben? ▪︎ Als ich das E-Book beendet habe, verspürte ich unendliche Liebe für dieses Buch. Es glänzt mit tollen und vor allem Lebensechten Charakteren. Hinzu kommt der gute und an manchen Stellen urkomischer Schreibstil der Autorin, die ein wirklich perfekten Blick für die Story hat.
Achja... Die Story...
Kennst Du die Kritik, dass einem irgendwann jede Story irgendwie bekannt vor kommt - Dass man alles schon einmal gelesen hat?
Ich kenne kein Buch das sich so gut von der Masse abhebt, wie dieses. Die Story ist einfach einmalig. Und bietet so viel Potential. Es ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte. Zwei Partner die sich anziehen wie zwei Magneten... Nein. Es geht um die Suche nach sich selbst. Wer man sein will. Was man werden will. Um Trauerbewältigung. Um Versprechen. Um Geschwisterliebe. Und so vieles mehr.
Also: Wer kein 0815 Buch lesen möchte, der Lust auf ein Buch voller Lebensfreude, Komik und Romantik hat... Der vielleicht auch das Gefühl hat sich vielleicht ein bisschen verloren zu haben: Ich kann Dir dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen!
Ich verpreche Dir... Es lohnt sich.
Vielen Dank an dieser Stelle an den Rowohlt-Verlag für dieses tolle Buch! Ich bin super Dankbar das E-Book lesen durfte.
Ich finde Geschichten, wo es um Amnesie geht, immer spannend. Hier verliert die Protagonistin ganze fünf Jahre ihres Lebens - und sie scheint sich in dieser Zeit sehr verändert zu haben. Nach und nach erfährt sie mehr über das, was in diesen fünf Jahren passiert ist - es ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden, von Liebe und Verlust, Freundschaft, Familie. Erzählt wird in zwei Handlungsträngen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten erzählen - und auch (manchmal) aus zwei verschiedenen Perspektiven. Alles in allem hab ich die Geschichte gerne gelesen, aber mir waren die Wendungen zu vorhersehbar und die Charaktere teilweise nicht wahnsinnig sympathisch. Daher gibts insgesamt gute drei Sterne von mir.
Mai 2019: Für Teresa Kempf (27) ist es ein großer Schock. Mit retrograder Amnesie ist sie nach einem Sturz im Krankenhaus gelandet. Ihre letzte Erinnerung ist das tolle Date mit Henry Bayer im Juni 2014. Fünf Jahre sollen seither vergangen sein. Was ist seitdem passiert? Warum hat sich so viel geändert? Wer sind die neuen Leute in ihrem Leben? Und wo ist Henry, der sie so bezaubert hat? Für Teresa beginnt eine Spurensuche mit mehreren Herausforderungen.
„Was wir sehen, wenn wir lieben“ ist ein Roman von Kristina Moninger.
Meine Meinung: Der Roman besteht aus 43 recht kurzen Kapiteln. Sie werden von einem Prolog und einem Epilog eingerahmt. Die Handlung spielt überwiegend in der Gegenwart. Der Prolog und einige Kapitel betreffen jedoch die Vergangenheit vor fünf Jahren. Im Epilog wird sogar noch weiter zurück gesprungen. Erzählt wird vorwiegend im Präsens in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Teresa. Es gibt allerdings auch Passagen, die aus der Sicht von Henry erzählt werden. Der Aufbau ist gut durchdacht.
Der Schreibstil ist unkompliziert und unauffällig, aber anschaulich. Viele Dialoge lassen das Geschehen lebhaft erscheinen.
Obwohl ich mich nicht so ganz mit Teresa identifizieren kann, mag ich sie als Protagonistin gerne. Noch sympathischer ist mir allerdings Henry. Die beiden Hauptcharaktere wirken authentisch, gut ausgestaltet und weitestgehend klischeehaft. Auch die Nebenfiguren sind interessant dargestellt.
Inhaltlich steht die Liebesgeschichte im Vordergrund. Darüber hinaus ist der Roman aber erstaunlich facettenreich und tiefgründig, denn es werden weitere große Themen wie die Identitätssuche, Familie und Freundschaft, Ziele im Leben und ähnliche Dinge aufgegriffen. Auf rund 450 Seiten ist der Roman damit nicht nur berührend, sondern bietet auch Stoff zum Nachdenken.
Zwar ist die Idee der Amnesie weder besonders originell noch neu. Jedoch wird dieser Ansatz gut umgesetzt und führt zu amüsanten Episoden. So kommt auch der Humor nicht zu kurz.
Das Cover ist wenig aussagekräftig, sagt mir aber dennoch zu. Die Gestaltung mit dem Vogel-Motiv wird erfreulicherweise auch im Inneren aufgegriffen. Der Titel klingt leider etwas schnulziger als die tatsächliche Geschichte.
Mein Fazit: „Was wir sehen, wenn wir lieben“ von Kristina Moninger ist ein gleichsam unterhaltsamer wie bewegender Roman, der mir schöne Lesestunden bereitet hat.
Wunderschön, locker-leicht und tiefgründig zugleich.
Zur Geschichte:
Diese Geschichte war ganz anders als ich es zunächst erwartet hatte, da ich in Anbetracht des Klappentextes von fünf Jahren Koma ausgegangen bin, aber so war es um einiges spannender. Es ist eine wundervolle Geschichte über zweite Chancen, starke Gefühle, Schicksal, Vertrauen, Mut, Loyalität, Familie, Verlust, Selbstfindung, Vergebung und die große Liebe.
Manchmal hatte ich den Eindruck, dass die Autorin etwas den Faden verliert und auf der Stelle tritt, aber sie hat die Kurve jedes Mal wieder bekommen. Die Geschichte plätschert so dahin und hätte an mancher Stelle durchaus etwas kürzer gefasst werden können, aber da ich ruhige Geschichten gerne mag, fiel es mir nicht allzu schwer, über die Längen hinwegzusehen. Ein bisschen mehr Tempo und Schwung hätten dennoch nicht geschadet, aber wie gesagt: wirklich langweilig wurde es nie.
Den großen Plot Twist hatte ich schon lange vorausgesehen, weswegen mich seine Enthüllung auch nicht mehr überraschen konnte. Das fand ich persönlich aber gar nicht allzu tragisch, da es für mich ohnehin nicht das war, was die Geschichte ausmacht. Außerdem gibt es zwischendurch immer wieder kleinere Überraschungen.
Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie konnte mich die Geschichte insgesamt weder so richtig packen noch berühren. Vielleicht war es einfach nicht mein Buch... Die Geschichte wird durchaus gefühlvoll erzählt und die Emotionen der Charaktere werden ebenfalls greifbar beschrieben, jedoch gingen sie mir trotzdem nicht so wirklich nahe. Ich war vielmehr eine stille Beobachterin als ein emotional involvierter Teil der Geschichte.
Den Prolog habe ich noch super gerne gelesen, aber danach schwand mein Herzflattern immer mehr. Die Liebesgeschichte von Teresa und Henry konnte mich nach fünf Jahren viel weniger mitreißen als ich es mir erhofft hatte und irgendwann war mir kaum noch wichtig, ob die beiden nun zueinander zurückfinden oder nicht. Vielmehr ging es mir bei diesem Buch um Teresa's Selbsfindungsprozess und das Kitten ihrer brüchigen Beziehungen. Dieser Teil wurde in meinen Augen auch wesentlich besser, intensiver und ergreifender ausgearbeitet als die Liebesgeschichte.
Die humorvollen Elemente halte ich für Geschmackssache. Man kann Teresa's peinliche Mutter und Clara's Unfähigkeit, in grammatikalisch richtigen und sinnvollen Sätzen zu chatten witzig finden, aber meiner Meinung nach wurde es zu übertrieben dargestellt. Manchmal ist weniger mehr. Ich empfand die Witze und Scherze hier oft als unnatürlich und zwanghaft komisch, weswegen ich dabei auch öfter die Augen verdreht als geschmunzelt habe, aber das kann jede:r anders sehen und empfinden.
Was mir an dieser Geschichte unheimlich gut gefallen hat, ist ihre Botschaft und deswegen bin ich auch froh darum, dieses Buch gelesen zu haben. Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass man aus dieser Geschichte noch mehr hätte machen können...
Zu den Charakteren:
Die Geschichte wird aus Teresa's und Henry's Sicht in der ersten Person Singular auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. Mit Teresa versuchen wir uns in der Gegenwart an die letzten fünf Jahre zu erinnern und erhalten dabei zunächst nur kleine Erinnerungsfetzen ohne Kontext, während Henry's Kapitel uns in Form von Rückblenden nach und nach zeigen, was damals wirklich passiert ist. Der Perspektivenwechsel erhält die Spannung aufrecht und sorgt für Abwechslung.
Die Charaktere sind vielfältig und interessant. Trotzdem wurde ich bis zum Ende nicht so richtig warm mit ihnen. Teresa und Henry kamen mir wie Fremde vor und waren mir ehrlich gesagt auch nur bedingt sympathisch. Zudem konnte ich ihr Verhalten oft nicht nachvollziehen, was sie natürlich negativ auf meinen gesamten Leseeindruck ausgewirkt hat.
Zum Schreibstil:
Das Buch lässt sich angenehm leicht und flüssig lesen, hätte aber durchaus etwas straffer und einnehmender geschrieben sein können. Ansonsten ist Kristina Moninger's Schreibstil erfrischend, lebendig und gefühlvoll, aber eben leider nicht unbedingt mein Fall. Ihre Worte haben mich einfach nicht so sehr angesprochen und berührt wie ich es mir bei dieser Thematik gewünscht hätte...
Fazit:
"Was wir sehen, wenn wir lieben" ist ohne jede Frage ein tolles Buch mit einer wundervollen Botschaft, das mich aber leider trotzdem nicht so richtig abholen und berühren konnte. Ich kann kaum etwas kritisieren bzw. meine Kritikpunkte nachvollziehbar begründen, weswegen ich zu dem Schluss komme, dass es einfach nicht MEIN Buch war. Also gebt der Geschichte gerne eine Chance und lasst euch verzaubern ✨
Die Autorin kenne ich bereits von den Romanen "Alles, was wir liebten" und "Wenn gestern unser Morgen wäre", die bei Tinte und Feder erschienen sind. Ihr neues Buch wurde nun im Rowohlt Verlag veröffentlicht. Ich mag ihre Romane sehr gerne, die Liebegeschichten ohne Kitsch sind und immer ein ernsteres Thema ansprechen.
Von der ersten Seite an war ich wieder mitten im Geschehen. Teresa ist Tätowiererin und trifft im Prolog auf ihren Jugendschwarm Henry, für den auch ihre Schwester Celine schwärmte. Sie verabredet sich für später auf eine Tasse Kaffee, um mit ihm über alte Zeiten zu quatschen. Doch dann erwacht Teresa in einem Rettungswagen. Sie ist nach einem Discobesuch schwer gestürzt und scheint auch einige Pillen eingeworfen zu haben. Ihre letzte Erinnerung ist jedoch das Treffen mit Henry - doch seitdem sind fünf Jahre vergangen. Fünf Jahre, an die sich Teresa nicht erinnern kann. Fünf Jahre, in deren sie anscheinend ein ganz andere Mensch geworden ist. Warum arbeitet sie nicht mehr in ihrem geliebten Beruf als Tätowiererin, sondern ist Galeristin? Wie kam sie zu dieser schicken, aber leblosen Wohnung? Und wer ist der Mann, der dort unter der Dusche steht?
Teresa ist ein sehr sympathischer Charakter und man fragt sich als Leser von Beginn an, was passiert ist, dass sich ihr Leben in den letzten fünf Jahren so verändert hat. Die Beziehung zu ihren beiden älteren Schwestern ist eigenartig und ihre Eltern, die sich scheiden lassen wollten, sind wieder zusammen. Mit Hilfe von Orten und Dingen möchte Teresa ihrem Gedächtnis auf die Sprünge helfen, doch das stellt sich als gar nicht so einfach heraus. Außerdem hat sie das Gefühl, dass ihre Familie ihr etwas verheimlicht. Ihre Verwirrtheit und dieses Gefühl der Hilflosigkeit hat die Autorin ganz wunderbar umgesetzt. In Rückblenden erfahren wir in kleinen Häppchen wie Teresa damals getickt hat und wie unterschiedlich ihr heutiges Ich zu ihrem ehemaligen ist. Henry ist anfangs etwas überfordert, als Teresa seine Nähe sucht und wissen möchte, was nach ihrem Date passiert ist. Sie hat doch noch immer das Gefühl, dass Henry ihre große Liebe ist. In weiteren Rückblenden aus Henrys Sicht kommt man dem Grund etwas näher. Je mehr man über Teresas Vergangenheit erfährt, umso angespannter wurde ich beim Lesen. Langsam keimte in mir ein schrecklicher Verdacht auf, den die Autorin noch zu toppen wusste. Es gibt sehr viele Auf und Abs auf Teresas Suche nach sich selbst, die Kristina Moninger ganz wunderbar und mit viel Tiefgang erzählt. Wie schon die beiden anderen Romane der Autorin, konnte mich auch "Was wir sehen, wenn wir lieben" begeistern. Ich kann den Roman wärmstens empfehlen!
Schreibstil: Der Schreibstil ist wunderbar einfühlsam, warmherzig und bildhaft. Man hat das Gefühl eine Freundin von teresa zu sein und mitten in der Geschichte zu stecken. Ich konnte ihre Gefühle spüren und mit ihr lachen und weinen. Die Charaktere sind bis hin zu den Nebenfiguren sehr vielschichtig und haben Ecken und Kanten. Trotz vieler trauriger Stellen kommt auch der Humor im Roman nicht zu kurz. Kristina Moninger hat hier genau die richtige Dosis gefunden.
Fazit: In Kristina Moningers neuem Roman steckt eine wunderbare Geschichte mit Tiefgang. Wie gewohnt ist auch die Liebesgeschichte weder kitschig noch gefühlsduselig, sondern mitten aus dem Leben gegriffen. Ein Roman für schöne Lesestunden mit einer tollen Message!
Ein Buch, das wie ich finde, nicht gleich auf den ersten Blick besticht. Das Cover ist eher schlicht gestaltet aber in der Bewegung glänzt es dann schön in Kupfertönen. Wenn man sich allerdings dazu den Klappentext anschaut, könnte sich dahinter tatsächlich eine sehr lustige, aber auch traurige Geschichte verbergen. Zum Inhalt: Teresa kennt sich nicht mehr aus in ihrem Leben. Gerade noch hat sie sich mit Herzklopfen von Henry verabschiedet, da wacht sie nach einem schweren Sturz im Krankenhaus auf. Die Diagnose: Gedächtnisverlust. Fünf Jahre sollen seit dem Date mit Henry vergangen sein, doch Teresa erinnert sich an nichts. Wieso wohnt sie nicht mehr mit ihrer Schwester zusammen? Was wurde aus ihrem Tattoo-Studio? Wer ist der nackte Mann in ihrem Bad? Und vor allem: Wo ist Henry? Teresa muss Ordnung in das Chaos ihres Lebens bringen. Und sie muss Henry wiederfinden. Aber kann es überhaupt eine zweite Chance für ihre Liebe geben – nach allem, was in den letzten Jahren passiert ist? Eigene Meinung: Als erstes möchte ich diesen tollen Schreibstil loben. Die Autorin erzählt mit viel Humor, auf kluger und irgendwie auch weiser Art, ihre Geschichte. Sarkasmus, Ironie, ein bisschen schwarzer Humor, von allem was dabei. Das macht die Dialoge unheimlich lustig. Dagegen steht ein ernstes und trauriges Thema. Diese Balance zu halten, hat die Autorin sehr gut umgesetzt. Allerdings konnte mich die reine Story nicht so ganz überzeugen und anfangs wusste ich nicht mal warum. Immer häufiger bin ich mit meinen Gedanken abgedrifftet, beim Lesen. Zunächst dachte ich, es wären vielleicht die Charaktere, die mich nicht so sehr erreichen, aber mit Fortschreiten der Geschichte, wusste ich, was das eigentliche Problem war. Es war der Spannungsbogen. Mit jedem Kapitel kam man nämlich Theresas altem ich und damit dem Geheimnis, was damals passiert ist, warum sie z.B. nicht mehr mit Henry zusammen ist, ein Stück näher. Das hat sich, für mich, sehr in die Länge gezogen angefühlt. Ich glaube nämlich, dass in der Realität sie nicht so lange herumgeirrt wäre, weil ihr Umfeld sie mehr unterstützt hätte. Klar, sollte sie es für sich herausfinden, doch so wirkte es stellenweise nervig auf mich, zumal ich den Grund mir relativ schnell denken konnte. Am Ende angekommen, ich kann es immer noch nicht glauben, habe ich sogar ein Tränchen verdrückt, weil da die Geschichte mich irgendwie doch noch emotional erreicht hat. Unglaublich, nachdem sie mich fast schon verloren hatte. Also, kann ich abschließend sagen... Fazit: Eine sehr humorvolle und gleichzeitig emotionale Geschichte, mit einem tollen Schreibstil. Leider aber mit ein paar Längen, die durch das schöne Ende aber wieder wett gemacht werden. ☆☆☆☆
4,5⭐️ || Wenn ihr ein perfektes Buch für den Frühling sucht, das euch leichte, aber trotzdem prägende Lesestunden schenkt, seid ihr bei „Was wir sehen, wenn wir lieben“ genau richtig. Es war so schön, humorvoll und unterhaltsam. Ich hab eine neue Protagonistin, die mir sehr ans Herz gegangen ist. Teresa ist einfach der Inbegriff einer tollen Frau - schlagfertig, besonders, witzig, emphatisch, sympathisch - hach. Liebe sie sehr. Und unser Protagonist Henry hatte auch seinen ganz eigenen Charme😍. Mit den beiden kann man einfach nur mitfühlen und sich verlieben! Aber auch die anderen Charaktere hatten alle ihre besonderen Eigenarten, wodurch das Buch insgesamt sehr einzigartig ist. Die richtige Mischung aus Humor, Ernsthaftigkeit und Herzklopfen. Einzig Teresas Schwester, ich will nichts vorwegnehmen, hat für mich, trotz allem, echt Mist gebaut. Das hat mich traurig gemacht und echt ein bisschen sauer, auch wenn man auf sie nicht böse sein sollte - aber hm. Ihr werdet es vielleicht merken, wenn ihr das Buch lest.😄
Es ist eher locker leicht, als extrem spannend oder tiefgründig - aber es weckt einfach gute Gefühle & passt daher ausgezeichnet in diese Jahreszeit. 💐 Es war meistens für mich ziemlich vorhersehbar, das hat mich aber nicht weiter gestört, weil ich nach nichts gesucht hab, das mich heftig überrascht.
Ein Herzens- und Wohlfühlbuch, das mich zum Glück durch den Klappentext sehr neugierig gemacht hat & mir daher dieses Leseerlebnis nicht entgangen ist 😍. Es lohnt sich so sehr! Für mich war es gerade in dieser stressigen Zeit genau das Richtige.
Ich werde mir Kristina Moninger auf jeden Fall merken, denn ihr Schreibstil hat mich sehr überzeugt. ☺️
Das Hörbuch ist von 2 Sprechern vertont. Die Sprecherin von Teresa fand ich perfekt, Henrys Sprecher leider etwas ‚unpassend‘, aber das ist ja eh Geschmacksache. Aber auch empfehlenswert! 🎧
Von mir eine klare Empfehlung für alle, die ein Buch suchen, das sich trotz ernster, rührender Themen gut anfühlt. Herzerfrischend!
Obwohl es nicht die Spannung wie ein Krimi besitzt, konnte ich gar nicht aufhören dieses Buch zu lesen! Ich habe mich so wohl gefühlt in Teresas Welt. In der sie sich selbst offensichtlich nicht mehr so ganz zurecht gefunden hat, nachdem sie all ihre Erinnerungen an die letzten 5 Jahre bei einem Sturz die Treppe runter verloren hat. Was die ganze Sache noch komplizierter macht: anscheinend hat die Teresa von jetzt nur noch sehr wenig zu tun mit der Teresa von 2014. Andere Wohnung, anderer Job, anderer Freundeskreis. Und wie es zu diesem Umschwung innerhalb der letzten Jahre gekommen ist, versucht sie nun heraus zu finden.
Ihre Methode dabei besteht hauptsächlich darin, ihre Erinnerungen irgendwie anzustoßen und zum Zurückkommen zu bewegen. Sie trifft sich zwar auch mit Leuten aus ihrer Vergangenheit, aber das sind mehr so halbherzige Versuche, nach denen sie keinen Deut schlauer ist als vorher. Ich als Pragmatikerin wäre das ganz anders angegangen. Ich hätte alle meine Bezugspersonen gelöchert, was seither so alles passiert ist. Hätte Notizen gemacht und Timelines erstellt und versucht Zusammenhänge herzustellen. Was ist in meinem Leben passiert, wodurch dieses und jenes passiert ist? Welche Sache könnte eine andere Sache nach sich gezogen haben?
Ein einschneidenes Ereignis ist ja tatsächlich in Teresas Leben passiert, mit dem sie sich nun erneut schmerzhaft auseinander setzen muss. Worum es dabei im Detail geht, und ob sie ihren Henry wiederfinden wird, möchte ich natürlich nicht verraten. Das soll jeder selbst lesen, und in den Genuss von Kristina Moningers unglaublich tollen Schreibstil kommen! Der hat mir auch über die am Ende doch etwas langgezogene Geschichte hinweg geholfen.
Klappentext Die Welt hat sich ohne dich weitergedreht – nur dein Herz kann sich erinnern.
Stell dir vor, du triffst deine große Liebe. Ein absolut magischer Moment. Ihr verabredet ein Date und verabschiedet euch mit Herzklopfen. Dann wachst du nach einem üblen Sturz auf – und fünf Jahre sollen vergangen sein. Du weißt nicht, was geschehen ist. Kennst dich nicht mehr aus in deinem Leben und fragst dich beim Blick in den Spiegel: Wer bist du, Teresa? Und dir wird klar, dass du in den letzten Jahren nicht nur dich selbst, sondern auch Henry verloren hast, den Mann mit den wunderschönen Augen. Dein Herz erinnert sich. Aber kann es eine zweite Chance geben, nach allem, was geschehen ist? Ein Roman zum Lachen und Weinen. Über Verlust und Versöhnung, über wahre Gefühle und den Mut, den es braucht, zu sich selbst zu finden.
Meine Meinung Das Cover des Buches finde ich super, super schön.
Das Buch erzählt die Geschichte von Teresa und Henry. Die Charaktere sind sehr authentisch und liebenswert. Theresas Gedanken und Emotionen nach ihrem Gedächtnisverlust sind so gut greifbar und nachvollziehbar. Ich konnte mich beim Lesen wirklich gut in ihre Situation hineinversetzten. Henry ist ein wirklich toller Mann, der beim Lesen durchaus für Herzklopfen sorgt.
Zwischen den Buchseiten von „Was wir sehen wenn wir lieben“ steckt eine tiefgründige Geschichte zum Mitfühlen, die mich sehr berührt und von Anfang an mitgerissen hat. Teresas Gefühle – die Wut, die Verzweiflung, die Verwirrung – nach ihrer Amnesie sind so greifbar. Mit Theresa gehen wir einen sehr emotionalen Weg. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus muss sie nicht nur in ihre Leben zurückfinden, sondern auch zu sich selbst. Inmitten all der Erinnerungsfetzen und der Frage, wer sie vor ihrem Unfall war hinterfragt sie ihre Lebensweise. Teresas Selbstfindungsprozess ist in dem Buch so gut dargestellt. Auch die Entwicklung der Gefühle zwischen Teresa und Henry habe ich sehr gerne verfolgt – die beiden passen so gut zusammen, haben mich zum Schmunzeln gebracht und mein Herz höher schlagen lassen. „Was wir sehen, wenn wir lieben“ steckt einfach voller Gänsehautmomente und geht unter die Haut.
Der Schreibstil von Kristina Moninger ist wunderschön und einnehmend. Sie findet so schöne und poetische Vergleiche, dass mir beim Lesen immer wieder das Herz aufgeht. Auch die Zeitsprünge zwischen der Gegenwart und der Zeit vor fünf Jahren passen so gut zur Geschichte und sorgen für ein tolles Leseerlebnis.
Fazit „Was wir sehen, wenn wir lieben“ ist eine Geschichte voller Herzklopfen und Gänsehautmomente. Klare Leseempfehlung!
Wenn du plötzlich gleichzeitig in der Gegenwart und der Vergangenheit bist…
Ich habe ein eRezensionsexemplar von NetGally zur Verfügung gestellt bekommen und bedanke mich ganz herzlich dafür.
Um „Was wir sehen, wenn wir lieben“ von Kristina Moninger bin echt ewig rum geschlichen. Erst dachte ich, dass es eine typisches Friends-to-Lovers Story ist (Beste Freunde, die ja schon immer Gefühle für einander haben…blablabla), doch nach mehrmaligem lesen des Klappentextes wurde schnell klar, dass diese Geschichte anders ist.
Am Anfang war ich genauso verwirrt wie Teresa, doch genau wie bei ihr, wurde im Laufe der Geschichte alles klarer. Ich hab richtig mit ihr mit gelitten. Sehr gefallen haben mir auch die Rückblenden aus Henrys Sicht, da sie die Erinnerungsfetzen von Teresa vervollständigt haben und man so noch besser verstehen konnte, warum Henry so reagiert.
Von Beginn an mochte ich den Schreibstil von Kristina Moninger sehr gerne und habe mich über die Assistentin von Teresa köstlich amüsiert. Deren Textnachrichten waren einfach der Knaller! Mit „Was wir sehen, wenn wir lieben“ habe ich aber auch mein erstes und ganz sicher nicht letztes Buch der Autorin gelesen.
Es war spannend, verwirrend, urkomisch, aber auch herzzerreißend, traurig und mitreißend. Ich freue mich bald mehr von der Autorin zu lesen.
Worum gehts? Teresa verliert nach einem Sturz ihr Gedächtnis. Ihr fehlen ganze 5 Jahre. 5 Jahre an die Sie sich nicht erinnern kann. Das letzte an was sie sich erinnern kann ist Henry - ihr Crush aus der Jugend - und das Date mit ihm. Aber Henry scheint in ihrem Leben jetzt 5 Jahre später keinen Platz zu haben. So ziemlich alles was sie liebte/machte scheint es in ihrem Leben jetzt nicht mehr zu geben, was sie aber nicht nachvollziehen kann. Sie versucht also ihr Gedächtnis wieder zu kriegen und herauszufinden was in den ganzen 5 Jahren passiert ist und zu welchem Menschen sie geworden ist.
Charaktere: Die Charaktere bekommen von mir alle 10/10 Sternen. Ich habe da nichts auszusetzen. Wirklich an keinem einzigen Charakter. Ich finde alles passt einfach - keiner nervt oder ist überflüssig. Wirklich super gelungen.
Schreibstil: Leicht, witzig, definitiv nicht langweilig.
Meinung insgesamt: Ich bin sehr gut in das Buch reingekommen und war wirklich positiv gestimmt. Ich dachte wirklich das könnte ein super Buch werden. Naja.. Dann wurde es mit der Zeit irgendwie immer "langweiliger", jetzt nicht extrem aber meine Begeisterung verschwand von Kapitel zu Kapitel. Ich hatte auch einfach irgendwannn das Gefühl, dass das Buch unnötig in die Länge gezogen wird. Irgendwie passierte nichts neues mehr, keine Spannung, nichts besonderes. Man hätte das Buch definitiv kürzer halten können. Für mich war das irgendwie ein Buch perfekt für den Feierabend, nach der Arbeit wo man keine Lust mehr hat großartig was zu tun, sondern einfach nur entspannen will. Ohne großartig noch mitzufiebern oder Rätsel zu raten was denn wohl als nächstes passieren könnte. Ach und ja, natürlich weiß man auch sofort wie das Buch enden wird :). Für mich persönlich durchschnittlich. Weder schlecht, noch unglaublich gut. Man verpasst nichts, wenn man es nicht gelesen hat.
Auf der einen Seite konstruiert und nervig. Auf der anderen Seite, fand ich die Annäherung süß, die Figuren toll und der Stil lebendig, modern, sodass ich das Buch an einem Nachmittag durchgelesen habe.
Es ist absolut eines der schönsten Bücher, die ich gelesen habe. Mitreißend und gleichzeitig auch mal etwas ganz anderes wie die sonstigen Liebesgeschichten. Außerdem regt es zum Nachdenken an und ist einfach zauberhaft. Ich würde viel dafür geben dieses Buch nochmals zum ersten Mal lesen zu können.
Die Geschichte war schön, aber realtiv vorhersehbar und hat mich nicht vom Hocker geholt. Am Ende hätte ich mir ein größeres "Boom" gewünscht. Dennoch eine schöne Liebesgeschichte für Zwischendurch!
Es gibt Bücher, da liest man die ersten Seiten und merkt sofort, dass man eine wundervolle Geschichte in den Händen hält, die am besten niemals enden soll. "Was wir sehen, wenn wir lieben" von Kristina Moninger ist ein solches Buch, denn so gefühlvoll und witzig es startet, so emotional und humorvoll bleibt es auch im weiteren Verlauf der Geschichte und ich habe mich einfach durchweg wohlgefühlt beim Lesen.
Diese Geschichte handelt von Teresa, die sich gerade noch bei einem Date von Henry verabschiedet hat und plötzlich nach einem Unfall 5 Jahre später wieder "erwacht". Ihr ganzes Leben hat sich in der Zwischenzeit verändert. Wo ist Henry? Warum arbeitet sie nicht mehr in ihrem geliebten Tattoo Studio? Und wer ist der komische nackte Mann in ihrem Bad? Teresa hat bei ihrem Unfall ihr Gedächtnis der letzten 5 Jahre versucht und versteht einfach nicht, wie ihr Leben sich von Grund auf so sehr ändern konnte. Sie versucht zu verstehen, was passiert ist und hofft, dass es für sie und Henry eine zweite Chance geben wird.
Auch als Leser machen wir direkt zu Beginn einen Zeitsprung, denn wo der Prolog noch das Treffen von Teresa und Henry beschreibt, landen wir nur eine Seite weiter zusammen mit Teresa im "Heute" und wissen genauso wenig wie sie selbst, was passiert ist. Anfänglich muss Teresa noch herausfinden, was sich in den letzten 5 Jahren alles geändert hat und es ist absolut verständlich, dass sie mit dem Vergangenen nicht klar kommt, dass sie nicht begreift, wie alles so anders werden konnte. Sie erkennt sich und ihr eigenes Leben nicht wieder. Versteht nicht, warum sie plötzlich einen anderen Job hat. Fragt sich immer wieder, warum sie und ihre Schwester Sophie nicht mehr zusammen wohnen und warum es so angespannt zwischen ihnen ist. Warum hat sie ihre Leidenschaft, das Tätowieren, aufgegeben, wo es doch immer ihr größter Traum war damit ihr Geld zu verdienen? Nach und nach wird immer mehr Klarheit in die Geschichte gebracht und ich habe einfach nur mit gefiebert. Je weiter die Geschichte voran läuft, desto öfter zeigen sich Erinnerungsfetzen, die wundervoll in das Geschriebene eingearbeitet wurden - oder sind es doch nur Träume? Wie Teresa selbst müssen wir Leser gespannt darauf warten, was passiert ist - was Wahrheit und was Einbildung ist - und hoffen auf jeder einzelnen Seite auf einen guten Ausgang der Geschichte.
Nicht nur die Geschichte selbst, sondern auch die Charaktere sind wundervoll ausgearbeitet und es macht Spaß, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Teresa selbst wirkte auf mich wie ein Mensch, der eigentlich sehr lebensfroh ist und das auch der gesamten Welt zeigen möchte - was sich aber mit ihrem "neuen" Leben scheinbar komplett geändert hat. Sie versprüht eine Leichtigkeit, dass man sich nur wünscht, mit ihr befreundet sein zu können, da sie in allem nur das Positive sieht. Sie lässt sich von ihrem Gedächtnisverlust nicht runterziehen, sondern geht den Dingen auf den Grund und zeigt damit eine Menge Mut und Stärke. Henry machte auf mich eher einen etwas verschlossenen Eindruck und zeigte seine Gefühle nicht gleich. Man spürte, dass Teresa ihn in den 5 Jahren sehr verletzt haben muss, auch wenn wir erst spät erfahren, was passiert ist. Aber er ist dennoch ein Mensch, der trotz Misstrauen versucht, verpasste Chancen wieder aufleben zu lassen - er braucht halt nur mehr Zeit als andere. Aber auch Sophie - Teresas Schwester - und Clara - ihre Assistentin - haben beide eine Liebenswürdige Art an sich, wo sie doch so grundverschieden sind. Mir war kein Charakter unsympathisch und alles passte irgendwie genau so zusammen, wie es geschrieben wurde - jede einzelne Entwicklung hat mir gefallen und ich wollte mich von den Charakteren einfach nicht verabschieden.
Ich kann nur sagen, dass dieses Buch absolute Wohlfühlatmosphäre hat und ich es am liebsten gar nicht beenden wollte. Ich habe gelacht, ich habe geweint und ich habe jede einzelne Seite genossen. Es zählt jetzt schon zu meinen Jahreshighlights und auch wenn es das erste Buch der Autorin für mich war, es war definitiv nicht das Letzte. Ganz große Leseempfehlung.
In diesem Buch geht es um Teresa, die ihr Gedächtnis bei einem Sturz verliert und sich daraufhin nicht mehr an die vergangenen 5 Jahre erinnern kann. Schnell bemerkt sie, dass sie in dieser Zeit nicht immer so gehandelt hat, wie sie es jetzt tun würde. Kann sie ihre Fehler rückgängig machen oder muss sie akzeptieren, dass ihre wahre Liebe Henry nun der Vergangenheit angehört?
CHARAKTERE
Teresa ist eine Frau, die weiß was sie will und dafür auch kämpft. Ab dem Moment, in dem sie realisiert hat, was für Fehler sie in den vergangenen Jahren begangen hat, hat sie nichts anderes getan als versucht, diese wieder gut zu machen. Sie ist ehrgeizig und bereit für ihre große Liebe alles zu geben. Ich finde es bewundernswert, wie sie trotz so einem harten Schicksalsschlag noch immer die Kraft findet wieder aufzustehen und weiterzumachen. Allerdings ist es für mich schwer vorstellbar, wie sie auf einmal so anders sein kann, auch wenn ich nachvollziehen kann, dass dieser Satz eines verändert hat. Ich kann mir nur zu gut vorstellen, dass ich verrückt werden würde, wenn ich auf einmal so eine große Gedächtnislücke haben würde. Henry ist meiner Meinung nach mit Abstand der Beste Charakter in diesem Buch. Er ist süß, gibt sein bestes um die Menschen, die er liebt aufzuheitern und ist ein treuer, loyaler Freund. Da tut es umso mehr we, mit anzusehen zu müssen, wie sehr er vor 5 Jahren verletzt wurde. Es ist als würde man den Schmerz selber spüren. Ich kann auf jeden Fall verstehen, dass er deshalb seine Zeit brauch um Teresa wieder vertrauen zu können. Das ist auch richtig so, denn auch wenn man jemanden liebt, sollte man dennoch seine Selbstwertschätzung nicht verlieren. Allerdings hat mir in diesem Buch die versprochene Schwesterlichkeit gefällt.
HANDLUNG
Denn Sophia ist mir total unsympathisch gewesen. Sie musste zusehen, wie ihre geliebte Schwester so ein hartes Schicksal ertragen muss, hat allerdings nicht sonderlich geholfen. Wenn ich einmal unter Amnesie leiden würde, würde ich doch schwer hoffen, dass meine Schwester sich die Mühe macht mir ein paar wichtige Details zu meinem Leben zu verraten. Sophia scheint das aber nicht so zu sehen, sie erklärt zwar ein paar banale Alltagsdinge, über Teresas Leben hält sie aber dicht. Nachher nimmt sie sich sogar noch das recht sauer auf Teresa zu sein, obwohl ihr doch klar sein musste, dass Teresa sich nicht einmal mehr an diesen Teil ihres Lebens erinnern konnte. Klar hat sie am Schluss ihren Fehler eingesehen, trotzdem muss ich zugeben, dass ihr Umgang mit einer Frau die gerade 5 Jahre ihres jungen Lebens vergessen hat, nicht wirklich herzlich und nachvollziehbar war. Ebenso ging es mir mit Celine. Ich bin mir durchaus bewusst, dass sie als sie dem Tod in die Augen schauen musste, nicht mehr groß an das Wohlergehen ihrer Schwestern dachte, trotzdem finde ich ihr Verhalten ein wenig brutal. Eine bedingungslose Liebe zu ihren Schwestern konnte ich bei den meisten Szenen mit ihr nicht herausfiltern. Ich bin nämlich stark der Meinung, dass wenn man einen Menschen wirklich liebt, man möchte das er glücklich ist. Egal wie. Diese Ansicht scheint Celine allerdings nicht zu teilen. Eine ihrer letzten Gedanken verschwendet sie daran, dafür zu sorgen, dass ihre Schwester nicht das bekommt, was sie immer wollte. Das finde ich doch sehr eigennützig und im Anbetracht dessen, was Henry für sie empfindet auch wirklich unnütz. Ich denke, dass das auch der Grund dafür war, dass Celines Geschichte mich nicht allzu sehr berührt hat. Natürlich war es traurig und ich möchte ihr hier keinesfalls etwas vorwerfen, dennoch ist mir ihre Geschichte nicht wirklich unter die haut gegangen. Das sieht aber ganz anders aus, bei Teresas und Henrys Liebesgeschichte. Die beiden wahren seit dem ersten Moment an für einander bestimmt. Durch ihre Vergangenheit haben sie schon so eine starke Verbindung und durch die Gegenwart konnten sie mir mehrmals Schmetterlinge in den Bauch zaubern oder mich zum aufseufzen bringen. Es hat mir wirklich wehgetan zu sehen, wie sie einander so fremd waren, allerdings war es umso schöner mit dabei zu sein, bei ihren langsamen und bedeutungsvollen Annäherungen die perfekt zur Geschichte passten. Das Knistern zwischen den Beiden hat auf jeden Fall auch mich erreicht.
SCHREIBSTIL
Die Art diese gefühlvolle Geschichte dem Leser zu erzählen hat mir wirklich gefallen. Die witzigen Gedanken die Zeitspringen und die multiple Erzählperspektiven konnten mich überzeugen. Es schien sogar, als würde ihr Schreibstil in Henrys Kapiteln sich ein wenig zu verändern er wirkte simpler und schwereloser. Das kann natürlich an seinen Gedanken und seiner Situation zu dieser Zeit liegen, erschien mir aber jedenfalls sehr passend.
Fazit: Jeder der sich mit einem romantischen Roman in den Sommer träumen will und die zarten Neuanfänge einer Beziehung miterleben möchte, sollte dieses Buch lesen.
Als die 27-jährige Teresa nach einem Sturz im Krankenhaus erwacht, hat sie ihr Gedächtnis verloren und es sind fünf Jahre vergangen. Gerade noch wollte sie sich mit Henry, dem Schwarm ihrer Jugend verabreden, doch nun erkennt sie sich selbst nicht wieder. Teresa 2.0, wie sie die neue Variante ihrer selbst nun nennt, hat einen gutbezahlten Job in einer Galerie, besitzt eine Eigentumswohnung und hat die, von ihr geliebte Arbeit im Tattoostudio geschmissen. Zu allem Übel steht in ihrem Badezimmer ein nackter Mann und von Henry ist weit und breit nichts zu sehen. Sie versucht die verlorene Zeit aufzuarbeiten, doch merkwürdigerweise will ihr niemand so richtig dabei helfen. Wenigstens findet sie Henry schnell wieder, doch dieser ist alles andere als gut auf Teresa zu sprechen. Hat ihre Liebe überhaupt noch eine Chance?
Als mir der Klappentext des Buches ins Auge sprang, war mir eigentlich sofort klar, dass ich es lesen möchte. Doch ich habe nicht damit gerechnet, dass all meine Erwartungen, die ich an die Geschichte hatte, übertroffen werden würden. Kristina Moninger hat einen wunderbar leichten und flüssigen Schreibstil und versteht es, Emotionen zu transportieren. Bereits nach wenigen Seiten hatte sie mich in den Bann gezogen und ich habe dieses Buch mit seinen 443 Seiten innerhalb von zwei Tagen gelesen.
Teresa habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine sympathische Protagonistin, die Ecken und Kanten hat, sehr authentisch ist und von Kristina sehr lebendig beschrieben wurde. Sie versucht zu verstehen, was in den letzten fünf Jahren passiert ist. Warum hat sie sich so verändert? Immer wieder treten kurze Fashbacks auf, die ihr kleine Einblicke in die Vergangenheit geben, doch die bringen sie nicht viel weiter. Die Teresa von früher lebt in einer WG mit ihrer chaotischen Schwester Sophie, trägt einen Pony, hat eine Leidenschaft für Tattoos und fährt einen alten orangeroten Golf. Teresa 2.0 besitzt eine Eigentumswohnung, ist in einem Buchclub, trägt nur noch gedeckte Farben und ist die Affäre von Lars. Es ist gar nicht so einfach, diese beiden Personen wieder zu einer zu vereinen, wenn man sich selbst nicht mehr erkennt. Und die Frage, die über allem schwebt....warum hat sie sich von Henry getrennt? Wir verfolgen die Geschichte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Teresa begleiten wir in der Gegenwart und Henry lernen wir nach und nach durch Rückblenden in die Vergangenheit kennen, die die Autorin gekonnt eingepflochten hat. So bekam ich Einblicke in die Gedanken und Gefühle von beiden Hauptprotagonisten und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Henry ist der König des Nonsense-Wissens und schraubt gerne an alten Autos herum. Er ist liebenswert und sympathisch und hat mein Herz im Sturm erobert. Doch er ist auch feinfühlig und sensibel und hat Angst, von Teresa verletzt zu werden. Die Autorin hat die Beiden und auch alle anderen Charaktere wunderbar facettenreich, lebendig und detailliert beschrieben: Carla, die mich mit ihren Problemen mit der Autokorrektur ihres Handy so manches Mal zum Lachen gebracht hat. Ihre chaotische Schwester Sophie, die immer für sie da ist und ihre Eltern, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Auch Lars, dessen Affäre Teresa in den letzten fünf Jahren war und der so völlig anders ist, als ich ihn mir zu Beginn vorgestellt habe, hat mich begeistert. Alle Figuren fügen sich wunderbar in die Geschichte ein. Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an und ich konnte das Buch kaum noch zur Seite legen, denn ich wollte unbedingt wissen, was letztendlich der Grund für Teresas Verhalten war. Die Autorin hat den Spagat zwischen ernsten, emotionalen Themen und den lustigen und witzigen Situationen perfekt gemeistert und die Atmosphäre gekonnt eingefangen.
Ich habe einen "Wohlfühlroman" erwartet und soviel mehr bekommen. Eine wunderschöne Geschichte mit Tiefgang in der es um Liebe, Freundschaft, Vertrauen und dem Zusammenhalt zwischen Geschwistern geht. Ein wahrer Pageturner! Chapeau! Es gehört auf jeden Fall zu meinen Highlights 2021 und bekommt hochverdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung!
Ich bedanke mich bei Kristina Moninger und beim Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. . [unbezahlte Werbung/ Verlinkung]
"Perfektion braucht einen winzig kleinen Anflug eines Fehlers, einen Schönheitsmakel, um überhaupt erst perfekt zu sein" ~ Teresa
Seid ihr perfektionistisch veranlagt oder habt ihr oft das Gefühl, dass das, was ihr tut nicht gut genug ist oder ihr es noch besser könnt? Dann möchte ich, dass ihr euch dieses Zitat zu Herzen nehmt und immer daran denkt, dass ihr nicht fehlerfrei sein müsst, um perfekt zu sein💕dazu habe ich erst einen tollen Song gefunden, dessen Lieblingszeile ich ebenso mit euch teilen möchte. Sie lautet "God made you just how you should be". Also seid nicht so hart mit euch🥰
Inhalt: Als Teresa aus einem langen und verrückten Traum aufwacht, ist sie sehr verwirrt. Alles um sie herum ist so anders, als sie es gewohnt war. Schnell erfährt sie den Grund dafür: sie leidet unter einer retrogaden Amnesie und hat sämtliche Erinnerungen an die letzten 5 Jahre verloren. Jetzt heißt es erstmal für sie, ihr neues selbst kennenzulernen. Doch das fällt ihr gar nicht so leicht, sie hat andere Freunde, andere Hobbys, einen anderen Beruf und überhaupt ist nichts mehr wie früher und irgendwie möchte sie einfach gerne in die damalige Zeit zurück. Vor allem, als sie ihren früheren Schwarm und besten Freund Henry wiedertrifft, der aus irgendwelchen Gründen nichts mehr mit ihr zu tun haben möchte ... eine Reise auf die Suche nach ihrem wirklichen Selbst beginnt ...
👩👦 Die Charaktere des Buches waren mir alle sympathisch, da sie sehr vielfältig waren und auch neben der Hauptstory ihre eigenen Leben hatten. Da sind Clara und Benno, zwei ihrer aktuell besten Freunde, die zwar unterschiedlicher nicht sein könnten, aber die besten Freunde sind, die Teresa sich wünschen könnte; Sophie, die liebevolle Schwester, die unter dem Kontaktabbruch von Teresa leidet und eigentlich doch bloß Zeit mit ihr verbringem will; Henry, der nicht wirklich weiß, woran er noch glauben soll und ob er Teresa noch eine Chance geben kann; die etwas verrückten, aber irgendwie doch süßen Eltern, die ihrer Tochter auf jegliche Art helfen wollen und letztendlich Teresa, die gar nicht weiß, was um sie herum in den letzten Jahren passiert ist und nun herausfinden muss, wer sie jetzt und für die Zukunft sein möchte. Sie alle haben mich bei sich aufgenommen und ich möchte sie nicht wieder loslassen.
Meine Meinung: Kristina Moninger hat es mit ihrer Geschichte geschafft, mich sehr tief zu berühren, da ich es mir als mein eigenes persönliches Horrorszenario vorstellen konnte, aufzuwachen und festzustellen, dass ein paar Jahre aus dem Gedächtnis gelöscht wurden. So habe ich mich total gut mit Teresa identifizieren können und hab mit ihr gemeinsam nach ihren Erinnerungen gesucht. Da mich das Buch auf vielen verschiedenen Ebenen begeistern konnte und eines meiner Jahreshighlights ist, vergebe ich klare 5/5 🌟 und eine absolute Leseempfehlung!
Die Handlung: Nach einem Unfall leidet Teresa an einer Amnesie und plötzlich fehlen ihr fünf Jahre ihres Lebens, denn im Jahr 2019 erinnert sie sich an ihr Leben nur bis zum Jahr 2014. Plötzlich steht Teresa vor einem Scherbenhaufen an Fragen und findet doch zunächst die Antworten nicht. Mit der Zeit gelingt es Teresa den ein oder anderen Gedankenfetzen zu erhaschen, doch dabei muss sie feststellen, das nichts ist wie es scheint und sie sich entscheiden muss wer sie selbst sein will.
Meine Meinung: Zunächst möchte ich mich bei netgalley.de und dem Verlag für das Buch welches mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde bedanken. Meine Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst.
Für mich war dies das erste Buch der Autorin und ich kann jetzt schon sagen, dass es auf jeden Fall nicht das letzte bleiben soll. Angesprochen durch den Klappentext der überwiegend aus Fragen besteht wollte ich Teresa und ihre Geschichte unbedingt kennenlernen. Versprochen hatte ich mir eine leichte Romanze mit vielleicht ein wenig Drama, doch dass die Autorin es schafft, neben dem ernsten Thema des Gedächtnisverlustes, so viel Humor und Wohlfühlatmosphäre in diese Geschichte zu packen, hat dieses Buch zu einem besondern Buch für mich gemacht.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Teresa, so dass man sich als Leser gemeinsam mit ihr auf Spurensuche ihrer Vergangenheit begibt. Dazwischen gibt es immer wieder kurze Rückblicke in die Jahre an die Teresa sich zunächst nicht erinnern kann. Diese Rückblicke werden aus Henrys Sicht erzählt, sind jedoch relativ kurz und für mich nicht immer besonders aussagekräftig gewesen. Dennoch fand ich diesen Perspektivwechsel sehr gelungen und schön. Die Kapitel hatten für mich eine angenehme Länge und die vielen Dialoge lassen die Geschichte sehr lebendig wirken.
Zunächst gefangen in der Vergangenheit schafft es Teresa sich Stück für Stück wieder an ihr Leben vor ihrem Unfall zu erinnern und dies verlangt von ihr vor allem sehr viel Stärke. Sehr oft hatte ich das Gefühl Teresa umarmen und trösten zu müssen. Dennoch hatte ich auch immer wieder das Gefühl Teresa nicht ganz so nah kommen zu können wie ich es gerne wäre, da ihre Gefühle mir persönlich oft sehr an der Oberfläche kratzten und selten richtig greifbar waren. Henry hingegen war mir von Anfang an sehr sympathisch und zeitweise hatte ich richtig Mitleid mit ihm, da ich das Gefühl hatte, dass er mit der „sprunghaften“ Teresa nicht so gut zurecht kam.
Insgesamt möchte ich dieses Buch aber sehr gerne weiterempfehlen, da es so viele Facetten zwischen Humor und Traurigkeit bietet und ich mich die ganze Zeit über sehr gut unterhalten gefühlt habe.
Ein recht zartes Cover hinter dem aber dennoch einiges steckt.
Der Schreibstil der Autorin, von der es mein erstes Buch ist, hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Er ist so leicht und humorvoll und irgendwie lehrreich oder weise. Stellenweise ziemlich sarkastisch. Eine tolle Mischung, die ernsthafte und auch traurige Themen ungemein auflockert.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich etwas verwirrt war und ein bisschen gebraucht habe um alles zu sortieren und zu wissen wo wie was….
Die Hauptprotagonistin Teresa ist mir sofort sympathisch und man leidet total mit ihr. Denn ich möchte mir nicht vorstellen, wie es sich anfühlt ah zu werden und ein Teil meines Lebens ist wie wegradiert. Wie beschreibt die Autorin es: „Ich bin sozusagen Zaungast in meiner eigenen Story.“
Sie fühlt sich: „…als hätte man mein Leben geklaut und das Fundbüro hat noch geschlossen.“
Vor allem das die Menschen um mich rum ja wissen was passiert ist nur ich nicht. Teresa hat sich auch noch äußerlich sehr verändert und ihr fehlt der Moment wieso und weshalb. Neben der Schwester, den Eltern und der Arbeitskollegin die eine Freundin geworden ist, gibt es noch Henry. Und Henry mag ich total. Er ist so ein liebenswerter und toll ausgearbeiteter Charakter. Es tut mir schon fast leid, dass Henry so leidet. Denn so deute ich seine abweisende und schroffe Art Teresa gegenüber. Und gleichzeitig spürt man ganz zart, dass es eine Schutzmauer ist die er sich selbst aufgebaut hat. Je weiter die Geschichte fortschreitet umso mehr kommt die Erinnerung bei Teresa zurück und umso mehr lüftet sich das Geheimnis. Stellenweise habe ich den richtigen Riecher gehabt was passiert ist und warum Teresa damals so gehandelt hat. Verraten möchte ich es aber nicht um die Spannung nicht zu nehmen. Eine Geschichte die zeigt, dass man die Gefühle versuchen kann zu verstecken aber damit nicht glücklich wird auf Dauer. Denn man ist dann nicht man selbst.
Manchmal hätte ich mir für Teresa mehr Unterstützung gewünscht um die Erinnerungen zurück zu bekommen und dann dachte ich: Vielleicht ist es genau richtig, sie völlig unbeeinflusst zu lassen und es dauert eine seine Zeit.
Jedenfalls habe ich mit Teresa gelacht und geweint gleichzeitig, denn dieser Roman vereint eine total emotionale Geschichte mit viel Humor.
Fazit: Auch wenn dir Lücken deines Lebens fehlen, steck den Kopf nicht in den Sand! Kämpf und hör auf dein Herz!
Was wir sehen, wenn wir lieben von Kristina Moninger Die Welt hat sich ohne dich weitergedreht – nur dein Herz kann sich erinnern.
Stell dir vor, du triffst deine große Liebe. Ein absolut magischer Moment. Ihr verabredet ein Date und verabschiedet euch mit Herzklopfen. Dann wachst du nach einem üblen Sturz auf – und fünf Jahre sollen vergangen sein. Du weißt nicht, was geschehen ist. Kennst dich nicht mehr aus in deinem Leben und fragst dich beim Blick in den Spiegel: Wer bist du, Teresa? Und dir wird klar, dass du in den letzten Jahren nicht nur dich selbst, sondern auch Henry verloren hast, den Mann mit den wunderschönen Augen. Dein Herz erinnert sich. Aber kann es eine zweite Chance geben, nach allem, was geschehen ist?
Ein Roman zum Lachen und Weinen. Über Verlust und Versöhnung, über wahre Gefühle und den Mut, den es braucht, zu sich selbst zu finden. eBook: 7,99 € Print: 12,00 € 420 Seiten Verlag: Rowohlt Erschienen am 01. März 2021 (eBook); 23.03.2021 (Print) Meine Meinung: Auch wenn die Autorin Kristina Moninger schon mehrere Bücher veröffentlicht hat, ist dieses tatsächlich mein erstes Werk welches ich von ihr lese. Zumindestens wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt. Das Cover fand ich sehr süß und der Klappentext hat mich direkt angesprochen. Also musste ich es natürlich direkt lesen. Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen. Sie schafft es mit ihren Worten genau die richtige Atmosphäre zu gestalten. Sie ist sehr bildlich und dennoch ist die Geschichte wunderbar zu lesen. Ich kam jedenfalls sehr gut rein und bin überrascht wie gut es mir gefällt. Es geht um die Protagonistin Teresa. Teresa die fünf Jahre ihres Lebens verloren hat und versucht wieder in ihr Leben hineinzufinden. Den Kampf um Erinnerungen erlebt man hautnah mit. Zudem werden die zurückkommenden Erinnerungen eingeblendet und wirklich sehr schön in die Story mit eingebunden. Die Geschichte ist wirklich hochdramatisch und hat ein wahnsinnig rasantes Tempo. Und dennoch ist da der Funke Humor der alles wieder auflockert und dieses Buch zu einem Suchtfaktor wachsen lässt. Ich bin jedenfalls begeistert von dieser Autorin. Sie hat wunderbare Charaktere erschaffen, die wirklich authentisch und sympathisch sind. Die Storyline ist emotional, dramatisch und hat dennoch Humor. Fazit: Für mich ein gelungener Einstand um mit dieser Autorin warm zu werden. Ich kann es jedenfalls wärmstens weiterempfehlen.
Im Rahmen meines Probeabos bei Bookbeat habe ich mir als nächstes den Titel "Was wir sehen, wenn wir lieben" von Kristina Moninger als Hörbuch ausgesucht und war sehr gespannt auf die Geschichte. Es handelt sich hierbei um mein erstes Werk der Autorin.
In dem Buch hat der Leser es mit der Protagonistin Teresa zu tun, die durch einen Unfall ihr Gedächtnis der letzten fünf Jahre verliert. Von nun an muss sie diese Jahre wieder aufarbeiten und einiges an Chaos beseitigen, denn es ist inzwischen eine ganze Menge passiert. Und sie ist nicht mehr mit dem Mann zusammen, an den sie sich als letztes erinnert und den sie immer noch zu lieben glaubt...
Kristina Moninger schreibt ihren Roman aus den Sichtweisen von Teresa und ihrer alten Liebe in der Ich-Perspektive im Präsenz, was mir einen tollen Zugang zu den Charakteren gewährt, die wirklich sehr liebevoll erdacht wurden. Teresas Blickwinkel im Hier und Jetzt steht allerdings hier im Fokus und macht ca. 80 % der gesamten Geschichte aus. Der Rest betrifft die Vergangenheit vor fünf Jahren aus der männlichen Sicht, über die der Leser somit mehr erfährt. Ansonsten befindet er sich permanent in der Gegenwart bei Teresa.
Es ist total spannend gemeinsam mit ihr herauszufinden, was in den letzten Jahren alles so passiert ist, teilweise auch Dinge, mit denen sie niemals gerechnet hätte. Was hat sie zu der gemacht, die sie heute ist? Diese Frage stellt sich hier nicht nur der Leser, wie sonst üblich, sondern auch die Protagonistin selbst. Nach und nach klärt sich das Bild immer mehr auf, einige Lacher sind hier vorprogrammiert, aber es werden auch sehr ernste und emotionale Themen behandelt. Das Buch birgt also so einiges, wovon am Anfang vielleicht gar nicht ausgegangen wird :-)
Der Schreibstil der Autorin ist dabei flüssig und leicht und trägt mich super durch die Kapitel. Ich fiebere dem Ende und auch allen Zwischenzielen wirklich hingegen und werde dann mit einem tollen Happy End belohnt.
"Was wir sehen, wenn wir lieben" ist ein vielschichtiger, humorvoller und süßer Roman, der einige wichtige Themen behandelt, den Leser dabei sensibilisiert und auch herausfordert, aber auch total super unterhält. Das Lesen fühlt sich hier wirklich wie Urlaub machen und ungewöhnlich unbeschwert an.
Ich vergebe daher eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 5 volle Sterne *****
Dies ist mein erstes Buch von Kristina Moninger, die ja bereits erfolgreich mehrere Romane veröffentlicht hat. Sie hat definitiv einen neuen Fan. Noch folgt eine Geschichte, wie sie wirklich passieren könnte. Der Inhalt: Teresa kennt sich nicht mehr aus in ihrem Leben. Gerade noch hat sie sich mit Herzklopfen von Henry verabschiedet, da wacht sie nach einem schweren Sturz im Krankenhaus auf. Die Diagnose: Gedächtnisverlust. Fünf Jahre sollen seit dem Date mit Henry vergangen sein, doch Teresa erinnert sich an nichts. Wieso wohnt sie nicht mehr mit ihrer Schwester zusammen? Was wurde aus ihrem Tattoostudio? Wer ist der nackte Mann in ihrem Bad? Und vor allem: Wo ist Henry? Teresa muss Ordnung in das Chaos ihres Lebens bringen. Uns die muss Henry wiederfinden. Aber kann es überhaupt eine zweite Chance für ihre Liebe geben – nach allem, was in den letzten Jahren passiert ist…… Mich hat dieses Buch von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der den Leser sofort in ihrem Bann zieht. Die Geschichte hat mich auch nachdenklich zurück gelassen, denn das was Teresa passiert ist, kann doch in Wahrheit auch passieren. Und ich habe mir dies vorgestellt. Und allein schon bei der Vorstellung bekomme ich ein richtiges Gänsehautfeeling. Ich habe mit Teresa mitgelitten, gehofft und bin auf Spurensuche gegangen, denn dies war auch eine Reise in die Vergangenheit. Die Protagonisten sind wirklich sehr authentisch und ich sehe Teresa, ihre Schwester und Henry bildlich vor mir. Ich bewundere Teresa, wie sie um ihre altes Leben und besonderes um ihre Liebe zu Henry kämpft. Doch hat ihre Liebe überhaupt eine Chance, wenn sie nicht weiß, was vorgefallen ist? Es ist manchmal wahrlich zum Verzweifeln. Ich habe mit Teresa manchmal gelacht, aber des Öfteren hatte ich feucht Augen, so berührt hat mich ihre Geschichte. Eine perfekte Unterhaltungslektüre die mir Traumlesestunden beschert hat. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe. Auch das schön gestaltete Cover ist ein echter Hingucker.
Das Cover hat mich sofort überzeugt und der Klappentext klang mega gut. Und dann auch noch ein Buch von Kristina Moninger, die perfekte Gelegenheit endlich mal ein Buch von ihr zu lesen.
Cover
Das Cover ist schlicht aber auch sehr schön und die Farben harmonieren wirklich toll miteinander. Durch die hervorgehobenen goldenen Elemente und der Schrift ist das Buch ein wirklicher Eyecatcher.
Geschichte
Wenn man wieder zusich kommt und die letzten 5 Jahre komplett vergessen hat. So geht es Teresa, sie weiß nicht mehr warum sie ihren alten Job nicht mehr hat, was mit ihrer Schwester passiert ist und warum Henry so sauer auf sie ist. Durch Erinnungsbruchstücke findet sie immer mehr heraus, aber was ist, wenn das, was du siehst, nicht wirklich du sein kannst.
Protagonisten
Im Fokus steht hier ganz klar Teresa, als Nebenprotas noch einige wichtige Personen, ihre Eltern, ihre Schwester, Henry und Lars. Durch sie versucht sie herauszufinden wer sie wirklich war. Ich mochte sie ganz gerne, mit ihrer ganzen Art hat sie mich teilweise wirklich zum schmunzeln gebracht.
Vor allem Henry spielt noch eine wesentliche Rolle. Er ist einfach so toll, charmant und ehrlich und durch sein ganzes unnützes Wissen noch liebenswerter.
Schreibstil
Der Schreibstil war wirklich toll, sehr angenehm und einfach total leicht beim lesen, man kam dadurch recht zügig durch die Geschichte. Da ich zuvor noch nichts von der Autorin gelesen hatte, bin ich jetzt wirklich begeistert und auf jeden Fall auf den Geschmack gekommen. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.
Durch die Perspektivwechsel bleibt es zu jeder Zeit total spannend und auch die Rückblicke in die Vergangenheit passten natürlich mega gut.
Fazit
Eine wirklich emotionale und krasse Geschichte. Ich möchte gar nicht wissen wie es sich anfühlt einfach 5 Jahre vergessen zu haben. Man war während des Buches wirklich mit Teresa am mitfiebern. Insgesamt eine wirklich spannende Geschichte, bei der man schon recht früh das Ende erahnen konnte aber dennoch passend war. So ganz konnte sie mich aber nicht überzeugen, sie ging mir einfach nicht ins Herz.
Was wir sehen, wenn wir lieben von Kristina Moninger, erschienen im Rowohlt Verlag am 23. März 2021, Taschenbuch 448 Seiten
Klappentext Die Welt hat sich ohne dich weitergedreht – nur dein Herz kann sich erinnern.
Stell dir vor, du triffst deine große Liebe. Ein absolut magischer Moment. Ihr verabredet ein Date und verabschiedet euch mit Herzklopfen. Dann wachst du nach einem üblen Sturz auf – und fünf Jahre sollen vergangen sein. Du weißt nicht, was geschehen ist. Kennst dich nicht mehr aus in deinem Leben und fragst dich beim Blick in den Spiegel: Wer bist du, Teresa? Und dir wird klar, dass du in den letzten Jahren nicht nur dich selbst, sondern auch Henry verloren hast, den Mann mit den wunderschönen Augen. Dein Herz erinnert sich. Aber kann es eine zweite Chance geben, nach allem, was geschehen ist? Meine Meinung Teresa und Henry, beide auf ihre Art und Weise nett und doch zwischendurch unnahbar. OK, bei Teresa kann man es nachvollziehen. Wenn 5 Jahre im Leben fehlen und sich auch nicht vollständig zusammen setzten lassen, kann man schon komisch werden. Aber Teresa versucht alles, um an für sie wichtige Informationen zu kommen. Denn ihr jetziges Leben ist nicht das, was sie gerne zurückhätte. Doch ein wichtiges Teilchen verdrängt sie aus ihrer Erinnerung. Auch ihr früherer Freund Henry kann ihr dabei nicht helfen. Er wurde zu sehr verletzt von Teresa. Kristina Moninger hat hier mit einem schönen Rahmen das Thema Amnesie gut verarbeitet. Die Emotionen, die die Protagonisten durchlaufen, sind greifbar. Gerne würde man hier und da helfen, damit sie von der Stelle kommen. Gerade sind sie sich so nah und im nächsten Moment wieder Lichtjahre voneinander entfernt. Die Nebenfiguren haben es nicht unbedingt leichter gemacht, da konnte ich zwischendurch nur den Kopf schütteln. Fazit Meine Zeit mit Teresa war aufregend, traurig und melancholisch. Aber Teresa und Henry haben mich trotz des schweren Themas auch zum Lachen gebracht. Besonders gefallen hat mir der Satz von Teresa ~Nie wieder zu vergessen, dass man manchmal Dinge vergessen muss, damit man sich wieder an sie erinnern kann.~ Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5🐥🐥🐥🐥🐥
Teresa kennt sich nicht mehr aus in ihrem Leben. Gerade noch hat sie sich mit Herzklopfen von Henry verabschiedet, da wacht sie nach einem schweren Sturz im Krankenhaus auf. Die Diagnose: Gedächtnisverlust. Fünf Jahre sollen seit dem Date mit Henry vergangen sein, doch Teresa erinnert sich an nichts. Wieso wohnt sie nicht mehr mit ihrer Schwester zusammen? Was wurde aus ihrem Tattoo-Studio? Wer ist der nackte Mann in ihrem Bad? Und vor allem: Wo ist Henry? Teresa muss Ordnung in das Chaos ihres Lebens bringen. Und sie muss Henry wiederfinden. Aber kann es überhaupt eine zweite Chance für ihre Liebe geben – nach allem, was in den letzten Jahren passiert ist?
„Was wir sehen, wenn wir lieben“ von Krisitina Moninger besticht direkt mit dem super schönen Cover. Ich finde, das Buch ich ein richtiger Blickfang. Das Thema ist nicht neu aber gut umgesetzt. Teresa fehlen nach einem Sturz fünf Jahre ihres Lebens und man merkt schnell, dass alle um sie herum nicht richtig mit der Wahrheit herausrücken wollen. Der Leser begleitet sie auf dieser Entdeckungstour zu ihrem eigenen ich und in ihre Vergangenheit, zu dem Punkt an dem sich scheinbar alles gedreht hat. Teresa und Henry sind sympathische Figuren. Mit dem Rest bin ich nicht wirklich warm geworden. Entweder waren sie mir unsympathisch, wie z.B. Teresas Schwester, oder man hat einfach zu wenig über die Nebenfiguren erfahren. Die Geschichte ist schön und nimmt den Leser gut mit. Man begleitet Teresa gerne und ich finde, dass der Wechsel zwischen der Vergangenheit (die es aufzudecken gilt) und der Gegenwart (die neu entdeckt wird) gut gelungen ist. Die Autorin beleuchtet die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und lässt den Leser mit Henry in die Vergangenheit reisen. So setzt sich das Puzzle Stück für Stück zusammen. Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen. Mir hat nur ein bisschen Pfeffer gefehlt. Einfach noch ein bisschen mehr Pepp, dann wären es fünf Sterne geworden.
Mit "Was wir sehen, wenn wit lieben" von Kristina Moninger habe ich ein neues Herzensbuch für mich entdeckt. Im Mittelpunkt der Handlung steht Teresa, die sich nach einem Sturz nicht mehr an die letzten fünf Jahre ihres Lebens erinnern kann. Plötzlich findet sie sich in einem völlig neuen Leben wieder, in dem sie einen neuen Freund, eine neue Wohnung und einen neuen Job hat. Hinzu kommt, dass Henry, in den sie gerade noch furchtbar verliebt war, anscheinend nichts mehr von ihr wissen möchte. Es hat mir unfassbar viel Spaß gemacht Teresa dabei zu begleiten, wie sie sich nach und nach immer besser zurechtfindet, sich wieder erinnert und sich auf die Suche nach sich selbt macht. Den Schreibstil mochte ich sehr gerne und bin nur so durch die Seiten geflogen. Dazu kommt, dass das Cover ein echter Blickfang ist. Die Charaktere mochte ich alle sehr gerne, jeder von ihnen hatte einen einzigartigen Charakter und Wiedererkennungswert. Besonders ans Herz gewachsen ist mir Carla, die Teresa auf der Arbeit stets zur Seite steht, auch wenn sie immer wieder mit ihrer Schreiberkennung zu kämpfen hat. Teresa war eine wundervolle Protagonistin. Ihre Art ist frisch, leicht und absolut sympathisch, sodass man sich gut in sie hinein versetzen kann. Auch ihre Beziehung zu Henry hat mir gut gefallen, die beiden ergänzen sich einfach perfekt und führen teilweise sehr amüsante Gespräche. Gut hat mir auch gefallen, dass es immer wieder Rückblenden zu vor fünf Jahren gab, teilweise aus Henrys Sicht, teilweise in Teresas zurückkehrenden Erinnerungen. Dadurch kam es auch zu mehreren Wiederholungen, was durch die unterschiedlichen Perspektiven aber dennoch interessant war. Insgesamt würde ich das Buch jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer emotionalen, spannenden und humorvollen Liebesgeschichte.
„Es ist, wie einen Film ein zweites Mal zu sehen und dabei an ganz anderen Stellen zu lachen und zu weinen.“
Nach einem Unfall leidet Teresa unter Gedächtnisverlust. Die letzten 5 Jahre sind komplett aus ihren Erinnerungen verschwunden. Sie weiß weder wo sie wohnt, noch warum sie nicht mit Henry zusammen ist, dem Mann den sie liebt. Nach und nach findet sie heraus, warum sie so ist, wie sie heute ist und vor allem wer sie eigentlich sein möchte.
Teresa ist in einer schwierigen Situation, die man sich eigentlich gar nicht vorstellen kann. Dennoch schafft es die Autorin den Leser sehr gut in diese Situation zu versetzen. Deswegen habe ich mir selber auch immer wieder die Frage gestellt, was ich an Teresas Stelle machen würde.
Es gibt immer wieder Rückblicke aus Henrys Sicht, die dem Leser zeigen was damals passiert ist. Dadurch wird seine Sicht verdeutlicht. In der Gegenwart ist er Teresa gegenüber etwas stoffelig, aber man lernt ihn in den Rückblicken als sehr netten Mann kennen.
Ich finde es wird sehr schön dargestellt, dass man schleichende Veränderungen manchmal gar nicht so genau merkt. Wenn man dann aber über einen längeren Zeitraum zurückblickt merkt man doch, wie viel sich verändert hat. Ich konnte sehr viel für mein eigenes Leben mitnehmen.
Die Geschichte wird sehr authentisch erzählt. Es gibt sowohl lustige Stellen als auch traurige. Das Ende war für mich ein emotionaler und tränenreicher Höhepunkt. Mir hat die Auflösung sehr gut gefallen.
Das Buch beschreibt eine wundervolle Suche nach sich Selbst. Manchmal lassen sich vermeintliche Gegensätze doch vereinen. Dieses Buch empfehle ich von Herzen weiter!