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Antigone, die Tochter des Ödipus, widersetzt sich dem Verbot des Königs von Theben und bestattet ihren Bruder, der als Rebell gebrandmarkt wurde. Auf diese Tat steht die Todesstrafe, doch sie kann nicht anders, als ihrem Gewissen zu folgen und ihre heilige Pflicht gegenüber ihrer Familie und den Göttern zu erfüllen. Doch König Kreon, ihr eigener Onkel, hat nicht die Absicht, ihren Ungehorsam unvergolten zu lassen...

Die durch Sophokles überlieferte Tragödie der Antigone illustriert – in den Worten des Philosophen Hegel – die Kollision zweier Mächte: der Familie und des Inneren mit dem Staat und dem Weltlichen. Beide sind zugleich im Recht und im Unrecht, und so ist »Antigone« bis heute ein Sinnbild für einen der Grundkonflikte jeder Gemeinschaft.

56 pages, Hardcover

First published November 8, 2017

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112 people want to read

About the author

Luc Ferry

271 books264 followers
Luc Ferry (born January 1, 1951) is a French philosopher and a notable proponent of Secular Humanism. He is a former member of the Saint-Simon Foundation think-tank.

He received an Agrégation de philosophie (1975), a Doctorat d’Etat en science politique (1981), and an Agrégation de science politique (1982). As a Professor of political science and political philosophy, Luc Ferry taught at the Institut d'études politiques de Lyon (1982–1988) — during which time he also taught and directed graduate research at the Pantheon-Sorbonne University —, at Caen University (1989–96). He was a professor at Paris Diderot University (since 1996) but did not teach there.

From 2002 and until 2004 he served as the Minister of Education on the cabinet led by the conservative Prime Minister Jean-Pierre Raffarin. During his tenure, he was the minister in charge of the implementation of the French law on secularity and conspicuous religious symbols in schools. He received the award of Docteur honoris causa from the Université de Sherbrooke (Canada). He is the 2013 Telesio Galilei Academy of science Laureate for Philosophy. He was enthroned to Chevalier De La Dive Bouteille De Gaillac on the 20 march 2012 together with Max Karoubi and Francesco Fucilla.

Source: Wikipedia

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Community Reviews

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Displaying 1 - 23 of 23 reviews
Profile Image for Michael.
1,609 reviews210 followers
March 12, 2021
ANTIGONE ist die griechische Tragödie, die mich schon als Schüler am tiefsten beeindruckt hat. Der Widerstreit zwischen Kreon und Antigone lässt sich nicht mit den Mitteln der Moral beilegen, sondern es ist ein buchstäblich tragischer Konflikt, in dem jede Seite das Recht begründet für sich in Anspruch nehmen kann. Und auch wenn wir moderne Leser uns natürlich auf die Seite Antigones stellen, lassen sich Kreons Argumente nicht problemlos vom Tisch wischen. Was als komplexes höfisches Drama beginnt, wird zu einer unauflöslichen menschlichen Tragödie.
Luc Ferrys Graphic-Novel Adaption des antiken Stoffes halte ich für überaus gelungen, weil die vielen Hintergründe einbezogen werden, die zum Verständnis des Konfliktes beitragen und aufzeigen, warum es (scheinbar?) kommen musste, wie es kam. So werden auch die subjektiven Beweggründe Kreons deutlich herausgearbeitet. Dabei wirkt die GN an keiner Stelle schulisch=belehrend, sondern liest sich spannend und frisch und zeigt, dass der Stoff nicht antiquiert ist.

Das Zusatzmaterial, das wie bei allen Bänden der Reihe MYTHEN DER ANTIKE beigegeben ist, trägt zum Verständnis bei, vor allem für Leser, die sich mit dem Stoff bislang nicht auseinandergesetzt haben. Und dass vor allem Hegel Maßgebliches zum Konflikt geschrieben hat, der der Tragödie zugrunde liegt, war auch mir nicht bekannt.
Profile Image for nettebuecherkiste.
685 reviews178 followers
December 1, 2023
Ich hatte schon von den Comicadaptionen des Splitter Verlags gehört, diese Ausgabe aber zufällig in der Bibliothek entdeckt. Ich habe die Tragödie von Sophokles gelesen und gemocht und dachte mir, eine Auffrischung meiner Kenntnis des Werks wäre nicht verkehrt. Ich war dann auch wirklich angetan von der Umsetzung des Stücks. Die Autoren schaffen es, die Geschichte so zu erzählen, dass sie für ein breites Publikum zugänglich wird und vielleicht auch bei manchen das Interesse an griechischer Mythologie oder der Klassik weckt. Zeichnerisch war ich zunächst enttäuscht, dass der Stil des Covers sich nicht wirklich im Inneren fortsetzt, allerdings ist das Cover auch mehr ein Gemälde und es ist nachvollziehbar, dass der Comic selbst einen entsprechenden Stil aufweist, der durchaus ansprechend ist.
Profile Image for Fiona bdn.
197 reviews2 followers
January 31, 2023
Une totale immersion dans le monde mythologique et dans l'histoire du combat d'Antigone. Les textes sont pertinents et les dessins très bien maîtrisés voire pointilleux !
Profile Image for Varek.
7 reviews
April 13, 2025
Un grand classique. Antigone, fille d'Oedipe, est l'archétype du personnage tragique, n'hésitant pas à braver les lois quitte à mettre sa propre vie en péril. Une leçon à en tirer : Laissez pourrir votre frère.
Plus sérieusement, la morale veut nous faire comprendre que les lois ne sont pas toutes fondamentalement justes, c'est du moins ce que veut nous montrer l'oeuvre. On a d'un côté Créon, et de l'autre Antigone, qui croient chacun dur comme fer à leurs propres convictions, radicalement opposées. L'un prone la justice, l'autre soutien l'amour.
Je ne met seulement 3 étoiles car c'est une oeuvre que j'ai lu il y a des années. Autrement dit, peu de souvenirs subsistent, hormis le contexte principal de celle ci.
Profile Image for Mireille Duval.
1,702 reviews106 followers
December 16, 2018
J'ai vu Antigone une couple de fois et j'ai dû le lire aussi, mais le format BD aide beaucoup à mieux comprendre l'histoire, qui est qui, les liens entre tout le monde, les points de vue de chacun. Le dessin est très léché, très beau, tout-à-fait mon genre. Le texte philosophique de la fin est un complément intéressant, même si je filais pas nécessairement pour lire du Hegel un dimanche après-midi!

Le seul inconvénient là c'est que ça m'a donné le goût d'aller voir Antigone, qui est justement montée au Trident cette saison. Encore des dépenses... ;)
Profile Image for Lisa.
107 reviews3 followers
December 25, 2020
J'aime toujours l'histoire d'Antigone et de sa famille. Seul petit bémol, le personnage d'Antigone est ici très effacé.
Profile Image for Louise.
87 reviews
August 11, 2024
Je pense que j'ai pas été maxi emballée parce que c'est pas mon mythe préféré mais bon ça reste une bonne BD comme les autres
Profile Image for Breña.
541 reviews9 followers
May 19, 2021
Auf den Antigone-Band habe ich mich tatsächlich gefreut und war gespannt auf die Interpretation. Schade, dass die Umsetzung etwas altbacken und geprägt von männlicher Sichtweise ist. Angesichts des Formats wirklich gut gelungen ist die Darstellung der Vielschichtigkeit dieses tragischen Konflikts.
Profile Image for Miss Pageturner.
423 reviews32 followers
November 16, 2022
🇬🇧 English review below ⬇
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Nachdem ich meinen Einstieg in diese Graphic Novel Reihe mit Oedipus fand, wollte ich als Nächstes den Band lesen, der direkt darauf aufbaut, denn Antigone ist die Tochter von Oedipus. Gesagt, getan und ich verrate euch gleich: Antigone konnte ihren Vater sogar übertreffen.

Viele großartige Künstler*innen, ein Stil
Bevor ich inhaltlich auf Antigone zu sprechen komme, möchte ich einen Punkt ansprechen, der mir an der Reihe im Gesamten jetzt schon sehr gefällt. Vielleicht ist es ja wem schon aufgefallen, dass oben im Titel nicht ganz die gleichen Namen, wie bei Oedipus stehen, das liegt nämlich daran, dass Luc Ferry für seine Graphic Novel unterschiedliche Künstler*innen ins Boot holt. War es bei Oedipus noch Diego Oddi, erfreut und bei Antigone Clotilde Guiseppe Baiguera mit seienr Kunst. Das bemerkenswerte dabei ist aber, dass es tatsächlich kaum auffällt. Wir haben zwar unterschiedliche Künstler*innen, die wenn man genau hinschaut auch ihre persönlichen Eigenarten und Charakteristika haben, aber der grundlegende Stil bleibt derselbe. Man braucht also trotz der diversen Illustrator*innen nicht fürchten, dass man mal ein Band umgehen muss, weil der Stil nicht den persönlichen Geschmack trifft.

In der Tragödie gibt es keinen Gewinner
Kommen wir zum Inhalt. Ich muss jetzt ein großes Geständnis machen und hoffe, dass meine ehemaligen Archäologie- und Alte Geschichte Profs das nie lesen werden: Bevor ich diese Graphic Novel las, hatte ich keine Ahnung wer Antigone ist und worum es in der Tragödie geht. Dass es eine Tragödie namens Antigone von Sophokles gab, das wusste ich, das war dann aber auch schon alles. Schande über mich, Asche auf mein Haupt.
Umso neugieriger verfolgte ich Antigones Schicksal in dieser Graphic Novel und war mit jeder Seite begeisterter. Tatsächlich, gerade auch nach der Lektüre des wieder sehr informativen Anhangs, ist Antigone für mich eine der vollkommensten Tragödien. Mit Oedipus konnte ich nur bedingt mitfühlen, denn wenngleeich unwissend wen, hat er ja bewusst einen Menschen umgebracht und damit die Ereignisse in Gang gesetzt. Sein Schicksal könnte man daher nach meiner persönlichen Meinung auch einfach als Strafe, Karma oder was auch immer, denn als Tragik sehen. Doch Antigone ist da anders.

Die Tragik ist hier dadurch bedingt, dass beide im Streit stehenden Parteien eigentlich völlig nachvollziehbare, legitime und vernünftige Gründe für ihr Handeln haben. Im Gegensatz zum Heldenepos gibt es keinen deutlichen Feind, den der tapfere Held erschlägt und damit Recht und Ordnung wiederherstellt. Nein, hier sind sowohl Antigones, als auch Kleons Positionen rechtens und vernünftig und die eigentliche Tragik ist, dass sie im Gegensatz zueinander stehen und damit einen Konflikt auslösen, der in nichts anderem, als den Untergang enden kann.
Als Leser*in ist dies einem klar, das Unheil absehbar und doch berührt einen das geschilderte Drama. Man erwischt sich dabei zu hoffen, dass es doch noch eine Lösung gibt, aber wenn man genau darüber nachdenkt, muss man zur Einsicht kommen, dass es diese Lösung gar nicht geben kann und gerade durch diese Erkenntnis, hallt das Ende von Sophokles Tragödie noch lange nach und regt zum Nachdenken an. Mir jedenfalls wird Antigone und die hier vorliegende wunderbare grafische Umsetzung noch lange im Gedächtnis bleiben.

Fazit:
Eine wunderbare Adaption einer der vollkommensten griechischen Tragödien, die alle meine Erwartungen übertroffen hat. Egal, ob man Sophokles Tragödie nun schon kennt, oder nicht, diese Graphic Novel holt sowohl erzählerisch, als auch grafisch den*die Leser*in ab, regt zum Nachdenken an und hallt noch lange nach. Mein Monatshighlight.

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❗Important note: English is not my first language. So that English-speaking community members can still read my review, my review has been translated with the help of a translation program (since I don't have the time to translate it myself every time). I therefore apologize for any mistakes and strange phrasing.

After I got my start in this graphic novel series with Oedipus, I wanted to read the volume that builds directly on it, because Antigone is Oedipus' daughter. No sooner said than done, and I'll tell you right away: Antigone could even surpass her father.

Many great artists, one style.
Before I talk about the content of Antigone, I would like to address a point that I already like very much about the series as a whole. Perhaps you have already noticed that the names at the top of the title are not quite the same as in Oedipus, because Luc Ferry brings different artists on board for his graphic novels. Whereas in Oedipus it was Diego Oddi, in Antigone it is Clotilde Guiseppe Baiguera who delights with his art. But the remarkable thing is that it is hardly noticeable. We have different artists who, if you look closely, have their own personal characteristics, but the basic style remains the same. So despite the various illustrators, you don't have to fear that you'll have to bypass a volume because the style doesn't suit your personal taste.

There is no winner in tragedy.
Let's get to the content. I have a big confession to make now, and I hope that my former archaeology and ancient history profs will never read this: Before reading this graphic novel, I had no idea who Antigone was or what the tragedy was about. That there was a tragedy called Antigone by Sophocles, I knew, but that was all. Shame on me, ashes on my head.
I was all the more curious to follow Antigone's fate in this graphic novel and became more enthusiastic with every page. Indeed, especially after reading the again very informative appendix, Antigone is for me one of the most perfect tragedies. I could only sympathise with Oedipus to a certain extent, because even if he was unaware of whom, he deliberately killed a human being and thus set the events in motion. In my personal opinion, his fate could therefore simply be seen as punishment, karma or whatever, rather than as tragedy. But Antigone is different.

The tragedy here is caused by the fact that both parties in dispute actually have perfectly understandable, legitimate and reasonable reasons for their actions. In contrast to the heroic epic, there is no clear enemy that the brave hero slays and thus restores law and order. No, here both Antigone's and Cleon's positions are just and reasonable, and the real tragedy is that they are at odds with each other, triggering a conflict that can end in nothing but doom.
As a reader, this is clear, the disaster foreseeable, and yet the drama described touches you. You catch yourself hoping that there will be a solution after all, but if you think about it carefully, you have to come to the realisation that there cannot be such a solution, and it is precisely this realisation that makes the end of Sophocles' tragedy resonate for a long time to come and makes you think. I, for one, will remember Antigone and its wonderful graphic realisation for a long time to come.

Conclusion:
A wonderful adaptation of one of the most perfect Greek tragedies that exceeded all my expectations. Whether you already know Sophocles' tragedy or not, this graphic novel picks up the reader both narratively and graphically, makes you think and resonates for a long time. My highlight of the month.
Profile Image for Mathou.
630 reviews4 followers
April 27, 2022
La plus pure des tragédies

Antigone est un mythe très connu : après la mort de son père Œdipe, la jeune femme retourne chez elle, y retrouver sa sœur, ainsi que ses deux frères.
Ses deux frères se disputent le pouvoir et, suite à une ruse de l’un, l’autre se retrouve sans héritage. S’ensuit une guerre fratricide dans laquelle les deux frères s’assassinent mutuellement.
C’est donc leur oncle, seul homme encore en vie de la famille, qui reprend le pouvoir et décrète que l’un des frères ne recevra pas de sépulture, et ne pourra jamais trouver le repos éternel, puisqu’il a pris les armes contre la cité.
Antigone n’est pas d’accord et s’acharne à recouvrir le corps de son frère comme la coutume le veut, mais allant à l’encontre des lois de son oncle.
Le dossier philosophique s’applique à expliciter toute la tragédie de ce mythe. Car, pour une fois dans la mythologie grecque, il n’est pas question, à proprement parler, de morale. Et c’est ne cela que réside la tragédie.
En effet, il ne s’agit pas là d’un conflit entre un « méchant » et un « gentil », l’un n’a pas tort tandis que l’autre a raison. La dualité se retrouve plutôt entre loi divine et loi humaine, donc entre loi du juste et loi de la justice. Toute la complexité de cette affaire permet de ne pas pouvoir prendre parti car les arguments des deux côtés se valent.
Très bon album, donc, qui permet de percevoir que tout n’est jamais tout blanc ou tout noir, et comment les valeurs peuvent mener à la ruine, mais ce n’est pourtant pas pour cette raison que l’on y renonce.
Profile Image for mysilicielka.
724 reviews7 followers
April 22, 2023
Uwielbiam komiksową serię "Świat mitów", tom "Antygony" również mnie nie zawiódł. Było kolorowo, dynamicznie, wciągnęłam się w historię, która w takiej formie nabrała więcej życia. Planuję teraz odświeżyć sobie oryginał, bo zdaję sobie sprawę, że komiks pewne elementy z konieczności musiał pominąć.

Sama opowieść jest niesamowita i wciąż aktualna, długo pozostaje w głowie. Odbiorca zaczyna się zastanawiać, czyją stronę obrać w sporze, ale nie sposób się zdecydować. Wszyscy są winni i niewinni jednocześnie, w tym tkwi cała tragedia. Jeśli ktoś pominął omawianie tej lektury w czasach szkolnych, to polecam nadrobić.

Autor pod koniec książki umieścił posłowie, w którym głównie cytował Hegla. Tekst nie należy może do najprostszych w odbiorze, ale ciężko filozofowi nie przyznać racji.
Profile Image for Manuel Chase.
248 reviews2 followers
February 6, 2023
No diré que el mito griego es malo, o ridículo
Sino que completamente innecesario, la situación era más que dramática, pero ¿necesaria? la única que mantuvo la cabeza era Antigona, la cual no nació para querer gobernar, como con los otros personajes que demostraron sus instintos egoístas, avaros, soberbios, todas características humanas, si, completamente, pero ¿Cuál fue el transfondo de este mito?, sino cumplimos con las "leyes" divinas nos sometemos a un castigo, o ¿si somos fieles a nuestros ideales tendremos como resultado un suicidio?
143 reviews
April 20, 2020
Francamente algo sobre Antigone había leído con Graves, sin embargo de nuevo quiero resaltar la reflexión al final del libro, la visión de Hegel fue un poco compleja de entender, al menos para mí que soy un lego en esos temas. Muy interesante.
Profile Image for Wciągam Książki Nosem.
163 reviews33 followers
March 13, 2023
3,5. Naprawdę chciałabym dać więcej, bo komiks ma świetne rysunki, scenariusz i jest bardzo zgrabnie, wciągająco podany. Tylko co to za Antygona, skoro tytułowa bohaterka wydaje się we własnej historii odgrywać rolę drugoplanową? Całą uwagę zgarnia Kreon. To mnie jednak bardzo zirytowało.
Profile Image for Jurassic Jones.
366 reviews7 followers
March 12, 2019
Le récit est très bon ainsi que l'analyse à la fin de la BD. J'aime d'amour cette saga de BD qui retrace mythe grec et légendes. Je les trouve pertinentes et instructives.
4,5/5
Profile Image for Sierra.
20 reviews19 followers
January 17, 2021
Overall good

It was a good interpretation of Antigone in a bd format, And the illustrations were very well done. I’ll definitely be reading more from the series.
Profile Image for Weronika Paczyńska.
87 reviews
July 25, 2022
Super forma, piękne ilustracje, bardzo przystępna, bardzo ciekawe analizy utworu na końcu i piękne zdjęcia obrazów 👍
Profile Image for Bella (Bella's Wonderworld).
706 reviews39 followers
June 16, 2021
Meine Meinung

Der neunte Comic aus der Reihe »Mythen der Antike« greift die ergreifende Tragödie um Ödipus Tochter »Antigone« auf und wird von Luc Ferry und Clotilde Bruneau, wie gewohnt, in einer leicht zugänglichen Erzählweise dargeboten. Die Illustrationen steuert der italienische Zeichner Guiseppe Baiguera bei.

Die Geschichte beginnt mit der Rückkehr von Antigone nach Theben, die zuvor ihren Vater Ödipus auf seinem Weg bis zu seinem Tod begleitete. Seine Söhne Polyneikes und Eteokles haben Anspruch auf seinen Thron und einigen sich darauf, die Macht im jährlichen Wechsel zu teilen.

Als jedoch das erste Jahr der Herrschaft durch Eteokles zu Ende ist, weigert sich dieser, den Thron für seinen Bruder zu räumen und es kommt wie es kommen musste. Polyneikes ist außer sich vor Wut und zieht in die Schlacht, um sich sein Recht auf die Regentschaft Thebens mit Blut zu holen.

Die Tragödie nimmt ihren Lauf als Eteokles und Polyneikes im Kampf gegeneinander umkommen und ihr Onkel Kreon als „neuer“ Regent, der nur das Beste für die Stadt Theben im Sinne hat, die Geschäfte leitet. Kreon sieht Polyneikes als Verräter an und verweigert die Bestattung seines Leichnams, er stellt sogar die Todesstrafe aus, auf jeden der gegen seine Anordnung Polyneikes vor den Stadttoren verrotten zu lassen, verstößt.

Antigone sind jedoch die Gesetze der Götter heilig und so lässt sie sich nicht davon abhalten ihren Bruder Polyneikes zu begraben, sodass dieser in das Reich der Toten übergehen kann. Für ihr Vergehen wird sie von Kreon bei lebendigem Leibe in einer Felsenhöhle eingemauert. Die Tragik dieser dramatischen Sage wird noch weiter gesteigert, denn ihr Verlobter ist kein Geringerer als der Sohn von Kreon und dieser vertritt nun gegenüber seinem Vater den Standpunkt seiner Geliebten und plädiert für ihre Freilassung.

Die Geschichte ist berührend und brutal zugleich, denn hier stehen sich mit Antigone und Kreon zwei Parteien gegenüber, deren Handeln vollkommen nachvollziehbar und aus ihrem jeweiligen Standpunkt betrachtet auch rechtmäßig scheint. Warum das schlimme Ende dieses Konfliktes genau so kommen musste, verrät Luc Ferry im Anhang, denn hier bringt er die Texte des Philosophen Hegel ein und beleuchtet Sophokles Drama mit einigen Auszügen und Erklärungen.

An dieser in sich geschlossenen Geschichte aus der griechischen Mythologie werden auch Comic-Einsteiger ihre Freude haben. Die klaren Zeichnungen von Guiseppe Baiguera kommen in übersichtlich angeordneten Panels zur Geltung und machen es einem leicht in die Antike einzutauchen.

Fazit

Sophokles familiär-politisches Drama um Antigone in einer wundervollen Comicfassung aufbereitet und in berührenden Bildern erzählt.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 31.03.2021
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