SPIEGEL-Bestseller Robyn weiß genau, was sie will – beim Dating und im Leben. Nach ihrem Maschinenbaustudium wird sie die Karriereleiter erklimmen und sich nie wieder Sorgen um Geld machen müssen. Von diesem Plan wird sie sich durch nichts und niemanden abbringen lassen. Erst recht nicht durch Finn, ihren unverschämt gutaussehenden Kommilitonen, der sein Bad-Boy-Image mehr als verdient hat – und der ganz offensichtlich auf sie steht. Aber kann eine Beziehung mit dem reichen Schönling wirklich gutgehen? Der erste New-Adult-Roman von »einfach inka«, der Social-Media-Expertin für Sex Education, Dating und Female Empowerment, für Fans von Mona Kasten, Laura Kneidl und Bianca Iosivoni.
ich war sehr gespannt auf das Buch, weil Fischer bei der Werbung ja total ins Klo gegriffen hat und hab mich dann auch über das Leseexemplar sehr gefreut - begeistert hat es mich dann aber überhaupt nicht.
mein erster Kritikpunkt hat gar nichts mit der Autorin sondern mit dem Verlag zu tun, aber: Triggerwarnung ist ja gut und schön (und definitiv nötig!), aber dann bitte so, dass man sie sieht. in der Print-Ausgabe war sie vorne und sehr klein, im E-Book ganz hinten - da bringt das natürlich gar nichts. die angegebenen Triggerwarnungen waren für sexualisierte Übergriffe und emotionalem Missbrauch, da würde ich spezifisch dazu auch noch Gaslighting und generell Gewalt und Androhung von häuslicher Gewalt hinzufügen.
nun zum Inhalt: der Hauptpunkt des Ganzen war es, auch mal „eine andere Realität zu zeigen“ - eben dass emotionaler Missbrauch in Beziehungen passiert. und an sich ist das Reden darüber und das Darstellen super wichtig, klar! aber meiner Meinung nach ist das hier nicht gut gelungen. das fängt schon damit an, dass der Beginn ihrer Beziehung super unglaubwürdig ist. Finn (die love interest) war schon lange vor Beginn der Beziehung ein Arschloch, sexistisch und respektierte ihre Grenzen überhaupt nicht. sie ist „Feministin“ (aber eher so #Girlboss - naja) und es fällt mir schwer zu glauben, dass sie das so mitmacht. auch in der Beziehung ignoriert sie beziehungsweise sieht die Menge an Red Flags nicht - und natürlich kann das eine Realität sein, aber normalerweise fängt so eine Beziehung ja nicht direkt schlimm an, aber das war hier der Fall. zudem hätte ich am Ende mehr Aufarbeitung gut und wichtig gefunden.
der letzte Punkt ist Diversität - denn das wurde uns doch versprochen! Pustekuchen. die Personen waren mit einer Ausnahme allesamt weiß und ein Großteil war heterosexuell. und dann war Queerness ein Thema, weil eine Person im Laufe des Buches realisiert hat, dass sie Frauen mag, was aber leider meiner Meinung nach komplett schiefging. die Coming Out Szene fand ich persönlich nicht so gut gelungen, das können andere aber natürlich nicht so sehen. was mich hauptsächlich gestört hat, war der Umgang mit Labels. zum Einen gab es einen kleinen Kommentar dazu, dass lesbisch ja ein bisschen ein ekliges Wort sei - und ja, natürlich ist das ein Ding, das in der Gesellschaft verbreitet ist, aber muss man das in ein Buch unter anderem über eine queere Frau machen? dazu kommt dann noch die grundsätzliche Scheu, sapphic labels auszusprechen? anstatt man bi oder lesbisch sagt, weicht man lieber ein einer ERNSTHAFTEN Unterhaltung auf „Girl in Red hören“ aus, weil die heterosexuelle Hauptperson sich sonst unwohl fühlt. like??? I promise it’s not the end of the world to just say them. (und grundsätzlich wirken viele Ausdrücke sehr wie ältere Millennials, die auf Biegen und Brechen bei den Jüngeren beliebt sein wollen - bei ihr klingt es einfach unnatürlich und cringey) dann hatten wir natürlich noch den Klassiker „aber kein Mensch ist 100% heterosexuell“ - doch und diese Aussage ist so ein bisschen biphob/homophob. stop it. on top of that spekulierten dann zwei der Frauen auch noch darüber, ob ein Mann in einer Beziehung mit einem anderen Mann wohl Top oder Bottom wäre - ähm?
Absolute Enttäuschung- leider. Mir fällt immer wieder auf, dass Bücher die ich mir signiert bestelle immer ein Flop sind. Ob das ein Fluch ist? Ich habe nicht viel von dem Buch erwartet und wurde enttäuscht. Die ersten Seiten waren schon super cringe und die Dialoge waren einfach nur komisch - nicht lustig. Einfach nur komisch. Robyn ist ein typische „Ich bin nicht so eine Feministin“ und Finn ganz einfach ein „Fuckboy“. Mich hat vieles in dem Buch gestört. Die Charaktere, die Dialoge, die Moral...Robyn hat wirklich genervt. Sie sagt was anderes, als sie tut. Finn ist auch einfach nur höllisch nervig. Und Tim? Der ist süß - nur eben nicht Love Interest 1.
Ich bin froh, dass das Buch durch ist. Es war auch nicht in seiner reinen Geschichte sonderlich interessant. Ein Griff ins Klo - oder so.
Als ich erfahren habe, dass Inka Lindberg ihren ersten New Adult Roman veröffentlichen wird, war meine Erwartung sofort riesig. Immerhin setzt sie sich auf ihrem YouTube-Kanal mit Themen wie toxische Beziehungen, Manipulation innerhalb von Beziehungen und Datehorror auseinander. Dass dies kein 08/15 Buch werden durfte, stand für mich also fest. Umso ernüchterter war ich dann, als es zu Beginn eben genau das war. Wir haben die Protagonistin Robyn, die am Hungertuch nagt, obwohl sie die beste in ihrem Studiengang ist und sich dann in den reichen Schnösel Finn verliebt. So oder zumindest so ähnlich hatte ich das alles schon mal gelesen und eine sehr lange Zeit (mindestens die Hälfte des Buches) wusste ich wirklich nicht, in welche Richtung die Geschichte gehen soll. Als es dann andlich absehbar war, was die Autorin mir eigentlich erzählen möchte, wurde es dann zwar interessant, die Umsetzung war allerdings sehr dürftig. Protagonistin Robyn war mir zu Beginn eigentlich recht sympathisch. Sie ist eher alternativ, mag 80er Jahre Classic Rock, kleidet sich individuell und muss für ihren Lebensunterhalt kämpfen. Dabei hat sie trotzdem Träume und Ziele. Loveinterest Finn ist der Macho in Person. Die Sprüche, mit denen er Robyn konfrontiert wirkten leider oft sehr konstruiert und plakativ. Leider erfährt man auch recht wenig über ihn, was ihn sehr blass erscheinen lässt – das ist aber wohl Absicht. Die Nebencharaktere Mia, Joy und Tim (Tim und Finn, ernsthaft?) waren zwar alle recht sympathisch, aber ihre Geschichten und ihre Bedeutung für das Buch verliefen sich gegen Ende des Buches leider im Sande. Eines meiner Hauptprobleme war, dass ich zwischen Finn und Robyn keinerlei Anziehung gespürt habe. Ich konnte nicht verstehen, was sie abgesehen von seinem Äußeren an ihm findet. Denn eigentlich mag sie ihn gar nicht, fängt aber an zu sabbern, sobald er seinen Bizeps anspannt und will sich direkt an ihm reiben. Da hätte für mich noch irgendwas anderes sein müssen, was Robyn an ihm fasziniert. Leider war Robyn in einigen Szenen sehr inkonsequent, bzw. hat die Autorin sich in den Vorlieben und Abneigungen ihrer Figur widersprochen – und das innerhalb weniger Seiten. Das sind Fehler, die man hätte vermeiden können. Was man auch gemerkt hat, war, dass die Autorin zwingen viele Dinge ansprechen wollte, die ihr wichtig sind oder Teil der aktuellen Popkultur sind. Prinzipiell ist das natürlich auch völlig okay, wenn sie denn in den Kontext und in die Geschichte gepasst hätten. Wenn zum Beispiel aus dem Nichts heraus über das Recht am eigenen Bild sinniert wird, kommt es mir eher so vor, als würde hier eine Liste abgehakt werden als eine flüssige Geschichte erzählt werden. Prinzipiell finde ich die Idee der Story, die erzählt werden sollte, ganz gut. Und auch Inkas Schreibstil hätte funktionieren können, denn der war wirklich angenehm. Aber ihr fehlte das Gespür dafür, wie man einen roten Faden konstruiert, wie man Nebenstränge sinnig in die Geschichte einfließen lässt und vor allem, wie man Gefühle zwischen Figuren richtig zur Geltung kommen lässt. Hätte die Story nicht so lange gebraucht, um in Fahrt zu kommen und wäre schneller klar gewesen, worauf es eigentlich hinaus läuft, hätte ich über die kleineren Makel hinwegsehen können, aber so bleibt es für mich eine sehr zähe Leseerfahrung und ein Buch, das ich nicht empfehlen würde.
Um Lydia aus Beetlejuice zu zitieren: what was that? Für mich leider ein totaler Flop. Ab einem gewissen Zeitpunkt habe ich es nur noch für Janine weitergehört. Robyn war eine echt dumme Nuss, mit der ich nicht warm geworden bin. Sie versuchte, witzig rüberzukommen, doch genau das machte sie unlustig. Außerdem fand ich es so krass, was sie alles hat mit sich machen lassen. Und schon sind wie beim Thema Finn. Am Anfang dachte ich noch „was für ich nicer Typ“. Doch dann hat er den Mund aufgemacht und mit jedem Satz und jeder Tat habe ich ihn mehr gehasst. Ja, richtig. Gehasst. Der Typ hat ein Problem, ganz ehrlich. Er schiebt eine Eifersuchtsszene nach der anderen und stellt Besitzansprüche, von denen ich mich als Frau schon beinahe bedrängt gefühlt habe. Er hat einen keine Luft mehr gelassen, andererseits aber gegensätzliche Taten sprechen lassen. Dann frage ich mich, ob die Leute nichts anderes trinken, als Kölsch. I mean, es spielt in Köln. Da muss man doch immer ein Kölsch trinken oder? Weil man in Köln nicht Wasser oder Cola trinkt.. Robyn Beziehung zu Tim fand ich auch eher fragwürdig. Das Ende war ganz okay und eher untypisch für das Genre. Es wurde am Ende etwas aufgelöst, mit dem ich persönlich nicht viel anfangen konnte, vielleicht aber ein mehr oder weniger wichtiges Thema ist. Ich werde es an dieser Stelle aber nicht auflösen, um niemanden zu Spoilern, der es doch noch lesen möchte.
First of all : es ist nicht mein übliches Genre. Und eventuell habe ich mich das ein oder andere Mal zu alt für das Buch gefühlt mit meinen knackigen 26 Jahren. Aber ich war sehr neugierig auf die Story und was soll ich groß sagen? -
Ich glaube jeder braucht einen Sonnenschein wie Mia in seinem Leben, selbst die taffste Person fühlt sich mal unsicher und zerdenkt alles wie Robyn, haben wir nicht alle mal wen gedatet der uns irgendwie an Finn erinnert und dabei richtig gutherzige Typen wie Tim gefriendzoned? (wobei nach der Sache im Café hat er es ein wenig verdient.. :D)
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Ganz ehrlich, ich glaube vor 10 Jahren hätte das Buch einen größeren „impact“ auf mich gehabt aber ich mochte die Freundschaften, Konversationen zwischen den Mädels und auch Robyns Gedankenchaos wirklich sehr gerne. Wen ich tatsächlich weniger mochte war Finn, vielleicht liegt es an den eigenen Erfahrungen aber ich habe die sog. „Red Flags“ schon seeehr früh erkannt (jedenfalls vieeeeel früher wie Robyn) und fand das Ende dementsprechend wirklich gut und realistisch.
Ich jedenfalls würde mich über einen zweiten Teil freuen in dem wir sehen wie Robyn und der Rest der Charaktere sich weiterentwickelt. ✨
A l l e s f ü r d i c h [Gewinnspielexemplar, unbezahlte Werbung]
~ Diese Rezension enthält spoiler ~
"Das, was Du über mich denkst, bin nicht ich. Das bist Du." [Zitat; Quelle: Pinterest] • In 'Mit dir falle Ich' von Inka Lindberg, geht es um die Maschinenbaustudentin Robyn. Für sie ist das wichtigste: ihre Zukunft, ihre Freundin Mia und ihr Hamster. Da sie finanziell nicht unterstützt wird, muss sie mehrere Jobs machen, um sich über Wasser zu halten. Bei Ihrer Nachhilfe trifft sie den Bad-Boy Finn. Und sie ahnt bereits das er mehr will als nur Freundschaft... • Ich war selten so zwiegespalten, wie bei dem Buch. Also hab ich als erst einmal andere Rezensionen gelesen und festgestellt, dass das Buch nicht immer sehr gut bewertet wurde.
Als ich die Kritikpunkte gelesen habe stellte ich fest: Das seh ich ja ganz anders!
Und da wusste ich, dass das merkwürdige Gefühl in mir Hauptsächlich daran gelegen hat, das es sich um keine romantische Liebesgeschichte handelte, wie ich vermutete. Es war die Beschreibung einer toxischen Beziehung.
Es war einfach so anders, die Protagonisten regelrecht zu hassen und sich immer wieder die Frage zu stellen: Warum lässt du das mit dir machen?! Aber genau ist das nicht genau das, was die Autorin erreichen wollte? Das man sich bewusst wird, wie schnell man in ein Abhängigkeitsverhältnis rutschen kann, wie man alles für den anderen aufgibt und es trotzdem nicht genug ist. Wie selbst eine Feministische und Emanzipierte Frau, ihren Willen verlieren kann. Das Buch hat mich aufgerüttelt, mich mit einem ungutem Gefühl zurück gelassen und ich bin froh um das reflektierte Ende des Buches. • Leider kann ich nicht alle Sterne vergeben, da ich die Story nicht immer sehr rund fand. Besonders die sehr modernen Begriffe, rissen mich immer wieder aus dem Lesefluss und entsprachen nicht meinem persönlichem Geschmack.
Doch trotzdem ist es ein wirklich gutes Buch, dass eine wichtige Message verbreitet und mich zum Nachdenken brachte. • Vielen Dank an LovelyBooks und den Fischer-Verlag für die Buchverlosung!
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Endlich ein Buch, bei dem ich das Gefühl habe, es ist nicht so fern von der Realität, wie so viele andere. Ich habe die zweite Seite gelesen und dachte mir "Ja, genau das." und genau das zog sich auch durch das gesamte Buch.
Es war eine wahnsinnig angenehme reading experience. Ich tue mich manchmal schwer mit deutschsprachigen Büchern, aber hier wurde ich von Beginn an abgeholt. Ich empfand die Charaktere als erfrischend, sehr sympathisch und auch wenn ich Finn nicht mögen möchte, ein klein wenig tue ich es doch. Es macht so viel Spaß ein Buch zu lesen, dessen Charaktere ich gefühlt so morgen auf der Straße treffen könnte. Dessen Charaktere nicht nur perfekt sind, was es aber umso besser macht. Und ja, vielleicht habe ich irgendwann geahnt, wie das Buch endet, aber es war mir egal. Es war so schön erfrischend und so richtig für diese Geschichte. Ich glaube, ein klein wenig regt es uns alle zum Nachdenken an, und das ist doch gut.
OMG, dieses Buch zeigt jedem Menschen da draußen, dass Beziehungen nicht immer schön und rosig sind, sondern auch ziemlich unangenehm und nicht schön sein können.
Außerdem finde ich es ziemlich realistisch, dass die Beziehung in den meisten Fällen nicht mehr gerettet werden kann und somit die Protagonisten ihre eigenen Wege gehen.
Vielen lieben Dank Inka, für dieses extrem gut geschriebene Buch!!!
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Wichtiges Thema - an der Umsetzung hapert es jedoch
Von Influencerin Einfach Inka gibt es nun den ersten New Adult Roman, der dem Genre zudem einen feministischen Twist geben soll (den habe ich jedoch außer zum Ende hin nicht so ganz gefunden).
! Achtung ! Das Buch hat eine Triggerwarnung, die beim Ebook jedoch am Ende des Buches ist!
Toxische Beziehungen, emotionaler Missbrauch, all das sind Themen, die in New Adult oft verherrlicht, romantisiert und unproblematisch dargestellt werden. Darum finde ich es längst überfällig, dass etwas authentischere Umsetzungen Einzug halten und die dunkle Seite thematisiert wird. Gerade als jemand, der selbst davon betroffen war, freue ich mich sehr, wenn das aufgegriffen wird, statt kontrollierendes Verhalten, Übergriffigkeit etc. als romantisch darzustellen.
Leider konnte ich mich in dem Buch jedoch kaum wiederfinden. Das liegt einerseits daran, dass alles etwas überzogen und vorhersehbar dargestellt wird - ich habe mich eher über die Protagonistin aufgeregt, die die übergroßen Red Flags nicht sieht und auch sonst wenig Verantwortungsbewusstsein zeigt. Ich konnte leider die Gefühle der Protagonistin nicht wirklich nachvollziehen und somit auch nicht sehen, warum sie so von diesem Bad Boy angezogen war. Insgesamt war es sehr viel Tell statt Show.
Das Ende war dann sehr überhastet und gerade der interessante Teil wurde extrem verkürzt dargestellt. Der Fokus lag mir zu sehr auf Sex sowie der "coolen" Seite der Beziehung. Auch, dass Robyn naheliegende Möglichkeiten zum Geldverdienen als Studentin gar nicht in Betracht zog (wie bspw. Werkstudentenstellen) und auf ihr Studium gar nicht so richtig eingegangen wurde und es mehr einfach nur kurz erwähnt wurde, fand ich schade.
Hier hätte etwas mehr Fokus auf die Emotionen und ein bisschen mehr Details sicherlich gutgetan.
Zu dem Thema kann ich nur das unglaublich berührende, leider noch nicht auf Deutsch erhältliche "The Places I've Cried in Public" von Holly Bourne empfehlen.
Fans von normalem Adult, die es steamy & leicht zu lesen mögen und das Genre grade wegen der nicht wirklich realistischen Szenarien mögen, könnten hier dennoch auf ihre Kosten kommen. Ich bin es nicht.
Ich war am Anfang etwas besorgt aufgrund der Richtung der Geschichte, aber am Ende war es endlich mal ein New Adult Buch, dass nicht komplett alle Klischees des Genres verwendet hat, positively shook 🥳
Robyn weiß genau, was sie will – beim Dating und im Leben. Nach ihrem Maschinenbaustudium wird sie die Karriereleiter erklimmen und sich nie wieder Sorgen um Geld machen müssen. Von diesem Plan wird sie sich durch nichts und niemanden abbringen lassen. Erst recht nicht durch Finn, ihren unverschämt gutaussehenden Kommilitonen, der sein Bad-Boy-Image mehr als verdient hat – und der ganz offensichtlich auf sie steht. Aber kann eine Beziehung mit dem reichen Schönling wirklich gutgehen? Quelle: fischerverlage.de
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
„Das macht dann 19,20€.“
Das Cover finde ich wirklich schön. Es erinnert an einen Liebesroman, wobei dieses Buch hier ganz anders ist und man nicht allzu viel Gesülze erwarten sollte.
Der Schreibstil der Autorin war wirklich gut zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Robyn, wodurch man ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen kann. Besonders gegen Ende hat es die Autorin geschafft, die ganzen widersprüchlichen Gefühle sehr gut zu transportieren.
Zu Beginn lernt man Robyn kennen, die gerade knapp bei Kasse ist. Als ihr Date sie sitzen lässt und sie die Rechnung nicht zahlen kann, springt ein Fremder ein und begleicht diese. Eben jener Fremder entpuppt sich auch als ihr neuer Nachhilfeschüler und schon bald kommen sie sich näher, doch nicht alles ist so perfekt.
Der Einstieg in das Buch ist mir einerseits leicht gefallen, andererseits hatte ich mit den Charakteren so meine Probleme. Robyn war mit zuerst unsympathisch, Tim mochte ich nicht, Mia war mir zu aufgedreht und da Finn ein Bad-Boy ist, wie er im Buche steht, war klar, dass ich ihn nicht mögen würde. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mit der Geschichte war wurde, da einige Aussagen und Dinge einfach so klischeehaft waren und ich nur die Augen verdrehen konnte. Robyn will stark und unabhängig sein, außerdem soll sie keine 0815 Protagonistin sein, daher wird gefühlt in jedem Kapitel betont, dass sie nur oversized Shirts trägt, tättowiert ist und nicht gern mit Menschen redet. Das war ein wenig zu erzwungen für mich, mit der Zeit wurde es aber besser.
Finn ist der Inbegriff von Bad-Boy. Er ignoriert Robyn, außer er braucht was. Er flirtet mit anderen und steht nach dem Sex einfach auf und geht. Ich habe ihn ab dem ersten Moment an gehasst und man konnte recht schnell sehen, in welche Richtung das Buch gehen würde. Kein Mensch kann Finn als gut oder süß oder sonst was bezeichnen, ich habe einen so großen Hass auf den Typen und hätte mir gewünscht, dass die Autorin eine richtig schöne Anbrüllszene am Ende einbaut. Verdient hätte er es.
Tim und Mia sind die besten Freunde von Robyn und ich die beiden hab ich mit der Zeit echt ins Herz geschlossen. Mia ist zwar super aufgedreht und es ist sofort klar, wie ihre Geschichte weiter geht, aber dennoch mochte ich sie irgendwie. Man kann ihr auch keine Vorfwürfe machen, dass sie Robyn nicht vor Finn gewarnt hat, denn Robyn hat ihr nichts erzählt. Für ihren Wissensstand war sie also eine gute Freundin. Tim fand ich echt witzig und ich habe jede Szene mit ihm in der Bar gemocht. Bei ihm mag Eifersucht im Spiel sein, aber er war der einzige, der Robyn wirklich von Finn ferhnahlten wollte, irgendwie fand ich das süß.
Fazit:
Man wird von dem Klappentext ein wenig in die Irre geleitet. Das Buch vermittelt eine ganz wichtige und andere Botschaft, als man sich zuerst denken würde. Auch wenn ich die Charaktere am Anfang alle nicht sonderlich mochte, außer Mia, wurde mit Robyn immer sympathischer. Man kann sich schon früh denken, in welche Richtung das Buch gehen wird, wie die Autorin es dann aber geschafft hat, alles aufzulösen, fand ich sehr gelungen. Ich gebe dem Buch vier Sterne.
Ein anderes Ende als dieses hätte ich nicht akzeptiert und das hat meine Bewertung definitiv angehoben. Es ist auf jeden Fall kein typisches Buch aus dem Genre und das hat es im Nachhinein ganz interessant gemacht.
Ich kann dieses Buch unmöglich beschreiben, ohne etwas vorweg zu nehmen! Ich war so positiv überrascht, dass mich am Ende die Emotionen etwas überrannt haben - im guten Sinne. Ich hoffe, dass jede*r YA/NA-Fan dieses Buch liest und sich, seine Beziehungen und Handlungen hinterfragt.
Danke für die authentischen und liebevollen Charaktere und für den Augenöffner, den ich vor etwas mehr als 2 Jahren dringend benötigt hätte. ;) Das hätte mir sicher die ein oder andere schlaflose Nacht erspart!
Absolut nicht, was ich erwartet hatte und ich brauch glaub noch ne Woche, um was dazu sagen zu können. Das Thema ist unglaublich wichtig und war auch toll umgesetzt, aber ich bin iwie noch in Schock
Ach, wie habe ich mich mal auf einen schönen, unproblematischen New Adult Roman gefreut. Es soll sogar der erste realistische sein. Ja, ich finde die Story superrealistisch. Not. Robyn ist meist knapp bei Kasse und erwartet bei einem Date deswegen, das ihr Date die Rechnung zahlt. Dummerweise erwartet das ihr Date auch und ein reicher Typ rettet sie davor, dass die Polizei gerufen werden muss. Diesem Typen soll unsere Protagonistin Nachhilfe geben, dass er einen wichtigen Test besteht. Ja, das ist Finn. Ihr Loveinterest Nummer 1. Er versucht sie rumzukriegen und das, obwohl Robyn ihm ständig Grenzen zeigt. Er ignoriert diese. Wir haben hier eine klassische Naive Protagonistin, die sofort bei einem Typen schwach wird und dem Leser als tough verkauft wird. Robyn findet einen Job, da ihr Tim begegnet.
Er hat selbst wenig Geld und ließ deshalb Robyn sitzen. Innerhalb von 5 Minuten hat sie einen Job in einer Bar. Ich habe mich hier mal bei Kölner Freund*innen umgehört und surprise das ist absolut unrealistisch. Und yeah Liebesdreieck. Robyn hat noch eine beste Freundin und die ermutigt sie immer wieder ihrem „heißen“ Fynn eine Chance zu geben. Es wurde so oft erwähnt, wie schön er sei. Fielen der Autorin keine weiteren Charakterzüge ein? Kommen wir zum Queeren:
Warum müssen zwei Mädchen Jungs nach Top oder Bottom einteilen und warum muss dann Gay Tik Tok erwähnt werden. Yeah Fetischisierung von Schwulen -.- eine Nebenfigur outet sich und indem Moment hätte ich das Buch am Liebsten gegen die Wand gepfeffert. Biphobe Sprüche und man muss ja schauen, das sich die heterosexuelle Person wohlfühlt, wie sich die queere Person labelt. Hallo? Was ist daran feministisch?
Vom Stil her ist das Buch noch ausbaufähig. Ich finde einige Denkweisen der Autorin äußerst problematisch und kann deswegen das Buch auf keinen Fall weiterempfehlen. Schade hatte wirklich Hoffnung.
Ich war einfach so froh, als ich dieses Buch beendet hatte, und ich dachte erst, ich übertreibe…. Mir wurde bestätigt von anderen Leser*innen das ich hier nicht übertreibe.
From time to time, I feel intrigued to pick up a New Adult book to just quickly read through, and get a quick and easy break from my beloved fantasy worlds. This book promised to be a game changer as it was supposed to show a more realistic relationship in this genre, albeit it did use many of the common stereotypes, tropes and cliches. Overall, it was nice to see a different outcome than one usually encounters in the NA romance genre, but there surely were problematic aspects. In the end, I must confess I much rather read the unrealistic, romantic stories whenever I feel in the mood to pick up such a book of this genre, and if I do have an urge for something more realistic, it‘s not the shelf of NA romance books I go to.
German review:
Der Grund warum ich mich dazu entschied, Mit dir falle ich zu lesen, war, dass meine Arbeitskollegin überrascht war, dass Inka Lindberg einen New Adult Roman geschrieben hat. Ich selbst kannte die Youtuberin nicht und nach ein bischen Recherche war mein Interesse doch geweckt, wie ein realistischerer New Adult Roman wohl aussehen könnte. Muss zugeben, dass ich einerseits beruhigt war zu sehen, inwiefern die Youtuberin die Kliches des NA Genres angeht, aber gleichzeitig war ich selbst oft von den Charakteren genervt, was hauptsächlich am „Tell“ statt dem „Show“ lag. Im Großen und Ganzen war es recht interessant mal eine Beziehung wie diese thematisiert zu sehen, wobei die drei Male im Jahr, in denen ich zu NA aus purer Ablenkung greife, mich doch lieber mit den unrealistischen, nicht ernst zu nehmenden Liebesgeschichten beschäftige, die ich nach drei Sekunden wieder vergesse.
Alles in allem ist Inka Lindbergs Debüt etwas für NA-Leser*innen, die mal etwas anderes erleben wollen, die selbst genug von den romantisierten toxischen Beziehungen haben. Leser*innen, die sich einfach nur leicht ablenken wollen und eine nette Liebesgeschichte erwarten, kommen hier nicht auf ihre Kosten.
In „Mit dir falle ich“ geht es um die Geschichte von Robyn, die beim Dating weiß, was sie will. Sie hat einen Plan und will nach ihrem Maschinenbaustudium die Karriereleiter hochklettern. Doch das gerät durch die Begegnung mit Bad- Boy Finn ins Wanken, der eindeutig auf sie steht. Was hat das Schicksal mit ihr vor ?
Robyn studiert Maschinenbau und weiß, was sie später erreichen möchte nach ihrem Studium. Sie wirkt manchmal etwas kratzbürstig, aber hat dennoch eine liebevolle Art.
Finn war für mich leider kein sympathischer Charakter zu Beginn des Buches, weil er sehr arrogant wirkte und ich auch seine Art nicht wirklich nachvollziehen konnte.
Der Schreibstil ist ok aber hat mich leider nicht so abgeholt wie ich es erhofft hatte. Er wird am meisten aus der Perspektive von Robyn erzählt. Der Leser kann sie so noch näher kennenlernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung.
Die Spannung hat mich leider kaum packen können, weil ich mir vom Klappentext etwas völlig anderes erhofft hatte. Neben Robyn gibt es noch Tim, Finn die ebenfalls eine bestimmte Rolle im Buch spielen. Doch ich konnte nicht wirklich mich in sie hineinversetzen beim lesen der Handlung. Leider haben sich die Protagonisten kaum weiterentwickelt und ich habe mir etwas ganz anderes erhofft. Was, aber die Handlung deutlich aufzeigt, ist eine toxische Beziehung, die nicht wirklich gesund ist... Ich bin mir unsicher, ob ich noch einmal ein Buch der Autorin lesen werde, weil mich dieses nicht so abholen konnte.
Das Cover ist das einzige was mir wirklich gut gefallen hat und es einfach toll aussieht.
Fazit
„Mit dir falle ich“ ist leider eindeutig kein Highlight für mich und deswegen kann ich dem Buch nur 2 Sterne geben.
Leider sind alle (!!) Charaktere soooo furchtbar unsympathisch ...
EDIT 1: Ich will noch ein paar Sachen zum Buch sagen, weil ich ein mieses Gefühl habe, wenn nur dieser eine Satz dasteht. Also: GROSSES LOB an die Autorin, dass sie versucht hat, aufzuzeigen, wie toxisch manche Beziehungen (in Büchern) sind. Nein, Leute, "After Passion" ist nicht romantisch. Absolut nicht. Es ist absolut toxisch und dass es so gehyped wird, finde ich sehr schade. Dennoch: Das Buch hat leider furchtbar unsympathische Charaktere. besonders die weibliche Protagonistin hat mir überhaupt nicht gefallen. Mia, Tim und natürlich Finn sind nicht besser. Wären Robin und Mia deutlich sympathischere Charaktere hätte das Buch 4 oder 5 Sterne verdient!
Bei den ersten Seiten des Buches dachte ich: „Ach, alles schon mal gelesen, naja was nettes für nebenbei.“ Es liest sich wirklich gut weg, der Schreibstil ist angenehm. Je weiter ich las, desto spannender und unerwarteter wurde es.
Das Buch spricht so viele wichtige Themen an, ohne abgedroschen zu klingen. Dabei habe ich wirklich mit der Hauptfigur mitgefiebert. Ich werde das Buch definitiv an meine Freundin und später an meine Tochter verschenken.
"Mit dir falle ich" von Inka Lindberg hat es mir nicht leicht gemacht. Ich wollte dieses Buch unbedingt lieben, aber konnte es aufgrund der Charaktere einfach nicht. Auf Anhieb haben mich das wunderschöne Cover und der vielversprechende Klappentext angesprochen. Beides wirkt im ersten Moment fast schon, als würde man in diesem Buch ein neues Herzensbuch finden. Insgesamt wurde ich allerdings enttäuscht.
Positiv fällt das tolle Cover auf. Mich persönlich spricht es sehr an. Der Titel ergibt gegen Ende des Buches viel Sinn und ist einprägsam, was ich immer gut finde. Außerdem mochte ich es sehr, dass jedes Kapitel von einem tiefgründigen Zitat geschmückt wird. Der Schreibstil von Inka Lindberg konnte mich die meiste Zeit überzeugen. Manche Redewendungen haben nicht meinen Geschmack getroffen, aber das würde ich nicht unbedingt kritisieren.
Ich ärgere mich sehr, dass der Rest des Buches mich leider nicht überzeugen konnte. Es ist für mich kein Wohlfühlbuch, was ich mir erhofft hatte. Die Charaktere und die Handlung aus diesem Buch haben mich schockiert und genervt. Beides hat mir die Geschichte irgendwie zerstört. Wobei ich den Hintergedanke der Autorin eigentlich ziemlich mutig und interessant finde.
Die Charaktere haben mich sehr oft aufgeregt. Sie wirkten auf mich nicht authentisch. Beide gehören zu den unsympathischsten Charakteren, von welchen ich bisher gelesen habe. Robyn vergisst wegen Finn vollkommen ihre Prinzipien und ändert ihre komplette Persönlichkeit. Sie verhält sich naiv und dreht bei Finn's Aussehen durch und schaltet wortwörtlich ihren Kopf aus. Sie richtet ihr Leben nach seinen Bedürfnissen und lässt sich von ihm kontrollieren. Finn hingegen ist gestört. Er wurde eigentlich ganz gut dargestellt, aber so krass, dass man ihn nicht mögen kann. Finn manipuliert Robyn und verhält sich wie ein Arsch. Ich konnte zu keinem Zeitpunkt nachvollziehen, was Robyn an ihm findet.
Das schlimmste war ja für mich, dass sie irgendwann kapiert, dass er nicht gut für sie ist, aber wegen seinem Aussehen und Geld trotzdem mit ihm zusammen bleibt. Sie führten eine toxische Beziehung, die mich zur Weißglut gebracht hat, weil Robyn so viel hat durchgehen lassen. Am meisten hat mich gestört, dass Robyn ständig nur gesagt hat, dass sie nicht mit Finn über ihre Probleme reden möchte, weil sie sonst miteinander Streit hätten. Klar, so funktioniert eine Beziehung... Es mangelte stark an Kommunikation zwischen den Charakteren, was ich in einem New Adult-Buch nicht mehr lesen kann.
Die Handlung ist außergewöhnlich und beinhaltet mehrere wichtige Messages an den Leser. Trotz allem ist der Autorin, meiner Meinung nach, die Umsetzung nicht gelungen. Die Beziehung von Robyn und Finn entwickelte sich viel zu schnell. Eine Anziehung gab es nur auf sexueller Ebene. Beide hatten nicht die Chance, sich kennenzulernen oder eine richtige Beziehung aufzubauen. Was man ja letztendlich auch gemerkt hat. Das Ende des Buches war für mich ab einem gewissen Punkt vorhersehbar. Mit einem andere Ende hätte ich niemals abschließen können.
Ich verstehe die Intention der Autorin und bewundere sie wirklich dafür, dass sie kein klassisches New Adult-Buch geschrieben hat. Jedoch haben mich das Verhalten der Charaktere und die Handlung keinesfalls überzeugen können. Ich bin sehr enttäuscht und kann dieses Buch nicht empfehlen.
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Das Buch war okay geschrieben, und die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Es ist das Debüt der Autorin und dafür ist es eine gute Basis, um sich später weiter steigern zu können. Ich fand es gut, dass neben der für das Genre obligatorischen Anspielung auf Harry Potter auch die Problematik um die Autorin der Reihe angesprochen wurde! Das habe ich bis jetzt in keinem aktuellen Buch gelesen und finde es wichtig, dass dies erwähnt wird, wenn man HP-Anspielungen weiter in seinen Büchern haben will. Es gibt eine überschaubare Anzahl an Charakteren, was ich gut fand. 2 davon sind übrigens nicht heterosexuell, wobei ich die Konversationen darum etwas... seltsam fand. Besonders wurde an einer Stelle erwähnt, dass die Protagonistin lesbisch als ekeliges Wort empfindet, und das fand ich einfach unnötig. Ja, die englischen Bezeichnungen wie Queer und Gay klingen cooler, aber welchen Mehrwert hat diese Szene? Keinen. Mir war sehr schnell klar, worauf die Geschichte hinaus läuft. Ab 1/4 wusste ich genau, was das Problem sein wird und so kam es dann auch. Ein bisschen Vorhersehbarkeit gibt es bei New Adult immer, aber hier gab es gar keine Überraschung mehr. Das war so, als würde ich beim Krimi nach den ersten Kapiteln wissen, wer der Mörder ist und hätte an keiner Stelle auch Grund daran, zu zweifeln und dann ist diese Person wirklich der Mörder. Vergisst man diesen Fakt, ist die Geschichte gut. Sie entwickelt sich realistisch. Und ich kann mich an kein anderes NA-Buch erinnern, an dem das Thema "aktuell" vorkommt - sonst war es immer etwas, was in der Vergangenheit der Protagonistin passiert und aufgearbeitet wird. Ich finde es echt gut, dass über dieses Thema ein Buch geschrieben wird. Ich wünschte nur, es wäre etwas unauffälliger eingebaut. Das Ende fand ich gut. Es ist kein Happy End und das passt irgendwie. Wobei ich es in dem Genre generell schade finde, dass nach der "Offenbarung" des jeweiligen Problems relativ schnell Schluss ist.
Viele Kapitel beginnen mit "Gedichten", die per Instagram eingereicht wurden. Ich würde es jetzt nicht als Gedichte bezeichnen und für mich persönlich haben sie auch nicht wirklich zum Inhalt des Buches gepasst.
Insgesamt fand ich das Buch okay - deshalb die drei Sterne. Am Schreibstil und den Charakteren an sich habe ich auch nichts Negatives auszusetzen, aber unglaublich positiv bleibt mir auch nichts in Erinnerung. Die Geschichte ist komplett vorhersehbar, was für mich der größte Kritikpunkt ist. Sie bleibt aber trotzdem realistisch und ich kann nur nochmal betonen, wie wichtig ich das Thema an sich hier finde, auch wenn es wie gesagt zu offensichtlich ist.
Okay. Ich muss zugeben, am Anfang fand ich das Buch richtig super. Dann fand ich es immer beschissener, weil ich Finn absolut nicht leiden konnte. Aber ich war mir auch sicher, dass Inka das nicht einfach so stehenlassen würde. Und je mehr ich dann zum Ende kam, desto mehr mochte ich das Buch wieder! Glaube, diese Art von Beziehung führen viel zu viele Leute und wissen gar nicht, wie toxisch das ist, kommen da nur sehr schwer raus. Finde es daher gut, dass diese Thematik hier mal aufgegriffen wurde.
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„Mit dir falle ich“ ist definitiv ein Buch, das mehrere Triggerwarnungen benötigt, beispielsweise für toxische Beziehungen, Gewalt und sexuelle Übergriffe.
Robyn ist eine junge Frau, die für ihr Studium lebt. Sie weiß was sie will und ist bereit, hart dafür zu arbeiten. Um ihre Geldsorgen in den Griff zu bekommen, beginnt sie daher auch, Nachhilfeunterricht zu geben. Finn, ein Kommilitone, der seinem Bad-Boy-Image mehr als gerecht wird, ist ihr erster Schüler und obwohl es definitiv nicht Liebe auf den ersten Blick ist, fühlt sich Robyn bald zu ihm hingezogen…ob das gutgehen kann?
Ich habe mich mit komplett falschen Vorstellungen auf dieses Buch eingelassen und muss gestehen, dass es mich nicht gerade begeistert hat. Von Anfang an hatte ich ein ungutes Gefühl, was die Beziehung in dieser Geschichte angeht und hatte mit meiner Vorahnung leider auch recht. Grundsätzlich finde ich es toll, wenn in Büchern toxische Beziehungen gezeigt werden, da diese ja weitaus häufiger vorkommen als man glauben möchte. Die Darstellung von und den Umgang mit dieser finde ich in diesem Fall aber leider etwas misslungen. Auch Robyn als Protagonistin wirkt auf mich nicht besonders glaubwürdig. Finn, der extrem besitzergreifend, manipulativ und bevormundend ist, finde ich einfach nur gruselig. Wie man jemanden, der von Anfang an jede Grenze überschreitet, interessant oder gar charmant finden kann, ist mir unbegreiflich. Recht gut gefallen hat mir jedoch das Ende dieses Romans, welches ich hier jedoch natürlich nicht verraten möchte.
Wer „Mit dir falle ich“ lesen möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieses Buch keine romantische Komödie ist, sondern die Geschichte einer äußerst ungesunden Beziehung erzählt.
Das Cover zu dem Buch ist wirklich sehr schön gestaltet und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich richtig neugierig auf das Buch und wollte es unbedingt lesen.
Die Autorin hat den Einstieg in die Geschichte sehr leicht gemacht und so konnte ich mich schnell in der Geschichte fallen lassen und Robyn in ihrem Leben begleiten. Robyn fand ich schnell sympathisch. Man hat ihr schnell angemerkt, dass sie so manche Ecken und Kanten hat. Sie hatte es nicht immer leicht im Leben und hat auch in dem Buch mit so manchen Sachen zu kämpfen. Ich fand sie mutig und stark und ich sie während des Lesens sehr bewundert.
Dann gab es da noch Finn und Hallo, war das ein Schnuckelchen. Ich bin ihm sehr schnell verfallen und war absolut begeistert von ihm. Er hat sehr viele Seiten, die man im Verlaufe des Buches kennenlernen kann. Dies hat mir sehr gut gefallen, weil man ihn so sehr gut kennenlernen konnte.
Generell finde ich, dass die Autorin hier Charakterentwicklungen hingelegt hat, mit denen man absolut nicht rechnet und von denen man richtig überrascht wird. Das habe ich in dieser Form bisher leider sehr selten in Büchern vorgefunden. Es wird also spannend!
Gerade diese Entwicklungen haben das Buch für mich so spannend und fesselnd gemacht. Ich wollte einfach unbedingt wissen wie es weitergeht und was als nächstes passiert. Wenn man sich einmal in dem Buch fallen lässt, ist es sehr schwer dort wieder rauszukommen.
Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und leicht zu lesen. Ich hatte schnell ein Bild vor Auge und konnte mir alles plastisch vorstellen. Mir ist es ebenfalls sehr schnell gelungen mich in die Protagonistin hineinzuversetzen.
Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, was Spannung, Emotionen, überraschende Wendungen und noch mehr Emotionen für den Leser und die Leserin bereit hält. Mich konnte die Autorin mit "Mit dir falle ich" absolut abholen und begeistern. Ich kann es euch nur empfehlen!
Die erste Hälfte konnte mich nicht so sehr überzeugen, da wirkte die Geschichte etwas unbeholfen. Doch das hat sich meines Erachtens dann gelegt. Es war früh zu erkennen, auf was genau die Geschichte raus will und wie sie endet. Und es war ein realistisches Ende. Wenn man im Hinterkopf behält wie alt die Protagonistin ist, sind ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehbar. Natürlich würde ich mit 28 Jahren solche Situationen anders bewerten, als eine 22 Jährige. Eine gute Geschichte mit Startschwiergkeiten und einem zu großen Fokus darauf, zu zeigen wir weltoffen alle Menschen hier sind. Das hätte etwas weniger oft behandelt werfen können und wäre trotzdem klar gewesen.
Was für ein tolles Buch! Die Geschichte hat mich wirklich kalt erwischt. Ich habe mich vorher über den Inhalt nicht wirklich informiert und war sehr überrascht von der unerwarteten Wendung der Geschichte. Die Story hat mich wirklich sehr stark berührt und ich habe mit Robyn mitgefiebert. Ich finde, dass Inka einen wundervollen Schreibstil hat. Die Seiten fliegen so dahin. Ich habe nur einen Tag für das Buch gebraucht. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von Inka. Vielen Dank für das tolle Leseerlebnis! :)