Sie tanzte sich in sein Herz, er nahm ihr die Freiheit …
Zu Ehren des Thronfolgers veranstaltet die Kupferstadt jedes Jahr ein rauschendes Fest. Und wie jedes Jahr sind auch die Steandler mit dabei, ein wanderndes Volk, das nichts mehr liebt als seine Freiheit. Sofija Rea Linn ist ihre Erbin. Mit ihrem atemberaubenden Tambourintanz verzaubert sie den jungen Herrscher, König Lucius – der sie in seinen Palast bringen lässt, damit sie nur für ihn tanzt. Widerwillig stimmt sie zu, seine Königin zu werden, um ihr Volk zu schützen. In Wahrheit hat sie für Lucius nichts als Verachtung übrig – bis sie ihn näher kennenlernt. Doch auch sein Bruder Eric lässt ihr Herz höherschlagen …
Das Buch entführt einen in eine magische Welt mit verschiedenen Völkern. Die Kupferstadt veranstaltet jedes Jahr ein Fest, an dem auch das wandernde Volk, die Staendler, teilnehmen. Ihre Erbin Sofia ist Tänzerin und verzaubert damit den König, der sie daraufhin in den Palast entführt und zu ihrer Königin machen will...
Der Weltenaufbau hat mir wirklich unglaublich gut gefallen und ich war schon nach ein paar Seiten total fasziniert. Die Autorin hat eine wundervolle und fast poetische Art zu schreiben und man konnte sich alles wirklich gut vorstellen. Die Grundidee und das wandernde Volk war wirklich sehr interessant. Es gab so viele kleine Details zu entdecken. Sie wird aus der Sicht von Sofia und Jana erzählt, einer weiteren Steandlerin. Beide für sich habe ich wirklich ins Herz geschlossen und auch wenn Sofias Geschichte sehr im Vordergrund stand, war es schön, diese aus verschiedenen Seiten zu erleben. Auch fand ich, dass die Charakterentwicklung sehr gut umgesetzt wurde. Man hat wirklich gemerkt, wie sie über sich hinauswachsen, dazulernen, ihre Vergangenheit hinter sich lassen und mutiger werden.
Auch die Lovestory nimmt eine relativ große Rolle in der Geschichte ein, was für meinen Geschmack schon fast ein wenig zu viel war, grade weil es einfach zu viele Verehrer gab. Auch fand ich, dass die Story nach der ersten Hälfte leider ein wenig an Spannung verloren hat und es ein paar Längen gab. Erst zum Ende hin wurde es dann wieder wirklich fesselnd. Nach dem offenen Ende hoffe ich aber wirklich, dass es eine Fortsetzung gibt, denn die Geschichte hat auf jeden Fall noch ganz viel Potenzial.
Ein Prinz aus Silber und Gold bietet eine faszinierende Fantasywelt, eine große Lovestory sowie eine starke Charakterentwicklung. Kurzum: Alles was das Romantasyherz begehrt.
Was für eine wirre Geschichte. Zwischen Seite 100 und 400 hatte ich keine Ahnung, was genau die Autorin eigentlich will oder vorhat, was die Charaktere wollen und was der rote Faden sein soll - zumindest im Schloss, wo wir Sofija, Eric und Lucius begleiten, gibt es in meinen Augen keinen.
Viele andere Rezensionen bemängeln, dass der Schreibstil seltsam war, ohne sagen zu können, woran es liegt. Ich glaube, man kann es am besten so beschreiben, dass die falschen Sachen von der Autorin erzählt werden. Sie hat kein Gefühl dafür, welche Szenen und Gefühle beschrieben werden müssen, um der Story richtig folgen zu können. Man hat immer wieder das Gefühl, Szenen oder ganze Kapitel überlesen zu haben, weil die wichtigen Gespräche entweder nur nacherzählt oder überhaupt nicht erwähnt werden.
Es zieht sich durch das ganze Buch, dass man sich teilweise sogar in den Szenen selbst fragt, was eigentlich gerade passiert. Die Autorin beschreibt teilweise in so poetischer, metaphorischer Weise, dass man sich fragt "Hat der Kerl sie jetzt geküsst?", "Wurde der Typ gerade geköpft?" und dann liest man halt weiter und nimmt hin, dass man eigentlich nichts so richtig weiß.
Auch die Motivationen und Wünsche der Charaktere bleiben im Dunkeln. Die Gedanken von Sofija zum Geschehen sind so wirr und verschwurbelt, dass man nicht weiß, was passiert und wie es sie beeinflusst. Ihre Gedanken und Darstellungsweise von Lucius und Eric sind wie ein Flummi hin- und hergesprungen. Ich wusste nie, ob sie die zwei jetzt mag, hasst, anhimmelt oder von ihnen abgestoßen ist, weil es alles irgendwie gleichzeitig passiert.
Gefühlsbeschreibungen werden von der Autorin auch einfach so hingeworfen. In Gesprächen wird z.B. beschrieben, wie sich zwei Charaktere unterhalten, auf einmal sagt der eine schluchzend etwas und weiter geht's und man fragt sich "Weint der/die jetzt?", weil es nicht mehr erwähnt wird. Ich konnte absolut keine Bindung zu irgendeinem der Charaktere aufbauen, weil ich nicht wusste, was sie genau wollen und wie sie das Geschehene beurteilen. Sie waren fast alle irgendwie unauthentisch; man konnte sie sich nicht wie reale Personen vorstellen, weil sie innerhalbs eines Gespräch lachen, jemanden anknurren, traurig sind, grinsen, rumschreien, seuzfen und was weiß ich alles - immer nur in einem Satz erwähnt und dann direkt weiter zur nächsten Gefühlsregung. Vor allem Lucius wurde komplett widersprüchlich dargestellt; aber nicht so, dass man sich fragt, ob er einfach morally grey ist und damit eine interessante Figur sondern so, dass man sich fragt, ob Sofija und Eric, aus deren Sicht wir ja lesen, schizophren sind.
Anfangs war der Schreibstil zudem noch enorm abgehackt. Sodass man sich immer wieder im eigenen Lesefluss unterbrochen gefühlt hat. Alles wurde als einzelner Satz geschrieben. Statt einen Nebensatz daraus zu machen. Wie man es für Lesefluss machen sollte. <- Genau so kann man sich das vorstellen, furchtbar anstrengend zu lesen. Später im Buch wurde das aber besser. (Oder ich hab mich einfach dran gewöhnt?)
Es gab noch einige andere Sachen, die ich unlogisch und schlecht gemacht fand aber an der Stelle höre ich jetzt auf, weil die anderen Gründe mMn absolut ausreichend sind, das Buch so schlecht zu bewerten.
Leider kann ich dem Buch nichts Positives abgewinnen. Ich habe weder verstanden, wo die Story hinwill (ja, die Steandler wollen irgendwie Sofija retten, aber das war einfach zu sprunghaft und ziellos), noch, was die Charaktere wollen, oder wie der Leser die Charaktere wahrnehmen soll; da schien sich alles extrem uneinig. Soll man Lucius hassen oder ihn bemitleiden? Soll man Eric mögen oder emotional Ping-Pong mit ihm spielen wie Sofija? (Falls man diese Metapher nicht versteht: Ich verstehe sie auch nicht. Genauso wie ich nicht verstanden habe, was Sofija von ihm hält.) Einzig Elia war ein klarer Fall, den konnte ich absolut nicht ausstehen. Bloß bin ich mir da nicht sicher, ob die Autorin das beabsichtigt hat.
Das Worldbuilding war auch extrem dürftig. Nach ~150 Seiten das erste Mal von Magie zu lesen und dann zwischenzeitlich zu vergessen, dass sie existiert, weil sie so selten Erwähnung findet und nichts davon erklärt wird, ist in meinen Augen keine ausreichende Beschreibung der Welt.
Das Ende ist offen/hat einen Cliffhanger, aber falls es eine Fortsetzung gibt, werde ich sie absolut nicht lesen. Ich habe mich nur durchgequält, weil ich das Buch physisch in meinem Bücherregal habe.
Das Buch ist wirklich sehr schöngeschrieben. Ich habe mich gleich in die Welt und in das Volk der Steandler verliebt. Sie sind frei wie der Wind und ich wünschte ich wäre auch so frei. Die Geschichte hat zwei Protagonistinnen. Sofija und Jana, diese sind sehr charakterstark und haben beide ihre eigene Geschichte die trotzdem zusammenhängen. Dabei liest man die Geschichte aus mehreren Perspektiven, nicht nur aus Janas und Sofijas. Das ist sehr interessant, auch wenn es mich zu Beginn verwirrt hat. Ich musst mich erst damit abfinden das Jana auch so eine aktive Rolle einnimmt wie Sofija. Aber dann habe ich es gemocht, denn es war sehr abwechslungsreich und spannend. Die Story war durchgehend interessant und ich finde die Geschichte gut gelungen. Man lernt so viel über die Reiche und ihre Geschichte, es gibt viele Geheimnisse zu erkunden und man lernt viel zum Thema Menschenkenntnis. Die Story ist sehr schön. Zwei Frauen dessen Schicksal miteinander verknüpft ist. Die eine wird entführt und soll die neue Königin werden. Die andere versucht das Volk der Steandler zu retten, ebenso wie ihre Freundin. Dabei müssen die beiden sich mit dem Thema Liebe und Gefahr auseinandersetzen. Sofija hat mich von der ersten Sekunde an beeindruckt. Sie war so unglaublich lebensfroh und hatte stets eine pfiffige Antwort auf der Zunge liegen. Doch das ändert sich schnell, als sie an den königlichen Hof kommt. Sie wird manipuliert und gezügelt. Ihr wird sogar ihre Freiheit genommen, doch dennoch überlebt sie. Denn eins konnte ihr nicht genommen werden, ihre Liebe zum Tanz. Ihre Art sich für andere einzusetzen und sich aufzuopfern macht sie stark und zu einer guten Anführerin. Somit ist es kein Wunder, das sie dem Volk der Kupferstadt Hoffnung gibt. Nur ihr selbst fehlt diese. Sie ist allein und fern ihrer Familie, gefangen in der Hand eines boshaften Mannes. Dieser löst jedoch gespaltene Gefühle in ihr aus. Verzückung und Angst. Sein Bruder hingegen stiehlt ihr Herz und gibt ihr in den Tagen des Grauens eine Ruhepause. Durch seine Zuneigung überlebt sie und hält die Hoffnung in sich fest. Dadurch wächst sie und entwickelt sich zu einer Kriegerin und einem Vorbild. Sie zeigt mehr Mut und Rückgrat als viele andere Charaktere und gibt ihr Leben für das der anderen. Eric ist der Prinz und doch mehr König als sein Bruder je seien wird. Zu Beginn ist sein Verhalten sehr abweisend und hart gegenüber Sofija, doch das ändert sich mit der Zeit. Denn seine und Sofijas Ansichten sind gleich, beide lehnen die Bestrafung und Folterungen des Königs ab. Eric ist aufmerksam und zurückhaltend. Er versucht alles im Überblick zu behalten, doch Sofija schmeißt seinen Plan immer wieder um. Ihre Gefühle füreinander sind stark und unveränderlich, weswegen er ihr auch hilft und dafür mit seinen Leben bezahlen soll. Das zeigt sehr viel Mut und Vertrauen. Er hat sich sehr stark entwickelt über das Buch. Lucius hingegen hat auch eine Entwicklung gemacht, von dem lieben und gutmütigen König zum eiskalten Masochist. Er hat zu viel Macht und reagiert oftmals wie ein Kind. Er hält Sofija wie eine Puppe gefangen und spielt sein Spiel. Dabei zeigt er viele verrückte und abgedrehte Seiten von sich. Aber am überraschendsten ist seine manipulative Ader. Mit der er alle täuschen kann. Eindeutig mein am wenigsten gemochter Charakter. Jana ist eine weitere Protagonistin. Ihre Aufgabe scheint zum Anfang darin zu liegen ihren Kindheitsfreund und Erben bei der Mission Sofija zu retten zu helfen. Doch in Wirklichkeit steckt viel mehr dahinter. Sie hat viel mehr Kraft als sie denkt und sie ist ein kluges Köpfchen. Auch sie ist eine Anführerin nur weiß sie es noch nicht. Ihr Herz hängt an der falschen Person, doch die Gefühle, die dadurch hervorgerufen werden, geben ihr die Kraft, die sie braucht, um ihre Gabe zu nutzen. Ihre Entwicklung ist auch sehr stark zu erkennen. Sie lernt mit ihren Gefühlen umzugehen und diese in Stärke zu verwandeln. Abgesehen davon zeigt sie wer sie wirklich ist und lässt ihren Gefühle für den Erben los, sodass sie Platz für jemanden neues hat. Doch dieser wird es ihr auch nicht leicht machen, da ihre Herkunft das Verhältnis zwischen ihnen schwer macht. Das Ende des Buches war offen, da es sehr wahrscheinlich noch ein Band geben wird. Es hat sehr spannend geendet und ich hätte am liebsten gleich weitergelesen. Die Story ist sehr vielversprechend und ich mag sie sehr. Mir fehlt noch etwas mehr Romance, aber das kann ja in Teil 2 noch kommen. Dennoch bekommt dieses Buch fünf von fünf Herzen. Denn es ist einfach eine super durchdacht und atemberaubend spannende Geschichte.
Diese Rezension zu schreiben fällt mir nicht leicht. Es gab eine Weile, bis ich mich in der Geschichte eingefunden hatte, dann hat sie mich dafür umso mehr gepackt. Die Storyline wird während des Buches immer spannender. Doch plötzlich bricht die Geschichte ab. Es folgt ein wenigsagender Epilog. Diese Geschichte bräuchte dringend eine Fortsetzung, doch bisher habe ich noch keine gefunden, die in Aussicht steht. Gäbe es mehrere Bände wäre ein solches Ende akzeptabel, aber so fühle ich mich ein wenig vor den Kopf gestossen. Trotzdem war das Ende rührend und lässt vieles offen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall allen, die offene Enden mögen!
This entire review has been hidden because of spoilers.
2,5 Sterne Vielleicht hatte ich einfach zu hohe Erwartungen. Vielleicht hab ich es zur falschen Zeit gelesen . Vielleicht war ich nicht so richtig dabei . Das sind alles Sachen die mir jetzt durch den Kopf gehen , wie nach jedem Buch auf das ich mich gefreut hatte , aber enttäuscht wurde. Es hat teilweise echt gut gestartet , aber dann als ich total unregelmäßig und wenig gelesen hab , da wurde es immer schlechter , nur wieso das ganze . Ehrlich versuche auch ich , das jetzt herauszufinden. Der Schreibstil, ähm wie soll ich das Beschreiben , also er war locker und flüssig , aber auch stockend , manchmal bin ich einfach an einer Stelle hängengeblieben , keine Ahnung warum , aber dann konnte ich in dem Moment nicht weiterlesen. Gleichzeitig war aber das World und Charakterbuilding echt gut. Aber es war auch irgendwie alles so langsam beim Lesen. So den Punkt hätten wir , weiter geht's. Mit dem Setting , das war zwar cool und gut , aber gleichzeitig hat mir auch was gefehlt . Ich konnte mir das alles nicht richtig gut vorstellen. Als nächstes die Charaktere , die waren wirklich unvorhersehbar, was ja eigentlich was gutes ist , aber so wirkten auch unnahbar und dann waren auch irgendwie unrealistisch. Die Story an sich war gut und überraschend ,nur leider hat das nicht gereicht. Schade , ich hätte dieses Buch wirklich gern gemocht .
Vielen lieben Dank an den dtv Junior-Verlag für das Rezensionsexemplar! Meine Rezension spiegelt selbstverständlich trotzdem meine ehrliche Meinung wider.
Aufmachung: Das Cover gefällt mir richtig gut, man erkennt auf Anhieb, dass es sich hierbei um High Fantasy handelt! Im Hintergrund sieht man das Schloss der Kupferstadt, auf das die Protagonistin Sofija Rea Linn im roten Kleid, das immer wieder erwähnt wird, zugeht. Es passt sehr gut zum Inhalt! Allerdings erinnert es mich vom Stil her stark an das Cover von „Der Kuss der Lüge“ von Mary E. Pearson. Der Titel „Ein Prinz aus Silber und Gold“ gefällt mir vor allem deshalb sehr gut, weil einem beim Lesen auffällt, dass er sich direkt auf mehrere Dinge bezieht. Sowas mag ich immer sehr gerne!
Meine Meinung: Ich hatte relativ hohe Erwartungen an das Buch, weil der Klappentext für mich wie das nächste große Fantasy-Epos klingt. Dazu hatte es auch wirklich viel Potenzial und das hätte es auch werden können, wäre da nicht dieser eine Aspekt gewesen, der in meinen Augen leider das ganze Buch runterzieht. Zuerst will ich aber mit den positiven Dingen anfangen.
Zunächst hat mir der Schreibstil direkt auf Anhieb unheimlich gut gefallen. Die Autorin schreibt wunderschön bildlich und märchenhaft. Dadurch wird man sofort in die Geschichte gezogen und ist von Seite 1 an gefesselt, was gerade für High Fantasy, wo der Einstieg meistens ja nicht ganz so leicht ist, perfekt ist. Durch diesen Schreibstil fühlt man sich hier aber direkt zuhause.
Das Setting ist ähnlich atemberaubend. Zwar lernt man in diesem Band nur die Gegend um die Kupferstadt herum sowie die Stadt selbst näher kennen, aber auch andere Gebiete des Kontinents werden erwähnt und bereits jetzt so bildhaft beschrieben, dass man sie sich super vorstellen kann, ohne, dass die Protagonisten aktiv da gewesen wären. Das zeigt, wie unglaublich gut durchdacht diese komplexe Welt ist, die ihren eigenen, einzigartigen Charme hat und den Leser mit Leichtigkeit in ihren Bann zieht. Was schnell auffällt, ist, dass sich alles hier auf ein bestimmtes Element, Gestein oder eben Metall im Falle der Kupferstadt bezieht. Bilder wie diese kennt man sonst aus Märchen, und gerade deshalb hat mir dieser Aspekt besonders gut gefallen. In der Kupferstadt trifft man so z. B. auf den König mit den Silber-Augen oder die Metallsoldaten.
Auch inhaltlich ist „Ein Prinz aus Silber und Gold“ spannend, wenn auch nicht ganz so vollkommen wie der Schreibstil oder das Setting. Es gab durchaus Situationen, die mich überrascht haben, aber die meiste Zeit konnte ich vorhersehen, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Schade fand ich vor allem, dass das Magiesystem meiner Meinung nach etwas zu kurz kommt. Zwar wird dem Leser einiges über die Seltergabe erzählt und man kann sich in etwa vorstellen, wie sie funktioniert, aber Vieles blieb für mich doch eher undurchsichtig. So habe ich bis zum Schluss nicht so ganz verstanden, wo genau diese Gabe jetzt eigentlich herkommt und wie sich entscheidet, wer über sie verfügt. Nicht ganz deutlich wurde auch, ob sich die Gabe bei jedem Begabten auf ähnliche Weise ausprägt, oder ob und inwiefern sie auf den Charakter der Person einwirken kann. Da hätte ich mir mehr Details gewünscht, aber es kann natürlich gut sein, dass dieser Aspekt nur eine „Auftakt-Krankheit“ ist, die in den Folgebänden ausgemerzt wird. In der Hinsicht ist die Reihe aber jedenfalls ausbaufähig.
Darüber hätte ich aber noch gut hinwegsehen können, gerade weil mich das Setting so mitreißen konnte. Was mir mein Lesevergnügen aber zunehmend genommen hat, waren die Protagonisten. Einzig Eric konnte sich meine Sympathien sichern, mit allen anderen kam ich allerdings mit fortlaufender Handlung immer weniger klar. Zum einen ist da die Hauptprotagonistin Sofija, die mehr oder weniger ins Schloss entführt und dort zum Tanzen gezwungen wird. Sie hätte eine tolle, starke Frau sein können, aber in meinen Augen ist sie leider recht konturenlos geblieben. Es gibt nichts, was sie besonders machen würde, wodurch sie für mich wenig greifbar war und ich mich (trotz des Namens haha) gar nicht mit ihr identifizieren konnte.
Lucius‘ Charakter habe ich ebenso wenig greifen können, allerdings aus anderen Gründen. Ihn habe ich überhaupt nicht verstanden! Nicht in dem Sinne, dass ich seine Motive nicht nachvollziehen konnte, sondern eher so, dass sein Charakter für mich keinen Sinn ergeben hat. Ist er böse oder nur ein Werkzeug seines Schicksals? Wird er manipuliert oder ist er selbst der Manipulierende? Ich konnte mir kein klares Bild von ihm machen, allerdings auch nicht in dem Sinne, dass er eine mysteriöse, vielleicht moralisch graue Figur ist. Vielmehr ist sein Charakter für meinen Begriff überhaupt nicht definiert, ein großes Fragezeichen.
Jana hat mich einfach nur genervt. In ihren inneren Monologen merkt man, dass sie extrem eifersüchtig ist, aber nach außen hin ist sie scheinbar eine ganz andere Person. Ihre Gedanken und Handlungen passen für mich nicht zusammen, und dass sie ganz offensichtlich etwas Bestimmtes will, aber nicht den letzten Schritt geht, um das zu bekommen, hat mir manchmal den letzten Nerv geraubt. Auch der große Plottwist um ihre Identität war für mich kein wirklicher Plottwist, sondern ziemlich früh erkennbar.
Elia ist allerdings der Schlimmste von allen. Seine besitzergreifende, bestimmerische Art habe ich gar nicht gut vertragen. Ich habe nichts dagegen, wenn Protagonisten in meinen Büchern auch schlechte Eigenschaften haben, im Gegenteil: Das macht sie menschlich und deshalb bin ich eigentlich ein großer Fan davon. Elia scheint allerdings nur aus Eifersucht und Herrschsucht (vor allem Sofija gegenüber) zu bestehen, und die anderen Figuren sagen ihm zwar ab und zu mal, dass er sich etwas zurückhalten soll, aber einen wirklichen Einlauf, den er eigentlich verdient hat, bekommt er nie. Das ist auf Dauer anstrengend, vor allem, da er noch dazu nicht nur Entscheidungen über Sofijas und Janas Köpfe hinweg trifft, sondern diese auch noch unausgereift und offensichtlich schlechte Ideen sind. Das hat stark an meinen Nerven gezerrt, und dass ihm niemand mal gesagt hat, was Sache ist, hat mich fast noch mehr genervt.
Fazit: „Ein Prinz aus Silber und Gold“ hätte wirklich das nächste große Fantasy-Epos sein können, das ich mir davon erhofft hatte. Vor allem hinsichtlich des Worldbuildings ist bereits jetzt erkennbar, dass Viviana Iparraguirre De las Casas hier eine großartige, einzigartige, bis ins kleinste Detail durchdachte Welt geschaffen hat, von der man in diesem Band zwar noch nicht allzu viel kennenlernt, man aber jetzt schon von ihr begeistert ist. Hinzu kommt der wunderschöne, bildliche Schreibstil und man fühlt sich auf Anhieb zuhause. In Bezug auf das Magiesystem, speziell die Seltergabe ist in meinen Augen noch einiges an Luft nach oben. In seinen Ansätzen versteht man ungefähr, was es damit auf sich hat, aber Vieles bleibt undurchsichtig, und mehr Details wären sicherlich nicht schädlich gewesen. Was der Geschichte dagegen jedoch die Epik nimmt, sind die Protagonisten, die entweder unkonturiert bleiben oder an den Nerven zerren. Einzig Eric konnte sich für mich einnehmen, aber bei fünf Figuren, die die Geschichte wesentlich tragen, reicht das natürlich nicht. Daher weiß ich auch nicht, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde. 3/5 Lesehasen.
In „Ein Prinz aus Silber und Gold“ geht es um Sofija, die zu Ehren des Königs an dessen Fest in der Kupferstadt einen besonderen Tanz vorführt. Dieser ist von ihr verzaubert und will sie nun besitzen. Doch, als er sie auf sein Schloss entführt verliebt sie sich in seinen Bruder, als dieser davon mitbekommt er seinem Bruder die Menschlichkeit. Nun muss Sofija alles riskieren, um ihren Geliebten zu retten,…
Sofija ist eine authentische Protagonistin, die ich mit jeder Seite immer mehr in mein Herz geschlossen habe. Sie gehört zum fahrenden Volk und ist die Thronfolgerin ihres Volkes.
Der Schreibstil hat mich leider nicht wie erhofft in diese besondere Geschichte gezogen und ich empfand manche Stellen als sehr langgezogen. Ich fand die Charaktere interessant gestaltet, aber mir hat das gewisse Etwas gefehlt. Die Handlung wird aus der Perspektive von Sofija und ihrer Freundin + deren bester Freundin Jana erzählt. Der Leser kann sie so beide näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren.
Die Spannung und Handlung haben mich leider nicht wie gewünscht mitgenommen und ich fand, die Grundidee sehr gut von der Geschichte jedoch gab es an manchen Stellen ein wenig viel Dramatik und das hätte ich nicht an allen Stellen des Buches gebraucht. Man erlebt Sofija wie sie um den Mann kämpft, den sie liebt und auf sie eine Menge Hindernisse kommen bevor sie auf ihr Glück hoffen darf. Ob sie ihr Happy End bekommt, müsst ihr selbst lesen, weil ich euch nicht spoilern möchte. Ich kann euch, aber auf jeden Fall verraten, dass der Schluss, zeigt das, noch Bände folgen könnten.
Das Cover sieht einfach toll aus und ein echter Hingucker mit diesen schönen Farben aus Gold und diesem dunklen Farbton.
FAZIT
Ein Prinz aus Silber und Gold ist ein interessanter Fantasy Romance Auftakt, der mich aber nicht zu 100 % gefesselt hat.
Sofija Rea Linn gehört zum fahrenden Volk. Sie ist nicht nur eine einfache junge Frau, sie ist die Thronfolgerin ihres Volkes. Als sie mit ihrem Volk in die Kupferstadt reist, um dort aufzutreten, erregt sie das Aufsehen des Königs. Der lässt sie einfach in sein Schloss entführen und macht ihr einen Antrag. Nur leider schlägt ihr Herz ehr für den Bruder des Königs.
Bei diesem Buch hat mich wirklich sehr der Klappentext und das Cover angesprochen. Die Autorin entführt ihre Leser in einer interessante Welt. Gerade die Kupferstadt fand ich sehr faszinierend.
Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Sofija und ihrer besten Freundin Jana erzählt. Sofija ist eine sehr selbstbewusste junge Frau. Eigentlich mag ich das ja bei weiblichen Charakteren, aber bei ihr hat es mir nicht richtig gefallen. Sie war mit teilweise zu zickig und ihr Grundton manchmal auch viel zu aggressiv. Auch die anderen Charaktere benehmen sich für meinen Geschmack einfach zu übertrieben.
Leider hat mir auch der Schreibstil nicht so zugesagt. Mir war alles ein Tick zu dramatisch und zu pathetisch. Sehr schade, denn die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Das Ende ist sehr offen, es scheint sich hier tatsächlich wieder mal um eine neue Reihe zu handelt.
Seitenzahl: 592 Preis: 10,95€ Verlag: Dtv Autorin: Viviana Iparraguirre de las Casas . Klappentext : Zu Ehren des Thronfolgers veranstaltet die Kupferstadt jedes Jahr ein rauschendes Fest. Und wie jedes Jahr sind auch die Steandler mit dabei, ein wanderndes Volk, das nichts mehr liebt als seine Freiheit. Sofija Rea Linn ist ihre Erbin. Mit ihrem atemberaubenden Tambourintanz verzaubert sie den jungen Herrscher, König Lucius – der sie in seinen Palast bringen lässt, damit sie nur für ihn tanzt. Widerwillig stimmt sie zu, seine Königin zu werden, um ihr Volk zu schützen. In Wahrheit hat sie für Lucius nichts als Verachtung übrig – bis sie ihn näher kennenlernt. Doch auch sein Bruder Eric lässt ihr Herz höherschlagen … Quelle: www.dtv.de . Meine Meinung: . Kenn ihr dieses Gefühl, wenn man bei einem Buch einfach schon nach den ersten Seiten weiß, das es sich zu einem Highlight entwickeln wird? Ich hatte nämlich genau dieses Gefühl, als ich mit dieser Geschichte begonnen habe und ich kann schon mal so viel verraten: ich wurde auch definitiv nicht enttäuscht! Aber mal von ganz von vorn… . Allein das Cover hat mich schon in seinen Bann gezogen und mein Blick fiel sofort auf das Buch, als ich es gesehen habe. Ich finde die Aufmachung von dem Cover wirklich unglaublich schön und finde es hat etwas Geheimnisvolles und man will unbedingt mehr entdecken. Allein das Cover ist schon ein Versprechen auf eine tolle Geschichte, meiner Meinung nach. . Den Schreibstil kann ich auch nur in den höchsten Tönen loben. Obwohl das Buch ja schon ein relativer Schinken ist mit seinen fast 600 Seiten, bin ich einfach nur so durch die Seiten geflogen und mein Blick war die ganze Zeit an die Seiten gefesselt. Die Autorin schreibt so leicht, aber auf der anderen Seite mit so viel Gewicht. Außerdem schreibt sie mit einer gewissen Poetik und lässt durch ihre Worte ganz einfach Bilder in den Köpfen der Leser entstehen und so baut sich alles nach und nach vor dem inneren Auge auf. Bis man sich dann am Ende so fühlt, als hätte man selber in dieser Welt gelebt und wäre bei dem Abenteuer live dabei gewesen. . Die Sache, die für mich aber am faszinierendsten war, war das Setting. Ich wurde so umgehauen von der Welt, die hier erschaffen wurde. Es liegt einfach so viel Tiefe in dem ganzen Setting und man merkt das sich viele Gedanken gemacht wurden. Alles ist (in einem guten Maße) detailreich beschrieben und man erfährt so viel Über die Orte, die Lebensweise und die Geschichte und Legenden des Landes. Das fand ich wirklich super interessant und jetzt ist auf jeden Fall eine neue Welt auf meiner Liste der coolsten Buchwelten. . Die Geschichte wird aus mehreren Sichten geschrieben, was anfangs in dem Sinne verwirrt hat, weil ich nicht genau wusste, wozu die Sicht von Jana, einer anderen Steandlerin, diente, aber das hat sich dann alles noch ergeben. Die Hauptprotagonistin war aber Sofija und sie habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie hat eine sehr wilde und freie Seele und ist sehr loyal ihrem „Volk“ gegenüber. Sie hat eine liebesbedürftige, aber auch eine starke und schlagfertige Persönlichkeit. Und trotzdem hat auch sie ihre schwachen Momente, was sie in meinen Augen nur noch menschlicher macht. Die andere Protagonistin ist wie gesagt Jana. Auch sie ist jemand, der es wirklich nicht leicht hat, aber sich trotzdem durchkämpft. Sie hat einige Sachen, mit denen sie echt zu kämpfen hat, aber auch bei ihr gibt es viele liebevolle und starke Momente und so konnte ich auch gar nicht anders als sie zu mögen. Die Charakterentwicklung fand ich wirklich gelungen bei beiden und ich habe sie gerne mitverfolgt. Ebenso waren die anderen Charaktere genauso tiefgründig erarbeitet und auch sie fand ich alle wirklich interessant. Ich hatte nur ein paar Probleme mit Elia, weil ich seine Handlunge einfach nicht nachvollziehen konnte und er mir echt unsympathisch war. Ich weiß es muss immer Personen geben, die man nicht mag, aber Elia war eigentlich einer von den guten und ich fand ihn trotzdem doof. . Das ganze Buch ist, besonders gegen Ende, voll mit Plottwist und es gibt immer wieder ein paar unerwartete Wendungen. Eine gewisse Grundspannung zieht sich durch die ganze Geschichte und ich war wirklich gefesselt. Natürlich gab es auch ein paar Momente, die weniger spannend war, aber auch hier hatte ich nicht das Gefühl, dass es sich zieht, sondern auch hier bin ich gut weitergekommen und habe es gerne gelesen. . Am Ende gibt es (natürlich) auch wieder einen Cliffhanger und ich muss wirklich wissen, wie es weitergeht und bin schon mehr als gespannt auf alles was kommt. . Fazit: Trotz Elia handelt es sich bei diesem Buch wirklich um ein sehr gelungenes High Fantasy Buch mit einer unglaublichen Welt, Spannung und tollen Charakteren, das Lust auf mehr macht. Ich würde es zu 100% weiterempfehlen. Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen. . Hier könnt ihr es kaufen: https://www.dtv.de/buch/viviana-iparr...
Auf dieses Buch war ich gespannt da mich der Klappentext schon angesprochen hat. Vorweg, ich habe das Ganze für einen Einzelband gehalten, aber das Ende ist total offen, so als ob man sich die Option offen gehalten hat noch ein Band zu schreiben. ich bin leider mit dem Ende nicht 100% zu frieden. Ich habe zwar nichts dagegen, wenn es mal kein Happy End gibt oder ein wenig offen ist. Aber gibt es zu viele offene Fragen. mein Fazit schwankt auch eher so zwischen 3 -3,5*
Die Geschichte an sich fand ich aber ganz gut, sie ist tatsächlich in manchen Szenen sogar brutal, womit ich nicht gerechnet hätte. Sofija ist eine starke Protagonistin, sie hat einen einen starken Willen und läßt sich nicht so weiter unter kriegen. Sie war mir sehr sympathisch, da ihre Emotionen sehr zum greifen waren. Ein wenig hatte ich die Befürchtung, dass es hier zu einer 3er Kollation gab, aber das hat sich nicht so ergeben wie gedacht. Allgemein gab es auch vieles was mir echt gefallen hat. das Setting fand ich interessant und man merkt das im Hintergrund Fäden gezogen worden sind, die bestimmte Auswirkungen haben. Und man sich an mancher stelle fragt ob der ein oder andere anders gehandelt hätte. Der Sprachstil hat mir gut gefallen und es wurde vieles gut und bildlich beschrieben ohne das es ausschweifend war. Aber das Ende nervt mich doch sehr. Ich hoffe wirklich auf einen zweien Band.
Es war Coverliebe auf den ersten Blick. Nachdem mir auch der Klapptet zusagte, war ich neugierig.
Es ist das Debüt von Viviana Iparraguirre De las Casas. Ihr Schreibstil gefällt mir gut. Es liest sich leicht und einnehmend. Sie hat mich schnell in die Geschichte gezogen mit ihrer orientalischen Stimmung.
Das Buch umfasst ganze 71 Kapitel plus Pro-und Epilog. Ja eine Menge, ich muss auch zugeben, dass es mir persönlich an einen Stellen etwas zu langgezogen war. Auch schade, dass der Klapptext vorab schon viel verriet, das nahm mir zu Beginn der Story das Ungewisse und Spannung.
Es ist geschrieben aus der Ich-Perspektive vieler Charaktere. Zunächst hatte ich Angst mir so viele Namen wieder nicht merken zu können, aber es gelingt mir erstaunlich schnell. Sofija ist eine starke und beeindrucken Protagonistin. Und ich denke, ich habe mich in den Hauptmann verliebt.
Eine Geschichte voller Lügen, Macht und Magie. Eine tolle Mischung, die mir sehr gefiel. Es herrschte eine fernöstliche Stimmung beim lesen mit den Tänzen mit der Tambourine, was mir sehr gefiel. Ein magischer Ort diese Kupferstadt - taucht unbedingt ein und lasst euch mitreißen.
Sprachlich so wunderschön! Und auch die Stadt und diese fahrende Kultur sind mega schön beschrieben und die Charaktere und ihre ganz persönlichen Probleme sind sehr gut ausgearbeitet! Die Story ist natürlich auch gut, aber ich glaube ich habe das Buch vor allem für die wunderschöne Sprache und die sprachlichen Bilder gelesen. Sie hat mich wirklich einen Film sehen lassen. (Ich bin wirklich genervt von den Leuten, die hier schreiben, sie sei sprachlich irgendwie seltsam. Ja, sie schreibt anders als jeder andere dahergelaufene Author, aber das ist doch etwas Gutes! Sie hat ihren Stil und wenn ihr mich fragt, den besten auf dem ganzen Markt!)
Ein sehr schöner Roman, der mich überraschender Weise tatsächlich mitgerissen hat, da ich eigentlich Bücher eines solchen Genres nicht lese.
Mir wurde das Buch empfohlen, und nachdem ich es angefangen habe zu lesen, wollte ich immer weiter lesen. Die Charaktere sind effektvoll ausgearbeitet worden und es kommt zu einigen Plottwists, was mich sehr überzeugt hat.
Ich vermute, da das Ende offen ist, dass ein Zweiter Teil folgen wird.
Ein sehr schönes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. 5 Sterne von mir.
Einfach nur wow! Ich muss ehrlich sagen, dass ich total begeistert von diesem Buch bin. Von der ersten Sekunde an hat mich die Geschichte mitgerissen und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Die Autorin hat einen so einzigartigen Schreibstil der es mir ermöglicht hat alles vor meinem inneren Auge sehen zu können. Hier und da wurden auch ein paar (oder sind wir mal ehrlich.. viele) Tränen vergossen. Ich kann’s kaum erwarten einen zweiten Teil zu lesen.
PS: Wie soll ich jetzt einen Mann finden, der genau so ist wie Eric?!?!
Ich liebe dieses Buch einfach. Bin gerade fertig geworden und bin so traurig, dass es schon vorbei ist. Hoffentlich kommt bald ein zweiter Teil! So kann die Geschichte nicht stehen bleiben. Die Charaktere sind so tiefgründig und real. Ich kann jeden einzelneren so gut nachvollziehen. Aber am liebsten hatte ich Jana. Ich hoffe, dass ich bald erfahren kann, wie es mit ihr weitergeht. Und natürlich auch mit Sofija und Eric.
Hab ungelogen zwei Jahre gebraucht um das Buch endlich fertig zu lesen und ich würde behaupten, hätte ich es auf einmal gelesen hätte ich genau so viel verstanden wie jetzt. Absolut wirrer Schreibstil, der rote Faden hat gefehlt und das Ende war ein absoluter cliffhanger den man so nicht gebraucht hätte. Der Epilog war auch komplett random und hatte nichts mit der Geschichte zutun. Wollte das Buch einfach nur zuende lesen damit ich es hier auf gelesen umstellen kann.
Packende Romantasy vom Feinsten. Ich liebte die äußerst spannungsgeladene Atmosphäre, die die Autorin kreiert hat und auch der Schreibstil überzeugte mich. Manchmal waren die Charaktere schwer zu verstehen bzw. einzelne Handlungen nicht nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz trumpfte das Buch mit facettenreichen Figuren und einer unfassbar toughen Protagonistin auf.
Die Geschichte von Sofija hat mich definitiv überrascht. Natürlich hat mich der Klappentext und vor allem auch das Cover unglaublich angesprochen, vorbereitet auf die Geschichte hat es mich aber definitiv nicht. Irgendwie hat das ganze Buch solche "Gipsy-Märchen-GlücknerVonNotreDame-Fantasy"-Vibes. Ihr könnt euch nichts darunter vorstellen? Dann schaut euch meine Pinterest-Wand zu dem Buch unbedingt an!
Den Schreibstil der Autorin finde ich genial, die Geschichte finde ich genial, das ganze Buch ist einfach von vorn bis hinten genial.
Obwohl Geschichte und Charakter sowie die Welt unglaublich komplex sind hatte ich zu keinem Zeitpunkt Probleme dem ganzen zu folgen oder mich zurecht zu finden. Die Story hat mich eingesogen und am Ende nicht wirklich wieder freigeben wollen. Ich hoffe sehr, dass es einen weiteren Band geben wird, denn die Autorin hat uns NATÜRLICH den Gefallen getan und dem ganzen ein offenes Ende gegeben...
Ein Ende, das definitiv Lust auf noch viel mehr macht!
Ein Geschichte die ich jedem empfehlen kann, der ein bisschen Magie, ein bisschen Märchen, Romantik und Spannung in einem Buch sucht. Für mich ist "Ein Prinz aus Silber und Gold" Jugendbuch-Fantasy in Perfektion! Es gibt von meiner Seite aus einfach nichts auszusetzen und ein absolutes Lesehighlight für mich!