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lieder an das große nichts

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An der Schwelle zum Schlaf, unterwegs durch die Großstadt, begegnen wir Nikolai Gogol und Marianne Faithful, Sockendandys und Partymädchen, Versehrten und Abgehängten, »mit dem gesicht nach unten«, »am broadway an der haltestelle«, »für zehn, fünfzehn minuten wirklich«. Sie sind »der spiele so müde, selbst die messer haben das stechen satt«. Denn was ist das Herz anderes als ein »muskulöses hohlorgan« — Kraken haben drei davon, wir Menschen: »eine plötzliche angst vor zügen«.
Mit untrüglichem Rhythmusgefühl und einem Ohr auf der Tanzfläche horcht Juliane Liebert in ihren flirrenden Gedichten auf »die einsamen, die lauten, die leichten dinge« und schreibt Verse von solcher Zartheit, dass sogar die Battlerapper getröstet werden. Denn selbst wenn die Erde »immer langsamer rotiert« und die Niagarafälle »abends abgestellt« werden — »morgens stellt man sie wieder an«.

84 pages, Hardcover

First published January 1, 2021

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Juliane Liebert

6 books12 followers

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
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455 reviews7 followers
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May 12, 2025
Sprachlich stark, in gewissen Zeilen sogar sehr stark, gut gezeichnete Bilder - mochte das Spiel mit den Kapiteltiteln sehr.

Meine Lieblingsgedichte:
-du bist mir verloren gegangen
-badamm badamm
-30
-seine hände sind die letzten
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