**Ich kämpfe zwischen Himmel und Hölle.** Nie hätte Toni sich träumen lassen, einmal an der Spitze der Gruppierung ihrer Feinde zu stehen. Doch nun führt die einstige Kopfgeldjägerin der Hölle die Nephilim an. Und auch wenn ihre teuflischen Verfolger fürs Erste zurückgeschlagen sind, ist ihr keine Atempause vergö Mehr und mehr Unterweltler werden vermisst und im Untergrund scheint sich etwas Gewaltiges zusammenzubrauen. Zu allem Überfluss verschwindet auch noch ihr himmlischer Gefährte Alek spurlos. Aber so einfach lässt sich Toni nicht unterkriegen. Sie ist entschlossen, den Mann zu finden, der ihr Herz und damit ihre ganze Welt auf den Kopf gestellt hat.
Teuflisch süffige Romantik, die dich die Realität vergessen lässt
//Dies ist der dritte Band der mitreißenden Urban-Fantasy-Serie von Sandra Binder. Alle Bände der Buchreihe bei -- Des Teufels Jägerin (Die Teufel-Triloge 1) -- Des Teufels Klinge (Die Teufel-Trilogie 2) -- Des Teufels Thron (Die Teufel-Trilogie 3)-- Teuflisch prickelnde Romantik im Fantasy-Sammelband (Die Teufel-Trilogie )// Diese Reihe ist abgeschlossen.
Spoileralarm: Dies ist eine Rezension zum letzten Teil der Trilogie. Ohne Spoiler zu den ersten Teilen geht es defitiv nicht ^^
# worum geht’s eigentlich? #
# erster Satz # Unsterblichkeit ist ein Fluch.
Sie kennt beide Welten, sie hat auf beiden Seiten Verbündete und scheint ein unfreiwilliges Bindeglied zwischen ihnen zu sein. Antonia, Toni, ehemalige Kopfgeldjägerin des Teufels und nun Anführerin der Friedenswächter auf Seiten der Engel. Welches Reich ihr nun lieber ist, kann Toni nicht einmal beantworten. Obwohl sie sich eine gute Truppe zusammenstellen konnte, gibt es noch immer zu viel zu tun. Die Unterweltler auf ihre Seite ziehen und auch die Engel an einen Tisch zu holen. Dann ist da auch noch das Versprechen, das sie Tai gegeben hat.. Und trotzdem scheint sie was zu übersehen. Irgendwas braut sich zusammen und Toni ahnt, dass es kein gutes Ende nehmen wird..
# und wie war es? # Allzu lang musste ich auf den Abschluss der Trilogie warten (deshalb heißen die ersten zwei Romane bei meinen verlinkten Rezensionen ein wenig anders und sehen auch anders aus ^^). Aber verdammt, das Warten hat sich gelohnt. Ich hatte ein wenig Angst, dass ich mich nicht mehr zu genau an die vorherigen Geschehnisse erinnern würde, aber die Autorin hat den (Wieder-)Einstieg leicht gemacht und die wichtigsten Infos am Rande einfließen lassen, ohne einen großen Rückblick zu schreiben. Nun aber zum Abschluss der Trilogie. Es war alles da, was ich schon an den ersten 2 Bänden geliebt habe: Spannung, Witz, tolle Dialoge. Hinzu kam ein wenig Herzschmerz, unerwartete Wendungen und alles zusammen ergibt einen mehr als würdigen Abschluss dieser außergewöhnlichen Trilogie. Natürlich wird die Erzählung von Toni getragen. Die raubeinige ehemalige Kopfgeldjägerin, die sich erst an die Arbeit im Team und mit den Engeln gewöhnen muss, das klingt nach viel Arbeit. An Tonis Seite finden sich aber noch viele spannende Charaktere: ihr bester Freund, Lestat, mein heimlicher Held seit dem ersten Teil. Alek, Finn und nicht zuletzt Tai geben durch ihren Einblick den Lesern noch mehr Informationen und lassen die Geschichte weiter wachsen. Abschließend bleibt zu sagen, dass sich das Warten gelohnt hat, ich aber gerade zum Ende hin echt traurig war, dass es nun zu Ende sein soll. Danke an die Autorin für diese schöne Lesereise!
Der Abschlussband der Teufels-Trilogie greift den Abschluss des vorherigen Bandes auf. Mit vereinten Kräften haben Toni und die Nephilim den Angriff der Unterwelt zerschlagen. Doch so sehr sich Tonis Seite über den Sieg freut, vor den weiteren Plänen Luzifers können sie irgendwann die Augen nicht mehr verschließen. Genauso wenig wie Alek die Augen vor dem Rat der Engel verschließen kann, die einen weniger wohlgesinnten Weg eingeschlagen haben. Somit heißt es für die Charaktere an jeder Front zu kämpfen, Intrigen zu erwarten, Verraten zu werden und an der Hoffnung festzuhalten. Auf den Leser warten bis zum Ende noch eine Menge Boshaftigkeit und Brutalität.
Doch was wäre ein Chaos auf allen drei Welten ohne ein wenig Humor?
Sandra Binder lässt sich in ihren Geschichten den bereits bekannten sarkastischen Humor und den ewigen Schlagabtausch in ihren Dialogen nicht nehmen. Spitzenreiter ist wie gewohnt unsere liebe nicht ganz so liebe Protagonistin Toni. Sie war mir seit Band 1 so sympathisch und ist mir durch die Charaktervertiefung in den folgenden Bänden immer weiter ans Herz gewachsen. Ihre unkonventionelle Art passt hervorragend in die originelle Geschichte und gibt dem Leser eine düstere, stark reflektierende Antagonistin, die anfängt für das Gute zu kämpfen.
Mein in den vorherigen Bänden größter Kritikpunkt – die Liebesgeschichte – nimmt kaum Platz in der Handlung ein. Im Fokus stehen die Pläne der großen Mächte und diese zu identifizieren… und möglichst abzuwenden. Mit größter Freude habe ich mitgerätselt und bin gespannt auf die nächsten Enthüllungen mit den Augen von Zeile zu Zeile gehuscht.
Wunderschön zu beobachten war außerdem, wie viel Präsenz Mittelhaupt- bis Nebencharaktere erhalten haben. So konnte ich neben meinem Lieblingsvampir Lestat auch nur schweren Herzens Abschied nehmen von Alexis, Vy und Finn. Insbesondere Finn hat mich überrascht, der sich immer mehr wie ein kleines Geschwisterchen mit Toni humorvoll kabbelt und für ein Grinsen bei anderen Buchcharakteren oder dem Leser sorgt.
Fazit:
Hier wurde ein absolut spannendes Finale geschrieben, das mit viel Humor und toll ausgearbeiteten Charakteren aufwartet. Ich persönlich war froh, dass der Fokus nicht mehr auf die Liebesgeschichte, sondern auf die Handlung drum herum gelegt wurde. Die Pläne und Intrigen der Unteren und Oberen Welt waren genial durchdacht und warten mit einigen Überraschungen auf den Leser. Wer auf der Suche nach einer düsteren Geschichte, neuen Ideen und viel Sarkasmus ist, wird sich auch hier wieder schnell aufgehoben fühlen. Ich werde die Geschichte und ihre Charaktere vermissen.
„Des Teufels Thron“ ist der Abschlussband der spannenden Teufels Trilogie von Sandra Binder. Nach den Schwierigkeiten der vorangegangenen Bände ist Toni in ihrer Rolle als Anführerin der Nephilim endlich angekommen. Die ehemalige Kopfgeldjägerin des Teufels hat ihre Aufgabe akzeptiert und wird inzwischen auch von den anderen anerkannt. Nach den Massenrekrutierungen der Vergangenheit und der Vernichtung von Max scheint Ruhe eingekehrt zu sein. Doch der Frieden ist trügerisch. Auf ganz stille Art und Weise verschwinden nicht nur unzählige Menschen, sondern auch jede Menge höllische Wesen von der Bildfläche. Irgendetwas braut sich im Hintergrund zusammen und Toni wäre nicht Toni, wenn sie das ignorieren würde.
Man sollte die ersten beiden Teile unbedingt gelesen haben, denn die Handlung setzt wieder nahtlos ein. Auch wenn Luzifers Pläne scheinbar durchkreuzt wurden, traut Toni der friedlichen Idylle nicht. Die Erfahrungen der Vergangenheit und ihr angeborenes Misstrauen lassen sie zweifeln, ob wirklich alles gut ist. Außerdem hat sie Tai und seiner Schwester ein Versprechen gegeben, welches sie unbedingt halten will. Toni hat sich ein ganzes Stück weiterentwickelt und ist mit ihrer Rolle als Anführerin der Nephilim deutlich gewachsen. An ihre großen Klappe und dem Drang, allen die sie provozieren, kräftig in den Hintern zu treten, hat sich zum Glück nichts geändert. Aber sie ist viel erwachsener geworden und handelt überlegter und nicht mehr so impulsiv wie früher. Ich liebe ihren trockenen Humor und die amüsanten Schlagabtausche, die sie sich vor allem mit ihrem Bruder Finn liefert. Der abschließende Band hält noch einmal viele Überraschungen bereit, auch wenn diesmal der Fokus mehr auf den gekonnt konstruierten Intrigen im Hintergrund liegt und weniger auf Action und Kampfszenen.
Mein Fazit: Der finale Höllenritt ist ein gelungener und stimmiger Abschluss für die humorvolle und packende Trilogie um die einzigartige Kopfgeldjägerin Toni. Von mir gibt es deshalb eine klare Leseempfehlung!
Der Kampf zwischen den Nephilim und den Dämonen geht weiter und Toni und ihr neuer Partner Finn befindet sich mitten drin. Als die Engel sich dann zurück ziehen und sich etwas großes in der Unterwelt anzubahnen droht, sind Toni und ihre Verbündeten auf sich alleine gestellt.
Bei diesem Buch handelt es sich um den 3. und letzten Teil der Trilogie. Die Handlung wird wieder aus den Perspektiven von Toni, Alex und Tai erzählt, die sich alle an verschiedenen Orten aufhalten.
Die Autorin legt dieses Mal sehr viel Wert auf die Charakterentwicklung, was mir sehr gut gefallen hat. Manchmal wird für meinen Geschmack etwas zu viel geredet, wodurch sich die Handlung etwas zieht. Außerdem finde ich, dass die Romantik in diesem Teil viel zu kurz kommt. Ich hatte mir da zwischen Toni und Alex etwas mehr erhofft. Die beiden sehen sich ja fast gar nicht.
Zum Ende hin wird es richtig dramatisch und auch sehr aktionreich. Das Ende ist sehr passend und hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich den 3. Teil ganz leicht schwächer fand, konnte mich das Buch überzeugen und bekommt deshalb die volle Punktzahl.
4.5 Sterne Bei allen drei Bänden ging es immer bis ca. zum 2. Kapitel und spätestens beim Anfang des 3. Kapitels hatte mich die Geschichte in ihrem Sog. Bei Band drei geht es wenig überraschend um das grosse Finale von Antonia und Finn, den Nephilim gegen das Obere Reich und das Untere Reich. Die Charakterentwicklung ist stark und mir gefällt diese Vermischung von schwarz und weiss, gut und böse. Dieses Ende hätte ich mir auch nicht vorgestellt und hat mir gefallen. Genau wie Antonia ist, ist auch das Ende einzigartig.