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Die Hofgärtnerin #1
Die Hofgärtnerin - Frühlingsträume
Oldenburg, 1891. Als Gärtnerin in der Natur zu arbeiten und die schönsten Blumen dieser Welt zu züchten, davon träumt Marleene schon ihr ganzes Leben. Doch ihr Wunsch scheint unerreichbar, denn eine Gärtnerlehre ist allein Männern vorbehalten. Aber Marleene gibt nicht auf: Kurzerhand schneidet sie sich die Haare ab und verkleidet sich als Junge – und bekommt eine Anstellung in der angesehenen Hofgärtnerei. Marleene ist überglücklich! Doch die anderen Arbeiter machen ihr den Einstieg alles andere als leicht, und es wird zunehmend komplizierter, ihre Tarnung aufrechtzuerhalten. Als sie dann auch noch die beiden charmanten Söhne der Hofgärtnerei kennenlernt, werden ihre Gefühle vollends durcheinandergewirbelt. Marleene muss sich entscheiden – folgt sie ihrem Traum oder ihrem Herzen …
- GenresHistorical
688 pages, Paperback
Published March 22, 2021
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Community Reviews
Displaying 1 - 15 of 15 reviews
February 5, 2022
Marleenes größter Wunsch ist es eine Gärtnerlehre zu machen, aber diese ist nur Männern vorbehalten. So entscheidet sie sich, sich als Junge zu verkleiden und ihre Ausbildung zu starten.
Mir hat der Auftakt um die Hofgärtnerei sehr gut gefallen und ich habe Marleene sehr gerne bei ihrer Geschichte begleitet. Ich fand es interessant Marleene in ihrer Zeit zu begleiten, in der für Frauen vieles noch nicht möglich war, aber die Themen der Frauenbewegung langsam aufkam.
Die Handlung konnte mich gut unterhalten, auch wenn einiges manchmal ein wenig in die Länge gezogen war und die Landschaft sowie Pflanzen mit sehr vielen Details beschrieben. Die detaillierten Beschreibungen haben aber gut zur Atmosphäre und Marleenes Leidenschaft für die Natur gepasst.
Bei manchen Charakteren habe ich mich bis zum Ende ein wenig schwer getan sie zuzuordnen, aber dennoch haben sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere interessante Persönlichkeiten.
Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und wie es mit Marleene und der Gärtnerei weitergeht.
Mir hat der Auftakt um die Hofgärtnerei sehr gut gefallen und ich habe Marleene sehr gerne bei ihrer Geschichte begleitet. Ich fand es interessant Marleene in ihrer Zeit zu begleiten, in der für Frauen vieles noch nicht möglich war, aber die Themen der Frauenbewegung langsam aufkam.
Die Handlung konnte mich gut unterhalten, auch wenn einiges manchmal ein wenig in die Länge gezogen war und die Landschaft sowie Pflanzen mit sehr vielen Details beschrieben. Die detaillierten Beschreibungen haben aber gut zur Atmosphäre und Marleenes Leidenschaft für die Natur gepasst.
Bei manchen Charakteren habe ich mich bis zum Ende ein wenig schwer getan sie zuzuordnen, aber dennoch haben sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere interessante Persönlichkeiten.
Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und wie es mit Marleene und der Gärtnerei weitergeht.
June 4, 2023
3⭐️
Vorweg: ich werde die Reihe gerne weiterlesen und freue mich schon auf die nächsten Bände. Das Thema rund um das Gärtnern hat mir sehr sehr gut gefallen und als Oldenburgerin waren der Schauplatz und die Atmosphäre ganz besonders toll.
Aber: viele der Figuren gingen mir zwischendurch so unheimlich auf die Nerven mit ihrer Naivität und ihrer (sorry, aber man kann es nicht anders sagen) schieren Dummheit und Kurzsichtigkeit. Manchmal musste ich das Buch tatsächlich pausieren und weglegen, damit ich mich nicht zu sehr aufrege. Außerdem wurden öfters irgendwelche Handlungsstränge angefangen, die dann irgendwo im Laufe des Buches verschwunden sind. Vielleicht greift der nächste Band hier einiges wieder auf, ansonsten wäre es ein bisschen unnötig.
Insgesamt bin ich bei einer mittelmäßigen Wertung von 3⭐️ gelandet.
Vorweg: ich werde die Reihe gerne weiterlesen und freue mich schon auf die nächsten Bände. Das Thema rund um das Gärtnern hat mir sehr sehr gut gefallen und als Oldenburgerin waren der Schauplatz und die Atmosphäre ganz besonders toll.
Aber: viele der Figuren gingen mir zwischendurch so unheimlich auf die Nerven mit ihrer Naivität und ihrer (sorry, aber man kann es nicht anders sagen) schieren Dummheit und Kurzsichtigkeit. Manchmal musste ich das Buch tatsächlich pausieren und weglegen, damit ich mich nicht zu sehr aufrege. Außerdem wurden öfters irgendwelche Handlungsstränge angefangen, die dann irgendwo im Laufe des Buches verschwunden sind. Vielleicht greift der nächste Band hier einiges wieder auf, ansonsten wäre es ein bisschen unnötig.
Insgesamt bin ich bei einer mittelmäßigen Wertung von 3⭐️ gelandet.
April 11, 2023
Oldenburg, Ende des 19. Jahrhunderts. Marleene wollte schon immer Gärtnerin werden und so in die Fußstapfen ihres verstorbenen Vaters treten – doch sie findet keine Anstellung und muss ihr Geld als Dienstmädchen in einem Hotel verdienen. Doch der Gedanke an ihren Lebenstraum lässt sie nicht los – und so versucht sie ihr Glück, indem sie sich als Junge verkleidet.
Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen und Marleene gerne begleitet – man kann sich vorstellen, dass sie als Junge verkleidet einiges erlebt, sich in Ausreden und Lügen winden muss, um ihre wahre Identität zu verbergen. Neben dem gesellschaftlichen Bild der damaligen Zeit, gibt es tolle Einblicke in die Pflanzenwelt und die Arbeiten einer Gärtnerei. Man merkt, dass die Autorin nicht nur gut recherchiert hat, sondern eigene Erfahrungen in die Geschichte verwebt hat, denn sie ist in einer Baumschule aufgewachsen und kennt sich daher sehr gut mit Pflanzen aus. Natürlich aber bleibt es nicht nur bei den Erlebnissen rund um die Pflanzenwelt, auch eine wirklich anmutende Liebesgeschichte fehlt nicht – und obwohl ich Liebesgeschichten – egal ob in der Gegenwart oder in einem historischen Roman – gar nicht so gerne lese, war die hier wirklich schön eingebunden und einfach rührend.
Die Figuren hat die Autorin alle wunderbar gezeichnet. Marleene als Protagonistin habe ich sofort ins Herz geschlossen – sie ist zwar an mancher Stelle etwas naiv und gutgläubig, dafür aber hat sie ihr Herz am rechten Fleck und wirklich nichts Böses im Sinn, ganz im Gegenteil, sie stellt sich immer noch schützend vor andere. Dabei verliert sie aber ihren ureigensten Wunsch nicht aus dem Blick – auch wenn es da die eine oder andere Hürde zu überwinden gibt. Marleene lebt mit ihrer Cousine Frieda zusammen in einer kleinen Kammer – auch sie mochte ich von Anfang an. Sie arbeitet in einer Blumenbinderei und hat den Glauben an die Liebe nach einem Reinfall verloren – aber auch bei ihr gibt es knisternde Momente und es war einfach schön, sie dabei zu begleiten. Julius und Konstantin sind die Söhne der Hofgärtnerei, in der Marleene sich einschleichen kann – und die beiden sind völlig verschieden. Während Konstantin charmant und weltgewandt auftritt und so jedes Frauenherz zum Schmelzen bringt, brennt Julius vor allem für die Blumen und will die Gärtnerei durch eigene Züchtungen voranbringen.
Langweilig wird es in diesem Roman nie, und auch wenn manches vielleicht ein wenig unrealistisch ist, bin ich doch in die Geschichte eingetaucht und habe Marleene sehr gerne begleitet. Erschreckend war, wie wenig Anerkennung Frauen damals erhalten haben, gelungen fand ich aber die Darstellung, wie Frauen sich in wirklich sehr kleinen Schritten Rechte erkämpfen. Die Schilderungen rund um Marleenes Maskerade waren amüsant und haben mich oft schmunzeln lassen. Die knisternden Szenen haben nie Überhand genommen und waren einfach schön zu lesen. Es gibt auch die eine oder andere Intrige und Ungerechtigkeit, insgesamt überwiegt aber die wohlige Atmosphäre. Ich mochte die Beschreibungen des Alltags in der Gärtnerei sehr, habe viel gelernt über das Pflanzen, Züchten und Versorgen der Blumen.
Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, trotzdem aber der Zeit angemessen. Die Buchseiten sind daher rasch dahingeflogen. Am Ende gibt es natürlich auch einige offene Fäden, die aber ganz bestimmt in den Folgebänden zusammenlaufen werden. Zum Glück sind die schon erschienen. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen und empfehle es auch Einsteigern ins historische Genre.
Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen und Marleene gerne begleitet – man kann sich vorstellen, dass sie als Junge verkleidet einiges erlebt, sich in Ausreden und Lügen winden muss, um ihre wahre Identität zu verbergen. Neben dem gesellschaftlichen Bild der damaligen Zeit, gibt es tolle Einblicke in die Pflanzenwelt und die Arbeiten einer Gärtnerei. Man merkt, dass die Autorin nicht nur gut recherchiert hat, sondern eigene Erfahrungen in die Geschichte verwebt hat, denn sie ist in einer Baumschule aufgewachsen und kennt sich daher sehr gut mit Pflanzen aus. Natürlich aber bleibt es nicht nur bei den Erlebnissen rund um die Pflanzenwelt, auch eine wirklich anmutende Liebesgeschichte fehlt nicht – und obwohl ich Liebesgeschichten – egal ob in der Gegenwart oder in einem historischen Roman – gar nicht so gerne lese, war die hier wirklich schön eingebunden und einfach rührend.
Die Figuren hat die Autorin alle wunderbar gezeichnet. Marleene als Protagonistin habe ich sofort ins Herz geschlossen – sie ist zwar an mancher Stelle etwas naiv und gutgläubig, dafür aber hat sie ihr Herz am rechten Fleck und wirklich nichts Böses im Sinn, ganz im Gegenteil, sie stellt sich immer noch schützend vor andere. Dabei verliert sie aber ihren ureigensten Wunsch nicht aus dem Blick – auch wenn es da die eine oder andere Hürde zu überwinden gibt. Marleene lebt mit ihrer Cousine Frieda zusammen in einer kleinen Kammer – auch sie mochte ich von Anfang an. Sie arbeitet in einer Blumenbinderei und hat den Glauben an die Liebe nach einem Reinfall verloren – aber auch bei ihr gibt es knisternde Momente und es war einfach schön, sie dabei zu begleiten. Julius und Konstantin sind die Söhne der Hofgärtnerei, in der Marleene sich einschleichen kann – und die beiden sind völlig verschieden. Während Konstantin charmant und weltgewandt auftritt und so jedes Frauenherz zum Schmelzen bringt, brennt Julius vor allem für die Blumen und will die Gärtnerei durch eigene Züchtungen voranbringen.
Langweilig wird es in diesem Roman nie, und auch wenn manches vielleicht ein wenig unrealistisch ist, bin ich doch in die Geschichte eingetaucht und habe Marleene sehr gerne begleitet. Erschreckend war, wie wenig Anerkennung Frauen damals erhalten haben, gelungen fand ich aber die Darstellung, wie Frauen sich in wirklich sehr kleinen Schritten Rechte erkämpfen. Die Schilderungen rund um Marleenes Maskerade waren amüsant und haben mich oft schmunzeln lassen. Die knisternden Szenen haben nie Überhand genommen und waren einfach schön zu lesen. Es gibt auch die eine oder andere Intrige und Ungerechtigkeit, insgesamt überwiegt aber die wohlige Atmosphäre. Ich mochte die Beschreibungen des Alltags in der Gärtnerei sehr, habe viel gelernt über das Pflanzen, Züchten und Versorgen der Blumen.
Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, trotzdem aber der Zeit angemessen. Die Buchseiten sind daher rasch dahingeflogen. Am Ende gibt es natürlich auch einige offene Fäden, die aber ganz bestimmt in den Folgebänden zusammenlaufen werden. Zum Glück sind die schon erschienen. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen und empfehle es auch Einsteigern ins historische Genre.
November 30, 2022
Marleenes Traum war es schon immer, Gärtnerin zu werden. Da dies den Frauen ihrer Zeit verwehrt blieb, verkleidet sie sich als Junge, um in der Hofgärtnerei eine Lehre beginnen zu können. Als endlich ihr Traum in Erfüllung geht, werden ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt und auch ihre Gefühle für die Söhne der Hofgärtnerei, bringen sie zunehmend durcheinander.
Durch ihre Verkleidung wird ihr aber auch die Ungleichheit von Männern und Frauen, Arbeitern und Bürgerlichen bewusst und sie beginnt, sich mit ihrer vorgegebenen Rolle im Berufs- und Familienleben auseinanderzusetzen.
Hauptsächlich aus Marleenes Sicht wird die Handlung beschrieben, dennoch kommen zwischendrin auch immer die anderen Handelnden zu Wort, sodass man die Gefühle und Motivationen aller gut nachvollziehen kann. Die Geschichte ist gespickt mit liebevollen Details über die Pflanzen, das Umland und die Stadt Oldenburg und man kann die Lieblingspflanzen von Marleene, den Flieder, fast durch das Buch riechen.
Insgesamt hat mir das Buch recht gut gefallen, es liest sich flüssig, ist spannend und man fiebert mit Marleene mit. Wer ab und zu Bücher dieses Genres liest, wird einige Handlungsstränge als vorhersehbar erkennen, was mich jedoch nicht allzu sehr gestört hat. Für einen Nachmittag auf der Gartenliege eignet es sich sehr gut!
Der erste Band lässt am Ende zahlreiche offene Handlungsstränge zurück, sodass man gespannt sein kann, was einen in den nächsten Teilen erwartet.
Durch ihre Verkleidung wird ihr aber auch die Ungleichheit von Männern und Frauen, Arbeitern und Bürgerlichen bewusst und sie beginnt, sich mit ihrer vorgegebenen Rolle im Berufs- und Familienleben auseinanderzusetzen.
Hauptsächlich aus Marleenes Sicht wird die Handlung beschrieben, dennoch kommen zwischendrin auch immer die anderen Handelnden zu Wort, sodass man die Gefühle und Motivationen aller gut nachvollziehen kann. Die Geschichte ist gespickt mit liebevollen Details über die Pflanzen, das Umland und die Stadt Oldenburg und man kann die Lieblingspflanzen von Marleene, den Flieder, fast durch das Buch riechen.
Insgesamt hat mir das Buch recht gut gefallen, es liest sich flüssig, ist spannend und man fiebert mit Marleene mit. Wer ab und zu Bücher dieses Genres liest, wird einige Handlungsstränge als vorhersehbar erkennen, was mich jedoch nicht allzu sehr gestört hat. Für einen Nachmittag auf der Gartenliege eignet es sich sehr gut!
Der erste Band lässt am Ende zahlreiche offene Handlungsstränge zurück, sodass man gespannt sein kann, was einen in den nächsten Teilen erwartet.
March 30, 2021
Da gerade Frühling ist, hat mich das Cover mit den wunderschönen Blumen direkt angesprochen. "Die Hofgärtnerin" ist der erste Roman den ich aus diesem Genre gelesen habe. Und er hat mir Lust auf mehr gemacht. Mir gefällt die Blumenthematik sehr. Ich finde toll, dass man nicht nur aus der Sicht von Marleene, der Protagonistin, liest, sondern auch Passagen aus der Perspektive anderer Figuren das Geschehen betrachtet. Ich habe total mitgefiebert, ob Marleene erkennt was für ein Halunke Konstantin ist und war überglücklich, als sie erkannte was für ein schlechter Mensch er ist. Ich habe eine richtige Abneigung gegen Konstantin entwickelt. Bruno habe ich lieb gewonnen, und wünsche mir für ihn sehr, dass Greta für ihn Gefühle entwickelt und von Konstantin loskommt. Ein toller Abschluss sind die Erklärungen zum historischen Hintergrund etc. von der Autorin selbst und die Rezepte mit Flieder werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Ich bin gespannt, ob im nächsten Band vielleicht eine andere Blume die Hauptrolle spielt und es dann im Anhang Rezepte mit dieser Blume gibt. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band im nächsten Frühjahr.
This entire review has been hidden because of spoilers.
January 17, 2024
Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Eine junge Frau, Ende des 19. Jahrhunderts, die einen Beruf lernen möchte, der zur damaligen Zeit nur Männern vorbehalten war. Sie geht ein großes Risiko ein um ihren Wunsch zu erfüllen, immer die Angst im Nacken erkannt zu werden. Dieses Buch hält mir mal wieder vor Augen, was viele Frauen in der Vergangenheit riskiert haben, damit Frauen in unserer Zeit, Berufe nach ihren Wünschen wählen dürfen, wobei die Gleichberechtigung auch heute noch nicht ihr Ende gefunden hat. Aber das ist ein anderes Thema.
December 11, 2025
Toller Start einer historischen Saga! Es war ein rundum gelungener Mix: das atmosphärische Setting in Oldenburg mit der historischen Hofgärtnerei, norddeutsche Bräuche und plattdeutsche Sprache. Richtiges Heimat Gefühl! Nochmal Augen öffnend war der Fokus auf zeitpolitische Themen des Jahres 1891 und der anstehende Wandel: gesellschaftliche Stellung der Frauen, Klassenunterschiede und Emanzipation der Arbeiter.
May 26, 2021
Mitreißender Auftakt der Hofgärtnerinnen Saga
Oldenburg 1891,
Marleene hat die Liebe zu Pflanzen von ihrem Vater geerbt.
Ihr größter Traum ist eine Gärtnerlehre in der Hofgärtnerei, in der schon ihr Vater gearbeitet hat.
Doch Frauen ist es zu dieser Zeit nicht vergönnt als Gärtnerin zu arbeiten.
Marleene schneidet sich die Haare ab, zieht Männerkleidung an und gibt sich als Junge aus.
Sie hast Glück und bekommt eine Lehrstelle in der Hofgärtnerei.
Doch die Gärtner machen Marleene die Arbeit nicht leicht.
Dazu kommen noch die zwei charmanten Söhne der Gärtnerei.
Auch wenn Marleene sich als Mann ausgibt fühlt sie doch wie eine Frau.
Wie lange kann sie ihre Tarnung aufrechterhalten?
„Die Hofgärtnerin – Frühlingsträume“ ist der Auftakt der Hofgärtnerinnen Saga von Rena Rosenthal.
Die Autorin hat als Kind viel Zeit in der Baumschule ihrer Eltern verbraucht. All ihr Wissen und ihre Liebe zu Pflanzen sind in dieses Buch mit eingeflossen.
Die Protagonisten wurden mit viel Liebe zum Leben erweckt.
Besonders ist mir Marleene ans Herz gewachsen.
Eine kluge und liebeswerte junge Frau. Für ihren Traum Gärtnerin zu werden gibt sie sogar ihre Identität auf.
Auch die Familie Goldbach denen die Hofgärtnerei gehört gefällt mir gut.
Alexander Goldbach, Vater von zwei Söhnen und einer Tochter ist mir recht sympathisch,
auch wenn er nicht immer ganz gerecht ist. Besonders seinem jüngsten Sohn Julius gegenüber.
Die beiden Brüder sind sehr unterschiedlich.
Julius der die Gärtnerei einmal weiterführen soll muss immer wieder hinter seinem älteren Bruder Konstantin zurückstehen.
Konstantin fühlt sich zu höherem geboren und ist ein richtiger Frauenheld.
Über Rosalie die Tochter der Familie Goldbach habe ich mich oft amüsiert. Sie schafft es in jeder Situation die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
Und es gibt noch einige tolle Charaktere die mir das Lesen zu einem Vergnügen gemacht haben.
Der Schreibstil von Rena Rosenthal ist flüssig und leicht verständlich. Die Geschichte ist fesselnd erzählt und das Buch mit über 660 Seiten hat sich sehr schnell gelesen.
Besonders gefallen haben mir die eingeworfenen lateinischen begriffe der Pflanzen und das Plattdeutsch, was immer mal wieder eingestreut wurde. Es macht die Geschichte besonders authentisch.
Auch die Zeit in der die Geschichte spielt wird gut vermittelt.
Nicht nur der Stand der Frau wird aufgezeigt, sondern auch die Unterschiede zwischen der Arbeiterklasse und dem Bürgertum kommt gut zum Vorschein.
Über die Arbeitsbedingungen habe ich mich manchmal erschreckt. Ein 10-12 Stundentag war normal und was so ein Arbeitgeber alles von seinen Mitarbeitern verlangen kann ist schon allerhand.
Heute kann man sich das gar nicht mehr vorstellen.
Mit „Die Hofgärtnerin – Frühlingsträume“ ist eine neue, emotionale und wunderschön erzählte Saga geboren.
Ich kann ich es kaum erwarten bis im nächsten Jahr der 2. Band erscheint.
Oldenburg 1891,
Marleene hat die Liebe zu Pflanzen von ihrem Vater geerbt.
Ihr größter Traum ist eine Gärtnerlehre in der Hofgärtnerei, in der schon ihr Vater gearbeitet hat.
Doch Frauen ist es zu dieser Zeit nicht vergönnt als Gärtnerin zu arbeiten.
Marleene schneidet sich die Haare ab, zieht Männerkleidung an und gibt sich als Junge aus.
Sie hast Glück und bekommt eine Lehrstelle in der Hofgärtnerei.
Doch die Gärtner machen Marleene die Arbeit nicht leicht.
Dazu kommen noch die zwei charmanten Söhne der Gärtnerei.
Auch wenn Marleene sich als Mann ausgibt fühlt sie doch wie eine Frau.
Wie lange kann sie ihre Tarnung aufrechterhalten?
„Die Hofgärtnerin – Frühlingsträume“ ist der Auftakt der Hofgärtnerinnen Saga von Rena Rosenthal.
Die Autorin hat als Kind viel Zeit in der Baumschule ihrer Eltern verbraucht. All ihr Wissen und ihre Liebe zu Pflanzen sind in dieses Buch mit eingeflossen.
Die Protagonisten wurden mit viel Liebe zum Leben erweckt.
Besonders ist mir Marleene ans Herz gewachsen.
Eine kluge und liebeswerte junge Frau. Für ihren Traum Gärtnerin zu werden gibt sie sogar ihre Identität auf.
Auch die Familie Goldbach denen die Hofgärtnerei gehört gefällt mir gut.
Alexander Goldbach, Vater von zwei Söhnen und einer Tochter ist mir recht sympathisch,
auch wenn er nicht immer ganz gerecht ist. Besonders seinem jüngsten Sohn Julius gegenüber.
Die beiden Brüder sind sehr unterschiedlich.
Julius der die Gärtnerei einmal weiterführen soll muss immer wieder hinter seinem älteren Bruder Konstantin zurückstehen.
Konstantin fühlt sich zu höherem geboren und ist ein richtiger Frauenheld.
Über Rosalie die Tochter der Familie Goldbach habe ich mich oft amüsiert. Sie schafft es in jeder Situation die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
Und es gibt noch einige tolle Charaktere die mir das Lesen zu einem Vergnügen gemacht haben.
Der Schreibstil von Rena Rosenthal ist flüssig und leicht verständlich. Die Geschichte ist fesselnd erzählt und das Buch mit über 660 Seiten hat sich sehr schnell gelesen.
Besonders gefallen haben mir die eingeworfenen lateinischen begriffe der Pflanzen und das Plattdeutsch, was immer mal wieder eingestreut wurde. Es macht die Geschichte besonders authentisch.
Auch die Zeit in der die Geschichte spielt wird gut vermittelt.
Nicht nur der Stand der Frau wird aufgezeigt, sondern auch die Unterschiede zwischen der Arbeiterklasse und dem Bürgertum kommt gut zum Vorschein.
Über die Arbeitsbedingungen habe ich mich manchmal erschreckt. Ein 10-12 Stundentag war normal und was so ein Arbeitgeber alles von seinen Mitarbeitern verlangen kann ist schon allerhand.
Heute kann man sich das gar nicht mehr vorstellen.
Mit „Die Hofgärtnerin – Frühlingsträume“ ist eine neue, emotionale und wunderschön erzählte Saga geboren.
Ich kann ich es kaum erwarten bis im nächsten Jahr der 2. Band erscheint.
April 18, 2021
Eindringlich schildert die Autorin Rena Rosenthal das Leben und die Probleme der Menschen Ende des 19. Jahrhunderts. Die Schwierigkeiten der unterschiedlichen Klassen untereinander, aber und vor allem auch die Stellung der Frau in der Gesellschaft zu der Zeit werden deutlich behandelt. Die Frauenbewegung, die Kämpfe der Sozialdemokraten für bessere Arbeitsbedingungen; doch auch die Schwierigkeiten des Bürgertums lässt die Autorin nicht außer Acht. All diese Aspekte verbindet sie in ihrem umfassenden ersten Teil einer Trilogie um das Mädchen Marleene. Langweilig wird es mir beim Lesen zu keiner Zeit! So viele Probleme und Machtspielchen muss die junge Frau bestehen und sie erhält dabei die Unterstützung ihrer Cousine Frieda, die (fast) immer eine Lösung parat hat.
Die Charaktere sind hervorragend von der Autorin beschrieben, jede Figur ist klar erkennbar, das Leben der Menschen kann ich bildlich vor mir sehen und die einzelnen Szenen vor meinen Augen ablaufen sehen. Der Schreibstil ist flüssig und Rena Rosenthal hat die Historik hervorragend studiert und verblüfft zudem mit einem ausgezeichneten Pflanzenkunde-Wissen.
Ein Buch, mit dem ich mich als Leserin länger beschäftigen muss, denn hat es über 600 Seiten! Das mich jedoch voll und ganz mitnehmen konnte in eine Welt, die aus Arbeiter- und Frauensicht, zum Glück hinter uns liegt. Natürlich spreche ich meine unumwundene Leseempfehlung aus und vergebe dem historischen Roman fünf von fünf möglichen Sternen.
Die Charaktere sind hervorragend von der Autorin beschrieben, jede Figur ist klar erkennbar, das Leben der Menschen kann ich bildlich vor mir sehen und die einzelnen Szenen vor meinen Augen ablaufen sehen. Der Schreibstil ist flüssig und Rena Rosenthal hat die Historik hervorragend studiert und verblüfft zudem mit einem ausgezeichneten Pflanzenkunde-Wissen.
Ein Buch, mit dem ich mich als Leserin länger beschäftigen muss, denn hat es über 600 Seiten! Das mich jedoch voll und ganz mitnehmen konnte in eine Welt, die aus Arbeiter- und Frauensicht, zum Glück hinter uns liegt. Natürlich spreche ich meine unumwundene Leseempfehlung aus und vergebe dem historischen Roman fünf von fünf möglichen Sternen.
April 3, 2021
"Es gibt keine Sache der Welt, die ein norddeutscher Mann nicht mit einem alles sagenden 'Hmm' beantworten könnte."
Marleene verkleidet sich als Junge, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen und eine Gärtnerlehre zu beginnen.
Der Anfang ist ein bisschen lang geraten und ich war nicht gleich von der Geschichte überzeugt. Nachdem Marleene ihre Lehre aber beginnt, nimmt die Erzählung Fahrt auf und es wird spannend.
Die verschiedenen Charaktere ihrer Arbeitskollegen und-kolleginnen sind schön dargestellt und teilweise sehr liebenswert. Man kann wunderbar mitleiden und mitfiebern.
Als gebürtige Norddeutsche (die das Leben in eine andere Ecke der Republik geführt hat) hat mir der norddeutsche Lokalkolorit sehr gefallen. Das ist der Autorin bei einigen Figuren sehr gut gelungen. Das Zitat oben ist z.B. sehr, sehr passend.
Nebenbei werden zeitpolitische Fragen wie die Frauen- und Arbeiteremanzipation aufgenommen und interessant behandelt.
Blumen und Gärtnern sind eigentlich überhaupt nicht meine Themen. Aber Rhododendren, die im Buch ein großes Thema sind, kennt wohl jeder, der mal irgendwann durch einen Park spaziert ist. Man muss also kein passionierter Gärtner sein, um bei den Themen mitzukommen.
Am Ende fand ich es wieder etwas viel ungelöste Handlungsstränge. Klar, dass damit die Neugierde auf den nächsten Band geweckt werden soll, aber ich fand es zu viele offene Angelegenheiten und darum etwas unbefriedigend.
Alles in allem aber ein schönes Buch, dass das Herz erwärmt.
Marleene verkleidet sich als Junge, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen und eine Gärtnerlehre zu beginnen.
Der Anfang ist ein bisschen lang geraten und ich war nicht gleich von der Geschichte überzeugt. Nachdem Marleene ihre Lehre aber beginnt, nimmt die Erzählung Fahrt auf und es wird spannend.
Die verschiedenen Charaktere ihrer Arbeitskollegen und-kolleginnen sind schön dargestellt und teilweise sehr liebenswert. Man kann wunderbar mitleiden und mitfiebern.
Als gebürtige Norddeutsche (die das Leben in eine andere Ecke der Republik geführt hat) hat mir der norddeutsche Lokalkolorit sehr gefallen. Das ist der Autorin bei einigen Figuren sehr gut gelungen. Das Zitat oben ist z.B. sehr, sehr passend.
Nebenbei werden zeitpolitische Fragen wie die Frauen- und Arbeiteremanzipation aufgenommen und interessant behandelt.
Blumen und Gärtnern sind eigentlich überhaupt nicht meine Themen. Aber Rhododendren, die im Buch ein großes Thema sind, kennt wohl jeder, der mal irgendwann durch einen Park spaziert ist. Man muss also kein passionierter Gärtner sein, um bei den Themen mitzukommen.
Am Ende fand ich es wieder etwas viel ungelöste Handlungsstränge. Klar, dass damit die Neugierde auf den nächsten Band geweckt werden soll, aber ich fand es zu viele offene Angelegenheiten und darum etwas unbefriedigend.
Alles in allem aber ein schönes Buch, dass das Herz erwärmt.
June 26, 2022
Diese Geschichte war echt schön.
Gekauft habe ich das Buch wegen des Covers und meiner eigenen Liebe zum Gärtnern. Dieser Aspekt kommt in der Geschichte definitiv nicht zu kurz. Es ist schön mit wie viel Liebe zur Natur die Autorin schreibt.
Die Geschichte ist umfangreich und gut durchdacht. Ich wurde hin und wieder von Wendungen überrascht und zum Ende gab es Spannung. Man könnte meinen es gäbe nichts zu meckern. Dennoch hatte ich immer wieder keine Lust zu dem Buch zu greifen und vieles erschien mir langwierig. Ich muss wohl akzeptieren, dass die tendenziell ausschweifenderen und langsam erzählten historischen Frauenromane nicht mein Steckenpferd sind, auch wenn ich sie doch ziemlich schön finde.
Stand jetzt bin ich unentschlossen ob ich weiterlese. Vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt - wobei dann vermutlich auch nicht mehr. Hmmmm…
Gekauft habe ich das Buch wegen des Covers und meiner eigenen Liebe zum Gärtnern. Dieser Aspekt kommt in der Geschichte definitiv nicht zu kurz. Es ist schön mit wie viel Liebe zur Natur die Autorin schreibt.
Die Geschichte ist umfangreich und gut durchdacht. Ich wurde hin und wieder von Wendungen überrascht und zum Ende gab es Spannung. Man könnte meinen es gäbe nichts zu meckern. Dennoch hatte ich immer wieder keine Lust zu dem Buch zu greifen und vieles erschien mir langwierig. Ich muss wohl akzeptieren, dass die tendenziell ausschweifenderen und langsam erzählten historischen Frauenromane nicht mein Steckenpferd sind, auch wenn ich sie doch ziemlich schön finde.
Stand jetzt bin ich unentschlossen ob ich weiterlese. Vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt - wobei dann vermutlich auch nicht mehr. Hmmmm…
February 26, 2022
Für mich absolut verdiente 5 Sterne! Ich bin von Anfang an so in der Geschichte und der Szenerie versunken. Habe mitgelacht, mitgefiebert und mitgeweint und teilweise wirklich vergessen, dass ich gerade ein Buch in der Hand halte.
Nicht nur vom Schreibstil her, sondern auch von der Erzählweise, den unterschiedlichen Charakteren und den Handlungssträngen bin ich sehr begeistert, sodass es für mich ein absolutes Highlight war, das mich schon richtig in Frühlingsstimmung gebracht hat.
Kann ich nur weiterempfehlen! Wunderschöne Geschichte und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
Nicht nur vom Schreibstil her, sondern auch von der Erzählweise, den unterschiedlichen Charakteren und den Handlungssträngen bin ich sehr begeistert, sodass es für mich ein absolutes Highlight war, das mich schon richtig in Frühlingsstimmung gebracht hat.
Kann ich nur weiterempfehlen! Wunderschöne Geschichte und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
June 4, 2025
Sehr schöne Geschichte über Marleen. Es lehrt einen viel über die Zeit, in der Frauen gesellschaftlich noch so viel weniger Möglichkeiten hatten.
Leider ein unzufriedenstellendes Ende.. nach knapp 700 Seiten so vieles unklar 👀
Leider ein unzufriedenstellendes Ende.. nach knapp 700 Seiten so vieles unklar 👀
October 8, 2024
Ein Wohlfühl Roman!
January 2, 2023
Dvorní zahradnice - Jarní sen, je knihou, která přináší velice zajímavý pohled, na konec 19. století. Tedy na dobu, kdy se poměry ve společnosti začaly zpozvolna měnit. Na síle nabírala dělnická a socialistická hnutí, a ke slovu se dostávají i Sufražetky, boj za rovnoprávnost, a volební práva žen.
Příběh tak, přináší lehce nadnesený a zromantizovaný vhled, do daného období a celkové situace. To vše, zabalené do velice čtivého, a poutavého kabátku.
Do této knihy jsem se začetla neuvěřitelně snadno. A i když se na první pohled zdá, že se v příběhu mísí až příliš postav, a to včetně jejich životních osudů, snadno si mnohé z nich oblíbíte, jiné vás zaujmou a další, třeba i překvapí. Příběh je ucelený, zajímavý, rychle pohltí, čte se dobře a jedním dechem. Spojení s květinami i zahradnictvím, ho obzvláště pro milovníky těchto témat, ještě ozvláštní, a učiní o to lákavějším.
Osobně se už moc těším na další díly, jelikož tato kniha má vše, co má správný úvod historické ságy, obnášet.
Příběh tak, přináší lehce nadnesený a zromantizovaný vhled, do daného období a celkové situace. To vše, zabalené do velice čtivého, a poutavého kabátku.
Do této knihy jsem se začetla neuvěřitelně snadno. A i když se na první pohled zdá, že se v příběhu mísí až příliš postav, a to včetně jejich životních osudů, snadno si mnohé z nich oblíbíte, jiné vás zaujmou a další, třeba i překvapí. Příběh je ucelený, zajímavý, rychle pohltí, čte se dobře a jedním dechem. Spojení s květinami i zahradnictvím, ho obzvláště pro milovníky těchto témat, ještě ozvláštní, a učiní o to lákavějším.
Osobně se už moc těším na další díly, jelikož tato kniha má vše, co má správný úvod historické ságy, obnášet.
Displaying 1 - 15 of 15 reviews










