Silva sollte schon längst die große Liebe gefunden haben. Sie kann jedem Mann seine Wünsche von den Augen ablesen, doch leider interessieren sich die Herren nie für ihre Bedürfnisse. Vielleicht weil sie selbst nicht weiß, was sie eigentlich erwartet. Als sie auch noch von ihrem aktuellen Freund verlassen wird, weil er sie für zu „umsorgend“ hält, reicht es. Silva verordnet sich eine Männerpause, um herauszufinden, was sie tatsächlich will. Doch die Herren stehen weiterhin bei ihr Schlange. Jetzt muss sie durchhalten und zu sich selbst stehen. Ist ihr Traummann vielleicht näher, als sie denkt?
Ein humorvoller Wohlfühlroman über die Suche nach der wahren Liebe
Marit Bernson wurde 1977 in Mecklenburg geboren. Nach dem Abitur studierte sie in Kassel und Berlin. Danach zog sie nach Oberfranken, wo sie immer noch mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt. Sie schreibt Liebesromane, Kinderbücher und humorvolle Geschichten.
Es geht um Silva, die von einer Beziehung in die nächste rutscht und es immer allen Männern recht machen möchte. Dabei ordnet sie ihre Bedürfnisse und Wünsche immer unter. Damit muss Schluss sein, meint ihre Kollegin Annette und verordnet ihr eine Männerpause.
Eine nette Idee, und ich fand die Geschichte unterhaltsam. Zum Teil ein bisschen überspitzt, aber auch witzig und originell. Ein Frauenroman über eine junge Frau, die zu sich selbst findet. Und am Ende findet sie natürlich auch die Liebe. Da haben mir allerdings ein bisschen die Emotionen gefehlt; die kamen bei mir jetzt nicht so wirklich an. Dennoch ein guter Roman, kurzweilig und interessant.