Kaufen, kaufen, kaufen. Wir können nicht anders. Kaufen, so scheint es, macht glücklich. Doch warum eigentlich? Was passiert beim Shoppen in und mit uns? Warum können wir nicht nichts kaufen? Und kann Konsum „gut“ sein – für mich, für die Umwelt, für die Menschen“?
Nunu Kaller geht dem Konsum im Alltag auf den Grund. Sie surft das Dopamin-High bei der Schnäppchenjagd, entlarvt die Tricks der Supermärkte und zerlegt die Greenwashing-Tricks der Modeindustrie. Sie untersucht die Psychologie unseres Kaufantriebs, wie ihn Industrie und Markt füttern und tritt dafür ein, dass KundInnen nicht die Alleinverantwortung für nachhaltigen Konsum hingeschoben wird. „Kauf mich!“ ist ein kämpferischer Aufruf und zeigt uns, wie wir von passiven KonsumentInnen zu aktiven GestalterInnen werden können. (Klappentext)
Ich würde es als Einsteigerbuch in die Thematik bezeichnen. Positiv finde ich die gute Lesbarkeit und die persönliche Aufarbeitung des Themas. Im gleichen Zug negativ empfinde ich, dass es zwar viele verschiedene Aspekte aufweist, aber immer lediglich an der Oberfläche kratzt.