Sie stehen im Supermarkt, in der U-Bahn oder an der Brüstung eines Hochhauses – Menschen! Man kann ihnen nicht entkommen und sie haben alle etwas gemein: Sie tun irgendetwas, meist nervt es … Alexander Prinz, den meisten wohl besser bekannt als Der Dunkle Parabelritter, verleiht in diesem sarkastischen Pamphlet seinem Frust über unsere Spezies Ausdruck. Er kommentiert die verschiedenen Abschnitte unseres Lebens, philosophiert über die Liebe und rechnet mit der Gesellschaft ab. Welche Kindheitstraumata sind vielleicht doch ganz nützlich? Kann der Spagat zwischen On- und Offlinewelt gelingen? Ist die Schere zwischen Arm und Reich schon stumpf? Ein humoristischer Rundumschlag mit Erleuchtungspotenzial und zugleich ein satirisches Selbstporträt der »Generation Y«.
Alexander Prinz wurde 1994 in Sachsen-Anhalt geboren und wuchs im beschaulichen Nemsdorf-Göhrendorf auf, einem der letzten Funklöcher der Republik. Von dort aus entwickelte sich Der Dunkle Parabelritter erst zum erfolgreichsten Content Creator der deutschen Metalszene und bald zu einem der bekanntesten Politikkommunikatoren des Landes. In seinen Videos hilft er seiner Community, politische und gesellschaftliche Entwicklungen einzuordnen, und arbeitet Hintergründe und Zusammenhänge heraus. Mittlerweile produziert er auch für das öffentlich-rechtliche Content-Netzwerk Funk. Alexander Prinz lebt in Halle an der Saale.
Abgebrochen. Nach etwa 1,5 Stunden Hörzeit des Audiobooks. Ich bin jetzt kein Fan des "Dunklen Parabelritters", einige seiner Videos mag ich, andere nerven mich unfassbar. Bereits schon nach wenigen Minuten. Und so auch hier im (Hör-)Buch: Belangloses Gelaber des Laberns Willen. So kommt es mir vor. Warum nicht komprimiert als Video? Oder als Standup bzw Poetryslam Beitrag? Klar, weil man "schon immer mal ein Buch schreiben wollte" - wie er uns gleich im Vorwort erzählt. Labern des Laberns Willen. Schon klar. Mach ich ja auch manchmal. Ich nehme nur kein Geld dafür XD Positiv erwähnen möchte ich die Sprache. Herr Prinz/Der Ritter legt (genau wie in seinen Videos) enormen Wert auf die Sprache. Das mag der*die Eine begrüßen, mich nervt es oft (nicht immer) bereits schon nach wenigen Minuten. Warum hab ich mir das Hörbuch also überhaupt gekauft? Weil ich ihm eine Chance geben wollte. Und ich habe mich in der ersten halben Stunde tatsächlich köstlich amüsiert. Doch dann war der Lack ab. Völlig subjektiv. Nicht mein (Hör-)Buch.
Ein Interview mit Alex zum Thema Content Creation, neuer Journalismus in digitalen Formaten und natürlich Literatur gibt's hier; mehr dazu auch im Nachrichtenblock unserer aktuellen Podcast-Show.
War das jetzt ein satirischer Ratgeber zur reinen Unterhaltung? Oder wollte der Ritter doch irgendwas zum Ausdruck bringen? Falls dem so sein sollte ist es komplett an mir vorbeigegangen. Nach jedem Kapitel habe ich mich gefragt, was ich da gerade überhaupt gelesen habe, und ich konnte es nie beantworten. An zwei, drei Stellen musste ich schmunzeln, an weitaus mehr Stellen jedoch empfand ich nur Fremdscham.
DNF after 11%. Not for me, but also not sure for whom this is, apart from seemingly the author, who is evidently his own No 1 fan. What can I say- went into this with no expectations, which were still disappointed.
Ich habe nicht viel erwartet und wurde dennoch irgendwie enttäuscht. Dieses Buch besteht größtenteils aus ausschweifendem Geyappe über Sex und sich selbst (und auch beides zusammen) - so viele Einblicke in das Sexualleben des Autors wollte (und will) ich noch immer nicht haben!
Durch den sehr umfangreichen Wortschatz und den komplexen Satzbau, ebenso wie durch die Verwendung lyrischer Stilmittel (die jedes Mal selbst beweihräuchernd genannt werden), entsteht eine Dissonanz zwischen sprachlichem Handwerk und Inhalt. Des Weiteren wird versucht, die Inhaltsleere und die starke Anti-Alles-Haltung damit zu kompensieren.
Zudem ist nur mit größter Mühe ein stringenter roter Faden aufzufinden – wenn überhaupt einer vorhanden ist. Ich habe mich oft während des Lesens gefragt, was die Kernaussage dieses "Ratgebers" sein könnte, oder was mir der Autor mit seinem Werk vermitteln mag. Doch kann ich beides nicht beantworten, da sich mir nichts dergleichen offenbart hat.
Im Kapitel "Letzte Lektion", welches im Vergleich zu den anderen Kapiteln durch den Verzicht von pubertärem Humor ernster gehalten ist, wird deutlich, auf welchem Niveau das Buch hätte sein können.
Heilige Scheiße... womit habe ich da meinen Sonntag verbracht? Hab die letzten Seiten nur noch durchgeblättert. Das Buch wird aber sowas von sofort wieder verkauft! Hoffentlich nimmt diese wahnsinnig lustigen (nicht) "Weisheiten" niemand ernst! Ich weiß nicht mal genau, was ich da gelesen habe. Der Autor springt von einem Thema zum anderen und in den einzelnen Kapiteln tut er das selbe... Man kam einfach nicht mit und am Ende war ich dermaßen verwirrt, worauf er hinauswollte. Neben dem Humor hat mir auch einfach der, wenn vielleicht auch dünne, rosa Faden gefehlt. Ja, es soll viel Sarkasmus und sowas sein, hab ich schon verstanden, aber ein bisschen was kann man doch auch erwarten, oder? Worum ging es jetzt eigentlich?
4/5* Ich muss ehrlich gestehen, ich habe etwas... Anderes erwartet. Nicht unbedingt besser, aber anders. Die einzelnen Stücke des Buches, die Alex auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht hat, fangen den Grundgedanken des Buches zwar ein, aber beim Lesen fühlt es sich trotzdem anders an, als erwartet. Dass Herr Prinz schreiben kann, stellt er aller aller spätestens mit dem Kapitel "Letzte Lektion" eindeutig klar. Meiner Meinung nach ist genau das jedoch der Grund, warum ich mich über ein Buch mit klar zusammenhängenden Kapiteln noch mehr gefreut hätte.
Leider fehlte mir ein wenig Tiefgang. Immer wenn ich dachte, jetzt wird es interessant war das Kapitel zu Ende. Das Buch ist unheimlich wortgewandt geschrieben, gleichzeitig aber sehr flapsig. Gelesen funktionierte das leider nur stellenweise gut, ich könnte mir aber vorstellen, dass es als Hörbuch fantastisch ist. Ich lese viele Romane und dieser Ratgeber war kein übler "Gaumenreiniger" zwischen zwei Reihen.
Ansonsten hab ich mich gefragt, ob das so ein Männer-Buch sein soll oder doch der Versuch von Humor… wenn die Kapitel, in denen der Autor schreibt, wie er vermutlich spricht vorbei sind, wird’s leichter mit der Lektüre und Fans von Alex haben vielleicht sogar ihren Spaß. Ich hab mich dagegen eher gefragt, was da soll.
Fühlt sich ein bisschen so an als hätte ich mir meine eigene Meinung in eloquenteren, wenn auch ähnlich vulgären, Formulierungen in den Arsch geblasen. Was soll ich sagen... Alex ist ein kluger Mensch mit klugen Meinungen :)
Nach mehreren Anläufen und in der Hälfte des Buches musste ich aufgeben. Der derbe Schreibstil hat mir überhaupt nicht gefallen und inhaltlich war es weder lustig, spannend, toll noch nützlich.