Ein sehr persönlicher Einblick in ein Leben, das von einer bis vor kurzem unerkannten Depression gezeichnet war. Dann die Phase des "kann das wirklich sein" bis zum Beginn der Therapie und der Anfang eines neuen Anfangs mit der Diagnose. Der Stil des Autors erlaubt einen schnellen Zugang in sein Erleben und Empfinden ohne jemals sentimental zu werden. Das Sprachniveau ist nie abgehoben und alle wissenschaftlichen Erklärungen gut verständlich. Doch darum geht es ja eigentlich nicht - hier geht es um einen Menschen wie du und ich und was in ihm vor sich ging, vor, während und mit der Erkenntnis, das die Depression bei allem mit am Tisch sitzt, was er tut, fühlt, sagt und wie er sich und uns erlebt. Wer Depression verstehen will, der muss es lesen.