Wieder vereint kehren Kommissar Ibram Gaunt und Erstes Tanith-Regiment an den Schauplatz eines ihrer größten Triumphe zurück, wo sie jedoch das Unheil erwartet.
WARUM DU DIESES BUCH LESEN SOLLTEST
Die Geister kehren zu einem Schlachtfeld ihrer Vergangenheit zurück, welches es viel gekostet hat und nun auch ihre Zukunft bestimmen könnte.
DIE GESCHICHTE
Der Kreuzzug in den Sabbatwelten zeigt keine Anzeichen, ein Ende zu finden, und so werden auch die Missionen für Kommissar Ibram Gaunt und das Erste und Einzige Tanith-Regiment immer gefährlicher und zermürbender. Ihre jüngsten Aufträge schicken sie zurück nach Gereon, einer Welt, welche die Geister bereits viel gekostet hat, und an einen Ort, dessen nervenaufreibendes Grauen selbst diesen hartgesottenen Soldaten schwer zusetzt.
INHALT
Der Kreuzzug Die Jago-Mission Der Eiserne Stern
Geschrieben von Dan Abnett Übersetzt von Christian Jentzsch
Wieso habe ich noch einmal so lange gebraucht, dieses Buch zu lesen? Ach ja, an die 700 kleingedruckte Seiten. Ok, das ist der Grund. Definitiv nicht der Inhalt, denn Gaunt und seine Geistern überzeugen auch in diesen Geschichten wieder von Anfang bis Ende.
Das erste Buch in dieser Sammlung hat ein klein wenig etwas von "Im Westen nichts Neues", denn diese Titel hier sind, was einige überraschen mag, keineswegs kriegsverherrlichend. Eher im Gegenteil. Wir erleben die ganze dreckige, eklige Sache mit. In der Zukunft zwar, aber auch im Jahre 40'000 ist Krieg noch immer Krieg und Menschen sterben.
Das zweite Buch dagegen funktioniert wiederum ganz anders. Hier haben wir es fast schon mit einer Haunted House-Geschichte zu tun. Eine Gruselgeschichte mit Geistern und Gaunts Geistern. Leicht ironisch, aber wirklich gut gemacht von Grossmeister Abnett.
Das einzige, was ich ihm ankreide, ist, dass er die Frauenfiguren kläglich vernachlässigt. Dafür gibt es hier einige, deren Geschichten auch erzählt werden wollen. Es scheint fast so, als würde Abnett sie aufsetzen, um später mehr über sie zu schreiben, und es dann einfach vergessen? Das ist schade, denn auch diese Frauen erleben einiges, worüber sich zu berichten lohnt.