»Letzten Sommer sind Gertrud und ich unter die Laubenpieper gegangen. Der Gunter Herbst, Gertruds Lebensgefährte, musste nämlich unters Messer. Und da ihm seine Kohlrabis und Tomaten so sehr am Herzen liegen, haben wir uns derweil um seine Parzelle in der Kolonie ‚Abendfrieden‘ gekümmert. Aber herrje, so ein Garten ist ja niemals fertig! Wenn Se hinten gejätet haben, sprießt vorne schon wieder das Unkraut. Trotzdem haben wir bei der Wahl zum schönsten Garten der Kolonie den zweiten Platz gemacht! Für den ersten Platz hat es nicht gereicht, wissen Se, meine Tochter Kirsten hatte uns eine hübsche Topfpflanze ins Gewächshaus gestellt, und dann hatten wir wegen Hanfanbau das Ordnungsamt da, weil uns der Günter Habicht verpfiffen hat, denken Se sich das nur! Aber ein zweiter Platz ist ja auch schön.« Renate zieht die Gummistiefel an und packt Handy und Rosenschere ein. Freuen Sie sich auf ihre Abenteuer in der Kleingärtnerkolonie!
Renate Bergmann, geb. Strelemann, wohnhaft in Berlin. Trümmerfrau, Reichsbahnerin, Haushaltsprofi und vierfach verwitwet: Seit Anfang 2013 erobert sie Twitter mit ihren absolut treffsicheren An- und Einsichten - und mit diesem Buch jetzt die ganze analoge Welt.
Torsten Rohde, Jahrgang 1974, hat in Brandenburg/Havel Betriebswirtschaft studiert und als Controller gearbeitet. Sein Twitter-Account @RenateBergmann, der vom Leben einer online-Omi erzählt, entwickelte sich zum Internet-Phänomen. "Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker" unter dem Pseudonym Renate Bergmann ist seine erste Buch-Veröffentlichung.
Ein Buch von Renate Bergmann zu lesen, ist wie beim Kaffeeklatsch bei der Großtante eingeladen zu sein. Bei der noch sehr rüstigen alten Tante, die schon viel im Leben erlebt hat und gerne davon erzählt, immer wieder abschweift vom eigentlichen Thema und kleine Umwege geht. So habe ich Renate in nur drei Büchern mittlerweile schon ziemlich gut kennengelernt.
Allerdings kann ich ihre Bücher meist nicht in einem Rutsch durchlesen, ab und ab brauche ich auch mal eine Pause von ihrer ganzen Quasselei. Und es hat ja auch keinen wirklichen Spannungsbogen, wie andere Romane es zumeist haben, der mich antreiben würde unbedingt weiterzulesen. Doch als willkommene Ablenkung zum Nachmittagstee lese ich die 'Online-Omi' ganz gerne mal.
Diesmal dreht sich ja alles um das Thema Garten, zumindest die meiste Zeit. Renate kümmert sich zusammen mit Freundin Gertrud um den kleinen Schrebergarten von deren Freund Gunter. Da dieser - also der Garten, nicht der Gunter - ein bisschen verlottert ist, räumen die rüstigen Damen da erstmal ordentlich auf und machen alles "alters-sicher". Schon erstaunlich, was die zwei da mit ein bisschen Unterstützung schaffen. Und obwohl sie dieses Projekt ja aus reiner Not und Hilfsbereitschaft übernommen haben, macht es ihnen dann mit der Zeit auch sichtlich Spaß. Mittenmang gibt es auch die ein oder andere Anekdote aus ihrem langen Leben. Und sogar ein paar Tipps zum Gärtnern hat Renate auf Lager! Sie ist zwar keine Erika Krause sagt sie (jaa, auch diese Dame und ihre Sendung "Du und ein Garten" kenne ich selbst noch aus DDR-Zeiten, genau wie Renate Bergmann), aber über die Jahre hat sie ja doch so einige Erfahrungen gesammelt und nützliche Garten-Leif-Häx aufgeschnappt, die Renate jetzt gerne weitergibt.
Da ich bereits einige Bücher von dem Online-Phänomen Renate Bergmann gelesen habe und von den Büchern auch häufig gut unterhalten wurde, war ich schon sehr gespannt auf "Fertig ist die Laube", bei dem die rüstige Renterin sich im Schrebergarten nützlich macht und sich um den Garten eines Freundes kümmert, der aufgrund einer Operation verhindert ist. Leider empfand ich das Buch jedoch nicht so gelungen, wie die anderen Werke, sodass ich letztendlich ein wenig enttäuscht bin.
Renate Bergmann ist das Pseudonym von Torsten Rohde, der regelmäßig die neuesten Abenteuer von der Rentnerin auf Papier bringt. "Fertig ist die Laube" liest sich dabei leicht und flüssig, ist an sich auch unterhaltsam, allerdings hat mir dieses Mal das gewisse Etwas gefehlt, um vollends begeistert zu sein. Manche Anekdoten empfand ich leider als sehr flach und wenig kreativ, sodass ich insgesamt schon bessere Bücher von der Online-Omi gelesen habe.
Das Thema Gärtnern an sich ist interessant und es gibt tatsächlich den ein oder anderen guten Tipp, allerdings empfand ich alle weiteren kleinen Anekdoten, wie z.B. das Verhalten auf Hochzeiten oder auch, wie man sein Gewürzregal sortiert, als sehr uninspiriert und erschreckend unlustig, teilweise sogar unsympathisch, was man bislang von der Online-Omi nicht gewohnt war. Beim Lesen fühlte es sich teilweise sogar so an, als sei bei Renate Bergmann die Luft raus, was doch sehr schade ist.
Dennoch ist hier nicht alles so schlecht, wie es auf dem ersten Blick klingt, denn mit "Fertig ist die Laube" hat man die richtige Jahreszeit zur Veröffentlichung gewählt, sodass man hier tatsächlich gute Einblicke in das Thema Garten und Gemüseanbau erhält und manche Tipps direkt umsetzen kann. Man kann also durchaus auch gute Dinge aus dem Buch mitnehmen, nur leider hat es mich nicht so sehr begeistert, wie die Werke zuvor.
Kurz gesagt: "Fertig ist die Laube" bietet zwar hin und wieder einige humorvolle Momente und interessante Tipps, allerdings wollte der Funke bei mir nicht komplett überspringen, da mir die Geschichte oft zu flach und unkreativ war. Somit ist es für mich das bislang schlechteste Buch über die Online-Omi, da ich mir mehr erhofft habe.
Dies ist das erste Buch des Autors unter diesem Pseudonym, das ich gelesen habe. Wäre es das Debüt, würde ich kein weiteres lesen, aber ich hoffe, so viele begeisterte Leser der Reihe haben Recht, dass dies das schlechteste ist und gebe Band 1 noch eine “Schangse”.
Das Cover hat mich angesprochen, und weil ich bei Twitter schon so manche humorvolle Perle des Autors gelesen habe, kann ich getrost sagen, dass mir auch der etwas andere Schreibstil gefällt: Es liest sich wie ein Monolog bei einem Gespräch mit einer älteren Dame, die viel erlebt hat, oft vom Thema abschweift und nur die Deutsche Sprache kennt. Schauplatz ist eine Kleingartenanlage Berlins.
Leider gibt es im Grunde nur ein Thema, nämlich das Thema Garten. Zwar schweift Renate oft ab und erzählt auch Anderes aus dem eigenen oder dem Leben Anderer, aber es geht eigentlich nur ums Gärtnern. Es gibt ein paar Ratschläge, die ich so noch nicht kannte, einige Anekdötchen, aber auch so abschreckende Dinge, wie auf Hochzeiten gestohlenes Silber, das wohl witzig sein sollte, es aber nicht ist.
Spannung habe ich vergeblich gesucht. Der Vorteil dabei ist natürlich, dass man das Buch jederzeit zur Seite legen kann, ohne vor Spannung nicht schlafen zu können. Aber es zog mich so überhaupt nicht. Hin und wieder war es witzig, und ich habe etwa dreimal auflachen müssen, aber wenn ich beim Lesen unterbrochen wurde, habe ich das stellenweise sogar begrüßt.
Ergo kann ich nur 05/10 Punkte geben und hoffen, dass Buch 1 interessanter, weniger langatmig und vielleicht sogar ein bisschen spannend sein wird.
Gunter, der Lebensabschnittsgefährte von Renates Freundin Gertrud, muss unters Messer. Das Problem: Er hat einen Garten und der will auch während seiner Abwesenheit bewirtschaftet werden. Gertrud und Renate nehmen sich der Parzelle an und was sie da vorfinden ist „interessant“. Ein bisschen Gießen und Unkraut jäten – das reicht nicht. Aber Renate Bergmann wäre nicht Renate Bergmann, würde sie nicht auch das in den Griff bekommen…
Aktuell bin ich viel im Gewächshaus, säe, wässere und freue mich, wenn die Saat aufgeht. Zwischendurch brauche ich aber auch andere Arten der Zerstreuung und daher kam der neue Renate-Bergmann an sich schon wie gerufen, aber das Thema passte ja wie Faust aufs Auge. Die rüstige Rentnerin ist eine einzige Erfolgsgeschichte aus meiner Sicht und das kommt nicht von ungefähr. Renate nimmt kein Blatt für den Mund, nennt Dinge beim Namen und ist auch immer Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen. Das ist einfach extrem unterhaltsam und sorgt immer wieder für Lacher. Sie nimmt dabei auch immer wieder Bezug zu gesellschaftlichen Themen und analysiert die Lage treffend und humorvoll zugleich. Ihre Altersweisheit spielt auch immer wieder mit rein und so finde ich in den Büchern immer wieder Dinge, die mich auch echt zum Nachdenken animieren, selbst wenn es an sich eben "nur" Humor ist. Renates Leben ist alles andere als ruhig und langweilig - ganz im Gegenteil, es ist erfüllt von den verschiedensten Menschen, die sich eben so in Berlin Spandau tummeln. Da gibt es die alten Freunde, auch wenn es immer weniger werden, die esoterische Tochter, die Verwandtschaft durch die zahlreichen verblichenen Ehemänner, einen pedantischen Platzwart oder auch Nachbarn... selbst wenn man noch keines der Bücher gelesen hat, kann man sich die Leute vorstellen und in gewisse "Schubladen" stecken. Manches mag ein bisschen überzeichnet sein, aber das tut der Sache keinen Abbruch. Auch stört es überhaupt nicht, dass Frau Bergmann zwischendurch immer wieder mal auf dem Weg zur Hauptgeschichte Ausflüge in ihre Vergangenheit unternimmt oder sonstige Anekdoten zum besten gibt, denn eine Renate Bergmann ist eben sehr gut informiert und möchte auch den Leser voll und ganz mitnehmen. Das dies gelingt, liegt auch am kurzweiligen Schreibstil und an der bildlichen Sprache, die das Gefühl aufkommen lässt, als würde man Frau Bergmann wirklich über die Schulter sehen.
Doch das Buch war nicht nur ziemlich witzig, sondern hatte auch noch einen Mehrwert, zumindest für Gartenneulinge. Mir hatte es jetzt zwar keine neuen Erkenntnisse geliefert, aber dafür bin ich auch einfach zu sehr im Thema. Die Entwicklung des Gartens ist gut nachvollziehbar und man bekommt wirklich Lust selbst direkt auch etwas zu machen (falls man nicht so mittendrin ist), ach ja und doch habe ich etwas immerhin mitgenommen: Von den Zucchinipflanzen werde ich in diesem Jahr mindestens zwei hergeben ;)
Ich habe nicht alles von Frau Bergmann gelesen, aber doch einiges und während mich die letzten ein, zwei Bücher nicht so ganz abgeholt haben, war ich hier wirklich begeistert. Thema, Schreibstil und Humor haben genau meinen Geschmack getroffen. Daher volle Punktzahl und ich bin gespannt, wohin es bei der nächsten Aktion der Online-Omi geht.
Eigentlich mag ich Renate Bergmann lieber vorgelesen als selbstgelesen; die Hörbücher sind immer so zuckersüß eingesprochen und die Erzählerin hat einfach die meiner Meinung nach genau passende Bergmannsche Sprechstimme. „Fertig ist die Laube“ habe ich nun aber eben doch mit ganz eigenen Augen gelesen – und zwar in einem Rutsch, an einem Nachmittag, gemütlich auf dem Balkon sitzend und während das sonst eher wenig zu bedeuten hat, ist es in diesem Fall doch eine Erwähnung wert, denn aktuell geht es mir definitiv nicht gut und ich muss meine Lektüren momentan einfach in winzige Häppchen stückeln, um sie überhaupt verzehren zu können. Da war mir die Online-Omi nun also ein wenig wie ein Licht in finstrer Nacht, das mir einen ziemlich vergnüglichen Nachmittag beschert hat und dem ich nur schon darum selbstverständlich nur die Bestwertung zukommen lassen kann.
Im letzten Jahr tat ich mich mit „Ans Vorzelt kommen Geranien dran“ zwar ein wenig schwer; da wurden mir die Erlebnisse zwischenzeitlich etwas zu regiokrimimäßig; aber „Fertig ist die Laube“ war für mich wieder in altbekannter Renate-Bergmann-Form gehalten. Eine Figur aus „Fertig ist die Laube“ hatte hier nun auch einen Cameo-Auftritt, den ich zwar eine nette Idee fand, auf den ich aber auch hätte verzichten können.
Wie gesagt: Dieses Buch ließ sich flüssig weglesen; Renate Bergmann zeigte sich einmal mehr als Frau, die nicht lang fackelt, wobei ich hier letztlich doch etwas verwundert war, dass die titelgebende Laube letztlich quasi „kernsaniert“ war, ohne dass ich den Eindruck gehabt hatte, dass in der vorgegebenen Zeit hier wirklich so viel gemacht hätte werden können, zumal sich Frau Bergmann auch sehr mit den allgemeinen Widrigkeiten einer Kleingartenkolonie auseinandersetzt. Da wurde mir dann doch etwas zu wenig Plackerei vermittelt. Andererseits: So hat es definitiv mehr Lust auf Gartenarbeit, oder auch nur Balkongärtnerei, gemacht. ;)
Online-Oma Renate Bergmann ist zurück und in einem Berlin, in dem von Corona keine Rede ist, geht sie unter die Kleingärtner. Zwar ist die 82-Jährige gut damit beschäftigt, ihre vier Ehemänner oder vielmehr ihre Gräber zu gießen - aber was tut man nicht alles für gute Freundinnen, in diesem Fall Gertrud. Deren Lebensgefährte muss sich nämlich einer Bandscheibenoperation unterziehen. Doch wer kümmert sich in der Zwischenzeit um die Kleingartenparzelle?
Klar, dass Renate Bergmann da nicht untätig bleiben kann und in gewohnt launigem Ton in "Fertig ist die Laube" die Welt der Kleingärtner kommentiert. Dass ihr Einsatz nötig ist, stellen die beiden Frauen schnell fest, denn in einer Laubenpieperkolonie herrschen strenge Regeln und so manchem ist die mit jeder Menge Metallschrott überlagerte Parzelle des Bandscheibenpatienten schon länger ein Dorn im Auge. Ganz besonders dem Verwalter der Kleingärtnergemeinschaft, den Renate noch als Platzwart von ihrem Campingabenteuer kennt....
Die beiden rüstigen Damen aquirieren Helfer, zücken den Korn-Flachmann und krempeln die Ärmel hoch. Gewissermaßen nach dem Motto: Einmal Trümmerfrau, immer Trümmerfrau. Das Aufräumen der Parzelle kriegen sie jedenfalls hin, dann ist der gärtnerische Ehrgeiz geweckt. Zwischen dem Spießertum strenger Kleingartenregeln, in denen selbst die Höhe der Hecke normiert ist, und ökologischen Freigeistern, die am bei Neumond Unkraut jäten (oder war es Vollmond?) lernt auch die erfahrene Gräberpflegerin Renate einiges dazu. Nur was mit all den vielen Zucchini zu machen ist, die von Kleingärtner zu Kleingärtner "verschenkt" werden, bleibt nicht nur ihr ein Rätsel.
Launig geschrieben in gewohnter Manier ist auch dieser Monolog der "Online-Oma" unterhaltsam zu lesen. Für ein paar Schmökerstunden in der Laube oder auf dem Balkon auch für Nicht-Gärtner geeignet.
Es gibt viel zu tun! Packen wir's an! . In "Fertig ist die Laube" geht Renate Bergmann unter die Laubenpieper. Die Online-Omi übernimmt zusammen mit ihrer Freundin Gertrude die Pflege eines Kleingartens - weil der Parzellenbesitzer Gunter gerade mal an der Bandscheibe operiert werden muss. . Autor Torsten Rohde hat die Kunst- und Kultfigur Renate Bergmann erschaffen. Als Online-Omi ist sie bekannt geworden. Seit sie ein "Händi" hat, entdeckt sie die Welt von "Fässbook, Twitter & Co". Ihre Geschichten tippt sie in einen "Klappcomputer" - und lässt uns Leser so an ihren Erlebnissen teilhaben. . Renate Bergmann ist Ü80, vierfach verwitwet und reich an Erfahrung in allen Lebenslagen. Zu allem gibt die rüstige Seniorin ihren Senf dazu. Dabei kommt sie vom Höcksken aufs Stöcksken. Auch in "Fertig ist die Laube" muss der Leser einigen Erzähl-Schlenkern folgen. Aber letztendlich landen wir immer wieder im "KV Abendruh". Und da bewahrheitet sich, was man so vom Hörensagen kennt: Kleingärtnern ist kein Vergnügen. Der Vorstand achtet millimetergenau auf die Höhe der Hecke - und noch vieles mehr. . "Fertig ist die Laube" passt thematisch gut in die Zeit, wo doch jeder gerade seinen Garten, Vorgarten, Balkon oder irgendwas anderes frühlingsfit macht. Ausmisten, aussäen und aufhübschen ist angesagt. Renate Bergmann erzählt locker. Ich hätte sie mir aber noch amüsanter vorgestellt. Ein paar Kapitel statt eines durchgängigen Textes hätten mir das Lesen sicher erleichtert. Trotzdem ist das Buch ein netter Begleiter für die ersten lauen Tage auf der Terrasse und eine unterhaltsame Lektüre, bei der man nach Feierabend einfach mal den Kopp abschalten kann.
Das Buch handelt von Renate Bergmann, auch genannt die Online Omi, weil sie aktiv auf Twitter unterwegs ist. Diese kümmert sich, mit ihrer Freundin zusammen,um den verwilderten Garten, von dessen Lebensgefährten, der sich nach einer Bandscheiben Operation in Rhea befindet.
Selbst wenn man denkt die Omi schreibt hier selbst, so ist es doch der Autor Torsten Rohde, der dahintersteckt.
Die Geschichte hat mich sowas von begeistert und in ihren Bann gezogen, das ich es Ostern nicht mehr aus der Hand legen konnte und mehrfach laut lachen musste. So witzig geschrieben, auch wenn das eine oder andere ernstere Thema vorkommt. Nebenbei kann man sogar noch was lernen, da Frau Bergmann, den einen oder anderen Tipp, einer Hausfrau und hochbetagten Dame bereit hält. Selbst wenn man die vorherigen Bände nicht kennt, macht das wenig, da immer auf alles genau eingegangen wird und auch die Personen und Eigenarten genau beschrieben werden. So war ich relativ schnell im Bilde und bin jetzt um so neugieriger auf das vorher Geschehene. Ich würde sagen, das ideale Geschenk für jeden, dem man mal wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern will. Bei mir selbst hat es der Osterhase, in Form meines Vaters, gebracht und ich kann es zu 100 Prozent weiterempfehlen.
Die beliebte Oma Renate Bergmann erzählt in ihrem neuesten Buch von ihren Abenteuern bei den Laubenpiepern. Ihre Freundin Gertrud hat nämlich einen Freund, den Gunter Herbst, und der musste sich plötzlich operieren lassen und war daher nicht imstande, sich selbst um seinen Kleingarten zu kümmern. Renate ist ja trotz ihrer 82 Jahre noch recht rüstig, aber in so einem Garten gibt es doch viel mehr zu tun, als nur ein bisschen zu gießen! Und so müssen sie erstmal entrümpeln, bevor sie so richtig loslegen können. Aber dann wird gepflanzt und gedüngt, was das Zeug hält! Sie machen sogar den 2. Platz bei der Inspektion durch die Gartenkommission!
Auch der neueste Band mit Renate Bergmann reizt zum Lachen ohne Ende. Sie hat einen trockenen Humor, mit dem sie ihre unterhaltsamen Erzählungen würzt. Dazu kommen ihre Erinnerungen an früher, wie z.B. in der früheren DDR mit selbst angebautem Gemüse gehandelt wurde und damit noch Gewinn gemacht werden konnte. Natürlich weiß sie auch allerhand über die Nachbarn im Kleingartenverein zu berichten und über den Ärger mit dem übergenauen Aufpasser Günter Habicht. Ein amüsantes Buch, ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Frau Bergmann weiß was sich gehört und vor allem, dass man sich unter Freunden hilft. So auch dieses Mal, als es darum geht den Garten von Gunter Herbst während seines Krankenhausaufenthaltes zusammen mit seiner besseren Hälfte und Renates besten Freundin Getrud zu pflegen.
Ich habe schon einige Bücher von und um Renate Bergmann gelesen, aber dieses Geschichte konnte mich nicht so richtig abholen. So genau kann ich auch nicht sagen, woran es liegt. Der Schreibstil ist flüssig und im gewohnten „Bergmann-Stil“. Möglichweise passierte mir zu wenig spannendes und aufregendes. Das im Klappentext angeteaserte Malheur habe ich mir wesentlich nervenaufreibender vorgestellt, es war aber noch wenig Seiten bereits abgehandelt. Die Geschichte plätschert somit etwas vor sich hin und wir erfahren wieder ein paar neue Dinge aus dem Leben von Frau Bergmann. Mich konnte das Buch und die darin niedergeschriebenen Anekdoten aber leider nicht packen.
Das Cover behält den Stil der Vorgängerbücher bei und gefällt mir gut.
Für Bergmann-Neulinge und eingefleischte Fans der alten Dame sehr zu empfehlen. Wem bisher die Bücher mittelmäßig bis gut gefallen haben, kann ich das Buch nur bedingt empfehlen, da es schon unterhaltsamere Geschichten aus dem Bergmann-Universum gab.
Meinung: Die Renate Bergmann Reihe zählt zu einen meiner liebsten und lustigsten Reihen, die ich jedes Jahr aufs neue gerne lesen und auch dieses Mal habe ich das neue Buch der Reihe durchaus gerne gelesen, allerdings zählte dieser Band nicht zu den besten. Wie gewohnt bekommen wir den Charme und den Humor, der eben typisch für Renate Bergmann ist mit auf den Weg, dieser könnte mich die meiste Zeit über auch durchaus gut amüsieren und unterhalten. Dennoch muss ich sagen, dass mir das gewisse etwas und die frische gefehlt hat, die ich bei vielen anderen Bänden, besonders der ersten Teile erlebe durfte. Dennoch ist dieses Buch keinesfalls schlecht und erfüllt das was man zu erwarten hat: Eine kurzweilige, unterhaltsame, eigensinnige Lektüre, die einen für kurze Zeit den Alltagsstress vergessen lässt. Zwar nicht der beste Teil der Reihe, sondern eher ein durchschnittlicher Teil, dennoch unterhaltsam.
Zum Inhalt: Die Online-Omi Renate gärtnert und wenn sie etwas macht, dann aber so richtig. Gertruds Lebensgefährte Gunter muss ins Krankenhaus und Renate und Gertrud kümmern sich um seine Kleingartenparzelle und wie. Sie entrümpeln alles und pflanzen, was das Zeug hält und gewinnen auch noch einen Preis damit. Was Gunter wohl sagen wird, wenn er aus Krankenhaus und Reha zurückkommt? Meine Meinung: Die Romane der Online-Omi sind immer wieder amüsant und kurzweilig. Zum Glück nie so lang, denn der Humor nutzt sich im Verlauf immer etwas ab, aber im richtigen Maß passt das alles sehr schön und ist eine nette Unterhaltung. Was mir auch immer gefällt, sind die Fremdworte, die even do geschrieben werden, wie man sie spricht und man erst ein zweites Mal schauen muss, was eigentlich gemeint ist. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Fazit: Wieder sehr amüsant
Ein neuer Renate Bergmann Roman ist für mich immer Pflichtlektüre. Nach dem Renate im vorherigen Band campen war, geht es nun wiederum ins Grüne. Das das Gärtnern im Schrebergarten mit viel Arbeit verbunden ist, ist klar. Aber davor scheut sich eine Renate Bergmann natürlich nicht.
Genauso klar ist es, dass uns liebenswerte und auch mal weniger liebenswerte Nachbarn in der Kleingärtnerkolonie erwarten. Besonders gefreut habe ich mit über Herrn Habicht – den wir ja schon vom Campingplatz her kennen – und seine Rolle also Kontrolleur der offiziellen und selbst gemachten Regeln, bei der sogar eine Drohne zum Einsatz kommt.
Ich habe mich wieder köstlich amüsiert und ahne, welches Thema das nächste Buch der Reihe haben wird. Ich hoffe, dass ich damit richtig liege, denn das verspricht wieder eine tolle neue Geschichte von Renate.
Im letzten Sommer sind Renate und ihre Freundin Gertrud unter die Laubengärtner gegangen. Der Besitzer musste ins Krankenhaus. Den Beiden macht der Anbau von Gemüse viel Freude, vor allem Renate. Bewaffnet mit Gummistiefeln, Handy und allerlei Unkraut- und Ungeziefervernichter macht sich die Oma ran an den Garten ...
Ein herrlicher Humor, viel Witz und Situationskomik, so wird die Laubenkolonie aufs Korn genommen. Ein lustiger Schreibstil, die Worte die Renate benutzt, das alles macht großen Lesespaß. Natürlich ist es nicht ernstgemeint und es fehlt ein wenig die "Geschichte". Es ist mehr eine Aneinanderreihung von Begebenheiten, die ordentlich durch den Kakao gezogen werden. Die Art von Buch muss man mögen. Ich habe mich jedenfalls sehr gut amüsiert und unterhalten gefühlt. Ein Buch für ein paar entspannte Lesestunden.
Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, da ich den Charakter Renate Bergmann und die gesamte Romanwelt sehr gern mag. Und meine Erwartungen wurden wieder komplett erfüllt! Das Buch erzählt eine in sich abgeschlossene Geschichte über den Sommer in einer Kleingartenanlage, in der auch Anekdoten und Figuren aus vorherigen Büchern aufgegriffen werden. Man kann das Buch aber problemlos losgelöst von den restlichen Bänden lesen.
Der Schreibstil ist flüssig, abwechslungsreich, umgangssprachlich und leicht zu lesen bzw. zu verarbeiten. Man fliegt quasi durch die Seiten und ich konnte das Buch, das ja auch nicht so lang ist, an einem Stück beenden. Dabei habe ich stellenweise wirklich herzlich gelacht. Renate und ihre Freunde sind lustig, authentisch und einfach normale Menschen, wie man sie auch als Nachbarn haben kann. Es wird kein Blatt vor den Mund genommen und auch mal Klartext geredet. Das ist auch ein positiver Aspekt des Buches, es ist genauso unterhaltsam wie lehrreich. Man wird immer wieder spielerisch mit der Nase auf wichtige Themen gestoßen und zum Nachdenken angeregt. Genauso erhält der Leser viele hilfreiche Tipps und Tricks, man hat wirklich das Gefühl, eine ältere Dame erzählt aus ihrem Leben.
Alles in Allem ist Fertig ist die Laube ein sehr unterhaltsamer Roman, der Autor hat die perfekte Mischung aus Spaß und Ernst gefunden.