Offene Grenzen – keine Forderung könnte der aktuellen politischen Stimmung mehr widersprechen. Dieses Buch zeigt: Eine Welt mit offenen Grenzen ist nicht nur möglich – sondern sogar dringend notwendig.
Volker Heins zeigt, dass Mauern und Abschottung kein Garant für Wohlstand und Sicherheit sind, sondern eine Gefahr für die Demokratie. Anders als andere Experten beschreibt er die weltweiten Wanderungsbewegungen nicht nur aus der Perspektive der Regierungen, sondern auch aus der Perspektive von Migranten. Mehr noch: Er geht unserem Bedürfnis nach Grenzen und Abgrenzung auf den Grund. Sein leidenschaftliches Plädoyer für eine realistische Politik der allmählichen Öffnung aller Staatsgrenzen macht deutlich, dass globale Bewegungsfreiheit für den Bestand einer stabilen und gerechten Weltordnung unverzichtbar ist. Dieses Buch zeigt, welche Voraussetzungen dazu notwendig sind und wie in Zukunft unser Zusammenleben neu und besser gelingen kann – über alle Grenzen hinweg.
Ein fundiertes Plädoyer für eine Welt mit offenen Grenzen
Offene Grenzen – keine Forderung könnte der aktuellen politischen Stimmung mehr widersprechen. Dieses Buch zeigt: Eine Welt mit offenen Grenzen ist nicht nur möglich – sondern sogar dringend notwendig. Volker Heins zeigt, dass Mauern und Abschottung kein Garant für Wohlstand und Sicherheit sind, sondern eine Gefahr für die Demokratie. Anders als andere Experten beschreibt er die weltweiten Wanderungsbewegungen nicht nur aus der Perspektive der Regierungen, sondern auch aus der Perspektive von Migranten. Mehr noch: Er geht unserem Bedürfnis nach Grenzen und Abgrenzung auf den Grund.
„Wenn es stimmt, dass das Bedürfnis nach räumlicher Freizügigkeit gleichsam ein natürliches Recht begründet, dann dürfen Staaten dieses Recht nur dann einschränken, wenn die Rechte anderer bedroht sind oder der Staat selbst gefährdet ist.“
Die Vorschläge Heins, so kontrovers sie doch sind, besitzen aber enorme Schlagkraft. Ausserdem fühlt man sich gut unterhalten, wenn Heins eine kleine Geschichte der Migration aufschreibt. Als Wegweiser für eine bessere Demokratie taugt das Buch gerade aufgrund seiner Energie und des realistischen Problembewusstseins. Er weiß von den Schwierigkeiten, die es auf dem Weg zu bewältigen gilt. Die von ihm aufgezeigte Utopie offener Grenzen ist nicht nur realistisch, sondern auch bescheiden und demütig. Denn sie beruht auf der Einsicht, dass sich migrationswillige Menschen nicht willkürlich durch Zwang, Abschreckung und Belohnungen aufhalten oder steuern lassen.
„Sofern bestimmte Regeln eingehalten werden, sollte man die vielen Einzelnen gewähren und wandern lassen, da sie nur ihr Interesse an Selbsterhaltung verfolgen oder nach dem streben, was Hobbes die ‘Annehmlichkeiten des Lebens‘ nannte.“
Das lange nötige Buch für uns wohlbehütete Europäer, welche im Sommer nach Süden aufbrechen, auf sehr viel undramatischere Weise und in der ruhigen Gewissheit, an den Grenzen nicht aufgehalten, eingefangen oder abgewiesen zu werden.
Leider ist durch die Geschehnisse in Afghanistan das Thema wieder aktuell. Das Buch erklärt geschichtliche Zusammenhänge sowohl von früheren, als auch von aktuelleren Bestrebungen der Menschen, zu migrieren. Da das Thema oft emotional angegangen wird, hilft auch die sachliche Betrachtungsweise im Buch, um Ängste zu nehmen. Absolute Leseempfehlung, vor allem, um auch "faschistisches" Gedankengut zum Thema Migration besser einordnen zu können.
Let me put it this way: If this were a petition, I'd sign it. Through absolutely no accomplishment of my own, I happen to be in the fortunate position of owning a passport that allows me to go pretty much wherever I choose in the world (when there isn't a pandemic on, anyway), and I was able to easily move from the country of my birth to another. To me, this ease of crossing borders should be the same for all, not a comparatively rare exception. A world of open borders such as Heins argues in favour of in this book is the world I want to live in - unfortunately, it's far from the one we've got.
Gute Idee, die ich so unterschreiben würde. Das einzige was mir fehlt sind gute wissenschaftliche Belege, die es sicherlich gibt. Es wird zwar mit Beispielen und teils auch philosophischen Ansätzen gearbeitet, aber etwas wirklich greifbares, überzeugendes finde ich nicht nie, aber zu selten, in diesem Buch.