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Der Braune Bär fliegt erst nach Mitternacht: Unsere Naturschätze. Wie wir sie wiederentdecken und retten können

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Aus Liebe zur Natur ist Johanna Romberg vor Jahren aufs Land gezogen. Doch seit einiger Zeit vermisst sie vertraute Vogelstimmen im Garten, Schmetterlinge und Bienen machen sich rar, und in den Wäldern vertrocknen die Buchen. Verlieren wir gerade unsere Lebensgrundlage? Auf der Suche nach Antworten trifft Johanna Romberg Menschen, die es im Kleinen schaffen, die Zerstörung der Natur aufzuhalten. Ob Nachtfalterexpertin, Gewässerbiologe oder Eulenschützer - entstanden sind poetisch erzählte Naturgeschichten, die zum Beobachten einladen und zum Handeln ermutigen.

288 pages, Hardcover

Published February 26, 2021

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Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for nettebuecherkiste.
705 reviews183 followers
January 27, 2022
Für mich als langjährige Geo-Abonnentin ist Johanna Romberg eine alte Bekannte. Ihre Reportagen habe ich immer besonders gern gelesen. Inzwischen hat sie auch zwei Bücher veröffentlicht, zunächst „Federnlesen: Vom Glück, Vögel zu beobachten“ (steht natürlich auch auf meiner Liste), dann das vorliegende, wunderschön illustrierte Werk. Rombergs Anliegen ist es, die weitverbreitete Sorge um unsere Umwelt mit dem tatsächlichen Erleben der kleinen Wunder vor unserer Haustür zu verbinden und konkrete Beispiele und Vorschläge dafür zu präsentieren, wie wir tatsächlich etwas bewirken können. Alles, ohne zu verleugnen, dass es sehr schwierig werden wird, die Natur zu bewahren. Teichmuscheln, Torfmoose und Nachtfalter, ihre Eigenschaften und die Menschen, die sich mit ihnen beschäftigen, sind Beispiele für die Themen des Buches. Dabei lernt man etwa, was eine „Schirmart“ oder was „Luftplankton“ ist oder „Paludikultur“ und wie letztere zur nachhaltigen Nutzung von Feuchtgebieten eingesetzt werden könnte. Das macht Spaß zu lesen und Mut. Ein sehr lesenswertes Buch.
Profile Image for Alica.
232 reviews
March 8, 2021
Wie der Untertitel schon sagt, handelt es sich um ein Sachbuch, das Wege aufzeigt, wie wir unsere Natur noch retten können. Dazu hat Johanna Romberg in neun Hauptkapiteln verschiedene Menschen und ihre Naturschutzprojekte in Deutschland getroffen und berichtet darüber. Als kurze Zwischenkapitel beschreibt sie Erkundungen der Natur in der nahen Umgebung ihres Wohnorts.
Besonders hervorzuheben ist die Aufmachung des Buches: Die Hauptkapitel haben alle eine eigene "Coverzeichnung" bekommen, die thematisch zum jeweiligen Inhalt passt. Die Zwischenkapitel sind durch dunkleres Papier hervorgehoben. Dadurch ist das Buch allein optisch wunderschön.

Inhaltlich dreht sich alles um Artenschwund und verschiedene Projekte, die etwas dagegen unternehmen. Johanna Romberg beschreibt dabei sowohl die Ursachen des Verlusts unserer Natur- und Artenvielfalt sowie mögliche Lösungen. Das alles auf einer oftmals sehr persönlichen Ebene, die immer wieder ihre Liebe zur Natur hervorhebt und dadurch auch den:die Leser:in mit ihrer Begeisterung ansteckt. Wer nach dem Lesen nicht sofort raus und Arten erfassen möchte, macht eindeutig etwas grundlegend falsch. Insgesamt wirkt das Sachbuch durch diese Mischung aus Wissen und Naturliebe stellenweise poetisch, was mir wirklich gefallen hat. Sie findet die richtigen Worte, um die Schönheit der Natur zu beschreiben und Hoffnung zu geben, dass noch nicht alles verloren ist.

Gleichzeitig lernt man über verschiedene Arten und Lebensräume etwas dazu, was sicherlich im Gesamtkonzept vor allem denjenigen zugute kommt, die sich bisher kaum mit der Natur vor ihrer Haustür beschäftigt haben. Da ich "vom Fach" bin, gab es inhaltlich für mich wenig Neues bzw. mich interessierten vor allem die Träger der einzelnen Projekte und wie ihre Motivation aussieht. Man lernt Menschen kennen, die wirklich bereit sind, sich für die Natur einzusetzen, was ich einfach toll fand.

Zum Abschluss gibt Johanna Romberg Vorschläge, wie wir bzw. v.a. die Politik dem Verlust der Biodiversität mit oftmals einfachen Mitteln entgegen wirken und den Schwund rückgängig machen können. Natürlich ist das alles nicht von heute auf morgen umsetzbar, aber wie heißt es so schön: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und derzeit fehlt in der Allgemeinheit der Wille.

Insgesamt bin ich sehr froh über dieses Buch. Es ist ein kleiner Schatz unter den Sachbüchern und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Hoffentlich finden durch dieses oder ähnliche Bücher wieder mehr Menschen zur Natur zurück und lernen, sie wertzuschätzen.
Profile Image for Sandra.
259 reviews15 followers
April 29, 2021
Was passiert mit unserer heimischen Natur? Lebensgrundlagen für allerlei Getier wird zerstört, teilweise ohne es überhaupt zu wissen. Pflanzen sind in gleichem Maße betroffen. Johanna Romberg zeigt aber in diesem Buch auf, dass es auch Erfolgsgeschichten geben kann oder Menschen mit vollem Einsatz eine Umkehr einfordern und bewirken wollen. Positive Leitbilder wecken Hoffnung und auch das Bedürfnis näher hinzusehen!

In 9 Kapiteln werden Versuche unsere umliegende Natur zu schützen aufgezeigt. Mir gefällt besonders, dass unterschiedlichste Bereiche hierfür ausgewählt wurden - von der Muschel, bis zum Uhu und auch die Pflanzenwelt. Natürlich trifft man in den "Berichten" noch auf andere Tiere und Pflanzen die genauso von den bestimmten Problemen betroffen sind. Es fühlte mich für mich demnach nach einer "runden Sache" an. Auch die jeweiligen Personen und Gruppen, die sich dem Bewahren der Naturschätze verschrieben haben, hat Romberg meiner Meinung nach sehr gut und individuell eingefangen.

Ich bin jedoch noch etwas unschlüssig, ob ich hier nicht ein sehr persönliches "Werk" vor mir habe, denn Johanna Romberg lässt sehr viel von ihrem eigenen Empfinden einfließen. Ihr ganz eigener Erzählstil ist mir oft zu ausgeschmückt und euphorisch-kindlich. Mir persönlich wird an einigen Stellen einfach zu sehr vom Charakter des Sachbuches abgewichen und lenkt in eine belletristisch ausschmückende Schiene. Auch ellenlange Pflanzenbeschreibungen empfand ich als zu ausschweifend, besonders für mich als Laie.Ja, ich gebe zu, ich bin kein besonderer Pflanzenkenner. Weder kenne ich die Namen jeder Pflanze in meinem Garten, noch am nahegelegenen Waldrand. Dementsprechend hatte ich ab und an das Gefühl vom aufzählenden Wissen Frau Rombergs überfallen zu werden. Das hat den Lesefluss leider gestört und von der eigentlichen wichtigen "Message" abgelenkt.Auch das versetzen der Gegenwart in ein fiktives Zukunftsszenario scheint derzeit bei den Autoren sehr beliebt zu sein. Als befänden wir uns gerade im Jahre 2050, berichtet Frau Romberg in einem Kapitel über den Lebensraum Moor. Für mich ist dies eine unnötige Spielerei.

Im Allgemeinen empfand ich die gelieferten Informationen als sehr interessant und ich wurde oft mit neuen Fakten überrascht. Dementsprechend war das Buch informativ schon eine Bereicherung für mich, jedoch hätte ich mir einen anderen Erzählstil gewünscht.

Frau Romberg hat in mir das Interesse geweckt mich mit einigen Bereichen näher auseinander zu setzen und mehr Informationen dazu zu suchen. Auch werde ich bei den nächsten Waldspaziergängen definitiv besser zuhören und hinsehen.Letztendlich geht es ums Hinsehen! Um das Bemerken! Der Wald soll für uns nicht still sein und auch in unserem Garten sollte reges Getümmel an Insekten herrschen. Nur so können wir Begreifen und auch Angreifen...nämlich eine mögliche Veränderung. Viel mehr Menschen sollten mit positivem Beispiel vorangehen und an einer Hoffnung arbeiten. Nur aktiv kann sich etwas ändern und genau das machen die wunderbaren Menschen in "Der Braune Bär fliegt erst nach Mitternacht" vor.
Profile Image for Lexy_liest.
40 reviews10 followers
May 2, 2021
Seit einigen Tagen stecke ich meine Nase wieder öfter mal in mein altes Bestimmungsbuch und verweile wieder mehr im Grünen. Entdecke. Bin neugierig. Und entschleunige! Und das alles angesteckt durch Johanna Rombergs wundervolles Sachbuch!

Eine wundervolle Sammlung toller Projekte und Aktionen zum Thema Naturschutz und Biodiversität - Gespickt mit wundervollen Illustrationen! Unterteilt ist das Buch in mehrere „große“ Geschichten mit kleineren „Kurzausflügen“ der Autorin dazwischen - Erlebnisse aus dem Garten, vom Feld, Wald und rund ums Dorf.
- Und dabei alles andere als trocken oder vollgepackt mit komplexen Begriffen oder Zusammenhängen; nein: Einfach, verständlich und total faszinierend und interessant! Die Autorin schreibt locker und leicht, als würde man mit einer Freundin beim Kaffee reden - stellenweise sogar richtig spannend, und mit viel Freude dabei, die man spürt und die ansteckt!

Man darf wieder lernen, wieviel Spaß das Anschauen der Natur eigentlich machen kann.
Das Buch ist im Grunde eine Einladung die Begegnung mit der Natur zu suchen, und mal innezuhalten und genau hinzusehen. Denn glücklicherweise gibt es ja immer noch genug Möglichkeiten ihr nahe zu sein.
Ich für meinen Teil nehme Johanna Rombergs Einladung an. Noch während dem Lesen hab ich nach meinen alten Pflanzen- und Tierbestimmungsbüchern gesucht, möchte meine verblassten Artenkenntnisse wieder auffrischen, den Balkon anders bestücken und schon die ersten Pläne für das zukünftige Haus samt Garten machen! Und die nächsten Bücher zu dem Thema haben es auch schon auf die Wunschliste geschafft.

𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 𝟱/𝟱
Klare Empfehlung für alle Naturliebhaber, solche die es (wieder) werden wollen, für Neugierige, Interessierte, und überhaupt für JEDEN! Absolute Empfehlung für Nicht-Profis und „normale“ Alltagsinteressierte! Bei mir zumindest hat dieses Buch wieder ganz viel Lust an Natur geweckt - danke dafür!
Profile Image for minasbookshelf.
98 reviews7 followers
May 5, 2021
Johanna Romberg hat mich sehr berührt mit diesem Sachbuch, einmal kamen mir sogar die Tränen. In neun Kapitel erzählt sie von verschiedenen Naturschützern und kleinen Aktionen, die etwas verändern.
Außerdem geht sie auf den Klimaschutz ein und zeigt verschiedenste Verbindungen zwischen Natur- und Klimaschutz auf. Es gab ein Kapitel über Uhus, Moore, Muscheln und Schmetterlinge.
Dabei ließ sich der Schreibstil leicht und flüssig lesen. Das lag auch daran, dass sie teilweise Gesprochenes von einem der Naturschützer genauso bestehen ließ. Es wirkte dadurch nicht nach einem komplizierten Sachbuch. Letztens habe ich einer Freundin von Fakten aus dem Buch berichtet, da ich zuvor über Moore gar nicht Bescheid wusste und mich ihre Gedanken und die Fakten sehr fasziniert haben. Viele Begriffe waren mir neu und nun nach dem Lesen habe ich das Gefühl einiges dazu gelernt zu haben. Vor allem, dass es noch nicht zu spät ist die Natur zu schützen. Dieses Buch schenkt Hoffnung!
Gleichzeitig zeigt die Autorin aber auch die Folgen auf, die ein unverändertes Handeln für die jeweiligen Arten hätte.

Gefallen hat mir auch, dass die Autorin zwischen den Kapiteln von einer persönlichen Pflanzen-challenge erzählt hat. Dadurch wurden die Informationen nochmals aufgelockert. Auch die Illustrationen der Natur waren wirklich schön. Weiterhin hat die Autorin auch weitere Literatur empfohlen.

Fazit: Der Braune Bär fliegt erst nach Mitternacht ist ein Sachbuch, dass sowohl Naturliebhaber als auch Neulinge lesen können. Es gibt vieles zu entdecken und dazu zu lernen. Mich überzeugten vor allem die Überzeugung und der Einsatz der Autorin und der einzelnen Personen.
Profile Image for Naraya.
279 reviews8 followers
August 15, 2022
Es ist ein ganz normaler Frühlingsmorgen in einem deutschen Wald, ungefähr eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang. Johanna Romberg ist, wie so häufig, in aller Frühe unterwegs, um Vögel zu zählen. Doch heute ist auf einmal alles anders, der Wald bleibt unheimlich still. Die Furcht kriecht in ihr hoch, ist er heute gekommen? Der Tag, an dem auch die letzten Vögel aus den Bäumen verschwunden sind? Und dann endlich die Erleichterung, zartes Gezwitscher und Rufen dringt an ihr Ohr – doch was wie die Schreckensversion einer einzelnen Person klingt, könnte bald schon Realität sein.

In ihrem zweiten Sachbuch „Der Braune Bär fliegt erst nach Mitternacht“ erzählt die preisgekrönte Journalistin Johanna Romberg von ihren Ängsten um unsere Naturschätze, welche Träume sie für die Zukunft des Umwelt- und Klimaschutzes hat und wie wir alle mithelfen können, diese Ziele zu erreichen. Dabei wechseln sich Kapitel zu einer bestimmten Tierart oder einem Lebensraum mit ganz persönlichen „Kurzausflügen“ ab. In diesen präsentiert die Autorin ihre eigenen kleinen Projekte und die Erfahrungen, die sie dabei macht. Untermalt werden die Texte schließlich von den wunderschönen Illustrationen von Florian Frick.

Anschaulich, mitreißend und in gut verständlicher Sprache schildert Johanna Romberg ihre Begegnungen mit Menschen, die sich die Rettung der Natur und damit auch das Thema „Artenvielfalt“ auf die Fahne geschrieben haben. Man erfährt als Leser*in, dass ein Lebensraum wie zum Beispiel die Moore, zwar in kürzester Zeit zerstört werden kann, dass es aber viele, viele Jahre dauern wird, ihn wiederzuerwecken. Dass in unseren Flüssen Muschelbänke in Hülle und Fülle wachsen könnten, wenn wir nicht jedes Flussbett ausbaggern und begradigen würden. Oder dass die Natur im Dunkeln durch eine Vielzahl an Nachtfalterarten deutlich vielfältiger und bunter ist, als wir denken.

Ein informatives, unheimlich wichtiges Buch, aus der auf jeder Seite die Leidenschaft der Autorin für das Thema spricht und das Lust macht, zu erforschen, welche Pflanzen- und Tierarten in der eigenen Umgebung zu finden sind.
Profile Image for Aus Liebe zum Lesen.
272 reviews8 followers
May 8, 2021
Johanna Romberg ist Journalistin und Hobby-Ornithologin. Als ebendiese hat sie bereits ihr zweites Buch „Der braune Bär fliegt erst nach Mitternacht“ veröffentlicht. Dem Untertitel zufolge, ein Buch über unsere Naturschätze und wie wir sie wiederentdecken und retten können.

Zunächst einmal finde ich die Aufmachung des Buchs einfach herrlich. Es ist auf hochwertigem Papier gedruckt, die Innenseiten des Buchdeckels mit Zeichnungen heimischer Wildpflanzen bedruckt, den 9 Kapiteln ist jeweils eine zugehörige Zeichnung vorangestellt und nach jedem Kapitel ist auf dunklerem Papier ein Kurzausflug in die Botanik enthalten und abgerundet wird das Ganze durch ein Lesebändchen.

Der Schreibstil Rombergs ist zum einen leicht lesbar, flüssig – trotz der vielen Fachbezeichnungen und dennoch zuweilen malerisch. Für ein Sachbuch lässt es sich erstaunlich leichtgängig lesen. Einzig die vielen Aufzählungen verschiedener Arten fallen mir manchmal zu lang aus – vielleicht ist das aber auch bewusst so gemacht, um die schiere Vielfalt der heimischen Arten zu zeigen.

Nach einer Einleitung, die ihre Beweggründe für das Schreiben des Buchs aufzeigen, widmet sich die Autorin in 9 Kapiteln einzelnen Maßnahmen zum Naturschutz, die aufzeigen, dass sich das Engagement lohnt, wenn es auch immer wieder zu herben Rückschlägen kommt. Die dabei geschilderten Personen werden mit Respekt und Anerkennung beschrieben, aber nicht zu Heroen emporgehoben. Die Informationsdichte ist hoch und ich konnte viel Neues z. B. über Moore, das Wattenmeer und Flussläufe lernen.

Im letzten Kapitel zeigt Romberg einen Plan auf, mithilfe dessen der Schutz der heimischen Arten verbessert werden könnte. 8 der 9 Punkte sind nur durch die Politik und entsprechende Gesetze zu erfüllen. Im letzten Punkt spricht sie den Leser direkt an. Allerdings fällt mir genau dieser Punkt zu knapp aus. Neben z. B. dem Säen von echten Bienenweiden und dem Sammeln von Unterschriften, fehlen mir weitere konkrete Vorschläge und deren Ausführung, was ich im Alltag tun kann.

Was die Autorin auf jeden Fall schafft, ist es eine Begeisterung für die Natur zu wecken, zu zeigen, dass sich Umweltschutz lohnt und viele Informationen zu liefern, die die Grundlage für ein Engagement für die Natur darstellen.

4,5/5
Profile Image for Sonja Gieren.
977 reviews6 followers
March 12, 2021
🐚🦋Rezensionsexemplar🦋🐚
(unbezahlte Werbung)
-Bloggerjury-

🦋🐚🌱Der Braune Bär fliegt erst nach Mitternacht🌱🐚🦋
-Unsere Naturschätze. Wie wir sie wiederentdecken und retten können-

Autorin: Johanna Romberg
Illustrator: Florian Frick
Verlag: Quadriga/ Bastei Lübbe
Preis: 28€, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Seiten: 288 Seiten
ISBN: 9783869951041
Alter: ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum: 26. Februar 2021

5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

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Inhaltsangabe:
Entnommen von: luebbe.de
Aus Liebe zur Natur ist Johanna Romberg vor Jahren aufs Land gezogen. Doch seit einiger Zeit vermisst sie vertraute Vogelstimmen im Garten, Schmetterlinge und Bienen machen sich rar, und in den Wäldern vertrocknen die Buchen. Verlieren wir gerade unsere Lebensgrundlage? Auf der Suche nach Antworten trifft Johanna Romberg Menschen, die es im Kleinen schaffen, die Zerstörung der Natur aufzuhalten. Ob Nachtfalterexpertin, Gewässerbiologe oder Eulenschützer - entstanden sind poetisch erzählte Naturgeschichten, die zum Beobachten einladen und zum Handeln ermutigen.
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Meine Meinung:
Hallo ihr Süßen 💕
Ich möchte euch heute ein ganz besonderes Buch vorstellen! Ein Sachbuch das packend wie ein Roman geschrieben wurde und dazu mit traumhaft schönen Bildern illustriert wurde! Es hat mich zwar nicht jedes Kapitel gepackt, aber dennoch hat es mir unglaublich viel Spaß gemacht, dieses besondere Buch zu lesen. Es war ein Abenteuer, durch die Natur, hautnah! Ein Tripp, den man nicht so schnell vergisst! Die Illustrationen, eine weite aus einer Ausstellung und der Text, so humorvoll und Ernst zugleich. Es macht Spaß dieses Buch zu lesen und dennoch kann es zum Teil sehr direkt und ungeschön sein. Es soll den Leser auf etwas bestimmtes aufmerksam machen und gensu das hat es geschafft! Jedes Kapitel für sich, ist ein Geschenk an die Natur und dieses Sachbuch ist mal nicht Staub trocken gewesen! Vielen Dank dafür! Ich kann es einfach nur weiter empfehlen! Lieben Gruß Sonja /Shaaniel
Profile Image for Ritja.
620 reviews
April 12, 2021
Die Einladung zum Hinschauen sollte man bei diesem Buch wörtlich nehmen und vorher das Buch lesen. Es ist ein unglaublich schönes Buch mit fantastischen Illustrationen von Florian Frick. Die Bilder haben mich magisch angezogen. Wer Naturbilder mag, wird hier auf seine Kosten kommen.

Die Autorin weiß, worüber sie schreibt und es liest sich so flüssig und gut, dass man das Buch leider schneller ausgelesen hatte als man wollte. Es gibt verschiedene Themen z.B. Uhus, Muscheln und Schmetterlinge, die sie beleuchtet und mit vielen interessanten und gut verständlichen Fakten erklärt. Sie gibt bei jedem Kapitel noch ein paar Tipps, wo man weitere Informationen erhalten kann. Sie lässt auch andere Naturliebhaber:innen und Expert:innen zu Wort kommen. Dabei wird auch gezeigt, dass viele kleine Aktionen schon einen erheblichen Beitrag zur Artenvielfalt leisten können. Die Ausdauer, die Überzeugung und der Einsatz der einzelnen Personen für die Natur haben mich beeindruckt und auch darin bestärkt mehr zu tun und besser hinzuschauen.

Zwischen den Kapiteln hat die Autorin kleine Geschichten aus ihrem Leben eingefügt. Sie erzählt von ihren Versuchen etwas für die Artenvielfalt zu tun und warum und woran auch sie manchmal gescheitert ist. Zum Beispiel erzählt sie in dem Kurzausflug "Oasen für Insekten schaffen (oder vermasseln)" von ihren Fehlern. Mir kamen sie sehr bekannt vor, da auch ich diese leider gemacht habe. Aber das Gute ist, man kann es ändern und besser machen.

Normalerweise bin ich kein großer App-Fan, aber die empfohlene Flora Incognita habe ich mir heruntergeladen. Wir sind dann bei unseren Spaziergängen immer wieder stehen geblieben, um neue Pflanzen zu entdecken bzw. endlich den Namen zu einer Pflanzen zu erfahren. Es öffnete uns noch mehr die Augen für die Vielfalt und Schönheit der heimischen Gewächse.

Am Ende des Buches gibt es noch eine Reihe von Literaturhinweisen, die zum Nachlesen anregen sollen.
Displaying 1 - 9 of 9 reviews

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