Das Britische Empire war das größte Kolonialreich der Geschichte und erstreckte sich über alle fünf Kontinente. Benedikt Stuchtey gibt einen profunden Überblick über seine 500-jährige Geschichte von der Erstbesiedlung Neufundlands 1497 bis zur Übergabe Hongkongs an China im Jahr 1997. Er schildert die Motive der kolonialen Expansion wie den Freihandel und die vermeintliche Zivilisierungsmission, die herausragende Rolle der Navy und die dunklen Seiten des Empire, deren Folgen bis heute zu spüren sind.
Ich habe es zwar fertig gelesen, aber es war nicht einfach. Was ich nicht unbedingt Stuchtey anlasten will; vielleicht ist die Geschichte des British Empire auch einfach zu komplex für einen so schmalen Band (wobei der Band zur Geschichte der Sowjetunion deutlich besser war). Ich habe die grundlegende Struktur des Buches echt ganz verstanden; ständig wird hin und her gesprungen, es fehlt and Struktur und an Übersicht. Stattdessen werden lauter einzelne Details und einzelne Persönlichkeiten herausgepickt, die jedoch nicht zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammenkommen sondern für ein Hin und Her des Berichts führen.
Als Basis sicherlich ein Einstieg, aber kein guter.
Intensiver gesamt Überblick, oberflächlich auf Grund der Länge aber trotzdem zutreffendend. Hätte mir mehr Einblick in Ideologie und anhaltenden Imperialismus gewünscht