Was wäre, wenn man allem Vertrauten den Rücken zukehrte, einfach so? Und sich auf das Unerhörte einließe?
Eine Kneipe am Rande der Stadt, die Hellersdorfer Perle. Eine Frau Mitte dreißig, die ihr Leben ändern, die Gewissheiten hinter sich lassen will. Eine Begegnung mit einem Mann, der anders ist als alle, die sie bisher kennengelernt hat. Katja Oskamp erzählt von Sehnsucht und Leidenschaft, von Lust und Macht und von einer Welt am Rande der großen Stadt, die sich Normen und Mittelmaß widersetzt.
"Dass es Katja Oskamp gelingt, dieses moderne Märchen von einem neuen Leben mitsamt seinen skurrilen Zügen plausibel zu machen, ist ein kleines Wunder. In der 'Hellersdorfer Perle' geht es nicht cool oder lifestylig zu, sondern derb, schmuddelig, banal. Und eben das ist der Witz des Romans." Deutschlandradio Kultur
Eine Frau Mitte 30 hat alles, was man sich so wünscht. Einen erfolgreichen Mann, eine gesunde Tochter, eine Altbauwohnung in Berlin-Prenzlauer Berg.
Doch das scheint nicht das zu sein, wonach sie sich wirklich sehnt. Sie lässt sich auf eine SM-Affäre mit einem deutlich älteren Mann ein – eine Kneipenbekanntschaft, die im Hellersdorfer Plattenbau lebt. Aus der Kneipenbekanntschaft wird mehr, deutlich mehr und sie lässt die Beziehung zum Vater ihres Kindes hinter sich.
So weit, so gut. Ob die pornografischen Stellen, die dem Leser erst vorenthalten und dann doch zelebriert werden, gelungen sind, mag jeder für sich selbst entscheiden. Aber dass die beste Freundin der Protagonistin nicht nur in hirnlosen Vorabendserien spielt, sondern auch im wahren Leben nur Plattitüden von sich gibt, nervt. Mit so einer Gegenspielerin kann die Hauptfigur natürlich nur gut aussehen. Und die Ehemänner der beiden, die aufopferungsvolle Väter sind, werden zu Memmen degradiert. Dass das wirklich nötig ist, um eine solche Emanzipationsgeschichte zu erzählen, will sich mir nicht erschließen.
Katja Oskamp erzählt hier von einer Frau Mitte 30, die kurzentschlossen aus ihrem Leben mit Partner und Tochter ausbricht. Zuerst nur ganz kurz und dann immer mehr. Während einer nächtlichen Odysee lernt sie in einer Kneipe einen Mann kennen. Er ist wesentlich älter, trägt Hörgeräte, läuft an einem Stock. Doch sie fühlt sich zu ihm hingezogen, irgendwas klickt zwischen den beiden und sie beginnen eine Affäre, in der sexuelle Rollenspiele dominieren. Immer wieder kehrt sie zu ihrem Partner und ihrer Tochter zurück, doch sie kann von dem anderen Mann nicht lassen und erkennt langsam, dass sie sich ein anderes Leben als das bisherige wünscht. Katja Oskamp schreibt all das relativ unaufgeregt, in einer angenehmen, mitziehenden Sprache. Ich mochte ihren Erzählstil, ich mochte die Protagonistin, die mir zwar nicht immer sympathisch war, aber der ich gerne gefolgt bin und ich mochte das Thema. Diese Suche nach einem Weg aus der Mittelmäßigkeit und in die sexuelle Erfüllung hinein. Und ich mochte, dass der Mann der Begierde so unperfekt ist und sie gerade darin die Attraktivität sieht. Was ich nicht mochte, ist eine Szene, in der die Protagonistin ohne ihr Einverständnis zu geben, an eine Heizung gefesselt wird, mehrmals darum bittet, losgemacht zu werden und gegen ihren Willen lange so verharren muss. So beginnt nämlich diese ganze Affäre. Und sexuelle Vorlieben hin oder hop: Ohne Einverständnis ist das übergriffiges, missbräuchliches Verhalten, das hier mal wieder romantisiert wird. Das ärgert mich und verdirbt mir ehrlich gesagt den Rest des Buches.
nichts ist überraschend, alle Charaktere sind eigentlich nur Klischees und Karikaturen einer bestimmten Rolle und trotzdem hat es mich gefesselt, ich konnte es nicht weg legen und vielleicht bestand in dieser Klischeehaftigkeit genau die Stärke idk
(die Kindheitsszenen habe ich aber absolut nicht gerafft naja)
Door het leuke 'Marzahn, mon amour' over een geflopte schrijfster die pedicure wordt in een Oost-Berlijnse Plattenbau-wijk was ik nieuwsgierig geworden naar eerder werk van Oskamp. Dat viel me niet mee. Het is een onevenwichtig boek met onlogische plotwendingen, nodeloze uitwijdingen en onnozele psychologie. Ik kan niet zeggen of het over huwelijksliefde, opvoeding, sm, eenzaamheid, emancipatie of wat dat ook gaat. Misschien wel allemaal. En het begon zo aardig met een sfeerbeeld van een tramrit naar een trieste buitenwijk.
Ich muss zugeben, dass ich diesem Roman wegen seines Stils nur zwei Sterne gebe, denn dieser schwankt mir einfach zu extrem hin und her zwischen kitschig und ernstzunehmend. Von der Geschichte her mag ich das menschlich scheinbar nicht Nachvollziehbare, das Unlogische, nun gut, eben das Menschliche. Gefallen hat mir, dass man sich glaubhaft in den erwähnten Berliner Kiezen und Bezirken verortet fühlt.
Ei ollut pitkän pähkäilyn takana hiffatakseen että tätä kirjaa on pyritty markkinoimaan Fifty Shades of Greyn vanavedessä. Tarina on perin tyhjä, fantasiamaailmaa tässä ei ole päähenkilön korsettia enempää. Myöskään mitään mässäileviä seksikohtauksia ei löydy, mutta muutama silloin tällöin yksityiskohtiin etenevä aktikohtaus löytyy.
Jos pitää betoninvärisestä kotiäitikuvauksesta ja nuoruuden haikailusta itäisessä Saksassa (vain ihan hiven on varsinaista DDR-kuvausta), oletettavammin pitää sisällöstä enemmän kuin minä.
Ich fand das Buch unterhaltsam und interessant. Hier gibt es ja die Kritik, dass die Ehemänner nicht ausgewogen genug geschildert wären und als bloße Langweiler dargestellt sind. Meine Ansicht dazu ist aber, dass wir die Geschichte aus der Sicht der Protagonistin lesen und die sieht das halt so. Außerdem ist es m.E. aufgrund ihrer Vergangenheit auch stimmig, daß sie sich mit dem Mann einlässt, den sie in der Perle kennenlernt.
Läste denna då jag verkligen uppskattade Frau Oskamps 'Marzahn mon amour'. Tyvärr inte alls lika bra, men sugen att hoppa på spårvagn sex till Hellersdorf och besöka 'Pärlan', det blir man.
Happy end in Hellersdorf. Hmmnaja. Gibt's sicher. Sonst viele Klischees. Er natürlich Künstler. Auch knirscht Kies unter High Heels, aber im Ghetto fickt es sich am geilsten. Männer, die sich um ihre Kinder kümmern, sind Pussys, nur ein echter Einsiedlerwolf kann es ordentlich besorgen. Eine gealterte Hure mit richtig Herz. Hmnaja.