»Nur weil ich die Abgründe kenne, kann ich darüber schreiben.« - Angélique MundtLeila wacht auf, und ihr Leben ist nicht mehr dasselbe. Wie ist sie an diesen Ort geraten, in dieses Bett, in diese Psychiatrie? Erinnerungen mischen sich mit Ahnungen, sie hat Angst, sie weiß nicht mehr, wer sie wirklich ist. Wann ist ihr Traum zum Alptraum geworden? Und was hat sie wirklich getan?
Ein packender Psychothriller, der in ein tiefes Trauma blicken lässt!
"Trauma: Wenn sie sich erinnert, wird sie zur Mörderin" von Angélique Mundt und dem btb-Verlag ist ein Psychothriller, der am 13. April 2021 erschienen ist und indem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint ...
Nach einem Suizidversuch wird Leila in der geschlossenen Psychiatrie behandelt. Sie erlebt ihren ganz persönlichen Alptraum, denn sie kann sich nicht an die Nacht erinnern, in der ihr Musikproduzent getötet wurde. Weder ihre Familie noch die Polizei glauben ihr, dass sie sich an nichts erinnert. Innerhalb kürzester Zeit fällt Leila aus ihrem normalen Leben heraus. Sie versteht immer weniger, was wirklich passiert ist und was sich nur in ihrem Kopf abspielt. Was passiert mit einem, wenn man seiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen kann? Mithilfe der Psychiaterin, Dr. Valentina Freytag, versucht Leila, ihren verschütteten Erinnerungen auf die Spur zu kommen. Was hat Leila getan? Je näher die beiden Leilas Erinnerungen kommen, umso mehr häufen sich bedrohliche Zwischenfälle auf der Akutstation der Psychiatrie. Zufall? Oder hat es einer der Mitpatienten auf Leila abgesehen? Ganz langsam erkennt Leila Zusammenhänge, die ihr große Angst machen. Wenn sie recht hat, wenn diese Alpträume nun ein Teil ihrer Erinnerungen sind, dann muss sie sich und ihr Leben schützen – um jeden Preis.
Wie ist es, von heute auf morgen plötzlich aus dem Leben gerissen zu werden und an einen Ort zu geraten, an dem man nie hin will? Weil eine Psychiatrie vom Hören her nur ein Ort für komplett gestörte Menschen ist, dessen Leben nicht auf die Menschheit zugelassen werden darf. Wenn in dieser Umgebung sich dann noch Erinnerungen in Vermutungen verwandeln, weil die Psyche ein schweres Trauma nicht verarbeiten kann, wenn man nicht mehr weiß, wer man selbst ist und ein Traum zum Alptraum wird, dann beginnt die schreckliche Suche nach der Wahrheit.
In diesem Psychothriller ist die Sängerin Leila die Hauptprotagonistin, die mit ihrem Musikproduzenten Marius ihren Traum in Erfüllung gehen lassen möchte, indem sie mit ihm nach London zieht, um dort berühmt zu werden. Doch das daraus nichts wird, weil Marius ermordet wurde und Leila als Hauptverdächtige in dem Mordfall ist, lässt dies ihre komplette Psyche einstürzen. Sie erinnert sich an nichts, mithilfe ihrer Therapeutin will sie um jeden Preis die Wahrheit ans Licht bringen. Auch, wenn eine Verurteilung als Mörderin die Konsequenz ist. Leila wird permanent von Schuldgefühlen und Ängsten geplagt, die ich sehr gut nachvollziehen konnte. Ihre Verwirrtheit und das Gefühl der Machtlosigkeit kamen sehr authentisch rüber. Es entstehen ständig neue Fragen, auf dessen Antworten ich sehr gespannt war. Ziemlich schnell hatte ich einen Verdacht, wer hier wirklich ein skurriles Spiel spielt. Aber die Autorin hat mich bis zum Ende hin immer wieder geschickt auf falsche Fährten geführt, sodass ich Leilas' Vermutungen ebenfalls für die logischsten hielt. Der Anfang war erst einmal ziemlich verwirrend, nach ein paar Seiten hat sich dies dann jedoch gelegt und ich konnte der Handlung sehr gut folgen. Der Thriller ist das reinste Verwirrspiel auf der Suche nach der Wahrheit, was mir gut gefallen hat. Nichts scheint auf den ersten Blick so, wie es den Anschein macht. Da aus Leilas' Perspektive geschrieben wurde, konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Sie hat mich auf eine Reise in ihre Psyche mitgenommen. Was ein Trauma mit einem anstellt, wurde sehr gut dargestellt und am Ende auch noch einmal ausführlich geschildert.
Leila war mir sehr sympathisch, auch wenn sie in der Zwickmühle war und den Unterschied zwischen Wahn und Realität lange nicht unterscheiden konnte. Aber sie gab nie auf. Ihre Gedanken waren oft bei ihrer Tochter, die ihr somit den größten Halt gab. Die Zustände in der Psychiatrie werden sehr gut dargestellt. Leilas' Meinung zum "Irrenhaus" und zu ihren Mitpatienten hat mir im Laufe des Thrillers gut gefallen. Der Schreibstil von Angélique Mundt ist flüssig und somit gut zu lesen. Zwischendurch gibt es kurze abgehackte Sätze, die zu verschiedenen Situationen passen. Außerdem ist er detailliert, sodass klare Vorstellungen einzelner Handlungen entstehen.
"Trauma: Wenn sie sich erinnert, wird sie zur Mörderin" ist ein spannender, packender, gut durchdachter und facettenreicher Psychothriller, der auch nach dem Beenden des Buches im Gedächtnis bleibt. Die bedrückende Atmosphäre hat mich hier besonders beeindruckt, die Themen Kontrolle, Verrat und Familienzusammenhalt kamen deutlich zur Geltung.
Ein grandioses Cover mit einem spannenden Titel und Klappentext sind Gründe, weshalb man zu dem Buch greifen sollte
Das Buch beginnt schon im Prolog sehr interessant und machte Lust auf mehr. Man begleitet Leila, die Mutter und leidenschaftliche Sängerin ist, auf den Weg von der Verhaftung bis zur Beweisführung ihrer Unschuld in die Psychiatrie. Leila sieht wie ihr Geliebter Produzent, Marius, vor ihren Augen erstochen wird. Doch sie ist traumatisiert und kann sich nicht an die fragliche Nacht erinnern. Als sie aufwacht, findet sie sich in der Psychiatrie wieder, wo sie jeder für verrückt hält. Mit der Zeit hat sie das Gefühl, dass ihr jemand einen Streich spielt oder sie den Verstand verliert, denn sie kann Realität von Fiktion nicht mehr unterscheiden. Genau da merkt man, dass die Autorin Psychologin ist, weshalb man sehr viel über die Psyche des Menschen und ihre düstersten Gedanken erfährt. Demnach konnte die Autorin diese düsteren Gedankengänge sehr gut rüberbringen. Gleichzeitig ist der Schreibstil sehr locker und flüssig gehalten. Man merkt gar nicht wie man durch die Seiten fliegt. Beim Lesen schafft die Autorin, dass man als Leser wahr von falsch nicht unterscheiden kann. Obwohl das Buch anfangs stark beginnt, lässt die Spannung bis zur Hälfte kurz nach. Man erfährt zu viel über das Leben in der Psychiatrie. Die Autorin versuchte mich weiterhin in den Bann zu reißen, denn sie baute die Spannung weiter auf. Das Ende war sehr gut gewählt. Ich hatte eine Tendenz, aber ich lag komplett falsch. Für mich war eine Person der wahre Mörder, doch ich lag komplett falsch. Dennoch fehlten mir fesselnde und überraschende Momente.
Ich fand es gut, dass das Buch nicht abrupt endete, sondern ein abgerundetes Ende gewählt wurde. So wusste man, wie es mit Leila und ihren Zukunftspläne weitergeht. Gleichzeitig wurde noch über die Mitpatienten berichtet, die Leila zur Seite standen und ihr am Herzen lagen.
Leila war eine sympathische Protagonistin, mit der man sich von Beginn an anfreunden konnte. Sie bekam sogar mit dem Mörder, der ihr einen geliebten Menschen nahm, Mitleid.
Jedoch blieb mir der Ehemann bis zum Ende hin sehr blass. Er ist ein mächtiger Mann, der seiner Macht bewusst ist. Die Autorin hätte genauer auf ihn eingehen müssen, anstatt seine Mimik und Gestik kurz in den Raum zu werfen.
Fazit: Es war ein spannender Psychothriller, der mich stets auf die falsche Fährte führte. Zeitweise war es traurig und düster. Dennoch fehlten mir Überraschungsmomente.
*Klappentext (übernommen)* 'Nur weil ich die Abgründe kenne, kann ich darüber schreiben.' - Angélique Mundt
Leila wacht auf, und ihr Leben ist nicht mehr dasselbe. Wie ist sie an diesen Ort geraten, in dieses Bett, in diese Psychiatrie? Erinnerungen mischen sich mit Ahnungen, sie hat Angst, sie weiß nicht mehr, wer sie wirklich ist. Wann ist ihr Traum zum Alptraum geworden? Und was hat sie wirklich getan?
*Meine Meinung* "Trauma" von Angélique Mundt ist ein extrem spannender Thriller, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Der Schreibstil der Autorin ist spannend, abwechslungsreich und absolut nicht vorhersehbar. Gerade der Anfang mit seinen kurzen und prägnanten Sätzen hat mich ins Buch gezogen. Angélique Mundt beschreibt die Geschehnisse in der geschlossenen Abteilung sehr authentisch und anschaulich, kein Wunder… sie weiß, wovon sie spricht. Sie ist Psychotherapeutin und hat lange in der Psychiatrie gearbeitet. Auch ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Team der DRK-Krisenintervention ist bei dem Blick in die menschliche Abgründe von Vorteil. Diverse Wendungen erhöhen die Spannung zusätzlich. Die Atmosphäre im Buch ist durchgehend angespannt, in der geschlossenen Abteilung ist sie spürbar bedrückend und hat mich in den Bann gezogen.
Mit ganz viel Empathie hat die Autorin ihre Charaktere ins Leben gerufen. Sie sind lebendig und facettenreich. Leila Galayan wacht in der Psychiatrie auf und weiß nicht, was passiert ist. Ihre Hilflosigkeit und ihre Zweifel an sich selbst sind richtig gut beschrieben, ich kann mich schnell in sie hineinversetzen. Irgendwie kann Leila sich nicht vorstellen, dass sie das getan haben soll, was ihr die Polizei anlastet. Trotzdem stellt sie sich immer wieder die Frage, ob sie nicht doch der Täter ist. Die Psychologin Dr. Valentina Freytag will ihr helfen und überredet sie zu einer Therapie auch gegen den Willen von Leilas Mann Nicolai. Nach und nach kommen die Erinnerungen zurück, doch sind sie wirklich real? Kann Leila ihren Erinnerungen trauen? Und auch die anderen Charaktere in der geschlossenen Abteilung sind gut ausgearbeitet. Es sind Menschen wie du und ich, einziger Unterschied sind die psychologischen Probleme, bzw. die erkrankte Seele und der Wunsch geheilt zu werden. Das hat mir besonders gut gefallen.
*Fazit* "Trauma" ist ein absoluter Pageturner mit einem spannenden Fall und authentischen Setting. Mir hat es gefallen in diese Welt einzutauchen, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte von Leila hat mich sehr berührt. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.
Mein Dank gilt Angélique Mundt, die mir das Taschenbuch als Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt hat. Das hat keinen Einfluss auf meine Meinung.
Im Thriller „Trauma“ geht es um eine Frau namens Leila. Leila, eine recht bekannte Sängerin, wacht plötzlich auf und ihr Leben verändert sich wie aus dem Nichts. Sie weiß nicht, wie sie in dieses Bett gelangen ist. Und warum zum Henker befindet sie sich in einer Psychiatrie? Nach und nach treten Erinnerungen wieder auf, die sie hinsichtlich ihrer Identität zweifeln lassen. Wer ist Leila wirklich? Warum wird sie des Mordes beschuldigt? Therapiesitzungen sollen ihr helfen, sich an alles zu erinnern. Zu viele Fragen – keine Antworten. „Trauma“ ist ein Thriller, welcher seine Schwerpunkte in die Psyche der Protagonisten setzt. Leila als Protagonistin gerät somit in den Fokus dieses Buches. Diese erzählt die Geschichte durchgängig aus ihrer Perspektive. Durch den Ich-Erzählstil sowie den Einblick in ihre Gedanken, kann man eine sehr nahe Bindung zu Leila aufbauen. Besonders der Schreibstil, welcher durch kurze und abgehackte Sätze gekennzeichnet ist, untermauert den labilen Zustand der Protagonistin. Ihre Gefühle sowie Zustände wie die Angst, ihre Verwirrtheit oder ihre Paranoia werden dadurch stark betont, was mir gefallen hat. Zudem ist das Buch recht geheimnisvoll gestaltet. Als Leser gerät man oft in eine Zwickmühle und muss entscheiden, was richtig und was falsch ist. An der Seite von Leila hat man nun die Möglichkeit die Wahrheit zu finden. Folglich - je weiter man liest, desto interessanter wird es. Auch wenn mich das Ende von der Idee her nicht überzeugt hat, fand ich die Entwicklung der Protagonistin zum Ende hin toll. Der Schreibstil hat sich außerdem auch der Entwicklung der Protagonistin angepasst. Zusammengefasst kann ich sagen, dass der Autorin wirklich gelungen ist, durch die Ich-Perspektive, Leila greifbar zu machen. Ihre Ängste und allgemein ihre Gefühlswelt werden sehr realistisch sowie intensiv thematisiert. Mir hat der Psychothriller auf jeden Fall gefallen!
Was ein spannender, rätselhafter und fesselnder Thriller 😱 Absolut gelungen und klare #leseempfehlung . Danke für das Rezensionsexemplar „Trauma“ von Angelique Mundt ( @btb_verlag und @bloggerportal )
🦋 Zum Inhalt:
Leila wacht plötzlich in einer Psychiatrie auf. Sie soll ihren Musikproduzenten und Freund getötet haben . Doch ihr fehlt jegliches Erinnerungsvermögen. Immer wieder flammen Bilder und blutige Szenen von einem Mord vor ihre Augen. Sie schweigt anfangs, findet keine Worte. Sind es Halluzinationen, Alpträume ? Oder ist sie tatsächlich die Täterin ?
🦋Meine Meinung
Ich bin immernoch sprachlos von diesem Buch 🤐 Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt. Sowohl die kurzen, prägnanten Sätze, als auch die fesselnde Schreibweise die Angelique Mundt verwendet, haben den Nervenkitzel noch weiter nach oben getragen. Das Buch wird aus der Sicht von Leila erzählt, die durch ein erlebtes Trauma, in der Psychiatrie steckt und mit einer Psychotherapeutin versucht, ihre Flashbacks zu entziffern. Es ist interessant , die Perspektive einer solchen Person mitzuerleben . Man erfährt viel über Traumata und die menschliche Psyche. Zu Beginn sind die Sätze kurz, abgehackt und nicht greifbar und spiegeln dadurch, die Erinnerungslücken von Leila wider . Die Kapitel wechseln zwischen Wahrheit und Fiktion. Wahnsinn!! Im Verlauf des Buches klart sich der Nebel in ihrem Kopf immer weiter auf und fördert Schreckliches zu Tage. Ihre Freunde in der Einrichtung sind absolut sympathisch, herzerfrischend und beeindrucken einen zutiefst. Die Autorin weiß wie man mit der Psyche des Lesers spielt. Ich habe ein bestimmtes Ende erwartet, wurde aber letztendlich sehr überrascht .
Inhalt: Leila wacht in einer geschlossenen Psychiatrie auf und kann sich nicht erinnern, was passiert ist. In ihren Träumen flackern immer wieder erschreckende Bilder auf und sie wird von der Polizei des Mordes an Marius bezichtigt. Sie selbst weiß davon nichts mehr und ist sich unsicher, ob diese Beschuldigung stimmt. Dann wird sie in der Klinik auch noch bedroht und keiner möchte ihr helfen - außer der neuen Ärztin Valentina.
Meinung: Für mich lässt sich der Thriller ganz gut in drei Abschnitte teilen. Am Anfang ist es genau so verwirrend, wie es in Leilas Kopf aussehen muss. Stilistisch passte das also, hat aber beim Lesen wenig Spaß gemacht, denn ich kam so nicht wirklich in einen Lesefluss und konnte auch keine Sympathien entwickeln. In der Mitte passiert lange nicht viel und das, was passiert ist vorhersehbar, war leider etwas langweilig. Das letzte Drittel reißt es dann noch mal raus. Hier gibt es Action und noch ein paar Überraschungen. Damit hat mir am Ende auch der Schreibstil mehr zugesagt, als am Anfang.
Eine Kritik habe ich noch zu den Patienten in der Psychiatrie, denn sie wurden mir zu sehr stereotypisch aufgebaut und vermitteln meiner Meinung nach nicht das Bild, was dort vorherrscht.
Fazit: Alles in allem war es nicht mein Lieblingsthriller, das Ende hatte aber doch noch einige Stärken.
2,5 ⭐ Lässt sich flott lesen, die Story ist mir aber zu vorhersehbar. Dazu wirds am Ende dann noch ziemlich drüber. Protagonistin ist auch stellenweise echt nervig. Kann man machen, muss man nicht.