855 d.C.: Freya è poco più che una bambina quando assiste all'assassinio di sua madre, rapita dai vichinghi danesi. L'episodio la segna per sempre. Indurita nel cuore e decisa a non lasciarsi schiacciare da un destino avverso, Freya fugge verso sud, sulle tracce di suo nonno Gerold. Da quel poco che sa di lui, infatti, Gerold vive a Roma ed è al servizio del Papa. Sotto mentite spoglie, Freya riesce a raggiungere la Città Santa. Ma il fato la metterà ancora alla prova: durante una processione la ragazza è testimone dell'assassinio di Gerold. Insieme a suo nonno viene ucciso anche il Papa, che in realtà è una donna: l'abile guaritrice Giovanna. Freya decide che l'unico modo di trovare pace è scoprire chi c'è dietro l'assassinio. Anche se questo significa attirare l'ira dei potenti...
Der Anfang hat spannend und Aktionsreich begonnen, danach wurde das Tempo gedrosselt und meines Erachtens zu viel unwichtiges erzählt: das hat sowohl den Lesefluss gestört, als auch der Geschichte die Spannung genommen. Schreibstil war angenehm und die Idee grundsätzlich wirklich interessant!
Este livro transporta-nos para a século IX, em plena idade das trevas.
É fantástico como conseguimos absorver toda a aura da época. Sente-se o medo da população devido a uma Europa fragmentada que deu azo às terríveis invasões bárbaras. E, apesar de ser uma obra de ficção, sente-se muita autenticidade neste livro.
Esta narrativa centra-se numa personagem feminina muito forte, Freya, uma jovem cuja mãe foi raptada numa feroz incursão dos dinamarqueses. Foi uma criança habituada a viver no meio da violência que aprendeu, desde cedo, a sobreviver. Os acontecimentos precipitam-se, mas Freya e a irmã conseguem fugir em busca do seu avô materno.
Durante o livro, acompanhamos todo o seu percurso, um caminho longo e difícil, onde acontecem muitas adversidades e muito sofrimento. No entanto, Freya é uma sobrevivente, dotada de uma resistência admirável, não olha a meios para ultrapassar as dificuldades com que se depara.
É mais um exemplo de uma mulher corajosa que conseguiu perdurar pela força do seu caráter. Possui ainda um lado humano profundo, que é uma constante inspiração.
Gostei imenso deste livro, é digno do legado da Papisa.
Não precisam de ler “A Papisa Joana”, para entenderem este livro, se bem que ajuda no enquadramento, já que as duas histórias se sobrepõe durante parte da narrativa. Mas, realço que a “A papisa Joana “ é um livro maravilhoso.
Aconselho estas duas leituras, que nos fazem viajar a um tempo distante tão diferente do nosso. São ambas muito agradáveis, com imensas surpresas e sobressaltos.
Als ich erfuhr, dass dieser Roman erscheinen würde war ich sofort interessiert. Es ist schon viele Jahre her, dass ich "Die Päpstin" gelesen habe, aber ich weiß noch wie fasziniert und gefesselt ich damals von dem Roman war. Dann habe ich mir die Leseprobe geschnappt und habe sofort gemerkt das diese Geschichte ebenso das Potenzial hat mich vollkommen für sich einzunehmen. Als das Buch dann bei mir ankam musste ich sofort mit dem Lesen beginnen. Unsere Hauptprotagonistin ist Freya und wir lernen sie als Heranwachsende kennen. Sie ist eine wirklich starke und in ihrem Wesen gefestigte Person, die mich oft mit ihrem Handeln beeindruckte. Sie hat ein Ziel vor Augen, welches sie verfolgt egal welche Steine ihr in den Weg gelegt werden. Ich fand sie einfach großartig und habe sie für ihren Mut und ihre Tapferkeit oft bewundert. Ich weiß nicht, ob ich all das ertragen hätte was ihr das Schicksal auferlegt hat. Überhaupt spart die Autorin nicht mit wirklich teilweise brutalen Szenen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass einem Menschen doch gar nicht soviel Tod und Gewalt in einem Leben widerfahren kann. Aber scheinbar wohl doch. Bis zum Schluss weiß man nicht, ob man das Ende bekommt was man sich für Freya erhofft. Aber wie so oft im Leben ist es ein Auf und Ab der Gefühle, von tiefer Verzweiflung bis hin zum höchsten Glücksgefühl. Die Autorin hat mit ihrem wirklich sehr angenehmen Schreibstil und dem Aufbau der Handlung ein großartiges historisches Drama geschaffen, das mich wirklich gefangen genommen und mit sich gezogen hat. Auch wenn ich mich hier nicht nur auf Drama festlegen möchte, denn dieser Roman hat viele Facetten. Wir haben natürlich hier das Historische, aber es waren auch Elemente von Thriller dabei und das gewisse Maß an Gefühl rundete das Lesevergnügen für mich perfekt ab. Ich kann hier also eine klare Leseempfehlung aussprechen für alle, die gerne historische Romane lesen. Aber wer gerne spannende und aufregende Romane liest und sich bisher noch nicht an das historische Genre herantraute, dem kann ich diesen Roman als Einstieg nur empfehlen. Vielleicht wäre diese Handlung auch mit der oder anderen brutalen Szene weniger ausgekommen und vielleicht hätte auch der ein oder andere Protagonist gerne ein wenig länger leben können, aber ansonsten fand ich den Roman einfach nur großartig.
Darum geht es: Die junge Freya wird Zeuge, wie ihre von dänischen Wikingern entführte Mutter ermordet wird. Anschließend flieht sie gen Süden, getrieben von der Sehnsucht nach ihrem Großvater Gerold. Bald findet sie heraus, dass Gerold inzwischen in Rom lebt, als Schutzherr des Papstes. Verkleidet schafft Freya es, im Jahr 858 in die Heilige Stadt zu gelangen. Doch dort muss sie mitansehen, wie Gerold während einer Prozession ermordet wird – und mit ihm der Papst, der in Wahrheit eine Frau ist: die kluge Heilerin Johanna. Freya beschließt, herauszufinden, wer hinter dem Mord an der Päpstin steckt, auch wenn sie damit übermächtige Feinde auf den Plan ruft. Ein gelungener Ausflug ins Reich der historischen Romane. Früher habe ich viel nur historische Romane gelesen, aber in den letzten Jahren doch immer weniger. Umso mehr habe ich mich gefreut „Das Erbe der Päbstin“ von Helga Glaesener als Rezensionsexemplar zu erhalten. Und dieser Ausflug hat sich gelohnt! Auch wenn der Titel des Buches etwas unglücklich gewählt ist – denn es geht nicht um eine Fortsetzung zu dem Buch „Die Päbstin“ und auch nicht um ihr Erbe. Die Päbstin ist vielmehr der Aufhänger für die Geschichte oder eine Episode, aus der die eigentliche Geschichte hervorgeht. Vielmehr geht es um Freya. Eine junge Frau, die sich selbst aus der Gefangenschaft der Dänen gefreit und fortan auf eigenen Beinen versucht zu stehen. Und darum geht es auch: Eine Frau, auf der Flucht, in Paris, an der Seite eines Mannes, in der ständigen Gefahr der Wikingerangriffe auf die europäischen Städte an der See und entlang der großen Flüsse. Die Machtverhältnisse und Erbfolgen Ende des 9. Jahrhunderts und die Bedrohung durch die Nordmänner spielen eine viel entscheidendere Rolle. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt – eine Geschichte, die mitreißt und mitfiebern lässt! Von mir gibt es: 4 von 5 Sterne
Die 14-jährige Freya wächst als Sklavin in einem dänischen Dorf auf. Ihre Mutter wurde vor 17 Jahren bei einem Überfall aus dem Friesenland entführt. Als Freya Zeugin der Ermordung ihrer Mutter wird, gelingt ihr, gemeinsam mit ihrer Schwester, die Flucht in die alte Heimat ihrer toten Mutter. Dort hoffen sie, auf den Großvater zu treffen. Doch Gerold lebt inzwischen in Rom, als Schutzherr des Papstes. Dem jungen Mädchen gelingt es, verkleidet als Mann, im Jahr 858 in die Heilige Stadt zu gelangen. Und dort muss sie erneut einen Schicksalsschlag hinnehmen: ihr Großvater wird auf offener Straße ermordet und mit ihm auch der Papst, der in Wahrheit eine Frau ist: die kluge Heilerin Johanna. Freya fühlt sich berufen den Mord an der Päpstin aufzuklären und ruft damit mächtige Feinde auf den Plan.
Ich lese unwahrscheinlich gerne historische Romane und freue mich immer, wenn ich mich in ein neues Jahrhundert begeben kann. Mit „Das Erbe der Päpstin“ habe ich mich ins 9. Jahrhundert entführen lassen, um auf den Spuren einer jungen Frau zu wandeln, die ihrer Zeit voraus zu sein scheint. Ich muss zugeben, dass ich mit diesem Buch zwei Anläufe gebraucht habe. Beim ersten Versuch war ich einfach nicht bereit für diese Geschichte, denn nun, nachdem ich es beendet habe, bin ich unwahrscheinlich froh, dass ich nicht direkt aufgegeben, sondern einen zweiten Versuch gestartet habe. Die Geschichte hat etwas Besonderes, das mich dann doch in seinen Bann ziehen konnte.
Schon von Beginn an wird klar: die junge Freya ist ihrer Zeit voraus. Sie ist wissbegierig, intelligent und sehr freiheitsliebend. Sie kann nicht wirklich hinnehmen, dass das Leben als Sklavin für sie alles sein sollte und letzten Endes schafft sie es, sich aus der Hand der Dänen zu befreien. Allerdings nur, weil sie dazu gezwungen wird zu fliehen, als ihre Mutter ermordet wurde. Im 9. Jahrhundert ist das Reisen als Frau jedoch alles andere als leicht und deshalb verkleidet sie sich als Mann, um sich selbst aber auch ihre attraktive Schwester zu beschützen. Sie machen sich auf den Weg, ihren Großvater in Dorstadt zu finden, den sie eigentlich nur aus Erzählungen kennen. Doch dort angekommen stellt sich heraus, dass Gerold längst in Rom lebt, als Schutzherr des Papstes Johannes Anglicus. Auch diese Etappe in ihrem jungen Leben, schafft Freya, nur um erneut einen Schicksalsschlag erleiden zu müssen, denn auch ihr Großvater wird, gemeinsam mit dem Papst, bei einer Prozession ermordet.
Und hier beginnt schließlich die eigentliche Handlung des Buches und die Geschichte unserer starken, mutigen Protagonistin Freya, die, nicht mehr als Mann verkleidet, sondern als Frau, erneut die Flucht ergreifen muss. Sie kann sich nirgends richtig sicher fühlen, denn die Nordmänner scheinen plötzlich überall in Europa aufzutauchen und die Angst, wieder von ihnen geschnappt zu werden, treibt Freya nur weiter an. Sie ist eine wirklich unglaublich sympathische Protagonistin. Ich mochte ihre Art, ihren Weitblick, das Durchsetzungsvermögen aber auch ihre Neugier und den Wissensdurst, der sie stetig begleitet. Sie möchte lesen und schreiben lernen, interessiert sich für Heilkunde und eignet sich alles an, was sie nur erlernen kann. Gleichzeitig ist sie ruhig, bedacht und unglaublich loyal. Man kann Freya eigentlich nur ins Herz schließen und das, obwohl auch sie ihre Ecken und Kanten hat. Doch gerade das hat sie noch viel greifbarer gemacht. Sie versucht sich in einer Welt zurecht zu finden, die ihr eigentlich nichts Gutes will und ihr gelingt es dabei, nie sich selbst zu verlieren und immer daran fest zu halten, an was sie glaubt. Ihre Art Dinge zu hinterfragen, vor allem, was das blinde Glauben vieler Menschen anbelangt, fand ich großartig. Es werden einfach viele tolle Gedankengänge angestoßen, die Freya für mich einfach unheimlich interessant und spannend gemacht haben.
Ich habe zwar „Die Päpstin“ nie gelesen, allerdings den Film gesehen (was natürlich mit Sicherheit kein Vergleich ist) aber würde behaupten, dass der Begriff „Fortsetzung“ hier nicht unbedingt richtig ist. In diesem Buch geht es zwar schon zum Teil um Johanna, doch eigentlich nur, um die eigentliche Erzählung rund um Freya so richtig ins Rollen zu bringen. Sie spielt eine kleine Nebenrolle, die mit ihrem Tod dann natürlich auch zu Ende geht. Was ich aber überhaupt nicht als schlimm empfunden habe. Wie ich aus anderen Rezensionen zu diesem Buch hier entnehmen konnte, gibt es zwar schon hier und da parallelen zu „Die Päpstin“ aber nicht wirklich etwas, das eine Fortsetzung rechtfertigen würde. In „Das Erbe der Päpstin“ spielen vor allem die Mächtverhältnisse und Erbfolgen Ende des 9. Jahrhunderts eine tragende Rolle, ebenso die bestehende Bedrohung der Nordmänner, die Europa in Atem hält. Ich habe die Geschichte auch nicht gelesen, weil es gerade damit beworben wurde, sondern einfach, weil mich Freyas Schicksal interessiert hat. Und ich hatte nie das Gefühl, dass mir irgendwelche Informationen fehlen, nur weil ich „Die Päpstin“ nicht gelesen habe. Es sind zwei völlig unterschiedliche Geschichten, die lose miteinander verbunden sind. Letztlich hat sich Helga Glaesener von „Die Päpstin“ inspirieren lassen aber nicht versucht irgendetwas nachzuschreiben. Sie hat eine eigenständige, spannende und unterhaltsame Geschichte erschaffen.
FAZIT
Der Schreibstil von Helga Loesener war toll, unterhaltsam und ließ sich sehr flüssig und leicht lesen. Ich war, bei meinem zweiten Versuch, wirklich in der Handlung angekommen, konnte mit Freya mitfiebern und wollte wissen, wie es mit ihr weitergeht. Als Fortsetzung des bekannten Romans „Die Päpstin“ sehe ich dieses Buch hier nicht wirklich, die Autorin hat lediglich Johanna als Art Aufhänger verwendet, um mit Freya eine völlig eigenständige und ganz andere Geschichte zu erschaffen. Mich konnte das Buch mit seiner Spannung aber vor allem mit Freya als Charakter sehr überzeugen. Egal ob ihr Fans von „Die Päpstin“ seid oder die Geschichte nicht kennt, ich kann euch „Das Erbe der Päpstin“ sehr empfehlen.
Eine ganz wunderbare und vor allem würdige Fortsetzung der Päpstin von Donna W. Cross. Ich habe mich auf das Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht!
Freya, die Tochter von Gisla, wird als Sklavin der Dänen gehalten. Jedoch gelingt ihr die Flucht und sie begibt sich auf die Suche nach ihrem Großvater Gerold. Eine spannende Reise beginnt und ich für meinen Teil habe Freya sehr ins Herz geschlossen. Richtig gut gelungen fand ich auch die Stellen der Geschichte, welche sich mit der von der Päpstin Johanna überschneiden. Vor allem weil sich diese Parts sehr gut mit der Geschichte von Donna W. Cross decken und es wundervoll miteinander verwoben wurde. Eine wirklich großartige Leistung der Autorin.
Das Geschehen mit seinen ganzen Irrungen, Wirrungen und Intrigen wurde sehr schön beschrieben und der Schreibstil ist sehr angenehm. Es spielt in der düsteren Zeit des Mittelalters und daher gibt es viel Gewalt, aber die Autorin hat solche Szenen sehr gut verpackt. Es ist weder beschönigt, noch ZU detailliert. Gerade genug um sich ein Bild zu machen und die Situation zu erfassen, ohne dass sich zu lange mit Beschreibungen dieser Art aufgehalten wurde.
Es gibt, wie in jedem guten historischen Roman, viele Aspekte des Lebens, welche beleuchtet werden. Das Frausein im Mittelalter, der Glaube, die Familie, das Ansehen, die eigene Persönlichkeit, die Königstreue und natürlich Verrat. Ich finde es immer wieder unglaublich spannend das Denken und Handeln von damals mitzuverfolgen und wie man sich als einfacher Mensch so seinen Weg durch den Irrgarten des Mittelalters geschlagen hat.
"Das Erbe der Päpstin" ist eine freie Weitererzählung des Bestsellers "die Päpstin" von Donna W. Cross. Dieses Buch habe ich schon mehrfach und immer wieder gern gelesen, weswegen mich diese Weiterführung der Geschichte sehr interessiert hat. Klar ist, dass man die Inspiration für "Das Erbe der Päpstin" nicht mit dem hier vorliegenden Roman vergleichen kann - eine gelungene Anlehnung an die Story von Donna W. Cross hat Helga Glaesener aber allemal geschaffen. Die Story ist historisch nicht immer korrekt, was die Autorin im Nachwort erklärt. Beim Lesen war dieser Faktor für mich jedoch nicht sehr von Belang - ich habe nicht den Anspruch an historische Romane zu 100% korrekt zu sein, was den zeitlichen Ablauf und handelnde Charaktere angeht. Eine Einordnung zum Ende des Buches war jedoch angenehm und angebracht. Die Handlung des Buches war für mich spannend und nicht immer vorhersehbar. Leider häufen sich gerade in der zweiten Hälfte des Buches viele Zufälle und "unvorhersehbare" Wendungen, so dass die Handlung zu Weilen zu unrealistisch schien. Das hat meiner Lesefreude einen kleinen Dämpfer verpasst. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und bildhaft, ich konnte mir die Szenen gut vor meinem inneren Auge vorstellen. Die Sprache ist jedoch moderner, als es der geschichtliche Kontext erlaubt - hilft aber dem Lesefluss. Als LeserIn erfährt man viel über die Gedanken und Pläne der Charaktere. Meist wird die Handlung aus Freyas Sicht erzählt, in einigen Kapiteln ändern sich jedoch die Perspektiven, was nicht immer ganz deutlich wird und mich auf den ersten Seiten immer stark verwirrt hat. Die Charaktere sind insgesamt realistisch aber wenig facettenreich gestaltet. Einzing Freya als Protagonistin scheint mehrere Facetten zu haben und vielschichtig gestaltet zu sein. Nebencharaktere sind hingegen eher in einem Extrem dargestellt und somit monoton. Insgesamt konnte ich mir aber zu allen Charakteren ein gutes Bild machen, auch wenn es ein recht einfarbiges war. Insgesamt habe ich dieses Buch sehr zügig und mit großem Interesse gelesen. Der angenehme Schreibstil und eine mitreißende Protagonistin laden zum Eintauchen in die Welt des 9. Jahrhunderts ein. Es gibt jedoch einige unwahrscheinliche und übertriebene Wendungen, die vor allem den zweiten Teil des Buches überzogen wirken lassen.
Toen de film Pope Joan verscheen in 2009 raakte ik gefascineerd door de figuur van Paus Johanna. Onmiddellijk ging ik naar de boekhandel om het boek te halen waarop de film was gebaseerd: Paus Johanna Donna Woolfolk Cross. Helga Glaesener heeft nu, mits akkoord van Donna een vervolg geschreven op dit werk namelijk De erfgename van Paus Johanna. Ik hoop om nog meer te weten te komen over de enige vrouwelijke paus ooit.
Zeventien jaar geleden werd Gisla ontvoerd uit Dorestad door enkele wrede Noormannen. Nu woont ze bij hen als hun slaaf en kreeg bovendien ook nog eens twee dochters, Freya en Asta die ook opgroeiden in slavernij. Nadat Gisla door een van haar slavenhouders vermoord wordt, slaan beide dochters op vlucht. Ze beslissen terug te keren naar Dorestad op zoek naar familie. Maar eenmaal terug in het dorp van hun moeder blijken al hun verwanten er niet meer te wonen. Hierop beslist Freya haar grootvader Gerold te zoeken in Rome en Asta wenst in Dorestad te blijven. Vermomd als man reist ze doorheen het Europa van de 9e eeuw. Een interessante tocht die ons langs vele kloosters en dorpen brengt. Eenmaal in Rome slaat het noodlot echter nog een keer toe, waardoor ze opnieuw moet vluchten. Zal zij ooit rust en vrede kennen?
Wanneer een boek gebaseerd is op historische feiten, dient het voor mij ook realistisch te zijn, zelfs wanneer een groot deel aangevuld werd door de fantasie van de auteur en net dit miste ik in De erfgename van Paus Johanna. Het lijkt mij niet makkelijk een boek te schrijven over de 9e eeuw, gezien het geringe aantal geschreven bronnen die beschikbaar zijn om een grondige research te doen. Maar er gebeurt veel in het verhaal en iets te vaak wordt er een twist gegeven om het geheel te laten kloppen. Bovendien worden er soms ook sprongen naar de toekomst gemaakt waardoor er precies stukken ontbreken. Zo bleef ik als lezer met onbeantwoorde vragen zitten zoals bijvoorbeeld over Aristides ontsnapping uit Rome of hoe Freya na ernstige verwondingen op Frauenchiemsee zo snel terug op de been was. Dit is jammer, gezien het verhaal in grote lijnen wel boeiend is en de auteur een prettige schrijfstijl heeft. Helga Glaesener schrijft op een beeldende manier met toch ook wel oog voor de omgeving zoals de middeleeuwse kloosters, het leven in de dorpen, etc… . Vooral hoe de wereldsteden Parijs en Rome eruit zagen in die periode vond ik fascinerend, via de pen van de auteur kon ik het mij levendig voorstellen. Het leken toen precies op grote dorpen in plaats van op de grote steden die ze nu zijn.
De personages vond ik soms wat vlak, zelfs de hoofdpersonages leken maar op de achtergrond te blijven. De emoties van de personages komen maar weinig aan bod, zo lijkt voorbeeld de relatie van Freya en Asta maar bot te zijn, enkel door hun handelingen kan je als lezer conclusies gaan trekken over hun gevoelens. Freya en Aristide zien elkaar wel graag, maar als lezer mis je daar diepgang. De auteur heeft als achtergrond wiskunde en informatica, en dit merk je als lezer aan haar zakelijke manier van schrijven, haar personages missen die kleine toets, waardoor het verhaal toch wel wat meer lagen zou krijgen.
De erfgename van Paus Johanna is een mooi boek, maar zeker geen hoogvlieger. Persoonlijk was ik toch wel wat teleurgesteld. Ook lezers die voorheen van Paus Johanna hebben genoten zouden wel eens minder enthousiast kunnen zijn. Dankzij de beeldende schrijfstijl toch nog 2.5 sterren **
854: Freya lebt mit ihrer Schwester Asta und ihrer Mutter Gisla als Sklavin bei den Dänen. Gisla war 17 Jahre zuvor entführt worden und Bettsklavin des Anführers Björn geworden, Freya und Asta sind dessen Töchter, was ihnen aber kein besseres Leben ermöglicht. Als sich Björn an die hübsche Asta heranmachen will, versucht Gisla ihn davon abhalten. Am Ende sind Björn und Gisla tot und die beiden Mädchen müssen fliehen. Sie hoffen, sich zu ihrem Großvater durchschlagen zu können.
Aristid gehört der päpstlichen Garde an, kann aber nicht verhindern, dass Papst Leo vergiftet wird. Dessen Nachfolger wird der Nomenclatorr Johannes. Führer der Garde ist Gerold, der Großvater Freyas, der zum neuen Papst eine besondere Beziehung hat.
Hugo Abbas ist der Mann fürs Grobe im Dienste Bischof Arsenius' und geht dabei auch über Leichen. Arsenius möchte seinen Sohn Anastasius auf dem Heiligen Stuhl sehen. Als Aristid Hugo in die Quere kommt, wird er zu dessen Todfeind.
Ich habe sehr lange gebraucht mich einzulesen, erst ab etwas einem Viertel wurde es besser. Das liegt größtenteils am Erzählstil. Gerade zu Beginn und auch manchmal im späteren Verlauf hatte ich das Gefühl 1:1 die Gedanken der Protagonisten bzw. ihre Gefühle in Worte gefasst zu lesen, ich fand das sehr gewöhnungsbedürtig und anstrengend. Sicher habe ich nichts gegen emotional packende Romane, aber hier packte es mich gar nicht. Zudem hatte ich selten das Gefühl, dass mein Kopfkino angesprochen wurde. Sensible Gemüter könnten auch Probleme mit den vielen blutigen Gewaltszenen haben. Wäre es kein Pflichtbuch gewesen, hätte ich den Roman wahrscheinlich relativ früh wieder weggelegt oder zumindest quergelesen.
Auch die Charaktere lassen meiner Meinung nach zu wünschen übrig, vor allem die Antagonisten. Die sind halt einfach böse, keine Zwischentöne vorhanden. Auch wenn wir Hugo Abbas Perspektive lesen, ist da nicht das geringste Positive zu finden. Dabei war der historische Hugo Abbas offenbar schon ein bisschen anders. Mir hätte auch ein Personenregister gut gefallen, in dem ich hätte sehen können, wer tatsächlich historisch ist und wer nicht.
Die Protagonisten, Freya und Aristid, deren Perspektiven wir auch lesen können, haben eine etwas tiefergehende Charakterzeichnung, und vor allem bei Freya schwingen da schon einige Grautöne mit, aber es dauerte sehr lange, bis sie mir wirklich nahe kam – was ev. wiederum an der Erzählweise liegt. Aristid dagegen wurde mir sehr schnell sympathisch. Wirklich nahe kam aber auch er mir nicht.
Donna Cross' „Die Päpstin“ hat mir seinerzeit sehr gut gefallen, um Vergleiche zu ziehen, ist das aber zu lange her. Dennoch, mit dieser Erinnerung im Hinterkopf hatte ich mich sehr auf „Das Erbe der Päpstin“ gefreut. Ein wirklicher Nachfolger ist es aber in meinen Augen nicht, denn die Charaktere sind ganz andere und die Verknüpfung besteht lediglich darin, dass Johanna und Freya sich getroffen haben und die Päpstin Freya einige medizinische Bücher überlassen hat, die u. a. später dazu beitragen, dass Freya sich als Heilerin etablieren kann.
Interessant ist der historische Hintergrund, der mal mehr, mal weniger deutlich wird. Das Nachwort, das immerhin ein bisschen über Fiktion und Wahrheit berichtet, ist für meine Begriffe etwas zu knapp gehalten, so dass ich mich teilweise anderweitig informieren musste, was damals tatsächlich so alles passiert ist. Immerhin ist es lange her, und diese Epoche mir relativ fremd. Die Verknüpfung der fiktiven Handlung mit diesem historischen Hintergrund ist okay. Vieles basiert auf Zufällen, manches erscheint mir auch nicht ganz logisch, z. B. als Freya nach sehr unschönen Geschehnissen offenbar relativ fit fliehen kann, obwohl sie schwer verletzt sein müsste.
Leider hat mir der Roman nicht so gut gefallen wie erhofft, vor allem der Erzählstil machte mir zu schaffen und auch die Charaktere konnten nur bedingt bei mir punkten. Der historische Hintergrund ist interessant und die Verknüpfung mit der fiktiven Handlung okay, so dass ich 3 Sterne vergeben kann.
Spannend und unterhaltsam, aber auch ziemlich brutal und grausam
„In Stunden wie diesen tötet man, gleich ob man handelt oder passiv bleibt, dachte sie müde.“
Dorstadt 854: Freya erlebt hautnah mit, wie ihre von den dänischen Wikingern entführte und versklavte Mutter von ihren Peinigern ermordet wird. Sie flieht und verlässt als Junge verkleidet ihre Heimat, um ihren Großvater Gerold zu suchen, der in Rom als Schutzherr des Papstes lebt. Doch auch in Rom muss Freya Schreckliches verkraften. Während einer Prozession werden Gerold und der Papst, der in Wahrheit kein Mann ist, sondern die Heilerin Johanna, ermordet. Freya möchte die Täter finden, doch dabei begibt sie sich in große Gefahr.
Die Zeiten damals waren alles andere als angenehm. Mord, Totschlag und andere brutale Grausamkeiten standen auf der Tagesordnung, Menschen lebten in einfachsten Verhältnissen, ihre Lebenserwartung war gering. Autorin Helga Glaesener schafft mit ihrem Sprachstil Atmosphäre. . Sie schreibt sehr schlicht und klar aus Freyas Sicht, schildert deren Situation, Lebensumstände und Gefühle anschaulich und eindrücklich. Ich hatte ein sehr deutliches Bild von ihrem Leben, den historischen und gesellschaftlichen Bedingungen damals vor Augen. Angesichts des sehr groben, martialischen Verhaltens der Personen und der trotzdem irgendwie nüchtern wirkenden Beschreibungen dessen, fühlte ich mich den Figuren aber nicht nahe, kam mir eher wie eine Zuschauerin des Geschehens vor. Die Protagonisten blieben mir fern, berührten mich nicht emotional.
Freya ist zweifelsohne eine ganz besondere, starke Frau. Wie Päpstin Johanna verkleidet sie sich zunächst als Mann, um in dieser grausamen Männerwelt besser bestehen zu können. Sie verhält sich oft wie ein Mann, schreckt nicht vor Gewalt zurück, um zu schützen, was ihr lieb ist und um Rache zu nehmen. Schließlich möchte sie nicht wie ihre Schwester Asta enden, die sich unterordnet und überzeugt ist: „Der Allmächtige hat den Männern geboten, über uns Frauen zu herrschen, weil wir nicht klug genug sind, um die Folgen unseres Handelns zu überblicken. Wir bedürfen der Anleitung.“ Freya hingegen zieht daraus ihre eigenen Schlüsse: „Ich will kein Weib mehr sein. (...) Weiber sind dazu verdammt, beherrscht zu werden, zuerst von den Vätern, dann von den Ehemännern, zum Schluss von den Söhnen.“ Immer wieder erinnerte Freya mich auch an Johanna von Orléans. Eine weitere berühmte Frau, die sich unter Männern zu behaupten versuchte.
Spannend ist Freyas Geschichte, bei der sich die Autorin von einigen Legenden hat inspirieren lassen, ohne Zweifel. Die junge Frau ist ständig auf der Flucht, kommt nie zur Ruhe. Der Roman liest sich wie eine aufregende Reise durch die Zeit und durch das Europa der damaligen Zeit: Freya flieht von Dorstadt (in den heutigen Niederlanden), nach Rom, auf die Insel Frauenchiemsee in Bayern und gelangt schließlich nach Paris. Sie sieht erstaunlich viel von der Welt. Unzählige Leichen und viel rohe Gewalt begegnen ihr und den Lesern dabei. Mir war das stellenweise zu viel Blut, zu grausam, auch wenn die Darstellung sicherlich authentisch ist. Trotz aller Spannung in der Handlung konnte mich das Buch nicht so packen, wie ich das erhofft hatte. Als ich vor einigen Jahren Donna W. Cross Roman „Die Päpstin“ las, war ich mitgerissen, gefesselt vom Geschehen, litt regelrecht mit der Päpstin. Freyas Schicksal verfolgte ich aber ohne viele Emotionen, zu abschreckend wirkte ihr gesamtes Leben auf mich. Für mich zwar ein interessanter, unterhaltsamer Roman, der aber nicht an das Original herankommt.
Packend, brisant und hintergründig: ein Historienthriller der besonderen Art. Helga Glaesener, schreibt die Geschichte des Romans „Die Päpstin“ weiter. Und dies ist ihr großartig gelungen. Mit Freya und Asta hat sie zwei Hauptfiguren erschaffen, mit denen man mitfiebert und deren Schicksal man gerne verfolgt. Mit ihrer Schwester lebt Freya als Sklavin in Dänemark, wohin man sie einst verschleppt hat. Doch immer ist in ihr der Traum wach, eines Tages zu fliehen, in das Land ihres Großvaters, Gerold, von dem ihre Mutter ständig spricht. Als ihr brutaler Vater wieder die Hand gegen ihre Mutter erhebt, tötet Freya ihn. Danach wird sie Zeuge, wie ihre von dänischen Wikingern entführte Mutter ermordet wird, und sie flüchtet mit Asta Richtung Süden, denn sie weiß, der Einzige, der ihr nun noch helfen kann, ist Gerold. Als sie nach endlosen Strapazen in Dorstadt ankommt, scheinen auch hier die Dänen insgeheim zu herrschen, und ihr Großvater ist längst weitergezogen. Er lebe nun in Rom, heißt es, als Befehlshaber der päpstlichen Garde. Während ihre Schwester zurückbleibt, macht Freya sich als Mann verkleidet im Jahr 858 auf in die Heilige Stadt zu gelangen. Dort herrscht Aufruhr. Verfeindete Parteien stehen einander gegenüber; auch Papst Johannes vermag die Streitigkeiten nicht zu schlichten. Kaum hat Freya ihren Großvater getroffen, brechen die Unruhen offen aus und sie muss mitansehen, wie Gerold während einer Prozession ermordet wird – und mit ihm der Papst. Dabei tritt Ungeheuerliches zutage. Papst Johannes ist in Wahrheit eine Frau und sie ist von Gerold schwanger. Freya gelingt es, aus der Stadt zu fliehen. Doch sie beschließt herauszufinden, wer hinter dem Mord an der Päpstin und ihrem Großvater steckt um sie zur Rechenschaft zu ziehen, auch wenn sie damit übermächtige Feinde auf den Plan ruft. Die Geschichte des außerordentlich begabten und willensstarken Mädchens Freya kommt ohne Längen aus und gibt schon einen spannenden Einblick in die mittelalterliche Welt. Ein Opus, das seinesgleichen sucht. Man merkt auch, dieser Roman ist sehr gut unabhängig von der "Päpstin“ lesbar, da es eine eigenständige Geschichte ist die die Autorin erzählt. Der Leser folgt Freya ihr ganzes Leben und das ist geprägt von Mut, Entbehrungen, Intrigen, Liebe und Verrat. Eine Geschichte über die heilkundige Johanna und das Mädchen Freya, das, fasziniert von der Päpstin, den Kampf gegen die Feinde ihres Großvaters aufnimmt. Und plötzlich will man wissen, was denn nun wirklich geschehen ist...Spannend bis zur letzten Seite... Geschickt verknüpft die Autorin Gegenwart und Vergangenheit und läßt uns über die Rolle der Frauen in der Kirchengeschichte aber auch deren aktuelle Lage nachdenken. Ein spannender Roman um eine außergewöhnliche Frauengestalt. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung.
Toller und eigenständiger Historischer Roman Freya lebt mit ihrer Schwester Asta und ihrer Mutter Gisla als Sklavinnen bei den Wikingern. Gisla wird von Björn ermordet worauf hin Freya ihm die Kehle durchschneidet und mit ihrer Schwester flieht. Die Schwestern wollen nach Dorstadt, wo ihre Mutter einst gelebt hat und ihren Großvater suchen. Gerold, der Großvater ist inzwischen in Rom bei der Garde des Papstes. Freya zieht es weiter nach Rom. Kurz nachdem das Mädchen in Rom ankommen ist findet eine Zeremonie statt bei er Gerold und der Papst getötet werden. Es stellt sich heraus, dass der Papst in Wirklichkeit eine Frau ist, noch dazu schwanger. Freya will herausfinden wer hinter diesem Anschlag steckt und wird zur gejagten. „Das Erbe der Päpstin“ ist ein toller Historischer Roman von der Autorin Helga Glaesener. Helga Glaesener wurde für dieses Buch von dem Roman „Die Päpstin“ inspiriert und bekam von Donna W. Cross die Erlaubnis ihre Protagonistin für diesen Roman zu nutzen. Ich schreibe wohlwollend nicht von einer Fortsetzung so, wie ich es schon oft gelesen habe. Für mich ist „Das Erbe der Päpstin“ ein wunderbarer und eigenständiger Historischer Roman. Die Protagonistin Freya gefällt mir ausgesprochen gut. Sie ist anders als die Frauen zu dieser Zeit was man am Beispiel ihrer Schwester gut sehen kann, Asta möchte gefallen und lässt sich später auch von ihrem Ehemann unterdrücken. Freya hingegen möchte ihre Freiheit. So begibt sie sich auch in Männerkleidung bis nach Rom und wird Zeuge bei der Ermordung von ihrem Großvater und der Päpstin. Es gibt auch noch einige andere liebenswerte Protagonisten die ich hier nicht einzeln aufführen möchte Der Leser begleitet Freya von den 850er Jahren bis zu den 880er Jahren und reist mit ihr an viele Orte. Er ist spannend zu lesen wie die Menschen damals gelebt haben, welche Riegen die Mächtigen gesponnen haben, wie das Volk unterdrückt wurde. Mir war auch nicht bewusst, dass die Dänen immer wieder nach Süden auf Raubzug gingen und wie gefährlich und skrupellos sie waren. Das Ganze verpackt die Autorin in eine spannende und mitreisende Geschichte. Helga Glaesener versteht die Kunst ihre Leser mit ihrem Schreibstil in eine andere Welt zu entführen. Schon nach kurzer Zeit hat man Bilder im Kopf und möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. „Das Erbe der Päpstin“ ist eine 100% Leseempfehlung für alle Leser die Historische Romane lieben.
Das Buch „Das Erbe der Päpstin“ von Helga Glaesener hat mir sehr gut gefallen. Das lag an vielen verschiedenen Aspekten des Buches. Zuerst einmal hat mir der Schreibstil gut gefallen. Im Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Meistens ist es die Perspektive der Hauptperson Freya, aber auch aus der Perspektive des Antagonisten Hugo Abbas und aus der von Aristid sind einzelne Kapitel geschrieben. Das hat beim Lesen für noch mehr Abwechslung gesorgt und einem einen Einblick an verschiedene Orte und in verschiedene Köpfe gewährt. Außerdem hat es mir geholfen mich in die Personen hineinzuversetzen aus dessen Perspektive jeweils berichtet wurde. Gleichzeitig springt das Buch an manchen Stellen in der Zeit. So vergehen zwischen manchen Kapiteln einige Wochen, zwischen anderen aber auch Jahre, oder eben sie schließen nahtlos an das vorherige an. Das hat meiner Meinung nach dazu geführt, dass die Geschichte immer spannend geblieben ist. Schon vom ersten Kapitel an war ich gespannt, wie es weiter geht und das hat sich das gesamte Buch über nicht geändert. Ich habe mit Freya mitgefiebert und mitgelitten und war immer gespannt, wer und was ihr als nächstes auf ihrem schicksalhaften Weg begegnen würde. Auch der Anschluss an „Die Päpstin“ ist meiner Meinung nach gelungen. Ich habe zwar das Buch selbst noch nicht gelesen, was ich definitiv nachholen werde, aber ich habe den Film gesehen und kenne das Musical. Von dem Standpunkt her finde ich, dass es ein sehr gelungenes Buch ist, was die ursprüngliche Geschichte realistisch und gut mit einbezieht. Ich kann dieses Buch also nur weiterempfehlen, auch wenn man „Die Päpstin“ noch nicht gelesen haben sollte. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten.
→ Kategorie: Zwischendurchlektüre ❝Ich kann gar nicht mehr genau sagen, wann ich »Die Päpstin« gelesen habe, aber ich weiß noch, dass mich dieser Roman sofort in seinen Bann gezogen hat. Die ganze Geschichte rund um die Päpstin, eine Frau als Oberhaupt der katholischen Kirche und ihr Weg bis dorthin war einfach wunderbar zu lesen. Die Neuauflage habe ich mir hauptsächlich deswegen gekauft, weil ich insbesondere das Cover so schön finde! »Die Päpstin« ist das einzige Buch, das in doppelter Ausführung in meinem Regal steht (und von John Green »Das Schicksal ist ein mieser Verräter« und »The fault in our stars«). Als ich also die Weitererzählung der Geschichte rund um Johanna entdeckte, war auf der Stelle klar, dass ich »Das Erbe der Päpstin« kaufen muss. Für mich trifft leider der Titel nur bedingt auf das Buch zu. Päpstin Johanna taucht im ersten Drittel des Buches auf, anschließend nicht mehr. Jedoch ›überträgt‹ sie ihre Leidenschaft für die Nächstenliebe und ihre Liebe, die Menschen zu heilen auf die Protagonistin Freya. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mit dem Schreibstil warm geworden bin und flüssiger lesen konnte. Die Charaktere habe ich sehr lieb gewonnen und was mir auch sehr gut gefallen hat, waren die geheimen Verstrickungen, denen Freya und Aristrid immer wieder ausgesetzt waren. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, die man auch lesen kann, ohne »Die Päpstin« gelesen zu haben, allerdings sollte man klassisch historische Romane mögen.❞
Ich kenne das Buch "Die Päpstin" und habe die Verfilmung schon mehrmals gesehen. Deshalb war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Es ist keine klassische Fortsetzung, sondern eine eigenständige Erzählung, die auf Johanna ( Die Päpstin ) und ihren Ziehvater/Geliebten Gerold Bezug nimmt. Freya wächst in einer dänischen Sippe auf und ist wie Mutter und Schwester eine Sklavin. Ihr gelingt die Flucht und der einzige Weg den sie einschlagen kann ist die alte Heimat ihrer Mutter. Über Umwege kommt sie nach Rom und lernt dort ihren Großvater Gerold kennen. Nach dem Tod von Gerold und Johanna muss sie wieder fliehen. Sie findet kurz Ruhe in Frauenchiemsee und später in Paris. Wie Johanna, hat auch Freya ein Talent für die Krankenpflege und Behandlung von Krankheiten. Da Freya bei den Dänen aufgewachsen ist, kennt sie ursprünglich nur die nordischen Götter. Den christlichen Glauben lernt sie erst auf ihrer Flucht kennen. Im Verlauf der Handlung gibt es immer wieder mal interessante Vergleiche und Gedanken von Freya. Das fand ich richtig gut. Interessant waren für mich auch die Belagerung von Paris, durch die Wikinger/Dänen und die historischen Figuren 'Robert der Tapfere' und 'Hugo Abbas'. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen und enthält auch einige überraschende Wendungen.
Die junge Freya wird Zeuge, wie ihre von dänischen Wikingern entführte Mutter ermordet wird. Anschließend flieht sie gen Süden, getrieben von der Sehnsucht nach ihrem Großvater Gerold. Bald findet sie heraus, dass Gerold inzwischen in Rom lebt, als Schutzherr des Papstes. Verkleidet schafft Freya es, im Jahr 858 in die Heilige Stadt zu gelangen. Doch dort muss sie mitansehen, wie Gerold während einer Prozession ermordet wird – und mit ihm der Papst, der in Wahrheit eine Frau ist: die kluge Heilerin Johanna. Freya beschließt, herauszufinden, wer hinter dem Mord an der Päpstin steckt, auch wenn sie damit übermächtige Feinde auf den Plan ruft. (Klappentext)
Die Geschichte der Päpstin geht weiter. Man entdeckt ganz viele Bekannte aus dem Vorgänger und auch die Spannung ist hier im Roman nicht weniger. Wobei Hier nicht die Geschichte von Johanna erzählt wird, sondern von Freya, die aber ähnlich wie Johanna aufwuchs und vor Ihrer Zukunft geflüchtet ist. Was mich etwas gestört hat ist, dass ich dachte hier ginge es um die Aufklärung des Mordes an Johanna. Dies ist aber nicht so, Freya ist nur kurz in Rom und die eigentliche Handlung verläuft mit einer anderen, aber trotzdem wichtigen Geschichte.
Meine Meinung: Wow, dieser Historische Roman hat mich absolut umgehauen, die Art des Schreibstils ist ein solch großartiges Gebilde, dass man in die Geschichte versinkt und gar nicht mehr daraus auftauchen möchte!!!
Spielerisch schafft es die Autorin, den Leser mit Spannung und geschichtlichen Fakten an das Buch zu fesseln ! Der außergewöhnlich tolle Schreibstil , und die fesselnde , gut recherchierte Geschichte , machen diesen Roman, für mich zu etwas ganz besonderem! Ich liebe es , wenn in Historischen Romanen wahre Begebenheiten und Personen mit einfließen, allerdings nur, wenn dies spannend und interessant umgesetzt wurde und dies ist hier definitiv der Fall ! Leider gibt es in meinen Augen, nur sehr wenige Autoren*Innen , die den Spagat zwischen gut recherchiertem historischen Material und einem guten Historischen Roman mit Spannung schaffen . Und dies ist hier absolut gelungen. Das Buch ist atmosphärisch dicht und absolut faszinierend und erschafft damit eine Gänsehaut machenden Spannung !
Mein Fazit: Ein durch und durch gelungenes Buch; welches mir großen Spaß bereitet hat und super recherchiert wurde!
Zum Inhalt: Nachdem Freya Zeuge wurde, wie ihre Mutter ermordet wurde, flieht sie Richtung Rom zu ihrem Großvater Gerold, der als Schutzherr des Papstes fungiert. Dort muss sie leider mit erleben wie sowohl Gerold als auch der Papst, besser gesagt die Päpstin, ermordet werden. Sie will wissen, wer hinter dem Mord steckt und begibt sich damit auf ganz schön dünnes Eis. Meine Meinung: Man befürchtet bei diesem Buch, dass die Autorin sich in ganz schön große Schuhe begibt und diese vielleicht nicht ausfüllen kann, aber das Gegenteil ist der Fall. Die Geschichte der Päpstin wird konsequent weiter erzählt und das auf äußerst interessante Weise. Was mir besonders gut gefallen hat, ist dass die Hauptprotagonistin nicht zum Superweib stilisiert wurde, sondern auch das ein oder andere einstecken musste. Der Schreibstil ist richtig angenehm, so dass auch die vielen Seiten schnell bewältigt waren und man fast überrascht war, wie schnell das Buch zu Ende gelesen war. Fazit: Mir hat es super gefallen.
Ich bin ein großer Fan von dem Buch "die Päpstin" von Donna Tart. Dementsprechend skeptisch war ich, als ich diese Fortsetzung einer anderen Autorin in die Hand genommen habe. Wie sollte das denn gehen,meiner Meinung nach sind Nachfolger meistens schlechter wie das Original. Hier hat die Annäherung gut geklappt. Im ersten Teil wiederholt sich das Schicksal von Johanna, Freya erlebt mehr oder weniger das Gleiche wie sie. Das war gelungen, dadurch wurde das erste Buch wieder in die Erinnerung zurück gerufen, es ist bei mir schon einige Zeit her, das ich das Buch gelesen hatte. Ab den Tod von Johanna und Gerold folgt für Freya eine eigene Geschichte. Äußerst spannend wird die Entwicklung erzählt, immer im fast gleichen Schreibstil wie Donna Tart. Das Wissen um diese Zeit wird ergänzt um die fiktive Geschichte von Freya und Aristid. Die ständige Bedrohung durch die Nordmänner und Intrigen rund um den Papstthron sind gut erklärt ohne Langeweile aufkommen zulassen. Das die erste Autorin dieser Fortsetzung zugestimmt hat, darüber kann man sich freuen.
„Das Erbe der Päpstin“ baut auf dem Roman „Die Päpstin“ auf und nutzt einige Aspekte und Elemente daraus für die eigene Handlung. Was mir dabei besonders gefallen hast war, dass man um dem Verlauf der Geschichte folgen zu können „Die Päpstin“ allerdings nicht gelesen haben muss.
Die Geschichte und das Leben von Freya sind von Beginn an fesselnd und spannend. Jedoch hatte ich bis zum Ende hin immer das Gefühl, dass ein Unglück auf das Nächste folgt.
Die Erzählung begleitet Freya über viele Jahre hinweg. Dabei werden logischerweise immer wieder Jahre übersprungen. Was denn Lese- und Habdlungsfluss aber keinen Abbruch tut. Lediglich das Ende der Geschichte war mir dann aber doch zu kurz. Für mich wurde die Geschichte hier viel zu schnell und knapp abgeschlossen. Außerdem wurden für mich nicht alle offenen Punkte geklärt. Sonst gibt es an dem Buch jedoch nicht das Geringste auszusetzen.
Cá estamos de novo na Idade das Trevas para nos indignarmos com os seus bárbaros costumes e admirarmos a coragem e determinação daqueles que, seguindo o exemplo da Papisa Joana, optam por praticar e preservar o melhor que a condição humana tem para oferecer…
A Papisa Joana dedicou a sua vida ao Saber, ao Conhecimento como ferramenta ao serviço da Humanidade. Numa era de forte obscurantismo, em que as mulheres eram escravas domésticas, a Papisa Joana encontrou na Sabedoria uma Arma Libertadora. Afinal, o Legado da Papisa não foi mais que um Trilho de Luz nas Trevas …
Começou bem, desenvolveu e... começou a ficar com uma história forçaa, por vezes para além do verosímel, e acaba sem grande lógica. Também há conceitos que de modo algum fariam parte do conhecimento ou do léxico do século 10. Interessante conhecer o início da História de Paris. Bem escrito, mas parece ter sido escrito em momentos distintos de impulso criativo da autora. Acabou por me desiludir e mesmo cansar.
Een boek met een Freya in de hoofdrol wou ik wel eens lezen. Het leek me een fijn tussendoortje en dat was het ook. Het las vlot vlot, je krijgt wat geschiedenis en avontuur en liefde mee. Er zat voor mij wel iets te weinig diepgang in en het plot/ verhaal was niet zo origineel als ik had gehoopt. Vandaar de 3 sterren.
Bizli es uf und es ab mit dem Buech. Es sich lang ned so guet wie d "Ursprungsgschicht" die Päpstin vo de Donna W. Cross. Trotzdem hets paar gueti passage drin, es zieht sich aber au immer wieder unnötig id längi.
Ich habe relativ schnell gemerkt, dass der Roman leider, obwohl ich große Lust auf einen historischen Roman hatte, nichts für mich ist. Der Geschichte wegen habe ich es dennoch beendet. Die Geschichte ist schnelllebig und sehr leicht zu lesen, das Lesen war also nicht anstrengend.
Allerdings hat mir der Schreibstil überhaupt nicht zugesagt. Das ist natürlich sehr subjektiv, aber ich fand, dass die Geschichte total leblos und emotionslos geschrieben wurde. Ich habe mit keinem einzigen Charakter mitgefühlt. Es gab Szenen, in denen Kämpfe und Kriege passierten und Szenen, in denen wichtige Charaktere sterben, aber sie wurden in meinen Augen einfach herunter erzählt, sodass ich weder Spannung, noch Trauer, noch Erleichterung oder sonst etwas gefühlt habe. Für mich ist das, was ein Buch in mir auslöst, mit das Wichtigste bei einem Leseerlebnis, und dieses Buch hat leider gar nichts in mir ausgelöst.
"Die Päpstin" ist eines meiner Lieblingsbücher. Mit entsprechend hohen Erwartungen habe ich die Fortsetzung "Das Erbe der Päpstin" begonnen und leider wurden meine Erwartungen eher enttäuscht.
Für mich war die Geschichte um Freya einfach nicht rund. Der Anfang hat noch aktionsreich begonnen, danach wurde meiner Meinung nach zu viel unwichtiges erzählt und der Geschichte wurde die Spannung genommen. Letztendlich musste ich mich etwas zwingen das Buch bis zum Ende zu lesen. Sprachlich sind mir leider auch vor allem Kraftausdrücke und plumpe Sätze in Erinnerung geblieben.