Noch nie war Schule so spannend! Bei einem Leoparden lernt Noël, zu kämpfen wie eine Raubkatze. Eine Gottesanbeterin bringt ihm alles über tödliche Gifte bei. Nur ausgerechnet beim Tauchtraining auf dem offenen Meer darf er nicht mitmachen. Denn Noël hat einen mächtigen Gegner und auf hoher See wäre er eine leichte Beute …
Irgendwie war der erste Band besser. Noël wirkte mir hier etwas zu naiv: Einerseits sollte er ja schon längst wissen, dass er auf dem Meer in Gefahr ist, andererseits fordert er etwas zu leichtfertig, dass er mit zum Tauchtraining kommt. Die Serie werde ich aber auf jeden Fall weiterlesen- auch, wenn mir hier die Parallelen zu Woodwalkers noch etwas deutlicher geworden sind.
Abenteuerfeeling in den Tropen und im Meer – gute, aber etwas schwächere Fortsetzung
Ich vergebe 3,75 Sterne - da das hier nicht geht, runde ich auf 4 Sterne auf.
Noёl nimmt an dem einwöchigen Tauchkurs teil. Gemeinsam mit seinem besten Freund Taiyo, seiner heimlich Angehimmelten Katókwe sowie einigen anderen menschlichen Schülern. Tauchlehrer ist das Walross Major Bschrrh. Als eines nachts das Krokodil aus dem Internat auftaucht und Noёl zurückbringen möchte, ohne dass es jemand anderes mitbekommt, weigert Noёl sich. Er bleibt an Bord. Am nächsten Tag wird Katókwe bei einem gemeinsamen Tauchgang von einem Schwarm Doktorfische umhüllt und entführt. Noёl ist verzweifelt und setzt alles daran, Katókwe wieder zu finden. Doch dazu muss er noch einiges Lernen und so manche Gefahr überstehen. Und nicht alle sind ihm dabei wohlgesonnen. Noёl hat Tyson, den ständig ihn ärgernden Pavian, in Verdacht, mit seinem Erzfeind Uko unter einer Decke zu stecken. Doch steckt wirklich er hinter all den Dingen?
Was mir auch jetzt wieder sehr gut gefällt, ist die bildhafte Beschreibung der Tiere und der Gegend. Man fühlt sich direkt in den Dschungel und ans Meer versetzt, hört förmlich das Meeresrauschen und die Geräusche des Urwaldes. Zum Ende hin wird die Story auch so richtig spannend und man fiebert mit und fragt sich, ob das gut ausgeht. Doch es hat auch so seine Längen, finde ich. Was im ersten Teil noch absolut fesselnd war (die Beschreibung und das Miteinander der besonderen Tiere, die Geheimnisse um Noёl, das Neue und Unbekannte, das einen auf der Insel erwartete), kommt hier ein bisschen zu kurz. Es geht gefühlt fast nur noch um den Tauchgang, der in meinen Augen viel zu viel Platz im Buch bekommen hat und um Noёls Gefühle für Katókwe. Ich hätte mir mehr „Internatsleben“ gewünscht. Die Idee und alles ist wirklich großartig und der 1. Teil hat mich auch voll mitgerissen. Das fehlte mir in diesem Band 2 ein Stückweit.
Das Cover ist großartig! Wie auch die Schwarz-weiß-Zeichnungen jeweils am Kapitelanfang und beim Übergang zu neuen Teilen des Buchs ist der Illustratorin hier wirklich ein Eyecatcher gelungen. Tolle Farben, mysteriöse Unterwasserlandschaft und die Aussparung im Cover, durch das man den Hai sehen kann (wie auch schon beim ersten Band mit dem Leopard) ist einfach super.
Ich erwarte mit Spannung Teil 3, der wohl am 30. April erscheinen wird und hoffe, dass dieser meinen Erwartungen wieder etwas mehr entspricht. Nicht falsch verstehen: „Die Falle“ ist nicht schlecht, konnte aber m.M.n. nicht mit „Die Prüfung“ mithalten.
Noëls Stundenplan ist voll. Er soll lernen wie eine Raubkatze zu kämpfen oder tödliche Tiergifte lernen. Als eines Tages ein Tauchkurs stattfinden soll, darf Noël nicht daran teilnehmen. Die Gefahr auf dem offenen Meer ist einfach zu groß. Doch Noël besteht darauf, denn er möchte nicht anders behandelt werden oder ausgegrenzt werden. So nimmt er gemeinsam mit Taiyo, Katókwe und weiteren Freunden an dem Kurs teil. Nachts erscheint ein Krokodil und soll ihn im Auftrag von der Direktorin abholen. Jedoch ist Noël stur und bleibt, sodass am darauffolgenden Tag seine beste Freundin entführt wird. Noël ist fest entschlossen sie zu retten und muss dabei noch einiges lernen.
Das Cover ist wieder großartig. Es hat tolle Farben und zeigt eine mysteriöse Unterwasserlandschaft. Die Aussparung für den Hai sieht einfach nur klasse aus. Das Buch ist ein richtiger Eyecatcher. Im Buch sind zu jedem Kapitelanfang Illustrationen enthalten, die ich ebenfalls wunderschön finde und dem Buch den letzten Feinschliff geben. Der Schreibstil ist locker und leicht. Das Buch lässt sich zügig lesen.
Noël ist ein aufgeweckter Junge, dem seine Rolle zu viel ist. Er möchte keinen besonderen Schutz und schon gar nicht anders behandelt werden. Er möchte so sein wie die anderen. Sein bester Freund Taiyo ist ihm dabei eine große Unterstützung. Die Beiden sind wie Brüder für einander.
Ich finde die bildhafte Beschreibung der Tiere und der Insel wieder sehr gelungen. Auch die Szenen auf dem Meer sind schön in Szene gesetzt worden. Ich konnte das Meer und auch den Dschungel regelrecht vor mir sehen.
Ich finde es schön wie Noël sich weiterentwickelt und viele neue Dinge lernt. Mein besonderes Highlight ist das „Telefonieren“. Ich finde es eine wirklich witzige und gelungene Idee.
Jedoch finde ich das Buch leider gerade am Anfang etwas langatmig. Die Ausbildung nimmt einen großen Teil des Buches in Anspruch. Dabei lernt man viel über die verschiedenen Unterrichtsfächer kennen. Jedoch ist es mir etwas zu ausschweifend. Die Fächer sind zwar super interessant. Ich hätte es mir jedoch etwas knackiger gewünscht. Erst als Noël zum Tauchkurs aufbricht kommt die Geschichte in Fahrt.
Das Buch ist eine gelungene Fortsetzung, die jedoch zum Anfang etwas langatmig ist.
Noёl hat sich eigentlich ganz gut eingelebt. Er hat sich mit Taiyo angefreundet und ist um so mehr enttäuscht, dass er nicht mit ihm in einer Klasse unterrichtet werden darf. Dafür muss er sich mit Tyson und zwei weiteren Pavianen in seiner Klasse herumschlagen. Und Tyson macht keinen Hehl daraus, dass er Menschen nicht leiden kann. Da verspricht das Tauchtraining für alle Menschen an der Schule eine echte Abwechslung zu werden. Denn so kann Noёl immerhin Katókwe wiedersehen, für die sein Herz heimlich schlägt. Sein Pech nur, dass die Schulleitung den Ausflug ins Meer für ihn als zu gefährlich erachtet …
Auch dieser Band ist wirklich gut für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Er schließt sich nahtlos an den ersten Band an, könnte aber auch eigenständig gelesen werden, denn die abenteuerliche Handlung an und für sich ist sehr abgeschlossen. Da es diesmal einen Spion auf der Insel gibt ist die Handlung fesselnd und hält den Spannungsbogen auch bis zur Enttarnung am Ende. Das ist etwas, dass nicht nur Kindern gefällt, so dass „Die Falle“ schon recht All Age tauglich ist. Zu den wenn auch gewohnt wenigen Illustrationen von Clara Vath kann ich wieder nur sagen – super gelungen. Sie übernehmen die Gliederung des Buches in die gewohnten drei Teile und haben auch einen inhaltlichen Bezug zu diesen; wirklich sehr schön.
Ich werde das Buch wieder in die Schulbibliothek geben, damit es sich zum ersten Band gesellen kann und hoffentlich viele Kinder erreicht. Es ist wirklich lesenswert. Für mich heißt es – Band 3 muss her.
"Die Falle", der 2. Teil der Reihe "das Internat der bösen Tiere" wurde wieder spannend und toll eingelesen und facettenreich gesprochen von Jonas Minthe. Die Spielzeit beträgt über 6 Stunden und bietet sehr gute Unterhaltung. Das Hören war ein Genuss für die Ohren. Die Tiere und die Menschen in dieser fantasievollen Fortsetzung von Gina Mayer wurden vor meinem geistigen Augen lebendig und das Szenario wurde gewohnt intensiv, klasse, emotional und nachvollziehbar geschildert. Sowohl von der Autorin als auch von dem Sprecher toll umgesetzt, so dass Spannung, Mitgefühl mit den Protagonisten etc. aufkam und man immer weiter hören wollte und dem Ende entgegenfieberte. Es wird wieder nicht - wie auch schon im hörens- und lesenswerten 1. Teil der Reihe ("Die Prüfung") nicht an Humor und Spannung gespart und ist genau die richtige Mischung für jung und alt, um gut unterhalten zu werden. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und gebe gerne 5 Sterne!
Gonna be honest it wasn't even that good but it was SUCH a nice breath of fresh air to have likable main characters and no constant misery happening after my read of The First Americans.
A decent second entry, however it barely progresses the story or the characters.