Dieser Roman ist ab jetzt unter Zwei fallen vom Rand der Erde - Diana Weiss erhältlich!
Als angehender Student genießt Jino alle Vorzüge des modernen Lebens. Er besitzt längst ein eigenes Auto und hat immer das neueste Smartphone in der Tasche. Dinge, die der junge Bauernsohn Josephe auf der anderen Seite des Walls nicht kennt. Wenn die Arbeit des Tages getan ist, reitet er am liebsten über die weiten Felder und badet in eiskalten Bächen. Die Welten der beiden jungen Männer könnten nicht unterschiedlicher sein. Als Jino jedoch eines Tages draußen unterwegs ist, sieht er Josephe bei sengender Hitze auf dem Acker arbeiten und der Anblick nimmt ihn völlig gefangen. Plötzlich beginnt er sich zu fragen, wer die Menschen jenseits des Zaunes wirklich sind. Auch wenn es zunächst keinen Weg zu geben scheint, den anderen kennenzulernen, Jino weiß nur er muss ihn wiedersehen. Egal, was es kostet und welche Grenzen er dafür überwinden muss.
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Zum Buch
Gay Romance, m/m-Romance, Liebesroman, Young Adult, Friends to Lovers ca. 550 Buchseiten
Alle Veröffentlichungen der Autorin
Rockstar Love Elsterherz Mein Herz gehört dir Honigsommer Wildherz Geisterküsse Funkenliebe Broken Boy Meeresprinz Die Liebe zweier Brüder Wie man die Sterne zählt Zwei fallen vom Rand der Erde Die Farbe des Lichts (Gesamtausgabe) Sinnenlust (Gesamtausgabe)
Diesem Buch gegenüber habe ich ein paar gemischte Gefühle 🤔
Ich finde leider, dass es diesmal sehr schnell ging mit den Gefühlen füreinander. Ich bin nicht so der größte Fan von "Liebe auf den ersten Blick und dann für immer und ewig"
Des Öfteren war ich auch einfach etwas verwirrt von den Problemen, die Josephe den beiden immer wieder in den Weg gelegt hat. Irgendwie aber auch genauso sehr Jino. Natürlich muss es ja für den Plot irgendein Kernproblem geben, aber es hat mich ein bisschen geärgert, dass es die ganze Zeit hieß "entweder oder". Das ist ja gar nicht nötig, wie man ja auch zum Schluss feststellt. Ich glaube, ein bisschen mehr Sichtweise von Josephe aus, wäre nicht schlecht gewesen, um besser zu verstehen, weshalb es ihm so schwerfällt zu sagen: Ich lebe jetzt außerhalb weiter und trenne mich räumlich von meiner Familie. Es kam von ihm immer nur "Es geht nicht / du verstehst das nicht" und die Erklärung anderer war immer eine Andeutung Richtung "Er fühlt sich dazu verpflichtet" Das war etwas schade.
Genossen habe ich aber das Gefühl beim Lesen. Das ist jetzt mein fünftes Buch von Diana Wintermeer und einfach jedes Mal bekomme ich ein richtig warmes Gefühl beim Lesen. Ich kann auch nicht aufhören, weil es sich so schön anfühlt. Wie ein sehr angenehmer Sommertag, an dem es nicht zu heiß und nicht schwül ist und man mit dem Fahrrad durch die Landschaft fährt. Ich glaube, es liegt an den vielen detaillierten Beschreibungen, die Wintermeer nutzt. Statt einfach nur Blumen und Vögel zu sagen, benennt sie die Arten dieser ganz genau. Das ist eine ungemein große Hilfe, in diese Szenen einzutauchen.
Auch wenn dieses Buch ein paar Kanten hatte, an denen ich mich gestoßen habe, hatte ich doch wieder ein positives Leseerlebnis.
Josephe und Jino kommen aus zwei verschiedenen Welten. Einer lebt das normale, moderne Leben, der andere fernab von jeglicher Normalität, wie wir sie vielleicht kennen mögen. Getrennt nur durch einen Zaun begegnen sie sich immer wieder und können auch irgendwie nicht anders: sie müssen einander kennen lernen, auch wenn zwischenmenschliche Beziehungen zwischen den Welten nicht unbedingt gerne gesehen sind. . . Diana hat es mal wieder geschafft. Bereits am Anfang des Buches bin ich ihren malerischen Worten verfallen gewesen und es war leicht sich sowohl in Jino als auch Josephe zu verlieben. Besonders gut hat mir der Kontrast hier gefallen. Es ist wirklich als kämen die beiden aus zwei unterschiedlichen Universen und es regt gut zum Nachdenken an, gerade wenn es darum geht Menschen zu verurteilen, die man nicht kennt oder versteht. Jeder lebt und liebt anders und wenn wir genauer hinschauen, dann finden wir vielleicht auch Verständnis dafür und ein Miteinander ist leichter und so viel friedlicher. Ich habe in dieser Geschichte mitgefiebert und gelitten und stand bis zum Schluss unter Strom. Das Buch ist mir noch lange im Kopf geblieben und ich denke manchmal noch immer dran. An die Natur, der wir so viel mehr Beachtung schenken sollten. An die Liebe, die so viel vielfältiger ist und nicht immer in Worte gefasst werden kann. Danke für diese großartige Geschichte, liebe Diana.