Nach dem Bestseller »Ein neuer Himmel« folgt nun die bewegende Fortsetzung aus der Feder von Margit Steinborn.
Die Geschichte der Jüdin Hannah Rosenberg und ihrer Tochter Melina geht weiter.
Nach den Schrecken des Krieges schauen die Menschen in Deutschland nach vorn. Auch auf dem Sandnerhof ist man froh, dass endlich Frieden ist. Doch die Wunden der Vergangenheit sind allgegenwärtig. Während der älteste Sohn der Sandners noch immer in Gefangenschaft ist, verzweifelt Tristan fast an den Taten seiner Familie im Dritten Reich. Aber es gibt auch Momente großen Glücks. Denn Hannah Rosenberg hat endlich ihre Tochter Melina wiedergefunden. Als sie dem charmanten, aber verschlossenen Rektor Lorenz begegnet, beginnt sie sogar an eine neue Liebe zu glauben.
Die Geschichte von Hannah und ihrer Tochter Melina geht weiter. Beide haben den Zweiten Weltkrieg überlebt. Nun wollen beide sich ein "neues" Leben aufbauen. Die Geschichte spielt in den 1950er und 1960er Jahren. Eine sehr bewegende und ereignisreiche Zeit. Ich lese gerne Geschichten, die hier angesiedelt sind. "Ein neuer Horizont" ist der zweite Band und er hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich leider sagen muss, dass mir die Charaktere in diesem Band nicht so nahe gekommen sind. Es war schön zu lesen, was aus allen geworden ist bzw. wie sie ihr Leben weiterleben, aber die "Verbindung" und Gefühle haben bei mir irgendwie gefehlt. Nichtsdestotrotz war es eine schöne und unterhaltsame Geschichte, die ich gerne gelesen habe!
Das erste Buch habe ich als Hörbuch genossen und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Das zweite Buch hatte von der Geschichte her natürlich nicht die gleiche Dramatik wie das erste Buch, aber ich war sehr gespannt wie die Geschichte nun weiter geht. Die Geschichte nimmt einige unvorhergesehene Abzweigungen und man leidet immer wieder mal mit mit den verschiedenen Charakteren. Das Buch hat mir gut gefallen... Ein tolles Buch für einen kalten Herbsttag.