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The Best Writing on Mathematics 2021

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The year's finest mathematical writing from around the world

This annual anthology brings together the year's finest mathematics writing from around the world--and you don't need to be a mathematician to enjoy the pieces collected here. These essays--from leading names and fresh new voices--delve into the history, philosophy, teaching, and everyday aspects of math, offering surprising insights into its nature, meaning, and practice, and taking readers behind the scenes of today's hottest mathematical debates.

Here, Viktor Bl�sj� gives a brief history of "lockdown mathematics"; Yelda Nasifoglu decodes the politics of a seventeenth-century play in which the characters are geometric shapes; and Andrew Lewis-Pye explains the basic algorithmic rules and computational procedures behind cryptocurrencies. In other essays, Terence Tao candidly recalls the adventures and misadventures of growing up to become a leading mathematician; Natalie Wolchover shows how old math gives new clues about whether time really flows; and David Hand discusses the problem of "dark data"--information that is missing or ignored. And there is much, much more.

320 pages, Paperback

Published July 19, 2022

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About the author

Mircea Pitici

16 books14 followers

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
37 reviews2 followers
May 14, 2023
I like how I said I was excited to update more and just never did but I promise I'm back. Honestly I don't remember every paper in this collection, but I do REALLY remember the ones I loved. Even though these are all math papers, I think there's a fair amount of diversity here in terms of content (i.e. the American Mathematical Society paper and the one about elementary education).

I think my standouts were the cryptocurrency, analysis in an imperfect world, and the Terry Tao papers. I really wanted to understand the inside corners and zeroth powers papers, but unfortunately my math capacity isn't so great as to understand things by just reading them.

Ultimately, a really great and diverse collection of whats going on in academia—I will 100% be buying this year's edition. 4.5/5.
Profile Image for A YOGAM.
2,598 reviews11 followers
March 9, 2026
Den vorläufigen Abschluss dieser Übersicht bildet schließlich der Jahrgang 2021. Eine ausführlichere Einführung zum Ausgangspunkt dieser Reihe findet sich hier:
 The Best Writing on Mathematics 2010
Jahrgang 2021 – Verantwortung und Wandel: Ethik in Zeiten der Krise – Hervorstechende Publikationen


1. Roger Howe: „Knowing and Teaching Elementary Mathematics—How Are We Doing?“ – Eine Bestandsaufnahme zur Qualität des Mathematikunterrichts und des mathematischen Verständnisses von Lehrkräften, zwanzig Jahre nach Liping Mas wegweisender Studie.


2. Terence Tao: „A Close Call: How a Near Failure Propelled Me to Succeed“ – In einem ungewöhnlich persönlichen Beitrag berichtet einer der bedeutendsten lebenden Mathematiker von einem beinahe gescheiterten Examen während seiner Graduiertenzeit. Er reflektiert darüber, wie dieser Moment der Krise seine Einstellung zu mathematischer Strenge und Ausdauer nachhaltig prägte.


3. Michael J. Barany: „All of These Political Questions: Anticommunism, Racism, and the Origin of the Notices of the American Mathematical Society“ – Barany analysiert die politisch aufgeladene Gründungsgeschichte der Notices of the American Mathematical Society in den 1950er-Jahren und zeigt, wie stark wissenschaftliche Institutionen von zeitgeschichtlichen Konflikten geprägt sein können.


4. Adam Glesser, Bogdan Suceavă & Mihaela B. Vâjiac: „Reflections on Sophie Germain’s Essays“ – Die Autoren würdigen das philosophische Werk von Sophie Germain. Besonders hervorgehoben wird ihr Nachdenken über die Unendlichkeit als einen „Abgrund, in dem sich unsere Gedanken verlieren“ – eine Formulierung, die die zeitlose Weite ihrer intellektuellen Vision verdeutlicht.


5. Melvyn B. Nathanson: „Who Owns the Theorem?“ – Nathanson untersucht die rechtliche und ethische Frage nach dem geistigen Eigentum an mathematischen Entdeckungen und diskutiert das Spannungsfeld zwischen individueller Urheberschaft und dem kollektiven Fortschritt der mathematischen Gemeinschaft.


Diese zwölfte Ausgabe von The Best Writing on Mathematics markiert einen bedeutsamen, wenn auch wehmütigen Meilenstein in der Geschichte der mathematischen Literatur. In seiner Einleitung zieht Mircea Pitici eine eindrucksvolle Bilanz, die das Ausmaß dieser editorischen Unternehmung sichtbar macht: Über mehr als ein Jahrzehnt hinweg wurden insgesamt 293 Artikel von fast 400 Autorinnen und Autoren kuratiert – eine Art Enzyklopädie des mathematischen Geistes, die weit über das bloße Rechnen hinausreicht.
Eine globale Würdigung: Die Architektur des mathematischen Denkens
Die Reihe hat sich als Bindeglied zwischen der abstrakten Welt der Zahlen und ihrem menschlichen Kontext etabliert. Auch der Band von 2021 unterstreicht diesen interdisziplinären Anspruch auf eindrucksvolle Weise:
Resilienz im Denken: Viktor Blåsjö erinnert daran, dass Mathematik nicht selten gerade in Zeiten der Isolation oder Gefangenschaft zu außergewöhnlicher Kreativität findet – ein Thema, das in den Krisenjahren 2020/21 eine unerwartete Aktualität gewann.
Die Ästhetik der Logik: Von den römischen Mosaiken bei Steve Pomerantz bis zu den gehäkelten hyperbolischen Modellen von Maria Trnkova zeigt der Band, dass Mathematik nicht nur eine Sprache der Logik, sondern auch eine Sprache der Form und der Schönheit ist.
Gesellschaftliche Verantwortung: Die Beiträge von Michael Barany zur politischen Geschichte mathematischer Institutionen sowie Melvyn Nathansons Plädoyer für radikale Offenheit in der Forschung rücken ethische Fragen in den Mittelpunkt der Disziplin.
Menschliche Größe: Der Band ehrt zugleich das Vermächtnis von Persönlichkeiten wie John H. Conway, der während der Entstehung dieses Buches verstarb. Seine spielerische mathematische Brillanz bleibt durch diese Anthologie präsent.

Ein mathematisches Bedauern: Das Ende einer Ära?
Aus mathematischer Perspektive wäre ein mögliches Ende dieser Reihe mehr als nur das Auslaufen einer Publikation. Es käme einem diskontinuierlichen Bruch in der Dokumentation des mathematischen Zeitgeistes gleich. Pitici deutet in seiner Einleitung vorsichtig an, dass die Reihe mit diesem zwölften Band möglicherweise ihr Finale erreicht haben könnte, indem er von einer „ungewissen Zukunft“ spricht.
Wenn man die Serie als Zeitreihe betrachtet, die die Evolution des mathematischen Diskurses über mehr als ein Jahrzehnt hinweg dokumentiert, dann hinterließe ihr Abbruch eine spürbare Lücke im Verlauf des Wissenstransfers. Es entstünde ein paradoxes Bild: In einer Welt, die durch Algorithmen, Kryptographie und Quantencomputing immer stärker mathematisiert wird, verlöre ausgerechnet die wichtigste Brücke zur „Common Speech“ – also zur allgemeinverständlichen Reflexion über Mathematik – ihre Stimme.
Dass Pitici diese Einleitung unter den Bedingungen geschlossener Bibliotheken und globaler Disruptionen während der Pandemie verfassen musste, macht diesen Band zugleich zu einem Dokument intellektueller Beharrlichkeit. Man darf hoffen, dass die „ungewisse Zukunft“ der Reihe doch noch eine Fortsetzung findet – denn ein Ende nach 293 Beiträgen fühlt sich an wie ein Beweis, dessen letzte entscheidende Zeile noch fehlt.

Das Finale einer Dekade: Eine globale Würdigung der Reihe (2010–2021)
Mit dem zwölften Band von The Best Writing on Mathematics schließt sich ein Kreis, der weit mehr umfasst als eine bloße Sammlung von Fachaufsätzen. Mircea Pitici hat mit dieser Reihe ein Panorama der mathematischen Vernunft geschaffen, dessen Breite und thematische Offenheit einzigartig geblieben sind.

Die Architektur des Wissens
In zwölf Jahren editorischer Arbeit hat Pitici 293 Beiträge von fast 400 Autorinnen und Autoren zusammengeführt. Diese Zahlen sind mehr als Statistik: Sie bilden ein Netzwerk aus Logik, Philosophie, Geschichte und Pädagogik. Die Reihe zeigt eindrucksvoll, dass Mathematik kein isolierter Elfenbeinturm ist, sondern ein kulturelles Gewebe, das mit Architektur (Duddy), Kunst (Pomerantz), Politik (Barany) und sogar handwerklichen Techniken wie dem Häkeln (Trnkova) verbunden ist.
Mathematik als menschliche Erfahrung
Gerade der Band von 2021 macht deutlich, dass die Reihe Mathematik nicht nur als abstrakte Disziplin, sondern als menschliche Praxis versteht. Terence Taos Reflexion über das Scheitern oder Viktor Blåsjös historische Berichte über mathematische Arbeit in Gefangenschaft zeigen, dass Erkenntnis oft unter widrigsten Bedingungen entsteht. Die Anthologie verleiht der Abstraktion ein Gesicht.

Ein mathematisches Bedauern: Der mögliche Abbruch der Zeitreihe
Für Leserinnen und Leser mit mathematischer Affinität wirkt die Nachricht einer „ungewissen Zukunft“ der Serie wie ein spürbarer Verlust. In mathematischer Sprache lässt sich dieses Gefühl präzise formulieren:
Der Verlust der Kontinuität:
Wir können die Reihe als diskrete Zeitreihe
BW Mn betrachten, wobei
n die Jahre von 2010 bis 2021 bezeichnet. Ein Ende der Reihe würde einer Singularität gleichen – einem Punkt, an dem die kontinuierliche Dokumentation des mathematischen Zeitgeistes abrupt endet.
Die unvollendete Summe:

Bei insgesamt 293 Artikeln wirkt das Ende wie eine Reihe, die kurz vor einem runden Grenzwert abbricht. Das Gefühl eines unvollendeten Beweises bleibt bestehen.
Entropie der Information:
Ohne Piticis sorgfältigen, subjektiven, aber hochqualifizierten Auswahlprozess steigt für die Leser die Entropie der Information. Die Reihe fungierte über Jahre hinweg als Filter mit außergewöhnlich hohem Signal-Rausch-Verhältnis.
Fazit
Mit diesen Bänden besitzen Sie nicht nur eine Reihe von Büchern, sondern ein geschlossenes Denkmal der mathematischen Kulturgeschichte des frühen 21. Jahrhunderts. Sollte der Jahrgang 2021 tatsächlich der letzte bleiben, bildet er den Schlussstein eines editorischen Gewölbes, das die mathematische Kultur einer ganzen Dekade dokumentiert.
Es ist ein Dokument der Strenge, der Hoffnung und der unermüdlichen Suche nach Wahrheit – ein würdiger, wenn auch melancholischer Abschluss dieser bemerkenswerten Reihe.

Notationserläuterung
Die Bezeichnung BWMₙ steht für:
Best Writing on Mathematics (Jahrgang n)
Dabei gilt:
* BWM: Abkürzung für die Anthologieserie Best Writing on Mathematics.
* n: Der Index, der das jeweilige Erscheinungsjahr bezeichnet.
So steht etwa BWM₍2010₎ für den ersten Band der Reihe und BWM₍2021₎ für den bislang letzten Band.
Mathematische Symbolik
Die Schreibweise BWMₙ stellt die Buchreihe bewusst als mathematische Folge dar. Jeder Band bildet ein Glied einer fortlaufenden Struktur. Sollte die Reihe tatsächlich mit 2021 enden, wäre diese Folge nach oben begrenzt – ein eleganter, aber auch melancholischer Ausdruck für das abrupte Ende einer kontinuierlichen Wissensquelle.
59 reviews
October 3, 2022
This is a lovely anthology with the caveat that probably not all of the articles are for everyone. I found some of it either uninteresting or too jargon heavy about some niche field to really follow. That being said, the articles I enjoyed I REALLY enjoyed. I bet there’s something in here for everyone with an interest in math, be it at a professional or amateur level, be you in a niche fields of research or a mainstream one. (For reference if anyone cares about my background in reference to this review, I’m currently pursuing a PhD in Operations Research)
69 reviews39 followers
September 9, 2022
These books never disappoint. As always, there are some gems and some duds in the articles but people would likely disagree which are which. Highly recommend.
Profile Image for Ray Savarda.
489 reviews2 followers
October 31, 2024
A Few interesting articles, generally not as interesting as some of the earlier compilations.
Displaying 1 - 5 of 5 reviews

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