داستان بلند «ستوان من» اثر دانیل گرانین از مهمترین آثار ادبی روسیه معاصر به شمار میرود. از سویی این اثر نویسندهای است که خود از سربازان حاضر در جنگ دوم جهانی بوده است و بسیاری از وقایع رفته بر روسیه در جریان حمله آلمان نازی به این کشور و به ویژه محاصره شهرهای مهم آن را با چشم دیده است و با وجود خود لمس کرده است و جدای از این، در زمره نویسندگان چیزه دست به شمار میرود که بسیاری از جوایز ادبی معاصر روسیه را از آن خود کرده است. ستوان من داستانی مستند است. گرانین که یکی از ستوانهای ارتش سرخ در جریان محاصره لنینگراد بوده است، در این داستان از زبان شخصیتی که از قضا خود نیز یکی از ستوانهای ازتش سرخ است روایتی بکر و صعب از این ماجرا بازگو میکند. این داستان از سویی مستند به دیدهها و لمس شدهها توسط نویسنده آن و از سوی دیگر خلق شده با ذهن خیال پرداز و داستان سرای اوست و تلفیق این دو با هم است که ستوان من را به یکی از تأثیر گذارترین آثار ادبی زمانه خود در سرزمین سرد شمال آسیا و جهان مبدل کرده است.
Daniil Alexandrovich Granin (born Daniil Alexandrovich German) was an author born in the former Soviet Union. He started writing in the 1930s when he was still an engineering student at the Leningrad Polytechnical Institute. After completing his graduation Granin began working as a senior engineer at an energy laboratory and soon after the war broke out, he volunteered as a soldier.
One of the first widely praised works of Granin was a short story about graduate students, titled Second Varient. It was published in the journal Zvezda in 1949. Granin continued to study engineering and working as a technical writer until success knocked on the door in the form of Those Who Seek; a novel inspired from his life as an engineer. The book talked about the overly bureaucratic Soviet system which tended to stifle new ideas.
Granin has worked as a board member in the Leningrad Union of Writers and is a winner of many medals and honors including the State Prize for Literature in 1978.
وقتی توضیحات کتابو دیدم خیلی خوشم اومد ازش. تا حالا در مورد محاصره لنینگراد به اون صورت چیزی نخونده بودم واسه همین ترغیب شدم بخرمش. ولی متاسفانه اصلا نتونستم تمومش کنم!!!! من تا حالا از این نویسنده چیزی نخونده بودم یا این مترجم، واسه همین نمیدونم مشکل از ترجمه بود یا اصل متن؟!! و از همه بدتر تو گودریدز فارسی یا انگلیسی تا حالا کسی این کتابو نخونده که نظر اونو بخونم بدونم ایراد کجا بوده؟!!!
تنها نکته جالب این کتاب این بود که تونستم یاد بگیرم چطوری ادیشن کتاب اضافه کنم، اولین کتابی بود که تو گودریدز تو این سالها نسخه فارسیشو اضافه میکردم :دی
Knyga sudaryta iš 3 dalių. Pirmosios veiksmas vykstas pirmaisiais karo mėnesiais, antrosios -Leningrado blokados metu, trečiosios - karo pabaigoje ir pokariu (išskyrus paskutinį skyrių, kur veiksmas vykstą šiais laikais). Pagrindinis knygos herojus - leitenantas D., autoriaus alter ego. Rašytojas pats pergyveno Leningrado blokadą ir tas autentiškumas knygoje jaučiasi. Kiekvienas skyrius atskiras karo epizdodas. Tie epizodai nėra visai nuosekliai išdėstyti - kartais nušokama šiek tiek į ateitį, kartais grižtama į praeitį. Keičiasi ir perspektyva iš kurios pasakojama - dalis knygos parašyta pirmuoju asmeniu, dalis trečiuoju - lyg veikėjas (autorius) kartais taptų dviem skirtingais žmonėm. Kas nepatiko, kad vietomis pasakojimas darosi per daug chaotiškas, nelabai eina susigaudyti kas čia vyksta ir prie ko čia. Daug veikėjų, kai kurie pasirodo tik keliuose skyriuose ir pradedi painiotis kas yra kas. Nors kartais tas chaotiškumas atrodo kaip tik vietoj, pvz. skyriuose apie mūšius ir atsitraukimą, kur niekas rodos nebesuptranta, kas vyksta. Knyga iliustruota to laikmečio nuotraukomis.
Читавшие “Мясной бор” Гагарина знают, как боролась и утопала в болотах Вторая ударная армия, не было места иным мыслям, кроме как вырваться из окружения. Советских солдат превратили в крошево из костей. Гранин иначе взглянул на те дни, взявшись отразить события вокруг блокады Ленинграда на собственный лад. Его герой – молящийся богу ополченец, готовый принять любое ниспосланное ему указание, лишь бы избежать смерти, ведь ему противостоит подготовленная к войне немецкая армия, а его родная страна ничем не желает помочь его выживанию. При этом нет особой жестокости, кроме нелепой случайности, непременно грозящей гибелью. Обещанного кровавого исхода не наступает, поскольку судьба хранит главного героя повествования, успевающего не только жениться, но и твёрдо знать, что обороняемый им город в действительности однажды сдался, но немцы тогда отказались входить, не желая брать Лениград без оказания сопротивления его жителями.
An absolute must-read for everybody! “My Lieutenant” ( Mein Leutnant in der deutschen Ausgabe) is a book about war, “the Great War for Fatherland” as the Russian call it (or simply WW2). Granin writes about himself, his younger self, born in Leningrad, ready to defend the country and the city against the German invaders at the age of 20. What follows is a story of a first simple soldier, missing weapons, shoes, a uniform. Granin describes very well the chaos inside the country and the Soviet army during the first months of the war. Even after the first chaotic phase the inner organization of the Red Army didn’t improve that much.
What was new and interesting for me are 2 things: 1. In September 1941 the German army could have occupied Leningrad but Hitler decided to go for a siege - what followed were the 900 days of blockade that cost thousands of civilian lives through starvation and cold. 2. Even the “defenders of Leningrad” were starving. Granin describes how they literally slaughtered all their horses supposed to draw the heavy artillery because the army wasn’t able to provide enough food for the soldiers.
This book leaves you with all the horrors of war. It’s not always an easy read because Granin jumpes back and forth in time, writes about many of his army friends, so you easily mix up their names. But in the end that doesn’t matter as none of them survives the war, even more so it leaves you with the deep impression to which extent all these people were just cannon fodder. One of Granin’s sentences really stuck with me: “It wasn’t important to spare people, it was important to spare ammunition.” Sounds very much like the tactics of the Russian army in Ukraine today.
Daniil Granin erzählt vom Krieg. Im Buch geht es um die Belagerung Leningrads und um sein eigenes Leben als Soldat. Dieses Buch hilft sehr dabei etwas besser die Belagerung nachzuvollziehen. Teilweise finde ich die Erzählung aber etwas sprunghaft und nicht so anschaulich.
Окопная правда мастистого писателя времён СССР, сдобренная дурной конспирологией. Не знаю, где подобрал, но слышал фразу, смысл которой примерно в следующем: самого главное пережить своих современников, а потом говори, что хочешь, и будут верить, так как ты очевидец. Вот это тот самый случай.
Daniil Granins „Mein Leutnant“ ist ein außergewöhnlicher Roman. Warum? Zunächst mal handelt es sich nur sehr oberflächlich um einen Roman. Der Autor dürfte wohl weitestgehend eigene Kriegserlebnisse verarbeitet haben. 1941 meldete er sich als Freiwilliger zur russischen Volkswehr. Zu empört war er über den deutschen Überfall auf sein Vaterland, zu jung um die Folgen seines Tuns richtig einschätzen zu können. „Ruhmsucht, Patriotismus, Abenteuerlust. Ernst nahm ich den Krieg jedenfalls nicht“. Um diese Diskrepanz zwischen Handeln und Konsequenz darzustellen, greift er zu einem stilistisch außergewöhnlichen Mittel, er wechselt die Position und ist nun „mein Leutnant“: „was weiter geschah, geschah nicht mehr mit mir, von mir spaltete sich Leutnant D. ab. Ich hatte nicht vermutet, dass in mir eine solche Person existieren könnte“. Der Krieg und die mörderische Blockade Leningrads wird dann aus zwei Blickwinkeln beschrieben. Der Autor stimmt dabei oft dem Handeln des Leutnants zu, häufig jedoch spricht er davon, ihn – also sich selbst – in Nachschau nicht mehr zu verstehen. Unter größten Verlusten und Entbehrungen wird Leningrad vor dem Einmarsch der Deutschen bewahrt. Außergewöhnlich ist die Schilderung Granins , nach der es den Deutschen - besser ausgestattet, besser vorbereitet - durchaus möglich gewesen wäre, die Stadt zu okkupieren, doch aufgrund widersprüchlicher Befehle Hitlers blieb man erstarrt in Schnee und Eis, bewegungslos vor der ausgehungerten, abgebrannten Stadt. Mit dieser Darstellung und mit seinem Bericht über das Kriegsgeschehen steht Granin im Widerspruch zu der sowjetischen Propaganda, die nie aufhörte, die die Strategien und den Kampfgeist der ruhmreichen russischen Armee im großen Vaterländischen Krieg zu preisen. Doch Granin schreibt: Wir dachten wir würde „den Gegner einfach zerschmettern, wir würden ihn mit einem mächtigen Schlag vernichten. Sehr bald setzte Ernüchterung ein, sie ging in Verzweiflung über, Verzweiflung in Wut sowohl auf die Deutschen als auch auf unsere Vorgesetzten“. Tauscht man die Worte „die Deutschen“ gegen „die Russen“ wird deutlich, wie ähnlich die Einschätzung der jeweiligen Militärs war, doch Krieg bleibt immer Krieg, die Verzweiflung, die Toten, die Entbehrungen, die Krankheiten, das Versagen der Generäle sind schreckliche Merkmale des Ungeheuren, aus welcher Perspektive nun immer. Außergewöhnlich war es für mich auch, neben der bekannten deutschen Literatur über den Russlandfeldzug hier eine eindrucksvolle Schilderung aus der Sicht eines russischen Soldaten zu lesen. Der 95jährige hielt zum 60. Jahrestag der Befreiung Leningrads und des Lagers Auschwitz eine außergewöhnliche Rede vor dem deutschen Bundestag, auf die ich hier verweisen möchte.
Eine kleine Überraschung: Selten Überzeugt das Spätwerk eines Autors, erst recht nicht, wenn er auf seine alten Tage sentimental wird und sich seiner Jugend erinnert. Daniil Granin ist nicht in die Falle getappt und obgleich er beim Verfassen des Buches über 90 Jahre alt war, ist es ihm gelungen so etwas, wie "Im Westen nichts Neues" für die Belagerung Leningrads im 2. Weltkrieg zu schreiben. Also kein Landserroman sondern gute Friedensliteratur, die in Rußland ein Erdbeben ausgelöst hat.
Произвела большой впечатление . Взгляд на войну из окопов, много событий происходит в Петербурге или рядом с ним. Читается на одном дыхании. Чем то напоминает воспоминания о войне Никулина